Leserstimmen zu
Die Sandwitwe

Derek Meister

Henning & Jansen (2)

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In ihrem zweiten Fall haben es Kommissar Knut Jansen und die ehemalige Profilerin Helen Henning erneut mit sehr makaber zugerichteten Mordopfern zu tun. Die Leichen sind mit Sand gefüllt und der Täter scheint eine große Vorliebe für kunstvoll gestaltete Sandburgen zu haben. Bald gibt es Hinweise auf einen schlimmen Vorfall aus der Vergangenheit und der Mörder sucht Kontakt zu Kommissar Knut Jansen. Die Zeit rennt. Stil, Machart, Meinung Dieser Thriller ist der zweite Teil um das Duo Knut Jansen und Helen Henning. Im ersten Buch - das habe ich hier rezensiert- jagt das ungleiche Ermittlerpaar bereits einen ähnlich skurrilen Mörder. Daher kann ich für die Kenner von Band 1 schon sagen: Wenn dir das erste Buch gefallen hat, dann gefällt dir das hier auch – denn man kann ungefähr das gleiche wieder erwarten. Wer Band 1 noch nicht kennt, der sollte wohl lieber mit Band 1 anfangen. Die Geschichte an sich ist eigenständig lesbar, jedoch nehmen die Ermittler, ihre Dämonen und auch die Beziehung der Beiden zueinander relativ viel Raum ein. Hier mittendrin anzufangen und die Entwicklung bzw. die Vorgeschichte zu verpassen, kann ich nicht wirklich empfehlen. So ist es ja meistens. Kommen wir zu den Hauptpersonen. Knut Jansen ist ein noch junger und unerfahrener Revierleiter der Polizei Valandsiel, der immer noch im Schatten seines allseits anerkannten Vaters (dem Ex-Revierleiter) steht. Während er einerseits mit Cowboystiefeln und harten und mutigen Auftritten wirklich in Richtung impulsiver Sheriff angelegt ist, macht ihm das Verhältnis zu seinem Dad, welcher immer noch gern mitmischt, zu schaffen. Bei seiner Ermittlungs-Partnerin Helen hingegen wird der Cowboy dann wieder zum kleinen Schuljungen, der sein Mädchen erobern möchte. Ich finde diese Kombination ganz erfrischend. Helen hingegen ist als ehemalige Profilerin sehr erfahren, hat aber ein ganz fieses Trauma mit sich rumzuschleppen: Ihr fehlt nach einem misslungenen Einsatz ein Bein. Trotz dieser Behinderung wirkt sie sehr selbstständig und auch selbstsicher – bis dann ihre Erinnerungen an den Einsatz wiederkommen. Der Täter aus der Vergangenheit scheint es noch immer auf sie abgesehen zu haben, deshalb muss sie vorsichtig sein. Bei den beiden knistert es auch immer mal, es gibt jedoch auch noch Konkurrenz für Knut. Der Plot ist gut gemacht. Zwischen den kurzen und spannend gehaltenen Absätzen gibt es immer mal wieder eine Rückblende in die Vergangenheit, man merkt schnell dass diese etwas mit den jetzigen Morden zu tun haben muss. Häppchenweise bekommt der Leser durch die Rückblende und den Ermittlungsfortschritten ein klareres Bild, bis sich die Geschichte dann auch sinnig auflöst. Ich mag diese Auslöser in der Vergangenheit(nur in Büchern..), wenn sie so einen guten Überblick für die Motive des Mörders bieten. Die Morde an sich sind nichts für schwache Nerven, Anfänger in diesem Genre sollten sich vielleicht etwas seichter an die Materie heranwagen. Weiterhin fiel mir das nordische Lokalkolorit angenehm auf. Das kleine fiktive Fischer- und Touristenstädtchen Valandsiel und seine Bewohner bringen den Flair der Nordsee in die Handlung. Nach diesem Buch hat man jedoch von Sand erst einmal die Nase voll –genau wie die Mordopfer. Fazit Ich vergebe 4 Sterne, war gut unterhalten und bin auch recht schnell durchgekommen. Es war spannend, kurzweilig und die Entwicklung der Figuren fand ich auch gut. Band 3 werde ich auch lesen. Ich kann das Buch allen Thriller –Liebhabern empfehlen, es ist jedoch nichts für die schwächsten Nerven..

