Leserstimmen zu
Der Wahnsinn, den man Liebe nennt

Clara Römer

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Taschenbuch
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Ein Roman mit diesem Thema muss nicht nur fesselnd sein, er muss auch etwas enthalten, was einen an die Seiten bindet. Eine Spannung, die über das Drama hinausgeht und einem eben nicht das Gefühl gibt, man wisse ja schon wie es ausgehen wird. Natürlich gibt es diese kleine Dinge die man einfach weiß, aber es muss trotzdem fesseln. Und genau das schafft dieser Roman spielend, sodass ich nicht einmal zwei Tage gebraucht habe um es durchzulesen. Es sind diese Nebengeschichten, die zusammen mit Susas Leben so wunderbar harmonieren. Eine schöne Geschichte für zwischendurch!

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Susa muss eine schreckliche Wahrheit über ihren Mann Wolf erfahren. Der Klappentext ist auch der Einstieg in die Geschichte. Cover: Ich finde das Cover sehr gut getroffen zur Geschichte. Es ist schlicht gehalten doch die verblassenden Herzen mit den Rissen passen wirklich gut zu dem Buch. Meinung: Susa ist eine wirklich sehr sympathische Protagonistin, ebenso sind Clara Römer die anderen Charaktere sehr gut gelungen. Das Buch durchläuft mehrere Stufen - Schmerz, Wut aber auch Liebe und Glück. Es zeigt, dass das Leben nicht immer so ist wie es scheint. Fazit: Ich habe das Buch verschlungen. Mit Susa habe ich mitgefühlt und mitgefiebert. Es ist ein nachdenkliches Buch aber es unterhält einen auch sehr gut. Für mich ist dieser Roman eine absolute Leseempfehlung

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Der Klappentext ist zugleich auch das Startszenario in dem Buch: Durch eine unglückliche Kühlschranklieferung findet Susa heraus, dass ihr Ehemann Wolf sie schon seit Jahren betrügt. Und dann gibt es auch noch ein Kind mit einer anderen Frau. Susa ist am Boden zerstört. Wie Susa nun mit dieser Situation umgeht, müsst ihr schon selber lesen. Die Geschichte könnte definitiv überall passieren und ist sehr alltagsnah. Ich persönlich kam einfach überhaupt nicht in das Buch rein. Teilweise war es doch etwas sehr kitschig oder überdreht. Bei manchen Aktionen saß ich nur augenrollend vor dem Buch. Es passieren so viele Unglücke (fast schon zu viele) und dennoch hielt sich mein Mitgefühl in Grenzen, da ich einfach nie wirklich vom Schreibstil mitgerissen wurde. Was ich wiederum sehr schade fand, denn die Idee hinter dem Buch hat mich sehr gereizt und interessiert. Man sollte auch wissen, dass in dem Buch immer mal wieder Rückblicke vorhanden sind. Wenn Susa sich an ein früheres Ereignis erinnert, wird in kursiver Schrift aus dieser Perspektive erzählt. So bekommt der Leser einen genaueren Einblick unserer Hauptpersonen. Aber ich persönlich bin kein Fan davon. Schlussendlich ist ‚Der Wahnsinn, den man Liebe nennt‘ ein kleiner, lockerer Roman, den man im Urlaub oder bei Kerzenschein gut lesen kann. Allerdings glaube ich nicht, dass diese Geschichte lange in meiner Erinnerung bleiben wird.

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Dieses Buch und ich hatten so unsere Momente. Momente voller Glück, Momente in denen ich gelächelt habe, Momente in denen ich in dieses Buch krabbeln wollte um die Protagonistin zu drücken um ihr Kraft zu spenden. Aber es gab auch diese dunklen Momente. In denen ich das Buch wegpacken musste , da es einfach zu viel wurde, etwas langatmig und manchmal auch nervig. Es ist kein Buch was mich von den Socken gehauen hat aber dennoch bewegt. Ein angenehmer Schreibstil sorgt für einen einfachen Lesefluss und die Emotionen wurden so rüber gebracht, dass man sie nachempfinden konnte. Es ist eine Geschichte, wie das Leben sie tagtäglich schreibt, vielleicht etwas ausgeschmückter aber dennoch Realitätsnah. Menschen die wir lieben und denen wir nahe stehen können uns täuschen. Trotz all dieser Negativen Dinge , die in diesem Buch passieren vermittelt es trotzdem eine gewisse Stärke. Genau wie die Protagonistin. Die Geschichte spielt in München und der Ort und seine Umgebung sind wirklich wundervoll beschrieben. Womit ich als norddeutsches Küstenkind son bisschen Schwierigkeiten hatte, war die Bayrische Umgangssprache, ein zwei Wörter musste ich mir zusammen reimen, aber das ganze macht es auch authentisch. Der Wahnsinn, den man Liebe nennt kann ich aber trotzdem vollsten Herzens empfehlen

