Leserstimmen zu
Resilienz: Das Geheimnis innerer Stärke

Mirriam Prieß

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Ich interessiere mich sehr für das Thema, wusste vor dem Buch allerdings nicht, dass man sowas wie psychische Widerstandskraft erlernen kann. Umso erfreuter war ich, dass das Buch tatsächlich hält, was es verspricht! Zum Förmlichen Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Kapitellänge kurz und einfach gehalten. Die Autorin redet nicht viel um den heißen Brei, und kommt schnell zum Punkt. Auch sehr mag ich die direkte Anrede der Autorin, z. B. "Stellen Sie sich vor, sie würden ..." oder "Versuchen Sie ...". Den einzigen Nachteil sehe ich darin, dass sie eine bestimmte Zielgruppe anspricht, nämlich arbeitenden Menschen in Konzernen oder Firmen. In ihren Beispiel sind also Szenarien, wie Meetings oder Büros die Rede. Ideal für Menschen, die tatsächlich in dieser Branche arbeiten, aber auch etwas seltsam für Menschen wie mich, die jenseits des stressigen Bürojobs psychische Widerstandsfähigkeit zu erlernen versuchen. Der Inhalt Das Buch ist keine Geschichte, sondern ein Appell an die Leser*innen. Ziel ist es, in einen Dialog mit sich selbst zu kommen. Je offener man mit sich selbst ist, desto klarer sieht man die Dinge. Tut man dies nicht, können (psychische) gesundheitliche Konsequenzen folgen. Die meisten Menschen behandeln nämlich die körperlichen Symptome, wie Kopf-oder Bauchweh und nicht, das, was sie auslöst, zum Beispiel Stress, Konflikte, usw. Doch je mehr die Dinge angenommen werden, desto stärker wird die Resilienz. Und wird die Resilienz gestärkt, wird auch das Leben leichter, da viel besser mit Stress, Konflikten, Probleme, Traumata und Weiterem umgegangen werden kann. Was ich aus dem Buch mitgenommen habe Da ich bereits viele Bücher gelesen habe, die psychische Belastbarkeit behandeln, beispielsweise Stefanie Stahls "So stärken Sie ihr Selbstwertgefühl" gab es vieles, das mir schon bekannt war. Ein Aspekt - und ich kann ihn mir gar nicht oft genug vor Augen führen - war das Thema AKZEPTANZ. Wir müssen die Dinge akzeptieren, um weiterzumachen. Wir müssen akzeptieren, dass "es" so ist. Wir müssen akzeptieren, dass "es" sich nicht ändern lässt und dann können wir weitermachen. Tun wir das nicht, treten wir weiterhin auf der Schwelle. Ein weiterer großer Aspekt war das Thema Zulassen (von Gefühlen). Dinge, auch unangenehme oder negative müssen erst zugelassen, bevor sie losgelassen werden. Die meisten präferieren jedoch einen anderen Weg, weil sie glauben, dass dieser der leichte ist. Negative Emotionen wie Scham oder Wut wollen gar nicht erst zugelassen werden. Sie verschwinden aber nicht, sondern werden nur verdrängt. Was ich auch ganz spannend fand, war die Tatsache, dass viele sich in einer Opferrolle sehen und deshalb nicht weiterkommen. Ich muss zugeben, dass auch ich mich oft in einer Situation gefunden habe, in der es mir einfacher fiel, das Opfer zu sein, und jemand anderem die Schuld zu geben. Diese Einstellung sorgt jedoch nur dafür, dass wir auf der Stelle treten. Auch wenn wir tatsächlich das Opfer in einer Situation sind, müssen wir die Situation akzeptieren, die Gefühle zulassen und uns selbst retten. Es wird nämliche niemand kommen und das für uns übernehmen. Ich könnte noch viel mehr erzählen, aber das würde den Rahmen sprengen. Fakt ist, dass ich dran glaube, dass psychische Widerstandsfähigkeit erlernt werden kann, wenn man AKTIV etwas dafür tut. Von nichts kommt nämlich nichts.

