Leserstimmen zu
Talon - Drachenherz

Julie Kagawa

Talon-Serie (2)

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Klappentext Es gibt nichts Gefährlicheres, als dein Herz dem Falschen zu schenken Seit sich das Drachenmädchen Ember und der St.-Georgs-Ritter Garret das erste Mal gesehen haben, ist ihr Leben aus den Fugen geraten. Sie sind dazu bestimmt, einander bis zum Tode zu bekämpfen, doch sie kommen nicht gegen die starken Gefühle füreinander an. Als Garret Ember in der Stunde der Entscheidung rettet, wird er als Verräter eingekerkert. Ember fasst den halsbrecherischen Entschluss, ihn mitten aus dem Hauptquartier der Georgsritter zu befreien. Das kann ihr aber nur mithilfe des abtrünnigen Drachen Cobalt gelingen. Doch wird der sein Leben aufs Spiel setzen, um seinen Erzfeind – und Rivalen um Embers Herz! – zu retten? Und falls der Plan gelingt: Welche Chance hätten die drei ungleichen Gefährten, wenn der Talonorden und die Georgsritter sie jagen? Meine Meinung Das Cover ist, wie auch im 1. Band, wundervoll gestaltet, doch ich weiß wieder nicht genau, was darauf zu sehen ist. Auf den ersten Blick kann man einen Drachen erkennen, so wie das Gesicht verziert ist. Doch dann entdeckt man die Nase und alles macht wieder keinen Sinn, weil ein menschliches Gesicht nicht so verziert ist, aber ein Drache keine solche Nase hat. Doch das ist Kunst, wehalb ich am Cover nicht all zu viele Sterne abziehen werde. Das Buch hat meiner Meinung nach viele Hauptpersonen und bei jedem Kapitel springt das Buch, das in der 1. Person geschrieben ist, unter den Personen umher. Einmal ist das Kapitel von Embers Sicht (siehe Klappentext) geschrieben, einmal aus Garrets Sicht, dann mal wieder aus Cobalt. Es hat mich schon im ersten Band der Trilogie etwas verwirrt und das hat sich in diesem Band nicht wirklich verbessert, was aber auch daran liegt, das bei vielen "Perspektivensprüngen" das nächste Kapitel nicht genau wieder bei der Zeit, bei der das letzte Kapitel aufgehört hat, anfängt, sondern ein bisschen davor, was dann noch mehr verwirrt. Die Idee dahinter, dass das Buch ein bisschen lebendiger wird, ist klasse, doch wie gesagt, manchmal sitzt man dann vor dem Buch und sieht einfach nur Fragezeichen. Die Personen sind auf jeden Fall besser beschrieben, als im ersten Band, was sich auch sehr positiv auf das ganze Geschehen auswirkt. Die Geschichte ist auch wieder spannend und abwechslungsreich. Es passieren viel mehr aufregende Sachen, als im ersten Band, doch es ist auch viel brutaler. Mir sind da leider zu viele Schlägereien, Schüsse, etc. und manchmal wirkt das Buch dadurch eher wie ein Thriller, als ein Fantasy Buch. Beim großen Finale war leider alles sehr vorhersehbar, aber die Spannung war dennoch da. Leider war mir der Höhepunkt sogar etwas zu kurz. Was ich auch noch kurz erwähnen muss, ist die Beschreibung der Umgebung. Es ist nicht selten passiert, dass ich mich gefragt habe, wo die Personen jetzt eigentlich sind, was auch zur Verwirrung