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Leserstimmen (19)

Jory John, Mac Barnett: Miles & Niles - Hirnzellen im Hinterhalt (Die Miles & Niles-Reihe) (1)

Miles & Niles - Hirnzellen im Hinterhalt Reinhören

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Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2032-3

Erschienen:  24.08.2015
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Einfach genial

Von: Monika Stutzke Datum : 08.08.2016

lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Miles Murphy zieht mit seiner Mutter in das kleine Nest Yawnee Valley und ist sauer. In seiner alten Schule war er der Streichespieler schlechthin. Sein erklärtes Ziel ist es, diesen Ruf nun auch in der neuen Schule wieder zu erringen. Aber gleich am ersten Schultag muss er feststellen, dass es bereits einen Trickser gibt und er scheint sehr gut zu sein.
Dumm nur, dass Schuldirektor Barry Barkin denkt, er wäre es gewesen und hat ihn nun auf dem Kieker.
Jedem neuen Schüler an der Schule wird ein "Pate" zur Seite gestellt, der ihn in der Schule herumführt und ihm auch zeigt, wie es langgeht. Miles wird der ruhige Niles zur Seite gestellt.
Miles tut alles, um DER Trickser der Schule zu werden, aber immer, wenn er denkt, der Streich ist gelungen, wird er von jemandem vereitelt...

Es ist immer schwer, sich in einer neuen Schule und Umgebung zurechtzufinden. So muss Miles Abschied nehmen von allem, was ihm lieb war. Seine Freunde, seine gewohnte Umgebung, sein Ruf als bester Trickser der Schule. Klar, dass er sich das alles erst wieder erobern muss. Allem voran will er wieder DER Trickser der Schule werden.
Aber er hat nunmehr seinen Meister gefunden.
Alles, was er sich gut überlegt hat, geht nach hinten los. Wie kann das denn sein? Er ist ratlos, bis sich der Trickser mit ihm treffen will und eine Zusammenarbeit mit ihm anstrebt.
Das geht natürlich gar nicht, er will DER Trickser sein und nicht im Duo auftreten. Von nun an stehen sich beide als Rivalen gegenüber. Aber verdammt noch mal, seine Streiche gehen immer nur scheinbar für ihn gut aus, das letzte Wort hat noch immer der andere. Da ist guter Rat teuer.

Ein wunderbares Buch für Kinder ab 10 Jahren. Obwohl ich längst dieser Altersklasse entwachsen bin, habe ich mich köstlich amüsiert.
Auf das Buch bin ich während einer Suche nach Hörbüchern, die von Christoph Maria Herbst eingesprochen wurden, gestoßen.
Auch bei diesem Buch ist es ein einmaliges Erlebnis, Christoph Maria Herbst zu lauschen. Er hat eine Art, den Figuren Leben einzuhauchen, die seinesgleichen sucht.
Ob nun Miles, Niles oder Schuldirektor Barkin, jeder hat seine eigene Art und Stimme, die der Sprecher fantastisch umsetzen konnte.

Die Geschichte ist witzig und humorvoll geschrieben. Schnell kennt man die wichtigsten Protagonisten und kann sich an ihnen erfreuen.
Neben Miles & Niles hat mich Schuldirektor Barkin fasziniert. Ein überheblicher versnobter, von sich eingenommener Typ Mensch, der sich auf die Tradition beruft, dass seine Vorfahren ebenfalls Schulleiter waren. Dieser Typ wird vom Sprecher besonders hervorgehoben.

Zu Yawnee Valley passt die Bezeichnung Kuhkaff so richtig. Nichts los und jede Menge Kühe auf der Weide. Natürlich gibt es auch eine wichtige Broschüre über die Kühe "1.346 spannende Tatsachen, die man über Kühe wissen sollte", die Schulleiter Barkin veröffentlicht hat.

Mir hat das Hörbuch viel Spaß bereitet. In der S-Bahn habe ich teilweise dümmlich grinsend dagesessen und habe der Stimme von Christoph Maria Herbst gelauscht. Für mich immer ein Erlebnis.
Um die beiden Protagonisten zu begleiten, muss man kein Kind mehr sein, auch als Erwachsener kann man sich an ihnen erfreuen und sie bei ihren Streichen beobachten und sich seinen Teil zu denken.

Ein Buch, das ich gern weiterempfehle.

Eine BEO-Nominierung für: Miles & Niles

Von: Juli Datum : 30.07.2016

https://juliliest.net/2016/07/30/eine-beo-nominierung-fuer-miles-niles/

Ich bin ganz ehrlich: Als ich die Kurzbeschreibung zu Miles & Niles von Jory John und Mac Barnett las, war ich nicht sonderlich interessiert: Zwei Streiche spielende Jungs duellieren sich im Streichespielen – ich befürchtete ein Hoch auf das Frechsein.

Dann las ich, dass Christoph Maria Herbst das Hörbuch dazu eingesprochen hat – was allerdings auch noch keine Garantie für irgendwas ist. Und dann las ich, dass das Hörbuch für den BEO nominiert wurde – und das ist für mich in der Regel tatsächlich eine Garantie dafür, dass etwas gut ist. Also ließ ich mich drauf ein und siehe da: Miles & Niles sind tatsächlich gut!

Super toll!

