Leserstimmen zu
Under Ground

S.L. Grey

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Paperback
€ 12,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Anfangs nicht so dramatisch Das Buch fängt mit dem Grundgedanken an, dass ein Virus ausgebrochen ist, an dem die Menschen sterben. Einige Menschen, die genug Geld hatten oder anderweitig dazu kamen, den Luxusbunker bezahlen zu können, sind in diesen geflohen, um dort Sicherheit zu finden und vor allem auch überleben zu können, während dort draußen die reinste Katastrophe herrscht. Dabei lassen sich die Autoren Sarah Lotz und Louis Greenberg anfangs nicht so aus, als ob man als Leser Angst haben müsste, dass jeder, den man auf der Reise in den Luxusbunker trifft, an dem Grippevirus erkrankt ist. Anders als erwartet Ich las den Klappentext und dachte mir, dass irgendein Mitbewohner erkrankt sein muss und alle langsam aber sicher auch erkranken und dem Tod entgegenkommen. Schade, dass das nicht der Fall war. So wäre die Geschichte wohl viel interessanter. Interessant war, dass die beiden Autoren sich dachten, dass man mal die Dummheit der Menschen und das Misstrauen als Grundbaustein nehmen sollte und daraus eine Geschichte bastelt. Hat mir aber nicht so gut gefallen und ich glaube, dass meine Erwartung sicher viel cooler geworden wäre. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein Eine sehr gläubige Familie, das Kindermädchen, das gar nicht mit dabei sein sollte, Kinder verschiedenen Alters, die gefühlten Normalos und die Reichen, die unglücklich sind und sich zusaufen. Vor allem die Persönlichkeiten der Menschen machen dieses Buch zu dem, was es werden sollte. Dabei entwickeln sich einige Charaktere genau so, wie es die Eltern oder Verwandten nicht wollten, was aber ein guter Bruch zu dem ist, was ich als Leser sonst von dieser Person gedacht hätte. Fazit Leider hat mir das Buch nicht so arg gefallen, da ich mich doch sehr veräppelt gefühlt habe. Ich habe keine Geschichte bekommen, die annähernd dem entsprach, was ich erwartet habe. Ich hatte erwartet, dass das Grippevirus mit in den Luxusbunker durch einen Mitbewohner getragen wurde und wurde völlig enttäuscht, denn das war es absolut nicht. Dadurch, dass ich eben nicht bestätigt wurde – nicht mal annähernd –, war es für mich trotzdem immer noch relativ gute Unterhaltung, da ich absolut keine Ahnung mehr hatte, was auf mich zukommt.

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S.L. Grey - Under Ground (Heyne) - Spannungsarmer Thriller ohne jeglichen Tiefgang - Ein tödliches Grippevirus breitet sich langsam über die ganze Welt aus. AOBA lässt die gewohnte Weltordnung zusammenbrechen. Als das Virus allmählich auch die USA bedroht, werden alle ankommenden und abgehenden Flüge gestrichen. Keiner kommt mehr weg. So ergeht es auch Cait, die als Au-Pair-Mädchen in New Hampshire arbeitet. Sie will über den JFK Airport zurück nach Johannesburg, der Hauptstadt Südafrikas und ihrer Heimat. Doch die Botschaft an den Anzeigetafeln ist unmissverständlich: Alle Flüge bis auf weiteres gecancelt. Also ist die gezwungen vorerst bei der kleinen Sarita und ihrem Dad Tyson zu bleiben. Als diesem die ausweglose Situation am Flughafen bewusst wird, entschließt er sich kurzerhand dazu Cait einfach mitzunehmen. Mit der Vorgabe zu Saritas Großmutter zu fahren, begeben sich die drei auf den Weg. Jedoch ist nicht die Großmutter das Ziel, sondern ein hermetisch abgeschirmter, in die Erde gebauter Silo Bunker mit mehreren Wohnungen, einer Krankenstation, Fitnessraum, Poolbereich, Kühlhaus und Kontrollraum. Es handelt sich um Survival-Luxuswohnungen im sogenannten Sanctum. Im Internet wurden diese Wohnungen extra für solche Fälle und viele weitere Katastrophen angepriesen. Für sogenannte Prepper (von englisch: to be prepared = bereit sein; also jemand der für alle Eventualitäten einer Katastrophe vorbereitet ist oder sein möchte), die das nötige Kleingeld für solch eine Investition haben. Tyson war einer davon. Mehrere Familien, die unterschiedlicher kaum sein könnten, ziehen aufgrund der nahenden Bedrohung durch das Virus in das Sanctum, dass