Leserstimmen zu
Ein wunderbares Jahr

Laura Dave

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Taschenbuch
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Giorgia Ford steht kurz davor, den Mann ihrer Träume zu heiraten. Doch bei der Anprobe ihres Kleides. erlebt sie eine Überraschung. Ihre Welt zerbricht und sie flieht zu dem Weingut ihrer Eltern. Auch dort ist nicht mehr alles wie es war und sie versucht ihr Glück wieder zu finden. Eine Botschaft begleitet mich das ganze Buch über, reden, einfach nur miteinander reden. Die Geschichte ist sehr schön zum Lesen und die Probleme die jeder Charakter zu bewältigen hat lässt einen das Buch nicht so schnell aus der Hand legen. Giorgia ist eine Frau die man schnell ins Herz schließt und man schnell mit fühlen kann was ihr alles passiert. Auch alle anderen Familienmitglieder lassen einen nicht mehr so schnell los. Man fühlt sich min. mit einem verbunden und weiß was er durchmacht. Mir gefällt das Cover sehr gut. Ich freue mich auf weitere Geschichte von Laura Dave.

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Sehr bewegend!

Von: Sonja

16.03.2016

Dieses Buch hat mich wirklich sehr zum Nachdenken gebracht. Besonders auf Seite 325 hat mich was sehr berührt. Es heißt: "Du solltest darauf achtgeben. Du solltest darauf achten, dass du den Menschen, den du liebst, nicht für selbstverständlich nimmst" Georgia hat mich von der ersten Seite an nicht mehr losgelassen. Sie und ihr Leben haben mich total in den Bann gezogen. Kapitel für Kapitel konnte man den Kampf mit ihren Gefühlen voll miterleben und bis zum Schluss blieb auch offen, wie sie sich entscheidet. Sie ist eine sehr sympathische Frau, die das Herz auf den richtigen Fleck hat und andere über sich selber stellt. Für viele Menschen würde sie durchs Feuer gehen. Doch sie hat auch viele Personen an ihrer Seite, die das auch für sie machen würden. Georgia ist sehr hilfsbereit und hat eigentlich eine genaue Vorstellung, wie ihr Leben verlaufen wird. Sie ist keine Frau, die Entscheidungen aus dem Bauch heraus trifft. Und ich glaube genau das ist der Grund warum sie nicht aufgibt. Ihre Familie ist einfach wundervoll und jeder ist auf seine eigene Weise sehr faszinierend. Ich konnte von niemanden sagen, das ich ihn nicht mag. Trotz der Spannungen, hatte man das Gefühl das sie eine Einheit sind, die so schnell keiner durchbrechen kann. Jeder ist offenherzig und geht mit offenen Armen auf andere zu. Die Umgebungsbeschreibungen sind absolut magisch. Ich glaube wenn man durch diese Weinberge spaziert, sind die Menschen glücklich und zufrieden. Es wird alles genau beschrieben ohne das es überladen wirkt. Ich hatte immer wieder Lust einen Wein zu trinken, obwohl ich eigentlich gar keinen mag. Der Schreibstil passt super zur Geschichte und sehr einfach zu lesen. Dem Leser wird Romantik aber auch eine gewisse Dramatik vermittelt. Das einzige was wirklich nicht passt ist das Cover, denn das hat leider nichts mit den Trauben zu tun, dass hätte man vielleicht besser umsetzen können.

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Die Geschichte ist wirklich gut erzählt und man kann sich schnell in die Handlung und die Protagonisten hinein fühlen. Die Autorin Lara Dave schafft es, durch ihren lockeren Schreibstil, der Handlung problemlos zu folgen. Um bestimmte Gefühle und Handlungen der einzelnen Personen zu verstehen, findet man viele Rückblenden, diese stören aber weder den Lesefluss noch das Verständnis für die Geschichte/ Handlung. Ein bisschen mehr Spannung hätte dem Buch aber gut getan, da ich jederzeit das Buch weglegen hätte können. Dazu kommt, dass man nebenbei noch viel über Weinanbau lernt, was zum einen sehr interessant aber auch manchmal etwas überflüssig war. Alles im Allem aber hat mir der Roman sehr gut gefallen und war perfekt um an warmen Sommerabenden gelesen zu werden.