beitrug. Etwas richtig positives hat das Buch allerdings: Der Schreibstil! Er war einfach nur sehr flüssig und fesselnd und wohl auch der Grund, warum ich das Buch nach der Hälfte nicht sofort genervt in die Ecke geschmissen habe. Er hat die Verwirrung meistens zumindest teilweise in den Schatten gestellt. Ich glaube, er ist auch der Grund, warum ich auf jeden Fall auch den dritten Band der Talon Trilogie und auch die Plötzlich Fee Reihe lesen will. Mein Fazit Ein lesenswertes, manchmal aber auch gewalttätiges Buch mit super Charakteren, das manchmal aber sehr verwirrernd und auch nervig werden kann. Ich kann das Buch vor allem dann empfehlen, wenn man Zeit hat, sich wirklich auf das Lesen zu konzentrieren, denn dieses Buch braucht wirklich viel Konzentration. Abschließende Bewertung 3,5/5 Sterne

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Band 1 hatte mir ganz gut gefallen. Es war nicht so überragend wie die anderen Bücher von Frau Kagawa, aber die Story war interessant und die Beziehungen hatten das gewisse Etwas. Leider muss ich sagen, dass diese 2 Punkte, die mich das letzte mal überzeugt hatten nun fast vollkommen fehlten. Besonders die erste Hälfte des Buches ging mir gehörig auf den Geist. Quasi besteht es aus dem Wort "Rotschopf" und den Sätzen "Er hat mich angeschaut/berührt/mit mir geredet mein Drache rührt sich." Die Beziehung zwischen Riley und Ember war für mich einfach plötzlich total unrealistisch und überzogen, so dass sie ihren Zauber verlor. Die Beziehung zu Garret war im ersten Teil des Buches quasi gar nicht vorhanden, so dass dies auch fehlte. Die Handlung selber konnte mich nicht packen. Ich habe mich richtig gelangweilt. Schade sowas schreiben zu müssen. Ab der zweiten Hälfte wird es etwas besser, weil die Figuren wieder etwas lebendiger werden und es etwas rasanter wird. Aber trotz allem konnte mich diese Handlung absolut nicht überzeugen. Meinem Empfinden nach ging es auch einfach kaum voran. Zu den Charakteren nochmal explizit. Riley ist eigentlich quasi nur noch sauer. Mehr in Teil 1 und dieser Zauber der Drachenverbindung kam bei mir einfach nicht mehr an, weswegen ich seine Haltung irgendwann nur noch nervig fand. Garret bleibt, wie ich finde, in diesem Teil vollkommen unscheinbar. Erst gegen Ende kriegt man wieder mehr Bezug zu ihm, aber vorher geht es sehr unter wie ich finde. Jetzt zu Ember. Tja, Ember ist eigentlich mein Hauptproblem. Sie ist so unreif, naiv und vor allem ungeduldig und stur köpfig. Es treibt mich regelmäßig in den Wahnsinn. Wie kann man nur so sein?! :D Zudem dann noch ihre unnachvollziehbare Unentschlossenheit und Selbstsucht. Wirklich kein Charakter nach meinem Geschmack. All das in Kombination hat wirklich dafür gesorgt, dass dieses Buch mir keinen Spaß gemacht hat. Wie gesagt gegen Ende ging es bergauf, aber trotz allem lies das Buch mich unglücklich zurück. Nichts desto trotz werde ich die Reihe aber zu Ende lesen. Die Grundidee mit den Drachen ist einfach zu toll.

