Leserstimmen zu
Talon - Drachenherz

Julie Kagawa

Talon-Serie (2)

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Ich liebe die Thematik, ich liebe die Charaktere und ich liebe die Geschichte. Was will man mehr? Ich bin total begeistert. Nach dem mir der erste Band so gut gefallen hatte, hatte ich etwas Sorge, das der zweite vielleicht nicht so ganz mithalten kann. Aber die Fortsetzung steht dem Auftakt in nichts nach. Also alles in allem 5 Sterne und ich bin gespannt auf Teil 3. :D

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Klappentext Es gibt nichts Gefährlicheres, als dein Herz dem Falschen zu schenken Seit sich das Drachenmädchen Ember und der St.-Georgs-Ritter Garret das erste Mal gesehen haben, ist ihr Leben aus den Fugen geraten. Sie sind dazu bestimmt, einander bis zum Tode zu bekämpfen, doch sie kommen nicht gegen die starken Gefühle füreinander an. Als Garret Ember in der Stunde der Entscheidung rettet, wird er als Verräter eingekerkert. Ember fasst den halsbrecherischen Entschluss, ihn mitten aus dem Hauptquartier der Georgsritter zu befreien. Das kann ihr aber nur mithilfe des abtrünnigen Drachen Cobalt gelingen. Doch wird der sein Leben aufs Spiel setzen, um seinen Erzfeind – und Rivalen um Embers Herz! – zu retten? Und falls der Plan gelingt: Welche Chance hätten die drei ungleichen Gefährten, wenn der Talonorden und die Georgsritter sie jagen? Meine Meinung Das Cover ist, wie auch im 1. Band, wundervoll gestaltet, doch ich weiß wieder nicht genau, was darauf zu sehen ist. Auf den ersten Blick kann man einen Drachen erkennen, so wie das Gesicht verziert ist. Doch dann entdeckt man die Nase und alles macht wieder keinen Sinn, weil ein menschliches Gesicht nicht so verziert ist, aber ein Drache keine solche Nase hat. Doch das ist Kunst, wehalb ich am Cover nicht all zu viele Sterne abziehen werde. Das Buch hat meiner Meinung nach viele Hauptpersonen und bei jedem Kapitel springt das Buch, das in der 1. Person geschrieben ist, unter den Personen umher. Einmal ist das Kapitel von Embers Sicht (siehe Klappentext) geschrieben, einmal aus Garrets Sicht, dann mal wieder aus Cobalt. Es hat mich schon im ersten Band der Trilogie etwas verwirrt und das hat sich in diesem Band nicht wirklich verbessert, was aber auch daran liegt, das bei vielen "Perspektivensprüngen" das nächste Kapitel nicht genau wieder bei der Zeit, bei der das letzte Kapitel aufgehört hat, anfängt, sondern ein bisschen davor, was dann noch mehr verwirrt. Die Idee dahinter, dass das Buch ein bisschen lebendiger wird, ist klasse, doch wie gesagt, manchmal sitzt man dann vor dem Buch und sieht einfach nur Fragezeichen. Die Personen sind auf jeden Fall besser beschrieben, als im ersten Band, was sich auch sehr positiv auf das ganze Geschehen auswirkt. Die Geschichte ist auch wieder spannend und abwechslungsreich. Es passieren viel mehr aufregende Sachen, als im ersten Band, doch es ist auch viel brutaler. Mir sind da leider zu viele Schlägereien, Schüsse, etc. und manchmal wirkt das Buch dadurch eher wie ein Thriller, als ein Fantasy Buch. Beim großen Finale war leider alles sehr vorhersehbar, aber die Spannung war dennoch da. Leider war mir der Höhepunkt sogar etwas zu kurz. Was ich auch noch kurz erwähnen muss, ist die Beschreibung der Umgebung. Es ist nicht selten passiert, dass ich mich gefragt habe, wo die Personen jetzt eigentlich sind, was auch zur Verwirrung beitrug. Etwas richtig positives hat das Buch allerdings: Der Schreibstil! Er war einfach nur sehr flüssig und fesselnd und wohl auch der Grund, warum ich das Buch nach der Hälfte nicht sofort genervt in die Ecke geschmissen habe. Er hat die Verwirrung meistens zumindest teilweise in den Schatten gestellt. Ich glaube, er ist auch der Grund, warum ich auf jeden Fall auch den dritten Band der Talon Trilogie und auch die Plötzlich Fee Reihe lesen will. Mein Fazit Ein lesenswertes, manchmal aber auch gewalttätiges Buch mit super Charakteren, das manchmal aber sehr verwirrernd und auch nervig werden kann. Ich kann das Buch vor allem dann empfehlen, wenn man Zeit hat, sich wirklich auf das Lesen zu konzentrieren, denn dieses Buch braucht wirklich viel Konzentration. Abschließende Bewertung 3,5/5 Sterne