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Nachdem ich Teil 1 und 3 bereits gelesen hatte musste nun auch der Mittelteil der Triologie her. Freundlicherweise stelle mir das Bloggerportal von Random House dieses zur Verfügung, so das dem Lesespaß nix mehr im Weg stand. Dabei hätte ich nicht gedacht das mir die Reihe einmal so gefallen würde. Da ich leider mit dem letzten Teil der Reihe begonnen hatte, kam ich sehr schwer in die Geschichte, da in ihr sehr viel über die Fälle in den beiden Vorgängern besprochen wurde. Gerade jetzt, wo ich diese Vorgänger gelesen habe, kann ich die gesamte Geschichte Revue passieren lassen. Und ganz ehrlich? Es war eine spannende Reihe mit tollen Charakteren und ausgefallenen Fällen und Tätern. Es tut fast weh zu wissen, das es keinen weiteren Teil mit Knut Jansen und Helen Henning geben soll. Aber nun kümmern wir uns erst einmal um den aktuellen Titel. Wer den ersten Teil der Reihe bereits gelesen hat, der dürfte die wichtigsten Charaktere bereits kennen gelernt haben. Zum einen hätten wir da Knut Jansen, welcher mit gerade einmal 28 Jahren Revierleiter in Valandsiel wurde und nun bereits seinen 2. großen Fall lösen durfte. Durch seine Liebe zur Rockmusik, durfte man oftmals miterleben wie er Gitarre spielte oder seine Gedanken auf ein Poster über seinen Bett richtete, auf dem eines seiner Idole zu sehen war. Jeden beruhigt eben etwas anderes. Seine Gefühle für Helen Henning konnte er diesmal ausgesprochen schlecht verstecken, wodurch man manchmal das Gefühl bekam das er noch ein Teenager wäre, der gerade versuchte, sich seine erste Freundin zu angeln. Sympatisch war er trotzdem, da man einfach spürte wie wichtig ihm sein Umfeld war. Über Helen erfahren wir diesmal wohl das Meiste. Denn wie sie ihren Fuß verlor, wurde im Vorgänger nur sehr wenig erwähnt. Selbst nach ihrer Vergangenheit und ihrem Rückzug nach Valandsiel blieb Helen eine starke Frau, welche nur ungerne auf das Geschehene angesprochen werden wollte. Dann zu erlesen wie sie Angst bekam und man spürte das sie mit ihrer Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hatte, ergriff mich sehr. Es war schön zu wissen das Helen auch zu ihren Schwächen stehen konnte. Die Personen rund um den aktuellen Fall waren wieder sehr ausgeklügelt, da man ihre Charakter bei Weiten nicht beurteilen konnte. Ihre Handlungen waren einfach nicht vorausschaubar, wodurch sie mich immer wieder überraschten. Ihre Beschreibungen waren wieder tadellos weshalb es mir nur sehr wenig Mühe bereitete sie mir vorzustelllen. Auch polizeilich konnte das Buch bei mir punkten, da alle Mitarbeiter von Knut Jansen interessante Figuren waren. Birthe, Knut´s derzeitige Freundin, war mir auch diesmal wieder ein wenig ein Dorn im Auge, da sie nicht so recht in das Gespann passen wollte. Im Zusammenhang mit ihr konnte ich Worte wie "sexy" oder "verführerisch" nicht in Verbindung bringen. Das Gleiche galt übrigens auch für Helen, der ich ehr eine dezente Schönheit zugeschrieben hätte. Man spürte förmlich noch den alten Fall an sich haften und schon ging es mit Knut und seinen Kollegen in den Nächsten. Der Einstieg gelang mir mühelos und so las ich innerhalb kürzester Zeit die ersten 100 Seiten. Dies fiel mir nicht gerade schwer, da es genug Spannungsbögen gab und der Wechsel zwischen den Protagonisten und deren Geschehnissen stetig stattfand. Die Beschreibungen für die See oder die Ortschaften fühlten sich wieder sehr lebendig an, waren aber zu keinem Zeitpunkt verwirrend. Natürlich wäre es schön gewesen eine fiktive Karte von Valandsiel zu haben, aber auch ohne konnte man es sich hervorragend vorstellen. Da es im Buch viel um "Sand" ging, wurde dieser natürlich viel detaillierter beschrieben. Gerade nachdem ich das Buch gelesen hatte, musste ich noch oft daran denken wie sich weißer, feinkörniger Sand anfühlt, der durch meine Finger rinnt. Die unterschiedlichen Charaktere und deren Entwicklung, innerhalb des Buches, waren bis zum Ende spannend. Die Angst um die Opfer, die Jagd des Täters oder die Erklärung des Täters selbst, wieso er so handelte, packten mich einfach und ließen mich nicht mehr los. Die Geschichte welche dazu erzählt wurde, war plausibel aber auch erschreckend und sehr traurig. Das wohl schwierigste an solchen Büchern bleibt wohl die Recherchearbeit, welche der Autor durchführen muss, um ihnen Leben einzuhauchen. Genau diese spürte man sehr deutlich, da zum Teil mit Fachbegriffen gearbeitet wurde. Gerade die Stellen in welchen es um die Psyche des Menschen ging, waren sehr genau, was bei dieser Thematik nicht gerade einfach ist. Die Cover der gesamten Reihe sind einfach nur traumhaft. Auch wenn sie auf den ersten Blick sehr düster wirken, so hat doch jedes Buch einen hellen Fleck im Bild. Diesen sah ich immer als die Hoffnung, welche die Lösung des Falles mit sich brachte. Die Schriften des Autorennamen und des Buchtitels haben sich nur gering verändert. Einzig die Farbe des Buchtitels wechselte von Buch zu Buch. Qualitativ sind es hochwertig erstellte Bücher, welche sich innen sogar aufklappen lassen. Dort zeigen sie erneut das Cover nur ohne Land und den Namen. Der 2. spannende Fall mit Knut Jansen konnte mich mit seinem spektakulären Fall und dem außergewöhnlichen Setting komplett überzeugen. Ein Thriller wie er sein sollte, spannend, emotional und voller Geheimnisse.