sich im US-Bundesstaat Maine, mitten im nirgendwo befindet. Das Leben außerhalb des Bunkers gerät allmählich aus den Fugen. Plünderungen, Aufstände, Zerstörung sind an der Tagesordnung. Als es kurz nach dem Einzug ins Sanctum zu mehreren Zwischenfällen kommt, gerät das Leben auch innerhalb des Bunkers nunmehr aus den Fugen. Ein Mörder treibt sein Unwesen und jeder einzelne der Protagonisten könnte es sein... "Under Ground" ist ein unkonventioneller und moderner Thriller auf 383 Seiten, der den schnellen Verfall von Moral und Werten innerhalb einer Gemeinschaft behandelt, die abgeschnitten von der Außenwelt in eine Extremsituation gerät. Die Geschichte ist über weite Strecken in der Ich-, sowie der Gegenwartsform geschrieben, was ich persönlich für etwas verunglückt, weil irritierend bis nervig empfinde. Mir ist das Ganze auf der einen Seite zu aufgesetzt, auf der anderen Seite viel zu emotionslos und spannungsarm runtergerasselt. Die Charaktere sind recht gleichförmig beschrieben und bleiben daher den gesamten Plot über recht blass. Die Story kommt nur schleppend in Gang und nimmt sich über weite Strecken doch recht belanglos aus. Lokalkolorit ist beinahe gänzlich Fehlanzeige und Spannung will auch nicht so recht aufkommen. Alles wird sehr vage gehalten und nur angedeutet. Der Spannung verleiht dies jedoch kaum Auftrieb. Die Insassen des Schutzbunkers gehen bei der kleinsten Kleinigkeit sofort an die Decke, trauen einander nicht mehr als fünf Meter Feldweg und gehen sich alsbald gegenseitig an die Gurgel. Dann geschieht etwas Unvorhergesehenes und die Schutzsuchenden können ihrem unterirdischen Bunker und sogleich zum potentiellen Massengrab avancierten Sanctum nicht mehr entfliehen. Sie sind von der Außenwelt abgeschnitten. Durch Unachtsamkeit und Dummheit gehen nach und nach immer mehr Sachen kaputt und es kommt im Laufe der Zeit zu Versorgungsengpässen. Allmählich werden die Insassen krank. Nicht nur körperlich sondern auch geistig. Recht schnell fallen die einzelnen Protagonisten in eine Art Neandertaler Verhalten zurück. Als sich die Vorräte allmählich dem Ende neigen, sind Misstrauen, wie auch Missgunst an der Tagesordnung und die Verzweiflung der Eingeschlossenen wird immer greifbarer. Nach dem relativ langweiligen ersten Drittel nimmt der Plot nur ganz gemächlich Fahrt auf. Das Storyboard wirkt leider arg konstruiert, die Erzählung ist flach und die zahlreichen Charaktere wurden recht dürftig ausstaffiert. Schade eigentlich, denn die Idee ist eigentlich richtig gut und hat ein megamäßiges Potential. Leider vermögen es die beiden, in Südafrika lebenden Bestsellerautoren Sarah Lotz und Louis Greenberg, die sich hinter dem Pseudonym S. L. Grey verbergen nicht, dieses auch nur annähernd umzusetzen. Der Leser muss sich schon gute 300 Seiten gedulden, bis die Geschichte eine gewisse Erwartungshaltung zu erfüllen im Stande ist. Denn dann wird der Plot geradezu hastig und die Geschehnisse beginnen sich regelrecht zu überschlagen. Spannung ist nun geboten, doch die kommt reichlich spät, denn nach 383 Seiten ist der „Spuk“ auch schon wieder vorbei. Meine Wertung: 71/100 www.sarahlotz.com www.louisgreenberg.com Link zur Buchseite des Verlags: https://www.randomhouse.de/Paperback/Under-Ground/S-L-Grey/Heyne/e462895.rhd DEUTSCHE ERSTAUSGABE Aus dem Englischen von Jan Schönherr Originaltitel: Under Ground Originalverlag: Macmillan Paperback, Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm ISBN: 978-3-453-43810-1 € 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis) Verlag: Heyne Erschienen: 14.11.2016 www.lackoflies.com

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Eingeschlossen unter der Erde mit einem Mörder - alle, die sich wegen eines Virus ins "Sanctum" geflüchtet haben, sind verdächtig, nachdem der Erbauer des Ganzen ermordet wurde. Dabei kommen unter dem Druck dieser Situation die Charakterzüge der Personen deutlich zum Vorschein, prallen unterschiedliche Charaktere aufeinander - und mindestens einer von ihnen ist eine tickende Zeitbombe.. Gut gemacht, vor allem für Freunde von Katastrophenszenarien und Endzeitgeschichten.