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Zu beginn, erhält man ein Bild von Wolf, Susas Ehemann, und wird eher langsam an die Geschichte herangeführt. Alle, die vorher den Klappentext gelesen haben, kennen den groben Ablauf der Geschichte und so hält diese nicht unbedingt viele Überraschungen bereit. Susa ist ziemlich naiv, und dort wo bei uns Lesern schon die Alarmglocken schrillen, glaubt sie noch an unglückliche Zufälle. Aber spätestens, als sie wegen des Kühlschranks weiter nachhakt, kann auch sie die Augen nicht mehr verschließen. Ihre Mutter empfängt sie natürlich mit offenen Armen, als diese aus der gemeinsamen Wohnung auszieht. Durch das enge zusammenleben, entstehen einige Konflikte, die ich oft nicht ganz nachvollziehen konnte. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was ich vom generellen Verhalten von Susas Mutter Romy halten soll. Ab ungefähr der Mitte des Buches, kann man sich auch schon denken , wie die Geschichte enden wird. Es ist zwar ein netter Abschluss, macht es aber alles in allem etwas langweilig, da viele Elemente der Handlung entweder schon vorweggenommen wurden oder eben vorhersehbar sind. Der Schreibstil der Autorin ist gut, und trotz einiger berechenbarer Aspekte, schafft es Clara Römer ein, zwei überraschende, jedoch kleine Wendungen einzubauen.

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Die Grundidee des Buches ist sehr gut - allerdings hätte ich es gerne in einer anderen Struktur gelesen. Das Geheimnis das Wolf hat wird mir persönlich zu schnell durch seine Frau Susa entdeckt - der Teil nach dem "großen Knall" ist leider ein wenig schwächer und leicht vorhersehbar. Schade!

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Cover: Das Cover ist schlicht und simpel und gefällt mir genau deshalb so gut. Der Titel riesengroß, die Herzen, die ab und zu blasser werden, und die Oberfläche, die voller Risse ist....gut durchdacht! Top! Meinung: Was für ein Roman. Der Titel und die Herzen auf dem Cover lassen eine Liebesgeschichte vermuten, aber es ist vielmehr eine Lebensgeschichte. Susa, Anfang 40, steht vor den Trümmern ihrer Ehe als sie zufällig erfährt, dass ihr Mann Wolf seit Jahren ein Doppelleben führt und sie betrügt. Nun muss sie erstmal ihr Leben wieder in die richtigen Bahnen lenken. Mit Susa hat die Autorin eine liebeswerte Protagonistin geschaffen, mit der man von Anfang an mitleidet. Wolf hingegen hat sie, bis auf einige wenige Ausnahmen, eher unsympathisch dargestellt. Aber ob nett oder nicht, alle Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Die Handlung durchläuft viele Ebenen - Liebe, Glück, Schmerz, Wut - alles kam mir sehr glaubwürdig und authentisch vor. Das Buch zeigt, dass das Leben eben nicht immer so ist wie es scheint. Hinter jeder Fassade kann es bröckeln und trotzdem gehört auch das zum Leben dazu. Ich fand es gut zu zeigen, dass es nicht immer nur Regenbogen, sondern auch Gewitter gibt. Clara Römer hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Der Erzähler begleitet Susa und driftet dabei auch immer wieder zu vergangenen Situationen. Ein guter Mix. Fazit: Ich habe diesen Roman in einem Rutsch gelesen. Die Geschichte von Susa und auch die ihrer Familie hat mich berührt, nachdenklich gemacht, aber auch gut unterhalten. Besonders die Katze "Fräulein Rosalie" habe ich in mein Herz geschlossen. Wer eine Story lesen möchte, die aus meiner Sicht gar nicht so weit hergeholt ist, sollte diesen gefühlvollen Roman nicht verpassen. Klare Leseempfehlung!

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Seit Langem fiel meine Wahl wieder einmal auf einen „typischen Frauenroman“ - mit gemischten Gefühlen. Aber bereits nach den ersten Seiten war ich äußerst angenehm überrascht. Eine Geschichte, die so jedem widerfahren könnte. Charaktere, in die man sich an vielen Stellen nur allzu gut hineinversetzen kann. Nicht überzogen und überhaupt nicht kitschig, wie ich es bei anderen Romanen leider nur zu oft schon erlebt habe. Der natürliche und unverkrampfte Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Für mich die ideale Urlaubslektüre. Ich freue mich auf weitere Bücher von Clara Römer.

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