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So fand ich es: Ich hatte mich sehr auf Band 2 gefreut, weil der 1. Teil ja recht dramatisch und spannend geendet hat und zum Glück wird auch direkt an die Geschehnisse angeknüpft. Zum Einstieg werden ein wenig die Ereignisse aus Band 1 wiederholt, was ich generell sehr gut finde bei mehrteiligen Reihen, einfach um den Faden nicht zu verlieren, gerade wenn man länger auf einen Folgeband warten muss. Ich wünschte wirklich, dass das bei allen Büchern einer Reihe so wäre. Demnach kam ich also sehr gut wieder in die Geschichte rein. Allerdings haben mir hier auch ein paar Dinge ziemlich gestört, was mir im 1. Band noch gar nicht so bewusst war oder mir einfach noch nicht so negativ aufgefallen ist. Jedenfalls war ich diesmal etwas von Protagonistin Ember genervt, weil sie in einigen Szenen wirklich sehr naiv und fast dümmlich rüber kam. Eigentlich hatte ich sie als taffe Rotzgöre in Erinnerung (was sie ja auch noch war, aber eben nicht mehr ausschließlich). In meinen Augen hat ihre Entwicklung hier einen kleinen Rückschritt gemacht, was ich schade fand. Was ich gut und positiv fand, waren die häufigen Perspektivwechsel, die das Ganze aufgelockert und die Spannung hochgehalten haben. So erfährt man auch als Leser endlich etwas mehr über die Organisation Talon bzw. wie sie arbeitet und auch etwas über die Vergangenheit unseres Einzelkämpfers Riley aka Cobalt. Auch die Geschichte bietet deutlich mehr Spannung und ist rasanter als Band 1, wenn auch viele Geschehnisse sehr vorhersehbar waren. Für meinen Geschmack vielleicht sogar etwas zu vorhersehbar, denn so ging für mich leider auch ein Großteil der Spannung schnell wieder verloren und hat dem Ganzen einen Dämpfer verpasst. Dadurch, dass aber viel passiert, kommt man wahnsinnig schnell durch das Buch und auch das neue Setting (Las Vegas) hat mir unheimlich gut gefallen. Ich liebe es ja, ab und zu mal von einem lockeren und fluffigen Schreibstil durch eine Geschichte getragen zu werden und mich einfach mal zurücklehnen zu können. Julie Kagawa ist das bisher immer ganz gut gelungen, allerdings sind mir hier ein paar Dinge sauer aufgestoßen. Die Gedanken und Gefühle der Charaktere drehen sich dauernd im Kreis, es wiederholt sich ständig und ist dadurch irgendwann nur noch langweilig und nervig. Es wird dabei nicht einmal groß in der Wortwahl variiert, sondern ich hatte wirklich das Gefühl, es ist immer das Gleiche. Und auch ein paar Logikfehler waren dabei. Ich hatte in Band 1 bereits kritisiert, dass ich mir die Organisation Talon nicht richtig vorstellen konnte, das wurde hier zwar etwas besser, allerdings wurde dafür meine Vorstellung von den Drachen völlig durcheinander gewirbelt. Auf der einen Seite ist z.B. Ember groß genug, dass ein Mann auf ihr sitzen und sie mit ihm davonfliegen kann, aber sie passt gleichzeitig in ein Auto?? Wie groß ist sie denn jetzt als Drache? Mein Fazit: Schwer für mich, diesen Band zu bewerten. Es war zwar wiedermal unterhaltsam und es gab auch hier wieder ein paar Aspekte, die mir richtig gut gefallen haben, aber die Logikfehler, die Wiederholungen und Embers kleine 'Aussetzer' haben mich dann doch irgendwie gestört und den Lesegenuss für mich gemindert. Ein bisschen enttäuschend, aber ich hoffe einfach, dass der dritte Band wieder besser wird.

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gute Fortsetzung!

