Leserstimmen zu
Vier um die Welt

Alexandra Frank

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Taschenbuch
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Reisen mit kleinen Kindern? Geht das? Ja, es geht. Auch wir haben das gemacht und machen es noch immer, inzwischen mit drei Kindern. Aber ich muss auch sagen, wir haben uns dabei immer auf ein Reiseziel beschränkt und waren auch nie länger als zwei Wochen am Stück unterwegs. Wir waren mit dem Auto, dem Wohnmobil oder dem Flugzeug unterwegs, waren in Zügen und Ubahnen, haben im Zelt, im Baumhaus, in Cottages auf dem Campingplatz und auch in schönen Hotels übernachtet. Aber ist eine Weltreise mit kleinen Kindern und kleinstem Gepäck überhaupt möglich? Die Einbandgestaltung von "Vier um die Welt" gefällt mir sehr gut, auch die vielen Fotos auf dem Cover machen das Buch zu einem Eyecatcher. Auch im Buch findet man immer wieder schöne Fotos der vierköpfigen Familie auf ihrer Reise. Was mich allerdings etwas stört, ist der Titel, der eigentlich nicht so recht zum Inhalt passt, denn eine Weltreise, also eine Reise rund um den Globus ist es nicht. Die Familie war mit ihrem Baby und dem vierjährigen Kind in sechs Ländern unterwegs, nämlich in Argentinien, Urugay, Chile, Neuseeland, Australien und Singapur. Das ist am Stück mit Kindern schon eine große Reise, aber in meinen Augen eben keine Weltreise. In einfacher und sehr gut lesbarer Sprache schildert die Autorin oft auch mit viel Humor die Probleme beim Reisen, die vielen verschiedenen Eindrücke und gibt auch sehr gute, informative Einblicke in die Länder, die sie bereist haben. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Am Ende gibt es noch ein Verzeichnis mit vielen Tipps wie Elternzeit, Impfungen, Packliste etc. Was mich etwas gestört hat, ist, dass die Autorin die Personen, also ihre Familienmitglieder, nie beim Namen nennt. So schreibt sie von "dem Baby", "dem Kind" und "ihrem Mann", was ich beim Lesen etwas störend und lieblos bzw. unpersönlich empfand. Gefallen hat mir, dass Alexandra Frank aber sehr authentisch schreibt und die Probleme, die es auf der Reise gab, auch wirklich anspricht. So sitzt man natürlich den ganzen Tag aufeinander, hat kaum Zeit für sich. Man hat quängelnde Kinder oder muss auch mal fast das ganze Gepäck ersetzen, wenn es gestohlen wird. Da ich selbst drei Kinder habe, konnte ich manche der Situationen sehr gut nachempfinden. Mir wäre eine solche Reise als Familie zu lang. Monatelang aus dem Koffer zu leben wäre für uns persönlich nichts. Da bleiben wir lieber bei den herkömmlichen Urlauben. Insgesamt ist das Buch aber unterhaltsam, sehr informativ und kurzweilig zu lesen.

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Schon den Blog von Alexandra Frank habe ich gespannt verfolgt und als ich nun in einer Buchhandlung ihr Buch sah, war klar, dass ich das unbedingt auch lesen müsste. Aber von vorn: Alexandra Frank und ihr Mann nutzen die Elternzeit ihrer jüngeren Tochter (bei Reiseantritt 6 Monate alt) gemeinsam mit ihrer größeren Tochter (4 Jahre alt) für eine Weltreise: Sie starten in Argentinien, fahren nach Chile, machen einen Abstecher nach Uruguay, erkunden ausführlich Neuseeland, fahren von Melbourne nach Sydney und legen schließlich einen Zwischenstopp in Singapur ein. Über ihre Erfahrungen und Erlebnisse bloggt die Mutter von unterwegs und schreibt auch den ein oder anderen Artikel darüber auf Spiegel online. Bereichert wird das Buch durch viele Fotografien, die einem noch mehr das Gefühl zu geben, direkt mit der Familie mitzureisen. Man sieht viel die Kinder, wie sie Wombats streicheln, Koalas besuchen, das Kind mit einem Gaucho reiten darf, in Hobbingen umherstreift, … Als kleinen Zusatz gibt es noch einen Anhang mit lauter Tipps zu Packlisten, Flügen, Impfungen, Elternzeit etc. Mein Fazit: Das Buch lässt sich sehr gut lesen, es ist unterhaltsam und gleichzeitig informativ. Wenn ich irgendwann mal in den Genuss kommen sollte, eine Weltreise planen zu dürfen, werde ich mir bestimmt noch einmal den Anhang dieses Buches genauer durchschauen, um ein paar Tipps mitzunehmen. Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog „Cooking Worldtour“ nachzulesen.

