Leserstimmen zu
Paleo-Power für Frauen

Esther Blum

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Paleo Power für Frauen von Esther Blum Goldmann Verlag, erschienen Herbst 2015, Taschenbuch, 351 Seiten Esther Blum lebt und arbeitet in den USA als Ernährungscoach. In dem nachfolgend rezensierten Ratgeber beschreibt sie die Paleo-Ernährung, gibt Einblicke in die Grundlagen des Stoffwechsels – insbesondere bei Frauen und rund ihren Ratgeber mit Rezepten und Ernährungsplänen ab. Das Taschenbuch ist hübsch aufgemacht: die aufgeschnittene Artischocke lockt mit einer Weiblichkeit, die durch die Schriftfarbe noch verstärkt wird. Hierdurch wird gleich der Titel unterstrichen: „...für Frauen“. Der Ratgeber selbst ist in 5 Abschnitte aufgeteilt: im ersten Abschnitt gibt die Autorin quasi eine Einführung in das Thema Diät, Kalorien, Paleo, weibliche Hormone, Stress u.a. - Stichpunkte, die man mittlerweile in vielen guten Ernährungsratgebern findet. Denn mittlerweile ist bekannt, dass zum Abnehmen bzw. Gewicht halten eben mehr dazu gehört als die Ernährung. Interessant ist deshalb auch, dass sich solche Überschriften wie „Schlank im Schlaf“ in dem Buch wiederfinden – Schlagworte, die hier in Deutschland als ganze „Ernährungsbewegung“ diätwillige Frauen fasziniert und mitnimmt. Im zweiten Abschnitt geht Esther Blum weiter ins Detail und kümmert sich um den „Weg zur Hölle, der gepflastet ist mit guten Vorsätzen“: Umweltgifte, Kohlenhydrate – die Guten und die Bösen. Wir LeserInnen bekommen einen detaillierteren Einblick in die unterschiedlichen Kohlenhydrate, Fette, Proteine und was sie in unserem Körper bewirken. Auch hier findet die erfahrene LeserIn nicht so viel Neues. Teil 2 wird zwar unter die „Paleo-Lupe“ genommen, aber grundsätzlich unterscheiden sich alle guten und erfolgreichen Ernährungskonzepte ja gar nicht so sehr voneinander... die einen lassen nur etwas mehr weg als die anderen. Im dritten Abschritt kommen wir nun in den Anwendungsbereich und hier ergibt sich bestimmt das ein oder andere Neue für Ernährungserfahrene, aber Paleoneulinge: Ganz konkret werden verschiedene Lebensmittel bzw. Grundzutagen in Listen aufgeführt, die gegessen oder als Smoothie getrunken werden dürfen. Die ersten Ernährungslisten (Wochenenlisten) tauchen auf, was gerade für Neulinge hilfreich ist. Oft fühlt man sich ja nach dem Lesen eines solchen Ratgebers erst mal so verunsichert, dass man froh ist, eine solche Wochenliste vorgeschrieben zu bekommen. Im vierten Teil kann das Gelesene dann wirklich in die Tat umgesetzt werden: ansprechende Rezepte, einfach erklärt und ohne Schnickschnack lassen einen Lust bekommen, Paleo doch mal auszuprobieren. Und so reduziert, wie Paleo klingt, so reduziert ist auch die Aufmachung von Teil 4: Bilder wie in einem Kochbuch sind leider nicht zu finden. Dabei isst doch das Auge mit – schade. Der letzte Teil verspricht in der Inhaltsangabe mehr als er ist: wirkliche Einkaufstipps sucht man vergeblich, Hinweise auf Foodwatch, Greenpeace oder Stiftung Warentest müssen genügen. Alleine das Rezepteregister macht wirklich Sinn, denn hier wird noch mal klar, wie umfassend die Autorin doch den Rezeptteil geschrieben hat. Der Ratgeber ist gut zu lesen. Locker geschrieben ohne „hochtrabende“ Fachbegriffe und die, welche verwendet wurden, werden verständlich erklärt. Die Ernährungsgrundlagen sind gut nachvollziehbar aufgearbeitet, bieten allerdings nicht viel Neues – neu ist alleine der Paleo-Aspekt, weswegen ich ja das Buch gelesen habe. Ja, es hat meine Einstellung zu Paleo geändert – ich sehe diese Ernährungsform jetzt nicht mehr so schwarz/weiß, sondern sehe den Sinn dahinter und kann Menschen verstehen, sich so ernähren zu wollen. Allerdings halte ich Empfehlungen zu Nahrungsergänzungsmittel ohne ärztliche Empfehlung bzw. vorherigen Checkup für fahrlässig. Das hat meiner Meinung nach nichts in einem solchem Ratgeber zu suchen. Und leider reiht sich dieses Buch in den Berg vieler Ernährungsratgeber ein, bei denen ich das Gefühl habe, als Mutter & Hausfrau einfach nicht wahrgenommen zu werden: Kochen für mehr als 1 oder 2 Personen – kochen für unterschiedliches Alter mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Ansprüchen oder Vorliegen – 24h-Rundum-Versorgung einer Familie und eines Haushalts lassen außerdem nicht viel Raum für Stressabbau alla Paleo Power & Co. Fazit: für mich ist Paleo nichts – ich möchte weiterhin Brot backen, Nudeln & Kuchen essen. Durch das Lesen dieses Buches habe ich aber wieder auf die Dinge besonnen, die ich aus früheren Ernährungsbüchern bereits kannte und erfolgreich angewandt habe: mehr Achtsamkeit beim Zubereiten und Essen... und daher hat das Buch doch schon etwas bei mir bewirkt. Wer sich für Paleo interessiert, dem kann ich diesen Ratgeber von Esther Blum empfehlen. Interessant & kurzweilig – ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit dem nötigen Ernst, so sieht mein Fazit zu diesem Sachbuch aus.

