Leserstimmen zu
Monument 14: Die Rettung (3)

Emmy Laybourne

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Meine Meinung: "Monument 14 - Die Rettung" von Emmy Laybourne ist der turbulente Abschluss dieser Endzeit-Trilogie. Da ich die Reihe im Grunde am Stück gelesen habe, fiel mir der Einstieg natürlich leicht. Doch ich denke, dass dies auch trotz längerer Pause gut gelingen sollte - immerhin beginnt "Die Rettung" mit einem Leserbrief von Alex, in dem er einmal kurz Revue passieren lässt, was seit dem verhängnisvollem Hagelsturm alles passiert ist. Abgesehen davon fällt Alex' Perspektive dieses Mal wieder völlig raus, dafür darf man als Leser jedes zweite Kapitel aus Josies Sicht erleben. Das für tot gehaltene Mädchen ist nämlich in einem Nuller-Lager gelandet, das mehr an ein Konzentrationslager erinnert als an ein Flüchtlingszentrum. Bis die Gruppe von Josies unglücklicher Lage erfährt, bzw. sich tatsächlich auf den Weg macht, um sie zu retten, verläuft der Plot schleppender als gewöhnlich - dafür geht danach nur umso mehr die Post ab. Durch die wirklich unzumutbaren Zustände in Josies Lager wirkt "Die Rettung" wesentlich düsterer als seine Vorgängerbände. Die angespannte Stimmung ist gewiss kein Kritikpunkt, aber vermutlich ein Grund dafür, warum ich für diesen Band länger gebraucht habe. Es fiel mir schwer, diesen einfach so "runterzulesen" und ertappte mich dabei, wie ich immer wieder kleinere Pausen einlegen musste. Nichtsdestotrotz hat gerade dieser Aspekt dafür gesorgt, dass sich der finale Band seiner "Stellung" als würdig erwies. Die Geschichte war absolut unvorhersehbar, emotionaler und auch spannender als die bisherigen Ereignisse der Monument 14. Abgerundet wird die Reihe durch ein zufriedenstellendes Ende, das alle Fäden akzeptabel zusammenführt. Allerdings ging dabei doch einiges viel zu glatt - hatte es die Autorin plötzlich eilig gehabt? Fazit: Emmy Laybournes "Die Rettung" ist der gelungene Abschluss der Monument 14 Trilogie. Im Vergleich zu seinen Vorgängern kleidet sich der finale Band in ein wesentlich düstereres Gewand, das eine dichtere Atmosphäre, mehr Spannung und eine gewisse Unvorhersehbarkeit mit sich bringt. Ironischerweise konnte es mich trotz allem nicht so sehr packen wie seine Vorgänger. Das Ende ist letztlich mehr als zufriedenstellend, wobei das vorige Crescendo viel zu einfach gelöst wurde. Alles in allem ist es ein gutes Buch einer guten Reihe - 4,5/5 Bücher!

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"Die Rettung" ist der Abschlussband der Trilogie "Monument 14". Diesmal gliedern sich die Kapitel in zwei Handlungssträngen aus der Sicht von Josie und Dean, erst am Ende werden diese zusammengeführt. Die Jugendlichen konnten mir auch in diesem Teil noch weiter ans Herz wachsen. Fast jeder war mir auf seine Art und Weise sympathisch. Schon auf den ersten Seiten konnte mich die Geschichte wieder gefangen nehmen und ich war sofort voll drin. Die Geschichte schafft es noch einmal einen guten Spannungsbogen aufzubauen, der mich immer wieder zwang unbedingt weiterzulesen. Auch ist der dritte Band etwas brutaler als die beiden davor, in Summe ein spannungsgeladener und passender Abschluss der Reihe. Wenn man ein fesselndes Jugendbuch, mit authentischen Charakteren und apokalyptischen Inhalten sucht ist man bei dieser Trilogie sicherlich an der richtigen Adresse.

