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Leserstimmen (18)

Susan Crawford: Sie muss sterben

Sie muss sterben Blick ins Buch

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 21,50*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-29169-0

Erschienen:  08.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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4 Sterne
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Ihre Bewertung

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Gute Unterhaltung!

Von: Caro1893 Datum : 15.08.2017

buecherohneende.blogspot.de

Meine Meinung:
Ab und an lese ich ja echt mal gerne einen guten Thriller. Zwar nicht mehr so häufig wie früher, da ich meistens zu Jugendbüchern greife, doch es kommt immer noch vor.

Hier überzeugte mich der Klappentext sofort, dass dieses Buch etwas für mich sein könnte. Dieser klang spannend, verriet aber nicht zu viel, als dass ich gleich die Lust verlor zu lesen. Auch das Cover ist recht wenig aussagekräftig, sodass man daraus nicht wirklich viel erkennen kann.

Im Gegensatz zu meinem letzten rezensierten Buch, gefiel mir hier der Schreibstil wieder richtig gut. Dieser sorgte dafür, dass ich sofort in der Geschichte drin war und kaum innehalten konnte, weil ich den Fragen aus dem Klappentext so unbedingt auf den Grund gehen wollte. Da sieht man mal wieder wie viel der Schreibstil eines Autors ausmachen kann. Das überrascht mich immer wieder.

Und auch die Protagonistin Dana gefiel mir hier weitaus besser, wie in dem zuletzt rezensierten Buch. Hier merkte ich ebenfalls sofort wieder, was es ausmacht, ob einem ein Protagonist sympathisch ist oder nicht. Ob er einem ans Herz wächst oder nicht. Ich fiebere ganz anders mit Geschichten mit, wenn ich, wie hier wieder der Fall, diesen Bezug zum Protagonisten habe. Dana ist zwar nicht so leicht zu durchschauen und natürlich fragt man sich als Leser auch, ob sie etwas mit dem Tod ihrer Nachbarin zu tun hat. Doch ich bekam trotzdem schnell einen Draht zu ihr.

Die Geschichte ist sehr spannend und als Leser weiß man oft nicht woran man ist. So viele offene Fragen, die es zu klären gibt, so viel was beantwortet werden muss. Lang bleibt man als Leser im Dunkeln. Die Autorin verrät gerade so viel, dass man unbedingt an der Geschichte dran bleiben will, aber nie zu viel. Das macht sie wirklich toll und schafft damit einen spannenden Thriller, den ich gerne gelesen habe.

Fazit:
Ein spanennder Thriller, mit einer gut ausgearbeiteten Protagonistin, der mich von der ersten Seite an fesseln und somit gut unterhalten konnte.

Psychologische Krankheit super dargestellt

Von: Nora von More than Words Datum : 27.05.2016

https://m.youtube.com/user/MissNokles

Dana wacht mit dem Wissen auf, ihre Nachbarin Celia ein paar Stunden zuvor mit den Worten "Ich will dich nie wieder sehen" verlassen zu haben. Was danach passiert ist und wie sie auf ihr Sofa gekommen ist, weiß sie nicht. Problem: Celia wurde genau an diesem Abend ermordet.

Ein sehr interessantes Buch, welches Züge eines Thrillers und Kriminalromans aufweißt. Der tolle, flüssige Schreibstil gewährt einen Einblick in die Gedankenwelt einer manisch-depressiven Dana, deren psychische Krankheit beim verfolgen des Buches immer weiter zunimmt. Das Ende war sehr überraschend.

Alles in allem eine tolle Lektüre für alle Leser, die an psychischen Krankheiten interessiert sind und Spaß an Thrillern haben.

Susan Crawford – Sie muss sterben

Von: buecherherz Datum : 08.04.2016

https://buecherherz.wordpress.com/

Aufgrund des Titels freute ich mich auf einen richtig schönen Thriller. Oder zumindest einen Krimi. Doch so richtig wurde es keins von beidem.
Man steigt mitten ins Geschehen ein. Gerade, als Dana erwacht. Ihre Nachbarin ist tot und das Letzte, woran Dana sich erinnern kann, ist, dass sie ein paar Stunden zuvor noch bei ihr war. Und die beiden hatten einen schrecklichen Streit. Sie weiß nicht, ob sie Celia vielleicht ermordet hat.

Man startet also in eine Geschichte, in der einem die Mörderin schon präsentiert wird. Doch es tauchen immer mehr Menschen mit Motiven auf. Sie alle hätten ihre Gründe, Celia tot sehen zu wollen. Es folgt eine detektivische Kleinstarbeit, um herauszufinden, wer der Mörder ist.

Doch um zu dieser Kleinstarbeit zu gelangen, muss man sich durch die erste Hälfte des Buches quälen. Vor allem, da einem von der ersten Seite an ein potenzieller Schuldiger gezeigt wirkt, hält sich das Interesse zum Weiterlesen in Grenzen.
Man ist zwar tatsächlich sofort im Fall, dann ist aber erst einmal Stillstand. In allen Details werden die Innenleben von Dana und Detective Moss dargestellt. Es wird sich in all ihren Problemen verloren, die zum Teil so wenig mit dem Fall an sich zu tun haben.
Für den einen mag es interessant sein, Dana dabei zu beobachten, wie sie sich selber immer mehr misstraut und dem Wahnsinn verfällt. Mich irritierte das ständige Fragen, ob die jeweilige Situation wirklich passiert oder es nur ihren Gedanken entspringt, sehr.

