Leserstimmen zu
Das breifrei!-Kochbuch

Loretta Stern, Anja Constance Gaca

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Eins vorweg: Ich denke, dass es etwas ganz persönliches ist, wie man sein Kind ernährt. Ob man stillt oder die Flasche gibt, der Papa zwischendurch abgepumpte Muttermilch füttert, man nach drei, fünf, neun Monaten mit Stillen aufhören möchte - all das ist etwas, was Eltern für ihr Baby entscheiden müssen. Und ich denke, dass da niemand reinreden sollte. Ich kann euch lediglich sagen, was ich dazu denke. Aktuell stille ich den kleinen Mann noch, möchte aber bald mit Beikost anfangen. Er ist jetzt fast fünf Monate alt und zeigt (meiner Meinung nach) schon deutliches Interesse an fester Nahrung. Ehrlich gesagt habe ich bis zu meiner Schwangerschaft gedacht, dass das der Moment für den ersten Brei ist. Das es eine Alternative dazu gibt wusste ich nicht. Aber es gibt sie: Baby-led Weaning (BLW). Für mich hört sich das wirklich interessiert, deswegen beschäftige ich mich nun schon eine ganze Weile mit dem Thema. Genau zum richtigen Zeitpunkt bekam ich also ‘Das breifrei! Kochbuch’ von Loretta Stern und Anja Constance Gaca. Das Buch beginnt mit einem Theorieteil zum Thema ‘breifrei’. Sehr übersichtlich und verständlich erklären die Autorinnen zum Beispiel die Vorteile von Beikost nach Bedarf, welche Lebensmittel sich eignen (oder eben auch nicht) und geben Tipps zu Lagerung der Lebensmittel, Küchenhygiene und zur Vorratshaltung. Besonders schön finde ich den Bereich Warenkunde. Der Saisonkalender ist so praktisch! Der zweite Teil ist der Praxisteil des Buches. Insgesamt gibt es 80 Rezepte aus den Kategorien: Frühstücksideen Snacks & Fingerfood Saucen, Dips & Aufstriche Teige & Teigwaren Trinksuppen Warme Hauptmahlzeiten Beilagen Würzpasten & Chutneys für die Großen Salate & kleine Gerichte Wochenendküche Süße Experimente Die Rezepte sind einfach erklärt und - das finde ich sehr schön - man braucht nicht unglaublich viele Zutaten. Die Zubereitung hört sich bei allen Rezepten einfach an. Die etwas aufwändigeren Rezepte sind in dem Kapitel ‘Wochenendküche’ zusammengefasst, sehr praktisch also für alle Mütter und Väter, die ab und zu auch mal wieder etwas aufwändigeres kochen möchten. Insgesamt sind auch sehr viele vegetarische Rezepte enthalten, ich persönlich finde das toll! Mein Fazit Die Gerichte sind schnell zubereitet und auf jeden Fall familiengeeignet. Einige Rezepte sind sicherlich nicht unbedingt anspruchsvoll und für viele vielleicht nicht neu, aber sie liefern jede Menge Anregungen wie man die Beikost breifrei gestalten kann. Mich persönlich hat das Buch überzeugt meinem Baby auch viel ‘Fingerfood’ anzubieten. Trotzdem werde ich zu Beginn auch viel Brei füttern, weil die Rezepte aus meiner Sicht dann doch erst geeignet sind, wenn das Baby schon die verschiedensten Lebensmittel ausprobiert hat. Wer sich schon etwas mit blw beschäftigt hat, für den wird das Buch auf jeden Fall eine Inspiration sein! Die Infos Autoren: Loretta Stern, Anja Constance Gaca Das breifrei!-Kochbuch - So schmeckt es dem Baby und der ganzen Familie. Mit 80 leckeren Rezepten von David Gansterer ISBN: 978-3-466-34601-1

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Im breifrei Kochbuch wird auf den ersten 40 Seiten kurz und knapp erklärt, was breifrei bedeutet, was man beachten muss und was man Babys lieber nicht anbieten sollte. Es gibt Tipps und Tricks zur breifreien Küche, Informationen zur Haltbarkeit und zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln und zur Küchenhygiene. Außerdem ist ein Saisonkalender enthalten, so dass man auf einen Blick sehen kann, welche Lebensmittel in welchen Monaten besonders frisch zu bekommen sind. Es wird außerdem noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man nicht glauben soll, man dürfte keinen Brei anbieten, nur weil man sich für diesen Weg der Beikosteinführung entscheidet. Milchreis und Grießbrei sind z.B. Mahlzeiten, die einfach breiig sind und auf dem Familientisch landen. Alles kann, nichts muss. Diese Devise finde ich klasse und genauso unvoreingenommen sollte man an das Thema herangehen. Das Kochbuch enthält folgende Rezeptkapitel: Frühstücksideen Snacks und Fingerfood Saucen, Dips und Aufstriche Teige und Teigwaren Trinksuppen Warme Hauptmahlzeiten Beilagen Würzpasten & Chutneys für die Großen Salate & kleine Gerichte Wochenendküche Süße Experimente So kommt man auf 80 Rezepte für die ganze Familie, die Baby tauglich sind, aber auch den Großen schmecken. Die Autoren des Buches sind Loretta Stern und Anja Constance Gaca. Loretta Stern „kenne“ ich noch aus meiner Jugend. Sie war Sängerin der Band Sqeezer und Moderatorin von Bravo TV in den 90er Jahren ;-) Sie ist Mutter einer Tochter und ist den Breifrei Weg gegangen. Von ihr findet der Leser im Buch „Mutti-Notizen“. Das sind kurze Anmerkungen, wie z.B. was mache ich unterwegs und welches Trinkgefäß hat sie angeboten. Anja Constance Gaca ist Hebamme, Still- und Laktationsberaterin und sie führt den Blog „Von guten Eltern“. Auch von ihr findet der Leser Notizen zum entspannten Familienessen. Meine Meinung: Natürlich benötigt man kein Kochbuch um sein Kind breifrei ans Essen zu gewöhnen. Eigentlich klingt das im ersten Moment sogar etwas widersprüchlich, schließlich will man ja gerade nicht „extra“ kochen. Aber genau das geht mit den Rezepten aus dem Buch super. Denn es enthält viele Gerichte, die sowohl den Eltern als auch dem Baby schmecken ohne dass man zwei Mal Essen kochen muss. Die Gerichte sind nicht sehr ausgefallen und für Rührei, benötigt selbst der größte Kochmuffel kein Rezept, aber es bietet viele kindgerechte Menüs, die als Idee und Anregung sowohl die kleinen Essanfänger als auch für die restliche Familie geeignet sind. So gibt es neben Rührei also auch Gnocchi, Pizza, Kürbisquiche, Grünkernbratlinge und Weizen-Hirse-Schnitten. Die Gerichte enthalten sowohl Fisch als auch Fleisch aber auch eine ganze Menge (nämlich 64) vegetarische Ideen, was ich total klasse finde. Fazit: 80 schnelle, preiswerte und kindgerechte Gerichte. Nicht immer ganz neu aber auf jeden Fall familientauglich. Das Buch gibt Ideen und Anregungen sich zu trauen den Beikoststart spielerisch, einfach und locker anzugehen und die Babys einfach mal probieren zu lassen was Mama, Papa und die Geschwister auch essen.

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