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Im Falle eines Falles gibt es noch immer einen Bunker. Einen Luxusbunker mit mehreren Ebenen in den Boden gegraben, in diesem Fall. Alles was reich und sich schön operiert hat, kann sich hier einkaufen. Versprochen wurden Luxus und High-Tech, welches die Millionäre allerdings nicht bekommen. Der Bunker ist zum Zeitpunkt des Notfalls (Virus der die Menschheit dahinrafft) leider nicht komplett fertig gestellt. Jedes Kapitel des Buches, betrifft eine bestimmte Person des Bunkers. Gina ist die kleine Tochter einer Gunthrie Redneck Familie, die oben nur noch in einem Trailer hauste damit sich die Familie (Gina, Mutter, Vater, Bruder Will) den Platz im Bunker leisten konnte. Für kleinere Arbeiten im Bunker ist der Vater zuständig. Besonders Wills Gewaltpotential sorgt für ordentlich Störung im Bunker. Auch die ausgeprägte religiöse Haltung der Famlie ist ein Störungsfaktor für die sonst aufgeschlossenen Bewohner. Wobei diese bei der Mutter schon etwas plakativ ausgeprägt dargestellt wurde...aber vielleicht gibt es ja solche Leute in manchen Teilen Amerikas. Jae, der auch noch Teenie ist und gerne mit dem Computer spielt und Gamer ist, scheint der unscheinbarste Bewohner zu sein. Er ist möglichst ruhig und will nicht auffallen, findet Gina aber ganz toll (zum Ärger von Will, der den Halbkoreaner Jae natürlich nicht leiden kann). Auf James, der mit Vicky seiner Frau (samt Schoßhund) in den Bunker einzieht, ist Tyson der mit seiner Tochter samt Kindermädchen Cait einzieht nicht besonders gut zu sprechen. Weiters ziehen noch Trudi mit ihrer kranken Mutter und ihrem deutschen Vater ein. Sowie Will, der eigentlich bei seiner schwer kranken Frau bleiben wollte und unfreiwillig im Bunker landet. Denn leider wird Greg (Besitzer des Bunkers) tot aufgefunden und dieser ist der einzige, der die Zugangsdaten zum Ausgang weiß. Zudem ist das WLAN ausgefallen und da nimmt die Tragödie schon ihren Lauf. Als ein unbekannter Mann im Bunker auftaucht ist natürlich schon fast vollständiges Chaos ausgebrochen. Greg wird nicht die einzige Leiche bleiben.... Tja die Auflösung gibt es natürlich erst am Ende des Buches. Für mich war es nicht schwer die ganzen Protagonisten im Kopf zu behalten (Game of Thrones - proofed brain ;)), zudem gibt es eine Skizze des Bunker Lageplans. Das Buch hat man wirklich schnell gelesen, da es flüssig ist und zum Ende zu immer spannender wird. Auch ich muss anmerken, dass die Charaktere jetzt nicht so wunderbar herausgeschnitzt waren, wie man es von anderen Titeln gewohnt ist. So richtig konnte ich nicht mit den Protagonisten mitleben oder - leiden.

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Inhalt: Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt. (Quelle: Verlag) Allgemeine Infos: Verlag: Heyne / Klappenbroschur/ 384 Seiten/ € 12,99 Rezension: Meine Liebe zu Katastrophen- zumindest in Büchern, hat noch immer kein Ende und wenn man gern Storys mit Notlagen liest, dann wird man an „Under Ground“ sicher nicht vorbeikommen. Leider hat mich das Buch Storytechnisch etwas enttäuscht. Ja, es geht um eine Epidemie, aber diese wird nur ab und zu im Hintergrund kurz erwähnt. Demnach war es wirklich Anders als ich dachte. In meiner Vorstellung (die auch noch vom Klappentext zusätzlich gehypt wurde) ging es in diesem Buch um eine Epidemie, die die Menschen zur Flucht zwingt und das stimmt nun mal nur teilweiße. In diesem Buch geht es mehr um die Zwischenmenschlichen Spannungen, die aufkommen, wenn man über lange Zeit auf engsten Raum eingesperrt ist und die Frage, wie viel ein Leben Wert ist, wenn man beinahe keine Vorräte (oder Sauerstoff) mehr hat. Das Cover ist der Wahnsinn! Ich finde es einfach so unendlich hübsch. Natürlich ist es dunkel, aber dieser Matt-Effekt lässt es zwischen den anderen Büchern auffallen. Auch der Plan des Sanctums hat mir während des Lesens oft geholfen, den Überblick zu behalten. Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Tatsächlich habe ich mehr als die Hälfte des Buches gebraucht, um mich an den Autor zu gewöhnen. Meiner Meinung nach ist das zu lang, denn gerade als der Schreibstil mir endlich lag, war das Buch zuende. Noch dazu kam die Tatsache, dass jedes Kapitel aus einer anderen Sicht geschrieben wurde. Dieser ständige Wechsel erschwerte den Leseprozess noch zusätzlich. Zu meinem Lieblingscharakter hat sich leider nur Cait gemausert. Alle anderen waren mir einfach unsympathisch. Ja, es ist selten, dass mir nur ein Charakter gefällt, aber dieses Buch hat es mir in diesem Bereich leider mehr als schwer gemacht. Alles in Allem war „Under Ground“ ein nettes Buch für zwischendurch, welches sich leider unendlich in die Länge gezogen hat. Die Idee hat mir gefallen, doch die Umsetzung hätte man einfach spannender gestalten können. Deswegen gibt es von mir nur 3 von 5 Sternen.