In der zweiten Hälfte zieht das Tempo dann an und es kommt tatsächlich so etwas wie Spannung auf. Zu dieser Zeit hatte das Buch jedoch schon zu viel Boden verloren, als dass mein Interesse noch so richtig geweckt wurde.

Überhaupt fand ich die Story in weiten Teilen sehr konstruiert. Die Protagonisten sprangen auf Kleinigkeiten an, machten aus Minimalhinweisen ganz sichere Fakten. In der Realität wäre die eine oder andere Kausalkette so sicherlich nicht zustande gekommen.

Leider mochte ich auch keine der Figuren so wirklich. Dana war mir zu problembeladen und undurchsichtig. Die Nebenfiguren hatten zu wenig Platz, als dass man sich mit ihnen identifizieren könnte.
Nur Detective Moss war recht sympathisch. Aber so richtig ans Herz wachsen konnte er mir auch nicht.

Das Ende konnte mich dann aber doch noch einmal überraschen, dafür lohnte es sich jedoch auch nicht, sich durch das Buch zu langweilen.
Vor allem, da das Ende auch schon 300 Seiten zuvor eingetroffen wäre, wenn das pathologische Labor alle Informationen weitergegeben hätte.
Es wirkte, als hätte die Autorin keine Ahnung gehabt, wie sie den Mörder auffliegen lassen soll und so wurde auf schlampige Polizeiarbeit zurückgegriffen.

Überhaupt wirkte die ganze Polizeiarbeit seltsam schlampig. Alle Zeugen mussten mehrfach aufs Revier kommen, um dann nach fünf Fragen wieder gehen zu können.
Es wirkte ein bisschen an der Realität vorbei geschrieben.

Sprachlich machte das Buch leider auch nicht so richtig Spaß. Sie wirkte schwerfällig und altbacken. War damit der Geschichte aber ebenbürtig.

Insgesamt war “Sie muss sterben” kein feinfühliges Buch. Alles war irgendwie mit dem Holzhammer geschrieben. Die Geschichte konstruiert, die Hinweise oftmals eigentlich nicht so bemerkenswert, wie die Figuren sie wahrgenommen haben.
Nur weil die zweite Buchhälfte ein bisschen anzog und tatsächlich so etwas wie Interesse aufkommen konnte, bekommt “Sie muss sterben” 2,5 Sterne.

Schöne Idee, schlechte Umsetzung

Von: Bücherparadies Datum : 30.03.2016

www.buecherparadis.blogspot.de

Ich habe mich wirklich sehr auf diesen Thriller gefreut, weil der Klappentext sehr ungewöhnlich, aber dennoch interessant klingt.

Zu Beginn ist man direkt in dem Geschehen. Als Leser erfährt man von dem Mord an Celia, einer Bekannten und Nachbarin der Protagonistin Dana. Dana ist diejenige, die Celia als letzte lebend gesehen hat, doch diese kann sich an nichts erinnern.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Dana und den Ermittlern erzählt. Diese Erzählform finde ich immer sehr interessant, weil man sich so besser in die Personen hineinversetzten kann

Die erste Hälfte des Buches hat mich einfach nur gelangweilt, es werden genau die Gefühle von Dana und die damit verbundene Vergangenheit beschrieben. Mir persönlich waren es einfach zu viele und zu detailreiche Beschreibungen, sodass einfach keine Spannung aufgekommen ist.

Ab Mitte des Buches kommt etwas Spannung auf und es werden nach und nach Geheimnisse aufgedeckt, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass das Buch noch spannender gewesen wäre.
Ich habe mich auf einen spannenden Psychothriller gefreut, aber als Leser hat man höchstens einen halbspanennden Krimi präsentiert bekommen.

Das Ende war etwas verwirrend und vollkommen an den Haaren herbeigezogen. Ich fand es sehr unrealistisch und passte iregendwie nicht zu der Geschichte.

Die Charaktere, besonders Dana konnten mich kaum bis garnicht überzeugen. Dana ist von Anfang an ein schwieriger Charakter. An manchen Stellen wirkte sie etwas naiv, weil sie so ziemlich alles geglaubt hat, was ihr erzählt wurde


Fazit:
Die Idee von "Sie muss sterben" ist sehr gut, aber die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Die Geschichte ist nicht spannend genug und die Charaktere konnten mich leider auch nicht überzeugen.

Ein toller psychischer Roman

Von: Mara Datum : 12.02.2016

mara-ladystyle.blogspot.de/

Inhalt:
Fürchtest du dich manchmal vor dir selbst
Dana erwacht mit pochenden Kopfschmerzen. Von draußen blitzen Lichter durchs Fenster. Polizei und Notärzte blockieren die Straße. Ihre Nachbarin Celia ist tot – ermordet. Und Dana war kurz vorher bei ihr. Die beiden Frauen hatten ein paar Gläser Wein getrunken – und sich gestritten, so berichten die Anwohner. Doch daran kann Dana sich nicht erinnern. Auch nicht, wie sie zurück nach Hause gekommen ist. Panisch versucht sie, die Ereignisse zu rekonstruieren. Als dann Drohbriefe in ihrer eigenen Handschrift auftauchen, beginnt selbst ihr Mann an ihrer Unschuld zu zweifeln. Was ist an jenem Nachmittag geschehen? Und musste Celia deshalb sterben?