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Paleo-Power

Von: Merendina

28.04.2016

Überall hört man derzeit von der Paleo-Ernährung. Auch mein Interesse wurde geweckt und so habe ich nun dieses Buch gelesen: Esther Blum: Paleo Power für Frauen – Gesund, schnell und dauerhaft abnehmen. Der Klappentext und das Buchcover gefielen mir sehr gut und besonders war ich darauf gespannt, wie die Paleo-Ernährung speziell für die Bedürfnisse der Frau aussieht. Das Buch ist in mehrere Kapitel eingeteilt. Nach einem Vorwort und einer Einleitung findet man im ersten Kapitel worum es bei Paleo geht, Grundbegriffe werden erklärt. Außerdem wird beschrieben, wie man eine gesunde Hormonbalance findet. Im zweiten Kapitel erfährt man viel Wissenswertes über Nahrungsmittel und bekommt erklärt, welche Nahrungsmittel gut für den Körper sind und welche ihm eher schaden. In Teil drei findet man einen Ernährungsplan , der aus verschiedenen Phasen wie Detox, Reset und Paleo besteht. Dazu gibt es dann im darauf folgenden Kapitel viele Paleo-Rezepte für das Frühstück, für Smoothies, für das Mittag- und Abendessen. Das Buch ist in einer sehr angenehm zu lesenden Sprache geschrieben. Ich habe es sehr gerne gelesen und werde auch einige der Ideen daraus umsetzen. Bestimmt koche ich das ein oder andere Rezept daraus nach. Und auch die Smoothies klingen echt lecker. Insgesamt ist mir die Paleoernährung aber doch zu fleischlastig. Ich esse zwar gerne mal Fleisch, aber eben nicht jeden Tag. Auch sind in vielen Rezepten Nüsse vorhanden. Für Allergiker ist das auch nicht ganz passend. Ich gebe dem Buch insgesamt aber volle Punktzahl, weil es toll geschrieben ist, die Paleo-Ernährung bzw. -diät bestens erklärt, dabei auch wirklich in die Tiefe geht. Und auch den Rezeptteil finde ich gut. Fünf Sternchen!

