Leserstimmen zu
Dir wird nichts geschehen

Simone van der Vlugt

Lois Elzinga (2)

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Klapptext Als die elfjährige Britt nach dem Turnunterricht nicht nach Hause,gibt ihre Mutter Mirjam sofort eine Vermisstenanzeige auf. Doch das Kind bleibt verschwunden,spurlos.Lois Elzinga und ihre Kollegen von der Kripo Alkmaar übernehmen den Fall und befürchten das Schlimmste. Doch dann erhält die Mutter eine SMS,und es wird klar:Britt lebt,sie wurde entführt.Sofort fällt der Verdacht der Polizei auf den kriminellen Vater des Mädchens. Roy de Graaf sitzt jedoch seit Jahren im Gefängnis und kann Britt unmöglich entführt haben. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel,und die Zeit wird knapp. Und so begibt sich Lois in einem riskanten Alleingang auf die Suche nach dem Mädchen,die sie quer durch Europa führt. Meine Meinung Ich wusste vorher nicht, das dies der zweite Band einer Buch Reihe ist. Das war aber nicht so schlimm, denn ich bin gut in diese Geschichte rein- gekommen, auch wenn ich den ersten Teil nicht gelesen habe. Ich kenne noch andere Bücher von dieser Autorin, die mir bisher auch alle gut gefallen haben. Dies war auch wieder mal ein Buch, wo von Anfang bis Ende die Spannung für mich da war. Mir hat Lois gut gefallen, besonders wie sie ihre Ermittlungen geführt hat. Da es sich hier um Kindesentführung handelt muss man auf allen Seiten schnell Ermitteln, damit nicht noch was schlimmeres passiert. Hier hat sie aus meiner Sicht alles gut im Auge behalten. Also ich hatte die ganze Zeit Kopfkino beim lesen, denn ich war immer gespannt, was bei den Ermittlungen heraus kommt und ob Britt jemals wieder bei ihrer Mutter zu Hause ankommt. Die einzelnen Charakteren sind alle sehr gut für mich ausgearbeitet gewesen, denn ich konnte alles gut nach verfolgen. Ich habe echt mit Britt und ihrer Mutter mit gefiebert. Aber auch die kleine Britt fand ich sehr gut, ein aufgewecktes Kind, was so manches Negative erlebt hat und sich immer wieder tapfer geschlagen hat. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Simone Van der Vlugt

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Die alleinerziehende Mirjam meldet ihre 11-jährige Tochter Britt bei der Polizei als vermisst - sie ist vom Turnunterricht nicht nach Hause gekommen. Ihre beste Freundin, mit der sie zuletzt zusammen war, kann sich nicht erklären, was mit dem Mädchen geschehen ist; als sie sich trennten, wollte Britt geradeswegs nach Hause radeln. Lois Elzinga von der Kripo Alkmaar und ihre Kollegen übernehmen den Fall, doch von dem Mädchen gibt es keine Spur. Der einzige Ansatzpunkt ist, dass sich vor der Sporthalle ein Mann nach ihr erkundigt hat. Als Mirjam eine SMS von ihrer Tochter erhält, ist sie zunächst erleichtert: Ihr Kind lebt! Es wurde entführt, und sowohl Mutter als auch Polizei ahnen, dass der inhaftierte Vater in irgendeiner Form dahinterstecken muss. Der Verdacht wird bald zur Gewissheit. Doch was hat der Mann, der sich nie um Britt gekümmert hat, vor? Er versichert ihr zwar "Dir wird nichts geschehen", doch so recht kann die Kleine nicht daran glauben, hat sie doch miterlebt, wie brutal er seinen Kumpel ausgeschaltet hat. Sie hat Angst und versucht bei verschiedenen Gelegenheiten, andere auf sich aufmerksam zu machen. Als die Ermittlungen der Polizei keine signifikanten Erfolge zeigen, startet Lois Elzinga schließlich ohne Wissen der Kollegen zusammen mit Britts Mutter eine Verfolgung, die sie bis an die polnische Grenze führt. Resümee: Dies ist ein guter, solider Krimi, die Einordnung des gesamten Werks als "Thriller" halte ich jedoch für maßlos übertrieben: Es ist durchgängig eine gewisse Grundspannung enthalten, die sich phasenweise steigert. Am Schluss mündet die Handlung in einen dramatischen Showdown - hier kann man dann durchaus von einem "Thrill" sprechen. Nicht nur Britts Mutter und die Polizei, sondern auch der Leser ahnt ziemlich rasch, wer hinter der Entführung des Mädchens steckt, und ca. ab Buchmitte ist es Gewissheit. Mehr noch: Es kristallisiert sich auch immer deutlicher das Motiv heraus. Letztlich geht es dann darum, ob es den Ermittlern gelingen wird, den Kidnapper und Britt rechtzeitig zu finden. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass der in Bezug auf Britt schließlich ausgelöste Amber-Alert, der nur unter streng festgelegten Bedingungen zum Tragen kommt, mit zur Auffindung des Mädchens beigetragen hätte: Es handelt sich dabei um ein Alarm-System, das die Bevölkerung schnell und umfassend über verschiedene Medien über das Verschwinden eines Kindes informiert, um ein rasches Aufspüren zu ermöglichen. Britt jedoch erlebt z.B., wie in einem Schnellrestaurant bei Leipzig auf einem großen Flachbildschirm ihr Gesicht riesengroß erscheint. Sie fragt sich, warum niemand sie erkennt, warum keiner davon Notiz nimmt. Für mich blieb hier ein schaler Nachgeschmack mit dem Tenor: Diese so wichtige Einrichtung bringt nichts, weil niemand sie beachtet. Die Charaktere der Protagonisten sind gut herausgearbeitet. Das gilt besonders für Britt, ein sehr selbstbewusstes, mutiges und intelligentes Mädchen - manchmal konnte ich kaum glauben, dass sie erst 11 Jahre alt sein sollte. Bei Lois Elzinga hat es mir gut gefallen, dass auch ihre menschliche Seite zum Tragen kommt. Fazit: Wenn man aufgrund der Klassifizierung als "Thriller" nicht zu hohe Erwartungen an die Spannung hat, ist dies ein sehr lesenswertes Buch.

