Leserstimmen zu
Little Britain

Christian Zaschke

(1)
(1)
(3)
(0)
(0)
€ 7,99 [D] inkl. MwSt. | € 7,99 [A] | CHF 9,00* (* empf. VK-Preis)

very british

Von: Antony aus Münsingen, Schweiz

12.04.2020

Excellent -- it's a must

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: Das Cover sieht wirklich britisch aus. Ich Liebe England und aus diesem Grund wollte ich dieses Buch auch lesen. Die Geschichte ist eine Kolume die in der Süddetuschen Zeitung veröffentlicht wurde. Ich bin voller Vorfreude an dieses Buch rangegangen aber leider musste ich feststellen das vieles in der Geschichte über all auf der Welt hätte passieren können. Aber nichts desto trotz habe ich einiges gelernt und freue mich um so mehr auf meinen London Trip im Juni. Der Schreibstil sehr flüssig, leider aber weniger Witzig als ich es mir vorgestellt habe. Die Kapitel sind meist 1-2 Seiten lang und immer eigenständige Geschichten, also auch perfekt für kurze Wartezeiten z.B. im Freizeitpark in der Schlange für eine beliebte Achterbahn ;) Mein Fazit ist, das dieses Buch potenzial hat aber es hätte durchaus besser sein können. Aber für zwischendurch ist das Buch dennoch optimal.

Lesen Sie weiter

Worum geht’s? Little Britain: Notizen von der Insel ist eine Sammlung der Großbritannien-Kolumen des SZ-Korrespondeten Christian Zaschke. Hier erzählt er über seine Erlebnisse in London und im englischen Umland und bringt damit dem Leser das Königreich näher. Er berichtet von seltsamen Gepflogenheiten und klärt mit Dingen der englischen Geschichte auf, die man so auch noch nicht kannte. Schreibstil Ich lese unglaublich gerne Kolumnen, da ich aber die Süddeutsche Zeitung nicht abonniert habe, kannte ich Christian Zaschke bisher nur von Ein Mann - Ein Buch und Ein Paar - Ein Buch (die Bücher sind übrigens toll für Zwischendurch) und habe mich sehr auf Kolumnensammlung gefreut. Sein Schreibstil ist auch unterhaltsam, teilweise mit trockenem Humor gespickt, aber ich habe auch schon Kolumnen gelesen, deren Schreibstil einfach noch witziger und auf den Punkt gebrachter war. Deswegen gibt es hier von mir ein bisschen Abzug. Meine Meinung Little Britain: Notizen von der Insel kann ich ja leider nicht nach meinen üblichen Kriterien bewerten, so dass diese Rezension vermutlich auch nicht ganz so lang wird. Als ich das Cover und den Titel gesehen habe, habe ich gedacht, ich hätte es hier mit einer Kolumnensammlung zu tun, die very British ist. Beim Lesen habe ich dann jedoch festgestellt, dass viele der Kolumnen gar nicht so typisch britisch sind, sondern dass vieles davon auch so in Deutschland oder jedem anderen Land geschehen könnte. Deshalb war es zwar nicht weniger unterhaltend, aber trotzdem habe ich mich ab und zu gefragt, wieso eine solche Kolumne unter dem Titel Little Britain läuft. In den britischeren Kolumnen des Buches erfährt man dann aber doch einiges über die Stadt, was man vielleicht noch nicht unbedingt wusste. Man kennt jetzt quasi unterschiedliche Biersorten, einige Pubs, in denen man jenes verzehren kann und Orte auf der Insel, an die man fliehen kann, falls es - was scheinbar doch nicht typisch ist - mal in London regnen sollte. Man erfährt viel über den Menschen Christian Zaschke und seinen Freund G., der ziemlich schlau ist und über so ziemlich alles Bescheid weiß und amüsiert sich leise lächelnd, wenn man von ihren "Abenteuern" in der Hauptstadt liest. Fazit Laut lachen musste ich kein einziges Mal und das ist wohl das beste Bewertungskriterium für Kolumnen. Little Britain: Notizen von der Insel konnte mich zwar unterhalten, aber nicht begeistern. Ich schätze, dass Kolumnenschreiber und ihre Leser auf einer Wellenlänge sein müssen, damit es funkt. Deswegen kann ich euch auf jeden Fall empfehlen, mal in seine Kolumnen reinzulesen. Wer weiß, vielleicht seid ihr ja ein perfect match!

