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Leserstimmen (68)

Sara Raasch: Schnee wie Asche (Die Ice like Fire-Reihe) (1)

Schnee wie Asche Blick ins Buch

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-30969-8

Erschienen: 14.04.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kampf der Jahreszeiten

Von: Pineapples BookNook Datum : 28.08.2017

https://pineapplesbooknook.wordpress.com/

Inhalt:

Vor sechzehn Jahren wurde das Königreich Winter vernichtet. Ein Großteil der Bevölkerung wurde nach Frühling verschleppt und versklavt. Nur sieben Winterianer konnten diesem Schicksal entgehen und flüchteten ins Exil. Unter ihnen ist auch die junge Waise Meira. Täglich trainiert sie mit ihrem besten Freund Mather, um eines Tages die Magie und Macht Winters widerherzustellen. Als sie Gerüchte über den Verbleib eines Teils des magischen Medaillons von Winter hört, begibt sie sich allein auf die Suche und gerät dabei in ungeahnte Gefahr.

Cover:

Das Cover spiegelt den Inhalt des Buches sehr gut wieder. Es ziert ein zweiteiliges Medaillon, dass zu einer Hälfte den Winter und zur anderen Hälfte den Frühling symbolisiert. Es ist komplett von Asche umgeben und so wird eine Verbindung zum Titel geschaffen. Die Art der Darstellung zieht sich durch die komplette Reihe, was mir sehr gefällt.

Meinung:

Zu Beginn muss ich gleich die Karte von Primoria am Anfang des Buches loben. Damit hat man als Leser direkt einen Überblick, wo sich die Handlung abspielt.

Primoria ist ein Weltenentwurf, der mir bis jetzt in dieser Form noch nicht begegnet ist. Die Welt von Meira und Mather unterteilt sich in acht Königreiche. Vier davon sind Rhythmuskönigreiche, in denen sich die Jahreszeiten wie gewohnt abwechseln. Daneben gibt es noch die vier Jahreszeitenkönigreiche. Hier herrscht das ganze Jahr nur eine Jahreszeit. Die Bewohner werden anhand ihrer Jahreszeit sehr gut charakterisiert. Somit schafft es die Autorin jedes Königreich individuell zu gestalten und zu visualisieren.

Der Schreibstil ist flüssig, spannend und sehr bildhaft. Man wird als Leser direkt ins Geschehen geworfen und lernt nach und nach die Magie hinter Primoria kennen. Ausgeklügelte Plottwists sorgen dafür, dass es nie langweilig wird und man bis zur letzten Seite mitfiebert.

Ein paar Abstriche muss ich jedoch bei den Figuren machen.

Meira wünscht sich nichts sehnlicher, als ihr Volk aus der Sklaverei zu befreien und das Königreich Winter wiederaufstehen zu lassen. Dafür kämpft sie erbarmungslos und begibt sich in große Gefahr. Neben ihrer kämpferischen Natur hat sie auch eine emotionale, verletzliche Seite. Dennoch ist sie oft zu naiv und überschätzt ihre Fähigkeiten. Dadurch wirkt sie gern mal überheblich. Außerdem wird es ihr generell zu einfach gemacht, sämtliche Herausforderungen zu meistern. Ein paar kleine Rückschläge hätten sie etwas nahbarer wirken lassen.

Mather, Meiras bester Freund, ist von Anfang an sympathisch und hadert sehr mit seinem Schicksal als zukünftiger König von Winter. Es lastet sehr viel Druck auf seinen Schultern, da er für die Sicherheit der letzten Winterianer verantwortlich ist. Er bemüht sich sein Volk zu beschützen und immer die richtige Entscheidung zu treffen. Leider lernen wir im Laufe der Geschichte noch eine andere Seite von ihm kennen, die einige Sympathiepunkte bei mir einbüßen lässt.

Richtig gelungen sind die Bösewichte der Geschichte. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit ihnen!

Insgesamt handelt es sich um eine Trilogie. Der zweite Band „Eis wie Feuer“ ist schon erschienen. Der finale Teil „Frost wie Schatten“ wird im Oktober veröffentlicht.

Fazit:

„Schnee wie Asche“ überzeugt mit einer fantastischen Grundidee. Das Königreich Primoria bietet ein abwechslungsreiches Setting und eine spannende Handlung. Leider konnten mich die Protagonisten nicht ganz überzeugen. Dennoch vergebe ich gute 4 Ananas und freue mich auf den zweiten Band.

Ein absolutes Highlight!

Von: Nenis Welt Datum : 25.07.2017

https://neniswelt.wordpress.com/

Zum Cover: Das Cover finde ich wirklich sehr schön und zur Story passend, genauso wie den Titel. Beides ist wirklich gut gewählt, was man natürlich nicht weiß bevor man das Buch gelesen hat. �� Ansonsten hat mich das Cover aber auch - ohne den Inhalt zu kennen - wirklich sehr angesprochen, da es sehr schön detailliert ist. ☺

Zum Inhalt: Das Buch ist in Kapiteln aufgeteilt, die etwa 10 Seiten lang sind, manchmal mehr, selten auch weniger.

Vorne im Buch befindet sich eine Karte zur Welt "Primoria" in der sich die ganze Geschichte abspielt. Ich freue mich ja immer über Karten in Büchern, obwohl man diese nicht unbedingt braucht um alles zu verstehen, da es in der Geschichte wirklich super erklärt ist. �� Was mir an der Karte aber gefällt ist, dass man darauf schon die einzelnen Königreiche und deren Magsignien erkennen kann und somit schon mal einen Eindruck bekommt. ��

"Manchmal hilft es, wenn wir an etwas glauben, das größer ist als wir selbst, damit wir uns selbst genügen können, ob nun Magie im Spiel ist oder nicht. "

Die liebe Meira ist die Protagonistin in diesem Buch und ein richtig toller Charakter. �� Aus ihrer Sicht wird die Geschichte auch erzählt. �� Ich mag sie total gerne und auch ihre ganze kämpferische und zielstrebige Art war einfach wie für mich gemacht! Auch die Liebe kommt natürlich nicht bei ihr zu kurz und gerade von der Liebesgeschichte war ich sehr überrascht. ����

Was mir besonders gut an diesem Buch gefallen hat und was mich auch wirklich gefesselt hat, war die Welt Primoria. Diese ist in 8 Königreiche - 4 Rhythmus-Königreiche und 4 Jahreszeiten-Königreiche - eingeteilt. Besonders die Jahreszeiten-Königreiche haben es mir angetan. �� Wie schön die Hauptstädte der Jahreszeiten-Königreiche beschrieben wurden und deren Bewohner war einfach wunderbar! Meira z.B. gehört zum Königreich Winter und hat weiße Haut, weißes Haar und eisblaue Augen. Das passt für mich einfach super zum Winter und auch wie die Bewohner der anderen Jahreszeiten-Königreiche beschrieben wurden war einfach interessant. ��

Leider kamen nicht alle der 8 Königreiche im Buch vor, was ich schade finde, aber da es ja 3 Teile (oder vielleicht auch mehr?!) geben wird, hoffe ich, dass man noch mehr über die anderen Königreiche - welche ich jetzt extra nicht erwähne - erfährt. ��

"Auch wenn unsere Welt den Anschein erweckt, als befände sie sich im Gleichgewicht - vier Königreiche in denen das ganze Jahr über dieselbe Jahreszeit herrscht, vier Königreiche, die alle Jahreszeiten durchlaufen; vier Königreiche, in denen die Magsignien durch die weibliche Abstammungslinie weitergegeben werden, und vier, in denen es dir männliche Abstammungslinie ist. Doch sie ist nicht im Gleichgewicht."

Die Story hat mich einfach unglaublich gefesselt und war einfach nur wie für mich gemacht. Der Schreibstil war einwandfrei, die Charaktere super, der Plottwist nicht nur einmal da, sondern mehrmals, sodass es nie langweilig wurde. Es war romantisch, aufregend und voller Abenteuer. �� Ich denke, dass dieses Buch so schnell nichts mehr toppen kann, so begeistert bin ich gerade. �� ICH LIEBE ES! ���� Band 2 muss nun unbedingt her! ��

Fazit: Eine tolle neue Fantasy-Welt die ich euch nur ans Herz legen kann! LEST DIESES BUCH! �� Ich liebe es einfach total �� Ein absolutes Highlight! ��

so turbulent und stürmisch wie die Jahreszeiten

Von: Littlemythica Datum : 11.03.2017

littlemythicasbuchwelten.blogspot.de

Für alle Mädchen, die Fantasy und starke Heldinnen lieben!

Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …
© Quelle: cbt

∞∞ kurze Einblicke ∞∞

Wenn ich die Augen schließe, mir die Ohren zuhalte und alles andere ausblende, kann ich den Hof, wie ihn Dendera beschrieb, vor mir sehen. Ich kann mir auch die Stadt vorstellen, über die mir Sir berichtet hat. Jannuaris großer weißer Palast thront hoch über mir, in seinem ausgedehnten Hof befinden sich Eisbrunnen. Es ist so kalt, dass sich Fremde in dicke Pelze hüllen müssen, um von einem Gebäude zum nächsten zu gehen, während uns Winterianer unser Blut selbst unter den härtesten Bedingungen warm hält.
Seite 80

In einem normalen Kleid zu rennen, ist schon schwierig genug, aber in einem Ballkleid fühlt man sich, als versuche man zu laufen, während man in ein Zelt gehüllt ist. Schließlich gebe ich mich geschlagen und hebe die vielen Stofflagen meines Seidenrocks in die Höhe. Ein paar vorbeigehende Höflinge runzeln die Stirn, aber ich rase an ihnen vorbei, bin viel zu froh, meine Beine frei zu haben, als dass mich ihre schockierten Blicke kümmern würden.
Seite 145

Und der Jubel der Winterianer nimmt kein Ende.
Anger kann sie hören, davon bin ich überzeugt. Er kann die Veränderung in der Luft spüren, die Freude, die sich wie Schneegestöber im Arbeitslager von April verbreitet. Mein Grinsen kehrt zurück, breitet sich auf meinem Gesicht aus.
Bald wird er erfahren, dass ich es war, die diesen Schneesturm ausgelöst hat.
Seite 376

"Nein, meine Königin", sagt Alyson. "Wir tun es, natürlich tun wir es. Winter braucht uns. Wir werden unser Kind so aufziehen, als wäre es das Eure."
Seite 396

∞∞ meine Meinung ∞∞

Ein Buch mit einer Landkarte im Innern ist für mich immer etwas ganz besonderes, da es eine ganz besondere Geschichte verspricht.

So auch hier!

Sara Raasch hat sich die Jahreszeiten zu nutzen gemacht und hieraus Königreiche kreiert, die sind wie sie sind.
Im Reich des Frühlings ist es immer schön bunt und die Blumen sprießen, der Herbst ist noch bunter in seinen typischen rot und braun Tönen gehalten.
Im Winter wäre immer eine Schneelandschaft mit eisigen Temperaturen und Eiskristallen
- eine sehr schöne Vorstellung wie ich finde.
Und als wäre das noch nicht genug sind deren Bewohner ebenfalls den Jahreszeiten passend geboren. Mit blonden Haaren und braunen Augen, der Frühling. Und mit weißen Haaren und blauen, eisigen Augen der Winter. Aber nicht nur optisch scheinen die Bewohner in ihre Königreich zu passen, sondern auch charakteristisch - und brauchen man sich nicht wundern das der Frühling sehr launisch erscheint. Wie der April, mal absolut gefühlskalt und gelegentlich aber auch mit einem Hauch eines sonnigen Gemüts!
Bis wirklich ins kleinste Detail konnte man sich hier die Geschichte mit vielen Eindrücken der Autorin vorstellen und es war, wenn es auch vielleicht einseitig klingen mag, je nachdem in welchem Königreich der Jahreszeiten man sich gerade aufhält, sehr abwechslungsreich.

Daraus lässt sich schon schließen, dass unsere Wintergefährten um die es in dem Buch geht viel unterwegs sind. Man bedenke außerdem, dass Meira und Mather unsere Hauptdarsteller das Königreich Winter so wie es mal war gar nicht kennen da es schon so lange nicht mehr existiert. Aber ihre tiefe Verbundenheit hierzu ist sehr gut nachfühlbar und lässt den Leser hoffen, dass man es gemeinsam schafft die fehlende Magsignie -was jeder Herrscher seiner Jahreszeit besitzt- wieder zu beschaffen. Und wie das Wort schon nennt ist es geradezu Magie, was diese Geschichte formt und wieder gibt.

Im groben begeben wir uns hier mit einer kleinen Anzahl von 7 Winterianern auf die Suche der nach Magsignie des Königreichs Winter, welche mit der Vernichtung des Landes vor 16 Jahren verschwunden ist. Man weiß, das Frühling eine große Rolle an dem damaligen Krieg spielte und vermutet Sie auch dort - nur finden konnte sie bisher keiner!
Meira und Mather, beide im zarten Alter von Siebzehn Jahren waren noch Säuglinge als Winter damals überrannt und vernichtet wurde. Sie kennen es also beide gar nicht, sind aber so damit verbunden - obwohl wirklich nichts mehr übrig ist von ihrer Heimat- das es eine große Sehnsucht in Ihnen hervorruft.

Natürlich hat man als Leser auch hier wieder diesen berühmten siebten Sinn, der sich bereits zu Anfang bildet und letztendlich auch bestätigt wird - aber die Autorin hat hier auch noch etwas ganz besonderes, so nebenbei, auf Lager.
Den es gibt keine Liebesgeschichte - sie versucht sich zwar durch das Buch zu schlängen und den Leser auf eine Fährte zu locken, aber immer wenn ich dachte "jetzt" gab es etwas das alles über den Haufen geworfen hat.
Und so gehen wir aus dem ersten Teil, ohne Liebenden - aber mit einer Hoffnung darauf (nur mit wem ist die Frage, den es gibt ja mehrere).

Ich fand dieses Buch sehr, wirklich sehr unterhaltsam und habe es regelrecht inhaliert!
Umso schöner finde ich, das ich gewartet habe mit dem Lesen bis der zweite Teil erschienen war.
Meistens hat man es ja, das man -wenn auch kein Cliffhanger vorhanden ist- weiterlesen muss .... und genau das ist hier der Fall!

Jahreszeitentastisch

Von: Fin Datum : 11.01.2017

hoernchenworldbuecher.blogspot.de/

Das Schicksal eines Volkes
ruht auf
ihren Schultern.

Sechzehn Jahre sind vergangen,
seit das Königreich Winter in Schutt und Asche
gelegt und seine Einwohner versklavt wurden.
Sechzehn Jahre, seit Meira gemeinsam
mit sieben Winterianern im Exil lebt,
mit einem Ziel vor Augen :
Die Magie und die Macht von Winter wieder zu erlangen.
Täglich trainiert sie dafür mit
ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen
König von Winter, den sie heimlich liebt.
Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört,
das die Magie von Winter wiederherstellen könnte,
verlässt sie den Schutz der Exilanten,
um auf eigene Faust zu suchen ...




Ist es nicht ein echt hübsches Schätzchen >//<
Ich weiß es ist Oberflächlich aber hier ist es einfach so, ich habe es gesehen und
war sofort verliebt.

Die Grundidee basiert auf dem Gedanken das es vier Jahreszeiten Königreiche gibt und
vier Rythmuskönigreiche. Frühling beschloss Winter zu stürzen und komplett auszulöschen
und die Winterianer für sich arbeiten zu lassen.

Wir treffen die sechzehnjährige Meira die sich nichts mehr wünsch als endlich an den
Missionen zu Rettung von Winter teilnehmen zu können. Ihr bester Freund und
zukünftiger König Mather trainiert mit ihr, erst wen sie ihn im Kampf besiegt darf
sie an einer Mission teilnehmen.

Die ersten Seiten ziehen sich schon etwas in die Länge, aber da die Thematik spannend
ist kann man das durchaus verschmerzen. Denn sobald sie Geschichte in Fahrt ist geht
es Schlag auf Schlag und ein Ereignis jagt das nächste.

Es ist auf jeden Fall ein sehr solider Fantasy-Jugend-Roman, trotz der negativen Stimmen.
Mir gefällt der Gedanke mit den vier Jahreszeiten Königreichen sehr gut und ich bin
gespannt wie die Welt rund um Meira ausgebaut wird.
Die Charatere sind wirklich gelungen, ich konnte Meira schnell in´s Herz schließen
manchmal musste ich zwar den Kopf über sie und ihrer Beweggründe schütteln aber
das wäre bei einem echten Menschen auch nicht anders.

Man kann nicht immer zu hundert Prozent verstehen was in den anderen vorgeht.
Das Buch hält mehr als eine Überraschung für die Charaktere bereit und stellt sie
vor schwierige Herausforderungen. Wie im echten Leben zweifelt auch sie und
fühlen sich unverstanden. Das Buch hatte ich in zwei Tagen ausgelesen, ich wollte
es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein mehr als gutes Zeichen.

Wahnsinnig fesselnd!