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Meine Meinung: Mit dem finalen Band der Monument 14 Trilogie hatte ich einen ähnlich schweren Start, wie mit dem ersten Band. Leider muss ich auch vorweg sagen, dass ich finde, dass dieser auch der schwächste Teil der Reihe ist. Keine Panik, schlecht kommt Monument 14: Die Rettung bei mir nicht weg aber ich musste es unbedingt schon von Anfang an los werden. Für mich hat sich im Gegensatz zum ersten Teil einfach so viel verändert. Allerdings nicht in jedem Fall zum Guten. Für mich haben die Monument 14, also die 14 Kinder, die im Einkaufszentrum in Monument um ihr Leben gekämpft haben, immer das, was das Buch irgendwie ausgemacht hat. Ich habe sie geleibt diese bunte Mischung und auch wenn sich die Gruppe in Band 2 getrennt hat, waren es immer noch alle 14. Diese Zahl wurde in Die Rettung drastisch reduziert und viele meine Lieblingscharaktere waren plötzlich gar nicht mehr wichtig oder sogar ganz von der Bildfläche verschwunden. Das Geschehen fokussiert sich um einige wenige, was im Normalfall gar nicht schlimm ist, mich aber in der gesamten Entwicklung dieser Reihe dann doch gestört hat. Außerdem gestört habe ich mich an ein paar einzelnen Kleinigkeiten, die ich hier aufgrund von Spoilern nicht weiter erwähnen möchte. Allerdings haben mich auch viele Punkte wieder begeistern können. Das Buch hat an Spannung nicht verloren und die Konflikte, die in Band 1 und 2 aufgetreten sind, wurden gut weiter umgesetzt und letztendlich auch gelöst. Und zwar zu meiner Zufriedenheit. Auch der Schreibstil war wieder absolut fesselnd und nach dem oben schon erwähnten schlechten Start ging es mir hier wieder wie bei Band 1: Ich konnte, war ich erst mal aus dieser Unlust heraus, meine Augen wieder nicht vom Buch lösen. Die Charaktere haben verglichen zum Anfang der Trilogie auch größtenteils eine tolle und positive Wandlung hingelegt, wenn auch nicht alle, was ich persönlich an einigen Stellen sehr schade finde. Das Buch endet so, wie ich es mir erhofft habe, sehr realistisch und absolut zufriedenstellend. Ich denke auch, dass das keine Meinung nur von mir allein ist, sondern dass ich da auch für jeden von euch sprechen kann und euch absolut ermutigen kann, keine Angst vor dem Ende zu haben. Bewertung: Monument 14: Die Rettung war für mich der schwächste Teil der Trilogie. Besonders hat mich enttäuscht, dass die Monument 14 irgendwie zerschlagen wurden. Denn die haben für mich immer den Reiz ausgemacht. Dennoch ist es ein guter Abschluss der Trilogie, die Charaktere haben sich toll entwickelt und die Spannung, die die Reihe ausgemacht hat, war auch in Band 3 da. Deshalb bekommt Monument 14: Die Rettung von mir 4 von 5 Füchschen.

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Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA verwüstet hat, finden sich Dean und sein kleiner Bruder Alex in einer Welt wieder, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen gelingt es ihnen, sich in ein Flüchtlingslager in Kanada zu retten. Doch Zeit zum Atemholen bleibt ihnen nicht: Noch immer ist Josies Schicksal ungewiss, die sich mit ihnen aus dem Herzen des Sturms retten konnte und dann spurlos verschwand. Und auch Astrid, Deans Freundin, schwebt in Gefahr: Da sie während des Chemieunfalls, der sich kurz nach der Naturkatastrophe ereignete, schwanger war, zeigt die Regierung nun ein beunruhigendes Interesse an ihr. Astrid fürchtet um ihr Kind und flieht aus dem Flüchtlingslager, begleitet von Dean. Doch sie ahnen nicht, was sie draußen erwartet ... Ein runder Abschluss der gesamten Trilogie um Monument 14. Wieder einmal ein spannungsgeladenes Finale, das an die anderen Bücher rankommt. Zwar konnte mich von der gesamten Trilogie Band 1 irgendwie am meisten packen, insgesamt aber eine wirklich durchaus gute Jugend-Trilogie. Die Idee und die Umsetzung in Band 3 kommt nahe an die des 1. und 2. Bandes. Die Story war wieder einmal angenehm zu lesen, offenbarte durchaus zwischendurch die ein oder andere Länge, war aber alles in allem im Rahmen. Der Schreibstil war - wie bei den anderen beiden Bänden auch - sehr angenehm zu lesen und auch die Kapitelverteilung. Auffällig: Die Protagonsiten entwickeln sich durchaus im Laufe der Geschichte und im Laufe der kompletten Trilogie weiter, was mir gut gefallen hat. Fazit: Ein durchaus würdiges Finale der Trilogie!

