Leserstimmen zu
Heldentage

Sabine Raml

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"Schlechte" Seiten gab es für mich vor allem am Anfang des Buches viele. Es viel mir schwer mich reinzulesen, da die Geschichte für mich teilweise nicht nachzuvollziehen war bzw. nicht realistisch. Dasd hat sich allerdings zur Mitte des Buches gelegt, wo ich dann auch zu meinem lieblingscharacter gefunden habe. Das Ende fand ich wieder eher mittelmäßig, aber alles in allem war es ein gutes Buch mit toller Geschichte und guten Figuren.

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Lea ist fünfzehn und hat viele Träume: Sie will schreiben. Sie will rennen, ohne je außer Puste zu sein. Doch ihr Leben sieht ganz anders aus. Ihre Mutter hat ihre eigene Probleme, dass sie keine Zeit hat ihre Tochter Aufmerksamkeit zu schenken. Zum Glück gibt es ihre Clique und Pola, der neue an der Schule. Der Titel hat mich neugierig gemacht und das Cover war auch sehr interessant. Mir gefiel der Untertitel - Do what you love. Doch um so mehr ich die Geschichte lass ums so langweilige war es. Teilweise war ich sogar verwirrt. Mir hat die Spannung total gefehlt. Die letzten 10 Seiten hatten das endlich mal so was wie Spannung. Teilweise konnte ich der Geschichte nicht folgen, die Gedankengänge von Lea waren sehr verwirrend. Auch das auftauchen von englischen Sätzen hat mich immer wieder total aus dem Konzept gebracht.

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Ein tolles Buch

Von: Buecherdenise

23.07.2015

Allgemeine Info: Autor: Sabine Raml Verlag: Heyne Verlag Erscheinungsdatum: 2. März 2015 Seiten: Gebundene Ausgabe 304 Seiten Klappentext: Das Leben hat echt einen Knall! 790 Tage, dann ist Lea endlich volljährig! Sie kann es kaum erwarten. Bis dahin steht ihr aber noch ein harter Sommer bevor: Lenny, ihr erster Freund, serviert sie einfach ab. Ihre Mutter versinkt so in ihren eigenen Problemen, dass sie das Haus nicht mehr verlässt. Und Lea selbst? Sie möchte an manchen Tagen einfach nur davonlaufen und nie, nie mehr zurückkommen. Aber in ihrem tiefsten inneren ist sie eine Heldin und zeigt dem Leben einfach die kalte Schulter, wenn es sein muss... Eigene Meinung: Ein großartiger Debütroman einer begnadeten Autorin die über das Leben der 15 jährigen Lea schreibt. Lea hat es nicht leicht in ihrem Leben, nicht nur das sie selbst mit Asthma zu kämpfen hat, auch zu Hause ist nicht alles wie es sein sollte, denn ihre alkoholkranke Mutter leidet an Depressionen und das eh schon sehr knappe Geld wird immer wieder in neue "Flaschenfreunde" gesteckt. Sabine Raml hat ein Roman über das wahre Leben geschrieben und gewährt Einblicke hinter die Fassade von zerütteten Familien. Erschreckende Einblicke die mich bestürzt zurück gelassen haben, denn ich will mir gar nicht ausmalen, wie viele Kinder so aufwachsen müssen ... Lea ist eine sehr anstregende Protagonistin, aber in der Situation in der sie sich befindet durchaus verständlich und nachvollziehbar. Sie versucht ihrem Leben immer öfter zu entfliehen und driftet in ihre Tagträume ab. Obwohl es Lea daheim nicht leicht hat, ist sie eine starke junge Frau die sich irgendwie durch´s Leben boxt und ihren 18. Geburtstag entgegenfiebert ... endlich ausziehen und ein eigenes Leben führen. Der Schreibstil von Sabine Raml war ungewöhnlich. Sehr gefühlvoll beschreibt sie das Leben ihrer Protagonistin in kurzen, knappen, aber dennoch aussagekräftigen Sätzen.