Von: Ann-Sophie Schnitzler Datum : 02.08.2016

readingisliketakingajourney.blogspot.de/

Cover:
Ich finde das Cover echt sehr gelungen. Auf den zweiten Blick sieht man, dass das Objekt wirklich in Asche steht, was echt cool aussieht.
Das Objekt selbst sieht meiner Meinung nach echt wahnsinnig toll aus. Die zwei Jahreszeiten Winter und Frühling sind schön dargestellt und spiegeln den Inhalt gelungen wieder, da die Handlung sich um den Konflikt zwischen den Königreichen Winter und Frühling rankt. Ebenso habe ich mir genau so eine Magsignie, einen magischen Gegenstand, vorgestellt wie auf dem Cover gezeigt wird.


Inhalt:
Meira gehört zu den wenigen Winterianern, die die Zerstörung des Jahreszeiten-Reiches Winter überlebt hat und entkommen konnte.
Diese wenigen Menschen verfolgen nun die Aufgabe, ihr Königreich zu retten.
Obwohl Winter durch die Erinnerung der anderen Flüchtlinge in Meira weiterlebt, ist ihr Wille, für die Heimat, die sie nie kannte, zu kämpfen, immens. Und für die Rettung des verlorenen Reiches wird sie eine tragende Rolle spielen ...
Sara Raasch schuf mit er Welt "Primoria" etwas sehr Fesselndes. Wir lernen vier Jahreszeiten- und vier Rhythmus -Reiche und ihre besonderen Geschichten kennen. Könige und Königinnen leiten ihr Volk mit Hilfe der Magsignien, Objekte voller Magie, an.
Die Handlung beruht auf einer grandiosen Idee, die Lust auf mehr macht.
Die Geschichte der verschiedenen Reiche ist sehr mitreißend, sodass der Leser das Geschehen aufgeregt und neugierig verfolgt. "Schnee wie Asche" ist geprägt von Rebellion, die besonders vom starken Herzen eines Mädchens ausgeht, und bietet uns Kampf, Emotion, Machtgier, Verrat, ... alles, was sie gute Geschichte brauch.


Charaktere:
Die Geschichte sprüht nur so vor rebellischem Charakter und Kampfgeist, so auch die Protagonistin Meira. Sie will alles für ihr Reich Winter geben und trotzdem sich selbst treu bleiben. Das ist manchmal gar nicht so leicht. Vor allem ihr Tempreament und die Eigenschaft, erst zu handeln und zu reden bevor man denkt sowie schnell aufbrausend zu sein, helfen da auch nicht immer. Doch gerade das lässt Meira so passend zu der Geschichte erscheinen.
Auch die anderen Charakter und ihre Geschichten fand ich gut durchdacht und überzeugend. Manche kuebt man, manche hasst man und bei manchen, weiß man gar nicht so genau. Es ist alles so, wie es sein sollte und dem Leser gefällt.


Schreibstil:
Mir gefiel der Stil der Autorin richtig gut. Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen und hält den Leser geradezu gefangen. Die Beschreibungen sind ausführlich und ermöglichen eine gute Vorstellung der Orte und Personen.
Der Stil ist weder prunkvoll noch übertrieben modern und auch nicht altmodisch. Er ist schlicht, aber gehaltvoll und unterstützt die Geschichte sehr.


Fazit:
Der Auftakt der Reihe hat mich absolut begeistert, sodass ich es kaum erwarten kann, den zweiten Band zu lesen und herauszufinden, wie es mit den 8 Reichen "Primorias" weitergeht.
Die Geschichte hat mich absolut in ihren Bann gezogen, sodass ich Meira gespannt auf ihrer Reise begleitete.
Ich war vollkommen fasziniert von den verschiedenen Reichen und ihren Kulturen und ich konnte gar nicht genug darüber erfahren.
Ich freue mich wahnsinnig auf die Fortsetzung.

,Cover:

Ich finde das Cover echt sehr gelungen. Auf den zweiten Blick sieht man, dass das Objekt wirklich in Asche steht, was echt cool aussieht.
Das Objekt selbst sieht meiner Meinung nach echt wahnsinnig toll aus. Die zwei Jahreszeiten Winter und Frühling sind schön dargestellt und spiegeln den Inhalt gelungen wieder, da die Handlung sich um den Konflikt zwischen den Königreichen Winter und Frühling rankt. Ebenso habe ich mir genau so eine Magsignie, einen magischen Gegenstand, vorgestellt wie auf dem Cover gezeigt wird.


Inhalt:
Meira gehört zu den wenigen Winterianern, die die Zerstörung des Jahreszeiten-Reiches Winter überlebt hat und entkommen konnte.
Diese wenigen Menschen verfolgen nun die Aufgabe, ihr Königreich zu retten.
Obwohl Winter durch die Erinnerung der anderen Flüchtlinge in Meira weiterlebt, ist ihr Wille, für die Heimat, die sie nie kannte, zu kämpfen, immens. Und für die Rettung des verlorenen Reiches wird sie eine tragende Rolle spielen ...
Sara Raasch schuf mit er Welt "Primoria" etwas sehr Fesselndes. Wir lernen vier Jahreszeiten- und vier Rhythmus -Reiche und ihre besonderen Geschichten kennen. Könige und Königinnen leiten ihr Volk mit Hilfe der Magsignien, Objekte voller Magie, an.
Die Handlung beruht auf einer grandiosen Idee, die Lust auf mehr macht.
Die Geschichte der verschiedenen Reiche ist sehr mitreißend, sodass der Leser das Geschehen aufgeregt und neugierig verfolgt. "Schnee wie Asche" ist geprägt von Rebellion, die besonders vom starken Herzen eines Mädchens ausgeht, und bietet uns Kampf, Emotion, Machtgier, Verrat, ... alles, was sie gute Geschichte brauch.


Charaktere:
Die Geschichte sprüht nur so vor rebellischem Charakter und Kampfgeist, so auch die Protagonistin Meira. Sie will alles für ihr Reich Winter geben und trotzdem sich selbst treu bleiben. Das ist manchmal gar nicht so leicht. Vor allem ihr Tempreament und die Eigenschaft, erst zu handeln und zu reden bevor man denkt sowie schnell aufbrausend zu sein, helfen da auch nicht immer. Doch gerade das lässt Meira so passend zu der Geschichte erscheinen.
Auch die anderen Charakter und ihre Geschichten fand ich gut durchdacht und überzeugend. Manche kuebt man, manche hasst man und bei manchen, weiß man gar nicht so genau. Es ist alles so, wie es sein sollte und dem Leser gefällt.


Schreibstil:
Mir gefiel der Stil der Autorin richtig gut. Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen und hält den Leser geradezu gefangen. Die Beschreibungen sind ausführlich und ermöglichen eine gute Vorstellung der Orte und Personen.
Der Stil ist weder prunkvoll noch übertrieben modern und auch nicht altmodisch. Er ist schlicht, aber gehaltvoll und unterstützt die Geschichte sehr.


Fazit:
Der Auftakt der Reihe hat mich absolut begeistert, sodass ich es kaum erwarten kann, den zweiten Band zu lesen und herauszufinden, wie es mit den 8 Reichen "Primorias" weitergeht.
Die Geschichte hat mich absolut in ihren Bann gezogen, sodass ich Meira gespannt auf ihrer Reise begleitete.
Ich war vollkommen fasziniert von den verschiedenen Reichen und ihren Kulturen und ich konnte gar nicht genug darüber erfahren.
Ich freue mich wahnsinnig auf die Fortsetzung.

Ein tolles Buch mit einer starken Protagonistin

Von: Buchsammlerin Datum : 10.07.2016

buchsammlerin.blogspot.de

Die Gruppe Winterianer, die damals fliehen konnte, als der Herrscher des Frühlings ihr Volk versklavt und das Land zerstört hat, ist sehr geschrumpft, doch sie geben nicht auf. Zunächst suchen sie die eine Hälfte des magischen Medaillons, dass damals zerbrochen und fortan im Frühling
versteckt wurde. Doch als dies schließlich in ihrem Besitz ist, gibt es keine Routine mehr. Aber sind sie ihrem Ziel, der Befreiung der Winterianer, überhaupt näher gerückt? Meira und die restlichen Winterianer verstricken sich immer mehr in die Intrigen der großen Herrscher. Doch wie weit kann ein Mensch sich selbst, seine Bedürfnisse und Wünsche, für die Auferstehung seines Reiches und die Befreiung seiner Landsleute zurückstellen, ohne sich selbst zu verlieren?

Dieses wunderschöne Buch hat mir echt gut gefallen! Meira war mir sehr sympatisch und es hat mir sehr gut gefallen, ihre Entwicklung mitzuverfolgen. Ich mag an ihr vor allem, dass sie nicht aufgibt und sich für andere einsetzt. DIe Intrigen zwischen den verschiedenen Reichen waren sehr verworren und dadurch unglaublich interessant! Wem kann man trauen, wenn jeder zunächst an sich selbst denkt? Diese Frage müssen sich Meira und ihre Leute auch stellen. Denn wenn sie versagen, dann gibt es keine Hoffnung mehr für Winter.
Da Meira noch sehr jung war, als sie Winter verlies, kann sie sich nicht mehr wirklich an ihre Heimat erinnern, dennoch ist sie wild entschlossen, zu helfen. Dies finde ich bewundernswert, weil sie mit einem solchen Feuer dafür brennt. Auch nach einer Niederlage gibt sie sich nicht geschlagen, so aussichtslos ihr Unterfangen auch scheint. Vielmehr wächst sie an den Niederlagen, die andere vielleicht gebrochen hätten. Diesen Charakterzug finde ich unglaublich faszinierend. Vor allem, weil sie dennoch eine eigene Persönlichkeit, eigene Wünsche und Hoffnungen und einen ganz eigenen Kopf hat!
Ich fand es auch schön, dass hier mal nicht der Winter, sondern der Frühling das Böse verkörpert.
Die 8 Königreiche haben allesamt einen eigenen Charakter und eigenschaften, die sie besonders machen. Die Weltgestaltung Raaschs hat mir sehr gut gefallen, weil sie dies geschafft hat. Die Geschichte wirkt, als wäre sie durchdacht und alles ist stimmig, soweit ich das sehen kann ;)
Auch ist meiner Meinung nach das Verhältnis zwischen Krieg/Kampf und der Handlung an sich sehr ausgewogen. So wie Meira sind auch die Nebenrollen sehr stark.
Ich freue mich auf den zweiten Band! Klare Empfehlung!

Schreibstil:
Sehr bildhaft und lebendig! Man begleitet Meira in der Ich-Perspektive. Die Seiten verfliegen förmlich und man nähert sich dem Ende viel zu schnell! (Ging mir jedenfalls so!)

Cover:
Wunderschon! Ich finde, dass das Cover ein richtiges Kunstwerk ist! Mir gefallen die Farben sehr gut und es passt auch wunderbar zum Inhalt des Buches, würde ich sagen! Zwar wird kein Protagonist oder eine wichtige Handlung/ ein wichtiger Gegenstand dargestellt, jedoch fängt es einfach den CHarakter des Buches ein, was ich sehr schön finde! Mit einem anderen Cover hätte ich das Buch waahrscheinlich nicht gekauft, was sehr schade gewesen wäre!

Bewertung:
5 von 5 für starke Charaktere und eine gut durchdachte Geschichte!
Ich will Band 2 lesen *-*

toller High-Fantasy-Jugendroman.....

Von: Lesezauber Datum : 22.02.2016

steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de

Meinung
Schon als ich das erste Mal das Buch gesehen hatte, sprach mich das wunderschöne Cover sofort an und auch der Klappentext deutete auf eine tolle Geschichte hin. Klar war dann sofort, ich muss es haben und lesen und war somit voller Erwartungen, welche sich auch erfüllten.

In diesem Buch tauchen wir in eine Fantasy-Geschichte ein, die schöner nicht sein könnte. Es gibt 8 Königreiche und 8 magische Gegenstände, den Magsignien. Außerdem vier Jahreszeiten, die sich untereinander spinnefeind sind.

Der Anfang war nicht ganz so einfach für mich. Ich brauchte etwas, um mich in der Welt Primoria zu Recht zu finden und die ganzen Charaktere auseinander zu halten. Das legte sich aber mit der Zeit und dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich war überwältigt von dem bildgewaltigen Schreibstil der Autorin, der mir alles sehr genau vor Augen führte. Außerdem war er einfach und schnell zu lesen und somit hatte ich das Buch auch ganz schnell durch. Schade eigentlich, denn es war wirklich gut.

Die Handlung wird aus Sicht von Meira erzählt. Sie ist eine verwaiste Winteranerin und lebt im Exil. Vor 16 Jahren wurde ihr Land überfallen und seitdem träumt sie davon, es wieder zurück zu erobern. Als sie dann Gerüchte über ein verlorenes Medaillon hört, begibt sie sich auf die Suche danach und kommt dabei einigen gefährlichen Mächten zu nahe….

Die Charaktere wurden von Frau Raasch gut ausgearbeitet und vor allem sehr real, trotz Fantasygeschichte, dargestellt. Auch die leichte Dreiecks-Liebesgeschichte wurde wohl dosiert und wirkte gar nicht kitschig.

Der Spannungsbogen baute sich Seite um Seite auf und unerwartete Wendungen und Ereignisse reichen sich die Hand. Ich hätte mir mehr Informationen um das Medaillon gewünscht, leider gabs die nur bedingt. Vielleicht erfährt man ja im zweiten Teil mehr davon. Auch blieben noch so einige Fragen offen, die hoffentlich dann auch geklärt werden.


Fazit
Trotz vieler negativer oder nicht so guter Meinungen über „Schnee wie Asche“ hat es mir prima gefallen. Tolle Handlung, viel Spannung und ganz viel Emotionen. Ein High-Fantasy-Abenteuer für jede Altersstufe. Ich vergebe dafür sehr gute 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

[Rezension] Schnee wie Asche von Sara Raasch

Von: Sarah von ZeilenSprung - Literatur erleben Datum : 29.11.2015

zeilensprung-literatur-erleben.blogspot.de/

PRODUKTDETAILS:

Titel: Schnee wie Asche
Reihe: (noch kein Serienname bekannt)
Autor: Sara Raasch
Genre: High Fantasy im Jugendbuchbereich
Herausgeber: cbt (ein Verlag der Verlagsgruppe Random House GmbH)
Erscheinungstermin: 14. April 2015
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-641-15002-0
Format: eBook
Seitenzahl: 464 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …

Der Verlag über das Buch
Für alle Mädchen, die Fantasy und starke Heldinnen lieben!

DIE BEWERTUNG

Meinung:
Ein Buch, welches es schon zu oft gab, zu oft erzählt wurde und mit seinen Charakteren alles andere als überzeugt. Dennoch lässt man sich schnell ein auf diese High Fantasy Welt ein, in der es zwar Magie gibt, aber keine weiteren typischen High Fantasy Elemente auftauchen und mit seinem Aufbau alles andere als überzeugt.

Das Cover/Die Gestaltung:
Das Cover, welches das Yin und Yang Zeichen auf wundervolle Art und Weise in einen Teil Winter und einen Teil Frühling (wobei die fallenden Blätter jedoch auch den Herbst symbolisieren können) teilt, wirkt durch die steinerne Umrandung einfach magisch. So steht dieses Gebilde vollkommen präsent im Vordergrund, wobei sich Schnee vom oberen Rand zu Asche auf dem Boden wandelt und die Schrift des Titels sich durch seine Schwarz Weiße Farbe wunderbar schlicht daran anpasst.
2,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Von langen Schachtelsätzen mit unzähligen Kommata bis hin zu kurzen Sätzen, welche hin und wieder einen Rhythmus ergeben, aber in ihren Beschreibungen maßlos übertreibt, ohne wirklich das zu zeigen, was in Kampfszenen wirklich wichtig ist. So werden die Kämpfe eher zu überfüllten Bildern, lassen aber weder Wirklichkeit noch Zumutbarkeit zu und verfällt schließlich in solche Beschreibungen, die vor Kitsch triefen, ohne dann real zu wirken.
0,5/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Der Verlag, der das Buch für Mädchen die starke Heldinnen lieben, anpreist, scheint ganz schön über das Ziel hinaus geschossen zu sein. Denn die weibliche Hauptfigur ist alles andere als stark. Sie kommt wie ein bockiges, kleines Kind herüber, dass mitunter eine Waffe schwingen und sich mehr durch Glück, als durch kämpferisches Geschick durch die Handlung kämpft, ohne wirklich charakterliche Stärke zu beweisen. Neben dieser nun kindlichen Hauptfigur treten viele blasse Nebencharaktere auf, die sich weder entwickeln, noch wirklich eine Tiefe haben. Zumindest bei Meira ist der Wandel eingetreten, aber keinesfalls so, wie der Verlag diese Figur anpreist. Sie wird zwar ein Stück erwachsener, aber keinesfalls authentisch. So bleiben sämtliche Figuren ein blasses Gewirr aus konturlosen Haupt- und Nebenfiguren, die manchmal einen Zweck haben, aber meistens nur ganz gut aussehen sollen, wenn sie beim Kampftraining mal wieder kein Hemd anhaben, während ihre Vorbestimmung einen schon in den vorderen Seiten nahezu anspringt.
0,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Der Plot ist der, den jeder schon einmal gelesen hat. Jedoch mit vielen ungeklärten Löchern, die das ganze so ziemlich unwirklich und unüberlegt erscheinen lassen. So verlaufen die wenigen Handlungsstränge auf ein klar definiertes Ziel hinaus, ohne eine wirkliche Erkenntnis zu erbringen, die den Leser in irgendeiner Weise überraschen könnte. Alles ist leider zu perfekt. Zu geradlinig, zu, um Spannung zu erzeugen, die lieber in den Kampfszenen mit Action und in einer ziemlich lahmen und vorhersehbaren Lovestory münden, um jungen Mädchen nach Luft schnappen zu lassen.
0,0/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Mit Figuren, die keineswegs irgendeinen Charakter haben und wahllos austauschbar sind und einem Plot, dessen Aufbau mit vielen Ecken und Kanten nun wirklich viele Plotlöcher parat hält, wirkt es allenfalls für Neulinge in diesem Bereich als ein gelungener Auftakt zu einer Trilogie, die man ruhig in ein Buch hätte schreiben können.
0,5/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 3,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die sich als Neulinge an dieses Genre heranwagen und sich auf eine Hauptprotagonistin einlassen können, die zwar kämpfen kann, aber in der Liebe mal wieder zwischen zwei Männern steht.

