Leserstimmen zu
Die Spur der Principessa

Alessia Gazzola

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Es ist schön Alice wieder zu treffen. Sie ist mir nach wie vor sehr sympathisch und ihre Tollpatischgkeit hat sie noch nicht abgelegt. Mit ihren Männern hat sie auch noch immer so ihre Probleme, aber sie ist genial wenn es um das Lösen von Kriminalfällen geht. Da ihre Arbeitskollegin Ambra von einem Tag auf den anderen verschwunden ist, macht sie sich mit Calligaris auf sie zu finden. Allerdings stoßen sie dabei auf die Überreste einer jungen Frau, die wie es scheint vor einigen Jahren verschwunden ist. Jetzt ermitteln sie auch noch ein einem Cold Case. Anscheinen hat Alice Arbeitskollegin die Tote gekannt und jetzt stellt sich die Frage was Ambra mit dem Mord zu tun hat ober ob Ambra selbst ermordet wurde. Schön langsam setzen Alice und Kommissar Calligaris die Puzzleiteile zusammen. Den dritten Teil der Serie fand ich wieder besser als den zweiten. Der Fall ist interessant und es hat mir Spaß gemacht in Alices Welt in Rom einzutauchen. Ich kontne mit gut in Alice hineinversetzen und es hat Spaß gemacht mit ihr zu ermitteln. Der Krimi war zwar ein wenig lang aber trotzdem hat er mir gut gefallen. Ich mochte die Protagonisten und ich hatte Spaß beim Mitraten. Da ich schon aufregendere Krimis gelesen habe vergebe ich für diesen 4 Sterne. Trotzdem war es für mich eine unterhaltsame Lektüre.

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“Die Spur der Principessa” ist der 3. Band einer Krimi-Serie. Alessia Gazzola, die Autorin, ist Chirurgin und Rechtsmedizinerin. Auch die Hauptdarstellerin Alice Allevi ist eigentlich angehende Rechtsmedizinerin, doch hilft sie gerne Polizeiinspektor Calligaris dabei Mordfälle aufzuklären. Im aktuellen Band verschwindet Ambra, eine Kollegin von Alice spurlos. Zwar zählt Ambra nicht zu Alices Lieblingen im Institut, ihr Verschwinden bekümmert sie aber doch. Vor allem nachdem die menschlichen Überreste von Viviana Montosi in einer Baugrube gefunden werden. Diese verschwand ebenfalls vor einigen Jahren spurlos. Die Verletzungen an der Toten lassen Inspektor Calligaris von Mord ausgehen. Zusammen mit Alice ermittelt er daher im persönlichen Umfeld des Mordopfers und von Ambra. Nach und nach gräbt das Ermittlerduo die Wahrheit um den Tod der jungen Archäologin aus und kommen auch Ambras mysteriösen Verschwinden auf die Spur……. Alice Allevi ist eine wirklich nette Figur. Mit ihren bissigen Gedanken, witzigen Kommentaren und ihrer ab und an zu Tage kommenden Schusseligkeit sorgt sie für so manchen Lacher während des Lesens. Ihr Privat- und Berufsleben ist etwas verworren, besonders in der Liebe ist einiges am Brodeln. Hat man die Serie nicht von Anfang an verfolgt, sind zum Thema Beziehung und Liebe dann doch einige Lücken offen. Als Leser stößt man immer wieder auf Abschnitte, in denen es um genau dieses Tohuwabohu im Leben der Heldin geht. Das ist auch ein Mit-Grund, warum ich zu den Charakteren im privaten Bereich von Alice Allevi keine rechte Beziehung als Leser aufbauen konnte. Da fehlten mir einfach die Vorgängerroman um mehr als nur Sympathie oder Abneigung zu den einzelnen Personen ausmachen zu können. Alice Ermittlerpartner Inspektor Calligaris ist ein recht ruhiger Typ und genau so gestalten sich die Ermittlungen. Da wird nichts überstürzt und nur wenige Vermutungen zugelassen. Auch als Leser war ich mir lange nicht im klaren wer denn nun der Täter sein wird. Die Suche nach Ambra war eher nur sporadisch vermerkt, da hatte ich als Leser dann doch bald den rechten Gedanken und der hat sich dann auch bestätigt (den verrate ich natürlich nicht! Finde es selber heraus, wenn du den Roman ließt!) Vom Aufbau her ist die Geschichte recht gut konstruiert. Die Kapitel sind nicht sehr lange – ideal für kurze Lesezeiten. Jedes Kapitel beginnt mit einer Überschrift oder, noch schöner, mit einem Sprichwort oder Vers, teils auch auf italienisch mit Übersetzung. Abwechslungsreich wird die Haupthandlung dadurch, dass man zwischendurch in die Vergangenheit des Mordopfers reist und über dessen Leben und Arbeit erfährt. Mein Fazit: Ein unterhaltsamer kurzweiliger Roman mit einer netten chaotischen Hauptdarstellerin. Auch wenn ich der Handlung leicht und gut folgen konnte, war für mich im privaten Leben der Alice Allevi nicht alles stimmig. Das lag aber an dem “nicht im Bilde sein” aufgrund der fehlenden Erfahrung der vorangegangenen Bücher. Das sollten zukünftige Leser dieser Serie bedenken und evtl. Band 1 + 2 vorab konsumieren.

