Leserstimmen zu
Verschwörung

David Lagercrantz

Millennium (4)

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Meinung: “Das Buch hat eine gute Marketingstrategie.” Wir beide haben die ersten drei Bände dieser Milleniumssaga geliebt. Stieg Larsson kann erzählen und hat einen sehr komplexen Schreibstil. Immer wieder wurden Handlungsstränge und Informationen hineingeworfen, die dann später verwendet wurden und das macht diese ersten 3 Bände so wahnsinnig gut. Nichts ist vorhersehbar und man wieder immer wieder überrascht. Es sind interessante und vielschichtiger Thriller in unseren Augen. Doch dieser Fortsetzungsband ist ganz anders im Vergleich zu den vorherigen Büchern. Mein Vater meinte, dass es sehr künstlich konstruriert wirkt und die Geschichte relativ unspektakulär war. Die Geschichte um das autistische Kind war nun ja nicht ganz so sinnig in seinen Augen. Er vermutet, dass hier versucht wurde mit Gewalt die Reihe fort zu setzten, da die vorigen Bände so gut angekommen und verkauft wurden. Dieser neue Fall konnte ihn nicht wirklich überzeugen. Die Charaktere wirken auch nicht ganz so überzeugend. Lisbeth ist zwar so cool wie immer, jedoch wirkt sich nicht so authentisch wie “früher”. Michael hingegen befindet sich in diesem Band in eine Sinnkrise und mein Vater hat das als ein wenig langweilig empfunden. Kurz zusammen gefasst: die alt bekannten Charaktere sind da, aber nicht mehr so authentisch, wie in den vorherigen Büchern, was sehr schade ist. Am Ende hat er sogar drüber gelesen, da ihm die Auflösung eigentlich nicht mehr interessiert hat. Er hat zu mir gemeint, sollte es noch einen fünften Band geben, wird er die Reihe nicht mehr weiterlesen. Deshalb breche ich die Reihe nach dem dritten Buch ab. Eigentlich waren mehr Bücher als die ersten Drei von Steig Larsson geplant, jedoch ist der Autor frühzeitig verstorben. Fazit: Der 4 Band der Reihe war nicht sehr spektakulär und wir hätten es auch überlebt, wäre dieser Band nicht veröffentlicht worden. Mein Vater meint, mehr wie 3 Sterne darf ich nicht vergeben, also gibt es für das Buch die Bewertung von 2 Herzen. Ich für meinen Teil erspare es mir mal lieber. Falls ihr jedoch an den ersten 3 Bänden interessiert seid und gerne Thriller/Krimis liest, kann ich euch die Bücher sehr gerne weiter empfehlen. Mir haben die ersten Bände super gefallen und ich habe die damals verschlungen wie nichts. Ich werde mir die neuen Ausgaben wahrscheinlich auch noch holen für mein Bücherregal, also die ersten 3 Bände vom Original, Stieg Larsson. ;)

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Cover: Das Cover des Hörbuches ist, wie bei den anderen Teilen, in Schwarz gehalten. Vorne sehen wir in einem reflektierenden Silber einen Drachen. Die Schrift „Verschwörung“ hebt sich im Gegensatz dazu in Gelb ab. Meine Zusammenfassung und Meinung: Zunächst möchte ich einmal klarstellen, das ich selbst vorher noch keinen Krimi gelesen habe, einfach weil mir Dystopien, Romane und Fantasystorys eher liegen. Leider wurde mir dies auch bei diesem (Hör-)Buch bestätigt, denn das Hörbuch war so gar nichts für mich. Stieg Larsson ist fast jedem ein Begriff, natürlich vor allem den Krimi-Fans. Mir ist natürlich klar, dass ich vorher die anderen Bücher hätte lesen sollen und das, wie ich rausgehört habe, dieser Teil von jemand anderem weitergeführt wurde!? Für mich war die Story eher langweilig, da ich die Bücher davor ja wie gesagt leider nicht kenne, kann ich nicht wie andere davon mitreden, dass die liebgewonnenen Charaktere in diesem Teil recht vorgeführt worden sein sollen. Was mir sehr aufgefallen ist, ist, dass die Charaktere alle sehr hervorgehoben wurden. So reichte meist nicht der Begriff „gut“, nein, es war immer sowas wie „der Beste“. Ein Beispiel etwa: „Eine schöne Frau betritt den Raum“, dann war es in diesem Fall: „Die wunderschönste Frau der Welt betrat den Raum.“ Es war alles sehr pompös aufgebaut und wirkte etwas überzogen. Zur Story kann ich nur sagen, dass Lisbeth Salander in diesem Buch die absolute Superheldin darstellt, mit Kind an der Hand Bösewichte ausschaltet und dabei natürlich auch noch „super mega überirdischschön“ aussieht. Michael Blomquist scheint dagegen zwar zunächst die Fäden in der Hand zu halten, doch tut er in diesem Buch fast gar nichts. Für mich persönlich ein sehr schwaches (Hör-)Buch, das ich nur Lesern der ‚Millennium‘-Trilogie oder richtigen Hardcorefans empfehlen kann. Ich bleibe dann lieber doch bei meinen alten Genres. Bewertung: Für mich leider gar nichts, doch für den super Sprecher gibt’s noch 2 Sterne