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Wer von uns heute braucht nicht ein bisschen mehr Gelassenheit und innere Stärke? Ich auf jeden Fall. Das Thema Resilienz ist mir im vergangenen Jahr öfter über den Weg gelaufen. Gefühlt wird es gerade so ein bisschen zum Trendthema, mit dem sich jeder beschäftigt. Angesprochen hat mich bisher kein Buch oder Kurs. Zumindest nicht, bis mir dieses Buch über den Weg lief. Irgendwie hat mich das Cover mit dem Regenschirm und dem Regen neugierig gemacht. Das Buch hat mir gut gefallen, denn Dr. med Mirriam Prieß schafft es, ihre Theorien auch dem Laien verständlich zu erklären. In erster Linie geht es bei der Entwicklung innerer Stärke darum, mit sich selbst und anderen einen Dialog auf Augenhöhe zu führen. Man soll sich im Dialog weder klein, noch groß machen. Interessant fand ich, was die Autorin zum entstehen von Konflikten im beruflichen Zusammenhang erklärt. Oft geht es darum, dass jeder die Verantwortung nur auf den anderen abschiebt, aber die eigene Verantwortung nicht erkennt. Ich kann mich da definitiv wiederfinden und habe mir aus diesem Kapitel viel ziehen können, was ich im beruflichen Alltag zukünftig versuchen werde umzusetzen. Dabei ist mir ein Satz ganz besonders im Gedächtnis geblieben: “Nur wer eigenverantwortlich denkt und handelt, und aufhört, auf den anderen zu zeigen, kann die Augenhöhe wieder zurückgewinnen und in ein konstruktives Handeln finden.” (S. 90) Sie sagt allerdings auch, dass jeder anerkennen muss, dass er als Teil des gescheiterten Systems auch das Scheitern mitverantwortet. Ob das immer so klappt, wage ich zu bezweifeln. “Der Dialog” nimmt ungefähr die Hälfte des Buches ein und wird auch in den weitern Kapiteln immer wieder betont. Was ich also mitnehme ist, dass es wichtig ist, im Dialog zu bleiben, was mir und wie ich beobachte auch vielen Anderen, nicht immer leicht fällt. Ich neige, je nachdem, in welche Situation und mit welchen Menschen ich mich befinde, dazu, mich entweder groß oder klein zu machen. Dialog auf Augenhöhe heißt Meinungen austauschen, ohne dass man den anderen überzeugen muss oder selbst überzeugt werden muss. Manchmal ist man einfach nicht einer Meinung. Das heißt aber nicht, dass man nicht dennoch einen Dialog auf Augenhöhe führen kann. Ich hätte mir an der einen oder anderen Stelle ein bisschen mehr Praxisbezug, ein bisschen mehr praktische Anleitung gewünscht. Nach der Lektüre dieses Buches weiß man theoretisch sehr viel darüber, was man tun sollte, um resilient zu werden. Die praktische Umsetzung ist aber, wie meistens, viel schwieriger. Das zugehörende Kapitel ist mit 36 Seiten im Vergleich zu den anderen Kapiteln recht kurz geraten. Was ich mir aus diesem Kapitel mitgenommen habe ist: “Selbst wenn sie gefühlt mit dem Rücken noch so sehr gegen die Wand stehen, machen Sie sich bewusst: Sie haben immer die Wahl! – möglicherweise müssen Sie zwischen Pest und Cholera entscheiden, aber sie haben die Wahl. Diese Erkenntnis wird es Ihnen ermöglichen, wieder zu handeln.” (S. 228) Mir hat das Buch gut gefallen, um einen Überblick zu gewinnen. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Die Resilienzforschung ist noch gar nicht so alt und deswegen ist es um so erfreulicher, dass es Bücher wie dieses gibt, die über die Psyche und ihr Schutzschild aufklären!

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Meine Bewertung: 5 Sterne *****   Worum geht´s? Dr. Mirriam Prieß, erklärt in ihrem Buch sehr detailliert warum manche Menschen die größten Krisen fast spielerisch meistern und warum andere an scheinbar einfachen Situationen hoffnungslos scheitern. Um Stress besser zu bewältigen und auch den stärksten Belastungen standzuhalten brauchen wir psychische Widerstandsfähigkeit - sprich Resilienz. Dr. Mirriam Prieß, war u.a. 8 Jahre an einer psychosomatischen Fachklinik in Hamburg tätig und in leitender Funktion zuständig für Behandlung von Ängsten, Depressionen und Burnout. Sie berät Unternehmen und hält Vorträge mit dem Schwerpunkt Burnout und Prävention. Schnell wird beim Lesen klar, dass die Autorin über ein enormes Fachwissen aus ihrer beruflichen Praxis verfügt. Die Autorin vermittelt in ihrem Buch eine neue Haltung um in Lebenskrisen zu meistern und sie erklärt wie man dem stärksten Sturm im Leben standhalten kann. Meine Meinung Auch jenen Leser_innen, die noch nie was von Resilienz gehört haben wird dieses Thema durch eine leicht verständliche Schreibweise ausführlich näher gebracht. Mich hat das Buch begeistert - ich habe es in kürzester Zeit gelesen, ja die Information regelrecht in mich "aufgesogen". Wenn Du eine neue Haltung kennenlernen möchtest die Dir hilft die Widrigkeiten des Lebens zu bewältigen, dann kann ich dir Resilienz - Das Geheimnis innerer Stärke auf jeden Fall empfehlen. Bleib relaxed und gesund!

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