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Hier erscheint mir gerade auch dieses Buch ideal zu sein, da es in einer lockeren und gut verständlichen Sprache sehr gut die verschiedenen Zusammenhänge und die Funkionsweisen des Körpers darstellt. Ob Inhaltsstoffe, Hormone, Nährstoffe, Zusatzstoffe, was auch immer angesprochen wird, die Fakten dazu werden auf gut nachvollziehbare Weise vermittelt. Auch die Schlüsse, die die Autorin, bzw. das Konzept der Paleo-Ernährung daraus zieht, ergeben Sinn und forden zum Nachahmen auf. An diesem Punkt scheiterte ich persönlich dann allerdings, so peinlich das auch ist. Kein Brot mehr. Der Passus sprang mich hinterrücks und bösartig an und - es ging einfach nicht. Ich backe für unsere Familie das Brot und es gibt für mich wenig Schöneres, als den Duft frischgebackenen Brotes und eine Scheibe frischgebackenen, noch warmen Brotes ....äh, ja...also, nix ohne Brot. Ich habe es versucht, aber es gefällt mir nicht. Und ganz ehrlich, ein Teelöffel in Wasser gelösten ungesüßten Kakaopulvers, egal ob bio oder nicht, ersetzt auch einfach keine echte Schokolade. Auch ansonsten hatte ich Probleme damit, wirklich akribisch darauf zu achten, jedwede Möglichkeit von Rückständen irgendwelcher Schadstoffe zu vermeiden und mein Fleisch nicht mehr in Plastik, sondern in Papier packen zu lassen, meine Tupper gegen Glasgefäße auszutauschen, mein Fleisch nicht nur gut abzuspülen, sondern gründlich abzuwaschen (in der Hoffnung, dass danach dann noch Geschmack da ist), um nur einige Beispiele zu nennen. Ich glaube zwar durchaus, dass das System Erfolg hat und bezweifle auch gar nicht, dass derartige Veränderungen SInn machen, aber ich bin nicht der Typ für solche Konzepte, die einen letztlich ja doch auch stark einschränken können. Da wir auf Grund von Erkrankungen, bzw. Unverträglichkeiten, schon stark auf unsere Ernährung achten müssen, koche und backe ich eigentlich sowieso alles selbst aus naturbelassenen Zutaten. Der Aspekt ist also schon mal erfüllt, allerdings merke ich hier auch immer wieder, wie sehr einen so etwas auch im Alltag einschränkt, so dass meine Bereitschaft, dies noch durch ein freiwillig auferlegtes Konzept zu verstärken, einfach nicht da ist. Dennoch habe ich aus diesem Buch einiges an Tipps, Informationen und besserem Verständnis für die verschiedenen Vorgänge, die sich im Körper abspielen, mitnehmen können, so dass sich das Lesen für mich durchaus gelohnt hat, auch wenn ich das Konzept selbst nicht im Alltag umsetzen werde. Aus genau diesem Grund, kann ich dieses Buch aber auch empfehlen, auch wenn das Konzept nichts für mich persönlich war: Ich denke, jeder, der sich für Paleo Ernährung interessiert, wird hier einen guten Einstieg vorfinden, in dem gut verständlich, auf lockere und gut verständliche Art das Konzept erklärt wird. Die Fülle an Rezepten im hinteren Teil des Buches, sowie die Anleitung mit den verschiedenen Phasen des Einstiegs in die Paleo-Ernährung (Detox, Reset, Paleo) mit den entsprechenden Rezepten, runden das Buch dann noch ab.