Von: Jacqueline Datum : 15.06.2016

itsabookwormthing.wordpress.com

Die Story ist wirklich wahnsinnig gut durchdacht und ich musste stellenweise auch lachen. Die Wahl des Sprechers ist hervorragend. Christoph Maria Herbst schafft es, jedem und sogar einer Kuh, Leben einzuhauchen und aus dem Hörbuch ein Hörerlebnis zu machen.Ich persönlich finde es super gut gelesen und Herbst passt einfach wunderbar zu der Geschichte. Ich liebe diese Geschichte und vor allem deshalb, weil sie mich daran erinnert, wa ich als Kind so gemacht habe (Klingelstreiche und co.). Aber man ist ja bekanntlich nie zu alt, um einen Streich zu spielen.

Leider nicht so toll

Von: Madame Flamusse Datum : 21.03.2016

https://reingelesen.wordpress.com/

Die Geschichte wollte ich als Vorlesepatin teilen, aber das Buch hat mich nicht angesprochen. Ich fand es zu unrealistisch, und auch nicht wirklich witzig. Ne einfach nicht so meins. Die Jungs im Buch hatten dann auch noch so ähnliche Namen, und es wirkte alles doch arg gezwungen.

Die Trickser-Könige!

Von: Samys Lesestübchen ( Sabrina Mayer ) Datum : 26.02.2016

samysbooks.blogspot.de/

Inhalt:

Miles liebt sein Leben. Als der beste Streichespieler seiner Schule träumt er davon als Berühmtheit in die Geschichte einzugehen. Doch seine Mutter hat andere Pläne und verschlägt es ihn in ein langweiliges Kuh-Kaff namens Yawnee-Valley. Aber das sollte ihn normalerweise nicht an seinem –Traum hintern, denn auch hier kann er seinem Ruf doch alle Ehre machen und zum besten Streichespieler aller Zeiten werden. Oder etwa doch nicht? Denn die Sache hat einen gravierenden Haken – Es gibt schon einen!
Ein urkomischer Wettkampf zwischen zwei Jungs beginnt aus der eine ulkige Freundschaft entspringt. Nur dem Schulleiter ist gar nicht zu lachen zu mute, denn der anderen Freud ist sein größtes Leid!

Meine Meinung:

Das Autoren-Duo Jory John & Mac Barnett haben ein urkomisches und grandioses Hörvergnügen für Hörbuchfans ab 8 Jahren geschaffen.
Der lockere und junge Erzählstil ist absolut prima. Man dringt tief in die Handlung ein und die malerische Gestaltung verleitet den Hörer zu einem bilderbuchhaften Gedankenkarussell voller spritzigen Humor, tollen Tricks und charismatischen Protagonisten.
Das Sahnehäubchen und die dazugehörige Krönung bildet der Sprecher. Christoph Maria Herbst ist die perfekte Wahl. Er bringt die Handlung total authentisch herüber, lässt die Handlung wie Bilder vor dem inneren Auge tanzen und lässt die Protagonistin lebendig wirken.
Die klare Botschaft: „ Alleine ist man zwar stark, aber gemeinsam umso stärker!“ ist toll herausgearbeitet und zeigt wie wichtig Freunde und gemeinsame Interessen sind, die man gut und gerne miteinander teilt. So werden nämlich aus den größten Konkurrenten die dicksten Freunde ;)

Mit dem Cover bekommt man dann noch einen tollen Eindruck von Miles & Niles, die die Handlung mit Leben füllen.

Fazit:
Lebhaft komisches Hörvergnügen für Jung und Jung gebliebene!

[Rezension] Miles & Niles - Hirnzellen im Hinterhalt

Von: Mareike Datum : 20.02.2016

buch-challenges.blogspot.de/

"Miles & Niles - Hirnzellen im Hinterhalt" ist der Auftakt einer Jugendbuchserie, die reichhaltig an Humor ist. Ich habe bei cbt noch keine Informationen über eine Fortsetzung finden können, aber ich gehe stark davon aus, dass es sie geben wird.

Die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Vielen gelungene schwarzweiß-Zeichnungen untermalen die jeweilige Szene. Man findet fast auf jeder Seite eine, wodurch das Buch für die jungen Leser sicher noch interessanter wird. Die Schrift ist zudem recht groß gehalten. Zusammengefasst also ein prima Buch für Kinder, die vielleicht nicht so gern lesen und durch den Humor der Handlung sowie der leserfreundlichen Schriftgröße und die vielen Zeichnungen zum Lesen animiert werden können. Da ich Gregs Tagebuch nicht kenne, möchte ich hier keinen Vergleich ziehen, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Zielgruppe in etwa dieselbe ist.

Was mir als Erwachsene an der Aufmachung nicht so richtig gefallen hat, aber Ansichtssache ist, ist, dass die Widmung direkt über dem Impressum steht. Ich kenne es eigentlich so, dass eine Widmung vor die Geschichte gestellt ist (mit einer eigenen Seite). So geht sie leider unter, obwohl sie sehr gelungen ist.

Inhaltlich gibt es dagegen überhaupt nichts zu meckern. Das Buch war durchgängig unterhaltsam und hat mich immer wieder amüsiert den Kopf schütteln lassen. Man begleitet Miles ab seinem Umzug nach Yawnee Valley und erlebt mit ihm seinen Schulalltag. Während er in seiner alten Schule der absolute Star am Streiche-Himmel war, muss er sich hier mit einem anderen Streiche-König messen, der so richtig gute Einfälle hat. Wie Miles reagiert, lest ihr besser selbst. Auch wenn Miles nicht so richtig sympathisch war, denke ich, dass gerade die jungen Leser seine Streiche als lustig empfinden werden. Mir persönlich gefielen die Streiche von seinem "Konkurrenten" Niles um einiges besser. Zumindest waren beide einfallsreich und das ist ja auch schon einmal was. ;-)

Bewertung
Schon die Aufmachung des Buches hat mich überzeugt. Die Zeichnungen sind gelungen und die Geschichte war durchgängig interessant. Ich würde gern weitere Bände lesen und denke, dass nicht nur Zehnjährige mit dem Buch ihren Spaß haben können. Ich bin weit über diese Zielgruppe hinaus und war trotzdem immer wieder amüsiert. Also: Eine tolle Geschichte, die bestimmt bei der Jugend gut ankommt.