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Eigentlich könnnte es im Leben der chaotischen Assistenzärztin Alice Allevi nicht besser laufen. Gut, ihre neue Mitbewohnerin ist depressiv, nimmt jedoch brav ihre Pillen und ist auch noch die Tochter ihres obersten Chefs, sodass sie sich da jetzt wirklich nicht beschweren kann und das Beste ist: Seit einem Monat ist die Oberzicke Ambra Negri Della Valle verschwunden. Nun ja, es sollte das Beste sein, doch Ambra ist spurlos verschwunden und irgendwie findet Alice nicht den Frieden, denn sie sich erhofft hatte, wenn sie nicht mehr in ihrem Leben vorhanden ist. Ist Ambra ausgestiegen, geflohen oder ist ihr was passiert? Und wenn Alice ganz ehrlich ist, seit Ambras Verschwinden herrscht eine unterschwellige Angst in den Fluren des Instituts für Gerichtsmedizin. Könnte vielleicht Claudio Conforti, Ambras Ex-Freund und eine Ex-Affäre von Alice, etwas mit ihrem Verschwinden zu tun gehabt haben? Doch damit nicht genug. Als sie zufällig mit Claudio beim Essen ist, wird dieser zu einem Leichenfundort gerufen. Alice begleitet ihn kurzerhand und trifft vor Ort auf Inspettore Roberto Calligaris. Vor Ort befindet sich tatsächlich die Leiche einer jungen Frau, die bereits seit Jahren dort ruht. In ihrem Grab ist ebenfalls eine Spielzeugkrone aus Plastik - woraufhin die Tote nur noch die "Principessa" ist. Doch wer war die junge Frau und warum wurde sie in solch einem unwürdigen Grab verscharrt? Mittels rechtsmedizinischer Untersuchungen steht schnell fest, dass die Unbekannte europäischer Herkunft war. Danke einer DNA-Analyse anhand von Vermisstenfällen kann die Tote als Viviana Montosi identifiziert werden. Doch auch wenn die Ermittler nun wissen, wer die Tote ist, finden sie dennoch kein Motiv, welches die Ermordung der Archäologiestudentin rechtfertigt. Im Auftrag von Calligaris schnüffelt Alice etwas mit ihrer unnachahmlichen Art in Vivianas Vergangenheit und macht dabei eine schockierende Entdeckung: Viviana und Ambra waren einst in einer Klasse ... Der 3. Band der Alice-Allevi-Reihe! Der Plot wurde abwechslungsreich und spannend erarbeitet. Dieser spielt u. a. auf zwei Zeitebenen, denn das Opfer korrespondierte kurz vor ihrem Tod, sodass der Leser aus diesen gesammelten Unterlagen aus der Sicht der Toten nachverfolgen konnte, wie es zu ihrem Tod kam. Besonders faszinierend empfand ich, dass gerade jene Tote eine gemeinsame Vergangenheit mit Ambra Negri Della Valle hatte, welche alles andere als eine Sympathieträgerin in den bisherigen Bänden war und ganz ehrlich, deren rätselhaftes Verschwinden empfand ich schon als sehr gespenstisch. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei hier auch in diesem Band mein Herz für Protagonistin Alice schlug, denn dieses schusselige junge Frau schafft es doch immer wieder, sich in größte Schwierigkeiten zu bringen und diese dennoch mehr oder weniger unbeschadet zu überstehen. Der Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, gerade in Bezug auf das Verschwinden von Ambra hat die Autorin sehr geheimnisvoll agiert. An dieser Stelle ist erst einmal wieder Schluss mit der Reihe, jedoch hoffe ich, dass möglichst bald ein 4. Band um die schusselig-geniale Alice Allevi erscheint.