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Goldmann Verlag Die Autorin Alexandra Frank, ihrerseits Journalistin und Mutter, arbeitet und lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Seit mehr als zehn Jahren schreibt, bloggt und fotografiert sie für verschiedene Magazine, Tageszeitungen und Agenturen, wie beispielsweise den SPIEGEL, SPIEGEL ONLINE, National Geographic, Stern oder die Geo Station. Vier um die Welt Die Autorin Alexandra Frank macht sich zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern auf eine Reise rund um den Globus. Die älteste ist vier Jahre alt, ihre jüngste gerade vier Monate. Klar, dass sie mit ihrer Planung bei Verwandten und Bekannten auf Unverständnis stößt. Doch Alexandra kontert jedes mal mit „in anderen Ländern leben ja auch Kinder.“ Mit Mann, Kind und Kegel geht es also los, erste Station: Südamerika. Anschließend geht es nach Neuseeland, Australien und Singapur. Als der Beginn der Reise immer näher rückt, werden die Eltern schon ein wenig nervös. War es so eine gute Idee mit Kindern zu verreisen und dann auch noch so weit? Am Ende der Reise sind sie sich einig: oh ja das geht – ganz wunderbar sogar! Fazit Ein interessanter und spannend erzählter Reisebericht einer jungen Familie einmal um die Welt. Zusammen bereisen sie sechs Länder. Beginnend in Argentinien, geht es nach Urugay, Chile und letztlich nach Neuseeland, Australien und Singapur. Die vier erleben jede Menge aufregende Dinge und passen sich wunderbar an ihre neuen Lebensverhältnisse ein. Auch die Kinder leben sich besser ein als gedacht. Nichts scheint sie aus der Ruhe zu bringen, das Baby hat seinen gewöhnlichen Tagesablauf, welchen es auch beibehält. Die ältere Tochter der Autorin bekommt ihr eigenes Kinderprogramm und gibt sich damit zufrieden. Es gibt Papa-Tage, Mutti-Tage, Kindertage und Babytage. Diese Mischung macht die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie. Natürlich verbringt die Familie ihre Tage anders und entspannter, als vielleicht andere Reisende, deren Ziel es ist, möglichst viel zu sehen. Der Familie ist es wichtig, möglichst viel Zeit miteinander zu verbringen und es möglichst jedem Recht zu machen. Diese Entspanntheit überträgt sich auch auf die Kinder. Schreib- und Erzählstil der Autorin, die gleichzeitig Journalistin ist, finde ich recht gelungen. Was mich jedoch von Beginn an stört und immer wieder aufkommt, ist, dass Alexandra Frank ihren Mann immer mit „der Mann“ oder „mein Mann“ betitelt und ihre Kinder mit „das Kind“ und „das Baby“. Die Verwendung von Namen (oder Pseudonymen, allerdings verwendet sie auch viele Fotos) hätte ich ansprechender gefunden. So wirkt der Bericht doch häufig ein wenig kühl, was die Autorin eigentlich nicht beabsichtigt hat, denke ich. Die Ereignisse und Erlebnisse der Familie werden häufig bis ins Detail beschrieben, was ich sehr schön finde. Auch viele Tipps und Hinweise zu eigenen (Welt-)Reiseplanungen werden gegeben und im Anhang findet sich noch ein ganzes „Service“-Kapitel, worin sich Links und weitere Tipps finden. Ich persönlich finde, dass von einer „Weltreise“ erst bei einer Bereisung von allen 5 Kontinenten gesprochen werden kann und war ein wenig enttäuscht, dass es nach 6 Ländern wieder nach Hause ging. Natürlich ist so eine Reise auch eine sehr kost- und zeitspielige Angelegenheit. Trotzdem alles in allem ein gelungener Ratgeber-Roman, welcher auf jeden Fall zum Träumen einlädt.