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Auch Band 3 liest sich zwar locker, doch er konnte mich leider nicht wie die ersten beiden Teilesofort packen. Die Autorin musste einiges an Zeit investieren, um die 'Handlung' vorzubereiten. Wo wir vorher die Kapitel aus den Perspektiven der Brüder Dean und Alex erlebt haben, ist das hier anders. Alle Kinder und Jugendliche sind in einem 'Flüchtlingslager' in Kanada, nur Josie ist noch in den Staaten und zwar in einer Einrichtung für Nuller, Personen mit Blutgruppe null, die durch die ausgetretenen Chemikalien die Beherrschung über sich verlieren. In dieser Einrichtung geht es alles andere als menschlich zu und her und als die anderen per Zufall ein Foto von Josie in der Zeitung entdecken, beschliessen sie, eine Rettungsaktion zu starten. Sie alle dachte nämlich, dass Josie tot wäre. So machen sich Niko (erfahrener Pfadfinder und in Josie verliebt), Astrid (im 6. Monat schwanger und auf der Flucht, da an ihr Experimente gemacht werden sollen), Dean (Erzähler und Freund von Josie) und Jake (Ex-Freund von Astrid und werdender Vater) erneut auf den Weg. Erst musste ich mich an die Perspektivenwechsel gewöhnen, denn in Band 2 erlebten wir ja noch Dean und seinen Bruder Alex. Danach konnte mich aber gerade der Handlungsstrang von Josie überzeugen. Ich finde es toll, dass Mario Scietto auch wieder einen Platz in der Geschichte gefunden hat und mit ihm zusammen baut sich Josie eine neue 'Familie' in einer wirklich tristen und brutalen Einrichtung auf. Und so darf man auch in Band 3 nicht zart besaitet sein, denn es gibt einige grausame Szenen. Zwar ist "Die Rettung" für mich ein zufriedenstellendes Ende, doch ich muss trotzdem anmerken, dass ich es den schwächsten Teil fand. Klar fehlte das spezielle Setting im Einkaufszentrum vom Anfang, doch der grösste Kritikpunkt von meiner Seite ist vor allem der etwas zähe Beginn, bis es endlich wieder losging. Sobald dann aber Dean, Niko, Astrid und Jake wieder unterwegs waren, bekam auch die Geschichte mehr fahrt und überschlägt sich beinahe, bevor dann alles etwas zu glatt und einfach endet. Fazit: Obwohl ich den einen oder anderen Kritikpunkt zu verzeichen habe, ist "Monument 14. Die Rettung" im grossen und ganzen ein zufriedenstellender Trilogieabschluss. Wer Lesefutter sucht, das in einer düsteren Zukunftsvision spielt, ist mit Emmy Laybournes Trilogie sicher gut bedient.

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Einfach spitze

Von: Leseengel

22.04.2015

ACHTUNG KÖNNTE SPOILER ENTHALTEN Das Finale ist super spannend, von vorn bis hinten. Es setzt sofort da an, wo Band 2 aufgehört hat. Bzw es beginnt mit einem Leserbrief der Jugendlichen, was mich schon sehr angesprochen hat, da in diesem auch nochmal kurz aufgeführt ist, was sie bisher erlebt haben und wer noch lebt, wer vermisst ist etc. Das ist gerade auch für die Leser sinnvoll, bei denen das Lesen von Band 1 und 2 schon einige Zeit zurück liegt, da auch diese somit wieder einfach in das Buch finden werden - zumindest würde es mir so gehen. Die Jugendlichen konnten mir auch in diesem Teil noch weiter ans Herz wachsen. Fast jeder war mir auf seine Art und Weise sympathisch. Auch wie es nach der eigentlichen Katastrophe noch nicht ganz so ruhig weiter geht finde ich gut. Wie die Regierung mit all dem umgeht, erscheint mir passend in Hinblick dessen, dass es wirklich realistisch so ist. Was die Jugendlichen noch alles durch machen müssen in der teilweise zerstörten Welt kommt gut zur Geltung. Ich konnte auch gut nachvollziehen, dass sie ihre weiteren Freunde retten wollen, da die 2 Wochen, die sie gemeinsam im Supermarkt verbracht haben ja mit Sicherheit wirklich ordentlich zusammen schweißen würden, wie es auch im Buch beschrieben ist. Ich habe gerade auch bei diesem Band mitgefiebert, mitgebangt und mitgehofft. Kurz ich war richtig in dem Buch gefangen. Meine Vermutung ist, dass es auch vielen Jugendlichen so gehen wird. Auch die Einteilung der Kapitel konnte mich wieder überzeugen. Diese haben eine vernünftige Länge und ich konnte immer gut nachvollziehen, wer gerade schreibt und somit auch wo diese Person sich befindet.