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Aber wenn ich etwas gelernt habe, dann, dass das Leben zwar meistens ein Dschungel und manchmal eine Insel, aber niemals ein Wunschkonzert ist. Wenn es stimmt, dass die gute Fee immer nur drei Wünsche auf einmal erfüllt, finde ich das ziemlich dämlich von der guten Fee und auch ungerecht. Drei Wünsche für jemanden, dem so ziemlich alles fehlt, sind nicht viel. - Seite 66 Inhaltsangabe: 790 Tage, dann ist Lea endlich volljährig! Sie kann es kaum erwarten. Bis dahin steht ihr aber noch ein harter Sommer bevor: Lenny, ihr erster Freund, serviert sie einfach ab. Ihre Mutter versinkt so in ihren eigenen Problemen, dass sie das Haus nicht mehr verlässt. Und Lea selbst? Sie möchte an manchen Tagen einfach nur davonlaufen und nie, nie mehr zurückkommen. Aber in ihrem tiefsten Inneren ist sie eine Heldin und zeigt dem Leben einfach die kalte Schulter, wenn es sein muss. Meine persönliche Meinung: Ein Buch, dass mir immer und immer wieder empfohlen wurde. Auch das Cover ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf und somit musste auch bei mir Heldentage einziehen. Die Autorin erzählt uns von einem Mädchen, dass es bisher nicht leicht in ihrem Leben hatte. Lea ist fünfzehn, ihre Mama Alkoholikerin und ihr Papa wohnt auf Ibiza. Ihre Mama versäuft das ganze Geld, dass sie eigentlich zum Leben zur Verfügung hätten. Lea ist stets dafür zuständig ihrer Mama neue Flaschenfreunde zu besorgen. Noch 790 Tage, dann ist Lea volljährig und kann aus diesem grausamen Leben ausbrechen. Bis dahin flüchtet sie sich in ihre Träume und Gedanken: Sie will rennen, ohne je aus der Puste zu sein. Sie will so wunderschön sein wie ihre beste Freundin Pola. Sie träumt von den Orten auf den Postkarten, die ihr ihre Freunde aus dem Urlaub schicken. Und von Lenny, der ihr nicht aus dem Kopf geht und in den sie bis über beide Ohren verliebt ist. In ihren Träumen ist Lea eine Heldin. Im richtigen Leben klappt es manchmal nicht so gut. Lenny hat sich von Lea getrennt, und das nur, weil sie Angst hatte ihn zu küssen. Scham und Atemnot plagen sie und nun hat sie erst recht alles verbockt. Lea träumt von einem besseren Leben und manchmal auch davon, wie es wäre morgens einfach nicht mehr aufzuwachen. An den Schreibstil muss man sich erst einmal gewöhnen. Sabine Raml schreibt in sehr kurzen und knappen Sätzen, die einem immer wieder abgezwickt vorkommen. Nach nur wenigen Seiten hat man sich aber daran gewöhnt und das Buch lässt sich flott und in einem rutsch sehr gut zu Ende lesen. Wir bekommen den Alltag von Lea erzählt. Ein Alltag, den sie niemandem anvertraut, nicht einmal ihrer besten Freundin Pola. Sie schämt sich für ihre Mutter und für ihr Leben. Lea ist manchmal sehr kindlich und dann wiederum sehr erwachsen. Sie driftet stets mit ihren Gedanken ab und hält sich selbst für schwach. Eine Heldin ist Lea gerade deswegen, da sie stets nach vorne blickt und die Hoffnung nie aufgibt, dass dieser Alltag irgendwann ein Ende haben wird. Eine Geschichte die mich definitiv überrascht hat, die eigentlich unerträglich ist, jedoch so wunderbar sympathisch und zauberhaft erzählt wird. Authentisch und sehr lebensnah hat Sabine Raml das Leben von Lea niedergeschrieben. Eine tiefsinnige Geschichte die uns zeigt, dass das Leben auch so ganz anders sein kann, als man es sich manches mal wünscht oder es gerne hätte. Lea und ihr Leben macht einem Mut. Es zeigt dem Leser, dass man bei noch so großen Problemen nicht den Kopf in den Sand stecken sollte, dass man sich jemandem anvertraut und die Hoffnung einfach nie verliert. Ein wunderbarer Debütroman, der einem von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, und nachdenklich noch lange beschäftigt.