Meine Meinung:
Ich wurde durch den Klappentext aufmerksam auf das Buch und war wirklich neugierig drauf und wollte dieses Buch unbedingt Lesen. Schon alleine wegen diesen tollen Buchcover was ein wirklicher Hingucker ist, und was geheimnisvolles an Sich hat,
Die Charaktere wurden gut aus gearbeitet besonders gut hat mir die Hauptprotagonistin Dana gefallen, so nach und nach konnte man sie besser kennen lernen was sie für eine Person ist und was sie alles erlebt hat in der Vergangenheit Ich konnte mit ihr fühlen und an manchen Szenen habe ich sogar mit gelitten da sie psychisch krank ist und meist schlaflos war, und sehr viel Alkohol getrunken hat.Jedoch ist sie eine kreative Frau geworden indem sie gerne Gedichte und Bücher schreibt. Eines tages wacht sie betrunken auf und es liegt eine Leiche vor ihr und zwar ihre Nachbarin Celia sie kann sich an nichts erinnern und sie war auch die letzte Person die Celia lebendig gesehen hat. Wir begleiten sie in iher Vergangenheit sowie auch in ihrer Gegenwart. Auch die Nebencharaktere wie z.B. ihren Mann denn Ispektor und sein Sohn erleben wir die Story von denn beiden ,und auch denn Mann von Celia. Das interessante daran war das jeder Verdächtig wurde wer Celia getötet haben könnte. Ich habe während dem Lesen oft mit gerätselt wer der Mörder sein konnte es wurde immer soannender und bis zum Schluss. Erst fast gegen ende wurde das Geheimnis gelüftet, Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt als ich das Buch gelesen habe und hatte tolle Lesestunden.


Der Schreibstil:
Susan Crawforf hat einen tollen, flüssigen Schreibstil es hat sich schnell durch lesen lassen das die Seiten einfach so dahin flogen, und in einem rutsch habe ich das Buch beendet. Was mir gut gefällt wenn ich ein Buch lese und locker lesen lässt.Die Autorin hat mit ihren Schreibstil mich als Leserin verzaubert ich war komplett in die Story mitten drin, und konnte wirklich vieles nachvollziehen wenn sie einige Situationen beschrieben hat, Es wurden auch aus mehere Sichten geschrieben von den jeweiligen verschiedenen Charakteren.

Ich empfehle diesen Roman weiter und vergebe
4 Sterne

Sie muss sterben von Susan Crawford

Von: valerie Datum : 24.01.2016

www.wteenbooks.blogspot.com

Sie muss sterben, ein sehr besonderer und ungewöhnlicher Roman zugleich.
Bei diesen Roman handelt es sich um eine verhängnisvolle Todesnacht.Dana wacht mit starken Kopfschmerzen auf ihrer Couch auf.Durchs Fenster erblickt sie Notärtzte und Polizeiwagen,vor dem Haus ihrer Nachbarin Celia,mit der sie den vorigen Abend ein wenig zu viel getrunken hatte.Sie kann sich an nichts mehr erinnern-Doch es stellt sich raus, Celia ist tot,ermordet?War Dana ihre Mörderin?
Eine dramatische Situation die sich im laufe des Buches zuspitzt, Drohbriefe in Danas eigener Handschrift tauchen auf.Mit der Zeit zweifeln immer mehr an ihrer unschuld des Mordes.
Dieses Buch wird aus der Sicht zweier Personen geschreiben, Detektiv Jack und der phychisch belasteten Dana.Es ist ein sehr schön geschriebener Roman, trotzdem könnte für meinen Geschmack mehr Spannung enstehen.Mit dem Charakter Dana wurde ich nicht so watm , da sie sehr außergewöhnlich und ein wenig kompliziert ist.Wegen diesen Kritikpunkten gebe ich diesem Buch 4 Sterne, aber alles in allem ist es ein gut gelungener Roman.

Rezension: Sie muss sterben

Von: BookLoveMina Datum : 18.01.2016

booklovemina.blogspot.de

Ich muss sagen das dieses Buch ein recht ungewöhnlicher Roman ist. Es ist weder so richtig Krimi noch Thriller meiner Meinung nach. Die Ausgangssituation ist der Mord an Celia. Ihre Nachbarin Dana wacht mit pochenden Kopfschmerzen und einen Blackout auf. Sie weiß nur noch das sie sich mit Celia getroffen hat, und das sie viel Wein getrunken haben. Doch was danach geschah, weiß sie nicht mehr. Nicht einmal das die beiden sich angeblich gestritten haben, wie die anderen Anwohner berichteten. Vieles spricht gegen Dana, doch war sie es wirklich? Wenn ja, warum hat sie Celia umgebracht?
Die erste hälfte des Romans fängt sehr ruhig an muss ich sagen. Die ausführlich beschriebenen Gefühle führen immer wieder zu Rückblenden in Danas Vergangenheit. Meiner Meinung nach wird es manchmal zu sehr detailliert beschrieben, wo es mir manchmal etwas zu viel war. Vor lauter Beschreibungen will irgendwie nicht so richtig Spannung aufkommen. Man lernt zwar eigenes über die Charaktere, doch den Plot treibt das nicht voran. Erste spannende Momente waren erst in der zweiten Hälfte zu sehen. Von da an beschleunigt sich die Handlung, und Lügen werden aufgedeckt, und die Wahrheit kommt ans Licht. Titel, Klappentext und auch das Cover lassen zuerst einen Thriller wenn nicht sogar Psychothriller vermuten, doch dem ist nicht so. Deshalb passt auch Roman viel besser dazu. Bei mir hat die Story an Schärfe gefehlt, und das Ende war mir zu absehbar. Auch der Schreibstil war sehr anstrengend, der mich nicht so packen konnte. Doch alles in allem ist es für Leute die nicht mit der Erwartung an das Buch gehen das es ein spannender Krimi wird, ein gutes, geheimnisvolles Buch.