"Schnee wie Asche" von Sara Raasch

Von: Sarah von Readabook18 Datum : 03.09.2015

readabook17.blogspot.de/

4 von 5 Sternen


„Schnee wie Asche“ von Sara Raasch


Roman

460 Seiten

Broschiert 14,99€

erschienen am 14.04.2015

cbt


Klappentext:

DAS SCHICKSAL EINES VOLKES LIEGT AUF IHREN SCHULTERN.


Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit einem Ziel vor Augen: Die Magie und die Macht von Winter wiederzuerlangen. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie heimlich liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust danach zu suchen...


Meine Meinung:

Das Cover finde ich wirklich wunderschön.

Die Autorin hat einen guten Schreibstil der sich schnell und leicht lesen lässt.

Die Geschichte startet sofort ohne eine unnötige Einleitung und es ist direkt spannend. Es gibt tolle Charaktere sowohl gute als auch böse und die Protagonistin war mir von Anfang an sympathisch.

Die Beschreibung der 8 Königreiche ist sehr toll. Man kann sie sich richtig gut vorstellen.

Ich kann euch dieses Buch wirklich nur empfehlen.


Liebe Grüße eure Sarah :)

Überraschend, begeisternd und absolut süchtig machend!

Von: Mein Bücherchaos Datum : 28.08.2015

jennybuecher.blogspot.de/

Das Buch wollte und musste ich einfach unbedingt haben und lesen. Vom Cover über den Klappentext hat alles einen stimmigen Eindruck und macht schon vor dem Lesen sehr viel Vorfreude darauf.

Das Cover passt optisch super zum Inhalt des Buches und zeigt sehr gut den Kampf zwischen dem Königreich Winter und Frühling, aus dem der Frühling vor sechzehn Jahren als Sieger hervorging. Positiv finde ich, dass der cbt Verlag das Originalcover übernommen hat, da es ansprechend gestaltet ist und dem potenziellen Leser schon einen guten Eindruck des Inhalts vermittelt. Desweiteren gefiel mir bei der Buchgestaltung die im vorderen Bereich des Buches zu findende Karte, die es mir einfacher machte in das Buch reinzufinden.

An dem Schreibstil von Sara Raasch habe ich nichts auszusetzen. Er ist fließend und hat mich sofort mitgerissen in die magische Welt von Meira und ihren Freunden. Geschrieben ist es aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Meira, die mich hat eintauchen lassen in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Die Autorin hat auch ein gesundes Maß an Orts- und Umgebungsbeschreibungen gefunden - nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. So konnte ich mir alles sehr bildlich vorstellen. Trotzdem fand ich den Einstieg nicht ganz so leicht. Da das Buch nicht in unserer Welt spielt waren Orte und Umgebungen genannt worden, die ich nicht kannte und so musste ich die ersten einhundert Seiten regelmäßig im vorderen Bereich in der Karte nachsehen. Deshalb danke an den Verlag für die Karte. Ohne wäre ich wahrscheinlich nicht so schnell ins Buch reingekommen.

Meira ist als Waisenmädchen und Flüchtling vor dem Königreich Frühling aufgewachsen. Sie war ein Neugeborenes, als Sir sie auflas und mit vierundzwanzig anderen Winterianern flüchten konnte. Sie wurde als Kriegerin neben dem künftigen König von Winter, Mather ausgebildet. Jedoch will Sir sie ungern auf Missionen aussenden und sie am liebsten in einem Palast mit schönen Kleidern und ohne Sorgen wissen. Doch Meira ist eine Kämpferin und steht für das ein was sie möchte.

Ich mochte sie sehr gerne als Protagonistin, da sie natürlich, authentisch und realistisch ist. Auf ihren Reisen bin ich ihr gerne gefolgt und hätte wahrscheinlich genauso gehandelt wie sie - wäre ich in ihrer Lage gewesen. Dann wäre da noch Mather, für die sie schon seit sie denken kann Gefühle hegt. Doch Sir macht ihr immer wieder verständlich, dass Mather über ihr steht und eine geeignetere Frau finden muss, um die Abstammungslinie zu garantieren.

Mather, der künftige König von Winter hat mir als Charaktere auch gefallen und man merkt, dass unter seiner undurchsichtigen Oberfläche auch Gefühle für Meira schlummern und durchzubrechen versuchen. Er wurde als Monarch und Krieger erzogen, der seinem Volk die Freiheit bringen soll und wird.

Theron ist auch ein Charakter, der mir gefiel. Zu ihm möchte ich nicht zu viel verraten, da er erst nach ca. einem Drittel des Buches auftaucht und ich nicht spoilern möchte. So viel kann ich aber verraten. Er ist ein auf dem Boden der Tatsachen gebliebener Charakter, der sich nicht rumschubsen lassen möchte und versucht in seiner Position dennoch er selbst zu sein.

Überraschenderweise hat mir der erste Band der Snow Like Ashes Trilogie super gefallen. Ich wollte es nicht missen und bin sehr froh, dass ich es endlich gelesen habe. Nach den ersten Seiten war ich mir nicht sicher, ob ich reinfinden werde und ob es mir auch gefallen wird. Doch die im Buch zu findende Karte hat es mir leichter gemacht, der Schreibstil war super und die Charaktere haben ihr Übriges dazu beigetragen, dass ich das Buch so toll finde. Nun bin ich gespannt auf den zweiten Band, der hoffentlich sehr schnell nach der Erscheinung übersetzt wird, damit die Wartezeit nicht allzu lange ist.

Tolles Lesevergnügen mit kleineren Schwächen

Von: Ricas Fantastische Bücherwelt Datum : 26.08.2015

www.ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de/

Meine Meinung:

"Schnee wie Asche" von Sara Raasch ist eines dieser Bücher, das beim Lesen unheimlich begeistert, aber doch ganz schön viele Mängel aufweist, wenn man das Ganze einmal hat sacken lassen.

Zuerst einmal wird man mit Karacho in das Geschehen befördert. Dann geht es sogleich flott los, sodass erst mal ein paar Kapitel vergehen bis diese Ruhe aufkommt, die normalerweise den Beginn fast aller Bücher kennzeichnet. Das ist natürlich ein unheimlich cleverer Schachzug und ich wünschte mir, dass noch viel mehr Geschichten so anfangen würden. Im Grunde ist man dann schon so in der Geschichte drin, dass man es auch gut verschmerzen kann, dass das Kennenlernen halt etwas später zum Zuge kommt und dementsprechend länger andauert.

Auch der flüssige und für das Genre untypisch leichte Schreibstil sorgen dafür, dass man ein unglaublich hohes Lesetempo an den Tag legt. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive, was mir generell schon immer gut gefällt, aber hier im besonderen zum Lesevergnügen beiträgt. Die Beschreibungen sind vielleicht noch nicht perfekt, aber in Kombination mit der im Buch enthaltenen Weltkarte gelang es mir sehr gut, mir diesen wundervollen Weltentwurf vorzustellen. Allein diese Idee tröstet fast über alle Schwächen hinweg, die bei so einem Debüt schon mal vorkommen können.

Das Buch ist im Bereich High Fantasy anzusiedeln, was bekanntlich nicht jedermanns Sache ist. Ich hatte schon immer einen Faible dafür, aber auch Neulinge oder Zweifler können sich ruhig hieran versuchen, weil es zwar alle Kriterien des Genres erfüllt, sich aber wie ein Jugendbuch liest. Diese neue Art der High Fantasy gefällt mir persönlich sowieso sehr gut, kriegt man hier doch epische Ausmaße im handlichen Format geboten - sozusagen.

Auch die Geschichte hat mir gut gefallen. Sie ist sehr unterhaltsam und auch spannend, obwohl doch einiges ziemlich vorhersehbar ist. Die große Wende kam zwar so überraschend, wie es in dem Rahmen möglich war, aber das hätte man definitiv noch besser machen können. Dafür ist das Ganze eine sehr runde Sache, die man sogar so stehen lassen könnte, ohne zu verzweifeln. Trotzdem freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung!

Der wohl größte, kleine Mangel war für mich die Liebesgeschichte. Diese war wirklich absolut uninspiriert und langweilig und ich weiß echt nicht, ob ich mich mehr darüber aufregen soll, dass es wieder eine Dreiecksgeschichte geworden ist oder darüber, dass diese mich emotional völlig kalt gelassen hat. Immerhin liegt der Fokus eindeutig auf der Protagonistin, von der man bestimmt noch Großes erwarten kann. Im Optimalfall einfach komplett ohne Mann an ihrer Seite.

Die Charaktere sind noch allesamt recht farblos geblieben, was bei dem High-Speed-Leseerlebnis zum Glück erst im Nachhinein auffällt. Es könnte aber erklären, warum mich das Liebesdreieck so gar nicht berührt hat. Meira bietet zumindest ein solides Fundament und ist vor allem eine unheimlich sympathische Protagonistin. Erstaunlicherweise wirkt sie trotz der "technischen" Schwächen sehr authentisch, was gleich doppelt für sie spricht. So oder so erlebe ich an ihrer Seite gerne noch weitere Abenteuer und wer weiß, wie sich das Ganze in den nächsten beiden Bänden noch entwickeln wird. Die Autorin steht ja noch am Anfang und lernt bestimmt dazu!

Fazit:

Sara Raasch's "Schnee wie Asche" bietet gute Unterhaltung und kann vor allem mit einem grandiosen Weltentwurf überzeugen. Dieses Welt in Kombination mit dem tollen Leseerlebnis tröstet locker über die recht schwachen Charaktere und das lahme Liebesdreieck hinweg. Überhaupt fielen mir die Schwächen erst nach dem Lesen auf, was doch eindeutig für das Buch spricht, oder? Schön ist auch, dass die Autorin nicht nur auf einen fiesen Cliffhanger verzichtet, sondern fast ein Standalone-fähige Geschichte entwickelt hat, auf deren Fortsetzung man sich trotz des (vorerst) zufriedenstellenden Endes freuen kann. 4/5 Bücher!

Trotz kleiner Startschwierigkeiten ein sehr gelungener Auftakt

Von: It's the love story of a girl and a book Datum : 08.08.2015

www.teabooksandfairytales.blogspot.com

Die Geschichte
Ich hatte so viel Gutes über diese Geschichte gehört und war unglaublich gespannt, wie sie mir gefallen wird. Dementsprechend hatte ich aber auch sehr hohe Erwartungen, die die Geschichte leider nicht hundertprozentig erfüllen konnte.
Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mochte die Geschichte sehr gerne, aber sie konnte mich nicht überraschen oder vom Hocker reißen.
Gerade in der ersten Hälfte war ich oft gelangweilt von den genauen und ausführlichen Beschreibungen des Landes Primoria und der Beschreibung der Strukturen und politischen Systeme innerhalb des Landes.
Die Autorin hat gerade zu Anfang wirklich ihr Augenmerk auf die detaillierte Beschreibung der Zustände in Primoria gelegt und nicht auf den Fortlauf der Geschichte. Dementsprechend kam erst in der zweiten Hälfte richtig Spannung und Fahrt auf.
Der letzte Teil der Geschichte hat aber für mich vieles wieder rausgerissen, denn ich war auf einmal total gefesselt von der Geschichte und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Auf einmal haben die ganzen vorherigen Erklärungen für mich Sinn gemacht und mir auch beim Verständnis der Geschichte geholfen.
Allerdings muss ich leider sagen, dass ich den Plot Twist schon von Anfang an haargenau vorhersagen konnte. Da hat die Autorin es leider nicht geschafft mich auch nur ansatzweise zu überraschen.
Alles in einem wurde ich sehr gut von der Geschichte trotz kleiner Schwächen unterhalten und ich freue mich schon sehr auf ihre Fortsetzung.

Die Charaktere
Im Zentrum der Geschichte steht die 16-jährige Meira, die zusammen mit sieben anderen Winterianern im Exil lebt und auch aufgewachsen ist. Sie wurde ihr ganzes Leben lang im Kämpfen trainiert, damit sie einsatzfähig ist, wenn es darum geht Winter zu seiner alten Macht und Stärke zurückzuführen.
Meira ist eine starke Heldin, die man als Leser sofort ins Herz schließt. Sie ist unglaublich stark und auch durchsetzungsfähig. Dennoch hat sie auch eine unsichere Seite.
Man kann sich mit ihr als Leser wirklich sehr gut identifizieren und ich denke, dass sich jede weibliche Leserin wünscht ein bisschen mehr wie sie zu sein.
Sie ist eine wundervolle Protagonistin, die nur vor Mut und Stärke so strotzt.
Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren allesamt sehr gut ausgerarbeitet und waren mir fast alle sympathisch.
Sara Raasch hat es geschafft jeden Charakter zu etwas ganz besonderem zu machen und jedem von ihnen Authentizität zu verleihen.
Besonders ans Herz gewachsen sind mir Sir, Mather und Theron. Diese drei sind unglaubliche starke Persönlichkeiten und allesamt liebenswert, auch wenn man das gerade bei Sir erst im zweiten Augenblick bemerkt.

Der Schreibstil
Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich gerade zu Anfang ein paar Probleme mit der Geschichte hatte und das lag unter anderem an de doch sehr detaillierten Schreibstil der Autorin.
Sara Raasch beschreibt wirklich sehr genau die Zustände in Primoria und in den einzelnen Königreichen und geht auch sehr auf die politischen Verhältnisse ein, was den Schreibstil teilweise wirklich etwas langweilig erscheinen lässt.
Doch im Laufe der Geschichte wird der Schreibstil immer fesselnder und spannender. Man kann das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen.
Die Geschichte wurde aus der personalen Ich-Perspektive von Meira geschrieben, sodass man ihre Gedanken und Gefühle aus erster Hand erfahren hat und sie somit am besten von allen Charakteren kennengelernt hat. Ich hatte auch zwischendurch immer mal wieder das Gefühl, dass ich sie teilweise wahrscheinlich gar nicht durchschauen könnte, wenn ich nicht aus erster Hand ihre Beweggründe erfahren würde.
Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen angenehm zu lesen, auch wenn er anfangs etwas trocken und arg beschreibend erscheint.

Die Gestaltung
Ich finde das Cover einfach wunderschön. Es ist schlicht und dennoch ein richtiger Hingucker. Auf dem Cover erkennt man die beiden Jahreszeitenkönigreiche Winter und Frühling. Frühling spielt in der Geschichte Winters eine sehr große Rolle, denn der Herrscher von Frühling hat vor sechzehn Jahren Winter komplett zerstört und die Bewohner versklavt.
Die Wahl des Titels gefällt mir auch sehr gut, da Winter wie gesagt in Schutt und Asche gelegt wurde. Wo vorher reiner Schnee war, ist nun nur noch Asche.

Mein Fazit
"Schnee wie Asche" von Sara Raasch konnte mich trotz kleiner Schwächen unterhalten und begeistern. Die Idee, die hinter Geschichte steckt, ist außergewöhnlich und originell und die Geschichte selbst fesselt den Leser nach anfänglichen Startschwierigkeiten und lässt ihn das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ich bin der Meinung, dass in dieser Geschichte dennoch noch mehr Potenzial steckt und bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt.

Nicht umwerfend, aber gut

Von: Tasmetu Datum : 03.08.2015

tasmetu.de

Zu erst einmal möchte ich etwas zum Cover sagen: Der Schriftzug gefällt mir zwar nicht so richtig gut aber... DAS BILD... wuuuuh! Richtig toll :)
Umgehauen hat mich das Buch nicht - aber es hat mir trotzdem gut gefallen. :) Ich mochte Meira und ihre Kämpfer-Einstellung sehr sehr gerne und konnte mich mit ihr assoziieren.
Und es war das erste Buch, in dem ich mich bis zum Schluss nicht entscheiden konnte für welchen der beiden Männer ich war. Ich fand beide toll... ich glaub mir würde es genauso gehen wie Meira :D
Der "Plot Twist" hat mich persönlich übrigens nicht überrascht - ich habe das eigentlich von Anfang an geahnt. Aber ich will ja nicht spoilern. ;)
Der Schreibstil hat mir auch gefallen - auch wenn ich stellenweise ein wenig verwirrt war. Ich hatte das Gefühl, dass ab und an kleine Logikfehler vorkamen, die mich dann aus dem Lesefluss geworfen haben. Aber es ist ein Debütroman, da ist das schon okay.
Am besten haben mir eigentlich die Charaktere gefallen - sie hatten starke Persönlichkeiten, Schwächen und Vorzüge und ich konnte sie alle samt in mein Herz schließen.
Schade fand ich, dass es keinen richtigen Cliff Hänger gab - man könnte die Reihe an dieser Stelle auch einfach beenden und es wäre vollkommen in Ordnung. Ich möchte aber auf jeden Fall weiterlesen :)

Gelungenes Debüt der Autorin! :)

Von: DieBücherseelen Datum : 25.07.2015

https://www.youtube.com/user/Minie41

"Schnee wie Asche" ist ein gut gelungener Fantasyroman, der auch Genreneulinge begeistern dürfte. Die Autorin vereint bereits bekannte Elemente zu einer neuen, spannenden Geschichte und gestaltet drumherum eine faszinierende Welt.