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Eine Drachengeschichte mit viel Spannung und Herz

Von: Claudia Zimmermann aus Neubrandenburg

21.02.2017

Puh ich hab die Geschichte in einer Woche gelesen und Band 1 auf Englisch und obwohl es eine offensichtliche Dreiecksgeschichte hat, bin ich dennoch begeistert von der Handlung und ihren Personen. Schon in Band 1 habe ich Ember in mein Herz geschlossen, ich liebe ihre rebellische, sture und liebenswerte Art. Sie kämpft für die Personen, die sie liebt und für das, woran sie glaubt. Durch das Aufdecken, wozu sie gemacht werden sollte durch Talon, flieht sie, zusammen mit Riley. Der Draufgänger und Ausreißer, der zusammen mit dem Hacker Wes ein Netzwerk an geflüchteten Nestlingen hat. Durch die Perspektivwechsel von Ember, Riley und Garret, erfährt man somit also auch Einiges über Rileys Weg vor und während seinem Ausstieg bei Talon, was ich besonders spannend fand. Auch über Garret erfahren wir etwas mehr, jedoch, wie bei Ember, erfährt man mehr über seine Gefühle und die Gegenwart. Auch wenn ich wie gesagt Dreiecksgeschichten absolut nicht ausstehen kann, sind sie in der Geschichte nicht so störend. Was daran liegt, das einfach zu viel passiert, die Flucht, die Jagden, das Rausholen von Garret aus dem Orden. Man kommt kaum zum Luft holen und so auch die Protagonisten nicht und ich kann auch kaum sagen, wen ich lieber mag. Sie sind Beide auf ihre Art interessant und passen zu Ember, ein Drache und ein Mensch. Das macht die Dreieckssache auch vielfältiger, weil es sich um Embers Konflikt mit sich und ihrem Drachen dreht und Einem schwirrt der Kopf, was nicht ganz schlecht ist. Achja aus Dantes Perspektive wird auch geschildert, wodurch man einen guten Einblick in Talon gewinnt und es hat auch nicht gestört, die Story durch 4 verschiedenen Personen zu lesen. Ich finde alle Charaktere lesenswert und auch gegen Dante kann ich keine große Abneigung hegen, denn man erfährt auf logische Weise, wieso er so denkt, was ihn dazu gemacht hat. Über Wes würde ich allerdings gern noch etwas mehr erfahren :). Die Autoren schafft es ihre Protagonisten in eine spezielle Art und Weise lebendig wirken zu lassen und gibt Ihnen auch Tiefe, was ich besonders mag. Über die Story will ich nicht zu viel verraten, sonst sind die Überraschungsmomente weg, aber ich musste oft die Luft anhalten ;), es wird jedenfalls nicht langweilig :). Was ich bei der Übersetzung allerdings bemängeln muss, ist das "Firebird" zu "Rotschopf" wurde. Ehrlich eine so große Autorin und die Übersetzerin macht Rotschopf aus Firebird? Es ist ein wichtiges Wort, Rlieys Kosename für Ember und heisst sicher nicht Rotschopf :(. Trotz allem, finde ich das Buch allerdings genial. Das deutsche Cover ist der Wahnsinn und viel schöner als das Englische und lese zum ersten Mal eine Drachengeschichte und finde es super spannend in die Welt der Drachen einzutauchen und so viel über sie zu erfahren und über ihre Feine außerhalb und innerhalb ihrer Welt. Jetzt muss ich mir schnell Band 3 holen, denn das Ende ist so schlimm, das fast weinen musste. Ich glaub ich mag Garret doch ein wenig mehr und leide mit ihm :(.

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♥ Fazit ♥ Der zweite Band steht dem ersten in nichts nach und hat mich wieder mit einer Menge Action, Romantik und Fantasie überzeugt. Es wird ein großes Augenmerk auf die Charaktere gelegt, die mir nun immer mehr ans Herz wachsen, aber trotzdem wird es nie langweilig, da sich die Ereignisse oftmals überschlagen. Ich bin schon gespannt, was im nächsten Band passieren wird, was es mit dem Epilog auf sich hat und ob wir erneut eine komplett andere Kulisse serviert bekommen werden. Bewertung: 4/5