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„Vier um die Welt“ von Alexandra Frank ist der Bericht einer fünfmonatigen Reise um die Welt mit der ganzen Familie, erschienen im März 2015 bei Goldmann. Alexandra und ihr Mann sind von jeher extrem reisefreudig. Schon als junges Paar waren sie gemeinsam viel unterwegs. Doch nun haben sie 2 Kinder: eine 4-jährige Tochter und einen sechs Monate alten Sohn. Allen Unkenrufen zum Trotz planen sie eine große Reise nach Südamerika, Neuseeland, Australien und Singapur. Natürlich vermeiden die Eltern bei ihren Reiseplänen besonders brenzliche Situationen, so reisen sie z.B. nicht in malariageplagte, kalte oder gefährliche Länder. Auch bedenken sie bei ihrer Ausstattung möglichst viele Eventualitäten, sind also mit ausreichend Reiseapotheke, Spielzeug und nötigen Equipment ausgerüstet. Da sie aber als Backpacker unterwegs sind, beschränkt sich ihr komplettes Reisegepäck auf 2 große Rucksäcke, Reisebettchen und einen Kinderrucksack, was sich zwar als kompliziert, aber nicht unmöglich herausstellt. Um möglichst viel zu erleben und trotzdem mit dem Elterngeld auszukommen, übernachten sie in einfachen Unterkünften, als couchsurfende Familie oder bei Einheimischen. Da ich selbst noch keine Mutter bin, kann ich nicht nachempfinden inwiefern man sich mit den Risiken einer Weltreise inklusive Nachwuchs beschäftigt. Aber ich kann sehr gut die Argumente von Alexandra verstehen, die ihre Elternzeit wirklich sinnvoll nutzen will und dabei ganz nebenbei 2 weltoffene, interessierte und anpassungsfähige Kids heranzieht. Die Gegenargumente, dass Unfälle oder Krankheiten auftreten könnten, würde ich ebenfalls damit entkräften, dass so etwas auch im Ostseeurlaub oder im Harz passieren könnte. Da sich die Familie auch auf ihrer Reise immer in der Nähe der Zivilisation aufhält, ist im Notfall auch immer ein Arzt erreichbar. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass die Familie allen Bedürfnissen gerecht wird, in dem sie mal Tage in der Natur einlegen, wie sie Papa bevorzugt, mal Shoppingtage für die Mädels oder einfach nur faule Strandtage für alle. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich bewundere den Mut, bin aber auch von der Idee sehr angetan. Ein Leben mit Kids muss niemanden einschränken oder verändern. Wie Alexandra und ihr Mann beweisen, kann man auch mit kleinen Kindern eine große Reise antreten und damit gleich 4 Horizonte auf einmal erweitern. Im letzten Jahr habe ich ein ähnliches Buch gelesen, bei dem eine Mutter mit ihrem Baby per Transsibirischer Eisenbahn durch Sibirien und die Mongolei bis nach Peking reist. („Mut für zwei“ Julia Malchow) Ich empfehle dieses Buch jedem Reisefreund, der mehr über die Welt lernen will und vor allem jungen Muttis, die aus diesem Buch sehr viel über Freiheit für sich und ihre Kinder lernen können.

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Die Journalistin Alexandra Frank und ihr Mann sind beide sehr reiselustig und haben es gewagt: Sie haben eine Weltreise mit zwei kleinen Kindern unternommen. Die Reise führte sie von Hamburg über einen Zwischenstopp in London nach Argentinien, weiter nach Uruguay und Chile. Danach nach Neuseeland und Australien und auf dem Rückweg über Singapur. Doch wie gut klappt das? Welche Hindernisse gilt es zu überwinden, welche Vorkehrungen müssen getroffen werden? "[...] doch was legt die Dame im Tourismusinformationsbüro Besuchern besonders ans Herz? Die Pflastersteine. Die seien 'alle original, ganz historisch'. In der Tat verdient das alte Pflaster unsere Aufmerksamkeit, allerdings anders, als die Dame es wohl gemeint hat. Unsere Tochter stolpert bereits zum dritten Mal über den unebenen Belag und reibt sich empört das Knie. 'Das haben die Bauarbeiter aber nicht ordentlich gemacht, Mama, oder?', befindet sie. 'Das müssen die noch mal neu machen.'" - Seite 47 Auf 252 Seiten erzählt Alexandra Frank von ihren Vorbereitungen, die doch recht wenig zu sein schienen, aber dennoch völlig ausreichend waren. Von ihren Unternehmungen in den verschiedenen Ländern, bei denen sie auch immer wieder darauf hinweist, welche Unterschiede es zum Reisen ohne Kinder gibt und worauf man achten muss. Welche Kompromisse die Familie eingehen musste, damit alle vier Familienmitglieder den Spaß an der Reise nicht verlieren. Die Reiseberichte sind in meinen Augen sehr gut strukturiert und schnell zu lesen. Es macht Spaß zu erfahren, was die Familie erlebt hat und wie es ihnen dabei erging. Besonders gut fand ich auch die Kommentare aus dem Familien-, Bekannten- und Kollegenkreis, die die Autorin immer mal wieder aufgegriffen hat. Ich selbst bin gar nicht so der abenteuerhungrige Mensch und eine Weltreise ist kein Traum von mir. Kinder habe ich auch keine. Dennoch fand ich es spannend, von der Reise um den Globus zu lesen, vor allem auch, weil die Autorin das Buch sehr gut geschrieben hat. Schön fand ich auch die kleinen Bemerkungen ihrer Tochter, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben. "'In Australien lassen wir die Dinge auch einfach auf uns zukommen', sagt mein Mann. Noch bevor ich antworten kann, unterbricht uns das Baby. 'Mamama', brabbelt es, 'Papap.' Mein Mann und ich schauen uns begeistert an. Das Kind mischt sich ein. 'Das', übersetzt es uns, 'heißt in Erwachsenensprache Eltern'." - Seite 157 Das Buch ist ein sehr interessanter Bericht von der Reise, gespickt mit kleinen Anekdoten und hilfreichen Tipps und Tricks, nicht nur für weltreisende Familien. Es lässt sich gut und leicht lesen, daher auch volle 5 Punkte.