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Nachdem mir Band 1 um Lois Elzinga schon sehr gut gefallen hat, musste ich unbedingt gleich zum Folgeband greifen. Man kann die Bände auch sehr gut unabhängig voneinander lesen, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. Die Autorin hat einfach so einen wunderbaren Schreibstil, der mich nur so durch die Seiten fliegen lässt. Die Charaktere sind dabei so lebendig und authentisch gehalten, daß es immer wieder zu Herzen geht. Der neue Fall für Lois ist wieder sehr brisant und hat mir einiges abverlangt. Hierbei geht es um die Entführung eines jungen Mädchens. Obwohl man sowohl die Perspektive von Lois, als auch von dem Mädchen erfährt, ist es lange alles andere als vorhersehbar. Britt ist wirklich ein sehr sympathisches junges Mädchen das mich berührt und in Erstaunen versetzt hat. Sie entwickelt so viel Stärke und Mut, daß es wirklich unglaublich ist. Dennoch konnte ich ihre Schmerzen und ihre Qualen als auch ihre Konflikte jederzeit sehr gut nachempfinden. Doch wird ihre Stärke sie vor ihrem Schicksal bewahren? Wird Britt heil aus dieser Sache herauskommen? Und wer hat es auf das 11jährige Mädchgen abgesehen? Von Anfang an ist es sehr spannend gehalten und ich war eigentlich die ganze Zeit nur am mitfiebern und mitzittern. Ich habe so gebetet und gehofft, daß es ein gutes Ende für sie nehmen möge. Auch Lois hat mir wieder sehr gut gefallen. Mit ihren Ermittlungsmethoden, die ich keinen Moment aus den Augen gelassen habe. Dabei hat mir besonders gut gefallen, wie bei Kindesentführungen vorgegangen wurde und vor allem wurde dadurch klar, daß es auf jede Sekunde ankommt. Auch aus ihrem Privatleben erfährt man wieder einiges, besonders die kleine Prise Romantik hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich ergriffen, aber teilweise auch echt schockiert und sprachlos gemacht was da zutage kam. Es ist schmerzvoll und gibt uns einen kleinen Einblick darin, was Lois alles durchmachen musste. Die Ermittlungen um die Entführung laufen auf Hochtouren. Sowohl Ermittler, als auch Opfer kommen hier mehr als einmal an ihre eigenen Grenzen, die ihnen alles abverlangen. Man rätselt die ganze Zeit mit, wo das alles hinführen möge. Selbst ich, konnte mir lange Zeit keinen Reim darauf machen. Dabei versteht die Autorin es geschickt, den Leser in Gefühlschaos zu stürzen und schafft es dabei auch noch viel Menschlichkeit aufzuzeigen. Die Entwicklung der Charaktere ist dabei mehr als deutlich spürbar. Innere Dämonen, aber auch andere menschliche Aspekte werden dabei spürbar. Die Lage spitzt sich immer mehr zu und es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Der Showdown ist richtig dramatisch und emotional. Die Autorin hat hier Wendungen eingewoben die mich wirklich sprachlos gemacht haben und alles wirklich in einem neuen Licht erscheinen ließen. Alles in allem hat es mir wirklich sehr gut gefallen und gerade der Abschluss hat mir ein Lächeln entlockt. Nun bin ich sehr gespannt was uns im nächsten Band der Reihe erwartet. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Lois und Britt, was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt. Aber auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen, sie haben es verstanden völlig für sich einzunehmen. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel sind kurz bis normal gehalten. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Ein gelungener zweiter Band der Reihe um Lois Elzinga. Eine Kindesentführung die alles abverlangt und einige Wendungen, haben mich vollkommen in den Bann gelegt. Unbedingt lesen. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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Es fehlt an Spannung und Emotionen

Von: hessen liest

02.05.2015

Die zehnjährige Brit wird auf dem Heimweg vom Turnunterricht vom Fahrrad gerissen und entführt. Nur Stunden später gibt ihre Mutter eine Vermisstenanzeige bei der Polizei auf und die Kriminalbeamtin Lois Elzinga beginnt zusammen mit ihrem Team mit den Ermittlungen. Schnell haben die Beamten einen Verdacht wer hinter der Entführung steckt…. Den Verdacht haben leider nicht nur die Ermittlungsbeamten sondern auch der Leser. An und für sich stört es mich nicht wenn ich den Täter gleich kenne, es kann auch sehr spannend sein zu lesen wie man ihm auf die Spur kommt. Leider war auch dies nicht der Fall. Langweilige Ermittlungsarbeit, bei der sich alles zu wiederholen schien und selbst mit Brit konnte ich nicht mitfühlen, es wurde alles sehr distanziert und ohne Gefühl geschrieben. Schade, denn von Simone van der Vlugt bin ich besseres gewohnt.

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