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Hach und wieder sind wir beim Ende einer tollen Trilogie angekommen. Die Monument Trilogie ist eine der Überraschungen im Jahr 2014 für mich gewesen. Um so mehr habe ich mich natürlich auf den Abschluss gefreut. Und hier ist er nun. Das Cover sticht durch seine rote Farbe hervor, ist aber ansonsten wie die Vorgänger Bände vom Design. Als Rückblick hat die Autorin sich etwas tolles überlegt. Vorne im Buch ist ein Brief an die Zeitung abgedruckt. Dieser erzählt rückblickend von den "Monument 14" Kindern und ihrem langen Weg ins Lager. Von ihren Verlusten und ihren Gewinnen. Das hat mir wirklich gut gefallen, so kam man toll in den dritten Band hinein. Dean und seine Freunde haben es eigentlich geschafft. Sie sind im Lager angekommen und versorgt. Doch keiner von ihnen kommt so richtig zur Ruhe. Noch immer vermissen Dean und sein Bruder ihre Eltern. Astrid ist hochschwanger und sie ist sicher, mit den Schwangeren geschieht nichts gutes im Lager und dann ist da noch Josie... . Der letzte Band strotzte wieder vor Spannung. Die Autorin erzählte im Wechsel zwischen Dean und Josie und ich muss sagen, ich war schockiert über Josie. Aber da möchte ich nicht zu viel verraten. Was mich wirklich gestört hat war die Dreiecksgeschichte um Astrid. Das muss ich in einer soooo tollen Dystopie wirklich nicht haben. Dennoch hat mir der Abschluss dieser Trilogie sehr gefallen und ich hoffe auf noch mehr von dieser tollen Autorin. Für alle denen Monument14 auch so gut gefallen hat, die Bücher werden verfilmt!!! ;)

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Es ist unabdingbar die Serie mit dem ersten Teil zu beginnen, da alle Teile zusammen ein großes Ganzes ergeben und ein Quereinsteiger in meinen Augen nicht wirklich möglich ist!!! So nun kommen wir aber mal zu “Die Rettung”. Der Schreibstil ist wie in den vorherigen Bänden sehr flüssig und lässt sich dadurch leicht und schnell lesen. Die Geschichte wird dieses Mal wechselnd aus der Sicht von Dean und Josie erzählt. Wie auch in den Vorgängerbänden werden die Tage am unteren Seitenrand eingeblendet. Das gefällt mir persönlich recht gut. Nicht alle aus der Gruppe haben es in das selbe Auffanglager geschafft. Josie ist in einem anderen Lager untergekommen, in dem es ihr nicht wirklich gut geht. Aber die Kids sind ja hart im Nehmen, das haben wir in den Vorgängerbänden ja bereits feststellen dürfen. Astrid s Schwangerschaft schreitet voran und sie hat mit den natürlichen Problemen einer Schwangerschaft zu kämpfen, aber sie steht ja nicht alleine da. Dean ist hochgradig in sie verliebt und so wie es aussieht ist diese Verliebtheit nicht nur einseitig;-) Als die Kids durch ein Zeitungsfoto entdecken dass Josie noch am Leben ist und dass es ihr in ihrem Lager nicht gut geht, bricht erneut ein Teil der Gruppe auf um Josie zu finden und ihr zu helfen. Wieder müssen Sie zusammenhalten. Die Kids sind in den wenigen Tagen nach dem Tsunamie viel zu schnell erwachsen geworden… Besonders erschrecken an dieser Serie empfinde ich die Vorstellung, dass Emmy Laybourne hier ein Szenario erdacht hat, welches leider gar nicht so weit hergeholt scheint. Der Auslöser der Katastrophe ist ein Tsunamie der einen Chemieunfall auslöst. Die austretende Giftwolke verändert die Blutgruppen der Menschen und leider auch ihr Verhalten… Der Abschluss der Serie hat mir an sich recht gut gefallen, aber ich persönlich finde die ersten beiden Teile ein wenig besser. Beide Teile haben mich eindeutig mehr in ihren Bann ziehen können. Dennoch liefert die Autorin mit “Die Rettung” einen gelungenen Abschluss der Serie.

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