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“Die Spur der Principessa” der italienischen Autorin Alessia Gazzola ist bereits der dritte Band in der Reihe um Protagonistin Alice Allevi, angehende Rechtsmedizinerin und Hobby-Ermittlerin. Ihr neuester Fall betrifft das plötzliche und spurlose Verschwinden ihrer Kollegin Ambra Negri Della Valle. Alice hat sich zwar des öfteren gewünscht, das gemeine und zickige Biest möge einmal verschwinden, doch dass ihr Wunsch tatsächlich in Erfüllung gehen würde, hätte sie nie gedacht. Schlimmer wird das Ganze zudem, als ein vergrabenes Skelett gefunden wird und die Identifizierung offenbart, dass es sich hierbei um eine alte Freundin von Ambra handelt. Plötzlich erscheint ihr Verschwinden in einem ganz neuen Licht und so hilft Alice ihrem Freund Ispettore Calligaris bei den Ermittlungen. Dazwischen lässt sie sich wie immer von ihrem Vorgesetzten und Ambras Ex Claudio fertig machen, da dieser sie für vollkommen unfähig hält. Obwohl “Die Spur der Principessa” Bestandteil einer Reihe ist, kann man das Buch auch getrost lesen, ohne die beiden vorherigen Bücher zu kennen – ich selbst habe zwar den ersten Band gelesen, aber (noch) nicht den zweiten und kam mit dem dritten bestens zurecht. Einige Beziehungen und Anspielungen wird man zwar vielleicht nicht so gut verstehen, doch diese sind auch so gut erkennbar und nachvollziehbar. Wer also neugierig wird – ruhig zugreifen. Desweiteren muss ich zugeben, dass mir dieser Band tatsächlich besser gefallen hat, als damals der erste, “Mit Skalpell und Lippenstift“. Das liegt bestimmt auch daran, dass diesmal die vielen neuen Charaktere nicht mehr erst eingeführt werden müssen, wie es bei einem Reihenauftakt eben üblich ist. Vielmehr geht die Handlung sofort los und man ist bereits mit allen Eigenarten der Charaktere und deren Beziehungen untereinander vertraut. So war mir auch die Protagonistin diesmal viel sympathischer, weil ich mittlerweile wusste, wie sie sich verhält. Alice Allevi ist weit davon entfernt, eine in allen Punkten perfekte Protagonistin zu sein. In ihrem Beruf als Assistenzärztin in der Rechtsmedizin ist sie keinesfalls eine der Besten, statt dessen treibt sie ihre Vorgesetzten mit ihrer Ungeschicklichkeit öfters mal in den Wahnsinn, ist über die Maßen neugierig und keinesfalls so abgebrüht gegenüber Leichen wie man es vielleicht vermuten würde. Das alleine stellt sie in meinen Augen nicht nur ungemein authentisch dar, sondern macht sie zudem sehr sympathisch. Zumal so manche Szenen dadurch zu spontanen Lachanfällen führen. Die Handlung selbst ist geprägt von der wirklich spannenden, aber auch sehr interessanten Krimi-Geschichte. In dem aktuellen Fall geht es viel um zwischenmenschliche Beziehungen und man bekommt einen tollen Einblick in archäologische Ausgrabungen im fernen Osten. Nebenher präsentiert uns die Autorin einen weiteren, nebensächlichen Handlungsstrang – mit Hilfe vieler E-Mails des Opfers reimt sich Alice deren Geschichte zusammen und stellt diese mit Hilfe verschiedener Tagebucheinträgen zusammen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich – ob ich es möchte oder nicht – beim Lesen immer wieder ganz unbewusst den Vergleich zur Stephanie-Plum-Reihe von Janet Evanovich ziehe. Der Vergleich kam mir bereits beim Lesen des ersten Buches und hat sich hier nochmals verstärkt, einfach weil es so viele Parallelen gibt. Trotzdem ist die Alice-Allevi-Reihe doch recht einzigartig und weist auch genügend Unterschiede auf. Hier gefällt mir nämlich ganz besonders, dass Allevi Rechtsmedizinerin ist – diese Charaktere mochte ich in Kriminalromanen schon immer am liebsten – und zudem ist sie bei der Polizei-/Detektiv-Arbeit tätig. Damit hat man eigentlich schon zwei ganz verschiedene Perspektiven bei der Ermittlungsarbeit und somit auch viel mehr Abwechslung. “Die Spur der Principessa” hat meine kleinen Zweifel, die ich noch beim ersten Buch hatte, aufgelöst und mich damit vollkommen von Alice Allevi und der Reihe überzeugt. Dieser Roman bietet eine fesselnde und zudem auch noch interessante Krimi-Geschichte, spannende Ermittlungsarbeit und eine sympathische Protagonistin, welche für jede Menge Unterhaltung zwischendurch sorgt. Wer diese Genre-Mischung gerne liest, sollte sich die Reihe nicht entgehen lassen.

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