Leserstimmen zu
Bitterherz

Samuel Bjørk

Ein Fall für Kommissar Munch (3)

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Die Leiche einer jungen Frau zerstört von einer Sekunde auf die andere die vorherrschende Idylle an einem Bergsee. Die mit einem Ballerinakostüm bekleidete Tote wurde auf eine besonders perfide Art ermordet. Ein Frostschutzmittel wurde ihr direkt ins Herz gespritzt. Die Ermittlung wird Holger Munch übertragen. Der etwas kauzige Kommissar, der inzwischen auf die sechzig zugeht, hat bereits zahlreiche Erfahrungen mit Serienmördern sammeln können. Zusammen mit seiner Kollegin Mia Krüger, der er mit seinem Besuch den Urlaub vermasselt, machen sich die beiden daran, herauszufinden, was eine junge Frau in einem Ballettoufit auf diesem Berg zu suchen hatte. Doch ihnen bleibt nicht viel Zeit zum überlegen, denn während sie die ersten Spuren analysieren, passiert der zweite Mord. Kritik: Der Norweger Samuel Bjørk ist sicher einer der interessanten Vertreter der neuen Garde junger nordischer Schriftsteller, ist es doch ein Pseudonym für einen Mann, der als Sänger, Songschreiber, Künstler und eben als Autor aktiv ist. In dieser Funktion legt er mit „Bitterherz“ den dritten Roman um sein Ermittlerduo Holger Munch und Mia Krüger vor. Wie schon die beiden vorherigen Bücher, besticht auch das neue Buch durch eine ausgeklügelte und verschachtelte Handlung, die sich kontinuierlich steigert. Bedingt durch die hohe Schlagzahl, die der Täter vorlegt, stehen die beiden Kommissare unter einem enormen Druck. Ein Druck, den Samuel Bjørk eins zu ein in Form von Spannung an den Leser weitergibt. In einem Interview verriet der Autor einmal, dass ihm seine eigenen Idee ängstigen. Das ist sicher ein gutes Zeichen. Zumal er in „Bitterherz“ den bisher komplexesten Fall der Serie anbietet. Der Leser muss recht aufmerksam dabeibleiben, um alle Handlungsstränge zu verstehen und zuzuordnen. Belohnt wird er dafür mit ausgefeilten Charakteren. Insbesondere die Psyche des Täters wird immer wieder thematisiert und durchleuchtet. Wie bei jeder Serie stellt sich irgendwann die Frage: Besitzt die Hauptfigur ausreichend Kraft, um die Handlung zu tragen und den Leser zu überzeugen? Im Fall von Holger Munch und Mia Krüger kann man sagen, dass sich in ihrem dritten Ermittlungsfall noch keinerlei Verschleißerscheinungen bemerkbar machen. Im Gegenteil. Die eher depressive Mia Krüger, die den Tod ihrer Schwester mit sich herumträgt und der eigenbrötlerische Holger Munch ergänzen sich ganz hervorragend. Stilistisch ist „Bitterherz“ wieder einmal eine Meisterleistung. Samuel Bjørk ist einer der wenigen Autoren, die nicht nur die Perspektive wechseln, sondern auch den Sprachrhythmus ihren jeweiligen Figuren anpassen. So gibt es mal kurze, knackige Sätze, die stellenweise abgehackt klingen und mal recht lange, fast schon verschachtelte Aussagen, die den Leser fordern. Doch genau das macht die Romane von Samuel Bjørk im Allgemeinen und „Bitterherz“ im Speziellen so lesenswert. Hinzukommt, dass der Autor sehr viel Wert auf Detailtreue legt. Die Arbeit der Polizisten wird so authentisch wie möglich gezeigt. Auch das ein Indiz dafür, warum sich die Geschichten des Norwegers einer so großen Beliebtheit erfreuen. Der dritte Roman um Holger Munch und Mia Krüger setzt die Reihe ausgesprochen gut fort. Ohne die ersten beiden Fälle zu kopieren, schafft es Samuel Bjørk, seine Serie weiterzuentwickeln. Frei jeder Übertreibung kann man sagen, dass er mit „Bitterherz“ den bisher besten Roman vorgelegt hat. Und das will angesichts der Klasse seiner bisherigen Bücher schon etwas heißen.