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NORDSEE gleich MORDSEE Kommissar Knut Jansen und Profilerin Helen Henning stehen vor einem Rätsel: In Valandsiel werden mehrere mit Sand gefüllte Leichen gefunden, die der Mörder zu grotesken Figuren drapiert hat. Seine Taten scheinen keinem Muster zu folgen, werden dabei aber immer brutaler und perfekter. Als er sich anonym bei der Polizei meldet, nimmt ein nervenzerreißendes Katz- und Maus-Spiel seinen Anfang, denn er hat eine junge Frau in seiner Gewalt - und die soll nun sein letztes Opfer werden, die Krönung seines perfiden Plans. Werden Knut und Helen die Wahrheit enthüllen, die seit fünfundzwanzig Jahren im Sand vergraben liegt? Ich habe das Buch vor einem Jahr schon einmal gelesen, hatte da aber noch keinen Blog. Deswegen will ich die Trilogie vervollständigen. Nach Teil 3: Blutebbe und 1: der Jungfrauenmacher, kommt heute der mittlere Teil. Nackte Zahlen: Taschenbuch 384 spannende Seiten Der 2. Teil der Trilogie wartet wieder mit ungewöhnlicher Mord Methode auf und stellt unser Ermittlungsduo Henning und Jansen vor ein Rätsel. Und neben wirklich detaillierter Beschreibungen lernt man auch, was man aus Sand alles kreieren kann. Und wer Fantasy hat kann sich alles sogar fast plastisch vorstellen! Das nächste Mal am Strand werde ich mit anderen Augen 👀 sehen! Wie auch bereits im 1. Teil steigt die Spannungskurve steil an und kann diese auch das ganze Buch über hochhalten. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand geben sondern nahm es überall mit hin. Ich bin auch der Meinung, das jeder Teil einzeln lesbar ist, denn es sind abgeschlossene Geschichten, aber für die Entwicklung von Henning und Jansen ist es vorteilhaft, alle der Reihe nach zu lesen. Denn der Autor hat es geschafft seine Protagonisten in Szene zu setzten ohne zu übertreiben; beide wirken total realistisch, was auch der Grund ist das man so mitfiebert. Sie ergänzen sich perfekt. Beurteilung, Spannung pur, toller Killer und geniale Ermittler. Ich gebe eine ganz klare Leseempfehlung! Erschienen im @Blanvalet Verlag Zu kaufen gibt es das Buch direkt beim Verlag und hier: https://www.amazon.de/gp/aw/d/3734100615/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&qid=1502361504&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=Sandwitwe&dpPl=1&dpID=51s1gbRnbkL&ref=plSrch Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog: http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1 Ich möchte mich bei @Randomhouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars zu danken.