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Der Inhalt: Georgia steht grade zum letzten Abstecken und Umändern ihres Brautkleides im Brautmodenladen, als sie vor dem Geschäft den Mann vorbei gehen sieht, den sie plant in der darauffolgenden Woche zu heiraten und anschließend mit ihm ihre Zelte in Los Angeles abzubrechen und sich ein gemeinsames Leben in London aufzubauen. Doch die Szenerie die Georgia vor dem Ladenfenster erblickt stellt alles geplante in Frage. Ihr verlobter Ben schlendert dort in regelrecht familiärer Vertrautheit mit einer anderen Frau und einem Mädchen über die Straße. Einem Mädchen, das regelrecht seine Miniatur Ausgabe darstellt. Völlig perplex und ohne weiteres Nachdenken steigt Georgia in ihr Auto und fährt die 9 Stunden von Los Angeles nach Sonoma County. Zurück zu dem Weinberg ihrer Eltern. Zurück in die Heimat, in der sie gemeinsam mit ihren Brüdern Finn und Bobby umgeben und behütet von der Liebe ihrer Eltern aufwachsen konnte. Doch auch hier muss Georgia feststellen, das nichts mehr so idyllisch und harmonisch abzulaufen scheint wie sie es in Erinnerung hat. Während sie sich also mit den Fragen quält warum Ben ihr nie etwas von seiner Tochter erzählt hat und ob sie ihn nun dennoch heiraten soll oder nicht, stellt sie fest, das ausnahmslos jeder in der Familie sein „Päckchen“ an Sorgen, Problemen und Schwierigkeiten zu tragen hat. Meine Meinung: Ich muss zugeben, ich bin mit völlig falschen Erwartungen an das Buch gegangen. Ich habe dieses Wunderschöne Cover mit den Pfirsischen und zarten Farben gesehen, gemeinsam mit dem Titel „ein wunderbares Jahr“ und dem Klappentext habe ich ein wunderbar leichtes und witziges Sommerbuch für zwischendurch erwartet. Ich hatte einen völlig falschen Eindruck, es war weder sonderlich leicht, noch lustig. Im Gegenteil. Ich erwartete quasi eine rosa rote Liebeswelt mit tollpatschigen Fehltritten und las mich stattdessen durch ein Familiendrama. Ausnahmslos jeder in diesem Buch scheint unglücklich und hat seine Probleme zu Meistern. Während Georgia versucht ihre noch nicht stattgefundene Hochzeit zu retten, scheinen alle anderen Ehen um sie herum zu zerbrechen. Ihre Brüder haben sich zerstritten, ihre Eltern wollen den mühsam aufgebauten Weinberg an einen Großkonzern für Billigwein verkaufen. Insgesamt, scheint einfach alles was Georgia bisher kannte und liebte wie ein Kartenhaus in sich zusammenzubrechen. Jedenfalls bis ein Einziges Ereignis ihnen allen wieder aufzuzeigen scheint, was im Leben wirklich wichtig ist und sie alle ihre Probleme in den Griff bekommen und Lösungen finden. Hmmmmm…. ich suche immer noch das „wunderbare Jahr“ tatsächlich spielt die Geschichte nämlich nur wenige Wochen lang und zeigt hier und da ein paar Rückblenden auf. Insgesamt finde ich den deutschen Titel und das Cover schlecht gewählt, beides suggeriert etwas was die Geschichte nicht hat. Lässt man beides aber außer Acht, hat die Autorin durchaus eine ehr traurige Familiengeschichte geschrieben, die den Leser mitfühlen und nachdenken lässt. Meiner Meinung zwar kein „Must Read“, aber auch kein totaler Flop, sondern ein absolutes Mittelding an Lesestoff zum eintauchen Zwischendurch.