Von: Alisia

25.03.2016

Das Cover sieht dem vom Band eins sehr ähnlich, was ich klasse finde, weil mir das Cover vom ersten Band sehr gut gefallen hatte. Generell fällt mir auf, dass die Cover bei den auf deutsch veröffentlichten Büchern von Julie Kagawa, größtenteils alle sich ähneln. Dazu kann ich nur sagen: weiter so! Bei dem Band muss ich allerdings sagen, dass mir die Farbgestaltung von Band eins besser gefallen hat (ich steh nicht so auf Pink). Nachdem ich Band eins beendet hatte, war ich gespannt, wie es weiter geht. So hab ich mich auch gefreut, als ich Band zwei bei mir Willkommen heißen konnte! Die Autorin hatte am Ende vom ersten Band es genau richtig gemacht, an der spannendsten Stelle aufgehört! So hat man sich gefragt, wie es wohl mit den drei Hauptpersonen wohl weiter gehen wird. Die Sicht wechselt auch hier hin und her und so bekommt man gut von allen Seiten etwas mit. Sie sind leicht zu verfolgen und machen das ganze noch spannender! Für mich war die Sicht von Cobalt am besten und ansprechendsten. Ich finde seine Sicht der Dinge nicht so naiv, wie im Vergleich zu Embers. Man stieg fast ohne Unterbrechung in die Geschichte ein, so hat man kaum was verpasst. Kurze Zeit später ist man schon mitten in der Befreiungsaktion mit drinnen und ließt es mit Begeisterung mit. Wie im Flug flog die Zeit davon und schon sind die drei (Ember, Garret und Cobalt) auf der Flucht. Ratet mal, wohin es dann ging? Nach Vegas, Baby! Trotz des einfachen und leicht zu folgenden Schreibstils von Julie Kagawa, konnte ich nicht ganz warm werden mit der Story. Bei der Plötzlich Fee Reihe (die ich verschlungen habe), konnte man sich vieles wirklich bildlich vorstellen, was hier definitiv mir zu wenig vorkam. Generell finde ich die Idee von Drachen echt interessant! Es ist mal etwas Neues und wurde nicht so oft zerlegt wie Vampire oder Ähnliches. Leider hat mir dieser BOOM! Effekt einfach beim Lesen gefehlt. Die Autorin hat viele Gelegenheiten verpasst, die der Geschichte pepp verliehen hätte. So hatte ich das Gefühl immer wieder das gleiche zu Lesen. Bitte, zwei Jugendliche in Vegas? Man hätte es hier wirklich spannender gestalten können. Die Verfolgungsjagd, was meiner Meinung wirklich nicht nennenswert war, hätte so viel zur Geschichte und der Spannung beitragen können. Was mich am allermeisten gestört hatte, war, dass man einfach vieles bzw. alles voraussehen konnte. Es gab für mich keinen einzigen Moment, wo ich dachte, boah, das hätte ich jetzt nicht gedacht! Wieder zum Positiven zurück: Die Charaktere haben sich zu Band eins nicht großartig verändert und sich ihrer selbst treu geblieben. Häufig ist es so, dass man die Charaktere kaum wiedererkennt oder das sie sich einfach anders lesen. Man erfuhr vor allem von Cobalt mehr, was ich sehr toll fand, da er mein Favorit ist. Fazit: Alles in allem war eine gute Fortsetzung, die am Ende, wie immer, den Drang aufkommen ließ, den nächsten Band schon zu Händen zu haben. Leider war die spannenden Stellen entweder zu lang gezogen, zu kurz oder einfach zu aufgesetzt. Viele Gelegenheiten die Geschichte lockerer, lustiger und spannender zu gestalten wurden nicht so genutzt. Trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen und das sollte man ja beim Lesen haben oder nicht? Ich bin jetzt schon richtig gespannt, wie Julie Kagawa die Geschichte weiter führen wird!