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Was mir zunächst nicht gleich bewusst war, "Die Sandwitwe" ist schon der zweite Band um die Ermittler Knut Jansen und Helen Henning. Dass ich den Vorgänger "Der Jungfrauenmacher" nicht kannte, hat mich grundsätzlich nicht groß behindert, da ich auch so sehr gut in die Geschichte hinein gekommen bin. Jedoch muss ich auch sagen, dass ich es bei manchen Kleinigkeiten bezüglich der Charaktere etwas schwer hatte gewisse Dinge ihre Vergangenheit oder auch Persönlichkeit richtig zu greifen, weil da das Vorwissen sicher hilfreich gewesen wäre. Um auch gleich mit den Charakteren weiter zu machen, ich finde sie beide auf jeden Fall nicht unsympathisch, aber Knuts Umgang mit seinem Vater bzw. dessen Einmischungen die die aktive Polizeiarbeit und wie er ihm dadurch eigentlich auch vollkommen bewusst, denn das sollte es ihm bei seiner Vergangenheit klar sein, Steine in den Weg legt, ist recht anstrengend. Diese Tatsache bringt die Geschichte zwar auch noch ein wenig durcheinander, vielleicht wären die Ermittlungen ansonsten zu einfach geworden, aber trotzdem ist es doch ein bisschen wenig souverän von Knut, dass er gefühlt sehr wenig gegen die Aktionen seines Vaters unternimmt. Helen betreffend finde ich die Rückblicke in ihre Vergangenheit zwar nicht uninteressant und sie führen einen sicher auch näher an ihre Person heran, lenken aber vom eigentlich Fall ein wenig ab, was ich sehr schade finde, auch wenn die Thematik rund um ihre Person ja nicht gerade unwichtig für die gesamte Reihe erscheint. Auf jeden Fall ist Helen für mich ein sehr kontroverser Charakter und ich kann schon verstehen, dass sie eine gewisse Faszination auch auf Knut ausübt, der in Liebesdingen in diesem Band eh seine Probleme hat. Die Morde selbst, das Motiv und was man immer wieder von früher von der Piratenbande damals und rund um die Opfer heute erfährt ist richtig interessant, da ich es mag, wenn man immer mal wieder auch ein bisschen tiefer in die Hintergründe eines Motivs eintaucht, vor allen Dingen, wenn es so weit in der Vergangenheit liegt. Manchmal kann man schon überlegen, ob es ein bisschen zu viel des Abtauchens ist und den Fokus zu sehr von den Taten der Gegenwart ablenkt. Diese finde ich übrigens sehr gut beschrieben. In manchen Fällen auf jeden Fall sehr brutal und nicht gerade was für zarte Gemüter, aber gerade auch durch dieses Abstrakte mit den Sandtürmchen bekommen die Morde etwas sehr makaberes. Die Auflösung ist definitiv sehr schlüssig und man kommt nicht sofort auf den wahren Täter, auch wenn man sanft in die richtige Richtung geschubst wird, wenn man aufmerksam liest. Alles in allem ein guter Thriller, der gern noch ein paar kleine Verbesserungen hinsichtlich der vielen Sprünge und seiner Charaktere vertragen könnte, dass diese etwas klarer werden, aber ansonsten gelungen ist.