Hörbuch : Miles & Niles

Von: Fadentante Datum : 08.02.2016

fadentante.blogspot.de

Miles & Niles gelesen von Christoph Maria Herbst. Er schafft es, mit verschiedenen Stimmlagen das Hörbuch zu einem wirklichen Genuss zu machen. Die Geschichte, die er liest, ist einfach klasse und durch seine verschiedenen Stimmlagen macht er das Hörbuch wirklich spannend und sehr interessant, eben ein echter Christoph Maria Herbst !!

Miles gerade von einer Stadt am Meer nach Yawnee Valley gezogen, wo es als Attraktion anscheinend "nur" Kühe gibt. Es gibt sogar ein Buch "1.346 spannende Tatsachen, die man über Kühe wissen sollte !", herausgegeben vom Yawnee Valley Molkerei Betrieb. Das Vorwort ist von Schulleiter Barry Barkin, dem Schulleiter der Akademie für Wissenschaft und Kunst in der 5. Generation. In dem Buch werden u.a. Tatsachen aufgeführt, wie z.B. dass 313 Kühe genau 32 Zähne haben, genau wie du und ich, oder 314 Kühe kamen mit den Pilgervätern.

Kühe spielen eben eine große Rolle in Yawnee Vallee. 1836 wurde versehentlich sogar mal eine Kuh zum Bürgermeister gewählt. Einfach Kuh-rios !!!

Miles, der neu an der Yawnee Valley Akademie für Wissenschaft und Kunst ist und sich fest vorgenommen hat, auch an der neuen Schule der Streichemacher und Trickser Nummer 1 zu werden. Da wird ihm doch gleich am ersten Tag der Lehrerliebling Niles als Schulhelfer zur Seite gestellt. Und Miles mag Lehrerlieblinge nicht, weshalb er lieber das Angebot von Niles ablehnt, gemeinsam die besten Trickser der Schule zu sein. Nach einigen Streichen muss Miles aber einsehen, dass Niles einfach immer einen Tick besser ist als er. Und so kommt es, wie es kommen muss, nach anfänglichem Konkurrenzkampf der Beiden, sehen beide ein, dass es besser ist, sich für den ultimativen Streich zu verbünden.

Dieses Hörbuch ist wirklich ein Hörgenuss. Ich habe es genossen, wie die beiden Einzelkämpfer später dann zu einem Team werden, gemeinsam gegen jemanden, der es wirklich verdient hat.

Ich möchte das Ende ja nicht verraten, aber es ist wirklich urkomisch und doch überraschend, wie zwei Bengel einen Streich so derart gut planen und durchführen können, einfach grandios, oder wie es einmal im Hörbuch heißt : Kuh-rios !!! Ich würde mich sehr freuen, wenn es eine Fortsetzung dieses Hörbuchs geben würde.

Meine Bewertung :

5 von 5 möglichen Punkten, Kuh-rios !!!

Urkomisch und dabei wunderbar durchdacht!

Von: die Selbermacherin aus im Hohen Norden Datum : 11.12.2015

selbermacherin.blogspot.de

Miles Murphy war auf seiner letzten Schule bekannt als DER Trickser und Streichespieler. Als seine Familie nun in das furchtbar langweilige und wortwörtliche Kuh-Kaff Yawnee Valley umzieht, ist für Miles klar, welche Position er auch an dieser Schule einnehmen will.
Doch als gleich an seinem ersten Schultag ein Auto auf der Treppe vor dem Schulgebäude den Weg versperrt ahnt er, dass diese Position evtl. schon belegt ist. Aber wer ist denn sein Gegenspieler?
Sollte das wirklich der Lehrerliebling Niles sein? Ein wahnwitziger Wettkampf entbrennt, bei dem immer einer die Nase vorn hat...

Um ehrlich zu sein: Zu Anfang hat mich die Stimme von Christoph Maria Herbst etwas genervt... Aber umso länger ich gehört habe umso lustiger wurde die ganze Geschichte! Am Ende wusste ich garnicht mehr was mich denn nun mein Problem war!
Wirklich komisch!
Miles will auf jeden Fall der neue bekannte und berüchtigte Streichespieler der Schule werden und bekommt die "Lusche" Niles als Schulhelfer an die Seite gestellt. Schon alleine zu dieser Zeit hätte ich mich wegschmeißen können vor Lachen. Als dann aber noch der Wettstreit entbrennt und Niles immer eine Nasenlänge vorraus ist... :-D
Ich sag lieber nix mehr!
Die Geschichte ist einfach zu köstlich! Und wie aus den beiden doch sehr unterschiedlichen Jungen später ein Team wird! Ihr könnt euch vorstellen, da bleibt kein Auge trocken...!
Ne ich sag nur noch eins: Muuuh!
:-D

Ich gebe

4,5 von 5 Sterne

PS: Ich freue mich schon total auf die Fortsetzung!