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Ich kann schon mal vorweg sagen, dass dies mein bisheriger Buchhöhepunkt 2015 (wenn nicht sogar der letzten Jahre) ist. Kein Roman hat mich in diesem Jahr so sehr berührt, wie dieser. Dies ist eins der wenigen Bücher, in die man eintaucht und auch nach dem Ende noch nicht auftauchen mag. Es ist voller Emotionen, die einen beim Lesen nicht kaltlassen. Anfangs denkt man noch dies ist ein relativ typischer Sommer- bzw. Urlaubsroman. Bis etwas schreckliches geschieht, was alles aus der Bahn lenkt und einen man wie die Charaktere ein wenig verzweifelt. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die 20jährige Julie, die alleinerziehende Mutter des 3jährigen Lulu ist, dem 51jährigen Paul, der nach 30 Ehejahren von seiner Frau verlassen wurde, und dessen Sohn Sohn Jérôme, der nach dem Selbstmord seiner Frau mit sich und seinem Leben hadert. Paul lernt Julie per Zufall als Kassiererin eines Supermarkts kennen und lädt sie und ihren Sohn ein, gemeinsam mit seinem Sohn einen Familienurlaub am Meer zu verbringen. Nach einigem Hadern sagt Julie zu, vor allem weil sie ihrem Sohn mal etwas bieten möchte. In den kommenden Tagen verändert sich für alle Beteiligten das Leben und die Sichtweise darauf. Alle drei können während der Urlaubstage neue Kraft sammeln und blicken voller Zuversicht in die Zukunft. Bis es zu einem verhängnisvollen Unfall kommt, der alles verändert. Ich möchte hier nicht zu viel über den Unfall verraten. Aber dieses Ereignis sorgt auf jeden Fall dafür, dass die Charaktere ihr volles Potential an Emotionen und Gefühlen ausleben können. Dies ist definitiv ein Roman, der einem total zu Herzen geht. Man kann nicht anders, als mit den Figuren mitleiden. Die Figuren durchleben im Laufe des Romans einen Wandel, wie man ihn sich zunächst nicht hätte vorstellen können. Selbst wenn man einzelne Figuren zunächst nicht ganz so positiv wahrnimmt (bei mir war dies beispielsweise bei Caroline, Jérômes unsicherer Praxisvertretung, der Fall), lernt man diese Figuren im Laufe des Romans zu schätzen, da sie auch mit ihrer Art zum Gelingen der Handlung beitragen. Man sollte beim Lesen auf jeden Fall eine Packung Taschentücher zur Hand haben, da es mehr als eine Situation gibt, die einem so sehr zu Herzen geht, dass einem die Tränen kommen. Dieser Roman behält eine Vielzahl von Emotionen bereit, die einen einfach mitreißen. Wer hier mit einer einfachen Sommerlektüre rechnet, der wird positiv überrascht sein. Dieser Roman ist viel mehr als das. Es ist ein Roman über Liebe, das Leben und echter Freundschaft, die über die Grenzen von Alter oder sozialem Status hinausgeht. Beim Lesen denkt man über sein eigenes Leben nach und merkt, wie gut man es eigentlich hat und dass man sein Glück oftmals nicht zu schätzen weiß. Es packt die Leser bei ihrem Herzen und reißt sie mit in einen Strudel voller Gefühle und Gedanken. Es gibt nur wenige Bücher, bei denen ich direkt nach dem ersten Lesen geneigt bin, dieses direkt nochmals von vorne lesen zu wollen. Bei diesem Buch war es so. Nach dem Lesen hatte ich das Gefühl "und jetzt". Dieses Gefühl bekomme ich immer, wenn ein Roman so gut war, dass ich Angst vor dem nächsten Buch habe, weil ich schon weiß, dass dieses wahrscheinlich bei weitem nicht an diesem herankommt. Dieser Roman bekommt von mir volle 5 von 5 Punkten! Wenn ich könnte, würde er sogar 6 bekommen!