Sie muss Sterben

Von: Katzyja Datum : 25.12.2015

www.buchpost.blogspot.de

Meine Zusammenfassung:

In der Nachbarschaft geschieht ein Mord und Dana ist die letzte die ihre Nachbarin lebend gesehen hat. Und nicht nur das, sie war auch vorher bei ihr zu Besuch und hat mit ihr zusammen zu tief ins Glas geschaut. Deshalb kann sich Dana nun auch nicht an alle geschehnisse erinnern. Schnell geriet sie in den Verdacht ihre Nachbarin ermordet zu haben. Doch nicht nur Dana ist verdächtig, sonder auch ihr Mann der anscheinend ein Verhältnis zu vertuschen versucht hat. Leider holt Dana ihre Vergangeinheit ein was sie noch schuldiger wirken lässt, da sie durch ihre geistige verwirrtheit nicht gerade versucht sich sich rauszureden, sondern eher zugibt ihre Nachbarin ermordet zu haben, aber stimmt das wirklich? Oder hat doch ihr Mann etwas damit zu tun. Auch der Ehemann der toten macht sich durch Lügen verdächtig. Detective Moss steht vor einem schwierigem Fall....

Bewertung:

Krimi`s sind eigentlich nicht meine Lieblingsgenre aber der Klappentext und das Cover dieses Buches haben mich doch sehr angesprochen. Die Story hört sich sehr spannend an und auch der Schreibstil der Autorin Susan Crawford gefällt mir gut.
Es wird immer zwischen der Sicht von Dana und Detective Moss gewechselt und man merkt schnell das die beiden mehr verbindet als nur dieser aktuelle Mordfall. Die Geschichte ist verwirrend und doch klar. Durch die geistige Verwirrtheit von Dana und ihrer damit verbundenen Vergangenheit wird das ganze noch interessanter weshalb es schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen. Für mich ein gelungener Krimi.

BUCH: Sie muss sterben

Von: Honey Datum : 25.11.2015

honey-loveandlike.de/

Mich hatte der Klappentext sofort fasziniert und ich musste dieses Buch unbedingt lesen. Ihr kennt mich, wenn ein Buch mich nicht in den ersten 100 Seiten fesselt lege ich es meistens weg und lese es nicht zu Ende. Durch Rezensionsexemplare kämpfe ich mich allerdings immer bis zum Ende durch. So wie hier. Ich kam von Anfang an nicht in die Geschichte rein. Mir wurde keine Hauptfigur sympatisch und den Schreibstil der Autorin empfand ich weitestgehend als sehr anstrengend. Sie fliegt praktisch zwischen den Personen hin und her und ich wusste oft nicht so genau wo ich nun schon wieder war.

Gut gefallen haben mir die Wendungen hin und wieder. An Spannung mangelt das Buch nicht, auch wenn mir der Schreibstil zu schnell war und ich mit den Gedankensprüngen der Hauptfiguren so meine Probleme hatte. Wie zu Anfang erwähnt mochte ich die Hauptfigur Dana nicht besonders und so konnte ich auch kaum mitfühlen. Man denkt immer wieder, dass sie die Mörderin sein kann. Nach einigen Seiten denkt man es dann wieder nicht. Wer gerne Bücher mit vielen geschriebenen Gedanken liest, dem wird "Sie muss sterben" sicher gefallen. Ich lese lieber Bücher aus Sicht einer Erzählung, aber das ist ja auch immer Geschmacksache.

Aufgrund der spannenden Wendungen und das man sich immer wieder fragt wer denn nun der Mörder sein könnte gebe ich dem Buch zwei von fünf Sternen. Der für mich zu schnelle Schreibstil, die vielen Sprünge in den Gedanken und meine fehlende Empathie für die Charakteren haben an dieser Stelle leider drei Sterne geklaut.

Anders als erwartet

Von: Books and Biscuit Datum : 16.11.2015

booksandbiscuit.blogspot.de

Sie muss sterben ist ein recht ungewöhnlicher Roman, der weder wirklich Krimi noch so richtig Thriller sein will. Ausgangssituation ist der Mord an Celia. Ihre Nachbarin Dana wacht am nächsten Morgen mit heftigem Kater und einm Blackout auf. Sie kann sich nicht erinnern, was in der Nacht zuvor passiert ist. Sie weiß, dass sie sich mit Celia getroffen hat, dass sie Wein getrunken haben. Aber alles danach ist weg. Sie erinnert sich nicht einmal mehr daran, sich mit Celia geschritten zu haben, wie die Anwohner berichten. Einiges spricht gegen Dana, aber war sie es wirklich? Hat sie Celia umgebracht? Aber wenn ja, warum?

Die erste Hälfte des Romans ist sehr ruhig. Dana ist wird verwirrt und angespannt, weil sie sich nicht erinnern kann. Diese ausführlich beschriebenen Gefühle führen immer wieder zu Rückblenden in Danas Vergangenheit. Susan Crawford beschreibt dabei alles extrem detailliert, sodass es mir zeitweise zu viel wurde. Vor lauter Beschreibungen will keine richtige Spannung aufkommen. Auch die Lebensumstände des Ermittlers Jack Moss werden recht genau beschrieben. So lernt man zwar einiges über die Figuren, aber den Plot treibt das nicht voran.