Leider wird einiges Potential verschenkt

Von: Ponine T. Datum : 09.11.2015

nichtnocheinbeautyblog.blogspot.de/

Ausgerechnet in das Kuh-Kaff Yawnee Village müssen Miles Murphy und seine Mutter ziehen. Schlimm genug, dass man also den ersten Schultag damit verbringen muss, seine Rolle für das kommende Schuljahr zu finden. Aber dann muss Miles auch noch feststellen: in Yawnee Village gibt es bereits einen Trickser, einen König der Streiche. Und dabei war das doch immer Miles' Metier! Als sich dann auch noch überraschend herausstellt, dass ausgerechnet der Schulhelfer und Lehrerliebling Niles Sparks als dieses Genie entpuppt, ist für Miles eines klar: ein Krieg um den Thron muss entbrennen!


Ich fand das Titelbild und den Klappentext ganz ansprechend und habe mich deshalb um dieses Rezensionsexemplar beworben. Und ich glaube, das Buch wird meine Klassenbibliothek total bereichern und geliebt werden von allen - und dennoch werde ich jedes Mal daneben stehen und denken: "Lest doch mal was Anständiges."


Woran liegt das nur? Eigentlich hat das Buch alle Zutaten zu einem modernen Kinderbuch. Anarchischer Humor, eine moralische Botschaft ohne erhobenen Zeigefinger, und viele Bilder und schräge Illustrationen. Besonders die eingefügten interessanten Fakten über Kühe sind ganz witzig. Aber irgendwie hat mich das Buch unbefriedigt zurückgelassen. Die Figuren sind kaum ausgeführt oder einfach nur gnadenlos überzeichnet - insbesondere Miles ist letztlich, wenn man drüber nachdenkt, ein ziemliches Arschlochkind. Die Streiche, die er spielt, sind weniger witzig als vor allem fies und letztlich auch ziemlich verletzend. Insofern gut, dass er mit Niles einen Gegenspieler bekommt, der eine moralische Haltung an den Tag legt und diese von allen Tricksern der Welt einfordert.


Was mir am Buch einfach aufstößt, ist die Sprache. Irgendjemand muss den Autoren gesagt haben, dass Zehnjährige keine Nebensätze verstehen, anders kann ich es mir nicht erklären, dass hier einfach nur ein Hauptsatz an den anderen gereiht wird und das mit so einer hohen Wiederholung an Wörtern und Formulierungen, dass sich mein Rotstift sträubt. Ja, ja, Gregs Tagebuch hat es vorgemacht, und frei nach dem Motto "Lesemuffel dort abholen, wo sie stehen" ist das Buch ganz up to date - aber wenn meine Schüler vorzugsweise solche Bücher lesen, wundert es mich da wirklich noch, wenn ich Aufsätze in genau diesem Stil vorgelegt bekommen? Wo ist eigentlich in heutigen Kinderbüchern die Lust am Erzählen geblieben? Ich finde es ziemlich schade, dass sich Autoren darauf konzentrieren, möglichst schnell zu schreiben - diese Geschichte hat so viel Potential, und all das wird verschenkt durch einen ziemlich nervigen Satzreihen-Stil.

Super witzig!

Von: Tanjas Rezensionen Datum : 15.10.2015

tanjaisaddictedto.blogspot.de/

Miles ist ein fabulöser Streichespieler, doch dann muss er mit seiner Mom in ein Kuhkaff ziehen und all seine harte Arbeit und sein Ruf sind dahin. Als er sich mit dem ruhigen Niles anfreundet wird aber das Streiche-spielen-Feuer neu entfacht und besonders der Direktor der Schule muss sich in acht nehmen! Die Illustrationen im Roman haben mir mit am besten gefallen - diese sind einfach super cool und reichlich vorhanden. Fast auf jeder Seite gibt es passend zum Inhalt Illustrationen, die mir den Spaß beim Lesen versüßt haben. Wenn man ein Junge zwischen 10-15 ist, dann wird man dieses Buch sicher richtig lieben. Es gibt eine Menge Humor, der altersgerecht verteilt ist und immer wieder neue ulkige Situationen.

Der Streiche-Kampf war einfach eine total witzige Idee und auch, wenn das alles nicht ganz so originell klingt, so war es das in der Umsetzung alle mal :D Ich bin nur so durchs Buch geflogen, dabei gibt es einiges an Story zu entdecken und lesen. Im Roman kommen nicht besonders viele Figuren vor, aber die tragenden Rollen sind dafür super ausgearbeitet. Die ganze Sache mit den Kühen fand ich urkomisch und grinse noch immer darüber.

An einigen Stellen ist der Humor doch etwas übertrieben, aber, für Kinder ist das sicher angemessener, als für einen erwachsenen Leser. Es gibt die typischen Probleme, die man als kleiner Junge hat...Schule ist doof, Freunde finden schwer und am Ende hat man sogar noch etwas dazu gelernt. Der Plot ist ziemlich und klar aufgebaut, aber ich finde, das ist kein Kritikpunkt für ein Kinderbuch. Alles und allem hätte man noch etwas mehr alltägliches einbringen können, als dieses tägliche Albern-sein, aber bei der Länge des Buches ist das auch okay. Für ein spaßiges Abenteuer haben die Autoren wirklich gesorgt :)

Ein unterhaltendes Buch nicht nur für junge Leser

Von: Corinna Pehla Datum : 01.10.2015

kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/

Miles ist der König der Streiche an seiner Schule. Oder sollte man besser sagen „Er war der König...“? Denn nun ist er in Yawnee Valley angekommen. Ein neuer Wohnort, mehr Kühe als Menschen und alles ist neu. Doch Miles ist sich sicher, auch hier wird er an seiner neuen Schule den Ruf des Tricksers haben.
Doch eines hat er nicht bedacht... es gibt bereits eine Person, die dieses perfekt beherrscht.