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Das Cover und der Klappentext haben mich wirklich neugierig auf mehr gemacht . Nun habe ich dieses Buch heute angefangen und bin auf Seite 45 , und so genervt und gelangweilt, das ich dieses Buch nicht zuende lesen werde , sorry ! Die Protagonistin hat eine lockere flüssige Sprache , sodass der Schreibstil gut ist , aber die Geschichte an sich , kann mir nicht viel abgewinnen . Tut mir wirklich Leid Jeder hat einen eigenen Geschmack , daher muss jeder für sich selber entscheiden , ob er es sich kauft oder nicht .

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Das Cover und der Klappentext haben mich wirklich neugierig auf mehr gemacht. Nun habe ich dieses Buch heute angefangen und bin auf Seite 45 und so genervt und gelangweilt, das ich dieses Buch nicht zuende lesen werde, sorry ! Die Protagonistin hat eine lockere flüssige Sprache , sodass der Schreibstil gut ist , aber die Geschichte an sich , kann mir nicht viel abgewinnen. Tut mir wirklich Leid. Jeder hat einen eigenen Geschmack , daher muss jeder für sich selber entscheiden, ob er es sich kauft oder nicht.

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Lea ist Außenseiterin. Sie ist nicht besonders hübsch, hat Asthma und eine Hauterkrankung. Ihre Mutter kümmert sich nicht um sie, ist selbst viel zu beschäftigt mit ihren eigenen Problemen, um Leas zu erkennen. Lea ist viel mehr eine Stütze für sie. Dabei ist der Weg zum Erwachsen werden doch eh schon steinig genug. Nur noch 790 Tage, dann ist sie achtzehn. 790 Tage in denen sie gegen Atemnot, Anfeindungen und Liebeskummer kämpfen muss. "Ja, ich wünsche mir einen vollen, warmen Bauch, Haut, die nie rot wird. Und Luft, die immer ausreicht, selbst für einen Marathonlauf oder Tauchgang. So viel Luft, wie man für einen langen, langen Kuss benötigt." Lea fehlt der Atem Dinge anzusprechen. Ihre Probleme in Worte zu fassen fällt ihr schwer, was den Kampf dagegen verhärtet. Ihre Gedanken hingegen haben ausreichend Luft zu fliegen.Loopings zu drehen und in die Ferne zu sehen. Dies spiegelt sich in der wundervollen metaphorischen Sprache der Autorin Sabine Raml wieder, die ein Debüt aufs Parkett legt, das sich gewaschen hat. "Ich hasse es, wenn ich etwas tun muss, das ich nicht will. Meine Luft wird ganz dünn davon und schwebt langsam davon. Wie ein Vogel." Die reale Welt ihrer Protagonistin Lea hat dem Mädchen so wenig zu bieten, dass sie sich immer wieder in eine Traumwelt rettet und eigene Vorstellungen ihres Lebens ausmalt. Und obwohl sie sich so häufig wünscht der Realität entfliehen zu können, fasst sie den Mut zu kämpfen. Heldenmut ist dafür von Nöten, denn ihre Gegner sind stark und zäh. "Ich spüre ihren Atem in meinem Nacken. Mutter kriegt mich nicht klein (sie kriegt mich ja nicht mal gescheit groß)." Mir gefallen die Themen, die Sabine Raml anspricht. Das verschobene Mutter-Kind-Gefüge, mit dem Lea zu kämpfen hat, und ihr unnötig Steine in den Weg legt. Unnötig, da es auch anders sein könnte, wenn ihre Mutter eben das machen würde, wofür sie da ist: sich um ihre kranke Tochter kümmern. Lea ist ziemlich auf sich allein gestellt. Nicht nur im Kampf gegen ihre Krankheit, gegen ihren Kummer, sondern auch darin zu erkennen, was wirklich im Leben zählt. Zum Glück hat sie eine wirklich gute beste Freundin, die ihr treu zur Seite steht. Mehr und mehr nimmt die Handlung, die anfangs ein bisschen ins plätschern gerät, an Fahrt auf. Lea erkennt, dass innere Werte zählen, und der Leser, dass manchmal mehr in einem Menschen steckt, als auf den ersten Blick ersichtlich.

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Eine Geschichte, die mir den Atem geraubt hat. Ein unfassbar schöner und poetischer Schreibstile mit viel Tiefe! Ein der besten Bücher, das ich gelesen habe und wahrscheinlich so schnell nicht mehr vergessen werde!

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