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Dies ist der zweite Teil einer Reihe - Achtung Spoiler! Es gibt nichts Gefährlicheres, als dein Herz dem Falschen zu schenken Seit sich das Drachenmädchen Ember und der St.-Georgs-Ritter Garret das erste Mal gesehen haben, ist ihr Leben aus den Fugen geraten. Sie sind dazu bestimmt, einander bis zum Tode zu bekämpfen, doch sie kommen nicht gegen die starken Gefühle füreinander an. Als Garret Ember in der Stunde der Entscheidung rettet, wird er als Verräter eingekerkert. Ember fasst den halsbrecherischen Entschluss, ihn mitten aus dem Hauptquartier der Georgsritter zu befreien. Das kann ihr aber nur mithilfe des abtrünnigen Drachen Cobalt gelingen. Doch wird der sein Leben aufs Spiel setzen, um seinen Erzfeind – und Rivalen um Embers Herz! – zu retten? Und falls der Plan gelingt: Welche Chance hätten die drei ungleichen Gefährten, wenn der Talonorden und die Georgsritter sie jagen? (Quelle: amazon.de) Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen, da ich die beiden Teile recht zeitnah hintereinander gelesen habe und mir Embers Geschichte noch gut im Gedächtnis geblieben ist. Ich war also direkt wieder mitten drin, zwischen Talon und den Georgskriegern und habe zusammen mit Ember sowohl um Riley, als auch um Garret gebangt. Der zweite Teil knüpft nahtlos an den ersten an und so befinder sich der Leser mit Ember und Riley auf der Flucht. Doch nicht nur das, Ember hat sich in den Kopf gesetzt Garret aus dem Hauptquartier des Georgs Ordens zu retten, damit er seiner Exekution entgeht. Riley und sie alleine gegen einen Stall voller Krieger. Der Spannungsbogen geht also schon zu Anfang steil nach oben und nimmt den Leser mit. Scheinbar auf den Weg zu einem Selbstmordkomando. Doch, wie soll es anders sein, natürlich schaffen es die beiden zusammen wie Wes, Garret da raus zu bekommen. Nicht ganz ohne Zwischenfälle, aber er lebt. So weit, so gut. Doch damit ist auch leider der anstrengende Teil der Story gestartet. Ich bin kein Fan von Dreiecksbeziehungen. außer sie sind wirklich wirklich gut gemacht. Leider hat mir genau dieses Dreieick in diesem zweiten Teil zu viel Platz eingenommen. Ember wird mir immer unsympathischer dadurch. Sie weiß nicht was sie will, kann ihr Leben als Drache nicht mit einem Menschen verbringen, aber genau so wenig möchte sie Garret gehen lassen, denn er bedeutet ihr viel. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass sie ihn liebt. Auf der anderen Seite haben wir natürlich den Draufgänger Riley, immer für einen flotten Spruch zu haben und eben, genau wie Ember, ein Drache. Die beiden haben scheinbar die besseren Karten glücklich zu werden. Und eben genau diese Geschichte hat sich hier in den Vordergrund gedrängt, für mich ging es nicht mehr darum mehr über Talon und deren Machenschaften heraus zu finden. Ich habe kostbare Zeit damit verbracht Ember dabei zu zu sehen wie sie immer wieder hin und her schwankt, immer wieder einen der beiden Jungs verletzt.Und am Ende eben trotzdem nicht weiß was sie eigentlich will und beide im Regen stehen lässt. Ich hasse es! Und ich entscheide mich absolut immer für den falschne Typen. Immer ist es mein Typ der am Ende verlassen wird und mit dem ich dann um seine verlorene Liebe weinen muss. Es macht einfach keinen Spaß mehr sowas zu lesen. Das Thema ist ausgelutscht und nervt mich nur noch. Die Mitte einer Trilogie ist ja meist sowieso irgendwie der schwächste Teil, es passiert wenig und das bisschen was passiert dient nur dazu den Leser auf den Showdown im letzten Teil vorzubereiten. So war es hier leider auch, das bisschen Action was am Ende kam war leider viel zu vorhersehbar. Der Hinterhalt war selbst für einen blinden zu erkennen und ich wusste genau was Julie erreichen will, wo sie mit der Geschichte hin will. Leider nicht wirklich grandios gelöst und eher enttäuschend für mich. Ich hätte nach dem wirklich tollen ersten Teil da eindeutig mehr erwartet. Aber es war nicht alles nur doof. Ich finde es schön wie sie Dante und Ember weiter entwickeln und wie die zwei unabhängig voneinander agieren und hoffe da auf ein wirklich geladenes Ende. Ich mag Drachen auch immer noch und das ganze drumherum im Buch. Es trifft mich noch mehr, weil