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Ein alter Mann fährt auf einer einsamen Straße in den norwegischen Bergen. Plötzlich taucht aus dem Dunkeln eine Gestalt auf, und er schafft es gerade noch zu bremsen. Noch unter Schock kann er nicht glauben was er sieht. Vor ihm steht ein kleiner Junge mit einem Geweih auf dem Kopf. Vierzehn Jahre später wird im nahe gelegenen Bergsee eine Leiche gefunden. Die junge Frau trägt ein Ballettkostüm, und am Ufer steht eine Kamera, in deren Linse eine 4 eingeritzt ist. Kommissar Holger Munch und seine Kollegin Mia Krüger stehen vor dem lasterhaftesten Fall ihrer Karriere.... Mensch, was habe ich lange auf dieses Buch gewartet. Ein weiterer Fall für Mia Krüger Und Holger Munch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Samuel Bjork blieb bei der Wahl seines Covers sich selber treu und es lädt mal wieder zum zugreifen ein. Ohne den Klappentext gelesen zu haben, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen möchte. Der „aufgenähte“ Titel und das nebelige Bild einer Insel in Norwegen, verraten schon, dass es sich hier bei wieder um einen spannenden kalten Thriller handelt. Der Ort und die Kulisse wurden wieder sehr gut in Szene gesetzt. Ich habe sonst sehr Probleme mit den Schreibstilen von skandinavischen oder norwegischen Autoren, doch bei Samuel Bjork ist es anders. Sein lockerer und flüssiger Schreibstil hat es wieder geschafft, mich sofort in die Geschichte rein kommen zu lassen. Er nutzt sehr oft kurze knackige Sätze und seine Kapitel sind relativ kurz gehalten, die oft mit einem Cliffhanger enden. Außerdem kommt es zu einem Personenwechsel, was mich aber in diesem Fall überhaupt nicht gestört hat. Bis zur Mitte habe ich das Buch sehr schnell weg gelesen. Die Hauptprotagonisten sind fast alle gleich geblieben, sodass man das Ermittlerteam schon kennt, dennoch immer wieder neue Facetten und Einzelheiten aus ihrem Leben kennenlernt. Aber dennoch kann man sich voll und ganz auf den Fall konzentrieren. Und wer Mia Krüger und Holger Munch aus den vorherigen Büchern kennt, weiß, dass sie kein einfaches Leben haben und sie immer wieder von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt werden. In diesem Buch muss sich Mia ihrer Vergangenheit stellen 0, Allerdings gab es dann Stellen bzw. Elemente, die ich während des Lesens nicht verstanden habe und augenscheinlich nichts mit der eigentliches Story bzw. dem eigentliches Fall nichts zu tun hatten. Da fiel es mir dann schwer dran zu bleiben. Doch das Ende kam dann ganz plötzlich und alles hat sich zusammen gefügt. Mir persönlich kam das Ende dann aber doch viel zu schnell und die Auflösung des Falles kam für mich ein wenig zu kurz und es bleibt noch die ein oder andere Frage offen. Aber dennoch wieder ein sehr starker Thriller den ich jedem, der die beiden ersten Thriller gelesen hat, sehr ans Herz legen möchte.

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Bitterherz ist ein sehr gelungener Thriller, wie ich finde. Die Geschichte ist von Vorne bis Hinten vollständig durchdacht, sehr spannend und nervenaufreibend. Bis zur Auflösung, wer der Mörder ist, hatte ich nicht den blassesten Schimmer, wer es sein könnte und das Ende war mehr als überraschend, da man einfach nicht damit rechnet. Der Schreibstil war unglaublich flüssig zu lesen. Mir ging es teilweise so, dass ich gelesen habe und als ich beim nächsten mal auf die Seitenzahl sah plötzlich 20 Seiten weiter war, ohne es überhaupt in irgendeiner Weise registriert zu haben. Samuel Bjork hat einen sehr detailreichen Schreibstil, der es mir ermöglichte voll und ganz in die Geschichte eintauchen zu können und den "Film" abspielen zu lassen. Man kann das Buch getrost lesen, auch wenn man die ersten beiden Teile der Reihe noch nicht gelesen hat.

