Leserstimmen zu
Angelfall - Tage der Dunkelheit

Susan Ee

Angelfall-Reihe (2)

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Buchinfos: Buch: 446 Seiten Autorin: Susan Ee Verlag: Verlagsgruppe Random House / Heyne Angel Fall Reihe: 1. Band: Nacht ohne Morgen (Rezension) 2. Band: Tage der Dunkelheit 3. Band: Am Ende der Welt Klappentext: Zwischen den Engeln und den Rebellentruppen ist ein offener Krieg ausgebrochen, und die ganze Welt scheint in Flammen zu stehen. In den rauchenden Trümmern San Franciscos sucht die toughe Penryn nach ihrer Schwester Paige die von fanatischen Rebellen entführt wurde, als sie von einem finsteren Plan der Engel erfährt. Ein Plan, der die Welt der Menschen endgültig zerstören könnte ... Meine Meinung & Mein Fazit: Ich muss leider sagen, dass mir der zweite Band überhaupt nicht gefallen hat. Außer die letzten 120 Seiten mit Raffe. Und die Zurückblende mit Raffe. Ich finde das Buch hat keine richtige Spannung mit dabei. Ich konnte das Buch schon flüssig lesen. Aber mir fehlt einfach das Gewisse Etwas im Buch. Die Penryn hat mir eigentlich schon gut gefallen. Trotzdem möchte ich den dritten Band lesen. Ich will schon gerne wissen wie es aus geht das Abenteuer von Penryn und Raffe.

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Es ist nun schon einige Zeit her, seit ich den ersten Band dieser Trilogie gelesen habe und ich muss sagen, dass ich mich kaum noch an die Geschehnisse erinnern konnte. Dennoch ist es mir relativ leicht gefallen, in diesen Band hinein zu finden, was vor allem an dem wirklich einfachen und leicht lesbaren Schreibstil der Autorin lag. Dieser hat mich gleich wieder direkt in die Handlung hinein geworfen und konnte mich tatsächlich super gut durch sie hindurch führen. Gewünscht hätte ich mir jedoch noch einmal einen kleinen Rückblick. Allerdings hatte ich so meine Probleme mit dem Inhalt des Romans. Während ich das Thema "Böse Engel" im ersten Band noch interessant fand, merkte ich beim Lesen des zweiten Bandes, dass sich das inzwischen total geändert hat. Mein jetziges Weltbild von Engeln als gute Geschöpfe Gottes konnte ich einfach nicht mehr mit den menschenmordenden Monstern, die die Autorin gezeichnet hat, unter einen Hut bringen. Dazu wirkte die ganze Geschichte teilweise total grotesk und kurios. Da gibt es Mutantengeschöpfe, die weder was mit Menschen, noch mit Engeln zu tun haben, eher obskure Kloppereien zwischen den Engeln ohne Sinn und Verstand und sowieso viel zu viel Blut und Innereien. Und obwohl so einiges davon im Laufe der Handlung aufgeklärt wurde, konnte ich mich einfach nicht daran gewöhnen. Außerdem hat mir zu viel Interaktion zwischen Penryn und Raffe gefehlt. Besser hätte es mir hingegen gefallen, hätte man gute und böse Engel getrennt und ihnen fiktionale Namen gegeben anstatt sie durcheinander zu würfeln, so dass man, bis auf Raffe, eigentlich nur böse Engel hat. Auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Raffe und Penryn hätte mich sehr interessiert. Ich muss jedoch auch sagen, dass mich die Geschichte, trotz dass ich sie nicht besonders gut fand, voll in ihren Bann ziehen konnte und ich sie sehr spannend fand. Ich wollte einfach immer wissen, wie es weiter geht und so werde ich auch den dritten Band noch lesen. Richtig gut hingegen fand ich die einzelnen menschlichen Charaktere, allen voran Penryn und ihre Mutter. Penryn ist das, was man eine Badass-Protagonistin nennen kann. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, ist tough und lässt sich nicht einschüchtern. Dennoch hat sie sich ihre Menschlichkeit bewahrt. Pentryns Mutter hingegen ist eine richtig schön durchgeknallte Persönlichkeit, die man schon deshalb ins Herz schließt, weil sie den Leser mit ihrer außergewöhnlichen Art und ihren unerwarteten Handlungen immer wieder zum Lachen bringt. Paige hingegen ist ein eher etwas gruseliger Charakter, der mir einerseits irgendwie leid tat, mich andererseits aber auch ab und an ziemlich erschreckt hat. Raffe könnte ein recht sympathischer Engel sein, doch leider hatte er mir zu wenig Zeit in diesem Buch und was ich von den anderen Engeln halte, habe ich ja schon geschrieben. Alles in allem ist dieses Buch für Fantasyfans, die nichts gegen böse Engel und Kuriositäten haben, sicher super gut geeignet und spannend ist die Geschichte allemal. Für mich war es jedoch nicht ganz das Richtige und ein bisschen zu brutal und blutig. Nun bin ich aber trotzdem auf den dritten Band gespannt und hoffe, dass mich dieser ein wenig mehr begeistern kann.