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Da wir (auch mit zwei Kindern) im nächsten Jahr auch eine größere Reise planen, allerdings haben wir keine Trip über mehrere Kontinente gepant, habe ich, quasi als Vorbereitung, dieses Buch gelesen. Wie kann man seine Elternzeit am besten nutzen? Alexandra Frank und ihr Mann haben beschlossen, dass sie die Elternzeit nutzen, um mit ihren beiden Töchter auf Weltreise zu gehen. Sie wollten Zeit als Familie verbringen und dabei nicht ständig auf die Uhr achten zu müssen. Wer selber Kinder hat, weiß wie anstrengend der Spagat zwischen Beruf, Familie, Freizeit und Haushalt sein kann. Bevor die Familie aufbrechen konnte, mussten viele Hürde und vor allem Vorurteile abgebaut werden. Als Erstes musste der finanzielle Rahmen abgesteckt werden, denn eine Reise muss gut finanziert werden. Damit alles bezahlbar bleibt, haben sie ihre Wohnung für ein halbes Jahr zwischen vermietet und die Autorin hat während ihrer Reise gearbeitet. Im nächsten Schritt wurde die Route festgelegt, wie und welche Fortbewegungsmittel sollen genutzt werden und abschließend soll erwähnt werden, dass auch der medizinische Aspekt nicht zu vergessen ist. Als Leser/in begleitet die Familie von Argentinien > Chilie > Uruguay > Neuseeland > Australien> Singapur und Hamburg. Im Anhang gibt es einige nützliche Tipps und Tricks, die das Reisen mit Kindern erleichtern. Da ich selber meistens viel zu viel in den Urlaub mitnehmen, würde es mich vollkommen überfordern, wenn ich für mich und meinen Mann nur einen Rucksack packen dürfte aber immerhin ist meine mittlere Tochter schon so groß, dass sie ihren eigenen Rucksack tragen kann. Obwohl mir der Schreibstil sehr eloquent wirkt, gibt es einer Sacher die mich im Verlauf des Buchs immer mehr gestört hat. Die Autorin benutzt nicht die Namen ihrer Familie, von Fremden schon, sie schreibt immer von “meinem Mann”, “das Baby” und “meine Tochter”. Am Anfang war es okay aber später wirkte es, zu mindest auf mich, etwas kühl und distanziert Alexandra Franks Schreibstil ist sehr lebendig, sodass ich dem Geschehen und den Ortsbeschreibungen gut folgen konnte. Die Kapitel sind kurz und bündig beschrieben, werden durch die Bilder sehr viel persönlicher. darauf,Alexandra Frank lernen auf ihrer langen Reise die unterschiedlichsten Leute kennen und bis auf wenige Ausnahmen, Diebstahl des Rucksacks und die Windpocken des Babys, schien alles glatt gegangen zu sein.Da es bisher nur ein Buch aus diesem Genre, Reisen mit der Familie, gelesen habe, kann ich keinen Vergleich zu anderen Bücher herstellen. Nach Beendigung dieses Buch hat auch mich das Fernweh gepackt und ich hätte am liebsten meine eigene Route, wahrscheinlich anders aussehen würde, erstellt. Fazit: Bis auf den einen Kritikpunkt war es ein lesenswertes Buch, dass sehr informativ war, mein Interesse auf neue Kulturen geweckt. Daher bin ich mal gespannt, ob die Autorin in naher Zukunft sich erneut auf eine Weltreise begibt. Von mir gibt es daher 4/5 Sternen.