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Klappentext: Seit sich das Drachenmädchen Ember und der St.-Georgs-Ritter Garret das erste Mal gesehen haben, ist ihr Leben aus den Fugen geraten. Sie sind dazu bestimmt, einander bis zum Tode zu bekämpfen, doch sie kommen nicht gegen die starken Gefühle füreinander an. Als Garret Ember in der Stunde der Entscheidung rettet, wird er als Verräter eingekerkert. Ember fasst den halsbrecherischen Entschluss, ihn mitten aus dem Hauptquartier der Georgsritter zu befreien. Das kann ihr aber nur mithilfe des abtrünnigen Drachen Cobalt gelingen. Doch wird der sein Leben aufs Spiel setzen, um seinen Erzfeind – und Rivalen um Embers Herz! – zu retten? Und falls der Plan gelingt: Welche Chance hätten die drei ungleichen Gefährten, wenn der Talonorden und die Georgsritter sie jagen? Quelle: Heyne fliegt Meine Meinung: Da ich Band 1 absolut geliebt habe, war ich überzeugt davon, dass mir Band 2 mindestens genauso gut gefallen wird und ich wurde auf keinen Fall enttäuscht. Dort wo Band 1 mit einem fiesen Cliffhanger geendet hat ging es hier nun direkt weiter und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich mochte unsere Protagonistin Ember ja bereits sehr und auch in der Fortsetzung konnte sie mich von sich überzeugen. Auch wenn sie öfter mal etwas unüberlegt handelt, gefällt mir ihre impulsive Ader, sie unterstreicht ihren ausgeprägten Sinn zur Rebellion. *haha* Ember zeigt viele Facetten und entwickelt sich immer weiter, was mir natürlich sehr gut gefallen hat. Sie lernt ihre Grenzen kennen (oder wächst über sie hinaus) und schafft es trotz ihres Starrsinnes sympathisch zu bleiben. Wie bereits im ersten Band lesen wir die Geschichte nicht nur aus Embers Perspektive. Auch die drei Jungs in der Runde kommen zu Wort und das hat mir sehr gut gefallen, weil ich so noch tiefer in die Gefühlswelt jedes einzelnen abtauchen konnte. Zum einen wäre da wieder Garret, der gleich zu Beginn in einer sch**** Situation steckt und der mir wirklich wahnsinnig leid tat. Garret ist nach Ember mein liebster Charakter in der Reihe bisher und ich mag seine Stärke. Er wirkt oftmals schon ziemlich erwachsen (im Gegensatz zu Ember) und obwohl er nicht der offenste Charakter ist, finde ich ihn einfach sympathisch. Garret handelt auch oft mit dem Herzen, denkt nicht immer über die Konsequenzen nach, trotzdem ist er irgendwie ein Kopfmensch, überlegt viel, sucht nach Lösungen und spielt alles Mögliche durch. Na gut, er ist ja auch irgendwie ein Soldat, gehört sogar im Orden zu den Besten und sollte da strategisch und kämpferisch auch schon einiges auf dem Kasten haben. =) Auf jeden Fall mag ich ihn sehr und auch seine Entwicklungen konnten mich überzeugen. Und auch wenn ich Riley ebenfalls sympathisch finde, fehlt mir bei ihm noch ein klein wenig die Bindung, um ihn so zu mögen wie Garret. Er ist ein guter Freund, ein typischer Fall von „harte Schale, weicher Kern“ und seine Art und Dialoge haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Riley ergänzt Ember in vielen Dingen perfekt und da er ebenfalls ein Drache ist, kann er ihr gut helfen, da er sie einfach versteht. Wen ich wirklich nicht mehr leiden kann ist Dante. Argh, Embers Bruder startet schon sowas von verkehrt in dieses Buch und ich mochte ihn einfach nicht. Auch wenn seine Gedanken natürlich interessant sind und ich auch seine Perspektive gerne gelesen habe, ist er einfach so ein… Nicht guter Mensch/Drache, dass ich ihn am liebsten an die Wand geklatscht hätte. Oder direkt geköpft (nein, too much, an die Wand klatschen reicht). Alle Charaktere glänzen mit ihren authentischen Zügen und ihrer Vielfalt. Gerade die Perspektivenwechsel bringen eine richtig gute Dynamik ins Buch und man hat die Chance alle Seiten zu beleuchten und alle Handlungen nachvollziehen zu können. Jeder Charakter hat seinen eigenen Kopf und die verschiedenen Handlungsstränge und Verläufe verdeutlichen das noch mal ganz gut. Die Story knüpft genau dort an, wo der erste Band aufgehört hat und startet somit schon absolut spannend. Die Spannung bleibt auch erhalten und das ist bei einem solch dicken Buch ja nun auch nicht ohne. =) Wie bereits erwähnt haben wir die verschiedenen Handlungsstränge, so kann absolut keine Langeweile aufkommen – wird es in Handlung A etwas ruhiger, haut Handlung C nun so richtig rein und das Buch ist in Nullkommanix verschlungen. Neben den spannenden Verfolgungen, den Kämpfen und dem Pläne schmieden, bleibt aber auch noch Zeit für Gefühle und die kommen auch in diesem Band wieder nicht zu kurz. Hach, nicht selten habe ich mir dafür noch mehr Zeit gewünscht, aber die Reihe läuft ja noch ein Weilchen und ich bin mir sicher, dass ich noch genug Freundschaft und Romantik abbekommen werde. =) Fazit: Ein toller zweiter Teil, der mich vollkommen überzeugen konnte. Die Talon-Reihe hat mich in ihren drachigen Sog gezogen und ich freue mich schon riesig darauf endlich weiterzulesen. Volle 5 von 5 Pfotenherzen von mir

