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Janet Clark: Black Memory

Black Memory Blick ins Buch

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€ 13,40 [A] | CHF 17,90*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-41833-2

Erschienen: 12.12.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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Absolute Leseempfehlung! An Spannung nicht zu überbieten!

Von: Gina1627 aus Marienheide Datum : 11.10.2017

„Black Memory“ ist ein faszinierender und super spannender Thriller. Ich habe noch nie so oft meine Liste der Verdächtigen geändert wie in diesem Buch!
Alles beginnt damit, dass Clare Brent verletzt auf einem Boot im Meer erwacht und nicht weiß, wo sie ist und wer sie ist. Kurz nach ihrer Rettung landet sie in einem indonesischen Gefängnis wegen dem Verdacht der Kindesentführung. Eine Horrorvorstellung für sie! Warum hat sie auf einmal Helfer, die sie mit einem gefälschten Pass unversehens und heimlich aus dem Land zurück nach London schaffen? Hier beginnt ihre verzweifelte Suche nach ihrer Identität, dem verschwundenen Kind und der Frage, ob sie den Leuten trauen kann, die ihr helfen wollen! Was steckt für ein Geheimnis hinter allem?
Janet Clark hat einen sehr spannenden, eindringlichen und fesselnden Schreibstil. Sie spielt perfekt mit den Fragen, Vermutungen und Empfindungen der Leser. Ein Verwirrspiel von vorne bis hinten und Herzklopfen pur! Durch den Erzählstil in der Ich-Form von Clare schafft die Autorin eine unerträglich spannende Atmosphäre. Automatisch schlüpft man in die Rolle von Clare und ist zusammen mit ihr verunsichert, ängstlich, wütend und misstrauisch gegenüber allem und jedem. Eine Horrorvorstellung, wenn du nur noch eine Hülle ohne Erinnerungen bist. Die ganze Zeit ist sie auf der Suche nach ihrer Identität und begegnet dabei skrupellosen Menschen, die nur ihre wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Vorteile suchen. Sie wird manipuliert und ausgenutzt. Wenn du denkst, das Schlimmste ist jetzt überstanden, wirst du eines Besseren belehrt. Ein Buch, dem du dich nicht entziehen kannst und willst!
„Black Memory“ war für mich ein Lesehighlight dieses Jahr und erhält einen Platz in meiner Bestsellerliste. Ich war im Lesefieber und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Mit Janet Clark habe ich für mich eine neue Autorin entdeckt, von der ich unbedingt noch weitere Bücher lesen möchte.
Verdient bekommt das Buch von mir 5 wundervolle Sterne.

Dichte Atmosphäre

Von: Krimisofa aus Wien Datum : 09.10.2017

krimisofa.com

Die eigenen Kinder sind heilig, verschwinden sie, geht eine Welt unter. Man setzt alle Hebel in Bewegung, um sie wiederzufinden und würde am liebsten selbst Tag und Nacht nach ihnen suchen – wenn man Amnesie hat, wird das aber schwer, denn dann muss man erst sich selber wiederfinden. Janet Clark vereint diese und noch einige mehr Themen in ihrem aktuellen Spannungsroman „Black Memory“.

Clare Brent ist 37 und Mutter eines Kindes. Eines Kindes, das sie entführt haben soll. Sie selber weiß davon nichts, als sie in der Hauptstadt Indonesiens ins Gefängnis gesperrt wird; auch weiß sie nicht, warum sie in Indonesien ist und warum ihr Körper schmerzt. Als sie wenige Tage später nach England überstellt wird, ist keine Rede mehr von dem, was man ihr vorwarf, denn das Kind ist weg. War in Indonesien schon weg. Das wirkt, so gelesen, verwirrend, das gebe ich zu, aber genau so ging es mir nach den ersten Seiten auch. Aber wir erleben das Ganze als Leser aus erster Hand, denn wir nehmen in dem Buch die Rolle der Clare Brent ein und erfahren stückchenweise, wer wir sind und was passiert ist. Wobei der Leser dann doch, im Gegensatz zu Clare, etwas weniger naiv denkt, denn wir wissen ja, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht; immerhin halten wir einen Thriller in der Hand.