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Mit Band 4 die Fortsetzung von Stieg Larssons bekannter Millennium Trilogie Nachdem Mikael Blomkvist erfolgreich einige Skandale aufdecken konnte, scheint seine Zeit als gefeierter Journalist nun vorbei zu sein. Zumindest behaupten das einige böse Zungen in den großen Netzwerken. Doch dann bekommt er eine Möglichkeit, sein Können erneut unter Beweis zu stellen: Unerwartet nimmt Frans Balder -der berühmte Professor und Entwickler eines ganz speziellen Programms- Kontakt mit ihm auf. Dieser ist vor einiger Zeit aus den USA nach Schweden zurückgekehrt und möchte mit einem großen Geheimnis nun an die Öffentlichkeit. Doch dazu kommt es nicht mehr: Kurz bevor Mikael bei ihm eintrifft, wird Balder ermordet. Wer wollte um jeden Preis wollte diese Veröffentlichung verhindern? Mikael beginnt mit seinen Nachforschungen. Dabei findet er auch heraus, dass seine frühere Weggefährtin Lisbeth Salander einst von Balder für einen Auftrag engagiert wurde und schon bald kreuzen sich ihre Wege erneut. Lisbeth ermittelt auf ihre ganz eigene Art und findet Brisantes heraus... Mein Fazit: Auch wenn die Fortsetzung der Millennium-Trilogie ja leider nicht mehr von Stieg Larsson stammt, war ich doch neugierig, wie es mit Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist weitergeht. Der Klappentext hat eine spannende Geschichte versprochen, die es leider nur teilweise gab. Den Anfang fand ich etwas schleppend, doch später kommt langsam etwas Fahrt in die Geschichte. Leider bleibt aber die Spannung nicht durchgehend erhalten. Manche Beschreibungen sind einfach zu lang und die Charaktere etwas farblos. "Verschwörung" sollte man nicht mit den Vorgängern vergleichen, da diese kaum zu übertreffen sind. Dennoch ist David Lagercrantz' Fortsetzung kein völliger Flop, es gab durchaus auch interessante Passagen. Insgesamt betrachtet fehlte aber das gewisse Etwas, das einen guten Thriller ausmacht. Schade! Von mir gibt es 2,5 Sternchen.

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Ich kenne zwar die Verfilmungen von Verblendung, Verdammnis und Vergebung - habe jedoch bis jetzt keines der Bücher von Stieg Larsson gelesen. Sie stehen zwar in meinem Regal, bis heute jedoch noch ungelesen. Nichtsdestotrotz erlaube ich mir hier meine eigene, ungetrübte/ungeblendete Meinung zu diesem vierten Buch der Millennium-Reihe kundzutun. Die ersten hundert Seiten waren schlichtweg sehr, sehr ermüdend. Ich brauchte mehrere Tage, um mich über diese Hürde zu schleppen. Da ich jedoch von Natur aus neugierig bin, die Meinungen über das Buch sehr polarisieren, habe ich mich zusammengerissen und weiter gelesen. Zunächst fiel mir ein Punkt ins Auge: in dem Buch ist jede Figur immer der/die Beste in allem. Die allerschönste Frau, der klügste und intelligenteste Computerfritze, usw. - Nutella mag ich zwar dick aufs Brot, aber hier wurde definitiv viel zu dick aufgetragen. Schade eigentlich. Das hinterlässt nämlich einen etwas faden Beigeschmack. Der nächste Punkt ist, dass die Hauptfigur Mikael Blomkvist irgendwie nicht in die Pötte kommt. Irgendwann schreibt er dann mal irgendwas - wie toll. Vielleicht hätte man Themen splitten sollen: Autismus, Russenmafia, NSA, usw. - das alles hätte ohne weiteres als "Nicht-Millenium-Buch" funktionieren können. Hätte sich vielleicht nicht so gut verkauft, aber hätte dann vielleicht den Nachlass von Stieg Larsson (ich will jetzt nicht beschmutzt sagen!) etwas mehr in Ehren gehalten. Schließlich ist von der Millennium-Trilogie die Rede, und nicht von einer Tetralogie. Der Grund, warum hier noch ein vierter Teil nachgeschossen wurde, erschließt sich mir nicht. Man hätte Mikael und Lisbeth in Ruhe lassen sollen. Die Geschichte nahm nach den ersten hundert Seiten doch ein wenig an Fahrt auf, war aber stellenweise - durch die ganzen Verknüpfungen untereinander und alte, wieder auftauchende Figuren - etwas holprig zu lesen. Lisbeth Salander hatte ich aus den Filmen als schillernde, interessante Persönlichkeit im Kopf. Im Buch kam sie irgendwie nicht so rüber. Schade eigentlich. Auch sie hat etwas von ihrem Glanz gelassen :( Ein typischer Fall von gewollt aber nicht gekonnt. Mit aller Macht wurde hier versucht, den Protagonisten wieder Leben einzuhauchen, was meiner Meinung nach absolut misslungen ist. Mein abschließendes Fazit: als Stieg Larsson-Fan kann man dieses Buch lesen, muss es aber keinesfalls. In meinen Augen ist es schade um die Zeit. Ich werde mir jetzt die Millennium-Trilogie zu Gemüte führen, auch wenn ich die Geschichten schon kenne, interessiert es mich jetzt umso mehr, was dem geistigen Vater von Mikael und Lisbeth so aus den Fingern floss ... Schlimmer als das hier kann es ja wohl kaum sein.

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