Lesen Sie weiter

Ganz nett

Von: Lena Byl

01.03.2015

Erster Eindruck: Sehr britisch. Macht gleich Lust auf das Buch. Inhalt: Christian Zaschke erzählt von seinem Leben als Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in London in seiner Kolumne „Little Britain“. Hier sind die besten seiner Texte versammelt. Meine Meinung: Wenn das die besten Texte sind möchte ich die Schlechten nicht sehen. Das Buch verspricht auf der Rückseite „Lakonischen Humor“, aber mehr als „ganz nett“ finde ich nicht innen drin. Die Texte sind nicht schlecht. Aber das Kolumnen-Format passt nicht so recht zu einem Buch. Für Anekdoten sind die Texte etwas zu lang und zu sehr strukturiert. Für einen richtigen Bericht allerdings sind sie nicht zusammenhängend genug. Es gibt nicht DEN Grund warum ich das Buch eher mittelmäßig fand, es ist einfach nur dieses Gefühl „Joah, ganz nett“. „Little Britain“ liest sich zwar ganz gut und ich hatte nie das Gefühl abbrechen zu wollen, aber begeistert war ich eben auch nicht. Fazit: Ganz nett für zwischendurch mal. Aber mehr auch nicht.

Lesen Sie weiter

Christian Zaschke ist eigentlich Auslandskorrespondent der Süddeutschen Zeitung mit Sitz in London. Weil man in diesem Job aber nicht nur in einem fremden Land arbeitet, sondern natürlich auch Kontakt zu Kultur und Landleuten hat, so liegt es nicht fern, auch über derartige Begegnungen und landestypische Absonderlichkeiten zu schreiben. Meine Meinung: Da ich selbst einige Zeit in England gelebt habe, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Doch leider bin ich etwas zwiegespalten, was meine Beurteilung betrifft. Zunächst: die optische Gestaltung trifft vollends den Kern der Sache. Die Farben des Covers und die Piktogramme, welche sich auch im Inneren des Buches befinden, machen Lust auf Notizen von der Insel - wie es der Untertitel verrät. "Notizen" ist hierbei (leider) oft wörtlich zu verstehen, denn Zaschkes Stil ist die journalistische Herkunft auch hier anzumerken. An manchen Sätzen hätte man definitiv noch feilen können. So legte Zaschke im Herbst 2011 - damals noch eher nolens volens und unter dem Titel "Mein Empire" - seine erste SZ-Kolumne über seine ganz persönlichen Erfahrungen mit dem British Way of Life vor. Und siehe da: seine Kolumne wurde zu einer der "beliebtesten der deutschsprachigen Zeitungslandschaft" (Jakob Rondthaler | der Freitag). Scheinbar haben die Deutschen eine ganz besondere Vorliebe, über undichte Fenster, verspätete Busse, kulinarische Fehltritte und dergleichen zu lesen. Im Herbst 2014 nun, 3 Jahre der Veröffentlichung der ersten Kolumne, sind Zaschkes beste Anekdoten dieser Zeit bei Goldmann in Buchform erschienen. Hier berichtet Zaschke über das englische Essen ("365 blutige Steaks"), typisches Wetter ("Manche sagen, der Regen sei biblisch") oder Erlebnisse beim Schlange stehen ("Das gute alte Bargeld"). Zu loben ist aber Zaschkes Beobachtungsgabe, seine Liebe für verschrobene Details und die (zwar wenigen) aber doch prägnanten Dialogfetzen. Auch gefällt mir, dass zumindest einzelne Kolumnen lose verknüpft sind. Grundsätzlich hat man sich doch ein paar Gedanken über dieses Buch gemacht, das merkt man: Zaschkes Vorwort bietet einen guten Einstieg in die Kolumnensammlung und Personen-, Orts-, sowie Sachregister bilden einen netten Anhang für den Leser. - Aber definitiv nur nett und nicht informativ, denn wenn man beispielsweise nach "Stonehenge" blättert, so heißt dies noch lange nicht, dass man auch wirklich etwas über Stonehenge erfährt. Zaschkes Stil im Kurzformat: vom Hölzchen aufs Stöckchen und wieder zurück. Fazit: Ich finde es schwierig, dieses Buch gleichermaßen für alle Leser zu empfehlen. Man muss Zaschkes Stil mögen und auch die englische Kultur sollte einem nicht völlig fremd sein. Empfehlenswert für wahre Englandfans, für Wenig-Leser, für Geschenk-Suchende und für Männer ;-)

Lesen Sie weiter