Leserstimmen zu
Bitterherz

Samuel Bjørk

Ein Fall für Kommissar Munch (3)

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Nachdem ich schon mit großer Begeisterung die ersten beiden Teile dieser Reihe gelesen hatte, freute ich mich sehr auf ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen Figuren. Kommissar Holger Munch und seine Kollegin Mia Krüger haben im letzten Band ja wirklich viel durchmachen müssen. Sie sind immer persönlich sehr stark in die Fälle involviert und so ist es auch diesmal wieder. Holger ist geschieden und man merkt oft, dass er immer noch darunter leidet. Auch von seiner Tochter erfahren wir Neues in diesem Teil, es geht wieder aufwärts nach den schlimmen Vorkommnissen in der Vergangenheit. Mia hat ebenfalls einige Schrecken überwunden und sogar eine Therapie hinter sich. Als sie jedoch endlich den dringend nötigen Urlaub antreten möchte, wird sie von Holger gebeten, sie stattdessen bei einem Fall zu unterstützen. Die geborene Spürnase kann natürlich nicht Nein sagen, so wird das Team wiederbelebt. Auch Curry, Gabriel, Ylva und viele andere alte Bekannte sind wieder mit von der Partie. Es geht diesmal um eine geheimnisvolle Mordserie, bei der die Ermittler lange im Dunkeln tappen, da das Motiv und ein Zusammenhang zwischen den Opfern nicht ersichtlich ist. Eine tote Tänzerin, ein Musiker und schließlich sogar ein Teenager – was verbindet diese Personen? Die Auflösung ist originell, vielleicht etwas zu sehr zurechtgebogen, aber schon recht stimmig, wenn man bedenkt, welche Abgründe der menschliche Geist haben kann. Holger und auch einige Mitglieder seines Teams kämpfen mal wieder mit ihren eigenen Dämonen und Süchten. Dies nimmt einigen Raum ein in der Geschichte und macht die Personen menschlicher und wohl auch irgendwie authentisch. Die Szenen beschreibt der Autor sehr ausführlich und schafft dadurch eine lebendige Atmosphäre, derer man sich schwer entziehen kann. Ich fand das Buch wieder sehr fesselnd und ich würde mich freuen, noch mehr von Holger und seiner Truppe lesen zu dürfen. Sehr blutig geht es nicht zur Sache, so dass das Buch auch für Fans von Psychothrillern gut geeignet ist. Aufgrund der Entwicklung der Protagonisten und der Hintergrundstories würde ich aber empfehlen, alle Bände der Reihe nach zu lesen. 4,5 Sterne