„Miles & Niles – Hirnzellen im Hinterhalt“ gehört zu den Büchern, zu denen ich eher selten greifen würde. Es ist halt nicht das typische Buch für meinen Lesegeschmack, aber es gehört auch in die Sparte, die mich positiv überrascht hat und die ich nicht missen möchte.

Was zuerst auffällt ist natürlich das Cover, das die beiden Protagonisten Miles & Niles zeigt. Auffälliger geht es kaum und ich muss gestehen, es machte mich sofort neugierig auf den Inhalt. Den Comic-Stil, der hier sofort ins Auge sticht, finden die Leser auch im Buch wieder und der Illustrator Kevin Cornell hat hier ganze Arbeit geleistet.
Seine Comics unterstützen den Verlauf der Geschichte und zauberten so ein großes Grinsen auf mein Gesicht. Dabei sind sie nicht albern, sondern immer sehr stimmig und voller Sarkasmus.

Die Geschichte ist schnell erzählt, Miles liebt Streiche und kommt an eine neue Schule. Sein Ziel ist es auch dort der Erfinder der besten Streiche zu sein, doch bereits am ersten Schultag erlebt er sein blaues Wunder.

Der Schreibstil der Autoren Mac Barnett und Jory John ist witzig und sehr einfach zu lesen. Er sprüht nur so vor Ideen, Einfällen und unterhält wunderbar. Dabei ist der Leser mitten im Geschehen, denn nicht nur das man wissen möchte ob Miles es schafft die unglaublichsten Streiche zu entwickeln, nein, auch sein Gegenspieler ist in diesem Bereich durchaus begabt und dies zu verfolgen macht einfach Spaß.

Für Jungen... aber auch für Mädchen ab ca. 9 Jahren wird „Miles & Niles – Hirnzellen im Hinterhalt“ ein großer Spaß sein. Kommen sie durch die Comics gut mit dem Buch voran, gleichzeitig werden sie mit den Bildern auch in die Geschichte katapultiert und der Schreibstil der Autoren wird sie nicht loslassen.
Kurz gesagt, dieses Buch ist ein großer Spaß.

Mein Fazit:
Es ist ein etwas anderes Buch für mich gewesen, aber eines das ich gerne gelesen habe und das ich meiner Tochter in die Hand drücken werde. Wer herzlich lachen möchte und eine ideenreiche Geschichte verfolgen mag, sollte hier zuschlagen.

Gerade für Jungen ab 9 Jahren ein klarer Buchtipp.

Sehr unterhaltsam

Von: CogitoLeider Datum : 28.09.2015

cogitosbuecherkiste.blogspot.de/

'Hirnzellen im Hinterhalt' ist ein sehr unterhaltsames Buch, ganz ohne Zweifel. Der Humor ist durchaus tiefsinnig und lebt auch von Wiederholungen. Das ist sicherlich sehr schön für Kinder, aber auch die Eltern haben hier was davon, finde ich. Statt plumpen Slapstick a la 'Die Knilche von der letzten Bank' wird hier der Schulstreich fast zu einer Wissenschaft. Und nein, es soll hier keine moralische Betrachtung geben.
So weit so gut, auch, was die Protagonisten betrifft, die einen überzeichneten Schema entsprechen und gerade deswegen einfach funktionieren und Spaß machen. Die Unsympathischen sind unsympathisch, die Sympathischen sind sympathischen. Das verändert sich durchaus im Laufe der Geschichte, bleibt aber stimmig.

Warum ich aber diese Art von Büchern mag, hat auch was mit den Illustrationen zu tun. Und die haben mich hier nicht überzeugt. Natürlich stellen sie den Text dar, in den sie auch gut eingebettet sind. Auch fehlt hier ein gewisser Wiedererkennungswert, der die Illustrationen in anderen Büchern charmant macht. Auch gibt es in 'Hirnzellen im Hinterhalt' wenig bis gar nichts zu entdecken, wenig KLeinigkeiten oder kleine Gags.

Nimmt man den Text - sehr interessant, auch was die stilistischen Mittel betrifft - und die Illustration - eher nicht überzeugend, so erhält man ein durchaus gutes Kinderbuch im Stile von Gregs Tagebuch, dem es aber meiner Meinung nach an dem gewissen Extras fehlt. Wobei ich mir schon vorstellen könnte, dass Jungen ab 10 Jahren (oder schon früher) einfach Spaß daran haben und vielleicht richtig Lust bekommen, den einen oder anderen Streich zu entwickeln - und natürlich nicht auszuprobieren ;)

Richtig gut gefallen hat mir allerdings die Sache mit den Kühen, die immer und überall auftauchen und damit ein wunderbarer running gag sind. Das macht das Buch dann doch sehr besonders.

Fazit?
Durchaus empfehlenswert!