Erste spannende Psychotrhillerelemente zeigen sich eigentlich erst ab der zweiten Hälfte. Ab hier beschleunigt sich die Handlung, Geheimnisse und Lügen werden aufgedeckt, die Wahrheit kommt ans Licht. Vielleicht ist die Bezeichnung "Roman" für Sie muss sterben genau richtig. Titel und Klappentext und eigentlich auch das Cover lassen zwar einen Psychothriller vermuten, aber dem ist nicht so, und wer mit diesem Wissen an die Geschichte herangeht, wird vermutlich auch nicht so enttäuscht werden. Mit hat der Story an Pfeffer gefehlt und das Ende war mir zu schnell absehbar. Dazu kommt ein eher anstrengender Schreibstil, der mich nicht so packen konnte, wie ich es mir gewünscht habe.

Ein gutes Buch für Menschen die selbst ab und zu wirre Gedankengänge durchleben

Von: YumYumTante Datum : 27.10.2015

www.yumyumtante.de/

Vom Klappentext angezogen begann ich das Buch,
zu Hause angekommen, direkt zu lesen und wurde
erst mal komplett überfordert.
Mit so einem schnellen Schreibstil musste ich erst mal klarkommen. Die Gedanken unserer Hauptakteurin sind so fliegend und unruhig das ich mir nach dem ersten Kapitel unsicher war ob ich das Buch weiterlesen wollte.
Da es aber nur an der Art und nicht am Inhalt lag gab ich dem Buch noch eine Chance und wurde nicht enttäuscht.
Immer mehr bekommt man einen Einblick in die Psyche von Dana und der Sog in den man durch diesen sehr menschlichen und teilweise immer wirrer werdenden Gedankenfluss gezogen wird ist immens so das ich das Buch nur ungern zur Seite gelegt habe
und gerne wissen wollte wer die gute Celia auf dem Gewissen hat. Immer wieder ließ ich mich zu dem Gedanken hinreißen und eben sooft verwarf ich auch die Idee, dass Dana,
die Mörderin sein könnte.
Wem die wirren Gedanken, der manisch depressiven Dana,
zuviel sind kann sich immer mal wieder bei Kapiteln „erholen“ in denen die Sichtweise auf andere Protagonisten abgewälzt wird.
Das Buch bleibt spannend und ist für mich absolut lesenswert.
Am Anfang vielleicht etwas schwer zu lesen aber mit den Seiten wird der Schreibstil nachvollziehbar und man kann sich dadurch sehr gut in Dana hineinversetzen und ihre Gedanken werden teilweise zu den Eigenen, während des Lesens.

Intensiv und spannend!

Ich gebe 5 von 5 Sternen

Mitreißend, spannend und intensiv!

Von: Cocolinchen Datum : 19.10.2015

cocolinchenundkatti.blogspot.de/

Vorsicht Spoiler

Worum geht's?
Danas Nachbarin Celia wird ermordet in ihrem Haus aufgefunden. So wie es aussieht, ist Dana die letzte Person, die sie lebend gesehen hat. Doch sie kann sich an nichts mehr erinnern. Eines weiß sie noch, sie und Celia haben viel getrunken und gestritten. Ab da fehlt ihr jede Erinnerung, als sie nach dem Besuch bei der Nachbarin bei sich zuhause mit pochendem Kopfschmerz aufwacht. Nichts ist mehr, wie es war. Die Nachbarin tot und in Dana, einer verzweifelten Hausfrau und Mutter, deren Ehemann sie vernachlässigt, wird ein Verdacht immer lauter. "Ich habe sie getötet!". Doch warum sollte sie das getan haben? Was ist an jenem Tag passiert? Sie beginnt nachzuforschen und versucht, sich zu erinnern. Ihr Mann Peter ist da keine Stütze. Er hat seine Frau anscheinend längst abgehakt. Und auch Detective Jack Moss, der mit den Ermittlungen im Fall Celia betraut ist, rückt ihr auf die Pelle. Bald tauchen dann Zettel mit Drohungen auf. Wie es scheint, in Danas eigener Handschrift. War sie es also doch, die ihre Nachbarin und Freundin ermordet hat? Immerhin waren ihre letzten Worte für Celia "Ich will dich nie wiedersehen!".

Meine Meinung:
Sie muss sterben hat mich einfach nicht mehr losgelassen! Mitreißend, fesselnd und mit starken Hauptcharakteren. Ein Buch, das ich jedem empfehlen kann.

Dana wird von den Sirenen des Krankenwagens geweckt. Sie weiß nicht, wie ihr geschieht, muss erstmal begreifen, wo sie sich befindet und wie sie wieder in ihr Haus gekommen ist.
Dann die bittere Realität, ihre Nachbarin und Freundin ist tot. Ermordet. Und sofort sind da diese Fragen. Wer? Warum? Wie? Etwa ich?
Dana kann sich nicht mehr richtig an ihren Besuch bei Celia erinnern. Es gab viel Alkohol und Streit, das weiß sie. Die Angst in ihr wird immer größer. Dana ist unsicher und will in Erfahrung bringen, was wirklich geschehen ist.
Mich hat diese Person sehr berührt. Eine Hausfrau, die von ihrem Ehemann "abgelegt" wurde und ihren erwachsenen Sohn vermisst. Tagein, tagaus passiert in ihrem Leben nichts Spannendes. Nach dem Mord an Celia ist alles anders. Dana will sich mehr oder weniger mutig der Situation stellen und die Wahrheit herausfinden, doch sie ist auch sehr labil. Der sehr einfühlsame Rat ihres Göttergatten "Geh endlich zum Psychologen!". Ganz auf sich allein gestellt, mit den Geistern der Vergangenheit und voller Ängste versucht Dana herauszufinden, was wirklich geschehen ist.