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Eine grausame und perfide Mordserie erschüttert den kleinen Nordseeort Valandsiel. Der Täter verfolgt einen ausgeklügelten Rachefeldzug, bei dem er seine Opfer nichteinfach nur umbringt, sondern sie langsam zu Tode quält um sie anschließend auf symbolhafte Art und Weise aufzubahren. Kommissar Knut Jansen und die Profilerin Helen Henning stehen vor einem Rätsel. Erst als der Täter sich, genervt davon dass sie ihm nicht auf die Spur kommen, selbst einen wichtigen Hinweis liefert, gelingt es ihnen eine Verbindung zwischen den Opfern herzustellen. Jetzt haben sie einen ersten konkreten Anhaltspunkt und es kommt endlich Schwung in die Ermittlungen und sie glauben dem Täter dicht auf den Fersen zu sein. Doch ganz so leicht macht er es ihnen nicht und um weiter zu kommen müssen weit zurück in der Vergangenheit gehen um dort nach weiteren Indizien suchen. Doch erst als sie in eine alte Akte finden, gelingt es ihnen die wirklichen Zusammenhänge herzustellen und das dem Racheplan zugrundeliegende Schema zu erkennen. Aber die Zeit ist knapp und es bleibt fraglich, ob sie es schaffen werden wenigstens noch das letzte Opfer lebend retten zu können. Fazit Eine umständlich wirkend konstruierte Geschichte, die sich nur sprunghaft und schwer nachvollziehbar entwickelt und insgesamt ziemlich unrealistisch erscheint.

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In Valandsiel werden mehrere mit Sand gefüllte Leichen gefunden, Kommissar Knut Jansen und Profilerin Helen Henning stehen vor einem Rätsel. Die Taten scheinen keinem Muster zu folgen, und werden dabei aber immer brutaler und perfekter. Als der Täter sich anonym bei der Polizei meldet, beginnt eine nervenzerreißende Jagd nach ihm, denn er hat eine junge Frau in seiner Gewalt, die sein letztes Opfer werden soll. Können Knut und Helen die junge Frau rechtzeitig retten und die Wahrheit enthüllen, die seit fünfundzwanzig Jahren im Sand vergraben liegt. Die Sandwitwe ist der zweite Teil um Knut Jansen und Helen Henning aus der Feder des Autors Derek Meister. Obwohl ich den ersten Teil "Der Jungfrauenmacher" nicht kenne, konnte ich sehr gut in die Geschichte mit Kommissar Knut Jansen und Profilerin Helen Henning einsteigen, ohne das Gefühl zu haben mir fehlen wichtige Informationen zu den beiden Protagonisten. Der Fall um die sandgefüllten Leichen ist interessant und spannend erzählt. Dem Leser werden nach und nach immer weitere Informationen präsentiert aus denen sich eine Ahnung entwickelt, wie alles zusammenhängt um am Ende dann doch noch bei der Lösung überrascht zu werden. Mir persönlich hat der Aufbau des Falles wirklich gut gefallen, alleine der Schluss wirkte ein kleinwenig konstruiert, was für mich das Spannungsgefühl aber nicht minderte. Im ganzen empfand ich, dass dieses Buch ein recht hohes Erzähltempo aufwies, in dem ich von einem Ereignis zum nächsten hetzte. Dies galt nicht nur für den Fall, sondern auch für das Privatleben der Ermittler die doch einigen Raum in dieser Geschichte einnahmen. Mit den beiden Protagonisten Knut Jansen und Helen Henning konnte ich mich nur bedingt anfreunden. Profilerin Helen Henning kämpft mit ihrer posttraumatischen Belastungsstörung und den Verfolgern aus ihrer Vergangenheit, ihr Verhalten und ihre Entscheidungen dabei fand ich nicht immer ganz so überzeugend für eine FBI-Profilerin. Ermittler Knut Jansen dagegen wirkte in vielen Bereichen auf mich völlig unreif und kindisch. Vor allem das gestörte Verhältnis zu seinem Vater und den Handlungen die daraus erfolgten, konnte ich nicht wirklich mit einem erwachsenen Mann bzw. Revierleiter in Einklang bringen. Das Buch lässt mich irgendwie ein bisschen zwiegespalten zurück, ein spannender Fall, ungewöhnliche Mordmethoden und ein gelungener Aufbau der Geschichte konnten mich wirklich für sich einnehmen, nur die Ermittler trüben für mich so ein wenig das Gesamtbild. Mein Fazit: Ein spannender Fall mit ungewöhnlicher Mordmethode, aber mit nicht immer ganz überzeugenden Protagonisten! Leseempfehlung an Thrillerfans.