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In den letzten Jahren haben Geschichten über große Katastrophen – man möchte fast sagen „Vom Ende der Welt“ – Hochkonjunktur. Vor allem, seit „Dystopie“ so ein beliebtes Genre geworden sind. „Under Ground“ ist ähnlich und doch ganz anders. Die Welt ist noch nicht untergegangen, aber mit viel Pech steht es kurz davor. In Asien ist ein Grippevirus ausgebrochen, das sich rasend schnell verbreitet und dabei überaus tödlich ist. Nun ist es in Amerika angekommen. Greg Fuller wollte einerseits vorbereitet sein und andererseits Profit machen, als er einen verlassenen Bunker kaufte und zu einem unterirdischen, sicheren Luxusquartier, dem „Sanctum“, ausbaute. Ein paar Familien nahmen viel – sehr viel – Geld in die Hand, um sich eine Wohnung in dem Bunker kaufen zu können. Sie alle ahnten nicht, dass sie so überstürzt würden einziehen müssen. Als plötzlich einer von ihnen tot ist, steht plötzlich jeder in Verdacht, ein Mörder zu sein. Doch selbst das wird schnell nur ihr kleinstes Problem bleiben… Das Buch spielt sich fast ausschließlich in dem Bunker ab. Dies macht zu großen Teilen den Reiz der Atmosphäre aus. Es ist eng, es gibt kein Tageslicht und es sitzen eine ganze Menge fremder Menschen aufeinander. Die „ganze Menge“ sind genauer gesagt 17 Menschen und ein Hund. Und diese 17 Menschen lernt man ziemlich gut kennen. Anfänglich hatte ich Angst, dass es zu viele Menschen und zu viele Geschichten sind, die man durcheinanderbringen wird. Schnell stellte sich heraus, dass es kein Problem ist. Die Personen unterscheiden sich so sehr voneinander, dass man sie deutlich auseinander halten kann. Dadurch rutschten einige natürlich in Klischees, was schade, aber irgendwie auch fast unvermeidbar war. Es gibt unter anderem die religiösen, waffenfanatischen Hinterwäldler, die reichen, versnobten Anwälte und die schüchternen, computerspielenden Asiaten. Neben dem Besitzer Greg gibt es sechs weitere Wohnparteien im Sanctum. Aus jeder gibt es einen Erzähler. Diese sechs Blickwinkel sind spannend und bieten einen umfassenden Blick über die Geschehnisse im Bunker. Durch sie lernt man die restlichen Personen auch gut kennen. Am Ende schaffen es Sarah Lotz und Louis Greenberg, die hinter dem Pseudonym S. L. Grey stehen, jeder Figur ausreichend Platz zu geben. Und selbst die „Nicht-Erzähler“ bleiben dabei nicht blass oder flach. Jeder bekommt eine eigene Geschichte mit einer eigenen Tiefe. Dabei war dem Leser natürlich nicht jede Figur sympathisch, aber das war auch durchaus so gedacht. Nichtsdestotrotz sind ein paar Sympathieträger und somit Identifikationsfiguren dabei. „Under Ground“ soll ein Thriller sein und die Grundzutaten sind durch den abgeschotteten Handlungsraum, den Toten und die langsam anschwellenden Panik durchaus gegeben. Leider stellte sich bei mir nie ein Nervenkitzel ein. Und das liegt gar nicht mal daran, dass man den Erzähler oft an einer spannenden Stelle verließ. Cliffhanger sind ja nichts Schlechtes. Es lag eher daran, dass vieles logische und damit vorhersehbare Wege ging und schockierende Dinge ganz plötzlich passierten, ohne dass sich vorher ein Spannungsbogen aufbauen konnte. Ohne zu viel von der Geschichte verraten zu wollen, kann ich trotzdem sagen, dass ich sehr interessiert weiterlas, um das Ende zu erfahren, da ich auf einige Auflösungen wartete. Auf dem Weg dahin wurde ich mit der einen oder anderen Überraschung beglückt. Geschrieben war es in einer wahnsinnig angenehmen Art. Es gibt drei männliche und drei weibliche Erzähler, die sich 50:50 in Jugendliche (ungefähr 17 bis 19 Jahre) und Erwachsene (um die 40 Jahre) unterteilen. Jedes Kapitel war dabei sprachlich an die Person angepasst ohne dass allzu starke Unterschiede bemerkbar waren. Das war wirklich gut gemacht. Insgesamt hatte ich erst Angst, dass es zu viele gleichwertige und -wichtige Personen in dem Buch geben wird, aber da wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Es machte mir keine Schwierigkeit, alle auseinanderzuhalten. Die Geschichte mit der Idee war gut gewählt und hatte durchaus ihre spannenden Momente. Letztendlich war es für einen Thriller aber zu wenig. Bessere Spannungsbögen hätten dem Lesevergnügen noch den letzten Kick verliehen. Ansonsten war ich die ganze Zeit interessiert beim Buch und ließ deswegen auch keine langen Lesepausen.