Mehr Infos findet ihr in meiner Videorezension :)

Anfängliche Neugierde wird zunichte gemacht

Von: sarahsuperwoman Datum : 22.07.2015

sarahsuperwoman.de/

Das Buch „Schnee wie Asche“ von Sara Raasch begann ich im Wartezimmer beim Arzt an zu lesen. Vielleicht kennt man es: Wenn ein Buch so gut ist, dass das Kreischen des Kindes, das Röcheln des älteren Herrens neben mir und auch das Gequatsche von zwei Damen in den Hintergrund des Buches rückt und diese Geräusche schon fast gar nicht mehr wahrnimmt. Genau auf eine solche Geschichte habe ich gehofft und leider Gottes war die Abfolge der Gedanken von Meira sowie die Handlungen in keinem Gleichgewicht. Die Gedanken von Meira wurden von all den Geräuschen übertönt, weil es einfach nicht vorwärts ging.

Das war auch mitunter der Grund warum ich das Buch nach nun 102 Seiten abgebrochen habe. Bei dem Buch „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer wars hin und wieder mal so, dass viel erzählt wurde und mich das immer ins Straucheln brachte, aber dann kamen wieder ein paar Kapitel, in denen es lief wie Schmitz‘ Katze. Das fehlte mir hier einfach total. Jedes einzelne Kapitel war für mich schleppend und langatmig.

»Die Angst ist ein Samen, der, sobald er gesät ist, nie mehr aufhört zu wachsen.« [Seite 57]

Was mich auch noch störte war, dass man am Anfang in das Geschehen hineingeworfen wird und dann so zurechtkommen muss. Die langatmigen Stellen machten meine Neugierde einfach nur zunichte und das fand ich sehr schade.

Positiv an dem Buch war für mich, dass das Buch sich wirklich um die einzelnen Jahreszeiten dreht und das irgendwie ganz süß gemacht ist. Auch die Charaktere sind gut ausgebaut, was sich wohl im Laufe des Buches noch einmal verändern wird. Ansonsten war der Schreibstil leicht und gut zu lesen, auch wenn mir der Aspekt des Neugierig machens gefehlt hat.

Bei „Schnee wie Asche“ von Sara Raasch fand ichs einfach so schade, dass es sich so ewig lang zog. Auch die eigentlich spannenden Handlungen kamen mir vor wie in Zeitlupe und kamen bei mir einfach nicht an. Dem Buch gebe ich also nur ein Herz.

Sehr empfehlenswert

Von: darkshadowroses Datum : 18.07.2015

booksandtheirwolrd.blogspot.de/

Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wieder herstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte…


Zuerst lernen wir Maira, unsere Hauptprotagonistin kennen. Sie trainiert zusammen mit Mather auf dem Feld. Wir bekommen schnell mit, das die Ausgesandten Krieger, das Medaillon nicht finden konnten und damit starten wir dann in die Geschichte.

Es geht alles langsam los und steigert sich dann immer weiter. Ich Den Einstieg wirklich toll, da er weder zu schnell noch zu langsam ist, man kann sich gut in der Situation zurecht finden und alles aufnehmen, was die Autorin einem bietet.
Am Anfang war es leider so, dass ich ziemlich verwirrt war. So viele Namen und Orte. Winter, Jannuari, Frühling, Sommerianer..was?
Ich habe wirklich kaum etwas verstanden, alles kam auf einmal und ich war wirklich verwirrt. Nach den ersten 50 Seiten wurde es dann jedoch besser und ich konnte mich auch besser zurecht finden.

Wir befinden uns im Land Promoria, das in 8 Königreiche aufgeteilt ist. 4 Rhythmus und 4 Jahreszeiten Königreiche. Jedes der 8 Königreiche, besitzt eine Magsignie, einen Gegenstand, mit dem der König oder die Königin, Magie wirken kann.
Frühling, Sommer, Herbst und Winter gehören da natürlich zu den Jahreszeiten Königreichen. Und die Bewohner heißen schlicht Frühlingianer, Sommerianer, Herbstianer und Winterianer.
Die Hauptstädte sind April, Juli, Oktuber und Jannuari.
Die 4 Rythmuskönigreiche liegen weiter oben im Land während die 4 Jahreszeiten Königreiche unten liegen.


So das Mal als kleine Erklärung wie das Land hier aufgebaut ist. Ich hätte es besser gefunden, wenn man am Anfang eine Erklärung bekommen hätte, was denn überhaupt was ist. Dann wäre es auch nicht so verwirrend gewesen aber abgesehen von diesem einzigen Minuspunkt war das Buch große Klasse.

Der Schreibstil war wirklich toll und nach den anfänglichen Schwierigkeiten, dann auch sehr gut zu verstehen. Die Autorin hat durchweg Spannung aufgebaut, ich hatte an keiner Stelle des Buches das Gefühl, das es langweilig oder langatmig werden würde.
Die Idee finde ich super. Zwar ist es wieder das übliche, zwei Individuen sind verfeindet, das andere unterlegen, aber dennoch ist es wieder etwas anderes, alleine durch die Idee der Jahreszeiten und der Magsignien.
Auch die Liebesgeschichte in diesem Buch trägt dazu bei, das ich es so gut fand.

Es gibt wirklich viele Charaktere in diesem Buch. Allen voran aber Maira. Da sie aus der Ich Perspektive erzählt hat, konnte man wirklich einen guten Eindruck von ihr gewinnen. Sie ist eine taffe Protagonistin, die ihre Gefühle manchmal versteckt.
Ich mochte sie wirklich gerne und sie war mir gleich sympathisch. Ein bisschen taffer eben und sie konnte auch mal sagen, was sie dachte.

Mather, der zukünftige König von Winter ist auch ein sehr toller Charakter. Meiras bester Freund und heimlicher Schwarm. Man hat immer das Gefühl das etwas zwischen den beiden ist, dann aber doch wieder nicht.
Zum Ende hin wird er mir allerdings ein wenig unsympathischer, was nicht mal richtig mit ihm zu tun hat.
Allerdings mag ich einen anderen jungen Mann, sogar noch lieber als Mather, aber das verrate ich euch an dieser Stelle mal nicht, da er erst später im Buch auftaucht.

Zahlreiche andere Nebencharaktere, wie Sir, Alysson oder Finn, haben das Buch wirklich abgerundet. Sie wurden ausreichend vorgestellt, aber auch nicht so viel das man mit Informationen überhäuft wurde, eine sehr gute Mischung. Besonders die Nebencharaktere haben mir in diesem Buch sehr gut gefallen, da auch sie die ein oder andere wichtige Aufgabe hatten.

Das große Finale am Ende war sehr überraschend. Ich hätte nie damit gerechnet, umso toller fand ich das Ende. Denn ich liebe es, überrascht zu werden.
Den zweiten Teil kann ich kaum entgegenfiebern.
Die letzten 100 Seiten war ich so sehr in dem Buch gefangen, das ich selbst nach mehrmaligen Ansprechen nicht reagiert hatte. Und das soll bei mir schon was heißen.

Das Buch ist wirklich sehr spannend und toll erzählt. Ein wunderschönes Cover und ein toller Schreibstil laden zum Lesen ein.
Von mir eine absolute Leseempfehlung. Wenn ihr auf Dystopien und Fantasy steht, ist das genau das richtige Buch für euch.

Es gibt natürlich 5 von 5 Sternen dafür.

Eine großartige Welt!

Von: Thousandlifes Datum : 09.07.2015

thousandlifes.blogspot.de

Das Cover gefällt mir wirklich sehr. Es ist irgendwie mal was anderes, aber auch individuell und passt vor allem toll zum Buch. Außerdem hat mir der Titel unglaublich gut gefallen!
Die Geschichte an sich fand ich super. Die Autorin hat eine glaubwürdige und vor allem durchdachte und überzeugende neue Welt geschaffen. Die Idee mit den 4 Jahreszeiten fand ich genial und das es um Winter geht gefiel mir noch mehr. Ich liebe den Winter! Zudem ist jedes Land einzeln toll beschrieben und individuell. Man kann wirklich jedem Volk gewisse Sachen zu ordnen, sowohl an Traditionen und Aussehen, als auch an gewissen Charakterzügen. Auch die damit verbundene Magie Thematik war toll eingebaut und passte super zu der Handlung. Der Ablauf der Handlung an sich war stetig spannend, aber jetzt kein Thriller oder dergleichen. Es war einfach eine durchgehende Spannung da mit gewissen Höhenpunkten. Ich fand die Handlung, die Idee und alles drumherum wirklich sehr spannend und interessant. Das hat mir gut gefallen.
Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Mit Meira hatte ich von Anfang an eine Beziehung und entwickelte mich mit ihr. Theon gefiel mir auch sehr und auch Sir war ein starker Charakter. Auch wenn mich der Name genervt hat, weil ich den Namen immer anders gelesen habe und immer ewig gebraucht habe zu checken, dass das ein Name ist und keine Anrede.
Mather hingegen ist eher ein schwacher Charakter und leider gingen viele Nebencharaktere unter in der Handlung. Meira wächst wirklich übers Buch hinweg und lernt dazu, aber die anderen sind leider oft nebensächlich. Eine Sache die Ausschlag gebend für die Handlung ist war mir leider schon recht früh zu Beginn des Buches klar, obwohl es erst gegen Ende raus kommt. Die Autorin schaffte es zwar mich immer wieder an meiner Idee zweifeln zu lassen, aber am Ende hatte ich ja doch Recht :P.
Der Schreibstil an sich lässt sich schön lesen und war irgendwie total entspannend. Es ist jetzt kein meisterhafter Schreibstil, aber das ganze Buch hinweg habe ich es gerne gelesen und empfand es als sehr angenehm.
Was ich jedoch richtig schade finde und mich gestört hat, ist, dass es ein Mehrteiler werden soll. Dieses Buch ist ein PERFEKTER Einteiler und auch in sich wunderbar schlüssig. Ich hatte am Ende keine Fragen mehr offen. Ich finde es sehr schade, dass daraus wieder ein Mehrteiler werden muss :(. Vielleicht belasse ich es auch bei dem einem Band. Mal sehen was der nächste Klappentext so auslöst ;).

Rezension: Schnee wie Asche

Von: Jasmin Datum : 30.06.2015

testingbooks.wordpress.com

"Eine spannende Geschichte etwas ungünstig verpackt und wenig kreativ aufbereitet."

Kann als Einzelband stehen bleiben, ist aber zu vorhersehbar!

Von: everydayLIZ Datum : 22.06.2015

everydayliz.de

Wer so wie ich nur Schlechtes darüber gehört hat, dem kann ich sagen: Nein, es war nicht schlecht! Aber auch nicht gut genug…

Zum einen lag es an der Vorhersehbarkeit des Ganzen! Ich HASSE so etwas wirklich sehr. Wenn ich die Situation schon begriffen habe und weiß was als nächstes passiert, begreift es Meira erst zehn Seiten später! Dabei wird sie doch als so gescheit beschrieben…

Ihre Persönlichkeit finde ich toll, sie ist willensstark und kämpferisch, lässt sich nicht unterkriegen. Mather wird im Grunde genau so beschrieben, nur gibt er weniger von sich Preis, was es ein wenig „schmackhafter“ macht ihn zu erkunden. Nachher kommt noch Theron hinzu der nochmal anders auf mich wirkte und es bildete sich schon eine neue ganz eigene interessante Persönlichkeit in meinem Kopf, als plötzlich beschrieben wird, dass er und Mather sich ja so ähnlich sind. Doch in meinem Kopf waren sie das gar nicht. So überhaupt gar nicht. Mather wirkte noch viel kindlicher und impulsiver als Theron, der für mich einen sympathischen Fels in der Brandung darstellte. Hm. Gerade als er sich fast komplett in meinem Kopf zusammengesetzt hat, hörte Sara Raasch schlagartig auf überhaupt näher auf ihn einzugehen und widmete sich lieber den Blumenvasen und deren Beschaffenheit zu meiner rechten…

Wenn ich so zurück denke, dann sind mir noch Meira, Mather, Theron und Sir im Kopf geblieben – und das obwohl ich das Buch vor erst einer Stunde beendet habe! Ich denke, das zeigt, wie flach der Rest beschrieben war. Im Grunde hätte jeder mehr Tiefe vertragen können.

Was schon zum nächsten Punkt führt: Tiefe.
Sara Raasch hätte weniger die Umgebung beschreiben können und sich mehr auf die Charaktere und deren Geschichte konzentrieren müssen.

Mir stellte sich so überhaupt ganz oft die Frage, ob da überhaupt ein Lektorat oder dergleichen drüber geschaut hat. Ihr Schreibstil wirkt ein bisschen unausgereift – einfach, verständlich und gut beschrieben vermischt sich mit kompliziert, hochgestochen und verschachtelt. Sehr viele Schreibfehler und merkwürdig platzierte Kommata sind mir über den Weg spaziert, als wenn nichts wäre. Als hätte sie das Buch eigenhändig auf den Markt gebracht, ohne dass jemand mal reingeschaut hätte – schade!

Es steckt sehr viel Potential in diesem Buch.
Die Geschichte die sie sich ausgedacht hat, der Weltaufbau, ist wirklich gut. Doch so wenig sie die Geschichte der Charaktere erzählt hat, so wenig hat sie auch Erklärungen geliefert – oder auch so merkwürdig beschrieben, dass ich sie nicht begriffen habe.

Gefühl kam bei mir nicht durch. Weder die Tragik noch die Bösartigkeit. Nicht einmal der Kampfgeist. Auch die verzweifelte Liebe zu Mather die Meira empfinden soll, wie sie im Klappentext beschrieben steht, kommt überhaupt nicht raus.

Gegen Ende, so ab der Hälfte wurde es zunehmend immer spannender sodass ich mein Buch nicht mehr weglegen wollte – sehr schön! Es endet nicht im Cliffhanger und kann somit auch als Einzelband stehen bleiben – sehr gut sogar, wie ich finde. Ob ich nun den nächsten Band weiterlesen werde hängt von meiner Lust und Laune ab und in wie ferner Zukunft dieser veröffentlicht wird.

Nun habe ich so viel Negatives berichtet und ich vergebe dennoch 3 von 5?

Klar, der Liebesaspekt ist in der Geschichte total untergegangen und die Grashalme dafür bis zur Erschöpfung beschrieben worden, aaaber…

Genau so begeistert bin ich eben auch vom Rest. Die Geschichte hat Potential, die Welt ist toll, die Ideen sind gut. Es hapert eben nur an der Umsetzung. Trotz allem hat es mich ab der Hälfte eben doch gefesselt und trotz der vielen Vorhersehbarkeiten bin ich am Ende tatsächlich noch überrascht worden! Es sind Elemente verbaut, die mir neu sind – auch ein Pluspunkt! Klar, kann man bei der Menge an Büchern kaum noch etwas wirklich Neues erfinden, doch durch die Zusammensetzung verschiedener Elemente immer noch eine Andersartigkeit hervorbringen.

Wie schon gesagt, für mich kann dieses Buch gut als Einzelband stehen bleiben, so als hätte Sara Raasch sich schon darauf vorbereitet. Ich hatte Spaß an der Geschichte trotz aller Kritikpunkte und das zählt.

P.S.: Video-Rezi folgt :)

Liebste Grüße,
Liz von everydayliz.de

Schnee wie Asche - Sara Raasch

Von: Sara Bow Datum : 22.06.2015

https://www.youtube.com/user/OfficialMissBow

Schnee wie Asche ist der Auftakt einer neuen Fantasy Trilogie der Autorin Sara Raasch. Es war ebenfalls unser Bookcircle Buch für den Mai 2015.

In „Schnee wie Asche“ geht es um die Winterianer, die ihr Königreich Winter an den Frühling verloren haben. Sieben Winterianer, darunter auch der Kronprinz und die Hauptprotagonistin Meira, versuchen die Macht zurückzuerlangen und die restlichen Winterianer aus den Arbeitslagern in Frühling zu befreien. Sie müssen ein Amulett suchen, welches die Magie von Winter beherbergt und sich noch vielen weiteren Aufgaben stellen.

Die Fantasy Welt hat mir sehr gut gefallen. Man kommt schnell in die Geschichte und das Setting der verschiedenen Welten rein. Die Idee dahinter gefällt mir wirklich sehr gut.