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Darum geht's: Georgia Ford ist eine erfolgreiche Anwältin in LA und steht kurz vor ihrer Hochzeit, als sie bei der Anprobe ihres Brautkleides kurz aus dem Schaufenster auf die Straße blickt. Dabei macht sie eine Entdeckung, die ihre heile Welt einstürzen lässt. Kurzerhand setzt sie sich noch im Brautkleid in ihr Auto und fährt die neun Stunden nach Hause zum Weingut ihrer Eltern ins Hinterland von Kalifornien. Doch dort erwarten sie weitere böse Überraschungen.... Meine Meinung: Die Leseprobe zu diesem Roman, der sich hier etwas fälschlich als Sommerroman verkauft, hat mir sehr gut gefallen. Man erlebt die überstürzte Fahrt der Protagonistin im Brautkleid in ihren neun Stunden entfernten Heimatort Sebastopol im nördlichen Kalifornien. Die ersten Seiten erwecken einfach den Wunsch nach mehr.... Doch als Georgia in den Schoß der Familie zurückkehrt, ist dort alles anders, als sie das letzte Mal Sebastopol verlassen hat. Ihre Eltern haben sich getrennt, ein fremder Mann kommt aus Mutters Schlafzimmer, beide Brüder stecken in der Krise und der Höhepunkt ist für sie, dass ihr Vater das Weingut verkauft hat und bereits die letzte Ernte eingeholt wird. Der Leser wird in ein einziges Durcheinander von Gefühlen geworfen, denn alle Personen in der Familie Ford sind problembehaftet. So steht Georgia nicht nur mit ihrer Frage "Hochzeit oder nicht?" da, sondern mit mehr Belastungen als zuvor. Für sie bedeutet das Weingut Heimat. So zieht es ihr einfach den Boden unter den Füßen weg, als sie hört, dass sie diesen Flecken Erde verlieren wird und noch dazu an die Konkurrenz. Denn ihr Vater widmete sich dem biodynamischen Weinanbau, während der potentielle Käufer Massenwein produziert. Charaktere und Schreibstil: Die Charaktere werden sehr bildhaft beschrieben, die auch teilweise in die Tiefe gehen. Allerdings stehen hier die Probleme des Einzelnen im Vordergrund. Schwierigkeiten hatte ich mit Georgias Mutter, die ich zwar betreffend ihrem Ausbruch aus ihrem jetzigen Leben verstehen konnte, jedoch nicht ihre eher egoistischen Züge. Auch ihre letztendliche Entscheidung am Ende des Romans war mit zu unglaubwürdig. Auch bei Georgia konnte ich ihre Gleichgültigkeit gegenüber den Hochzeitsvorbereitungen nicht verstehen. Alle zerbrechen sich den Kopf darüber, nur die Braut nicht. Aus Ben wurde selbst ich nicht schlau. Er ist, wie viele Männer, sehr entscheidungsarm und wartet einfach ab... Positiv ist mir hingegen Georgias Vater in Erinnerung geblieben, der als Einziger weiß, was er tut und auch dazu steht. Georgia's Brüder, Finn und Bobby, beneiden den jeweils anderen um sein Leben. Finn mochte ich gerne, auch wenn er hier als Schwerenöter beschrieben wird, der jedoch seiner einzigen großen Liebe nachtrauert. Mit all den verzwickten Problemen der einzelnen Familienmitglieder kommt hier nie Langeweile auf und der Roman lässt sich sehr schnell lesen. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und temporeich. Die Autorin versteht zu schreiben. Auch erfährt der Leser einiges über den biodynamischen Weinbau und über die richtige Zeit zur Weinlese. Manche Ereignisse waren allerdings auch vorhersehbar und das "gewisse Etwas" fehlte mir. Trotz einiger Kritiken meinerseits hat mich der Roman unterhalten und ließ sich wunderbar lesen. Richtig "abgeholt" hat er mich allerdings nicht. Obwohl die Geschichte nicht im Sommer spielt, ist es eine perfekte Sommerlektüre! Cover: Das deutsche Cover um VIELES schöner, als das Originalcover und ist ein echter Hingucker. Allerdings bin ich hier auch schon bei meinem großen Kritkpunkt! Das deutsche Titelbild geht völlig am Inhalt vorbei! Pfirsiche? Warum? Hier geht es um Weinbau!!! Man hätte doch genauso ein wunderschönes Cover mit Weintrauben gestalten können. Außerdem spielt die Geschichte nicht im Sommer. Der deutsche Titel ist ebenso irreführend. Die Zeitspanne der Geschichte behandelt wenige Tage, jedoch nie die von einem Jahr. Der Originialtitel "800 Grapes" nimmt Bezug zum Thema. Diese 800 Trauben sind der Inhalt einer Weinflasche der Familie Ford. Fazit: Eine nette Sommerlektüre, die sich den Themen Familie, Heimat und dem Weinanbau widmet. Obwohl es an Spannung nicht fehlte und mich der temporeiche Schreibstil überzeugte, tut dies das Gesamtpaket nicht ganz. Ich schwanke zwischen 3 1/2 und 4 Sternen und entscheide mich für letztendlich für knappe 4 Sterne....