alleine der Stil mich auf ganzer Linie überzeugt und das Buch zu einem echten Pageturner macht, auch wenn es mir auf die Nerven geht. Ich würde sagen gut und schlecht stehen sich hier 50/50 gegenüber. Der erste Teil hat mich eindeutig mehr angefixt und in seinen Bann gezogen, aber als Übergang war der zweite nicht völlig daneben, ich hoffe nur die Autorin lässt von dieser Liebesgeschichte ein wenig ab und dreht das ganze mehr in Richtung spannende Story. Dann könnte ich diesen kleinen Patzer verzeihen und eine wahnsinnig tolle Reihe abschließen! Ich finde trotzdem, man sollte die Reihe unbedingt lesen, alleine schon weil ich Drachen furchtbar faszinierend finde und das Gefühl habe über diese anmutigen Wesen gibt es kaum Geschichten! Also greift zu und wenn ihr (im Gegensatz zu mir) Dreieck Geschichten super findet, dann seid ihr hier genau richtig! Vielen Dank an den Heyne fliegt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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Nachdem mich Band 01 der Talon Saga mich komplett überzeugen konnte, musste natürlich schnellstens Band 02 her. Ich war unglaublich gespannt, was Julie Kagawa in "Drachenherz" für ihre Leser bereit halten würde und brannte darauf zu erfahren wie es mit Ember, Riley und Garret weiter geht. Der Einstieg in "Drachenherz" fiel mir leicht. Band Zwei schließt nahtlos dort an, wo Band Eins endete. Es wurden ein paar kleinere Erinnerungsstützen gestreut, ohne das zu viel wiederholt wurde. Leser, die erst vor Kurzem den ersten Band beendet haben, werden dadurch nicht gestört, doch für Leser deren Erinnerung wieder aufgefrischt werden sollte, sind diese Stützen genau richtig. Ich fand mich sofort in dem Buch wieder, fieberte mit den Charakteren und spürte die Atmosphäre des Buches. Kurzum: Ich war begeistert. Nachdem mir der rasante Einstieg in Drachenherz wirklich gut gefallen hat, konnte mich der Mittelteil leider nicht überzeugen. Ich bemerke es immer wieder: Ich bin einfach kein Fan von endlosen Verfolgungsjagden. Was andere als actionreich oder spannungsgeladen empfinden, ist für mich nach kurzer Zeit einfach nur noch langweilig. Auch das bereits in Band 01 angekündigte Liebesdreieck finde ich unnötig und (sorry!) auch ein wenig nervig. Die Geschichte bietet so viel mehr... da hätte Julie Kagawa gut und gerne darauf verzichten können. Zudem kam es mir vor, als würde die Handlung kaum voran gehen. Die Protagonisten tappten auf der Stelle oder drehten sich im Kreis, doch ein Vorankommen, war erst wieder Ende des Buches spürbar. Der Schreibstil von Julie Kagawa ist auch hier wieder sehr bildhaft und besonders. Auffällig ist jedoch, dass sich Julie Kagawa verschiedener Perspektivenwechsel bedient. Zunächst war ich von dieser Idee sehr angetan, später jedoch merkte ich, dass mich dies sehr im Lesefluss störte. Der Leser bekommt nicht nur Embers und Garrets Perspektive zu lesen. Auch die Perspektiven von Dante, Cobalt und Riley sind in diesem Buch zu finden. Für meinen Geschmack war das etwas zu viel, vor allem, da Garret eindeutig zu kurz kam. Gut gefallen hat mir hingegen, dass der Leser mehr über Rileys Zeit bei Talon erfährt. Die Perspektive „Cobalt“ ist Rileys Sicht aus in der Vergangenheit. Wir erfahren, welche Aufträge er für Talon erledigte und was ihn dazu bewegte, sich von Talon loszusagen. Dennoch muss ich leider sagen, dass die Charaktere in diesem Band etwas an der von mir vielgelobten Tiefe des ersten Bandes verloren. Durch die vielen Sichtwechsel, konnten sie sich nur schwer weiterentwickeln oder dem Leser einen tieferen Einblick in ihre Gedankenwelt ermöglichen. Die letzten ca. 100 Seiten haben mir wieder sehr gut gefallen. Julie Kagawa hielt einige spannende Wendungen parat und konnte mich in vielerlei Hinsicht überraschen. Fazit: Anfang und Ende des Buches fand ich sehr gelungen. Der Mittelteil des Buches hingegen hat mich leider ein wenig enttäuscht. Die Geschichte selbst ging nur in Maßen voran und zog sich an manchen Stellen. Die Charaktere verloren im Laufe des Buches ein wenig von der Authentizität und Tiefe, die ich in "Drachenzeit" so bewunderte. Dennoch bereitete mir "Talon - Drachenherz" einige schöne Lesestunden, die mich gespannt und sehnsüchtig auf Band 3 warten lassen.