Ehemann Peter war mir von Anfang an unsympathisch. Seine Frau scheint Luft für ihn zu sein, wenn sie nicht gerade eine große Belastung darstellt. Auf seine herablassende Art versucht er ihr klarzumachen, dass sie verrückt geworden sei. Ein echter "Kotzbrocken".

Detective Jack Moss war mir dagegen sehr sympathisch und eine wirklich gute Ermittlerfigur. Man erfährt auch einiges über sein Privatleben, denn auch da geht es turbulent zu. Die Entwicklungen bei ihm haben einen ebenfalls nicht losgelassen.

Sprachlich ist dieser Roman wirklich schön, auch der Aufbau hat mir gefallen. Einmal drin, konnte mich nichts mehr aus dem Lesefluss bringen. ;-) Die Zitate und sehr nachdenklichen Momente machen das Buch zu einer besonderen Mischung aus Thriller und Roman. Man bekommt sehr viele Einblicke in Danas Gefühlswelt, was das Leseerlebnis für mich noch intensiver gemacht hat. Der Fall entwickelt sich an mancher Stelle langsam, als langweilig empfand ich den Roman dennoch zu keiner Zeit.

Sie muss sterben ist auf jeden Fall etwas für alle Krimi -und Thriller- Fans, die auch Wert auf starke Charaktere hinter den Fällen legen. Ein wirklich mitreißendes, fesselndes und intensives Leseerlebnis.

Sie muss sterben!!!

Von: Lines Bücherwelt aus Nentershausen Datum : 18.10.2015

linejasmin.blogspot.de/

Meine Meinung:

Auf diesen Thriller war ich sehr gespannt, denn allein der Klappentext und die außergewöhnliche Thematik überzeugten mich sofort.

Ich begann mit dem Lesen und war mitten im Geschehen. Auch der Schreibstil ließ sich flüssig lesen, allerdings musste ich mich erst einmal an die Erzählform des Buches gewöhnen.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Protagonistin Dana und des Detektives Jack Moss.
Nach wenigen Seiten allerdings hatte ich mich daran gewöhnt.

Zu Beginn erfuhr ich vom Mord an Celia, diese war eine Bekannte und auch Nachbarin von Dana. Kurz darauf lernte ich Dana kennen, die gerade aus einem Vollrausch erwacht!
Dana war die letzte, die Celia lebend gesehen hat, und dennoch kann sie sich an nichts erinnern ...

Die Thematik lässt vermuten, dass es sich hier um einen spannend Thriller / Krimi handelt, doch leider war dem nicht so. Erst ab der Hälfte des Buches wurde Spannung aufgebaut und Licht ins Dunkel gebracht.
Ich persönlich kann sagen: Dieser Thriller ist mehr als ungewöhnlich, dennoch habe ich ihn gerne gelesen.
Auch wenn ich mir etwas mehr Spannung erhofft habe, so ist diese Story doch lesenswert.

Falls ihr euch noch unsicher seid, so lest doch vorher die Leseprobe auf der Verlagshomepage. Gefällt euch die Leseprobe, so steht dem Lesevergnügen nichts mehr im Weg!

Fazit:

Mit "Sie muss sterben" ist der Autorin ein ungewöhnlicher Thriller gelungen, der mich trotz seiner Längen gut unterhalten hat.
Dieses Buch bekommt 4 Sterne!

Sie muss sterben, Susan Crawford

Von: Mia Datum : 17.10.2015

www.miasbuecherchaos.blogspot.de

Sie muss sterben, Susan Crawford

Titel: Sie muss sterben

Autor/-in: Susan Crawford

Originaltitel: The Pocket Wife

Übersetzung aus dem Englischen von: Irene Eisenhut

Genre: Krimi und Thriller

Erschienen: 08.September.2015

Verlag: Diana Verlag

ISBN: 9783453291690

Seitenanzahl: 432 Seiten

Preis: € 14,99 [D] | € 15,50 [A]

Quelle

Inhaltsangabe:

Dana erwacht mit pochenden Kopfschmerzen. Von draußen blitzen Lichter durchs Fenster. Polizei und Notärzte blockieren die Straße. Ihre Nachbarin Celia ist tot – ermordet. Und Dana war kurz vorher bei ihr. Die beiden Frauen hatten ein paar Gläser Wein getrunken – und sich gestritten, so berichten die Anwohner. Doch daran kann Dana sich nicht erinnern. Auch nicht, wie sie zurück nach Hause gekommen ist. Panisch versucht sie, die Ereignisse zu rekonstruieren. Als dann Drohbriefe in ihrer eigenen Handschrift auftauchen, beginnt selbst ihr Mann an ihrer Unschuld zu zweifeln. Was ist an jenem Nachmittag geschehen? Und musste Celia deshalb sterben?

Cover:

Mich hat das Cover zu diesem Buch aufmerksam gemacht. Ich hatte es in einer Rezension gesehen und fand es sah total spannend und geheimnisvoll aus, der Klappentext klang auch spannend. Die Frau auf dem Cover hält ihren Finger auf den Mund was uns davon ausgehen lässt das in diesem Buch sehr viele Geheimnisse auftauchen werden. Die Farben harmonieren zusammen und der Rotton den die Frau auf ihren Fingern und Lippen trägt gefällt mir sehr. Ein gelungenes Cover das Spannung in einem aufbringt und sehr neugierig auf die Geschichte dahinter macht.

Meine Meinung:

Auf diesen Thriller war ich sehr gespannt denn der Klappentext und das Cover überzeugten mich sofort. Es klang sehr vielversprechend und ich ging mit großen Erwartungen an dieses Buch.