Witzig, intelligent, genial

Von: Eva-Maria Obermann Datum : 20.09.2015

Miles ist sauer. Er ist umgezogen und muss sich jetzt an seiner neuen Schule im Kuhkaff Yawnee Valley neu behaupten, als Trickser, denn das ist er. Blöd, dass es in Yawnde Valley bereits einen Trickser gibt und einen verdammt guten noch dazu. Mit Schulleiter Barkin im Nacken, der in Miles bereits eine Gefahr wittert, dessen Sohn, der Schulschläger ist und Lehrerliebling Niles, der für einige Überraschungen gut ist, hat Miles einiges zu tun. Und irgendwo muht bestimmt gerade eine Kuh.
Die muhende Kuh ist der wiederkehrende Witz. Nach nur wenigen Seiten meinte Mutter, da bekäme man ja eine Kuhphobie. Lest das Buch zu ende, rate ich euch. Ich habe es zusammen mit meinem Sohn gelesen und wir fanden es beide toll. Am Ende sagte er „Mama, das Buch will ich noch ganz oft lesen“.
Der Plot ist spannend und gut durchdacht. Miles erlebt an der neuen Schule eine völlig neue Situation, da er weder der beste Trickser ist, noch so weiter machen kann wie bisher. Der Trickser der Schule entlarvt ihn, aber nur für ihn selbst. Miles erkennt also eigene, alte Fehler, er muss über sich selbst reflektieren und sich weiter entwickeln. Teilweise wird er dann auch mal eher negativ gezeigt, so dass er kein absolut perfekter Held ist. Das fand ich ganz angenehm. Miles muss kämpfen, für sich selbst und auch um ein besseres Selbst zu erreichen.
Dabei kassiert er Niederlagen ein und entscheidet sich für Kompromisse. Mal davon abgesehen, dass wohl kein Elternteil will, dass sein Kind sich als Schultrickser verdient macht, lernt Miles seinen Kopf zu benutzen, zielstrebig zu sein und kreativ. Und das sind durchaus positive Eigenschaften, die hier amüsant und kindgerecht weitergegeben werden.
Toll fand ich die Sprache, die eben nicht ganz so einfach ist. Sie besticht eher durch Wiederholungen und Wortspielereien (schon der Name der zwei Figuren Miles und Niles ist hier ein gutes Beispiel), hat es manchmal aber ganz schön in sich. Die komplizierteren Wörter finde ich als Erwachsene natürlich angenehmer zu lesen, aber auch mein Sohn hat dabei wertvolle Lesekompetenzen erfahren und einiges gelernt. Das Buch ist also durchaus was fürs Köpfchen, in mehrerer Hinsicht.
Die Charaktere sind dabei, bis auf Miles und Niles, relativ eindimensional, wie für Kinder-/Jugendbücher üblich. Dass gerade die Hauptfigur(en) herausstechen unterstützt natürlich die Geschichte, führt aber auch zu einer anschaulichen Verkörperung zwischen Sein/Schein und der bereits erwähnten Figurenentwicklung. Das gibt es nicht so oft in Büchern für diese Altersgruppe (meiner Meinung nach vor allem so für 9-13), führt aber toll an mehr Literatur und vor allem komplexere Bücher heran.
Mein Sohn und Ich fanden es ganz toll und er freut sich schon darauf, es morgen seiner Schulkasse vorzustellen.

Miles & Niles - Hirnzellen im Hinterhalt

Von: Resa´s Welt ,Resa´s Welt Datum : 18.09.2015

resas-welt.blogspot.de/

Ein wunderbares, sehr lustiges Hörbuch für klein und groß, die Story macht einfach Spaß.
Ich kann es wirklich nur empfehlen

Mehr dazu auf meinem Blog.,Ein wunderbares, sehr lustiges Hörbuch für klein und groß, die Story macht einfach Spaß.

Ich kann es wirklich nur empfehlen.

Mehr dazu auf meinem Blog .

Ich fand das Buch witzig und denke, dass es vor allem Lesemuffel-Jungs zum Lesen bringen kann.

Von: Bücherwesen Datum : 17.09.2015

www.buecherwesen.de/2015/09/miles-niles-hirnzellen-im-hinterhalt.html

Inhalt:
Miles Murphy ist gerade von allem genervt: Von seinen Eltern die mit ihm umziehen, vom langweiligen Kuh-Kaff Yawnee Valley und davon, dass er an der neuen Schule wieder beweisen muss, dass er der beste Trickser ist.
Als er am ersten Tag zur Schule kommt steht ein Auto vor der Eingangstür der Schule und Miles wird klar das es schon einen Trickser an seiner neuen Schule gibt.
Der Kampf beginnt...

Meine Meinung:
Mein erster Gedanke als dieses Überraschungsbuch hier eintrudelte war: Oh Gott! Ein Blödelbuch...
aber man sollte jedem Buch eine Chance geben, also auch Miles & Niles.
Ich muss gestehen, dass ich positiv überrascht wurde.
Die Autoren haben eine Situation geschaffen, die wohl die meisten Kinder ärgerlich, sauer und traurig machen würde.
Ein Junge wird aus seiner Umgebung, von seinen Freunden, aus seinem Landkartenbeklebten Zimmer gerissen und in ein Kuh-Kaff gesteckt in dem er niemanden kennt und auch noch Niemand ist.
Die Kühe begleiten den Leser durch das ganze Buch. Sie werden gedanklich gestapelt, ihr Muhen wird gezählt und es gibt sogar ein Handbuch mit 1346 spannenden Tatsachen über sie.
Die Informationen über die Kühe sind alles andere als langweilig und auch der Neuanfang von Miles ist toll. Er muss sich vor seinem neuen Schulleiter verteidigen, gegen den Sohn des Rektors schützen und kann das Grinsen des Schulhelfers schon bald nicht mehr ertragen.
Ob Miles neue Freunde findet und wie er zurechtkommt solltet ihr aber selbst lesen.
Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Es war witzig und die Illustrationen passend zu den Seiten gestaltet.