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Zum Inhalt: Paleo. Überall trifft man auf Paleo. Im Fernsehen, in Zeitschriften, bei Youtube, im Internet... Doch was ist Paleo eigentlich? Worauf muss man achten, worauf basiert es und vor allem, ist es wirklich so gut für den Körper? Alle diese Fragen versucht dieses Buch zu beantworten in dem es auf die Hintergrundgedanken dieses Ernährungsstils eingeht und diese dem Laien verständlich darlegt. Meine Meinung: Ich war neugierig auf dieses Buch, da ich diesen Ernährungsstil schon bei vielen bekannten Fitness Bloggern angetroffen habe, die alle 100% davon überzeugt waren. Mein Ziel war es nicht abzunehmen (was jedoch ein willkommener Nebeneffekt hätte sein können), weshalb ich das Buch nicht aus diesem Sichtpunkt beurteilen werde. Mein Ziel war es mich gesünder aber vor allem bewusster zu ernähren, ohne den ganzen zugesetzten Schnick-Schnack den man im heutigen Essen oft wiederfindet. Das Buch ist in 4 Teile unterteilt. Im ersten Teil geht die Autorin auf die Grundlagen der Ernährungsweise ein. Jedoch wird weniger der Ablauf der gleichen erklärt, sondern die wiesos und warums die man sich zu beginn einer neuen Ernährungsweise immer mal wieder stellt. Wieso darf ich keine 100g Zucker am Tag vertilgen, muss aber Fett aufnehmen? In diesem Abschnitt wird auch ein bisschen auf die genetische Prädisposition eingegangen, was aber weniger interessant ist, wenn man nicht unbedingt abnehmen möchte. Im zweiten Teil werden weitverbreitete Ernährungsmythen unter die Lupe genommen. Hier geht die Autorin stark auf die bösen "Toxine" ein, was meiner Meinung nach der grösste Quatsch unter den Diäten ist. Da gerade in diesem Abschnitt oft die chemische/biologische Erklärung gefehlt hat, konnte sie mich auch nicht wirklich davon überzeugen, dass meine Leber, meine Niere und mein Darm er nicht alleine schaffen meinen Körper dieser Toxine zu entledigen. (Mal ganz ehrlich, welcher arbeitstätige Mensch, hat die Zeit sich drei Mal die Woche in die Sauna zu begeben?) Im dritten Teil finden wir die eigentliche Paleo-Diät. Ich habe selbst versucht diese 6 Wochen durchzuhalten. Es ist möglich. Mit viel Geld, viel Zeit zum einkaufen, und einem RIESIGEN Magen. Genau letzteres war mein grösstes Problem. Ich bin selbst dran schuld, nicht vorher darüber nachgedacht zu haben. Aber stellt euch einfach folgende Situation vor: Mittags esse ich eine Portion Pasta mit Carbonara Sauce und ein Stück Käsekuchen (das ist jetzt übertrieben, aber ihr wisst was ich meine). Diese Kalorien muss ich jetzt unter der Paleo-Diät mit Grünkohl, Fleisch und.. ja, das wars, irgendwie aufnehmen. Schon bei einem 1/5 der Kalorienmenge war ich so voll, dass ich keinen Bissen mehr hinunterbekommen habe. Das Problem dabei ist, dass der Körper bei einer sehr geringen Kalorienzufuhr in den Sparmodus wechselt. Ich habe gegessen und gegessen, war immer pappsatt, hatte aber nie das Gefühl ich würde übermässig energetisch sein. Im vierten Teil finden sich (zum Teil richtig richtig leckere) Rezepte wieder. Die vielfältig sind und nicht schwer zu kochen sind. Von Smoothies, über Frühstück, Mittagessen und Snacks zum Abendessen und wieder zurück findet man hier absolut ALLES! Das Buch ist sehr verständlich geschrieben und bringt einem Laien die Grundlagen der Paleo-Ernährung deutlich näher. Leider haben mir ein paar wissenschaftliche Belege gefehlt. Was mir jedoch durch diese Ernährungsumstellung bewusst geworden ist, ist in wie vielen Lebensmitteln heutzutage Zucker enthalten ist und vor allem wie abhängig wir von diesem sind. Ich kaufe nach diesem Buch deutlich bewusster ein, auch wenn die Verführungen gross sind, und versuche auf meinen indirekten Zuckerkonsum zu achten. Fazit: Obwohl mir ein paar wissenschaftliche Grundlagen gefehlt haben, hat die Autorin es geschafft diese doch sehr langweilig klingende Ernährungsweise auf eine interessant und machbare Art und Weise zu vermitteln.