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Derzeit sind die Nächte für mich häufig relativ kurz und immer wieder unterbrochen, wenn meine kleine Tochter gestillt werden möchte. Diese Wachphasen nutze ich oft, um ein wenig im Internet zu surfen. In einer dieser Nächte habe ich mich regelrecht festgelesen, und zwar bei Alexandra Franks Reiseberichten "Vier um die Welt". Die Hamburger Journalistin berichtet darin von der Weltreise, die sie und ihr Lebensgefährte mit ihren beiden Kindern, einem sechs Monate alten Baby und einem vierjährigen Kind, unternommen haben. Jetzt sind ihre Texte als Buch erschienen und ich habe mich sehr gefreut, ein Rezensionsexemplar vom Goldmann Verlag zu erhalten. Aber Moment mal - eine Weltreise mit zwei Kindern, ist das nicht viel zu gefährlich? Unverantwortlich? Teuer? Nur mit Stress für alle Beteiligten verbunden? Und haben die Kinder denn in dem Alter überhaupt etwas davon? Ja, all diese Gegenargumente sind auch der Autorin begegnet. Und gerade hier stellt Franks Reisebericht einen wohltuend ermutigenden Gegenpol dar. Zu viert reiste die Familie insgesamt fünf Monate um die Welt, von Südamerika über Neuseeland nach Australien und Singapur. Sie übernachten in Privatunterkünften, Hostels oder Hotels, sind aber auch zeitweise im Wohnmobil unterwegs. Kurzweilig, lebendig und humorvoll schildert sie die Begegnungen mit ihren Gastgebern, mit Einheimischen und anderen Touristen. Sie beobachtet, welche Auswirkungen das Unterwegs sein auf ihre Familie hat. Und sie macht Lust, selbst die Koffer zu packen, denn ihr Fazit lautet eindeutig: "Weltreise mit Kindern? O ja, das geht - ganz wunderbar sogar!" Mit Vergnügen habe ich ihre tagebuchartigen, essayistischen Texte ein zweites Mal gelesen. Warum aber ein Buch kaufen, dessen Geschichte auch kostenfrei und mit Fotostrecken verknüpft im Internet abrufbar ist? Für das Buch spricht sicherlich, dass es sich hierbei um die ausführlichere Version handelt. Dagegen spricht allerdings die Druckqualität. Zumindest in meinem Exemplar ist der Druck auf einigen Seiten so schwach, dass sie nur schwer lesbar sind. Auch auf die schwarz-weiß Bilder im Inneren hätte ich verzichten können. Schön ist hingegen, dass man auf dem ausklappbaren Umschlag noch ein paar farbige Fotos findet. Ein ermutigendes Buch für junge Familien mit Fernweh.

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--- Seitenzahl: 256 --- Teil einer Reihe?: Nein --- Inhalt: Alexandra Frank berichtet in diesem Buch von ihren eigenen Erfahrungen während der Weltreise, die sie gemeinsam mit ihrem Mann, und ihren zwei Töchtern (5 Monate und 4 Jahre) gemacht hat. Sie waren fünf Monate mit zwei Rucksäcken unterwegs von Südamerika über Neuseeland nach Australien und Singapur und habend bei jede Menge erlebt. --- Rezension: Ich habe freue mich sehr, dass ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin auch wenn ich bisher weder Kinder habe, noch eine Weltreise plane. Aber der Titel durfte mit mir in die Sonne fliegen und ich habe dieses wunderbare Buch verschlungen während ich gemütlich am Strand in der Sonne lag. Es hat mir sehr gut gefallen und ich habe mir vorher auch nicht wirklich vorstellen können, wie das funktionieren kann mit zwei kleinen Kindern eine Weltriese zu machen, besonders da ich gerade hautnah erlebte wie schwer es ist mit Kindern im Urlaub zu sein. (Einige meiner Mitreisenden warne Familien mit kleinen Kindern.) Und bisher war ich auch immer skeptisch was eine Weltreise betraf – jetzt habe ich richtig Lust mal irgendwann selbst eine zu machen und wer weiß, ja vielleicht sogar auch mit Mann und Kind. Auf jeden Fall kann ich dieses Buch allen Familien ans Herz legen, die überlegen z.B. ihre Elternzeit für so eine Reise zu nutzen. Aber auch allen Anderen, denn das Buch ist einfach wunderschön und sehr lebendig geschrieben, man hat manchmal das Gefühl selbst dabei gewesen zu sein.

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