Für mich persönlich ging es in diesem Roman zu sehr um Krieg und Politik. Mir hat das zwischenmenschliche gefehlt und auch die Dreiecksbeziehung schien mir nicht wirklich glaubhaft. Obwohl die Autorin das Land so wundervoll beschrieben hat, konnte sie die Gefühle und die Bindung zwischen Leser und Protagonisten mir nicht besonders nahe bringen.

Nette Geschichte in tollem Setting

Von: Umblättern Datum : 16.06.2015

umblaettern.com

Alles in allem, mit den ganzen aufgebauten Erwartungen und dem Hype auf tumblr, war Schnee wie Asche ein Okay-Buch. Ich mochte den Aufbau der Welten, die Unterschiede zwischen den Jahreszeitenkönigreichen, in denen das Wetter sich nie großartig ändert und deren Bewohner alle so besonders aussehen, dass man sie sofort zuordnen kann. Die Städte, die beschrieben wurden, hatte ich unheimlich deutlich vor Augen. Vor allem die Beschreibung von Cordell hat es mir so angetan, dass ich dort am liebsten gewohnt hätte. Dennoch war ich mit dem gesamten Weltenaufbau nicht ganz zufrieden – mir haben einige Details gefehlt, vor allem was die Vorgeschichte der Magie angeht, mit denen die Herrscher ihren Reichen helfen oder schaden – wieso können das nur bestimmte Geschlechter? Was gab es denn vor den aktuellen Herrschern? Und was macht eigentlich Sommer, außer zu existieren, während Frühling, Herbst und Winter Krieg führen?
Meine Hoffnung hatte ich in Meira gesetzt – einmal im Leben möchte ich eine Protagonistin erleben, die nicht nur taff und unabhängig dargestellt wird, sondern es auch IST. Und Meira hätte das Potential dazu gehabt, sich durchzubeißen, ihren Willen durchzusetzen und eine starke Kämpferin zu sein. Und am Anfang scheint sie auch genau das zu sein. Leider wird Meira aber in Gegenwart von gutaussehenden Männern – die in diesem Fall Mather und Theron heißen – ein hormonüberschwemmtes Mädchen, das nicht mehr geradeaus denken kann. Da schlottern die Kämpferknie plötzlich und sie stolpert über jede Teppichfalte im Umkreis von 100 Metern. Von der Instantlove will ich gar nicht reden – Theron ist super, sicher, aber eigentlich findet Meira ihn nur toll, weil er Muskeln und ein hübsches Gesicht hat und der Rest kommt dann später mal hintendran. Auch bin ich mir nicht sicher, ob man hier ein Lovetriangle einbauen wollte oder nicht – immerhin ist Meira sich ziemlich sicher, wen sie will und wen nicht. Das kapieren aber die Jungs scheinbar nicht, die sich wie zwei Gorillas in ihrer Gegenwart aufbauen und sich auf die Brust klopfen, um zu zeigen, wer der größere Macker ist.
Immerhin war das Tempo, das die Geschichte vorlegt, so schnell und oft so überraschend, dass man es in einem Rutsch hätte durchlesen können. Zwar bekommen die Protagonisten immer wieder Verschnaufpausen von ihren Erlebnissen, aber sobald sie sich in Sicherheit wiegen, passiert etwas, was ihre ganze Situation wieder auf den Kopf stellt. Nicht überraschend war jedoch die hochgelobte Wendung des Buches. Nachdem ich es fertig gelesen hatte, erzählte ich den Beginn meinem Mann und der hatte innerhalb einer Minute raus, wie das Buch enden würde. Für mich war dieser Teil der Geschichte viel vorhersehbarer als so manche andere Wendung (zum Beispiel die Ankunft in Cordell und die folgenden Kapitel).

3,5 gute Punkte

Von: Martina Bookaholic Datum : 08.06.2015

https://martinabookaholic.wordpress.com/

Ich hatte ein spannendes, atemraubendes High Fantasy-Buch erwartet, aber das habe ich leider nur bedingt bekommen. Der Anfang war meiner Meinung nach richtig klasse mit den Flüchtlingen von Winter, die vereinzelt immer wieder abwechselnd auf Missionen gehen, um eines der zwei berüchtigten Hälften des magischen Medaillons zu bekommen.
Denn vor 16 Jahren wurde das Königreich Winter vom Königreich Frühling angegriffen, die Königin getötet und ihr Magsignie, das magische Medaillon zerstört. Und somit war die Magie für die Winterianer verloren und alle Winterianer wurden versklavt, bis auf ein Paar wenige Flüchtlinge. Unter ihnen befindet sich auch das Waisenmädchen Meira, die gemeinsam mit dem zukünftigen König Mather aufwächst. Aber die beiden Jugendlichen verbindet nicht nur eine lebenslange Freundschaft, sondern es zeigen sich besonders zu Beginn anfängliche Gefühle zwischen ihnen.

Neben den beiden gibt es auch noch die anderen Flüchtlingen, die alle zusammen ein Ziel haben: das Königreich Winter wieder aufleben zu lassen und alle Winterianer zu befreien. Aber dafür brauchen sie Hilfe und zwar von einem der anderen Jahreszeiten- oder einem der Wechselkönigreiche. Wie diese ganze Struktur mit den unterschiedlichen Königreichen und der Magie aussieht, werde ich hier nicht näher erklären, denn das würde jeden Rahmen sprengen. Es sei aber gesagt, dass ich ziemlich lange gebraucht habe, um hinter das System zu blicken. Hier hat die Autorin zu Beginn etwas wenig Info gegeben und einem ziemlich in der Luft hängen lassen.

Die Handlung hat mir vor allem im ersten Drittel sehr gefallen, weil es actionreich war und es mal was Neues war mit der ganzen Spionage und den Missionen. Besonders auch, weil die Hauptfigur Meira so ein mutiger Kindskopf war, der sich nichts gefallen ließ und für ihr Recht für Winter zu kämpfen, alles getan hat. Sie hat sogar den mürrischen Anführer Sir überzeigt, der schon damals der Königin gedient hat. Doch dann gab es eine Wendung in der Handlung mit der ich erstens nicht gerechnet habe und die mir auch weniger gefallen hat. Denn nun finden wir uns in einem Palast in einem fremden Königreich wieder und Meira muss Kleider tragen und andere Dinge tun, statt weiterhin zu kämpfen und im Untergrund zu spionieren. Hier fühlte es sich ein wenige an, wie bei den Büchern von Ciara Cass. ^^

Zum Glück gab es aber dann noch eine dritte Wende, die zwar sehr deprimierend war und bei der ich mich schon gefragt habe, wie Meira da wieder rauskommen soll – die aber wichtig war für die Winterianer, um das Volk kennen zu lernen und auch, damit Meira eine nie gekannte Stärke gewinnt. Meira hat mir eigentlich generell gut gefallen, nur manchmal war sie mir zu ‚mädchenhaft‘ wenn es um Gefühle ging. War ein Kampf oder dergleichen, war sie klasse und hat Stärke gezeigt, aber bei den Jungs und ihren Emotionen hat sie sich wie ein junger Teenager verhalten. Zuerst liebt sie jahrelang Mather und dann trifft sie auf einen anderen hübschen Prinzen und verliebt sich innerhalb weniger Tage. Ich mag keine Liebestriangels und hier hat es auch überhaupt nicht in das Buch gepasst, was die Wertung deutlich gedrückt hat. Ich weiß einfach nicht, warum das immer wieder geschrieben werden muss? Sicher, es gibt Liebesdreiecksbeziehungen, die spannend sind und im Buch funktionieren, aber das tun die wenigsten. Also sollte man aufpassen, wenn man diese verwendet.

Neben Meira mochte ich sehr gerne den Prinzen Theron – schon alleine, weil er Bücher mag und Gedichte schreibt. Bei welcher lesenden Frau geht hier nicht das Herz auf? ^^ Aber ich mochte auch Mather und hätte mir hier gewünscht, wenn er einfach wie ein großer Bruder gewesen wäre, ohne diese Gefühle am Anfang. Dennoch denke ich, dass diese Konstellation womöglich in den nächsten Teilen noch eine Rolle spielen wird. Denn es folgen noch zwei weitere Teile, was mich ehrlich gesagt nach dem Ende etwas gewundert hat. Da dieser Teil für mich gut geendet hat und zwar so, dass ich ihn mir mit einem weiteren zusätzlichen Kapitel, gut auch als Einzelband hätte vorstellen können.

Cover:
Das Cover ist einfach nur ein Traum und der Grund, warum ich auch schon das englische Buch lange auf meiner Wunschliste stehen hatte. Ich liebe die Bilder in dem aufgeteilten Yin Yang Symbol und die ganze Harmonie des Covers ist einfach perfekt.

Fazit:
Ein gutes, mittelmäßig spannendes High Fantasy Jugendbuch, dass eine schöne Weltengestaltung hat, aber bei dem es an manchen Ecken und Kanten für mich nicht ganz funktioniert hat. Vor allem die Emotionen der Figuren waren mir zu wankelmütig. Dennoch eine interessante Geschichte, die ich für jugendliche Leser oder Junggebliebene^^ gerne weiterempfehle.

tolles High-Fantasy mit einem fantastischen Weltenentwurf

Von: Ally Datum : 07.06.2015

magicallyprincess.blogspot.de/

Zitate:

Manchmal hilft es uns, wenn wir an etwas glauben, das größer ist als wir selbst, damit wir uns selbst genügen können, ob nun Magie im Spiel ist oder nicht. (Seite 29)

Ich weiß es, denn einem Moment lang lässt er seine ausdruckslose Maske fallen, und seine Augen verraten mir, dass er genauso fühlt. Er ist ein Spiegelbild jenes Teils von mir, den ich nicht ertragen kann. (Seite 84)

An einem Teil seiner Vergangenheit festzuhalten, auch wenn man damit an dem Schmerz festhält, sie für immer verloren zu haben, ist dennoch weniger schmerzlich als der Schmerz des Vergessens. (Seite 211)

Inhalt:

Die sechzehnjährige Meira hat nur ein Ziel, sie will Winter das Königreich aus dem sie einst stammte zurückerobern, sowie die verloren gegangene Magie wieder freisetzen. Gemeinsam mit sieben weiteren Winterianern, unter anderem ihrem besten Freund Mather dem zukünftigen König, lebt sie in ständiger Gefahr und dauerhaft auf der Flucht. Vor nunmehr 16 Jahren wurde Winter vom Königreich Frühling angegriffen und versklavt, nur Meira und ihre kleine Gruppe konnten König Angra bisher erfolgreich entkommen. Als Meira die Chance bekommt, eine Hälfte des Medallions und somit ein Stück von Winters Magsignie zurück zu gewinnen, setzt die junge Frau nicht nur ihr Leben auf´s Spiel.

Meinung:

High-Fantasy ist meist sehr komplex und es dauert seine Zeit, bis man sich in der erdachten Welt zurechtfindet. So erging es mir auch mit "Schnee wie Asche" von Sara Raasch. Doch sobald ich mich ein wenig in ihren fantastischen Weltenentwurf eingelesen hatte, gefiel mir dieser ausgesprochen gut. Das Land Primoria ist unterteilt in 8 Königreiche, es gibt 4 Jahreszeiten-Königreiche (Frühling, Sommer, Herbst und Winter) sowie vier Rhythmus-Königreiche (Cordell, Ventralli, Yakim und Paisly). Ein jedes von ihnen verfügt über Magie, welche in den sogenannten Magsignien (in Falle von Winter ist dies ein Medallion) gespeichert ist, und dem jeweiligen König oder der Königin des Reiches, beim Ausüben der Magie unterstützt. In der Hälfte dieser Königreiche kann nur die weibliche Abstammungslinie Magie ausüben und in der anderen die Männliche. Auch das Aussehen der Bewohner der einzelnen Königreiche unterscheidet sich sehr von den anderen, sodass bei jedem Menschen eindeutig zu erkennen ist, woher dieser stammt. Meira´s Folk zum Beispiel hat schneeweiße Haare.

Ich habe mir auch zunächst die Landkarte, welche auf der ersten Seite des Buches abgedruckt ist, angeschaut. So hatte ich beim Lesen dann recht schnell das entsprechende Bild vor Augen, konnte die unterschiedlichen Orte besser zuordnen und mir alles ziemlich gut vorstellen.

Bereits der Beginn der Geschichte übte eine unglaubliche Sogwirkung auf mich aus. Ich lernte Meira die Hauptprotagonistin kennen, befand mich mitten in einem Kampftraining zwischen ihr und König Mather, und erfuhr so ziemlich schnell, weshalb die beiden so viel trainierten. Ich konnte Meiras unbändigen Willen, endlich das Königreich Winter zurück zu erobern regelrecht körperlich fühlen.

Es dauert anschließend auch nicht lange, bis Meira auf ihre erste Mission geschickt wird. Zunächst meint das Schicksal es auch wirklich gut mit ihr, denn sie gelangt in den Besitz der einen Hälfte des Medallions und verhilft Winter so zum größten Sieg seit 16 Jahren. Die jahrelange Unterdrückung und das Fehlen ihres Reiches, haben die noch verbliebenen acht Rebellen zu einer eingeschworenen Gemeinschaft werden lassen. Als König Angra erneut hinter ihnen her ist, sucht Winter in dem Königreich Cordell einen Verbündeten im Kampf gegen Frühling. Nun überschlagen sich die Ereignisse regelrecht, die anderen Königreiche, allen voran natürlich Cordell, aber auch Herbst greifen in das Geschehen mit ein. Ich erlebte so einige Überraschungen mit denen ich nicht gerechnet hatte, und konnte mich so kaum von den Seiten des Buches lösen.

Sara Raasch hat einen sehr fesselnden und mitreißenden Schreibstil, der mich definitiv begeistern konnte. Ich tauchte immer mehr in ihre Welt ein, sodass ich mir zum Teil sogar noch mehr Hintergrundwissen bezüglich der Königreiche gewünscht hätte. Dennoch enthielten ihre Erzählungen genügend Informationen, um meine Fantasie entsprechend zu beflügeln. Bemerkenswert finde ich es auch, dass die Autorin bereits im zarten Alter von 12 Jahren die Idee zu "Schnee wie Asche" bzw. das Grundgerüst für ihre Geschichte entworfen hat(te), und an dieser bis zur Veröffentlichung festhielt. Daher konnte ich auch über kleinere Ungereimtheiten locker hinwegsehen, denn diese schmälerten meinen Lesespaß keineswegs.

Selbstverständlich darf auch die Liebe in so einem Epos nicht fehlen. Diese ist zwar durchaus wichtig, nimmt aber nicht den kompletten Raum der Geschichte ein. Meira liebt Mather schon so lange sie denken kann, und auch Mather hegt Gefühle für sie. Als dann Theron der Sohn von König Noam in ihr Leben tritt, erleben wir Leser eine weitere Dreieckskonstellation, die zum Glück weder kitschig noch übertrieben ist. Da ich sowohl Mather als auch Theron sehr gerne mag, bin ich extrem gespannt, wie es mit den Dreien weiter geht. Auch die anderen Charaktere, allen voran Sir William der Anführer von Winter, sowie der klassische Bösewicht und Antagonist König Angra konnten mich überzeugen. Mit Meira hat Sara Raasch eine willensstarke, loyale und liebenswerte Protagonistin kreiert, die sich für das Winterianerfolk und alle Gefangenen einsetzt. Sie fügt sich ihrer Bestimmung, bleibt sich dabei selbst aber immer treu.

Das Ende fand ich sehr passend und gelungen, da die Geschichte zu einem gewissen Teil abgeschlossen ist, aber auch Dank einiger Ereignisse unglaublich neugierig auf die Fortsetzung macht.

Fazit:

"Schnee wie Asche" von Sara Raasch ist ein High-Fantasy Abenteuer, das mit einem grandiosen Weltenentwurf und einem tollen Setting besticht. Besonders begeistern konnten mich die Momente voller Magie, Kampfgeist und Zusammenhalt. Eine gewisse Grundspannung ließen mich durch die Seiten fliegen, konnten mich fesseln und faszinieren.

High Fantasy der Extraklasse

Von: Jessy Melodyofbooks Datum : 03.06.2015

https://www.youtube.com/channel/UCIegtKMjH7qrTTu4nXgvJMQ

Meira lebt mit sieben anderen Flüchtlingen im Exil. Seit ihre Heimat Winter vernichtet wurde, versuchen die Rebellen alles nur erdenkliche um die zwei verlorenen Hälften ihrer Magsignie zurück zuerlangen. Bald schon wird Meira klar, dass sie diesen Plan nur in die Tat umsetzen kann, wenn sie den Schutz ihrer Gefährten verlässt und sich selbst auf die Suche macht.

Eine atemberaubende Welt, mit einer Protagonistin, die zu jeder Zeit einen lockeren Spruch auf der Zunge hat.
Mehr dazu in meiner Videorezension ab 04.06.15 um 13 Uhr.

Interessante und unterhaltsame High Fantasy...