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"Tage der Dunkelheit" ist der durchschnittliche zweite Teil der "Angelfall"-Reihe, welcher meine Erwartungen leider nicht erfüllen konnte. Penryn konnte ihre kleine Schwester Paige aus dem Hauptquartier der Engel retten. Was ist mit ihr passiert? Was hat man ihr angetan? Bevor sie sich ein Bild davon machen kann, wie es ihrer kleinen Schwester wirklich geht, wird diese erneut entführt. Penryn begibt sich wieder auf eine gefährliche Suche nach Paige und erfährt dabei, was die Engel wirklich im Schilde führen. Der Einzige, der ihr jetzt noch helfen kann, ist Raffe. Doch wird sie ihn finden? Und wie wird er sich entscheiden? Versucht er, seine Flügel zurückzubekommen? Oder wird er auf sein Herz hören und Penryn unterstützen? Das Cover hat mich bereits auf den ersten Blick überzeugt. Es wirkt so düster und melancholisch, man erkennt die Weltuntergangsstimmung richtig. Man sieht einen Engel einsam und allein auf einem Dach stehen. Er schaut in einen wolkenverhangenen Himmel, der nur ein wenig Licht und Helligkeit zeigt. Penryn ist mutig und kämpferisch wie eh und je. Sie steht immer wieder auf und es wirkt, als könnte sie nichts aus der Bahn werfen. Ihre Familie und ihre Menschlichkeit treiben sie an, nicht aufzugeben, egal welchen Weg sie dafür auch gehen muss. Doch natürlich gehen die Ereignisse nicht spurlos an Penryn vorbei. Paige musste in ihren jungen Jahren mehr ertragen, als es gut für sie ist. Dies und die Apokalypse haben ihre Narben hinterlassen. Das kleine, außergewöhnliche Mädchen wirkt wie zwiegespalten und verhält sich auch so: mal gebrochen, mal unerschütterlich und beängstigend, dann wieder verlassen. Raffe hat sich kaum verändert, obwohl er in manchen Situationen etwas sanfter und sensibler wirkt. Seine Reise hält viele Überraschungen für ihn bereit, mit denen er definitiv nicht gerechnet hat. Für mich ist er der dunkle Beschützer und ein besonderer Engel. Ich habe mich riesig auf den zweiten Teil der "Angelfall"-Reihe gefreut und weiß nicht wirklich, was ich von dem Buch halten soll. Die ersten zwei Drittel des Buches habe ich mich regelrecht durchgequält. Das letzte Drittel hat mir wiederum gefallen und ich habe die Seiten nur so verschlungen. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass es mir mit dem gesamten Buch so gegangen wäre. Nur das Cover und die etwa 150 letzten Seiten der Geschichte konnten mich überzeugen.