Was sich dadurch aber recht schnell einstellt – zumindest war es bei mir so –, ist eine gewisse Paranoia, denn irgendwann habe ich keiner Figur mehr etwas geglaubt. Nicht Paul, nicht Angela und nicht Raphael. Raphael ist der Portier der Brents und nimmt nach und nach eine immer größere Rolle in der Geschichte ein. Ja, die Brents haben einen eigenen Portier und ein unfassbar großes Haus, so groß, dass es nicht nur einen, sondern gleich zwei Lifte hat – und eine Dachterrasse mit Sandkasten. Paul ist, wie oben geschrieben, Schönheitschirurg. Einer für die reichen Leute, wie sich recht schnell herausstellt. Und Clare ist Osteopathin, sie behandelt unter anderem ihre eigene Tochter, die eine seltene Gabe hat; sie kann nämlich die Gedanken anderer Menschen lesen.

Die Atmosphäre in „Black Memory“ ist unheimlich dicht, zwar nicht von Anfang an, denn man muss sich als Leser – ähnlich wie die Protagonistin – erst mal zurechtfinden in der Geschichte. Durch die Ich-Erzählung wird das Ambiente aber noch mal verstärkt. Zwischen dem Hauptstrang gibt es immer wieder kursiv gehaltene Kapitel, die jeweils nur ein paar Zeilen lang sind, deren Inhalt aber vor allem zu Beginn sehr kryptisch ist. An den Enden der Kapitel platziert Clark anfangs dezente Cliffhanger, die zum Lesen anregen, aber nicht unbedingt zum Weiterlesen zwingen – das passiert erst im letzten Drittel des Buches. Mit der Zeit erinnert „Black Memory“ immer mehr an einen Wissenschaftsthriller, ähnlich „HELIX“ von Marc Elsberg. Auch die Inhalte der zwei Bücher sind sich nicht ganz unähnlich, auch wird in „Black Memory“, wie in „HELIX“, mit Theorien und Fachbegriffen herumgeworfen – ob die Theorien der Realität entsprechen oder eher ins Reich der Mythen gehören, müsste man wohl googlen – andererseits gibt es so gut wie für alles eine Theorie. Und nur weil es eine Theorie ist, heißt es ja nicht, dass es wahr sein muss. Am Ende bekommt die Geschichte noch eine Prise Dan Brown verpasst und ist abgesehen davon in Teilen vorhersehbar. Der Showdown kommt in Wellen und geht zwar eher gemächlich vonstatten, aber dafür nicht gerade unblutig.

Tl,dr: „Black Memory“ von Janet Clark ist ein ziemlich atmosphärischer Thriller über das Verschwinden eines besonderen Mädchens. Durch die Erzählung in der ersten Person bekommt man die Amnesie der Protagonistin als Leser hautnah mit und wird langsam selbst paranoid. Nach und nach entwickelt sich „Black Memory“ zu einem Wissenschaftsthriller und ist einem „HELIX“ von Marc Elsberg nicht unähnlich. Mehr Rezensionen gibt es auf Krimisofa.com!

Bonnies einzigartige Inselbegabung

Von: die.buecherdiebin Datum : 13.06.2017

https://www.instagram.com/die.buecherdiebin/

Inhalt: Die 37-jährige Clare Brent wacht orientierungslos und sonnenverbrannt in einem kleinen Boot vor der indonesischen Küste auf. An Land wird sie sofort verhaftet, denn sie soll ein kleines Mädchen entführt haben und wird polizeilich gesucht. Clare ist entsetzt, denn sie kann sich an nichts erinnern.
Dann erfährt sie, dass sie Ärztin ist, verheiratet und das verschwundene Kind ihre eigene Tochter Bonnie ist. Zurück in London versucht Clare alles, um ihr Gedächtnis wiederzuerlangen und so Bonnie zu finden.
Meine Meinung: Ok. Alles schon mal dagewesen: Frau verliert ihr Gedächtnis und weiß nicht, wem sie trauen kann. Ihrem Mann? Ihrer Freundin? Ihrem Portier? Ihrer Ärztin? Ihrer Anwältin? Trotz meiner anfänglichen Zweifel und des Themas, das mir eigentlich nicht so zusagt - das verschwundene Kind hat eine außergewöhnliche, ja sogar einzigartige Begabung, und deshalb gibt es auch einige wissenschaftliche und medizinische Passagen - hat mich das Buch durch den flüssigen Schreibstil und die Spannung so gefesselt, dass ich es in kürzester Zeit durchgelesen habe. Fast bis zum Ende habe ich zusammen mit Clare gerätselt, wem sie trauen kann und wem nicht. Das war ein ständiges Hin und Her und eine turbulente und aufregende Spurensuche nach der Wahrheit, der Erinnerung und natürlich nach Bonnie, deren Verschwinden in diesem Thriller eine zentrale Rolle spielt.
Alle Charaktere sind glaubhaft gezeichnet und durch den bildhaften Schreibstil konnte mir Personen und auch Orte gut vorstellen.
Fazit: „Black Memory“ ist ein verwirrender und spannender Thriller, der mir gut gefallen hat.

