Leserstimmen zu
Der Wahnsinn, den man Liebe nennt

Clara Römer

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Taschenbuch
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"Eine sehr authentische Geschichte mit ganz viel Herz, Verstand und einem besonderen Humor."

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Susa und Wolf sind seit Jahren verheiratet und eigentlich auch ohne Kinder ganz glücklich. Aber als sie durch ein Versehen entdeckt, dass er ganz in der Nähe ihrer neuen Wohnung eine Zweitfamilie mit Kind unterhält, bricht ihre Welt zusammen und sie flüchtet sich zu ihrer Mutter Romy. Doch statt Susa aufzufangen, zerstört Romy gleich noch eine Illusion, denn auch Susas Vater war ein notorischer Fremdgänger mit weitreichenden Konsequenzen für die Familie. Nicht nur Susas Leben wird ordentlich durcheinandergewirbelt, in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis geht es ähnlich turbulent zu. Susas beste Freundin Bille hatte einen schweren Unfall und ihre Freundin Ruth hat eine Affäre ... Hinter dem Pseudonym Clara Römer steckt eine bekannte deutsche Autorin, welche tolle Historische Romane, Familiengeschichten und Krimis schreibt (zum Teil unter weiteren Pseudonymen). Und schon bevor ich wusste, dass auch „Der Wahnsinn, den man Liebe nennt“ aus ihrer Feder stammt, stand das Buch auf meiner Wunschliste. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, er ist wunderbar leicht und flüssig – dabei ist die Geschichte zum Teil sehr traurig und berührend, aber natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Es wirkt alles so authentisch, dass ich mich unwillkürlich gefragt habe, ob die Autorin damit vielleicht ein Stück eigene Geschichte aufgearbeitet hat. Besonders bewegend war die Geschichte über Wolfs behinderten Bruder Ulf. Sie ging mir sehr nahe, denn die Autorin zeigt, wie unberechenbar und ungerecht das Leben zuweilen ist. Die Personen sind sehr komplex angelegt. Susa ist immer auf Harmonie bedacht und nimmt sich selbst zurück, während Wolf eher sprunghaft in seinen Launen ist. Sie war mir von Beginn an sympathisch, steht mitten im Leben, führt die Papeterie der Familien und kümmert sich um die kranke Mutter. Nur ihren Mann behandelt Susa wie ein rohes Ei – aber was sieht man seiner großen Liebe nicht alles nach. Dabei ist Wolf ist ein absoluter Erfolgsmensch und Egoist – also nicht gerade ein Sympathieträger. Neben ihrer Mutter hat auch ihre beste Freundin Bille Susa von Beginn an vor Wolf gewarnt, sich aber sonst nicht eingemischt. Als es dann hart auf hart kommt, macht sie ihr keine Vorwürfe, sondern steht ihr bei und bringt sie dazu, sich neu zu orientieren und nach vorn zu schauen, stupst sie immer wieder an, damit sie endlich vorwärts kommt. So eine Freundin braucht jede Frau! Ich bin total begeistert, dass die Autorin auch in diesem Genre und unter diesem Synonym so toll brilliert und eben keinen „seichten Frauenroman“, sondern eine sehr authentische Geschichte mit ganz viel Herz, Verstand und einem besonderen Humor geschrieben hat! Vielen Dank für die schönen Lesestunden.

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Susa und Wolf sind seit Jahren verheiratet und eigentlich auch ohne Kinder ganz glücklich. Aber als sie durch ein Versehen entdeckt, dass er ganz in der Nähe ihrer neuen Wohnung eine Zweitfamilie mit Kind unterhält, bricht ihre Welt zusammen und sie flüchtet sich zu ihrer Mutter Romy. Doch statt Susa aufzufangen, zerstört Romy gleich noch eine Illusion, denn auch Susas Vater war ein notorischer Fremdgänger mit weitreichenden Konsequenzen für die Familie. Nicht nur Susas Leben wird ordentlich durcheinander gewirbelt, in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis geht es ähnlich turbulent zu. Susas beste Freundin Bille hatte einen schweren Unfall und ihre Freundin Ruth hat eine Affäre ... Hinter dem Pseudonym Clara Römer steckt eine bekannte deutsche Autorin, welche tolle Historische Romane, Familiengeschichten und Krimis schreibt (zum Teil unter weiteren Pseudonymen). Und schon bevor ich wusste, dass auch „Der Wahnsinn, den man Liebe nennt“ aus ihrer Feder stammt, stand das Buch auf meiner Wunschliste. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, er ist wunderbar leicht und flüssig – dabei ist die Geschichte zum Teil sehr traurig und berührend, aber natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Es wirkt alles so authentisch, dass ich mich unwillkürlich gefragt habe, ob die Autorin damit vielleicht ein Stück eigene Geschichte aufgearbeitet hat. Besonders bewegend war die Geschichte über Wolfs behinderten Bruder Ulf. Sie ging mir sehr nahe, denn die Autorin zeigt, wie unberechenbar und ungerecht das Leben zuweilen ist. Die Personen sind sehr komplex angelegt. Susa ist immer auf Harmonie bedacht und nimmt sich selbst zurück, während Wolf eher sprunghaft in seinen Launen ist. Sie war mir von Beginn an sympathisch, steht mitten im Leben, führt die Papeterie der Familien und kümmert sich um die kranke Mutter. Nur ihren Mann behandelt Susa wie ein rohes Ei – aber was sieht man seiner großen Liebe nicht alles nach. Dabei ist Wolf ist ein absoluter Erfolgsmensch und Egoist – also nicht gerade ein Sympathieträger. Neben ihrer Mutter hat auch ihre beste Freundin Bille Susa von Beginn an vor Wolf gewarnt, sich aber sonst nicht eingemischt. Als es dann hart auf hart kommt, macht sie ihr keine Vorwürfe sondern steht sie ihr bei und bringt sie dazu, sich neu zu orientieren und nach vorn zu schauen, stupst sie immer wieder an, damit sie endlich vorwärts kommt. So eine Freundin braucht jede Frau! Ich bin total begeistert, dass die Autorin auch in diesem Genre und unter diesem Synonym so toll brilliert und eben keinen „seichten Frauenroman“ sondern eine sehr authentische Geschichte mit ganz viel Herz, Verstand und einem besonderen Humor geschrieben hat! Vielen Dank für die schönen Lesestunden.