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Das Cover wirkt ja schon recht düster und macht defintiv Lust auf mehr. Nicht so schön war, daß durch das matte schwarz jeder Fingerabdruck auf dem Buch sichtbar wurde. Der Klappentext hatte es mir gleich angetan und ich freute mich auf eine Menge Thrill und Nervenkitzel . An sich klang alles richtig vielversprechend und verheißungsvoll. Bekommen habe ich jedoch etwas völlig anderes als erwartet. Der Einstieg gelang mir gleich recht leicht. Auch wenn ich mich erst an die verschiedenen Bewohner des Bunkers gewöhnen musste, so hatte ich keinerlei Probleme damit. Schnell ist offensichtlich, das hier die unterschiedlichsten Charaktere aufeinandertreffen, was für eine Menge Zündstoff sorgt. Die tödliche Grippewelle führt dazu, das all diese unterschiedlichsten Menschen in diesem Bunker aufeinandertreffen. Nicht leicht, für keinen von Ihnen. Anziehung sowie abgrundtiefe Abneigung ist sofort spürbar. Und ich dachte nur, das kann ja noch was werden. Es dauert auch nicht lange und die erste Leiche taucht auf. Doch die Frage in mir tauchte in mir schnell auf, wer wohl dahintersteckt. Und die noch viel zentralere Frage, wie sicher ist der Bunker tatsächlich? Uns wird hier eine Thematik geboten die sofort das pure Grauen entstehen lässt und ein gewaltiges Kopfkino zutage fördert. Man fragt sich automatisch, ob man dieser Krankheit tatsächlich entkommen kann. Aber auch welche neuen Herausforderungen dieser Bunker tatsächlich aufstellt. Man lernt die verschiedensten Charaktere kennen und ich konnte teilweise kaum glauben, mit wem ich es hier zutun hatte. Man blickt dabei immer wieder in die Abgründe der menschlichen Seele. Mit einem Thriller hatte es für mich zunächst überhaupt nichts zutun. Zunächst bekommt man es mit einigen Konflikten zutun und irgendwann hatte ich das Gefühl, ich käme diesen Personen überhaupt nicht näher. Sie waren für mich teilweise wirklich unergründlich und ich haderte mit mir, wie ich ihnen begegnen sollte. Das der erste Anschein trügt, findet man relativ schnell heraus. Nichts ist wie es scheint und plötzlich werden die Karten neu gemischt. Es geht nicht mehr länger um die tödliche Krankheit da draußen. Es geht nur ums nackte Überleben im Bunker. Es geht um Leben oder Sterben. Klaustrophobie, Angst, Wut Wie weit würdest du gehen um zu überleben? Entwickelt man tatsächlich eine Eiseskälte um sich allem in den Weg zu stellen oder geht man tatsächlich einfach unter? Der erste Teil des Buches war dazu da, alles zu ergründen. Man erfährt die Perspektiven der verschiedensten Bewohner, wodurch man ihnen ein Stück näherkam. Aber nicht völlig. Es gab Momente in ihren Charakterzügen und ihren Leben, da blieben sie mir seltsam blass. Auch konnte ich mich emotional nicht wirklich darauf einlassen. Waren sie mir sympathisch? Ich weiß nicht. Immer wieder traten neue Erkenntnisse zutage, die mich umdenken ließen. Meine Gedanken wurdem umhergewirbelt. Ich empfand Zuneigung, Abscheu, Mitgefühl. Manche Erkenntnisse erschütterten, manche machten traurig und andere wiederum einfach nur wütend. Doch allmählich gewann das Ganze an Auftrieb und gerade im zweiten Teil des Buches konnte ich gut mitfiebern. Der Nervenkitzel wurde spürbar und ich rätselte immer weiter, wer denn nun der Killer sei. Die Auflösung des Ganzen kam mir allerdings zu überraschend und ich weiß nicht, ob ich so zufrieden mit dem Ganzen bin. Um ehrlich zu sein, hatte ich mir etwas mehr erhofft. Ebenso hätte ich noch die ein oder andere Frage gehabt. Da mir nicht gänzlich alles beantwortet wurde. Eins jedoch hat das Autorenduo hier geschafft. Durch ihren sehr einnehmenden Schreibstil, war ich im Nu durch. Sie haben es verstanden Spannung aufzubauen, auch wenn es dabei hin und wieder Längen gab. Es war nie vorhersehbar und man konnte auch bei der Entwicklung sehr gut zusehen. Einige davon haben mir doch etwas zugesetzt und man hat es nicht kommen sehen. Letztendlich ein Spannungsroman der mich enorm gut unterhalten hat , dessen Ende jeoch zwiespältige Gefühle in mir hervorrief. Fazit: Under Ground konnte mich sehr gut unterhalten, ich empfand ihn jedoch nicht unbedingt als Thriller. Dafür gab es zu wenig Nervenkitzel und auch Thrill. Er fördert ein Szenario in dem es um alles oder nichts geht. In dem man herausfinden muss wie weit man gehen würde, um zu überleben. Interessant, facettenreich und unvorhersehbar. Und obwohl er die ein oder andere Wendung bereithielt, löste er dennoch in mir zweispältige Gefühle aus. Wer für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen möchte, sollte das Buch lesen. Ich hatte es in einem Rutsch durch.