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Ich bin hin- und hergerissen von diesem Buch. Paleo begegnet mir in letzter Zeit immer öfter. Wenn ich durch die Regale im Buchladen schauen im Bereich der Kochbücher, scheinen dort unzählige Bücher zu stehen die sich mit Paleo auseinandersetzen und in denen man super viele Rezepte findet mit schönen Bildern. Das Buch von Esther Blum setzt sich am Anfang zunächst damit auseinander was Paleo ist und erklärt diese Ernährungsform sehr ausführlich. Das hat mir gut gefallen. Nicht gefallen hat mir mitunter wie die Autorin es rüber bringt. Sie bezeichnet Frauen die sich so ernähren als Paleo-Frauen. Das klingt für mich alles nach einem sehr elitären Kreis und fast schon so als müsste man eine Aufnahmeprüfung ablegen um dabei zu sein. Mitunter klang es für mich schon fast sektenhaft. Das hat mir gar nicht gefallen. Und dann finde ich die Autorin auch sehr wiedersprüchlich mitunter. Einerseits schreibt sie, dass man sich unbedingt an die Paleo-Essform halten muss, sonst nimmt man nicht ab. Was ich zu streng finde und was total nach Diät klingt. Und auf der anderen Seite schreibt sie das ein bißchen auch schon reicht und man es langsam angehen lassen kann. Was wiederum gut klingt und mir gefallen hat. Nach diesem Buch kann ich auf jeden Fall sagen, dass die Paleo nichts für mich ist. Aber dafür kann die Autorin nichts und das macht das auch nicht schlecht. Es finden sich viele interessante Rezepte in dem Buch und auch allgemeine Tipps zum Thema Ernährung. Das hat mir auch alles ganz gut gefallen. Auch wenn die meisten Rezepte, meiner Meinung nach, einfach zu aufwendig sind. Der Schreibstil hat mir an sich ganz gut gefallen aber halt die schon erwähnte Punkte, schmälerten das Lesevergnügen schon einwenig. Deswegen kann ich nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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Paleo, über diesen Begriff stolperte ich in diesem Jahr so manches mal. Was bitte ist Paleo?, dachte ich mir so manches mal. Eine einfache und gut erklärte Antwort zu meiner Frage bekam ich in diesem Buch. Paleo ist eine Rückbesinnung auf eine ursprüngliche Ernährung. Sie bezieht sich auf eine Ernährung wie sie die Menschen in der Steinzeit hatten, ist aber auf die moderne Zeit abgestimmt. Die Nahrungsmittel sind vielfältig, werden frisch gekocht. Auf Fertigprodukte, Gluten und Laktose wird verzichtet. In der Paleo Ernährung wird besonderer Wert auf Bio-Produkte gehalten. Fleisch sollte nur vom Weidevieh, Obst und Gemüse aus biologischem Anbau kommen. Paleo ist keineswegs eine vegetarische oder vegane Ernährungsweise, im Gegenteil. Die Autorin ist überzeugt davon, dass Fleisch (von Weidevieh) täglich oder fast täglich auf dem Speiseplan stehen soll. Da liegt für mich auch schon das größte Problem dieses durchaus interessanten Buches. Auch wenn ich Fleischliebhaber wäre, was ich durchaus bin aber nicht täglich, könnte ich es mir gar nicht leisten jeden Tag Bio-Fleisch aufzutischen. Da würde ich nur für Bio-Fleisch arbeiten gehen. Aber egal, denn ich würde auch wenn ich den Grundgedanken von Paleo durchaus nachvollziehen kann und für gut befinde, nicht täglich Fleisch essen wollen. Vom Aufbau her ist das Buch ganz gut gemacht. In mehreren Abschnitten erfährt man alles über Paleo. Im ersten Teil werden die Grundbegriffe von Paleo erklärt. Man erfährt unter anderem wie sich die Nahrungsumstellung auf den gesamten Organismus auswirkt. In Teil zwei werden die Nahrungsmittel genauer unter die Lupe genommen, welche sich positiv auf Körper und Gesundheit auswirken und auf welche man möglichst verzichtet. Teil 3 ist dann der Umsetzung gewidmet, ein zweiwöchiger Ernährungsplan soll die Umstellung auf Paleo vereinfachen. Denn Abschluss bildet der Rezeptteil. Er umfasst mehr als 100 Seiten. Es sind durchaus leckere Rezepte in diesem letzten Abschnitt vorgegeben. Die meisten kann man auch gut und einfach nachkochen, einige erscheinen mir dann doch zu … naja extravagant trifft es vielleicht nicht ganz, ausgefallen auch nicht … einfach nicht passend für mich und meine Familie. Die Rezepte sind aber durchwegs einfach nachkochbar. Mein Fazit: Paleo ist vom Grundgedanken her nicht schlecht. Auch die Erklärungen im Buch und der Aufbau des Buches gefällt mir gut. Persönlich kann ich leider dem täglichen oder fast täglichen Fleischkonsum nichts abgewinnen und könnte es mir auch nicht leisten. Trotzdem kann ich den Ratgeber an Frauen – die Ernährung in dem Buch richtet sich wohl in erster Linie an Frauen – empfehlen. Man muss nicht 100 Prozent von Paleo überzeugt sein, man lernt aber wirklich interessante Dinge über Nahrungsmittel und ihre Auswirkung auf den weiblichen Körper.