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Cover Das Cover ist wie Susa. Nicht mehr ganz neu, mit Rissen und Macken, die einfach vom Leben kommen. Und dennoch liebenswert. So präsentiert sich dieses Buch in eher schlichtem Gewand und fällt wohl gerade deswegen zwischen seinen reißerisch aufgemachten Geschwistern heraus. Mir jedenfalls gefällt dieses fast schon nostalgische Gewand sehr gut. Passt sicherlich nicht zu jedem Titel aber zu diesem hier allemal. Handlung Sus sollte eigentlich glücklich sein. Sie hat einen Mann, um den sie viele beneiden, leider gerne mal zu viele. Ein tolles Haus, auch wenn sie sich noch nicht ganz wohnlich darin fühlt und einen hübschen Laden mit viele wirklich netten Stammkunden. Gut sie muss natürlich abstriche machen, aber das tut sie gerne für Wolf, ihren Ehemann. Immer für Wolf. Doch als ein Kühlschrank ihre kleine Welt zum Einsturz bringt, bemerkt sie langsam, wie fremd sie sich selber geworden ist. Wie weit sie zurückstecken musste und wie viel Drama sich doch irgendwie um sie herum angesammelt hat. Darauf hin packt Susa ihre Sachen und ihren Schmerz und es öffnet sich ihr eine ganz neue Welt. Eine Welt, die ihr fremd und einsam vorkommt, und in der sie doch langsam entdeckt, wer sie wirklich ist. Scheibstil Clara Römers Stil passt einfach zu dieser Geschichte. Leicht, mit Gefühl, kleinen Überraschungen. Dabei hat sie eine Art zu schreiben, die klingt als würde Susa neben dir sitzen und sich alles vom Herzen reden. Einfach normal. Ja ich denke, man kann es so sagen. Wie aus dem Leben gegriffen. Wie die ganze Situation eben auch. Dabei gibt es neben der Geschichte von Susa und Wolf auch noch die kleinen Nebenstorys, die den Hauptfaden zwar nicht überlagern, ihn aber gekonnt ausschmücken und so dem Buch noch eine hintergründige Spannung verleit. Charaktere Der Leser merkt gleich das Susa nicht unbedingt der Typ Mensch ist, welcher sich durchbeißen mag. Für sich einsteht. Und Wolf ihr Mann macht es dir dabei sehr leicht. Er tut nämlich nur was er will und pfeift auf die Wünsche seiner Frau. Dies geht beim Essen los und hört bei der Wohnung auf. Nach der Trennung dann muss Susa erst einmal lernen wieder sie selbst zu sein. Das ist erschreckend realistisch und zeigt, wie jemand unter solch einem dominanten Partner leiden kann, wenn Grenzen nicht respektiert werden. Ihr Wandel gefällt mir dabei richtig gut. Dann wäre Wolf, diesen Kerl hasste ich ja gleich. Vielleicht schon, weil man ja durch den Klappentext wusste, dass er hinterhältig ist, aber was das Buch dann über ihn noch so ausspuckt, ist dann die Krönung. So ein richtiger Hasschara. Die umliegenen Nebencharaktere passten dann auch perfekt in die Geschichte. Schmückten sie aus, brachten Leben rein und wirkten einfach trotz ihrer kurzen Momente sehr lebendig. Meinung Ein Roman mit diesem Thema muss nicht nur fesselnd sein, er muss auch etwas enthalten, was einen an die Seiten bindet. Eine Spannung, die über das Drama hinausgeht und einem eben nicht das Gefühl gibt, man wisse ja doch schon, wie es ausgehen wird. Natürlich gibt es diese kleinen Dinge die man einfach weiß. Der Junge bekommt das Mädchen und und und. Aber darüber hinaus muss es ja fesseln. Und genau das schafft dieser Roman spielend, sodass ich kaum zwei Tage - und eine verdammt lange Nacht *gähn* gebraucht habe, um ihn durchzuhaben. Es sind diese Nebengeschichten, die zusammen mit Susas Leben so wunderbar harmonieren, das man beim Lesen seine Fühler in alle Richtungen ausstreckt, um auch ja jedes Rätsel am Ende lösen zu können

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