Susan Crawford's Schreibstil war meiner Meinung nach nicht besonders flüssig und ich hatte einige Mühe mit ihm. Manchmal musste ich ein paar Passagen mehrmals lesen da ich den Sinn dahinter nicht verstand.

Dana, die Protagonistin war für mich ein sehr schwer zu greifender und rätselhafter Charakter. Sie wurde mir im laufe der Geschichte total unsympathisch und ich war der Meinung, dass sie sich unbedingt mal untersuchen lassen sollte. Schnell wurde mir klar das Dana unter einer starken Psychose leidet, und sie sehr in den Wahnsinn zu treiben droht. Sie wirkt sehr verloren und traurig. Ich konnte mich nicht in sie hinein versetzen und verstand sie und ihre Handlungen nicht.

Die Handlung: Die Geschichte war für mich total deprimierend und ich wurde sehr enttäuscht. So war ich sehr froh als ich die letzten Seiten gelesen hatte und das Buch endlich zuschlagen konnte. Zwar ist manchmal etwas Spannung vorhanden, aber vom Hocker hauen konnte es mich nicht. Als mir klar wurde in welche Richtung diese Geschichte gehen wird, war das Ende für mich nicht mehr überraschend. Ich fand es auch sehr weit hergeholt und nicht sehr realistisch. Schade, ich hatte mir sehr viel mehr von diesem Buch erhofft und kann deshalb nur bedingt eine Leseempfehlung aussprechen.

Fazit:

Eine sehr spannende Idee, aber die Umsetzung hat mir nicht gefallen.

Das Buch bekommt von mir 1 von 5 Sternen!

Sie muss sterben

Von: The Book Storys Datum : 30.09.2015

thebookstorys.blogspot.de/

Das Cover hat mich, trotz meiner Abneigung gegen Frauengesichtern auf den Covern,
sehr angesprochen. Es ist zwar nichts besonderes, birgt aber trotzdem
ein düsteres Geheimnis.

Die Charaktere in diesem Buch sind wirklich sehr außergewöhnlich. Vor allem aber unsere
Protagonisten Dana ist so verrückt, dass sie gleich von Anfang bis Ende der interessanteste
Charakter in diesem Buch war. Wir begleiten Dana dabei wie sie immer "verrückter" wird,
zumindest hat man das Gefühl sie steht kurz vor dem Durchdrehen. Ich persönlich fand
das ziemlich aufregend, denn sie war ein sehr unberechenbarer Charakter, dem
man alles zugetraut hätte.

Die Idee ist wirklich keine besonders ausgeklügelte, was aber nicht negativ gemeint ist.
Ich meine, dass die Autroin es geschafft hat aus so einer einfachen Idee solch
ein Werk aus Verwirrungen und Unklarheiten zu schaffen.

Die Geschichte wurde einfach klasse umgesetzt. Am Anfang hat sie sich für mich leider ein wenig gezogen, was ein kleiner Kritikpunkt ist, aber nur ein ganz kleiner.
Man hat in Thrillern oder Krimis immer eine Ahnung wer der Täter sein könnte, aber in diesem Buch, glaubt es mir, werdet ihr zwar denken ihr wisst wer es ist,
aber ihr werdet falsch liegen. Ich glaube nicht, dass jemand während er dieses Buch zum ersten Mal liest, wusste wer der Täter war. Die Autroin stiftet wirklich solche Verwirrung, angenehme Verwirrung keine Angst, sodass man wirklich jeden verdächtigen könnte. Es gibt so viele kleine Rätsel die nach und nach aufgelöst werden, sodass man sich während dem lesen dachte : " Achso, das war wegen dem und dem!".
Ich fand das wirklich sehr cool und es hat sehr viel spaß gemacht zu lesen.

Die Spannung hat die Autorin durch ihre vielen Geschehnisse und Handlungen
sehr gut hervorgehoben. Man musste einfach weiter lesen, ob man wollte oder nicht.
Es gab so viele Dinge in diesem Buch auf die man gespannt gewartet hat,
sodass ich persönlich immer sofort weiter lesen musste.

Der Schreibstil war in dem Sinne etwas besonderes für mich, da die Autroin sehr poetisch
geschrieben hat und ich sowas noch nie so gelesen habe. Es gab auch viele Metaphern oder andere tiefgehende Sätze die einem Gänsehaut beschert haben. Sie hat auch die psychischen Phasen von Dana sehr bewegend
und realistisch geschildert. Einfach Super.

Viel Spaß beim lesen !