Spannend, bis zum Schluss

Von: Judikos Welt Datum : 17.05.2017

https://www.facebook.com/Judikoswelt/

Wie schlimm muss es sein, wenn man nicht weiß, wer man ist? Sich an nichts erinnern kann und nicht weiß, wem man nun vertrauen kann? Ist das nicht schon schlimm genug?

Wenn man aber nun erfährt, dass man ein 5-jähriges Kind entführt haben soll, von dem jede Spur fehlt, was sich dann auch noch als eigene Tochter herausstellt, der angebliche Ehemann sich rätselhaft verhält, ist das nicht dann purer Horror?

Für mich ist so etwas unvorstellbar!

Der Ärztin Clare ist genau dieses widerfahren. Die Geschichte beginnt damit, dass sie verwundet in einem kleinen Boot, in Indonesien, wach wird und gerettet wird. Man bringt sie dort zur Polizei, wo sie kurz darauf erfährt, dass sie auf der Fahndungsliste steht, weil sie ein Kind entführt haben soll.
Die englische Botschaft setzt sich aber für sie ein und sie darf zurück nach England, wo der wirkliche Horror aber erst beginnt.

Wer ist sie? Warum war sie in Indonesien? Wer ist der Mann an ihrer Seite? Warum hat sie angeblich ihre Tochter entführt und wo ist sie jetzt?

Fragen über Fragen ziehen sich, gut inszeniert, durch diese spannende Geschichte. Janet Clark versteht ihr Handwerk sehr gut, den Leser in die Irre zu führen und an sich selbst zu zweifeln. Alles ist aber sehr gut durchdacht.

Mir erging es, wie vielen Lesern dieses Buches. Man ist so misstrauisch allem gegenüber, dass man gar keine Ahnung hat, wer gut oder böse ist und wie die Geschichte ausgehen könnte. Deswegen bleibt es auch spannend, bis zum Schluss.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, wobei auch immer mal wieder Fachjargon, wenn es um medizinische Dinge geht, darin vorkommt. Man sollte das also mögen.

Letztendlich hat dieser Thriller seine Wirkung nicht verfehlt. Er ist spannend, ist zum miträtseln und macht einen auch nachdenklich, was die Zukunft uns alles noch präsentieren wird.

Und das wiederum ist nicht unvorstellbar, für mich – leider!

Toller Thriller mit Tiefe! Wer ist Freund, wer ist Feind?

Von: nessisbookchoice Datum : 08.05.2017

nessisbookchoice.wordpress.com

Titel: "Black Memory" (Rezensionsexemplar)
Autorin: Janet Clark
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2016
Seitenanzahl: 384 Seiten
Genre: Thriller
Preis: Broschiert 12,99€
Verlag: Heyne
Klappentext:
Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.

Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.

Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.

Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.



"Black Memory" ist meine erster Thriller von Janet Clark gewesen, dennoch versprach ich mir einiges von dem Buch, das bisher so positives betitelt wurde.
An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an randomhouse und den Heyne Verlag, die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.
Äußerlich spricht mich das Buch sehr an und das Cover bietet einen engen Bezug zum Inhalt.

Bekanntlicherweise beziehungsweise aus dem Klappentext erkennbar, haben wir es hier mit einer Protagonistin zu tun, die ihr Gedächtnis (auf kurz oder lang - man weiß es nicht) verloren hat.
Dementsprechend rasant beginnt das Buch.
Man selber als Leser taucht in ein großes, verschwommenes Nichts ein, ohne zu wissen, wer Freund und wer Feind ist.
Bis zum Ende rätselt man mit und baut sich mühevoll seine eigenen Theorien auf, die ein paar Seiten später sowieso wieder über Board geworfen werden.
Das Buch überzeugt mit einem absolut flüssig und sehr gut lesbaren Schreibstil, der allerdings mit vielen medizinischen oder biologischen Fachbegriffen bestückt ist.
Ich selbst konnte mich gut hineinversetzen und hatte keine Probleme die Fachsprache zu verstehen, denn Clark ist stets darauf bedacht, zwischenzeitlich immer wieder kurze, zusammenfassende Absätze einzubauen, um dem Leser komprimiert deutlich zu machen, an welcher Stelle wir stehen.
Ich sage ganz bewusst "Wir".
Man leidet regelrecht mit Clare, der Protagonistin, mit. Von Seite zu Seite erfährt man neue, wichtige Hinweise oder muss die bisherigen überdenken.
Ich konnte durchweg niemals hundertprozentig einschätzen, auf welche Lösung es nun hinauslaufen würde, was das Buch für mich zu einem echten Pageturner macht.