Von: Nadja Datum : 01.06.2015

booksaretrueadventures.blogspot.com/

zum Inhalt:
Vor 16 Jahren wurde das Königreich Winter von Frühling angegriffen und besiegt. Die meisten Einwohner wurden versklavt, nur ein paar wenige konnten entkommen. Heute sind es nur noch sieben, Meira ist eine davon. Sie ist im Exil aufgewachsen, zusammen mit Mather, dem zukünftigen König von Winter. Ihr ganzes Leben hat sie trainiert, in der Hoffnung irgendwann Winters Magsignie zurück zu bekommen und somit Winters Macht und Magie wieder herstellen zu könne und ihr Volk zu befreien. Als die Flüchtlinge erfahren, dass sich Winters Medaillon ganz in der Nähe befindet, begiebt sich Meira auf eine gefährliche Mission, ohne zu ahnen, was sie damit auslösen wird...

meine Meinung:
Schon die englische Ausgabe von "Schnee wie Asche" ist mir durch das tolle Cover aufgefallen und so habe ich mich sehr gefreut, dass bei der deutschen Übersetzung das wunderschöne Cover beibehalten wurde. Nach dem Lesen gefällt mir das Cover sogar noch besser, was vor allem daran liegt wie gut es zu der Geschichte passt. Die Gestaltung ist wirklich extrem gelungen und ich finde es fast ein bisschen schade, dass das Buch nicht als Hardcover erschienen ist.

Im Innern ist die Gestaltung eher schlicht gehalten, es gibt jedoch eine tolle Karte am Anfang des Buches. Diese hat sich dann auch als sehr nützlich erwiesen, denn die Welt ist ziemlich kompliziert aufgebaut und es gibt nicht weniger als acht Königreiche in Primoria. Anfangs musste ich wirklich öfters zu der Karte zurückblättern um mich zu orientieren. Das hat sich jedoch mit der Zeit gelegt und mir hat die komplexe Welt, die Sara Raasch erschaffen hat, richtig gut gefallen.

Besonders die Idee mit den Magsignien und wie sie weitervererbt werden hat mir gut gefallen und ich fand es schön das man dazu im Verlauf der Geschichte auch etwas Hintergrund bekommt. Auch die Politik dieser Welt fand ich sehr interessant, hier hätte ich mir aber gewünscht noch ein bisschen mehr Informationen zu erhalten. Die Geschichte war grösstenteils spannend, hatte jedoch im Mittelteil auch ein paar Längen, weil nicht besonders viel geschieht und hier hätten ein paar zusätzliche Informationen die Geschichte zumindest etwas interessanter gemacht.

Ein weiteres kleines Problem war in diesem Teil auch Meira, die Protagonistin. Meistens mochte ich sie eigentlich, doch zeitweise ist sie wirklich fast nur am Jammern und ich konnte ganz ehrlich gesagt auch nicht komplett verstehen, wieso sie ihre Situation so schrecklich fand. Die Liebesgeschichte, die zwar grundsätzlich eher einen kleinen Teil einnimmt, konnte mich durch ein ziemlich gezwungen wirkendes Liebesdreieck leider auch nicht komplett überzeugen, obschon ich Meiras love-interest eigentlich ziemlich toll fand.

Die Entwicklung, die Meira gegen Ende durchmacht hat mir dagegen wieder richtig gut gefallen. Man merkt eigentlich schon am Anfang dass sie eigentlich eine tolle Kämpferin ist und bekommt auch ein paar wirklich gute Actionszenen, doch gegen Ende wird Meira auch erwachsener und man merkt auch wie stark ihr Wille wirklich ist ihr Volk zu befreien. Das Ende hat mir auch sonst richtig gut gefallen, die Geschichte wird actionreicher und es kommt zu einem tollen Showdown. Auch wenn ich die meisten Wendungen schon vorausgeahnt hatte, haben sie mir doch gut gefallen und ich bin gespannt wie sich die Geschichte im zweiten Teil dann weiterentwickeln wird.

Fazit:
Schnee wie Asche hatte zwar ein paar kleine Schwächen, insgesamt konnte es mich aber doch gut unterhalten und ich fand es toll wie sich die Geschichte gegen Ende entwickelt hat. Die Welt, die Sara Raasch erschaffen hat ist super interessant und ich freue mich schon darauf sie im zweiten Teil weiter zu erkunden.

Viel Potential, aber leider sehr vorhersehbar

Von: Amelies Rezensionen Datum : 01.06.2015

amelie-rezensionen.blogspot.de/

Also erst einmal ist dieses Cover einfach eine Perfektion der Perfektion der Perfektion. Wer auch immer die Idee hatte und das umgesetzt hat: Ich ziehe meinen imaginären Hut! Sieht nämlich nicht nur sehr gut aus, sondern passt auch einfach wunderbar zur Geschichte! Auch sehr gut von cbt, dass sie das Cover so belassen haben. Der Titel dagegen gefällt mir zwar, aber so ganz Sinn ergibt er in meinen Augen nicht. Macht ja aber nichts.
Drei Sterne. das ist so eine ambivalente Meinung, dass das eigentlich alles heißen könnte und bei vielen Leuten unterschiedliches heißt. In diesem Fall bedeutet es: Schnee wie Asche war nicht schlecht. Das war es wirklich nicht und ich habe selten von Leuten gehört, die tatsächlich "schlecht" als Begriff gebraucht hätten. Es gibt verschiedene Dinge, die in dieses Urteil der Leser mitreinspielen:

1. Die Idee.
2. Der Schreibstil
3. Die Charaktere

Zur Idee kann ich nur sagen, dass sie einfach wundervoll war. Wie die Magie der jeweiligen Königreiche an verschiedene Artefakte gebunden war und wie jedes Jahreszeitenkönigreich bestimmte Eigenschaften hatte und... hachja. Auf jeden Fall eine Welt, in der es einem sehr leicht fällt, darin zu versinken.
Was den Schreibstil betrifft, so mochte ich den auch sehr gern. Gerade zum Ende hin, wo Moira in das Lager kommt... In der Szene in den Tunneln habe ich tatsächlich weinen müssen, was ich zu diesem Zeitpunkt gar nicht erwartet hatte, aber Sara Raasch hat es wirklich geschafft, mich da zu packen und da zeigte sich auch, wie viel Potential eigentlich in ihr schlummert.
Was die Charaktere angeht... Ich glaube, viele mochten Moira nicht, aber mir ging es da anders. Viele ihrer Gedankengänge haben sich zwar zu oft wiederholt, aber generell war sie eine sehr starke Protagonistin und das ist etwas, das mir persönlich gerade bei High Fantasy besonders wichtig ist. Theron hat mir auch sehr gut gefallen. Mit Mather bin ich zwar nicht so recht warm geworden, aber das war in diesem Teil auch nicht notwendig.
Warum also "nur" drei Sterne? Und warum gibt es einige Leute, die das Buch sogar noch schlechter bewertet haben? Nun, auch da kann ich natürlich nur Vermutungen anstellen, aber meiner Meinung nach lag das an folgenden Dingen...

1. Die Liebesgeschichte
2. Die Erklärungen
3. Der Plot

Was die Liebesgeschichte angeht... Meeeh. Ich weiß wirklich nicht, was ich dazu sagen soll. Also das Liebesdreieck mit dem Winterprinz und dem Prinz von Cordell? Im Ernst?! Lieber Sara, ist dir da nichts besseres zu eingefallen? Und dann diese ganze Sache mit "Wir können nicht zusammen sein" bei Mather und Moira. Ne, sorry, das hab ich schon viel zu oft gelesen. Ich für meinen Teil muss auch sagen, dass da Liebesgeschichtentechnisch bei mir gar nichts rüberkam. Bei Theron und Moira schon eher als bei Mather und Moira. Aber generell lag da kaum der Fokus drauf oder ist zumindest kaum etwas passiert. Diese ganze Nebenhandlung mit der Verlobung hat mir um ehrlich zu sein auch so gar nicht gefallen.
Die Erklärungen waren ein anderes Problem. Und zwar die Erklärungen davon, wie diese ganze Welt funktionierte. Was ich mittlerweile verstanden habe ist noch immer nicht gerade viel. Am Anfang hatte ich echte Schwierigkeiten, zu verstehen, wer jetzt Herod war, weil Angra ja der Gegenspieler war, aber Herod eigentlich immer der, den man gehasst hat. Dann kamen da plötzlich noch andere Königreiche als die der Jahreszeiten, nämlich die der Rhythmen, wobei ich mich immer gefragt hab, was den Cordell ist (also vom Namen nach. Weil Frühling, Winter etc. ist ja klar xD). Und überhaupt und sowieso. Vielleicht lag das aber auch nur an mir.
Tcha und der wichtigste Punkt ist und bleibt wohl die Vorhersehbarkeit des Plots. Tut mir leid, aber das war nichts. Das war alles so offensichtlich, dass es gerade bei der großen "Wende" am Ende echt wehtat, das zu lesen.
Trotz diesen Punkten hatte das Buch aber jede Menge Potential. Ob ich den zweiten Band lese, mache ich also von meiner Lust und Laune abhängig, wenn dieser erscheint. Man kann nach dem ersten nämlich auch sehr gut aufhören ohne sich die Haare zu raufen. Zumindest meiner Meinung nach.

Fazit:

Ein Buch mit sehr viel Potential durch die sehr tolle Idee. Allerdings auch ein sehr vorhersehbarer Plot, der es mir sehr schwer machte, mich wirklich für die Geschichte zu begeistern. Zum Ende hin konnte mich der Schreibstil aber doch noch packen.

Magisches High Fantasy Erlebnis

Von: BecciBookaholic Datum : 30.05.2015

beccibookaholic.blogspot.de/

Inhalt
Meira ist eine Exilantin im zerstörten Königreich Winter. Mit einer kleinen Gruppe von Überlebenden aus dem verheerenden Kampf vor 16 Jahren versucht sie die Macht und Magie zurück zu erobern. Täglich hartes Training mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter soll sie darauf vorbereiten im Ernstfall handeln zu können. Meira kennt Winter nur in dieser tristen zerstörten Form und sorgt sich um die vielen Winterianer, die als Sklaven im Königreich Frühling gefangen gehalten werden. Als sie erfährt, wo sich das verloren geglaubte Medaillon der damaligen Königin befindet, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie begibt sich und die letzten in Freiheit lebenden Winterianer für die Rettung des ganzen Königreiches in allergrößte Gefahr.

Meinung
Der Schreibstil ist einfach und leicht verständlich. Er fällt nicht gerade ins Auge, ist aber auch nicht sonderlich störend. Da die Ausgestaltung der Welt recht komplex ist, macht dieser leichte Stil alles ein wenig einfacher, vor allem am Anfang, wenn man sich erst in den Schauplätzen der Handlung zurecht finden muss. Es wirkt daher schon von Grund auf nicht wie eine typischer High Fantasy Roman, was mir durchaus zu Gute kam. Es wird schlichtweg auf unnötige Beschreibungen verzichtet und ziemlich geradlinig in der Geschichte verweilt.

Die Geschichte mochte ich in ihrer Grundidee total gern. Viel verborgene Magie und große Mächte, die sich gegenseitig im Weg stehen. Vor allem die vier Jahreszeitenkönigreiche konnten mich schnell in ihren Bann ziehen, wenngleich ich mir in diesem Zusammenhang mehr Hintergründe gewünscht hätte. Gerade der Einstieg wirkte somit recht zäh und ich brauchte eine gewisse Zeit zum einlesen. Für einen Auftaktband kann ich das jedoch gut und gern verschmerzen. Die Autorin versteht es einfach sehr gut, die Magie einzusetzen, die eigentlich nur sehr verborgen eine Rolle spielt. Sie erweckte damit die Königreiche zum Leben und ich konnte mir sämtliche Bräuche und Eigenheiten eines jeden Volkes sowie die landschaftliche Ausgestaltung perfekt vorstellen. Somit konnte ich die Ereignisse mit Staunen verfolgen. An Spannung fehlte es dieser Geschichte auch keineswegs. Vor allem vor dem Hintergrund der recht aussichtslosen Lage von Winter und deren wahnwitzige Rückeroberungspläne, konnte mich die Rolle der unerschrockenen, mutigen und doch naiven Kämpferin, die die Protagonistin Meira einnimmt weitestgehend überzeugen. Es hatte diesen „Eine gegen die ganze Welt“- Charakter, der mir schon in vielen Büchern gefallen hat. Es gab kaum eine Phase in der nichts passiert ist und die Ereignisse überschlugen sich auch ganz gern. Es gab für mich so manche Szene, die ich nicht besonders mochte, diese aber als Füllelement in einer kriegerischen Welt hinnehmen kann. Dies betrifft größtenteils das Zwischenmenschliche vor allem aber die Liebesgeschichte, die für mich unerheblich und auch weniger nennenswert ist. Es keimt eine recht abgegriffene Dreiecksgeschichte auf, die ich weder wichtig für den Verlauf der Ereignisse noch besonders reizvoll fand. Im Grunde ist das Thema Liebe für mich in dieser Geschichte komplette Nebensache gewesen und fällt mit seiner typischen Erscheinung damit auch nicht sonderlich negativ ins Gewicht.
Viel interessanter ist dabei die Vergangenheit von Winter und deren Bewohner. Ich mochte jede noch so kleinste Reise in die Zeit vor dem schrecklichen Krieg und fand dies auch von der Autorin perfekt in Szene gesetzt. Das Ende und so manche Erkenntnis waren auch sehr nach meinem Geschmack. Ich liebe diese aufrührerische und revolutionäre Endphase in jeder Hinsicht. Der Ausklang konnte für mich also besser nicht sein und macht absolut neugierig auf die Fortsetzung.

Die Personen bereiteten mir nicht selten ein wenig Bauchschmerzen. Vor allem Meira kommt trotz schwerer Situation wie ein bockiger naiver Teenie daher und konnte so erst ziemlich spät und mit viel Entwicklung überhaupt Sympathie in mir wecken. Es schlummern gewisse Charakterzüge in ihr, die mir sehr gut gefallen haben – Mut, Willensstärke, Kampfgeist, Unerschrockenheit. Außerdem ist sie sehr auf das Wohl anderer bedacht ohne sich selbst wie einen Spielball behandeln zu lassen. Ihr Gerechtigkeitssinn und die beeindruckende Furchtlosigkeit kamen ihr auch sehr zu Gute. Die anfängliche Naivität eines schmachtenden und zeitweise auch beinahe kindlich-bockigem Teenies, die immer mal wieder zum Vorschein kam, lies das Augenrollen meinerseits nicht ausbleiben. Auch Mather und einige andere Charaktere zeigten ab und an den Urmenschen in sich und lieferten sich primitive Machtkämpfe, sonderbare Bündnisse mit absolut fraglichem Einsatz sowie urkomische Begründungen für den ein oder anderen verbalen und nonverbalen Schlagabtausch. Nun kann man die Zeit wohl auch eher als mittelalterlich bezeichnen und die Charaktereigenschaften demzufolge als ganz gut gelungen sehen. Vor allem der Zustand von Winter lässt seine Einwohner völlig primitiv zurück und damit auch die Bedürfnisse und Verhaltensweisen. Dennoch traf es bei mir ab und an einen Nerv, der keine positiven Assoziationen zuließ. Doch gerade Mather stellt als mutiger und starker Beschützer, der hier und da auch Witz besitzt eine Figur dar, die man durchaus mögen kann. Er ist zielstrebig, stark und auf das Wohl seines Volkes bedacht, vor allem auch das Wohl von Meira. Alles in allem waren die Personen, insbesondere auch viele Nebencharaktere gut in Szene gesetzt. Ein paar Dinge schiebe ich auch auf die lange Entwicklungsphase dieser Geschichte.

Fazit
Da ich äußerst selten im Genre des High Fantasy fündig werde, war '“Schnee wie Asche“ von Sara Raasch für mich ein echter Glücksgriff. Ich war sehr angetan vom Weltenentwurf und auch der Verlauf der Geschichte konnte mich mit viel Spannung und Magie in seinen Bann ziehen. Ein paar Schwachstellen bei den Charakteren und eine völlige unnütze Liebesgeschichte dämpften das Lesevergnügen zwischenzeitlich ein wenig. Auch der Einstieg und der Informationsfluss waren zeitweise zäh. Dennoch ist es eine gelungene Geschichte, die für gute Unterhaltung sorgt.

Schnee wie Asche von Sara Raasch

Von: TheWonderlandBooks Datum : 29.05.2015

https://thewonderlandbooks.wordpress.com/

Ich liebe das Cover dieses Buches! Es erinnert mich irgendwie an „Die unendliche Geschichte“. Auch die Inhaltsbeschreibung klang in meinen Augen sehr ansprechend, sodass ich das Buch sehr gerne lesen wollte.

Mather ist der zukünftige König von Winter. Meira ist sozusagen eine Waise, die als kleines Kind von Sir, einem Winterianer, aufgenommen wurde. Die beiden wachsen gemeinsam auf und haben eine enge Bindung zueinander. Man merkt, dass sich die beiden sehr mögen und ich habe oft auf Annäherungsversuche gehofft. Winter existiert so, wie es früher einmal war, nicht mehr. Und den paar Überlebenden liegt alles daran, wieder an Macht zu kommen und ihr Königreich wieder aufzubauen. Meira wird oft von Sir und den anderen „unterdrückt“, aber man merkt von Anfang an, dass Sie eine wichtige Rolle spielen wird.