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Erster Weihnachtstag 1999, ein Rentner fährt von Oslo nach Hemsedal durch die Berge. Er ringt mit sich selbst, es ist dunkel, er wird müde, aber plötzlich ist er wieder hellwach. Ein kleiner Junge steht mitten auf der Straße und rührt sich nicht. Seine Lippen sind blau angelaufen und er trägt ein Rehgeweih auf dem Kopf. 14 Jahre später: Der 10 Jahre alte Thomas macht eine Angeltour mit seinem Vater, sie rudern raus auf einen See. Doch anstatt einen Fisch haben sie plötzlich eine Leiche an der Angel. Wie sich herausstellt handelt es sich bei der Toten um eine junge Balletttänzerin. Mit kompletten Ballettoutfit liegt sie im Wasser, auf sie war eine Kamera gerichtet, in das Objektiv wurde eine 4 reingeritzt. Die Speicherkarte der Kamera fehlt. Außerdem wird am Ufer noch eine Seite aus einem Kinderbuch gefunden, auch dies muss eine Bedeutung haben. Währenddessen muss Kommissar Holger Munch zu Hause wieder einen Rückschlag hinnehmen. Nach den tragischen Ereignissen um seine Tochter Miriam ist er wieder bei seiner Tochter, seiner Enkelin und seiner Ex-Frau Marianne eingezogen. Munch macht sich zunächst Hoffnung, dass alles wieder so wird, wie es war, aber schon bald muss er einsehen, dass dies nicht so sein wird. Mia Krüger dagegen hat ihr Leben wieder im Griff. Seit vier Monaten ist sie frei von Alkohol und Tabletten und auch mit dem Tod ihrer Zwillingsschwester Sigried hat sie inzwischen abgeschlossen. Sie plant einen 6-monatigen Segeltörn. Aber durch den Fund der Leiche kommt alles anders. Munch aktiviert seine alte Einheit und möchte auch Mia unbedingt in seinem Team haben. Und es bleibt nicht bei nur einem Mord, die Einheit muss sich offensichtlich mit einem Serienmörder auseinandersetzen. Mit dem 3. Band der Kommissar Munch Reihe ist dem Autor wieder ein atmosphärischer und spannender Thriller gelungen, der sich wie schon Band 2 leicht lesen lässt. Was ich hier ein wenig zu Bemängeln habe ist das Verhalten von Munch gegenüber Mia. Sie ist endlich auf dem richtigen Weg und trotzdem konfrontiert er sie mit dem neuen Fall, obwohl er weiß, dass ihr die Arbeit einfach nicht gut tut. Gut, es gehört einfach zur Geschichte dazu, dass Mia die Beste auf ihrem Gebiet ist, aber Munch wird als eine Vaterersatz für Mia dargestellt. Ich glaube nicht, dass jemand wie Munch Mia in die Verlegenheit bringen würde, an dem Fall mit zu arbeiten. Zumal Mia ja auch nur eine absehbare Auszeit nehmen möchte um danach wieder zu arbeiten, sie könnte immernoch im Nachhinein in den Fall einsteigen. Das war für mich ein bisschen unlogisch, aber natürlich musste man es so schreiben, sonst wäre die Geschichte ja gar nicht zu Stande gekommen. Ansonsten hatte ich aber nichts am Buch auszusetzen. Es war wie gewohnt ein spezieller und spannender Mordfall, den das Team um Kommissar Munch zu lösen hatte. Und dieses Mal ist der Fall auch etwas anders aufgebaut, so dass es nicht einfach nur ein Abklatsch vom Vorgänger ist. Noch dazu gab es auch ein paar Überraschungen und interessante Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte. Fazit Als großer Fan dieser Reihe konnte mich auch dieser Band von der Thematik her wieder absolut überzeugen. Die Geschichte hat mir von allen drei Bänden bislang am besten gefallen. Einzig das oben genannte Verhalten von Munch gegenüber Mia am Anfang des Buches fand ich nicht so gut, was der guten Story aber letztendlich nicht schadete. Wer Thriller mag, sollte diese Bücher auf jeden Fall lesen. Allerdings würde ich empfehlen, sie der Reihe nach zu lesen, denn auch wenn die Fälle unabhängig voneinander lesbar sind, so bauen die Bücher doch aufeinander auf.