Fazit:
Ein tolles Kinderbuch das interessant geschrieben und gestaltet ist. Ich fand das Buch witzig und denke, dass es vor allem Lesemuffel-Jungs zum Lesen bringen kann.

Meistertrickser

Von: Christiane Datum : 13.09.2015

www.katzemitbuch.de

Miles Murphy ist es gar nicht recht, dass er mit seiner Mutter nach Yawnee Valley ziehen soll. An seiner alten Schule war er der beste Trickser, den es gab. Doch wird ihm der Schritt zur Legende auch an seiner neuen Schule gelingen? Schon am ersten Tag zeichnet sich ab, dass dort bereits jemand praktiziert, und dieser Jemand ist gut, sehr gut sogar. Vor allem aber ist dieser Jemand unsichtbar und gar nicht so leicht auszumachen. Doch Miles ist willens herauszufinden wer ihm den Rang streitig machen will...

Jeder kann vermutlich nachvollziehen wie es ist der oder die „Neue“ zu sein. Egal ob dies in der Schule, im Job oder einfach in der Umgebung ist, man ist unsicher. Genau so ergeht es Miles als er mit seiner Mutter nach Yawnee Valley zieht. Alleine der Umstand, dass man sich in seine Situation gut hineinversetzen kann, trägt dazu bei, dass man gleich näher am Geschehen ist, auch als Erwachsener. Sicherlich mag man die ein oder andere Denkweise nicht mehr gut heißen, doch erinnert man sich an frühere Zeiten so muss man zugeben, dass man möglicherweise ebenso gedacht und gehandelt hätte.

Auch wenn man bereits früh ahnt, wer der geheimnisvolle Trickser ist, der Miles das Leben schwer macht, so ahnt man dennoch nicht wie tiefgreifend die Thematik sich noch entwickeln wird. Denn es geht wahrlich nicht nur um Streiche und darum jemanden in die Pfanne zu hauen. Unterschwellig werde andere Töne angeschlagen, die selbst den dichten humoristischen Teppich durchdringen können. Man kann herzhaft lachen, denn man muss neidlos eingestehen, dass es sich nicht um 08/15-Streiche handelt, die man eventuell selber schon einmal ausprobiert hat. Hier geht es um gewaltigere Ausmaße, die dennoch nicht unbedingt zum Nachmachen gedacht sind.

Mit zahlreichen Illustrationen wird das Geschehen zusätzlich visualisiert, auch wenn man sich im Kopf bereits das ein oder andere Bild ausgemalt hat. So wird die Geschichte zu einem lebendigen Erlebnis, das man so schnell nicht wieder vergisst. Einige amüsante (Vor)Lesestunden werden geboten, mit einer originellen Geschichte, die sich manches Mal selber nicht so ganz ernst nimmt. Hoffentlich wird man bald weitere Episoden aus der Trickserriege verfolgen dürfen.

Ein amüsantes Kinderbuch mit wundervollen Illustrationen

Von: Hannah Bookmarked Datum : 10.09.2015

www.neon-oati.blogspot.de

Bereits auf den ersten Seiten verzaubern mich die Illustrationen von Kevin Cornell, sodass ich gleich noch mehr Lust hatte in die Geschichte einzusteigen.
Es werden erstaunlich häufig Kühe portraitiert, was aber die Geschichte nur umso liebenswerter macht!

Wir begegnen unserem Protagonisten Miles, der, entgegen seinem Willen, in ein Kuhdorf am Ende der Welt ziehen muss. Kuhdorf darf hier wörtlich genommen werden, denn alles in dem kleinen Städtchen scheint sich um Kühe zu drehen.
Als er dann auch seinen Ruf als Trickser durch einen grandiosen Streich eines Unbekannten verliert, scheint für ihn alles gelaufen zu sein.
Doch lernt Miles dann den Streber Niles kennen und entdeckt, dass hinter Niles Fassade vielmehr als nur sein geschniegeltes Äußeres steckt.

Die Geschichte an sich ist einfach nur sehr niedlich geschrieben und zwar in einer Art, wie auch in Filmen häufig von einem Erzähler gesprochen wird. (Der Name wird immer wiederholt)
Kleines Beispiel:
Miles machte gerne dies und das. Auch konnte Miles sich für jenes begeistern.Was Miles gar nicht mochte war dieses. Damit konnte man Miles jagen.
Dies erzeugt einen witzigen Effekt, der mich die Geschichte noch flüssiger und mit mehr Belustigung hat lesen lassen.

Nach Humor muss man in diesem Buch nicht lange suchen, jedoch waren mir manche Dinge etwas zu übertrieben, sodass ich beim Lesen doch ein paar Mal die Stirn gerunzelt habe. Dennoch ist das Gesamtbild durchaus positiv, wovon auch viel den Illustrationen zu verdanken ist, die die Geschichte optimal unterstützen.
Den zweiten Band würde ich auf jeden Fall gerne lesen!

FAZIT

Ein lustiges Kinderbuch mit wundervollen Illustrationen.
Teilweise etwas überspitzt, trifft es nicht immer ganz meinen Humor, sollte aber für Kinder ab 10 ideal sein.
Her mit Band 2!

