Leserstimmen zu
Das Wunder von Coldwater

Mitch Albom

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Meine Meinung Das Wunder von Coldwater ist ein erstaunlicher Roman. Als ich mit ihm anfing, war ich mir sicher, diese Rezension würde keine allzu gute werden. Ich fand die Geschichte äußerst vorhersehbar, der Schreibstil hat mir nicht sonderlich gefallen und es wurden einfach so viele Charaktere beschrieben, dass ich zu niemandem wirklich eine Bindung aufbauen konnte. Ab Seite 200 hat mich die Geschichte aber echt gepackt. Auf einmal konnte ich mit Sully mitfühlen, vorher war mir gar nicht so bewusst, das er eine Hauptfigur ist. Sein Schicksal hat mich wirklich bewegt. Jetzt war ich wirklich daran interessiert die Hintergründe zu den Anrufen des Himmels zu erfahren und die Auflösung hat mich dann wirklich überrascht, so emotional, so überhaupt nicht vorhersehbar und er hat mich mit dem holprigen Anfang versöhnt. Die Geschichte wird aus der Sicht vieler Personen geschrieben, weswegen ich mit den meisten einfach nicht wirklich warm werden konnte. Dann hatte ich auch noch das Problem, das ich die verschiedenen Menschen irgendwann gar nicht mehr so richtig auseinander halten konnte, bzw. die Namen vertauscht habe und daher erstmal verwirrt war. Die Story ansich ist ja durchaus interessant, an der Umsetzung haperte es, der Schreibstil war auch nicht ganz meiner. Fazit Ich war erst gar nicht begeistert, aber das Ende war wirklich gut und eben auch überraschend, weshalb ich das Buch trotzdem weiterempfehlen kann.

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Klappentext Es ist ein Abend im Herbst, als bei Tess Rafferty in der kleinen Stadt Coldwater am Lake Michigan das Telefon klingelt. Am anderen Ende der Leitung hört Tess die Stimme ihrer Mutter – und lässt vor Schreck den Hörer fallen. Ihre Mutter ist seit vier Jahren tot ... Und Tess bleibt nicht die einzige; auch andere Bewohner erhalten Anrufe von Verstorbenen. Schnell ist die Rede von einem Wunder, und Coldwater rückt in den Fokus der Medien. Immer mehr Menschen glauben an die Anrufe aus dem Himmel. Nur einer nicht: der Pilot Sully Harding ist entschlossen zu beweisen, dass alles ein riesiger Schwindel ist. Aber ist es das? Oder existiert das Wunder von Coldwater wirklich? Über den Autor Mitch Albom begeisterte mit seinen Büchern »Dienstags bei Morrie« und »Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen« weltweit unzählige Leserinnen und Leser. Seine Bücher wurden in 36 Sprachen übersetzt und waren Nummer-1-Bestseller. Er lebt mit seiner Frau Janine in Detroit. Meine Meinung Story Ich habe dieses Buch sofort nach einem tollen Buch gelesen, nämlich "Die letzten Tage der Rabbit Hayes" somit hatte das Buch es echt schwer, mit dem Vorgänger mitzuhalten. Dennoch kann man beide Bücher nicht vergleichen und ich hab schnell umschalten können und mich bei diesem Buch wohl gefühlt. Die Handlung ist wunderschön, wer würde nicht gerne Anrufe von den lieben Menschen bekommen, die uns schon länger verlassen haben ? Ob es ein Wunder ist, oder Betrug, das ist hier die Frage. Die zuerst euphorische Stimmung in Coldwater schlägt sehr schnell ins Negative um, als kranke Menschen auf einmal sterben, nachdem sie erfahren haben, das es nach dem Tode weiter geht. Schnell werden Hetzkampagnen gegen die Leute begonnen, die diese Anrufe bekommen haben. Denn nun wirft man ihnen vor, dass sie Schuld am plötzlichen Tot der kranken und alten Menschen haben. So beginnt dann langsam das es auch große Zweifler unter den Stadtbewohnern gibt, die der Sache auf den Grund gehen wollen, weil sie einfach nicht an Wunder glauben können. Natürlich versucht die Presse alles aufzubauschen und will sogar so einen solchen Anruf in einer Livesendung übertragen. Ob Wunder oder nicht, verrate ich an dieser Stelle nicht, dass soll jeder der das Buch lesen möchte selber herausfinden. Das Buch ist wirklich Wert gelesen zu werden und zudem sehr schön zu lesen, spannend und einfühlsam geschildert und hat viele schöne Lesestunden gebracht. Schreibstil Der Schreibstil ist einfach gehalten und leicht zu lesen. Es wird aus verschiedenen Sichten der unterschiedlichen Protagonisten erzählt, so das man sich verschieden Blickwinkel zu Nutzen machen kann. Einmal begonnen, möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Charaktere Dies ist der einzige Kritikpunkt den ich habe, nämlich das ich nicht so wirklich warm mit den Charakteren werden konnte. Wo immer das auch dran gelegen haben mag, ich weiß es wirklich nicht. Sie werden vielleicht nicht tiefgründig genug dargestellt, oder es lag wirklich am Buch, welches ich davor gelesen habe, bei dem die Charaktere so toll zur Geltung kamen. Auf jedenfall ziehe ich deswegen eine Bewertungsnote ab, was immer noch ein sehr gutes Buch bedeutet. Mein Fazit Ein wirklich schönes Buch, mit einer ergreifenden und sehr schönen Thematik. Ich vergebe vier von fünf Sternen und kann euch das Buch nur ans Herz legen.