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Ich bin mit meinem aktuellen Buch endlich durch. Ein paar Wochen hat es leider gedauert, weil ich während der Prüfungsphase und der Abendschule in letzter Zeit nur Sonntags für 2 Stunden lese. Und ein bisschen bin ich froh, dass ich mit dem Buch durch bin. Versteht mich bitte nicht falsch, das Buch war nicht schlecht. Aber es war auch nicht gut und ich hatte mir unter der Storybeschreibung etwas gänzlich anderes vorgestellt, als das, was ich im Enteffekt bekam. Ich bedanke mich an dieser Stelle sehr herzlich bei Random House und Heyne für das zur Verfügung stellen des Buches. Ein tödliches Grippevirus verteilt sich über die Erde. Es fing in Asien an und auch in Amerika waren die ersten Menschen daran erkrankt. Dies ist der Startschuss für einige Menschen, in einen Bunker unter der Erde zu verschwinden, weit Abseits der Zivilisation. Es handelt sich hierbei um einen abgeschotteten Luxusbunker und die Bewohner dachten, dass sie dort in Sicherheit sind. Vor dem Virus sind sie dort unten auch sicher, es warten hier unten aber andere Gefahren. Die Menschen hier drin. Ich bin auf das Buch zum ersten Mal vor ein paar Wochen aufmerksam geworden, als ich nach Büchern geschaut habe, in dem es um Viren oder eine Epidemie ging. In dem Buch geht es zwar darum, jedoch bekommt man dies gar nicht wirklich mit. Immerhin handelt es sich hierbei um eine große Gruppe von Menschen, die in den Bunker flüchten, um sich vor dem Virus zu schützen. Luxusbunker ist tatsächlich eine sehr gute Beschreibung. Eine Wohnung in diesem Bunker kostet unmengen an Geld und insgesamt haben sich 5 Parteien in den Bunker eingekauft. Dabei handelt es sich um verschiedene Familien. Es gibt den Erbauer des Bunkers Greg Fuller. In der Wohnung nebenan wohnt die Familie Park mit Mutter, Vater und Sohn. Eine Etage tiefer lebt die Hinterwäldler Familie Guthrie mit Vater, Mutter und Zwillingen. Nebenan wohnen Vater und Tochter Gill und das Au-Pair Mädchen Cait. Darunter leben Herr und Frau Maddox. Eine Familie mit Vater, Mutter und erwachsener Tochter zieht noch ein, bevor die Luke am Ausgang entgültig geschlossen wird, damit niemand von außen mehr hinein kommen kann. Ich beschreibe euch bewusst, welche Menschen hier unten Leben, damit ihr meine Kritik an dem Buch auch nachvollziehen könnt. Was zuerst ins Auge sticht ist eindeutig: es sind unheimlich viele Menschen! Es war am Anfang sehr schwer für mich, mit den Namen klar zu kommen. Gott sei Dank, und das ist wirklich ein großer Pluspunkt vor mir für das Buch, befindet sich ganz am Anfang vor dem Prolog eine Karte des Luxusbunkers, der im übrigens Sanctum heißt. Dort ist der Bunker sehr genau aufgezeichnet, wie ihr im nachfolgenden Bild erkennen könnt. Es gibt nicht nur die Wohnung, sondern auch einen Aufenthaltsraum, einen Swimming Pool, Fitnessraum, ein eigener Generator und die Stromversorgung, Essensvorräte inkl. Kühlraum, Komposttoilette, Wasserversorgung und Luftpumpen. Man sieht also, dass dort tatsächlich für alles gesorgt ist. Desweiteren gibt es dort funktionsfähige Fernseher, Internet, jede Wohnung ist mit genügend Schlafzimmern, eigenen Bädern und einer Küche ausgestattet. Es gibt zwar keine Fenster, dafür aber LCD Bildschirme, die schöne Bilder abspielen, um sich heimischer zu fühlen. Das reinste Paradies unter der Erde, könnte man sagen. Zu Beginn finden sich alle Familien im Bunker ein, erkunden ihre neue Heimat auf unbestimmte Zeit und die Bewohner beschnuppern sich gegenseitig. Bis hier hin war das Buch auch echt gut in meinen Augen und ich hatte viel Spaß. Obwohl das Buch aus dem englischen ins deutsche übersetzt wurde, fand ich es generell sehr gut geschrieben und die Beschreibungen der Umgebung, Charaktere und Geschehnissen war wirklich