Der Einstieg in die Geschichte ist sehr einfach, weil es quasi sofort losgeht und man mitten in die Geschichte geworfen wird. Meira und Mather werden meiner Meinung nach nur oberflächlich beschrieben und dem Leser nahe gebracht. Dadurch konnte ich keine besondere Beziehung zu den beiden herstellen und das fand ich sehr schade. Auch zu den einzelnen Schauplätzen konnte ich keine Verbindung herstellen, weil mir das alles irgendwie zu oberflächlich beschrieben wurde. Vorne im Buch ist allerdings eine Karte von Primoria, das Gebiet in dem die Geschichte spielt.

Die Charaktere sind an sich einfach nichts Besonderes und das Schicksal aller konnte mich nicht überzeugen und demnach habe ich kaum mitgefühlt. Die einzigen die ich ein bisschen mochte, waren Mather und Theron, aber die Szenen mit den beiden kommen für meinen Geschmack leider viel zu kurz. Der Schreibstil ist sehr einfach, allerdings kam ich beim lesen dennoch oft ins schleudern. Bei dem Namen „Sir“ habe ich oft „sie“ gelesen, daher musste ich einige Sätze doppelt lesen. Das hat mich manchmal echt wahnsinnig gestört.

Die Geschichte konnte mich leider überhaupt nicht mitreißen. Ich habe irgendwie das Gefühl gehabt, dass ich einige Sätze überflogen hatte, obwohl ich jeden einzelnen Satz gelesen habe, um drin zu bleiben und auch wirklich nichts zu verpassen. Obwohl oft neue Situationen beschrieben wurden, kam bei mir keine fesselnde Spannung auf. Dadurch habe ich mich oft gelangweilt gefühlt und musste mich stellenweise echt durchquälen.

Fazit: Die Verpackung ist wunderschön, der Inhalt für mich leider nur mäßig.

High Fantasy im Jugendbuchformat mit origineller Storyidee und komplexem Weltenentwurf

Von: Lielan Datum : 29.05.2015

lielan-reads.blogspot.de/

Story + Schreibstil: Sara Raaschs "Schnee wie Asche" ist der Auftakt einer neuen High Fantasy Jugendbuch Trilogie. Das Buch hat mich nicht nur aufgrund des wunderschönen gestalteten Covers und des ansprechenden Klappentextes neugierig gemacht, sondern gerade aufgrund des, in meinem Buchregal, eher selten vertretenden Genres. High Fantasy im Jugendbuch Bereich finde ich wahnsinnig spannend und es hat sich heraus gestellt, dass es auch genau nach meinem Geschmack ist. Der grandios komplexe Weltenentwurf hat mich gleich von den ersten Seiten in seinen Bann ziehen können. Dazu hat wahrscheinlich auch die umfangreich, gestaltete Karte zu Beginn des Buches beigetragen. Von einigen Seiten habe ich gehört, dass der Einstieg in "Schnee wie Asche" ziemlich schwierig ist, allerdings hatte ich mit dem Einstieg keine Probleme, ich denke, dass man sich auf die Erläuterungen zu Sara Raaschs Welt und ihren Besonderheiten einlassen muss, um sich in eben diese entführen zu lassen. Primoria setzt sich aus acht Königreichen zusammen, vier Rhythmus- und vier Jahreszeitenkönigreiche. Durch ihre Standorte herrschen die Jahreszeitenkönigreiche Winter, Sommer, Frühling und Herbst mit starken magischen Fähigkeiten, was wiederum Neid, Missgunst und Zwietracht bei den vier anderen Königreichen Paisly, Ventralli, Cordell und Yakim. Jedes Land hat seine eigenen Besonderheiten, seine Stärken und seine Schwächen, gerade diese Tatsache, macht die Welt so unglaublich komplex. Neben spannenden und mitreißenden Handlungsszenen, die den Leser atemlos zurück lassen und die Neugierde auf Mehr ins Unermessliche steigern, kommt es zu stilleren Phasen, die leider immer wieder meinen Lesefluss gestört haben. Genau diese ruhigeren Szenen sind für mich der einzige Negativpunkt an "Schnee wie Asche". Ich brauche kein ununterbrochenes Spannungshoch, aber Sara Raasch hat es leider nicht geschafft mich über die Spannungsdürre hinweg zu fesseln, sodass es leicht viel das Buch, in diesen Momenten, aus der Hand zu legen. Eigentlich sehr schade, denn hätte es diese Momente nicht gegeben, hätte "Schnee wie Asche" absolutes Lieblingsbuchpotential. Schließlich hat es ansonsten alles für diesen Titel: einen komplexen Weltenentwurf, eine starke Heldin, einen spannenden Showdown und eine romantische Liebesgeschichte.


Charaktere: Die Handlung startet damit, dass der Leser die letzten 7 verbliebenen Winterianer kennen lernen darf, die seit 16 Jahren um ihre Freiheit und das Wiedererlangen ihres Königreiches kämpfen, dass ihnen so brutal geraubt worde. Unter ihnen befindet sich die 16-Jährige Meira, aus deren Sichtweise "Schnee wie Asche" geschrieben wurde. Meira ist die perfekte Protagonistin für ein High Fantasy Jugendbuch. Sie hat einen starken Charaktere und lässt sich von nichts und niemandem unterkriegen, sie geht ihren Weg und setzt ihren Willen durch. Als Waisenkind ist sie im Kreis der letzten Winterianer aufgewachsen und so hat sie seit ihrer Kindheit gelernt was Verlust bedeutet und was es heißt für eine Sache zu kämpfen, die man liebt und die einen ausmacht. Die Vaterrolle hat ihr Mentor Sir übernommen, er hat sie großgezogen, beschützt und trainiert. Dennoch konnte Sir Meira nie ihr Feuer und ihr Temperament austreiben und so liebenswert sie diese Eigenschaften als unsere Protagonistin auch machen, so gefährlich können sie ihr und ihren Mitmenschen werden. Meira handelt nämlich aufgrunddessen oft vorschnell, überstürzt und unbedacht, sie lässt ihr Herz entscheiden, statt erst mit dem Kopf zu überlegen. Gut für den Leser, denn so erhalten wir oft Handlungen, die unseren Adrenalinpegel ins Unermessliche treibt. Die Liebesgeschichte aus der Feder von Sara Raasch hat mir besonders gut gefallen. Relativ schnell wird deutlich, dass Meira in ihren Kindheitsfreund, den Prinzen ihres Königreichs, verliebt ist. Natürlich ist ihr diese Liebe untersagt, denn der Prinz wird sobald sie ihr Ziel erreicht haben, Winter zurück zu erobern, jemanden seines Standes heiraten und sicherlich kein Waisenkind. Die Schwingungen zwischen den beiden sind aber keinesfalls einseitig, was die verbotene Liebe natürlich noch prickelnder gestaltet. Als das auch noch ein zweiter Prinz, eines anderen Königreichs, an Meiras Seite auftaucht, der ihr Herzchen ebenfalls im Sturm erobert, wird die Dreiecksbeziehung perfekt. Allerdings gestaltet Sara Raasch diese unglaublich spannend und lässt den Leser, der sehnsüchtig auf eine Entscheidung zwischen den beiden Prinzen wartet, ziemlich im Regen stehen.

Meira ist eine Heldin, der man gerne folgt.

Von: Fairy-book Datum : 29.05.2015

Meira ist eine der letzten, die die Vernichtung des Königreich Winter, überstanden hat, und sichy zusammen mit mit ihrem Freund Mather im Exil befindet. Er, als zukünftiger König, kann natürlich unmöglich Interesse an einem Waisenmädchen haben, doch im Kampf kann er sich Miras Hilfe sicher sein.

In das Cover habe ich mich sofort verliebt! Es ist ein absoluter Eyecatcher, und ich bin gespannt darauf, wie die weiteren Teile der geplanten Trilogie aussehen werden.

Meira ist, wie so oft in Fantasy-Romanen mit weiblichen Hauptprotagonisten (was ich aber nicht negativ meine), keine typische Frau die einen starken Mann an ihrer Seite benötigt. Eher ist die die mutige Heldin, die ihrem zukünftigen König zur Seite steht. Sie ist tapfer und mutig, und dickköpfig.
Ihre Welt besteht aus acht Königreichen, wobei die Reiche Sommer, Winter, Herbst um Frühling über die Jahreszeiten herrschen.
Meira hatte das Glück, nicht versklavt worden zu sein, und möchte nun als Kämpferin ihrem Königreich helfen, zurück an die Macht zu gelangen.
Ich mochte sie von der ersten Seite an, und empfand sie als sehr sympathisch.
Auch die anderen Protagonisten sind gut durchdacht und bleiben ihrer Linie treu.

Sara Raasch hat eine Fantasy-Welt geschaffen, wie man sie in dieser Art von Romanen kennt: Groß, mächtig, und voller Gefahren und Leid. Die Beschreibungen sind voller kleiner Details, die jede Seite aufs Neue, zu einem kleinen Erlebnis werden lassen.

Natürlich ist die Story an sich nicht neu, doch die Umsetzung gefällt mir gut.
Der Schreibstil von Sara Raasch macht es einem leicht, bei der Geschichte zu bleiben.
Trotz der fremden Worte und Namen findet man sich zurecht.
Nun bin ich natürlich gespannt darauf, zu erfahren wie es weiter geht.

Meira ist eine Heldin, der man gerne folgt.
Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sterne!!!

Obwohl es ein ziemlich guter Start für eine Trilogie ist, fehlt mir noch das gewisse Etwas, wodurch es von anderen High Fantasy Jugendromanen herausstechen kann.

Von: Carlys Buchsucht Datum : 28.05.2015

carlysbuchsucht.blogspot.com

Meine Meinung: Die Geschichte fängt sehr actionreich an, der Leser bekommt einen kleinen Vorgeschmack auf das Setting, die Charaktere und die Handlung. Gerade die Einführung der Charaktere und die der Vorgeschichte ist sehr gelungen. Bei High Fantasy kann Infodump zu Verdruss und Unverständlichkeit Seiten des Lesers führen. Hier ist dies nicht der Fall.

Meira ist die Protagonistin, aus deren Sicht erzählt wird. Anders als viele andere Heldinnen in Jugendbüchern ist sie ziemlich feurig und weiß, was sie will. Sie ist selbstbewusst, weiß sich zu verteidigen und setzt ihren Kopf durch, wobei sie sich oft von ihrem Temperament lenken lässt. Obwohl ich Meira immer mochte, hat sie mich ab und zu aufgeregt. Temperamentvoll ist sie, aber ab und zu kamen andere Charaktereigenschaften dazu, die sie sehr kindisch erscheinen ließen. Da Meira im Exil aufwachsen musste und früh erwachsen und reif werden musste, sind diese "Aussetzer" nicht sehr glaubhaft. Sie werfen immer nur die Handlung zurück und nerven den Leser. Gegen Ende des Buches macht sie dann doch eine Charakterentwicklung durch, das freut mich im Hinblick auf den zweiten Band.

Die anderen Charaktere, so interessant sie auch zu sein scheinen, werden nicht sehr genau mit dem Leser bekannt gemacht. Dadurch wirken sie eher zweidimensional und uninteressant. Leider gehört der Kindheitsfreund von Meira dazu, der auch ein Love-Interesst ist. Man muss sich ziemlich viel selber erraten, da die Charaktere nicht immer gelungen miteinander interagieren.
Zwei Ausnahmen gibt es jedoch. Diese sind zum einen der Meiras Mentor Sir und ein Prinz aus einem der Königreiche. Die Beziehung zwischen Meira und Sir, ihre gegenseitige Freundschaft und ihr inniges Vertrauen erinnert an eine Vater-Tochter-Beziehung. Wenn sie sich dann zoffen und dennoch in den richtigen Augenblicken zueinanderfinden, muss man schon mal seufzen und sich mitfreuen.
Der Prinz ist ein guter Kerl und wirkt sehr interessant, wobei auch ihm die richtige Reife fehlt. Einige seiner Handlungen sind für mich sehr egoistisch, wenn man beachtet, dass er die Last eines ganzen Königreiches auf den Schultern trägt. Dennoch mochte ich auch hier die Beziehung zwischen Meira und ihm, die sich langsam zu einer Freundschaft (und vielleicht auch mehr?) entwickelt.

Mein Highlight und gleichzeitig auch der größte Kritikpunkt ist das Setting. Es gibt acht Königreiche, vier Jahreszeiten- und vier Rhythmuskönigreiche. In den Jahreszeiten (Sommer, Herbst, Winter, Frühling) herrschen immer die gleichen Jahreszeiten. In diesen Königreichen gibt es auch magische Artefakte, die der Monarch des jeweiligen Reiches mit besonderen Kräften auszeichnet, die er wiederum an sein Volk abgeben kann, wenn auch nur teilweise.
Meiras Königreich ist Winter, es wurde von Frühling angegriffen, die Bevölkerung Winters wurden in Arbeitslager in Frühling gesteckt und Meira und einige andere Exilanten versuchen diesen Zustand, zu ändern.
Eine sehr innovative Idee, die mich entfernt an Das Lied von Eis und Feuer erinnert. Leider nur schlechter. Die Königreiche unterscheiden sich kaum voneinander. Klar, es gibt die Flora und Fauna, die anders ist. Außerdem sehen die Menschen unterschiedlich aus, aber wo bleibt die Kultur der Königreiche? Kultur ist ein weiter Begriff, das weiß ich, allerdings hätte man mehr Setting relevante Infos hineinstreuen können, damit der Leser sich eher in diese Welt hineinfühlen kann.

Bewertung: Die Schreibweise der Autorin ist wirklich sehr angenehm, wodurch man das Buch schnell ausliest. Obwohl es ein ziemlich guter Start für eine Trilogie ist, fehlt mir noch das gewisse Etwas, wodurch es von anderen High Fantasy Jugendromanen herausstechen kann. Dennoch hoffe ich, dass in Band zwei mehr an Informationen hinzukommen und die Handlung an Substanz gewinnt. Denn die ganzen Wendungen, die hier vorkommen, sind sehr leicht zu durchschauen. Dies hemmt leider auch die Spannung und damit gebe ich Schnee wie Asche ♥♥♥,♥ Herzchen.

Obwohl es ein ziemlich guter Start für eine Trilogie ist, fehlt mir noch das gewisse Etwas, wodurch es von anderen High Fantasy Jugendromanen herausstechen kann.

Von: Carlys Buchsucht Datum : 28.05.2015

carlysbuchsucht.blogspot.com

Meine Meinung: Die Geschichte fängt sehr actionreich an, der Leser bekommt einen kleinen Vorgeschmack auf das Setting, die Charaktere und die Handlung. Gerade die Einführung der Charaktere und die der Vorgeschichte ist sehr gelungen. Bei High Fantasy kann Infodump zu Verdruss und Unverständlichkeit Seiten des Lesers führen. Hier ist dies nicht der Fall.

Meira ist die Protagonistin, aus deren Sicht erzählt wird. Anders als viele andere Heldinnen in Jugendbüchern ist sie ziemlich feurig und weiß, was sie will. Sie ist selbstbewusst, weiß sich zu verteidigen und setzt ihren Kopf durch, wobei sie sich oft von ihrem Temperament lenken lässt. Obwohl ich Meira immer mochte, hat sie mich ab und zu aufgeregt. Temperamentvoll ist sie, aber ab und zu kamen andere Charaktereigenschaften dazu, die sie sehr kindisch erscheinen ließen. Da Meira im Exil aufwachsen musste und früh erwachsen und reif werden musste, sind diese "Aussetzer" nicht sehr glaubhaft. Sie werfen immer nur die Handlung zurück und nerven den Leser. Gegen Ende des Buches macht sie dann doch eine Charakterentwicklung durch, das freut mich im Hinblick auf den zweiten Band.

Die anderen Charaktere, so interessant sie auch zu sein scheinen, werden nicht sehr genau mit dem Leser bekannt gemacht. Dadurch wirken sie eher zweidimensional und uninteressant. Leider gehört der Kindheitsfreund von Meira dazu, der auch ein Love-Interesst ist. Man muss sich ziemlich viel selber erraten, da die Charaktere nicht immer gelungen miteinander interagieren.
Zwei Ausnahmen gibt es jedoch. Diese sind zum einen der Meiras Mentor Sir und ein Prinz aus einem der Königreiche. Die Beziehung zwischen Meira und Sir, ihre gegenseitige Freundschaft und ihr inniges Vertrauen erinnert an eine Vater-Tochter-Beziehung. Wenn sie sich dann zoffen und dennoch in den richtigen Augenblicken zueinanderfinden, muss man schon mal seufzen und sich mitfreuen.
Der Prinz ist ein guter Kerl und wirkt sehr interessant, wobei auch ihm die richtige Reife fehlt. Einige seiner Handlungen sind für mich sehr egoistisch, wenn man beachtet, dass er die Last eines ganzen Königreiches auf den Schultern trägt. Dennoch mochte ich auch hier die Beziehung zwischen Meira und ihm, die sich langsam zu einer Freundschaft (und vielleicht auch mehr?) entwickelt.