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Kurze Zusammenfassung: In einem Bergsee wird die Leiche der Balletttänzerin Viktoria Berg gefunden. Sie ist mit ihrem Tutu bekleidet und scheint den Weg zum Bergsee auf Spitzenschuhen gelaufen zu sein. Vor der Leiche ist eine Kamera positioniert, in deren Linse die Ziffer 4 geritzt wurde. Dieser Mord ist so perfide und die Darstellung der Leiche so durchdacht, dass die Mordermittlungskommision um Holger Munch wieder reaktiviert wird. Sogar Mia kehrt in das Team zurück, obwohl sie eigentlich für ein halbes Jahr in der Karibik Distanz zwischen sich und ihre Suchterkrankung legen wollte. Das Team hat noch nicht annähernd begriffen, was der Mörder mitteilen will, als auch schon die zweite Leiche gefunden wird. Der Tote ist auch wieder ein Mensch mit großem künstlerischem Talent, er war Saxophonist, seine Leiche ist ebenfalls in Szene gesetzt und auch hier findet sich eine Kamera mit einer eingeritzten Ziffer. Jetzt hat das Team noch nicht einmal Zeit in den Fall einzutauchen, als schon die dritte Leiche gefunden wird. Doch dieses Mal hat der Täter einen Fehler gemacht. Die Tat wurde gefilmt und dem Täter ist dies gar nicht recht …. Fazit: Dies ist der dritte Band um Holger Munch und sein Team und auch dieser Fall ist wieder hochspannend und packend. Skandinavische Thriller sind in der Regel sehr abgründig, und auch dieser Thriller weicht nicht von der Regel ab. Die Morde sind so richtig perfide und der der Täter nicht nur abgründig sondern schon fast selbst ein Abgrund. Allerdings zieht sich hier der Fall kontinuierlich durch das Buch. Typisch für einen skandinavischen Thriller sind ja in der Regel viele Handlungsstränge, die erst einmal nichts miteinander zu tun haben. Geschichten in der Geschichte sozusagen. Das ist hier nicht so. Die Konzentration liegt auf dem Fall und auf den Ermittlungen. Auch das Team und die persönlichen Konflikte bieten wenig Ablenkung. Es taucht mal eine Geschichte am Rande auf, aber auch dieses private Problem ist ganz schnell in die aktuelle Ermittlungssituation eingebaut. Diese Erzählweise gibt dem Buch Tempo. Alle Personen und Ereignisse, die in dem Roman auftauchen werden fast sofort in den Fall integriert und dadurch entsteht eine permanente Bewegung. Ich liebe ja die nordischen Thriller gerade wegen ihrer vielen Handlungsstränge trotzdem empfand ich diesen norwegischen Krimi wegen seiner Gradlinigkeit sehr packend und temporeich. Samuel Bjork schreibt richtig klasse Krimis und ich hoffe, dass uns dieses Team um Holger und Mia noch lange erhalten bleibt.

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Inhalt: In einem Bergsee wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie trägt ein vollständiges Ballettkostüm, die Haare hochgesteckt. Die Todesursache ist eine Injektion mit einem Frostschutzmittel ins Herz. Am Ufer findet die Polizei eine Kamera in deren Linse die Zahl 4 eingeritzt ist. Kommissar Munchs alte Einheit „Mariboes gate 13“ wird wieder aktiviert und auch Mia Krüger ist wieder dabei. Bald wird ein zweiter Toter gefunden... Meine Meinung: „Bitterherz“ ist bereits der dritte Fall für Munch und sein Team. Natürlich ist jedes Buch auch einzeln zu lesen, aber ich würde trotzdem empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da es auch viel um das Privat-, bzw. Seelenleben der Ermittler geht. Ich fand es schön, alte Bekannte „wiederzutreffen" und habe mich auch über einen neuen Charakter, die Rechtsmedizinerin Lillian Lund, gefreut. Holger Munch ist Mitte 50, geschieden und starker Raucher. Endlich zeichnet sich ein besseres Verhältnis zu seiner Exfrau und Tochter Miriam ab. Mia ist seine beste Ermittlerin und in den letzten zehn Jahren war er eine Art Vaterfigur für sie. Seit dem Drogentod ihrer Zwillingsschwester ist sie depressiv, aber inzwischen auf einem guten Weg, sich von ihren inneren Dämonen zu befreien. Die Weiterentwicklung der Charaktere hat mir gut gefallen. Die Morde sind ziemlich bizarr und die Handlung sehr komplex, das hat mich einige Male verwirrt und es war nicht immer leicht für mich, den Überblick zu behalten. Einmal musste ich sogar zurückblättern, weil ich mich an eine Person nicht mehr erinnern konnte. Trotzdem ist das Buch spannend und flüssig zu lesen, durch ständige Perspektivwechsel und teilweise sehr kurze Sätze wird die Spannung aufrecht gehalten und lässt den Leser (mich jedenfalls) nur so durch die Seiten fliegen. Mir waren die Zusammenhänge - vor allem mit dem Prolog - und das Motiv des Täters bis zum Schluss unklar und das Ende hat mich sehr überrascht. Fazit: Wer „Engelskalt“ und „Federgrab“ gerne gelesen hat, dem wird „Bitterherz“ ganz sicher auch gefallen. Ein komplexer und düsterer Thriller aus Norwegen.