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Ich möchte mich erstmal dafür entsculdigen, dass die Rezension so spät kommt. Es tut mir sehr leid. Titel: Ein wunderbares Jahr Autorin: Laura Dave Meine Meinung: Mir hat das Buch gut gefallen, da es das Sommer Feeling was ich sowieso schon hatte noch weiter verstärkt hat.Die Atmosphäre ist leicht, obwohl es in dem Buch um wichtige Probleme geht. Die Hauptfigur hätte gerne etwas deutlicher sein können, aber insgesamt waren die Personen nachvollziehbar und gut gestaltet. Ich kam anfangs etwas schwer in das Buch ein, es hat ich allerdings schnell überzeugen können und hat mich schließlich mitgerissen. ein sehr geeignetes Buch für die Sommermonate. Eine genauere Rezension findet man auf meinem YouTube Kanal.

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Klappentext: Giorgia Ford steht kurz davor, den Mann ihrer Träume zu heiraten. Es ist fast zu schön, um wahr zu sein. Bis ihre Welt plötzlich zerbricht – ausgerechnet in dem Moment, in dem sie ihr Brautkleid anprobiert. Kurzentschlossen steigt Giorgia in ihr Auto und fährt an den einen Ort, an dem sie sich geborgen fühlt: auf das Weingut ihrer Familie im Hinterland Kaliforniens. Doch dort schmieden Giorgias Eltern abwegige Zukunftspläne, die ihren Weinberg bedrohen. Giorgia muss um die heile Welt ihrer Kindheit kämpfen – und entdeckt dabei, dass sich das Glück manchmal dort versteckt, wo man es schon lange nicht mehr gesucht hat ... Aufbau: Der Roman wird fast ausschließlich aus der Sicht von Giorgia erzählt. Zwischendurch gibt es ein paar Passagen, die aus der Sicht von einem der Nebencharaktere geschildert wird. Diese Passagen drehen sich um die Geschichte in der Vergangenheit. Es gibt immer mindestens zwei oder mehr Kapitel, die vom Tag der Brautkleidanprobe chronologisch die weitere Geschichte erzählen und dann gibt es ein Kapitel aus der Vergangenheit. Diese Kapitel aus der Vergangenheit drehen sich dann um die Entstehung und den Aufbau des Weingutes. Das hat mir sehr gut gefallen. Da die Geschichte größtenteils auf einem Weingut spielt. Geht es sehr viel um Wein. Ich konnte alles sehr gut verstehen, obwohl ich mich mit dem Thema nicht sonderlich gut auskenne. Mich hat es auch nicht gestört. Gestaltung: Das Cover sieht sehr sommerlich und schön aus. Leider passt es nicht ganz so gut zu der Story, den es geht es viel um Wein und Weintrauben. Warum man dann Pfirsiche auf's Cover gebracht hat, ist fraglich. Charaktere: Die ganze Familie Ford fand ich wirklich toll. Jeder Charakter hatte etwas besonders und musste mich einfach in die Familie verlieben. Besonders die beiden Brüder von Giorgia haben es mir angetan. Außerdem vermittelt das Buch sehr viele Weisheiten, die vor allem vom Vater von Giorgia gegeben werden. Mein absolutes Highlight im Buch! Das Buch lebt von seinen unterschiedlichen Charaktere, die im Laufe des Buches so eine tolle Entwicklung machen. Einfach total klasse geschildert. Ende: Das Ende. Wie fasse ich das, was ich beim lesen empfunden habe, bloß in die richtigen Worte. Ich fand das Ende toll. Mich hat es umgehauen. Die Entwicklung der Charaktere war grandios. Wirklich mal ein Ende, was mich umgehauen hat. Fazit: Der Aufbau war mal was anderes und mir hat es sehr gut gefallen, dass man auch mal die Hintergrundgeschichte des Weinberges erfahren hat. Die Gestaltung finde ich schön – passt aber leider nicht so gut zum Inhalt des Buches. Die Charaktere sind einfach nur wahnsinnig toll. Die Vielfalt und die Entwicklung einfach nur top. Das Ende hat mich auch sehr ergriffen. Sehr schön. Insgesamt ein sehr tolles Buch. Für alle Leute, die ein sommerliches Buch mit etwas mehr Tiefgang suchen. 5/5 Sterne für "Ein wunderbares Jahr" von Laura Dave.

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