Mein Highlight und gleichzeitig auch der größte Kritikpunkt ist das Setting. Es gibt acht Königreiche, vier Jahreszeiten- und vier Rhythmuskönigreiche. In den Jahreszeiten (Sommer, Herbst, Winter, Frühling) herrschen immer die gleichen Jahreszeiten. In diesen Königreichen gibt es auch magische Artefakte, die der Monarch des jeweiligen Reiches mit besonderen Kräften auszeichnet, die er wiederum an sein Volk abgeben kann, wenn auch nur teilweise.
Meiras Königreich ist Winter, es wurde von Frühling angegriffen, die Bevölkerung Winters wurden in Arbeitslager in Frühling gesteckt und Meira und einige andere Exilanten versuchen diesen Zustand, zu ändern.
Eine sehr innovative Idee, die mich entfernt an Das Lied von Eis und Feuer erinnert. Leider nur schlechter. Die Königreiche unterscheiden sich kaum voneinander. Klar, es gibt die Flora und Fauna, die anders ist. Außerdem sehen die Menschen unterschiedlich aus, aber wo bleibt die Kultur der Königreiche? Kultur ist ein weiter Begriff, das weiß ich, allerdings hätte man mehr Setting relevante Infos hineinstreuen können, damit der Leser sich eher in diese Welt hineinfühlen kann.

Bewertung: Die Schreibweise der Autorin ist wirklich sehr angenehm, wodurch man das Buch schnell ausliest. Obwohl es ein ziemlich guter Start für eine Trilogie ist, fehlt mir noch das gewisse Etwas, wodurch es von anderen High Fantasy Jugendromanen herausstechen kann. Dennoch hoffe ich, dass in Band zwei mehr an Informationen hinzukommen und die Handlung an Substanz gewinnt. Denn die ganzen Wendungen, die hier vorkommen, sind sehr leicht zu durchschauen. Dies hemmt leider auch die Spannung und damit gebe ich Schnee wie Asche ♥♥♥,♥ Herzchen.

Schnee wie Langeweile

Von: Denise Datum : 25.05.2015

leserattespencer.blogspot.de/

Meine Rezension:

Da der Klappentext wirklich spannend war führte für mich kein Weg an diesem Buch vorbei. Meiner Meinung nach hatte die Geschichte, aber recht wenig mit dem Klappentext zutun. Nur der Anfang passt und das auch irgendwie nicht richtig…

Der Schreibstil der Autorin war okay, aber er hat mir irgendwie nicht ganz so gut gefallen. Für mich war es irgendwie schwierig das Buch in einem Rutsch zu lesen und ich habe es immer wieder weggelegt – und ich war im Urlaub da lese ich immer durch xD – . Ich war schon nach wenigen Seiten irgendwie gelangweilt…Hinzu kamen ständige Wiederholungen, welche total genervt haben und den Lesefluss furchtbar gestört haben… Mather hier. Mather da. Mather überall. *gähn* Auf einer Seite bestimmt 3x was für ein toller König er wird und blablabla. Echt total ermüdend.


An der Welt, welche von der Autorin erschaffen wurde, gibt es nichts zu meckern. Sie hat mir gut gefallen mit den ganzen Reichen. Außerdem fand ich die Namen so süß. Rhythmus Königreiche – total gut. Ich fand die Idee wirklich nett, aber eine gute Geschichte bekommt sie mit all diesen Worten und den guten Namen in dieser Welt nicht zusammen. Mich hat die Geschichte wirklich gelangweilt. Das lag nicht einmal an der Sprache, sondern es ist überhaupt nichts passiert. Zum Ende hin wurde die Geschichte kurz spannend, aber das waren quasi die letzten 20 Seiten und vorher musste ich mich ziemlich durch quälen. Für mich war die Geschichte auch noch ziemlich vorhersehbar. Da blieb für mich der große Überraschungsmoment am Ende auch aus. Auch die Liebesgeschichte ist ziemlich an den Haaren herbei gezogen…


Die Hauptcharaktere waren mir jetzt zwar nicht unsympathisch, aber ich war zwischendurch immer wieder ziemlich genervt von ihnen. Erstens wegen diesen ganzen Wiederholungen. Meiras Sympathie zu Mather kann man gut als Fanatismus bezeichnen. Total verrückt…Aber abgesehen davon glänzen die Charaktere vor allem mit mir oft nicht nach vollziehbaren Handlungen. Da waren so einige Momente wo ich echt nur den Kopf drüber schütteln konnte. Meira hat sich die ganze Geschichte über nicht entscheiden können was für eine Heldin sie sein will. Ihre Stimmungsschwankungen waren irgendwann nicht einmal mehr amüsant. Die Versuche sie als „starke“ und „taffe“ Heldin rüber zubringen scheiterten für mich schon nach einem Kapitel. Auch die restlichen Charaktere waren eher sehr Oberflächlich gestaltet. So konnte ich ihnen einfach nicht viel abgewinnen…Sie waren halt da, aber keiner ist mir ans Herz gewachsen.


Fazit: Weder Geschichte noch Charaktere konnten mich überzeugen. Für mich war das Buch nach so einem spannend klingenden Klappentext eine riesige Enttäuschung. Also für mich ist da die Fantasie mit dem Klappentextschreiber durchgegangen…aber hey, falls mal ein passendes Buch zu dem Klappentext rauskommt würde ich es lesen ;)

So sollte Fantasy immer sein...

Von: Sonja LovinBooks Datum : 23.05.2015

lovinbooks4ever.blogspot.de

Lange habe ich auf einen mal wieder richtig guten Fantasyroman gewartet. Ein Buch bei dem alles passt. Prota, Handlung, Schreibstil, Cover... Wisst ihr was ich meine?!
Und als ich die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte bekam ich "Schnee wie Asche" die Finger :)

Meira ist ein Waisenmädchen aus Winter und auf der Flucht. Sie kennt ihr Heimatstadt nicht, denn seit ihrer Geburt, also seit 16 Jahren, sind sie und 8 weitere Winterianer auf der Flucht. Ihre Königin wurde von Angra getötet und er stahl ihr Medallion und brach es in zwei Hälften. Und somit verschwand auch die Magie aus Winter. Denn das Medallion ist Winter's Magsignie.
Sir ist Meira's Ziehvater und der Anführer der Flüchtlinge. Er kümmert sich um sie und Mather, dem zukünftigen König von Winter. Die Truppe ist auf der Suche nach den zwei Medallionteilen, um die Magie wieder zurück nach Winter zu bringen.
Als Meira es schafft eine der beiden Teile zu stehlen suchen die Winterianer Zuflucht in Cordell. König Noam gewährt ihnen Zuflucht und verspricht ihnen Hilfe im Kampf mit Frühling. Doch Meira soll dazu den Prinzen Theron heiraten. Klar, will Meira helfen, aber heiraten gegen ihren Willen? Das hatte sie sich anders vorgestellt....

Meira ist eine tolle Protagonistin. Sie weiß genau was sie kann und das sie stark ist! Sie kämpft für ihr Heimatland und steht für alle Leute ein. Sie hat neben ihrem starken Charakter ein riesengroßes Herz und das ist auch genau das was sie so besonders macht!
Aber sie weiß überhaupt nicht, dass sie besonders ist. Und als sie anfängt von der verstorbenen Königin Hannah zu träumen und diese in den Träumen tatsächlich zu ihr spricht und ihr hilft, kann sie gar nicht verstehen warum ausgerechnet sie dazu auserwählt wurde.

Mather soll der König von Winter werden. Er ist der Sohn von Hannah und ein hervorragender Kämpfer. Mather hat Gefühle für Meira und Meira für Mather. Doch Sir bleut Meira immer wieder ein, dass sie diese Gefühl nicht ausleben darf, weil Mather schließlich der König ist und sie nur eine Waise. Meira hat immer das Gefühl nicht genug zu sein...
Doch Mather sieht das ganz anders. Er ist liebevoll, aber für meinen Geschmack leider etwas zu blass. Leider ist er kein so starker Charakter wie Meira und geht eher etwas unter...

Prinz Theron ist wunderbar! Als Meira und ich sich das erste Mal begegnen spürt man sofort wie liebevoll und besonders er ist. Er ist ganz anders als sein Vater. Für ihn ist Loyalität und Heimat sehr wichtig und er steht genau wie Meira für sein Volk ein.


Die Story ist klasse. Sara Raasch hat hier eine gelungene magische Welt erschaffen. Das Land ist in 4 Jahreszeiten- und 4 Rythmuskönigreiche eingeteilt. Manchmal fand ich es ein wenig schwer zu verstehen wie was aufgebaut ist. Am Anfang hab ich auch ehrlich gesagt nicht so recht kapiert was es mit den Magsignien auf sich hat. Aber je mehr man sich auf das Buch einlässt umso erfährt man und wird einfach hineingezogen.

Das Buch aus der Hand legen?! Nahezu unmöglich! Sara Raasch überzeugt mit einem flüssigen und fantasievollen Schreibstil. Sie hat mich von Anfang an an ihr Buch gefesselt und ich habe mit Meira gekämpft und mitgefiebert. Ich habe gehofft und gebangt.
Das Ende ist genauso wie man es sich von einem guten Buch wünscht und ich bin gespannt wie es weiter gehen wird. Denn das Ende verrät, dass es einfach einen zweiten Teil geben MUSS! :D







Das Cover ist genauso wundervoll wie der Inhalt des Buches! Sara Raasch konnte mich zu 100% überzeugen. Mit einer guten Story, einer tollen Protagonistin und einer magischen Welt!
So sollte ein guter Fantasyroman sein!

Leider vorhersehbar und nicht besonder spannend, mit eher flachen Charakteren.

Von: Birnchens Bücherwelt Datum : 20.05.2015

https://www.youtube.com/user/nicolaguenther

Inhalt: Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …

Meine Meinung:
Ich bin mit großer Vorfreude an dieses Buch herangegangen und hatte mir sehr viel davon erhofft. Die Geschichte hatte sich einfach super spannend und toll angehört.
Leider ging es schon sehr schwach los. Man braucht eine gewisse Zeit, um sich in der Geschichte und der neuen Welt zurechtzufinden. Da einem zu beginn gleich mehrere Charaktere vorgestellt werden, machte es das noch ein wenig schwieriger.
Wenn man dann in der Geschichte drin war, war es recht angenehm zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und einfach zu lesen. Dennoch hat sie sich teilweise sehr ungewöhnlich ausgedrückt, sodass ich ab und an mit dem Kopf schütteln musste. Ich wartete vergebens darauf, dass die Spannung aufgebaut wird und sich steigert. Im Gegenteil, es war sehr vorhersehbar. Das gesamte Buch verlief eher plätschernd und auch den Charakteren hat es an tiefe und glaubwürdigen Emotionen gefehlt. Ich konnte keine Beziehung zu ihnen aufbauen und somit auch nicht mit ihnen mitfühlen.
Die Geschichte konnte mich trotz der tollen Idee und Grundhandlung einfach nicht in seinen Bann ziehen. Meiner Meinung nach hätte man viel mehr daraus machen können. Teilweise wirkte es auch sehr gezwungen, konstruiert auf mich, sodass ich mich nicht in der Story fallen lassen konnte.
Natürlich darf in einem Buch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen. Hier haben wir eine Dreiecksbeziehung, die eher unglaubwürdig wirkte, da es ihr an tiefe und Emotionen fehlte. Das Ende war in dieser Hinsicht eher offen gehalten und da es für mich persönlich unglaubwürdig war, musste ich auch nicht unbedingt wissen, wie nun der Stand der Dinge ist. Was für ein Buch nichts Gutes bedeuten kann.

Ich hoffe nun auf den zweiten Band der Reihe, den ich dennoch lesen möchte. Meine persönliche Meinung ist, dass ein Buch nicht immer mit Spannung "gesprengt" werden muss, dennoch sollte es nicht vorhersehbar sein, denn dann brauche ich es auch nicht lesen.

Da mir die Grundidee und der Schreibstil soweit ganz gut gefallen haben, bekommt das Buch lieb gemeinte drei Sterne von mir.

Spannend, eindrucksvoll und gewaltig!

Von: Booknaerrisch Datum : 20.05.2015

booknaerrisch.blogspot.de/

die Autorin:

Sara Raasch wusste schon mit fünf Jahren, dass sie für die Bücherwelt bestimmt war. Während ihre Freunde Limonade verkauften, brachte sie ihre handgemalten Bilderbücher an den Mann. Seit damals hat sich nicht viel geändert. Ihre Freunde sehen sie immer noch besorgt an, wenn sie versucht, etwas zu malen, und ihre Begeisterung für das geschriebene Wort verleitet sie oft dazu, etwas Tollkühnes zu tun. Dies ist ihr erster Roman. Er enthält ausdrücklich keine handgemalten Bilder.


Klappentext:

Für alle Mädchen, die Fantasy und starke Heldinnen lieben!

Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …


Zitate:
"Manchmal hilft es uns, wenn wir an etwas glauben, das größer ist, als wir selbst, damit wir uns selbst genügen können, ob nun Magie im Spiel ist oder nicht." Seite 29
"Ich habe mir immer eingeredet: Wenn ich für Winter von Bedeutung bin, wird Winter auch für mich von Bedeutung sein. Und heute war ich für mein Königreich von Bedeutung. Warum spüre ich dann beim Anblick der Feuerstelle nicht mehr als die leichte Brandwunde an meinem Finger?" Seite 71

Charaktere:

Meira ist eine Waise und Kämpferin in Ausbildung. Ihr größter Wunsch ist es, für ihr Königreich Winter zu kämpfen. Es belastet sie schwer, dass Sir ihr nicht erlauben will, an den Missionen zur Rückholung der beiden Teile der Magsignie, die König Angra beim Überfall auf Winter vor 16 Jahren gestohlen hat, teilzunehmen.
Meira ist einsam. Trotz der recht kleinen Gruppe -von allen ursprünglichen Winterianern leben nur noch 8 in Freiheit, der Rest ist tot oder gefangen in Arbeitslagern- will kein wirkliches Gefühl der Zugehörigkeit aufkommen. Denn sie kann sich weder an ihre Eltern noch an Winter erinnern. Und als wäre das noch nicht schlimm genug, hat sie das Gefühl, eine Last für ihren Vormund Sir zu sein. Selbst als sie es schafft, die Hälfte des Medaillons retten kann, verspürt sie nicht die erhofften Gefühle. Sie dachte, wenn sie für Winter etwas bedeutet, wird Winter auch ihr etwas bedeuten. Aber selbst durch ihre Heldentat, lassen sich ihre fehlenden Erinnerungen nicht relativieren.

Mather, dem künftigen König von Winter, geht es ähnlich. Er ist frustriert, da er, selbst wenn sie beide Teile der Magsignie finden könnten, keine Magie nutzen und sein Volk durch diese retten könnte. Denn nur Frauen können die Magie der Magsignie nutzen. Er ist stark, fürsorglich und trotz der Tatsache, dass er später König sein wird, ist er Meiras bester Freund. Oder ist da gar mehr?


Meinung:

Die letzten Winterianer führen ein Leben in Angst vor ihren Feinden -dem Königreich Frühling. Dies zwingt sie zu einem Leben wie Nomaden, immer aufbruchsbereit und mit möglichst wenig Eigentum. Es ist ein hartes Leben. Durchgehend sind sie auf der Suche nach einem Ausweg aus der Misere.
Aber jede Mission könnte die letzte sein, denn nicht nur Frühling hat es auf sie abgesehen, nein, auch andere der 8 unterschiedlichen Königreiche sind auf mehr Macht und mehr Magie aus. Man kann nie wirklich wissen, wer Freund und wer Feind ist...

Durch eine kleine, aber notwendige List schafft Meira es auf die Mission geschickt zu werden, um die Medaillonhälfte zu beschaffen. Doch dabei werden sie entdeckt. Auf sich allein gestellt, schafft Meira es, sowohl Herod, dem gefährlichsten Handlanger Angras, zu entkommen, als auch die Medaillonhälfte zu stehlen. Doch um welchen Preis? Was sie nicht weiß, ist, dass sich Frühlingsmänner auf ihre Fersen geheftet haben, um ihren genauen Aufenthaltsort auszuspionieren. Nun bleibt ihnen nichts anderes als die Flucht, denn zu acht hätten sie gegen die Armee keinerlei Chance. Obwohl Sir mehrmals wiederholt, dass es nicht ihre Schuld sei, wird sie von ihrem schlechten Gewissen zerrissen. Erneut haben sie ihr Domizil verloren, wo sollen sie nun nur hin?? Doch Sir hat bereits einen Plan. Nur, ob diese Lösung wirklich hilfreich sein wird, oder nur ins nächste Übel führt, steht auf einem anderen Blatt...
Noch ahnt Meira nicht, was auf sie zukommen wird und letztendlich auf sie alle...
Welche Opfer werden sie erbringen müssen und vor allem, zu welchen Opfern werden sie bereit sein, um die zu schützen, die sie lieben??

Sara Raasch beschreibt mit ihrem bildhaften, farbenfrohen und eingängigen Schreibstil sehr eindrucksvoll die Not eines Volks ohne Wurzeln und Heimat.
Durch Elemente wie Verrat, Intrigen und Angst, aber gleichzeitig auch mit Glaube, Tapferkeit, Liebe und Loyalität strickt sie ein geschicktes Gewirr aus Spannung und Emotionen, das zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen lässt. Was ich besonders toll fand, ist, dass die komplette Storyline immer wieder Drehungen und Wendungen für uns parat hält, mit denen man so nicht gerechnet hat. Also ich zumindest nicht ;)

Spannend, eindrucksvoll und gewaltig! Ich freue mich auf mehr!