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Die Szenerie ist fast ein wenig unwirklich: Eine Frau im Ballerinakostüm treibt tot in einem idyllischen Bergsee. Die ersten Hinweise werden durch eine Kamera gegeben, die ganz in der Nähe aufgestellt wurde – und durch das Frostschutzmittel, das der Toten injiziert wurde. Holger Munch wird auf den Fall angesetzt und holt auch Mia Krüger wieder mit an Bord, die nach dem Tod ihrer Schwester gerade eine Entziehungskur hinter sich gebracht hat... „Bitterherz“ heißt der bereits dritte Teil von Thrillern um den norwegischen Ermittler Holger Munch, der von Samuel Björk erdacht wurde. Bereits die beiden Vorgänger haben mit einer durchdachten Handlung, viel Spannung und einem komplexen Aufbau bestochen, und „Bitterherz“ steht ihnen dabei in nichts nach. Wieder werden unterschiedliche, scheinbar unabhängig voneinander zu betrachtende Fälle behandelt, was nicht nur dynamisch wirkt, sondern auch viele Überraschungen mit sich bringt – gerade weil eben doch mehr Zusammenhänge bestehen als anfangs gedacht. Und auch der Zeitdruck, dem die Ermittler ausgesetzt sind, ist ein sehr gelungenes Element, das für viel Spannung sorgt und die Intensität des Romans immer weiter nach oben schraubt. Weitere Mordfälle und kurze Einblicke in die Psyche des Täters sorgen dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Allerdings bekam ich auch manchmal das Gefühl, den Überblick zu verlieren, weil man kaum erkennen konnte, wie alles zusammenpasst. Doch Björk hat es geschafft, nie komplett den Faden zu verlieren und irgendwann alles sinnig miteinander zu verbinden. Besonders das Ende kam sehr überraschend und wartet mit einer krassen Wendung auf, die ich so nicht vorhergesehen habe und die dennoch in sich sehr schlüssig ist. Auf der anderen Seite steht hier die Weiterentwicklung der Charaktere, was während der Handlung, im besonderen Maße aber auch für den Einstieg gilt. Sie werden mit neuen Situationen und teilweise mit neuen inneren Dämonen konfrontiert, zeigen neue Seiten an sich und entwickeln sich weiter. Deswegen ist es hier nicht empfehlenswert, mit diesem Band einzusteigen, auch wenn dies bei anderen Reihen des Genres oft möglich ist und sich vieles im Laufe der Zeit erschließt. Hier würden dem Leser aber zu viele der Feinheiten entgehen, die Björk so stimmig eingebaut hat und die den Roman einen zusätzlichen, intensiven Reiz verleihen. Der Schreibstil des Romans ist wieder sehr nahbar und ungewöhnlich geraten, da die unterschiedlichen Perspektiven jeweils mit einem eigenen Rhythmus, einem eigenen Duktus verbunden sind. Das wirkt authentisch und lebendig, wobei mal verschachtelte Sätze, mal kurze, stakkatoartige Wortfetzen zu lesen sind. Björk schafft eine sehr düstere, eingängige Szenerie, legt aber den Wert immer auf die Charaktere und die Weiterentwicklung des Falles. „Bitterherz“ setzt die Reihe um Holger Munch sehr gekonnt fort, bringt viele eigenständige Ideen ein und bleibt dem Grundsatz der ersten beiden Bände dennoch treu. Hier ist wirklich mal lange unklar, wie alles zusammenhängt, hier sind die Charaktere wirklich mal frei von Klischees und entwickeln einen eigenständigen Ausdruck. Das liest sich locker herunter und ist dennoch alles andere als belanglos.