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Titel: Die Sandwitwe Reihe: Henning und Jansen Teil: 2 Autor: Derek Meister Seitenanzahl: 383 Verlag: Blanvalet ISBN: 978-3-7341-0061-1 Inhalt Kommissar Knut Jansen und Exprofilern Helen Henning stehen vor einem Rätsel: In Valandsiel werden mehrere mit Sand gefüllte Leichen gefunden. Die bizarren Taten des Serienkillers scheinen einem verborgenen Muster zu folgen und werden dabei immer brutaler und perfekter. Valandsiels Ermittlerduo findet sich in einem verwirrenden Todesspiel wieder, in dem der Mörder ausgerechnet Knut eine wichtige Rolle zugedacht hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn der Täter hat bereits sein nächstes Opfer auserkoren. Und auch Helen schwebt in größter Gefahr ... Wie kam ich zum Buch? Ich habe dieses Buch beim Bloggerportal angefragt und glücklicherweise als Rezensionsexemplar erhalten. Hierfür vielen Dank an den Blanvalet Verlag. Meine Meinung Ein beeindruckender zweiter Teil der Reihe um die beiden Ermittler Helen Henning und Knut Jansen. Schon vom ersten Band war ich restlos begeistert und dieser hier hat das alles sogar noch einmal überboten. Wie bereits der erste Teil war auch dieser hier durchgehend spannend. Egal ob es nun um den Fall oder die Personen ging, ich las gebannt jede Seite. Besonders gefallen hat mir an diesem Teil, dass wir tiefere Einblicke in das bekommen, was Helen geschehen ist. Es ist zwar bei weitem noch nicht alles geklärt, aber nun habe ich eine grobe Vorstellung davon bekommen, warum sie so ist, wie sie ist. Erstaunlich gut gemeistert (unbeabsichtigtes Wortspiel) hat es der Autor, den Fall wieder weitestgehend undurchschaubar zu gestalten und ihm am Ende doch logisch aufzulösen. Falsche Fährten, Rückblicke zur Erklärung der Motive und vieles weitere arbeitet er ein, als hätte er noch nie etwas anderes getan. Also bitte schnell den dritten Band schreiben, denn mit diesem offenen Ende, können sie mich nicht zurück lassen.

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Buchinfo Die Sandwitwe - Derek Meister Taschenbuch - 384 Seiten - ISBN-13: 978-3734100611 Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag - Erschienen: 16. Mai 2016 EUR 9,99 Kurzbeschreibung NORDSEE gleich MORDSEE Kommissar Knut Jansen und Profilerin Helen Henning stehen vor einem Rätsel: In Valandsiel werden mehrere mit Sand gefüllte Leichen gefunden, die der Mörder zu grotesken Figuren drapiert hat. Seine Taten scheinen keinem Muster zu folgen, werden dabei aber immer brutaler und perfekter. Als er sich anonym bei der Polizei meldet, nimmt ein nervenzerreißendes Katz- und Maus-Spiel seinen Anfang, denn er hat eine junge Frau in seiner Gewalt – und die soll nun sein letztes Opfer werden, die Krönung seines perfiden Plans. Werden Knut und Helen die Wahrheit enthüllen, die seit fünfundzwanzig Jahren im Sand vergraben liegt? Bewertung „Die Sandwitwe“ ist der zweite Teiler der Thriller-Serie mit dem Ermittlerduo Helen Henning und Knut Jansen von Derek Meister. Der Autor versteht sein Handwerk. Schon der erste Teil hat mich beeindruckt und „Die Sandwitwe“ schaffte es ebenfalls. Die Spannung ist das ganze Buch über auf dem höchsten Level, so das ich das Buch auch an einem Stück durchgelesen habe. Man muss nicht unbedingt mit dem ersten Band „Der Jungfrauenmacherin“ anfangen, aber ich finde es hilfreich, da es hier und dort doch Zusammenhänge gibt, die sich dann besser verstehen lassen. Die beiden Ermittler Henning & Jansen sind ein perfektes Team. Perfekt in dem Sinne, das sie authentisch und nicht übertrieben dargestellt werden. Durch immer wieder überraschende Wendungen und den Einblick in menschliche Abgründe ist für reichlich Abwechslung gesorgt. Auch zum Schluss schaffte es Derek Meister mich nochmal in die Irre zu führen. Das Ende war dann die Krönung und macht Hoffnung auf eine Fortsetzung. Fazit: Ein Thriller mit Gänsehautfaktor! Ich gebe eine ganz klare Leseempfehlung.

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