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Ich hatte keine Probleme wieder in die Geschichte hineinzufinden, da die Handlung nahtlos an den ersten Teil anknüpft. Daher warne ich jetzt alle, die Nacht ohne Morgen, den ersten Band nicht gelesen haben, dass es Spoiler zu Band 1 geben könnte. Penryn hat es lebendig aus dem Engelshorst geschafft, auch wenn sie durch das Gift noch gelähmt ist. Sie konnte ihre Schwester Paige befreien, auch wenn diese nicht mehr so ist, wie vorher und auch niemals wieder so sein wird. Raffe ist hingegen immer noch auf der Suche nach seinen richtigen Flügeln, da er immer noch die Dämonenflügel besitzt. Raffes Schwert ist weiterhin in Penryns Besitz und sie lernt langsam damit umzugehen. Penryn war im ersten Teil stark und mutig. Ihre taffe Art mochte ich dort sehr gerne, aber hier blieb sie anfangs sehr blass. Irgendwie fehlte mir der Zugang zu ihr und ich konnte mich nicht richtig in sie hineinversetzen. Ihre Schwierigkeiten sich mit Paiges neuem Aussehen anzufreunden habe ich teilweise schon verstanden, aber ich es war doch trotzdem ihre Schwester. Ich hatte allgemein auch einfach das Gefühl, dass Penryn keine Ahnung hatte, was sie da eigentlich macht. Sie war komplett planlos und die meiste Zeit war es einfach nur pures Glück, dass sie überlebt hat. Leider wurde ich hier nicht so mitgerissen wie im ersten Teil, da ich einfach nicht richtig gepackt wurde. Ich hatte schon im ersten Teil das Gefühl nur ein Zuschauer zu sein und nicht wirklich ein Teil der Geschichte. Das war auch hier der Fall und auch wenn die Geschichte meistens zeimlich spannend war, gab es doch auch Stellen, die sich sehr gezogen haben. Richtig spannend wurde es eigentlich erst als Penryn und Raffe wieder vereint sind. Einige Fragen, die ich mir bereits im ersten Teil gestellt habe, wurden endlich beantwortet, einiges blieb noch unklar und neue Fragen sind aufgetaucht. Da es zum Ende hin wirklich interessant wurde, freue ich mich schon auf Band drei, der im Januar erscheint. Ich hoffe dann werde ich wieder mehr gepackt

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Was hatte ich mich gefreut, als ich hörte, dass "Angelfall" doch noch weiter übersetzt werden würde. Dem ersten Band "Nacht ohne Morgen" hatte ich damals nämlich sogar die Goldene Leseente verliehen. Da ich das Ende von Band 1 nochmal etwas aufgefrischt hatte, fiel mir der Einstieg in "Tage der Dunkelheit" leicht. Die Handlung setzt nämlich nahtlos an den Vorgänger an, doch Susan Ee hat auch sowieso einige Wiederholungen eingebaut. So steckt man schnell wieder in der apokalyptischen USA, muss aber leider feststellen, dass die Geschichte etwas auf der Stelle tritt. Penryn versucht immer noch ihre Schwester zu retten und ihre Familie zusammenzuhalten und Raffe ist immer noch auf der Suche nach seinen Engelsflügeln - nun bedauerlicherweise jedoch alleine. Schon bald musste ich feststellen, dass sich die so spannende Engelsfantasy aus Band 1 in ein zum Teil gruseliges, aber auch etwas zu gewolltes Monsterkabinett gewandelt hatte. Je länger die Geschichte dauerte, desto mehr hatte ich zu bemängeln. Der grösste Kritikpunkt ist ganz klar die Abwesenheit von Raffe. Die spritzigen Dialoge zwischen den beiden so unterschiedlichen Charaktere hatten Band 1 so richtig aufgemischt und ohne die blieb fast nur noch die Angst vor den schrecklichen Skorpionen. Dann entwickelte Raffes Schwert, das nun in Penryns Besitz war, plötzlich ein Eigenleben und zeigte ihr