Sie muss sterben

Von: Seehase1977 Datum : 20.09.2015

seehases-lesewelt.blogspot.de/

Klappentext:
Dana erwacht mit pochenden Kopfschmerzen. Von draußen blitzen Lichter durchs Fenster. Polizei und Notärzte blockieren die Straße. Ihre Nachbarin Celia ist tot – ermordet. Und Dana war kurz vorher bei ihr. Die beiden Frauen hatten ein paar Gläser Wein getrunken – und sich gestritten, so berichten die Anwohner. Doch daran kann Dana sich nicht erinnern. Auch nicht, wie sie zurück nach Hause gekommen ist. Panisch versucht sie, die Ereignisse zu rekonstruieren. Als dann Drohbriefe in ihrer eigenen Handschrift auftauchen, beginnt selbst ihr Mann an ihrer Unschuld zu zweifeln. Was ist an jenem Nachmittag geschehen? Und musste Celia deshalb sterben?
Als Dana aufwacht sieht sie durch ihr Fenster, dass vor dem Haus ihrer Nachbarin Celia Polizei und Rettungskräfte die Straße blockieren. Celia wurde von ihrem Mann Ronald tot aufgefunden, erschlagen in ihrer Wohnung. Rasende Kopfschmerzen und eine seltsame Leere haben von Dana Besitz ergriffen, denn sie weiß von jenem Nachmittag nur noch, dass sie bei ihrer Nachbarin war, doch dann ist da Nichts mehr. Sie erinnert sich nicht, dass die beiden Frauen reichlich getrunken hatten und auch nicht an den Streit, dessen Auslöser ein Bild auf Celias Handy war. Verzweifelt und in Panik versucht Dana, sich den Nachmittag und dessen Ereignisse ins Gedächtnis zu rufen, doch es will ihr einfach nicht gelingen. Irgendwann beginnt nicht nur der sympathische Jack Moss von der Polizei, sondern auch Danas Ehemann Peter an ihrer Unschuld zu zweifeln und auch Dana selbst muss sich mehr und mehr eingestehen, dass die Beweise gegen sie erdrückend sind. Musste Celia wegen dem mysteriösen Bild auf ihrem Handy sterben?
„Sie muss sterben“ ist Susan Crawfords Debütroman auf den ich sehr neugierig war und dessen Klappentext sehr vielversprechend klang. Crawfords Hauptprotagonistin Dana war für mich ein sehr schwer zu greifender Charakter. Schnell wird dem Leser klar, dass Dana unter einer Psychose leidet, die nach dem Tod von Celia mit voller Macht zurückkommt und Dana Schritt für Schritt in den Wahnsinn treibt. Es scheint, als stünde die arme Frau mit ihrer Krankheit allein. Sie wirkt traurig und einsam. Von ihrem Mann kommt keinerlei Hilfe und auch Freunde oder Verwandte scheint es nicht zu geben. Lediglich der sympathische Polizist Jack Moss schenkt Dana ein bisschen Aufmerksamkeit auch wenn er sie für eine potentielle Mörderin hält. Im Laufe der Geschichte erfährt man mehr über Dana und ihre Vergangenheit und landet dann letztendlich bei der Aufklärung des Falls und am Ende des Buches. Als mir klar war, in welche Richtung es in der Story gehen soll, war das Ende für mich nicht mehr überraschend. Das ganze Buch ist durchzogen von einer gewissen Schwermut was der Schreibstil der Autorin, mit dem ich einige Mühe hatte, noch unterstreicht.
Alles in allem war ich von diesem Debüt doch mehr enttäuscht als dass es mich begeistert hätte. Zwar ist latente Spannung durchweg vorhanden, ein „außergewöhnlicher, fast literarischer Thriller“ wie Chevy Stevens auf dem Cover zitiert wird, sieht für mich jedoch anders aus. Auch Adjektive wie packend, fesselnd und anspruchsvoll kann ich meiner Meinung nach nicht bestätigen. Schade, ich hatte mir mehr erhofft und kann deshalb nur bedingt eine Leseempfehlung aussprechen.

Sie muss sterben

Von: Thrillertantes Bücherblog Datum : 15.09.2015

www.thrillertante.blogspot.de

Dana wacht eines morgens mit fürchterlichen Kopfschmerzen auf. Sie sieht Notärzte und Polizei vor dem Haus ihrer Nachbarin Celia, die tot aufgefunden wird. Dana war kurz bevor der vermeintliche Mord an Celia geschehen ist bei ihr, kann sich allerdings an nichts mehr erinnern.

Sie beginnt nachzuforschen, was an diesem Tag geschehen ist und ob sie was mit dem Tod Celias zu tun hat. Plötzlich tauchen Drohbriefe in Danas Handschrift auf...

Dana ist ein sehr schwerer und rätselhafter Charakter. Im Laufe der Geschichte wurde sie mir immer unsymphatischer und, wie Danas Mann war auch ich der Meinung, dass sie sich unbedingt untersuchen lassen sollte. In Rückblicken erfährt der Leser mehr aus Danas jüngerem Leben und so taucht immer wieder eine Figur, denn Dana den Dichter nennt und mit dem sie in einer Art Wohngemeinschaft gelebt hat, auf. Sehr rätselhaft, dieser Dichter...

Dana hatte vorher schon psychische Probleme, die nach dem Tod ihrer Nachbarin wieder aufzubrechen drohen. Auch ihr Mann, der ein Ekelpaket sondergleichen ist, ist ihr keine große Hilfe. So begleitet der Leser eine zutiefst unglückliche, einsame und von allen alleingelassene Frau, die langsam aber sicher verrückt wird. Dana ist allerdings auch ungewöhnlich offen, so erzählt sie einer Bedienung eines Diners Dinge, die meiner Meinung nach, nicht fremden Personen erzählt werden sollten. So konnte ich mich wenig bis gar nicht in Dana hineinversetzen.

Die Geschichte war für mich sehr deprimierend Ich hatte beim Lesen ständig einen großen Stein auf der Brust und ich muss ehrlich gestehen, dass ich froh war, als ich die letzte Seite gelesen hatte und das Buch zuklappen konnte. Das Ende der Geschichte war für mich ein bisschen sehr weit hergeholt und hat mich auch nicht wirklich umgehauen. Leider war es auch so, dass mir der - für mich wenig flüssige Schreibstil - dazugebracht hat, dass ich manche Passagen zwei Mal lesen musste, um sie zu verstehen

Die Idee an sich fand ich sehr gut, nur die Umsetzung hat mir persönlich weniger gefallen. Schade...