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„Gesund, schnell und dauerhaft abnehmen“, das verspricht dieses Buch. Was wird mir die Autorin erzählen? Geht es nur mit der Änderung des Essverhaltens? Ich habe schon einige Bücher über die verschiedensten Abnehmarten gelesen. U.a. auch über sogenannte „Stoffwechselprogramme“. Auch in diesem Buch befasst sich die Autorin mit dieser Art der Ernährungsumstellung. Beschreibung des Buches: Das Buch „Paleo Power für Frauen“ ist im GOLDMANN-Verlag als Taschenbuch im September 2015 erschienen. Es hat 351 Seiten. Eine aufgeschnittene Artischocke auf einem Holzuntergrund ziert das Titelbild. Der Titel leuchtet in roter Farbe darauf. Die Autorin Esther Blum ist Ernährungs- und Gesundheitsexpertin. Sie lebt in den USA und tritt dort in zahlreichen Radio- und Fernsehprogrammen auf. Außerdem schreibt sie Artikel für zahlreiche Zeitschriften und Zeitungen. In Connecticut hat sie eine eigene Privatpraxis. Dieses Buch wurde von Inke Brodersen vom Amerikanischen ins Deutsche übersetzt. Kurze Zusammenfassung: „Paleo Power“ ist in drei Teile aufgeteilt: - Von Natur aus schön - Ernährungsmythen unter der Paleo-Lupe - Mit Paleo schlank werden und bleiben Es folgt ein Kapitel mit Rezepten (ca. 80 Seiten) und ein Anhang mit Einkaufstipps und Registern Mein Leseeindruck: In einer lockeren Art beschreibt Esther Blum, wie man sich gesund ernähren kann. Dabei ist ihr Sprachstil leicht humorvoll. Ihre Ausführungen sind in kleinere Abschnitte unterteilt. Das lockert das Lesen auf. Weitere Erläuterungen sind in einem grau unterlegten Kasten auffällig gemacht. So findet man besondere Erklärungen auch beim Durchblättern schnell wieder. Nachdem man so Einiges über natürliche Schönheit, Gene und Hormone gelesen hat, wird im zweiten Teil beleuchtet, welche Nahrungsmittel besondere Effekte auf die Verdauung und auch den Allgemeinzustand haben. Hier räumt Esther Blum mit Ernährungsmythen auf und macht Vorschläge zum Ersatz bestimmter, gern gegessener (aber „ungesunder“) Nahrungsmittel. Dabei verteufelt sie nicht, sie erklärt warum manche Gewohnheit bei der Nahrungsaufnahme nicht gesundheitsfördernd ist bzw. welchen Schaden sie zufügen kann (z.B. übermäßiger Zuckerkonsum). Im dritten Teil gibt es dann konkrete Ernährungstipps für die verschiedenen Phasen (Entgiftung, Reset und Paleo) von Paleo. Jede Phase mit 14 Tagen wird begleitet mit Rezeptvorschlägen für jeden dieser Tage. Tipps für das Durchhalten, aber auch Schlemmen gibt es obendrein. Die Rezepte sind mir manchmal zu Aufwendig in der Zusammenstellung, ich habe besonders dann Probleme, wenn Zutaten dabei sind, die ich einfach nicht mag. Hier wäre eine „Ersatzzutat“ hilfreich. Im Rezeptteil ist für alle Tageszeiten und auch für Snacks etwas zu finden. Hier kommen viele abwechslungsreiche Rezepte mit wenigen (alltäglichen, nicht besonders exotischen) Zutaten aus. Das gefällt mir gut. Eine Einkaufsliste mit Mengenangaben für 2 (manchmal 4) Personen mit einem Zubereitungstext vervollständigen jedes Rezept. Dabei wird auf Bebilderung gänzlich verzichtet, was ich etwas schade finde. Fazit Esther Blum ist es gelungen, dass ich das Buch wirklich von vorne bis zum Rezeptteil intensiv gelesen habe. Ihre Art, Laster nicht zu verteufeln, aber die Nachteile bestimmter Angewohnheiten in der Essenszubereitung aufzuzeigen, hat mich überzeugt, mein Kochverhalten/meine Essenszubereitung zu überdenken und beim Einkauf auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten bzw. andere im Speiseplan aufzunehmen. Ob ich die sechs Wochen des Paleo-Planes so, wie vorgesehen, durchführen kann, weiß ich noch nicht. Schließlich muss hier die Familie „mitspielen“. Da braucht es noch Überzeugungskraft.

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