Einblicke in Raffes Leben. Vielleicht wollte die Autorin damit Raffes Abwesenheit ausgleichen, doch das missriet meiner Meinung nach gleich doppelt. Zum einen war das Schwert weder arrogant, sarkastisch noch sexy und zum anderen waren mir diese Rückblicke fast zu viel, sie zogen die Handlung zu sehr in die Länge. Dann endlich, leider erst etwa 100 Seite vor dem Ende, tritt Raffe wieder in Action und "Angelfall - Tage der Dunkelheit" zeigt uns kurz, was wir an seinem Vorgänger so geliebt haben: Sarkasmus, einige humorvolle Wortgefechte und die Anziehung der beiden. Und so versöhnt der Abschluss etwas und lässt mich hoffnungsvoll auf das grosse Finale warten. Auch wenn ich einiges an diesem zweiten Band zu bemängeln habe, ist und bleibt Penryn eine tolle Protagonistin. Obwohl ihre Situation alles andere als rosig ist, versinkt sie nicht in Selbstmitleid. Sie weiss genau, was sie will und dieses Ziel verfolgt sie - knallhart, aber mit der nötigen Portion Menschlichkeit. Der Schreibstil von Susan Ee ist einfach und sehr flüssig zu lesen. Auch dieses Mal baut sie eine düstere Atmosphäre auf und schafft einige Gruselmomente, gleich faszinieren konnte mich das Setting jedoch nicht mehr. Leider ist "Tage der Dunkelheit" doch ein typischer Mittelteil und so stehen wir am Ende des Buches eigentlich wieder am gleichen Punkt wie nach Band 1. Sehr schade. Fazit: Ehrlich gesagt bin ich gerade etwas fassungslos. Wie konnte es passieren, dass eine Trilogie, die so fulminant und innovativ gestartet ist, so ins Mittelmass abrutscht? Hatte ich meine Erwartungen zu sehr geschürt? Nur gut, dass sich "Angelfall - Tage der Dunkelheit" trotz meinen Kritikpunkten sehr flüssig lesen lässt und mich das Ende doch noch etwas versöhnlich stimmen konnte, so dass ich doch unbedingt das Finale lesen möchte. Ich würde doch so gerne nochmals eine Goldene Leseente verleihen ....

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Ich bin ein riesengroßer Fan des ersten Bandes der Angelfall-Trilogie. "Angelfall - Nacht ohne Morgen" ist bis dato das einzige Buch, das ich auf Englisch und nach dem Erscheinen hierzulande bereits zwei Mal auf Deutsch gelesen habe. Es hat mich völlig gebannt, ist nervenaufreibend und sehr krass, aber auch humorvoll und megacool. Ein Lieblingsbuch! Und nun, endlich, ging es mit Teil 2 "Angelfall - Tage der Dunkelheit" weiter. Diese kribbelige Vorfreude war sofort wieder da, dieser Drang lesen zu müssen! Und so waren auch ruckzuck die ersten 200 Seiten verschlungen. Die Geschichte geht nahtlos vom Vorgängerband weiter. Kleinigkeiten werden von der Autorin wiederholt, ohne das es zu viel wird (bis auf die Schwert-Ausnahme, dazu komme ich gleich). So hat man im Prinzip keine Schwierigkeiten der Geschichte zu folgen, denn das Buch liest sich super. Ein bisschen wie nach Hause kommen ... und so soll das bei Reihentiteln ja auch sein. Ich war selbst überrascht, wie schnell und aufmerksam ich vorankam. Penryn, eine wirklich taffe Kick-ass-Heldin, hat es wieder faustdick hinter den Ohren. Ihre Priorität gilt dem Schutz ihrer Familie, auch wenn sie Engel Raffe vermisst, der alleine auf der Suche nach seinen Flügeln ist. Gleichzeitig fürchtet sich Penryn aber vor ihrer entstellten und veränderten Schwester Paige und auch etwas vor der geisteskranken Mutter. Dennoch möchte sie die Familienbande aufrecht erhalten. Das zeigt eine fürsorgliche, weiche Seite an ihr, die ganz im Gegensatz zu ihrer sonstigen Härte steht. Aber mit fortschreitender