Leserstimmen zu
Richtig leben

Jürgen Domian

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Klappentext: »Wie lebt man so, dass man über jede Stunde sagen kann: Ja, ich bin mir und den anderen gerecht geworden?« Mehr als 20.000 nächtliche Gespräche hat Jürgen Domian geführt. 20.000 Menschen haben ihm von ihrem Leben erzählt – oft vom Falschen darin. Was aber heißt eigentlich: Richtig leben? Domian folgt den Leidenschaften des Menschen und findet so Antworten auf die Frage, die ihn und so viele andere bewegt. Ein Buch voller Geschichten und Gespräche, Begegnungen und Erfahrungen. Ein Buch über den Wert des Augenblicks und über eine Gegenwärtigkeit, die frei und lebendig macht. ( Quelle: Penguin Verlag ) Zusammenfassung: Jürgen Domian stellt die Frage was denn "richtiges Leben" sei, wie so etwas geht und ob so etwas überhaupt geht. Für die Fragestellung / Infragestellung der einzelnen Lebensaspekte nutzt er die sieben Todsünden und versucht mit Hilfe eines inneren Dialoges, eigenen Erfahrungen und Beispielgesprächen mit Telefonpartnern aus seiner Telefon - Talkshow herauszufinden was denn "richtig leben" ist und wie wir uns dem nähern können. Fazit: Jürgen Domian hat ein kurzes Büchlein geschrieben, dass sich eher mit dem Aufzeigen von "falsch leben" auseinandersetzt und so aber auch die Gedanken in die Richtung " wie lebe ich richtig" lenkt. Sofern es ein "richtig leben" gibt. Hier kommt er in einigen Dialogen darauf, dass das Gefühl, richtig zu leben auch viel mit Integrität und Unabhängigkeit zu tun hat. Irgendwie finde ich ja auch, dass die sieben Todsünden genau die Eigenschaften symbolisieren, die uns das Leben schwer machen, uns für andere unsympathisch machen und mehr Probleme schaffen als lösen. Von daher finde ich die Koppelung der Frage an die Todsünden recht klug. Auch finde ich es klug, diese Terminologie in der Diskussion vom römisch-katholischen Glauben abzukoppeln, denn auch in vielen anderen Religionen und Theosophien werden diese "Laster" als problematisch empfunden. Manche der Dialoge und Diskussionen fand ich bereichernd, erfrischend und interessant. Andere widerrum etwas nervig. Im Kapitel über die "Wolllust" hätte ich gerne weniger Beschreibungen und Beispiele gehabt, dafür vielleicht an anderen Orten mehr Bezug auf seine Telefongäste aus der Talkshow. Genau deswegen kenne ich Domian ja und deswegen mochte ich sein Buch lesen, ich erhoffte mir einen Einblick, inwieweit er auch an seiner Show, an seinen Gästen gereift ist, bzw. sie seinen Blick auf das Leben bereicherten / veränderten. Das habe ich teilweise bekommen, an anderer Stelle habe ich aber vielleicht einen Blick auf Domians Gedankenwelt erhascht und auf seine Versuche, sich die Welt zu erklären. Den Rat, wie ich richtig lebe bekomme ich hier nicht, aber den einen oder anderen Denkanstoß und vielleicht einen Stups in die Richtung mit etwas mehr Bewußtsein zu leben.

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Jürgen Domian, der die bimediale Telefon-Talkshow "Domian" moderiert hat, hat mit diesem Buch seine langjährigen Erfahrungen damit "zusammengefasst". Gekonnt setzt er die unterschiedlichen Themen durch authentische und lebendige Beispiele in Szene. Daraufhin beleuchtet er diese von mehreren Seiten. Die innere Stimme, die sicherlich viele Menschen kennen, die einen zwischen Entscheidungen hin- und herreißt, stellt er gelungen dar. Die "Gegenargumentation" wird dabei in fettgedruckten Buchstaben dargestellt. Somit kann der Kontrast noch intensiver und besser verstanden werden. Der Leser wird dadurch voll und ganz ins vorherrschende Gefühlschaos einbezogen und kann deshalb die Szenerien noch massiver erleben. Die Themen, die der Autor anspricht, kommen dem ein oder anderen Leser sicherlich bekannt vor, denn jeder hat sich doch schon mal die Frage nach dem Woher, Warum und Weshalb gestellt. Mein Fazit: dieses Buch lädt zum mit- und nachdenken ein

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Inhalt: Jürgen Domian berichtet in diesem Buch über seine eigenen spirituellen Lebenserfahrungen mit dem Zen-Buddhismus und beschäftigt sich mit den sieben Todsünden aus der christlichen Morallehre, die von vielen anderen Religionen auch immer wieder aufgezählt werden. Es sind der HOCHMUT, die GIER, der NEID, der ZORN, die WOLLUST, die VÖLLEREI , dieTRÄGHEIT. Der Autor bezieht sich in seinen eigenen Ausführungen in diesem Buch auch auf auf den deutschen Denker Immanuel Kant mit dessen Fragen nach dem Sinn des Lebens, die ich hier kurz aufführe: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? Herr Domain schöpft auch aus seinen Gesprächen , die er in vielen öffentlichen Sendungen beim WDR mit tausenden Menschen geführt hat. Eine dunkle Seite des Denkens mit negativen Widersprüchen - fett gedruckt im Buch - widerspricht immer wieder und zeigt eine allgemeingültige, egoistische und kommerzielle Lebensanschauung unserer Gesellschaft auf. Meine Meinung: Das Buch lässt sich schnell, flüssig und leicht lesen. Der Schreibstil ist einfach gehalten, sehr gut verständlich für jeden Leser. Herr Domian ist begeistert von der Lehre des Zen-Buddhismus, gibt aber gleichzeitig ehrlich und offen zu , nur an der Oberfläche dieser Lebenseinstellung zu kratzen. Das hat mir gut gefallen, denn in diese, aus einer völlig anderen spirituellen Welt stammenden Geisteshaltung einzudringen, erscheint mir schwierig zu sein. Den Titel des Buches „Richtig leben“ finde ich nicht so passend ,denn es ist kein Ratgeber, wie man vermuten könnte. Allerdings die Unterzeile „…und dann tu, was du willst“ , deutet das schon an. Eine Anregung zum eigenen Denken und vor allem Anstiftung zum selbstständigen, verantwortlichem Handeln ist es aber auf jeden Fall. Es macht Mut eigene Wege im Leben zu gehen und prangert immer wieder den Materialismus und den Egoismus in unserer Gesellschaft an. Ob dieses Buch tatsächlich Menschen in eine andere Geisteshaltung ziehen kann , sei dahingestellt, aber möglich ist ja bekanntlich alles in unserem Leben,,,, Ich vergebe gerne vier Sterne und bedanke mich beim Penguin Verlag aus der Random House Gruppe und dem Autor für die Bereitstellung des Taschenbuch.

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