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Am Anfang habe ich das Buch nur so verschlungen, weil es  mich mitgerissen hat und die Spannung von Mal zu Mal greifbarer wurde. Da am Ende des ersten Bandes ein Cliffhänger ist, habe ich das Buch direkt hinterher gelesen und es nicht bereut. Auf ein turbulentes Ende folgte ein turbolenter Anfang. Die Verfolgungsjagd begann und man war sich meist nicht immer sich, wo die Reise als Nächstes hingehen würde. Man merkt aber doch schon, wenn die Protagonisten in die falsche Richtung laufen. Alles schreit förmlich nach Falle und sie gehen trotzdem weiter, aber was sollten sie auch machen? Ihre Kameraden im Stich lassen oder ihr eigenes Leben retten? Zwischendurch war ich mir etwas unsicher, was ich von dem Buch halten sollte, da es mich leider nicht so mitgerissen hat wie es bei dem ersten Band der Fall war. Julie Kagawa hat zwar einen sehr ansprechenden Schreibstill, der auch in diesem Buch zum Tragen gekommen ist, aber mir hat irgendwie in manchen Situationen das gewisse etwas gefehlt. Zu den Protagonisten muss ich sagen, dass sich Ember zu einer sehr starken Persönlichkeit entwickelt hat und auch Riley scheint seinen inneren Drachen umzukrempeln. Ich weiß noch nicht, ob mir diese Dreiecksgeschichte zwischen Ember, Riley und Garret gefällt. Dieses ewige Hin und Her muss jetzt nicht unbedingt sein, aber ich tippe darauf, dass es sich bis zum letzten Teil der Reihe weiter durchziehen wird. In diesem Teil lernt man auch Dante näher kennen. Er scheint seine Schwester sehr zu lieben, aber er scheint auch Talon verfallen zu sein. Der Zwiespalt der Zwillinge ist ein wunder Punkt bei Beiden. Einerseits möchten sie den jeweils anderen nicht loslassen, aber befinden sich trotzdem auf zwei verschiedenen Seiten. Das Ende hat mich dann doch nochmal umgehauen. Die Struktur Talons ist einfach nur wahnsinnig gut dargestellt und es gibt immer mehr zu entdecken. Aber Achtung es endet mit einem Cliffhänger! Zusammenfassend bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

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Den ersten Band Talon-Drachenzeit möchte ich schon sehr. Ich liebe Drachen und Gargoyles sehr. Bin halt nicht so der Mainstream Vampir Typ : ) Auch aber Drachen ziehe ich vor. Und die Welt um Ember ist so faszinierend wie erschreckend und vor allem sehr gefährlich. Das merken unsere vier Protagonisten in diesem Band wieder sehr. Jeder der Charaktere kämpft mit eigenen Gefahren an verschiedenen Fronten und doch bangt man einfach um alle. Die Charaktere haben mich im ersten Band schon überzeugen können, in diesem Band kommt auch Embers Bruder Dante etwas sympatischer bei mir an. Im ersten Band wusste ich noch nicht so recht wo genau ich ihn einordnen kann. Doch ich glaube das in ihm irgendwo eine gute Seele schlummert. Nach wie vor sind so einige Fragen immer noch ungeklärt. Wir erfahren deutlich mehr über beide Organisationen, aber natürlich nur jene Einblicke die wir durch unsere Charaktere erhalten. Denn diese wechseln sich auch in diesem Band wieder ab, auch Cobalt vor langer Zeit können wir in Aktion erleben und verstehen seine Emotionen wie Hintergründe besser. Obwohl sich in meinem Kopf alles drehte, begriff ich sofort, was das bedeutete: Ich hätte es niemals rechtzeitig hier rausgeschafft. Wenn ich nicht zurück gekommen wäre, wäre ich beim Einsturz des Gebäudes zusammen mit den Menschen gestorben. Die Situation in diesem Band wird noch brenzlicher, schlimmer geht immer, oder wie heißt es? Die Entwicklung der Story gefällt mir sehr sehr gut. Sowohl die Aufteilung der Charaktere auf den verschiedenen Seiten als auch das Zusammenspiel und das man vielleicht nicht ganz hinter alles schauen kann. Die Entwicklung zwischen Ember/Riley und Ember/Garret ist nun nicht ganz meins. Ich kann in diesem Fall jedoch ganz gut damit leben da sich nur Embers Drachen zu Cobalt hingezogen fühlt. Ansonsten wäre das wieder so nen Dreiecks Ding das ich eigentlich immer gerne umgehen.