Handlung wurden Dinge zu Störfaktoren, die ich vorher vielleicht mit einem Schulterzucken abgetan hätte. Das klingt jetzt hart, denn Buch begann seinen Zauber, und damit mich als Fangirl, zu verlieren. Zuallererst fehlt Raffe! Die Geschichte IST die Kombination der beiden Hauptcharaktere Penryn und Raffe. Dass einer der beiden auch mal abwesend sein kann, ist legitim, hier hat es aber nicht gut funktioniert oder war nicht gut ausgearbeitet. Da nur Penryn erzählt, wirkt die Handlung eingleisig. Ab und zu sieht man Raffe zwar auf einem Computermonitor einer Überwachungskamera oder Penryn beobachtet ihn irgendwo, aber er bleibt dem Leser fern, als wäre er für die Handlung fast schon irrelevant. Stattdessen erinnert sich Raffes Schwert, das in Penryns Besitz ist, an alte Situationen mit ihm und übermittelt diese Penryn in ihren Träumen. Das war für mich langweilig und völlig unnötig für die Handlung. Sollte so Raffes Abwesenheit ausgeglichen werden? Die Angelfall-Bücher sind gewalttätig, dass sollte nach dem ersten Band klar sein. War ich damals noch geschockt und gebannt, wirkt die Gewalt in "Tage der Dunkelheit" eher abgeklärt und verpuffend. Außerdem fielen mir einige Situationen auf, die einfach nur sinnlos waren und jeder Logik entbehrten. So freut sich zum Beispiel Penryn, dass bei einem Polizeiwagen, in dem sie über Nacht gefangen ist, das Blaulicht ausgeschaltet ist. Der Wagen ist nur Mittel zum Zweck, der parkt da verlassen am Straßenrand. Nach dem Zusammenbruch der Welt gibt es keine Polizei mehr. Warum sollte da das Blaulicht eingeschaltet sein? Oder sie selbst vermöbelt einen Mitgefangenen mit aller Härte, zuckt aber voller Mitgefühl zusammen, als drei Sätze weiter ein Wärter ihn ebenfalls schlägt. Dass sich das Buch von apokalyptischer Engelsfantasy zu vordergründiger Monsterfantasy entwickelt, mag Geschmacksache sein. Aber gerade für einen Mittelband hätte ich mir mehr Überblick und Antworten gewünscht. Warum das Ganze? Was haben die Engel und sonstigen Bösewichte genau vor? Was ist mit den Skorpionengeln, und warum werden diese auf einmal Heuschrecken genannt? Es gab ein paar Informationen, aber nur sehr vage oder nicht klar umrissen. Das war jetzt ein großer Abschnitt mit Kritik, und so gerne ich sie mir schönreden möchte, ich kann nicht davon abrücken. Erst nachdem Penryn und Raffe (fast am Ende des Buches) wieder aufeinandertreffen, blitzt etwas der alten Stärke der Geschichte durch. Da ist sie wieder, die Coolness, der sarkastische Humor und die gegenseitige Anziehung des ungleichen Duos, das für den ganz besonderen Kick der Reihe sorgt. Eine Weile darf mit beiden in einem spannenden Finale verweilen, bevor die Geschichte in eine neue Richtung geführt wird und relativ offen endet. Der Abschlussband wird (hoffentlich) Klärung bringen. Ich hätte noch so viele Fragen! Das Fazit "Angelfall: Tage der Dunkelheit" liest sich fast schon süffig und viel zu schnell weg. Darum bleibe ich auch an der Reihe dran. Persönlich bin ich jedoch enttäuscht. Eine Story, die von Lieblingsbuchstatus auf Mittelfeld rutscht, ist für mich bitter. Die Geschichte entwickelt hier aber einfach nicht mehr die Klasse und Atmosphäre des Vorgängers. Die Handlung ist vage und abgeklärt, manchmal unlogisch, und geht in eine komische Richtung mit teils unnötigen Passagen. Leider erreichen auch die Charaktere nicht die Stärke, die sie gemeinsam, als Duo, haben. Es bleibt die Hoffnung auf den Abschlussband. Für mich reicht es nur für 3 von 5 Sterne.