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In einem Bergsee bei Oslo treibt die Leiche einer jungen Frau. Es ist eine Ballettänzerin. Am Ufer steht eine Fotokamera, auf deren Linse eine Zahl eingeritzt ist. Wenig später wird eine weitere Leiche gefunden: Ein junger Jazzmusiker liegt tot in einem heruntergekommenen Hotel. Und wieder steht dort eine Kamera mit einer eingeritzten Zahl. Die beiden Ermittler Holger Munch und Mia Krüger stehen vor einem Rätsel. Und es kommt noch schlimmer, denn schon bald taucht eine dritte Leiche auf. Ist hier ein Serienmörder am Werk? Die beiden tun alles, um das Morden zu stoppen. “Bitterherz” ist ein klassischer Skandinavien-Thriller, spannend inszeniert und mit einem sehr persönlichen Schicksal verbunden. Wieder stehen der ältere Kripo-Beamte Holger Munch und seine etwas labile Kollegin Mia Krüger im Mittelpunkt. Geschickt verwebt der norwegische Autor Frode Sander Øien, der seine Thriller unter dem Pseudonym Samuel Björk veröffentlicht, ein fies ausgetüfteltes Verbrechen mit der Geschichte seiner Polizistin Mia, die mittlerweile trocken ist, aber noch immer mit den Dämonen ihrer diversen Süchte zu kämpfen hat. Auch wenn der Autor lakonisch feststellt, im Krimigenre hätten nicht die Norweger, sondern die Schweden den Hut auf, muss er sich mit “Bitterherz” nicht verstecken. Seine fesselnde Story wird von Dietmar Wunder hervorragend und lebendig wiedergegegeben.

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3 Menschen werden ermordet, die nichts miteinander zu tun haben. Wie soll man hier ein Motiv, geschweige denn den Mörder finden? Eine schier unlösbare Aufgabe, auch für den Leser. Denn der Täter ist nahezu unsichtbar und sein Beweggrund sehr undurchsichtig. Dafür sind seine Methoden umso rätselhafter: was hat es mit den Zahlen auf sich, die auch noch in eine Kameralinse geritzt sind? – für seinen Einfallsreichtum hat der Autor jedenfalls schon einmal großes Lob verdient. Als Mia endlich die Hintergründe des Täters aufdeckt, gerät sie selbst in Gefahr. Bjork entwickelt eine Story, die fesselt. Und durch die Art zu töten, auch neugierig auf den Ausgang der Geschichte macht. Was mich etwas am Lesefluss gehindert hat waren die vielen kleinen Geschichten, die immer wieder eingestreut wurden. So blieb dann auch eine davon am Ende ungelöst und das hat mich sehr gestört. Sehr schön fand ich aber, dass Mia in diesem Band eher angepasster war als in den letzten beiden. Sie verarbeitet langsam ihr Drama und findet wieder zu sich, was sehr gut zur Rahmenhandlung passt. Der nunmehr dritte Band um Kommissar Munch und Mia ist in sich abgeschlossen und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Allerdings ist es – wie bei allen Reihen – angenehmer, wenn man die ersten Bände gelesen hat, einfach um die Personen und ihre Hintergründe schon etwas besser zu kennen. Fazit: nicht bluttriefend, aber dennoch spannend und raffiniert.

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Leider sagt der Klappentext schon sehr viel über den Inhalt des Buches aus, daher möchte ich euch dahingehend gar nicht mehr erzählen. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass dieser Fall der Rätselhafteste in den Karrieren unserer beiden Ermittler war, der Täter gibt ihnen aber einige perfide Rätsel auf, die erstmal zu entwirren sind. Einerseits möchte er sie ganz gezielt an der Nase herumführen, andererseits wirft er ihnen dann aber doch immer wieder kleine Hinweise zu, die sie in ihren Ermittlungen weiterbringen … Auch in „Bitterherz“ konnte mich Samuel Bjørk wieder von sich überzeugen. Er ist seinem auffälligen Erzählstil treu geblieben, wirkt aber um Welten gesetzter und schreibt hier deutlich tiefgründiger und spannender. Dennoch liest sich das Buch flüssig und leicht weg und konnte mich sehr schnell in den Bann ziehen! Ich würde sagen, der Autor ist endlich angekommen! Eine deutliche Steigerung merkt man auch am Showdown und an der Auflösung der Geschichte. Ich persönlich nehme es mir eigentlich nie zum Ziel schon vor dem Ende des Buches den Täter zu entlarven. Einfach weil es mir oft die Freude am Lesen nehmen würde, hier hat uns der Autor aber ganz gezielt bei der Aufklärung mitgenommen. Auf den Täter wäre ich zwar trotzdem nie gekommen, aber der Aha-Moment, war wirklich toll ausgearbeitet und super gut geschrieben! Mia Krüger hat sich in den letzten beiden Büchern ja schon ein bisschen als mein Liebling herauskristallisiert, in „Bitterherz“ bekommt ihre Wertigkeit aber nochmal einen steilen Anstieg. Nicht nur, dass sie sich endlich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt, die zwar immer wieder thematisch aufgegriffen wird, in der Geschichte aber nie überhandnimmt, hat sie nach etlichen Monaten aktiver Therapie endlich den Absprung aus ihrer misslichen Lage geschafft und wirkte auf mich viel frischer, aktiver und schlagfertiger. Aber auch andere Kollegen bekommen in diesem Buch einen größeren Auftritt. Vielleicht nicht immer im positivsten Sinne, aber doch menschlich und nachvollziehbar! Ich glaube mit den Mitgliedern aus der Sonderkommission werden wir noch unsre Freude habe … Alles in Allem ist auch „Bitterherz“ ein sehr gelungener Thriller. Ruhig und mitreißend, mit einem ganz außergewöhnlichen Hintergrund!