gut. Ich habe es bei Büchern, die übersetzt sind, bisher häufiger gehabt, dass man sich beim Lesen manchmal verloren vorkam oder die Beschreibungen nicht ausreichend genug waren, daher bin ich da meist etwas vorsichtig, auch wenn es wohl nicht an den Übersetzungen sondern an den Büchern selbst gelegen hat. Später wird sogar noch der Geruch des Bunkers genauestens beschrieben und es fühlt sich an, als wäre man tatsächlich dabei. Von daher muss ich wirklich sagen, dass es kein schlechtes Buch ist. Es gibt eine Sache, die mir zugleich gefallen und zugleich nicht gefallen hat. Der Erzählstil. Das Buch besteht aus insgesamt 36 Kapiteln. Und die Kapitel werden immer aus der Sicht von unterschiedlichen Personen erzählt. Manchmal erzählt Cait, mal Greg, mal Gina, mal Jae, mal Trudi. Die Idee dahinter finde ich eigentlich ganz cool. So bekommt man verschiedene Blickwinkel der Geschichten gezeigt und man bekommt so viel mehr von den Geschehnissen mit, als wenn man alles nur von einer Person erzählt bekommt. Dennoch sehe ich hier auch einen der größten Minuspunkte. Es war dadurch für mich unheimlich schwer, der Geschichte zu Folgen. Die Sprünge zwischen den Kapiteln bzw. Personen war sehr unangenehm. Mal ist der Wechsel im Bruchteil einer Sekunde und die Story geht genau hier weiter, mal ist es plötzlich der nächste Tag und man bekommt keinerlei Information, dass die Personen jetzt geschlafen haben. Das fand ich beim Lesen äußerst unangenehm. Ich hatte dadurch immer ein bisschen gebraucht, als das neue Kapitel begonnen hat. Vor allem war es auch unheimlich schwer, sich in die verschiedenen Personen hinein zu versetzen! Ich mache das beim Lesen ganz unbewusst, wenn die Geschichte von einem der Charaktere erzählt wird, versetze ich mich in ihn hinein, lese aufmerksam und verusche, ihn zu verstehen und dadurch auch seine Handlungen nachvollziehen zu können. Und in diesem Buch ist alles wild durcheinander gemischt. Was vor allem am Anfang unheimlich schwer war. Da bekommt man am Anfang des Kapitels nur mitgeteilt, aus welcher Sicht das nachfolgende Kapitel nun spielt. Und dann muss man im Kopf rumkramen… mh, war das jetzt die Ärztin? Oder doch der Alkoholiker? Oder die Tochter, die es allen recht machen will und an Gott glaubt? Es war echt hart für mich. Auch, wenn die Idee an sich gut war, fand ich die Umsetzung einfach unglücklich, das hätte man wohl besser machen können. Allein kleine Streckbriefe oder wenigstens Bilder hätten hier sehr geholfen. Natürlich sind Bilder bei Büchern immer so eine Sache, da man sich die Personen ja selbst vorstellt. Bei so vielen Personen war es aber für mich unheimlich schwer, mir die Bilder im Kopf zu bilden. Dadurch, dass man so viele Informationen zu Beginn bekommt und sie noch gar nicht richtig zuordnen kann, weil man sich die Namen nicht merken kann. War echt nervig. So sieht es am Anfang von jedem Kapitel aus. Kapitel 3 ist aus der Sicht von Cait geschrieben, welche auch mein Lieblingscharakter in dem Buch war. Die Story an sich hätte man in meinen Augen auch besser erzählen können. Wir bekommen über die Zeit des Buches tiefe Einblicke in einige der Charaktere. Man versteht sie dadurch besser, was ich gut fand. Allerdings war das auch nur bei einigen Charakteren so. Es hat auch nicht jede einzelne Person mindestens ein Kapitel gehabt, sondern nur ganz bestimmte Schlüsselfiguren. Und nunja, wie soll ich sagen, bei der Story kann es eigentlich nur auf einen bestimmten Weg hinauslaufen: die Charaktere gehen sich früher oder später an die Gurgel. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das komplette Sanctum stürzt nach und nach ins Chaos. Die Sicherheitssysteme werden außer Kraft gesetzt, wodurch der Ausgang aus dem Bunker gesperrt ist und die Leute alle dort unten festsitzen. Da das Internet auch nicht mehr geht, sitzen sie somit fest, ohne Kontakt zur Außenwelt, da Handys in der Tiefe selbstverständlich auch nicht mehr funktionieren. Nach und nach fällt immer mehr aus oder wird zerstört, wodurch es im kompletten Bunker irgendwann kein Wasser mehr gibt und schlimmeres. Und das ist ja noch nicht schlimm genug. Dann kommen noch unheimlich kaputte Charaktere dazu und das Chaos ist vorprogrammiert. Nach und nach sterben einige der Bewohner oder werden Krank, man weiß nie, wen es als nächstes trifft. Der Spannungsbogen wurde zwar immer wieder ganz gut aufgebaut, allerdings ist hier auch das nächste, was mich wirklich irgendwann genervt hat. Eine der Personen ist nicht freiwillig dort unten und musste seine kranke, bettlägrige Frau zu Hause lassen. Und er denkt viel an sie. Sehr viel. Sorry, ist ja echt scheiße, dass er dort unten eingesperrt ist und nicht weiß, ob seine Frau versorgt wird oder schon tot ist, aber ich muss das echt nicht auf unzähligen Seiten immer und immer nachlesen. Trotzdem war das Thema gefühlt in jeder von seinen Passagen, das hat mich echt fast wahnsinnig gemacht. Und so ging es auch bei den anderen Charakteren. Die eine Tochter denkt viel an Gott, viel an ihre Mutter, viel an ihren Vater, viel an den Jungen, den sie dort unten kennengelernt hat. Irgendwann nervt es aber, wenn es bei den Personen anscheinend keine anderen Themen mehr gibt. Da fehlt einfach dann trotz dem Wechsel der Charaktere total die Abwechslung. Daher hat mich das Buch gegen Ende auch wirklich nur noch genervt, auch wenn der Anfang des Buches wie bereits beschrieben gut war und Lust auf mehr gemacht hat. Und was ich noch dazu total ärgerlich und nervig fand: gegen Ende häuften sich die Tode, was bei der Story nunmal nicht verwunderlich ist. Alle werden wahnsinnig, drehen durch und es kommt hier und da selbstverständlich zur Eskalation. Aber genau das finde ich spannend! Die auseinandersetzungen kurz vor dem Tod eines Charakters. Mich nervt das schon so sehr in Serien, wenn man vor Tatsachen gestellt wird, die im Enteffekt nicht mal erklärt werden und genau so ist es hier auch. Einige der Tode werden detailliert am Ende beschrieben, manche jedoch nicht. Oder nur vielleicht. Das heißt, was im Enteffekt da unten eigentlich abging, weiß man nicht mal ganz am Ende. Eine herbe Enttäuschung für mich. Wie gesagt, genau solche Sachen sehe ich als Spannend an: was hat den Mörder dazu getrieben, diese oder jene Person genau jetzt zu töten? Und was bekommt man als Leser des Buches präsentiert? Eine Leiche im Pool ohne zu wissen, wie es dazu kam. Was das angeht hat mich das Buch leider sehr enttäuscht. Die tollsten Passagen fehlen eben einfach. Stattdessen bekommt man unzählige Weise erzählt, welche Art von Gestank sich gerade in diesem und jenem Raum zu riechen ist. Alles in allem, gefällt mir auch jetzt noch die Story des Buches sehr und einige der Charaktere sind echt toll. Andere dagegen echt scheiße und assozial und ich will halt einfach gar nicht wissen, was in deren Köpfen vor sich geht. Das gute ist, dass am Ende alles Sinn ergibt, auch, wenn nicht jede Tat im Sanctrum ans Licht kommt. Ich finde einfach, die Umsetzung war hier und dort nicht gut, ein schelchtes Buch ist es aber dennoch nicht. Ich weiß leider nicht, wem ich das Buch empfehlen könnte, aber wer von den oben genannten Punkte nicht abgeschreckt ist, sollte es unbedingt versuchen. Für mich war es einfach nicht das richtige Buch und meine Erwartungen wurden nicht erfüllt und manchmal auch enttäuscht. Zu wenig Spannung und Nervenkitzel hat ebenfalls dazu geführt, dass ich zu wenig Spaß beim Lesen hatte, sehr schade. Das Buch bekommt von mir trotzdem eine Bewertung von 5 von 10 Wasserflaschen.

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