Ein Trickser kommt selten allein

Von: Mel Bücherwurm Datum : 28.08.2015

melbuecherwurm.blogspot.de/

"Miles & Niles - Hirnzellen im Hinterhalt" ist echtes Hörvergnügen, da Christoph Maria Herbst die Story absolut lebendig macht. Wir haben uns köstlich amüsiert und es war fast schon Schade, dass das Hörbuch geendet hat. Für Hörer/innen ab 8 Jahren bestens geeignet, obwohl vielleicht hinzu gefügt werden sollte, dass Kühe in Schulen nichts zu suchen haben, da es sie doch sehr unter Stress setzt, aber da sind Mütter und Väter gefordert ihren Kinder den richtigen Umgang mit Tieren zu lehren. Für die Story war es von Nöten, denn Schulleiter Barkin musste einen kleinen Dämpfer erhalten. Seine Arroganz empfand ich als sehr intensiv und warum sollte Miles Murphy nicht derjenige sein, der dem Schulleiter seine Grenzen aufzeigt?

Ich habe die Kuh jetzt von hinten aufgezäumt, daher gehe ich nun an den Anfang der Story zurück. Miles Murphy zieht mit seinen Eltern nach Yawnee Valley und ist darüber sehr unzufrieden. Ein Neuanfang ist immer blöd und dennoch integriert sich Miles trotz anfänglicher Schwierigkeiten in den Schulalltag. Niemand ahnt, was sich im Kopf von Miles abspielt und noch mehr beeindruckt, dass es einen weiteren Streichespieler gibt, der Miles immer einen Schritt voraus ist. Niles, der Miles als Schulhelfer zur Seite steht und anfänglich wirklich unscheinbar erscheint, hat es faustdick hinter den Ohren. Mich hat es sehr überrascht wie sich die Story entwickelt, denn ein Schleimer wie Niles kann doch nicht der beste Streichespieler von Yawnee Valley sein, oder etwa doch? Es dauert eine ganze Weile bis sich Miles darauf einlassen kann gemeinsame Sache mit Niles zu machen und der Coup der ihnen dann gelingt lässt Schulleiter Barkin ganz klein wirken. Er, der schon in der 3. oder 4. Generation Schulleiter ist, wird am 1. April ein klein wenig seiner Arroganz verlieren und auch sein Sohn Josh bekommt einen dicken Dämpfer, wobei ich sagen muss, dass dieser längst fällig war. Menschen die anderen das Leben dermaßen schwer machen, müssen manchmal unbedingt auf die Nase fallen oder eben ausgetrickst werden, um vielleicht ihr Wesen zu ändern. Vielleicht hat es ja geklappt? Miles und Niles sind definitiv gemeinsam wahre Meistertrickser. Und einen besten Freund sollte auch jeder haben, daher ergänzen sich diese beiden wunderbar. Wer hätte das am Anfang gedacht?



Muuuuuuuuuuuuhhhhhh und eine Hörempfehlung an "Miles & Niles - Hirnzellen im Hinterhalt" Uns hat das Hörbuch wirklich Spaß gemacht und auch die vielen Ratschläge über Kühe waren sehr erfrischen. Habt ihr gewusst, das eine Kuh Treppen steigen kann, diese aber nicht wieder hinunter? Es gibt so einige mehr und vielleicht hat "Miles & Niles - Hirnzellen im Hinterhalt" trotz einiger nicht nachahmenswerter Streiche, gleichzeitig einen Lerneffekt für unsere Kinder? Christoph Maria Herbst hat die Story lebendig gemacht und seiner Stimme ist es gelungen den Witz und den Charme der Story hervorzuheben. Vielen Dank dafür!

Jede Menge Streiche und reichlich Kühe

Von: einfach-ausprobiert.de Datum : 21.08.2015

einfach-ausprobiert.de

Noch bevor Miles erster Tag an der neuen Schule begonnen hat, muss er schon feststellen, dass es dort schon einen Trickser gibt. Ganz schön blöd, denn Miles möchte der Trickser sein. Es ist die Rolle, die er in der alten Schule inne hatte und auf die er sehr stolz ist. Doch die Streiche des hiesigen Tricksers sind beeindruckend.
Ganz nach dem Motto "Es kann nur einen geben" ruft Miles den Trickser-Krieg aus, doch schnell muss er erkennen, dass er noch längst nicht alle Kniffe des Tricksens kennt.

Miles & Niles - Hinzellen im Hinterhalt ist der Auftakt einer Reihe über zwei Lausbuben, deren Streiche deutlich über Pupskissen hinaus gehen. Die Streiche sind sehr unterhaltsam und Miles Versuch der Trickser der Schule zu sein ist einfach ulkig. Seine Frustration wird auf jeder Seite spürbar.
Niles hingegen ist aalglatt. Er ist so ziemlich das Gegenteil von Miles und sucht Miles Freundschaft. Er hat gleich erkannt, dass sie zu zweit unschlagbar sein könnten. Nur Miles braucht etwas länger um seinen Stolz abzulegen.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die vielen Zeichnungen (von Kevin Cornell) sind sehr gelungen und tragen das Geschehen mit. Der Direktor als Lieblings-Streich-Opfer bietet sich geradezu an. Er vereint viele schlechte Erfahrungen von Schülern in sich, so dass jeder Leser (insgeheim) sagen kann: Ja, da erwischt es den Richtigen. Ein wenig Schadenfreude muss erlaubt sein :-)
Jungs ab ca. 10 Jahren werden viel Freude an dem Buch haben. Es lässt sich schnell lesen, so dass sich das Erfolgserlebnis (das Buch ist durch gelesen) schnell einstellt. So werden auch Wenigleser animiert sich auf die Geschichte einzulassen.