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Vorweg Heyne ihr habt ein super Cover zum Buch gezaubert – Ich bin jedes Mal begeistert, wenn ich eines der Bücher von Julie Kagawa in der Hand halte. Nun zum Buch: Ich bin maßlos enttäuscht! Ich gebe jedem Drachenbuch, dass ich in die Hände bekomme, eine Chance bei mir zu punkten. Warum? Ganz einfach! Ich bin ein richtiger Drachenfan aber es gibt einfach zu wenige Bücher über diese Wunderwesen. Als ich Talon 1 beendet habe, ging ich mit gemischten Gefühlen hervor. Ich zitiere aus der Rezension zu Talon 1: Generell fand ich die Figuren, deren wahre Gestalt die Drachen waren sehr interessant angelegt und umgesetzt. Es war schön mitzuerleben, wie sich gerade Ember versucht in die Welt der Menschen einzufügen. Leider fing ich mich im Laufe des Buches jedoch irgendwie an leicht zu langweilen. Ich hatte das Gefühl, die Geschichte braucht ziemlich lange, um zum Punkt zu kommen. Auch wenn es angenehm zu lesen war, so habe ich das Buch doch immer wieder beiseite gelegt und das kann bei fast 600 Seiten schon irgendwann nervig werden. Aber naja..wir warten auf Teil 2… Nun ist Teil 2 da und ich muss sagen, dass mir diese Geschichte nicht zusagt. Es beginnt gleich einige Tage nach dem Ende von Teil eins, in dem es einmal aus der Sicht von Ember erzählt wird, die zu gerne ihren Retter Garret, der gleichzeitig ihr Todfeind aus dem St. Georg Orden sein soll, aber bei dem sie ein Kribbeln spürt, retten möchte – und zwar direkt aus einem Stützpunkt des gefährlichen Ordens. Dann wird gleichzeitig aus Garrets Sicht erzählt, der nur noch auf seinen Tod wartet, weil er einen Drachen gerettet hat, die eigentlich total böse, fiesen Wesen sein sollen, und kein witziges Mädchen, in das man sich verlieben kann. Dann war da noch Riley, der ebenfalls seine Sichtweise kundtut, in dem er jammert, warum er jetzt seinen Todfeind retten muss, nur um bei einem Drachenmädchen zu landen, obwohl er ja gar keine Bindungen eingehen will, bis er irgendwann bemerkt, dass er doch für sie kämpfen will, weil sein innerer Drache – der einen eigenen Namen hat: ja genau, und der heißt Cobalt – seine Seelenverwandtschaft zu Embers Drachen spüren kann. Ember wiederrum fühlt sich zwar menschlich zu Garret hingezogen, aber gleichzeitig wird ihr innerer Drache ganz wild, wenn sie bei Riley ist… huch, wer hätte das gedacht. Dieses Liebesdreieck ist furchtbar und einfach künstelt-das hat Julie Kagawa bei Ash-Meghan-Puck besser hinbekommen. Es gab hier und da schon spannende Szenen, Kampf und Action. Aber die haben mich alle nicht interessiert, weil mir die Figuren sowas von egal waren. Wenn jetzt jemand an einer Stelle gestorben wäre – nun ja, who cares?! Ich nicht, und wenn das passiert, kann es der Plot auch nicht mehr retten, die Figuren müssen mich packen, müssen mich mitfiebern lassen, aber das war mir hier in diesem Buch. Ich hatte gehofft das die Reihe mir