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INHALT (Achtung Spoiler, wenn man den ersten Band noch nicht gelesen hat!): Kaum hat Penryn ihre kleine Schwester Paige aus dem Hauptquartier der Engel in San Francisco befreit, wird diese erneut entführt. Und so muss sich Penryn in den rauchenden Trümmern der Stadt erneut auf die Suche nach Paige machen. Dabei findet sie heraus, welch finstere Pläne die Engel wirklich verfolgen. Ihre letzte Hoffnung ist der gefallene Engel Raffe, der jedoch vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens steht: Soll er auf sein Herz hören und Penryn helfen, oder soll er versuchen, seine Flügel zurückzubekommen? MEINUNG: Man hat hier deutlich gespürt, dass es ein typischer Mittelband ist. Ich mochte nach wie vor die Charaktere allen voran Penryn, weil sie einfach ein unglaublich starker Charakter ist. Sie ist keine Protagonistin, die rumjammert und nicht wegen ihrer doch recht schwierigen Familiensituation rumjammert. Sie steht für ihre Familie ein, auch in diesem Band wird das wieder deutlich. Ich mochte Susan Ees Schreib- und Erzählstil weiterhin sehr gerne, auch wenn er mich nicht außergewöhnlich ist. Die düstere, apokalptische Welt, die sie schuf, konnte mich aus dieses Mal wieder für sich einnehmen. Ich schätze auch weiterhin ihre detaillierten Beschreibungen, so dass man sich alles sehr gut vor seinem inneren Auge vorstellen konnte. Leider liest man das Buch nur aus Penryn Sicht. Ich hätte mir gewünscht, dass man auch Raffe Sicht geschildert bekommt, vor allem weil er in diesem zweiten Band kaum vorkommt. Dies hat die Autorin aber recht clever durch Rückblicke/ Visionen gelöst und somit bleibt er trotzdem präsent. Auch der Schreibstil von Susan Ee gefällt mir, auch wenn ihn jetzt nicht für etwas Besonderes halte. Leider hatte ich den Eindruck, dass sich dieser zweite Band nicht wirklich von der Handlung im ersten Band unterschieden hat und das schlägt sich leider auch in der Bewertung des Buches nieder. Selbst das Ende ist ähnlich wie im ersten Band. FAZIT: Susan Ees Welt und Penryn konnte mich wieder überzeugen, aber die Handlung des zweiten Bands leider nicht so ganz. Ich hatte das Gefühl, dass quasi genau das Gleiche wie im ersten Band passiert. Ich bin gespannt auf den dritten Teil! Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Sehr lange Zeit war ja nicht klar, ob die Trilogie überhaupt weiterübersetzt wird. Umso erfreuter war ich dann natürlich über den positiven Entscheid. Den Schreibstil mag ich sehr gerne, denn er ist zwar einfach gehalten, schafft es aber mit wenigen Worten Atmosphäre entstehen zu lassen und Bilder in meinem Kopf hervorzurufen. Erzählt wird auch hier wieder aus der Sicht der Hauptprotagonistin in Ich-Form. Peryn mochte ich schon im ersten Band unheimlich gerne, sie ist ein weiblicher Charakter ganz nach meinem Geschmack. Sie weiß, was sie will, hat das Herz auf dem rechten Fleck und handelt auch dementsprechend. Ebenso erging es mir damals mit Raffe. Umso enttäuschter war ich, dass er hier erst so auf den ca. letzten 150 Seiten so richtig zum Zug kommt. Ich vermisste die humorvollen, sarkastischen Dialoge und den Umgang der beiden miteinander! Zwar bin ich froh, dass ihre Beziehung zueinander nicht übertrieben Raum einnimmt in der Story und man wird es hier mit keiner kitschigen, klischeehaften Liebesromanze zu tun bekommen... Dennoch hätte ich mir mehr Interaktionen gewünscht. Paige, die Schwester von Peryn, gehörte im Vorgänger ebenfalls zu meinen Lieblingen. Umso verstörter war ich ja damals über ihre "Entwicklung". Auch hier fiel es mir immer noch unglaublich schwer den Tatsachen ins Auge zu sehen und mein Herz blutete mehr als einmal. So sehr ich die Charaktere liebe, das düstere, brutale Setting mag und auch hier das Buch wieder sehr schnell weggelesen habe, muss ich leider gestehen, dass es ein typischer mittlerer Band war! Der ganze Plot unterscheidet sich eigentlich nicht groß vom Vorgänger und nach innovativen Ideen oder Neuigkeiten sucht man vergebens. Am Ende der Geschichte stand ich eigentlich sozusagen an derselben Stelle wie bei Band eins! Dennoch freue ich mich natürlich aufs Finale, denn da muss ja dann einfach noch was kommen. Aus all den oben genannten Gründen vergebe ich schweren Herzens 3,5 Sterne

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