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Genau wie bei den beiden Hörbüchern aus der Reihe hat Dietmar Wunder den Part des Vorlesers übernommen. Ohne, dass ich überhaupt etwas vom Handlungsinhalt gehört habe, freue ich mich auf seine „Stimmenvielfalt“ und sein Können dem Zuhörer die passende Atmosphäre zum Geschehen zu vermitteln. Nachdem ich nun die 8 ½ Stunden von „Bitterherz“ genossen habe, kann ich nur sagen, wenn Dietmar Wunder liest, vergesse ich die Zeit und lasse mich in die Handlung ziehen: Man braucht bei Fall Nr. 3 zwar keine Vorkenntnisse, Samuel Bjork hilft hier aber auch mit eingewobenen Informationen/Rückblicken . Worum es inhaltlich geht, erspare ich mir hier, der Covertext reicht da als Info vollkommen aus. Der rote Faden der Handlung taucht wie bei den vorherigen Büchern ab und zu unter und aus „allen Richtungen“ wird man mit Informationen „bombardiert“, die oftmals den klaren Blick aufs Geschehen verschleiern und man schon genau aufpassen muss um hier „am Ball“ zu bleiben. Dem Vorleser ist es zu verdanken, dass man den roten Faden nicht verliert und die Spannung bis zum Schluss gehalten wird. Fazit: Dietmar Wunder schafft mit seiner Stimme die passende Atmosphäre und hilft dem Zuhörer bei der sehr umfangreichen spannenden Handlung dem Bösen auf der Spur zu bleiben. Hörenswert und bitte mehr davon!

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Wieder ein geniales Cover, es passt perfekt zu den anderen beiden Teilen der Reihe und hat mich wieder einmal sehr begeistert. Besonders das genäht dann auch auszustanzen sodass man es gut fühlen kann wenn man darüber fährt, einfach klasse. Und dann dieser Hintergrund mit dem See, der Insel und dem Geweih im düsteren Nebeln sehr gelungen alleine schon mit dem Cover hatte man mich! Natürlich freue ich mich umso mehr wieder Holger Munch zu treffen und natürlich auch Mia und die anderen. Die Story beginnt interessant und auch spannend aber die Spannung wird über längere Zeit erst richtig aufgebaut. Erstmal beschreibt der Autor die Zusammenführung der früheren Einheit, was zwar wichtig für die Story ist aber nicht unbedingt die Spannung in die Höhe treibt. Immer wieder bekommt man neuen Infos über das Verbrechen und nach mehr als der Hälfte ändert sich die Handlung in eine andere Richtung, besonders für Mia. Die Charaktere werden nicht mehr so ausführlich beschrieben, da sie bekannt sind aber man lernt wieder neue Seiten an ihnen kennen. Auch hier wird es einfach nicht langweilig! Das Ende hat mir gut gefallen und ich hoffe natürlich trotzdem, dass es weitergehen wird denn ich habe auch dieses Buch verschlungen. Samuel Bjørk schreibt unglaublich düster und atmosphärisch, er schafft es mit wenigen Seiten mich jedes Mal schon in seinen Bann zu ziehen. Fazit: Wieder ein genial Thriller um den Ermittler Holger Mensch und sein Team, wer die anderen Teile gelesen hat, darf auf keinen Fall diese Story verpassen. Die Spannung war sehr gut und der einzige Minuspunkt war das es zeitweise etwas durcheinander war aber das hat meiner Meinung nach der Story keinen Abbruch getan.

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