gefällt, aber nach Teil 2…mhmm…ich weiß echt nicht mehr. Ich habe Juli Kagawa mit ihrer Feen-Reihe haushoch gelobt und bejubelt, doch Teil 2 gefällt mir noch weniger, was zum größten Teil an den Figuren lag. Fazit Zum ersten Mal in meinem Leben muss ich ein Buch einer meiner Lieblingsautorinnen schlecht bewerten und es bricht mir das Herz. Aber leider konnte selbst die Handlung nicht mehr das Buch mit den Charaktere retten, die mir alle samt komplett egal waren und mit denen ich leider überhaupt keine Verbindung aufbauen konnte. Ich werde dennoch die nächsten Teile lesen- wer weiß vielleicht hatte Julie Kagawa gerade eine schlechte Schreibphase…

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Der Auftakt hat mich begeistern können und ich hab mich schon sehr auf den Folgeband "Drachenherz" gefreut. Ob mich der zweite Band auch überzeugen konnte? Garret hat sich für Ember entschieden und somit seinen Orden verraten. Er hat sich nicht nur mit dem Feind verbündet sondern, sich auch verliebt. Ember, das Drachenmächen und Garret, der dafür trainiert wurde Drachen aufzuspüren und zu töten - trotz alledem haben sich zwischen den beiden Gefühle entwickelt. Doch Garett wird als Abtrünniger eingekerkert und zum Tode verurteilt. Ember fasst den Entschluss ihn aus den Fängen der Georgsritter zu befreien, doch dazu benötigt sie Hilfe und ausgerechnet Cobalt soll ihr zur Seite stehen, welcher selbst Gefühle für Ember hat soll helfen, die zwei Liebenden wieder zu vereinen. Ember gefällt mir gut, sie ist aber keine einfache Protagonistin. Sie hat eine starke Persönlichkeit und setzt ihren Willen durch. Einzig ihre nicht vorhandene Entscheidungsfreudigkeit hat mich manchmal tierisch genervt. Thema Dreiecksgeschichte - muss ich zugeben, ich mag das. Ich entscheide mich meist für den Badboy mit dem weichen Herz und lese dieses hin und her wirklich gerne. Diesmal wirkte das aber leider eher merkwürdig, es passt irgendwie nicht und ich kann es gar nicht richtig beschreiben weshalb das so ist. Möglich, dass mir das Verhalten von Garret nicht gefällt, mir ist das "ich begehe Hochverrat und nehme meinen Tod in Kauf für ein Drachenmädchen welches ich seit kurzem kenne" zu viel des Guten und viel zu schnell. Der Schreibstil der Autorin reißt zwar einiges heraus aber leider gab es auch diesmal wieder ein paar langatmige Passagen. Macht nichts, denn insgesamt war das Buch stimmig. Man erfährt mehr über die Hintergrundgeschichte, überraschende Wendungen folgen und es wurde richtig actionreich. Abschließend muss ich sagen, Talon wird nicht an ihre vorigen genialen Bände anknüpfen können. Drachen werden auch nicht zu meinen Lieblingsfiguren aber dennoch bin ich gespannt wie es weiter geht. Ich bleib der Autorin treu! Abgesehen von ein paar Kritikpunkten hat mir "Drachenherz" ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert. 3,5/5 Rawr's

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