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Der Klappentext:9783442313808_Cover Es ist ein Abend im Herbst, als bei Tess Rafferty in der kleinen Stadt Coldwater am Lake Michigan das Telefon klingelt. Am anderen Ende der Leitung hört Tess die Stimme ihrer Mutter – und lässt vor Schreck den Hörer fallen. Ihre Mutter ist seit vier Jahren tot ... Und Tess bleibt nicht die einzige; auch andere Bewohner erhalten Anrufe von Verstorbenen. Schnell ist die Rede von einem Wunder, und Coldwater rückt in den Fokus der Medien. Immer mehr Menschen glauben an die Anrufe aus dem Himmel. Nur einer nicht: der Pilot Sully Harding ist entschlossen zu beweisen, dass alles ein riesiger Schwindel ist. Aber ist es das? Oder existiert das Wunder von Coldwater wirklich? Die Handlung: ஐ ஐ ஐ ஐ Eine Kleinstadt wird von einem Wunder heimgesucht. Mit Toten noch ein einziges Mal sprechen? Noch die Fragen stellen, die man nie stellen konnte? Ist das ein Abschluss und führt zum inneren Frieden oder will man dann nur immer mehr? Was würde man dafür tun? Um all das geht es in dem neuesten Buch von Mitch Albom. Da ich weiß, dass seine Bücher immer eine sehr tiefe Botschaft haben, war ich sehr gespannt, was hinter dieser Geschichte steckt. Die Charaktere: ஐ ஐ ஐ ஐ Es gibt verschiedene Erzähler bzw. Charaktere in diesem Buch. Manche fand ich sympathisch, andere waren eher blass oder langweilig, allerdings entspricht das wohl dem wahren Leben, wo man auch nicht alle mag. Auf jeden Fall kommt der typische Kleinstadtcharme durch, wo man dann doch fast alle Charaktere irgendwie auf ihre manchmal skurrile Art liebenswert findet. Schreibstil: ஐ ஐ ஐ ஐ Wie schon in seinen anderen Büchern, ist Mitch Albom seinem ruhigen, schönem Schreibstil treu geblieben. Man findet in seinen Büchern immer wieder Sätze, die als Sprüche auf Karten oder für die Wand dienen können. In diesem Buch sind davon zwar nicht ganz so viele zu finden, oder ich habe sie überlesen, weil ich so gespannt auf das Ende der Geschichte war - wird Albom sagen, dass es Anrufe aus dem Himmel geben kann? Ist das rational?? Ich wollte unbedingt wissen, wie es endete. Atmosphäre/Spannung/Humor: ஐ ஐ ஐ ஐ Die Atmosphäre in den Büchern von Mitch Albom war bisher in allen von mir gelesenen Büchern sehr schön. Obwohl die Bücher meist nicht sehr dick sind, liest man sie meist sehr langsam, um alle Worte in sich aufzunehmen. Wie schon beschrieben, hat er wirklich viele Zitate geliefert, die ich auch alle in mein Buch der besonderen Sätze abgeschrieben habe. Dieses Buch ist ein wenig anders, weil dabei sogar richtig Spannung entsteht, was vermutlich durch die Thematik hervorgerufen wird. Außerdem springt er zwischen den einzelnen Charakteren hin und her, so dass man teilweise seitenweise "warten" muss, bis eine bestimmte Szene weiter geht und Auflösung findet. Idee und Umsetzung: ஐ ஐ ஐ ஐ Die Idee ist wirklich interessant. Wie eingangs schon geschrieben, wünscht sich vermutlich jeder nochmal mit einem lieben verstorbenen noch ein letztes Gespräch zu führen: Sich vielleicht zu vertragen, oder noch einmal zu sagen, wie gern man ihn hat, wie stark man ihn vermisst. Zu der Umsetzung werde ich nicht mehr viel weiter sagen, denn ich möchte ja nicht das Ende spoilern. Lasst Euch einfach überraschen und von der Geschichte mitreißen. Stärken und Schwächen Mitch Alboms Stärke sind seine Worte. Auch wenn es "nur" Übersetzungen sind, lebt die Geschichte durch seine Wortwahl. Auch hier ließ es sich ganz einfach in die Story eintauchen und mitschwimmen. Wirkliche Schwächen konnte ich in diesem Buch nicht entdecken. Fazit Es war ein schönes, kleines Buch für zwischendurch. Die Geschichte erweckt Hoffnung und lässt einen auch manchmal ein wenig traurig und bedrückt sein. Es war für mich nicht sein bestes Buch, aber durchaus lesenswert.

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