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„Holger Munch arbeitete seit fast dreißig Jahren als Mordermittler, und es hatte nicht viele solcher Fälle gegeben. Eiskalt. Kalkuliert. Geplant. Als ob jemand jede Sekunde genossen hätte.“ Zuerst findet ein alter Mann auf einer Straße in den norwegischen Bergen einen kleinen Jungen, fast erfroren und mit einem Rehgeweih auf dem Kopf. Vierzehn Jahre später wir die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie trägt ein Ballettkostüm und neben ihr wird eine Seite aus dem Kinderbuch Die Brüder Löwenherz gefunden. Kriminalermittler Holger Munch steht vor einem Rätsel und trommelt sein altes Team wieder zusammen. Doch schnell wird klar, dass ihnen die Zeit davon läuft, denn schon nach kurzer Zeit taucht die nächste Leiche auf. Dieses Mal ein junger Jazzmusiker in einem Hotelzimmer. Über ihm an der Wand stehen einiger Zeilen aus dem Kinderbuch Bambi. Was will der Mörder ihnen mitteilen? Wie man es bereits aus Engelskalt und Federgrab gewohnt ist, ist Samuel Bjørks neuer Thriller Bitterherz ein einziges Rätsel. Im Laufe der Ermittlungen tauchen immer mehr Geheimnisse auf, nichts scheint zusammenzupassen und nur nach und nach gelingt es den Ermittlern, die Wahrheit wie die Schichten einer Zwiebel zu enthüllen. Sobald die Ermittler ein klein wenig Licht ins Dunkel gebracht und dem Mörder ein kleines Stückchen näher gekommen zu sein scheinen, ergeben sich neue Unstimmigkeiten und seltsame Details. Die kurzen Kapitel wechseln zwischen Tatvorgängen, Ermittlungsarbeiten und einer journalistischen Perspektive, ohne dabei jedoch zu viel zu verraten. Bis zum Schluss bleibt der Leser genauso wie die Ermittler im Unklaren darüber, wer der Täter ist und ob es gelingen wird, ihn zu fassen. Gekonnt verknüpft der norwegische Autor, Dramatiker und Singer-Songwriter das Unschuldige mit dem absoluten Horror, so dass sich das Bild eines perfiden, psychotischen Mörders ergibt, der nicht aufhören wird, seine Spielchen zu spielen, bis Holger Munch, Mia Krüger und ihr Team ihn gefasst haben. Wer bereits Bjørks letzte Thriller gelesen hat, der wird sich wie zu Hause fühlen, denn bis auf ein paar kleine personelle Umstrukturierungen in der Gerichtsmedizin, sind die Personen größtenteils dieselben geblieben. Auf diese Weise sind die Romane so konzipiert, dass sie fast lückenlos ineinander übergehen, jedoch sind sie gleichzeitig so abgeschlossen, dass die Kenntnis der ersten Bände nicht zwingend für das Verständnis des neusten Bandes ist. Die Geschichte von Holger Munch und Mia Krüger geht also weiter. Während Munch, der noch immer seinen Dufflecoat trägt, sich um seine Tochter sorgt, die sich noch von ihrer Entführung erholt, versucht Mia, endlich mit dem Tod ihrer Schwester abzuschließen. Doch als schließlich die erste Leiche auftaucht, fällt ihr geplanter Urlaub leider ins Wasser und sie muss im Laufe der Ermittlungen auf gefährliche Weise feststellen, dass man den Schatten seiner Vergangenheit nicht so leicht davonlaufen kann. Bitterherz – ein rasanter und psychologisch ausgefeilter Thriller, der seinen Vorgängerbänden in nichts nachsteht.

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Meine Meinung Das Cover finde ich toll und es passt auch super zu den vorherigen 2 Büchern dieser Reihe. Ich bin wirklich ein grosser Fan dieser Reihe und von diesem Autor. Deshalb ist es wohl auch nicht überraschend das ich auch Band 3 super fand. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man fliegt richtig durch die Seiten. Die Charaktere sind ebenfalls alle sympathisch. Dieses Mal war der Fall etwas komplizierter aber ich fand es hervorragend. Mal etwas andere Morde und eine spannende und logische Story. Der Aufbau ist so gestaltet das es verschiedene Sichtweisen gibt und die Geschichte so voranschreitet. Man weiss teilweise nicht wie der jeweilige Abschnitt zu allem passt aber irgendwann später kommt dann diese Person wieder vor. Das war klasse weil es so dynamisch blieb. Das Ende war überraschend mit diesem Täter hätte ich nicht gerechnet. Alles in Allem ein super guter Thriller. Fazit Ein Thriller der mich überzeugen konnte mit einer tollen, spannenden und verzwickten Story und sympathischen Charakteren. Ich empfehle das Buch oder allgemein die Reihe allen die Thriller lieben. Sie gehört definitiv zu einer der Besten Reihen. Ich vergebe diesem Buch 5/5 Sternen

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