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"Talon - Drachenherz" ist der fulminante zweite Teil der Talon-Reihe. Ember und Garret sind Feinde - sie ein Drache, er ein Ritter des St.-Georg-Ordens, deren einziges Ziel ist, die Drachen zu vernichten. Seit die beiden sich das erste Mal gesehen haben, ist da etwas zwischen ihnen, und als Ember Garret gerettet hat und dank ihm entkommen konnte, wird er als Verräter angesehen und eingesperrt. Für das Drachenmädchen steht fest - sie muss ihn retten. Gemeinsam mit dem Drachen Cobalt fasst sie den Entschluss, in das Quartier der Feinde einzudringen. Können die Beiden Garret retten? Und falls ihnen das gelingt, wie soll es dann weitergehen? Können die 3, deren Ansichten völlig unterschiedlich sind, zusammenarbeiten und gegen Talon und die Georgsritter kämpfen? Das Cover ist atemberaubend, magisch und wunderschön. Die intensiven Farben und die Details sind einzigartig, ein absoluter Blickfang und ein Muss für jedes Bücherregal. Besonders gut gefällt mir das Drachenauge des abgebildeten Mädchens und wie die Drachenhaut durch das Gesicht schimmert. Dies zeigt beide Seiten von Ember, sowohl als Mädchen, als auch Drache. Ember ist sehr naiv und leichtsinnig. Ihr Wunsch etwas zu verändern ist so groß, dass sie sich und alle anderen mit ihrem Handeln in Gefahr begibt und das noch nicht einmal realisiert. Manchmal habe ich das Gefühl, das sie im Gegensatz zum ersten Teil, ihr Denken abgeschaltet hat. Aber dann überzeugt sie mich auch wieder, weil sie ein großes Herz hat. Garrets Weltbild wurde völlig erschüttert, seit er erkannt hat, dass der Drache, den er aufspüren sollte, Ember ist. Da er den St.-Georgs-Orden mit seinem Handeln verraten hat, wird er zum Tode verurteilt, doch wenn er ehrlich zu sich selbst ist, hat er richtig gehandelt. Garret ist mir wirklich sympathisch, weil er nicht alles hinnimmt, was er hört, sondern sich mittlerweile sein eigenes Bild macht. Riley / Cobalt hat ein extrem großes Selbstbewusstsein. Bei dem, was er mittlerweile geschafft und vollbracht hat, ist das nachvollziehbar, obwohl ihm ein bisschen weniger auch gut tun würde. Er ist ein Kämpfer, hat immer einen Notfallplan im Hinterkopf und er hält immer sein Wort. Bevor er Ember kennengelernt hat, gab es für ihn nur eine strikte Linie, wie Aufträge erledigt werden. Seit er sie aber getroffen hat und sie bei ihm ist, bringt sie sein Herz und seinen Verstand immer wieder durcheinander. Dante hat seinen Platz bei Talon eingenommen. Er ist völlig überzeugt von dem, was der Orden ihm erzählt und handelt auch so. Dante ist mir mittlerweile sehr unsympathisch, weil er skrupellos und leicht zu manipulieren ist. Das Buch wird aus 4 verschiedenen Perspektiven erzählt - Ember, Garret, Dante und Riley / Cobalt. Dadurch lernt man die Protagonisten noch besser kennen und verstehen. Ich finde es super, dass bei den Kapiteln, die aus Rileys Sicht erzählt werden, nicht nur die Gegenwart eine Rolle spielt, sondern auch etwas über seine Vergangenheit erzählt wird. "Drachenherz" ist eine spannungsgeladene und mitreißende Fortsetzung der Talon-Reihe. Es ist ein großartiges Buch, welches mich wieder in die absolut magische Welt der Drachen entführt hat.

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