Mehr noch, ich empfand den medizinischen Forschungsaspekt als sehr spannend und interessant, sodass sogar noch fachtheoretisches Wissen vermittelt wurde.
Allerdings ist hier zu sagen, dass ich die Erklärungen stellenweise etwas weit gegriffen empfand, weshalb ich mich da nicht ganz einlassen konnte, könnte mir dennoch vorstellen, dass es so etwas gibt und dass es praktiziert wird.

Nach Beenden des Buches erinnert mich dieses Buch von den Rahmenbedingungen her etwas an "Helix" von Marc Elsberg. Es geht ebenfalls um medizinische, biologische Aspekte, die Kinder oder auch nur ein Kind betreffen.
"Black Memory" ist für meinen Geschmack allerdings sehr viel besser umgesetzt und konnte die Fachsprache besser an den Leser heranführen.
Clare Brent als Protagonistin empfand ich zunächst als umrisslos, dennoch bekam sie immer mehr Eigenschaften von der Autorin zugetan und begann immer mehr selbstständig und intuitiv zu handeln, sodass sie für mich eine sympathische, authentische Hauptfigur wurde.
Das Spiel mit der eigenen Verwirrung gelingt Brent hervorragend.
Daher ist es für mich meistens ein tolles Leseerlebnis, ein Buch zu lesen, indem eine Person, meistens die Hauptfigur, alles um sich herum und die eigenen Charakterzüge vergessen hat.
So ist es, bei guter Umsetzung, möglich, das Buch wie ein kleiner Detektiv mit zu erkunden und zu versuchen, eigenständig auf die Lösung zu kommen.
In diesem Sinne musste ich einfach immer weiterlesen, um den Dingen auf die Schliche zu kommen und hatte es in knapp 2 1/2 Tagen durchgelesen.

Von mir bekommt dieses Buch volle 5/5 Sternchen und eine klare Leseempfehlung für Leute, die nicht nur auf blutige Storys stehen, sondern auch gerne mal in die wissenschaftliche Welt der Thriller abtauchen.

Wer ist Freund-wer Feind?

Von: Gisela Simak Datum : 05.04.2017

https://lese-himmel.blogspot.de/2017/04/meine-meinung-zu-black-memory-von-janet.html

Meine Meinung

Wer ist Freund-wer Feind?

Ein Boot vor der indonesischen Küste. Eine Frau die erwacht und nicht weiß, wer sie ist. Warum klebt ihr die Zunge am Gaumen? Warum hat sie Verletzungen, die bei jeder Bewegung starke Schmerzen verursachen? Warum klebt ihr überall Meersalz auf der Haut? Wer ist der Mann im Boot, der sie anscheinend aus dem Meer gefischt hat?

So beginnt dieser phänomenale Thriller, der mir eine schlaflose Nacht beschert hat. Knapp 400 Seiten habe ich auf einen Tag gelesen.
Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst anfangen soll. Am besten mit Clare.

Clare weiß nicht, wie sie nach Indonesien gekommen ist. Sie kann sich an nichts erinnern. Sie weiß noch nicht mal ihren Namen. Sie verfügt über eine sehr umfangreiche Bildung, an die sie sich komischerweise erinnern kann.
Clare wird eines Verbrechens beschuldigt und landet in einem Gefängnis, welches den Vorschriften in keinster Weise entspricht. Sie soll ein Kind entführt haben.
Dann wird sie von zwei Männern aus dem Gefängnis abgeholt. Einer davon ist angeblich ihr Mann.

Bei dieser Geschichte wusste ich nie, wer Clare gut gesinnt ist. Wer ist Freund-wer Feind?!
Ihr Mann Paul verheimlicht ihr viele Dinge. Sperrt sie in die Londoner Wohnung ein. Zu ihrer eigenen Sicherheit, meint er. Bei dem entführten Mädchen soll es sich um ihre Tochter Bonnie handeln.
Clare ist verzweifelt. Eigentlich müsste sie sich doch an ihr Kind erinnern. Sie versteht nicht, warum sie sich an ihre Fähigkeiten als Ärztin erinnern kann, ihr eigenes Kind jedoch im Dunklen bleibt. Bonnie hat angeblich seltene Fähigkeiten.
Ihr Suche nach Bonnie führt sie nach Italien.
Clare weiß nicht, wem sie glauben darf. Clare weiß noch nicht einmal, von wem sie eigentlich davonlaufen muss. Clare will unbedingt ihre Tochter finden. Für Clare beginnt ein Kampf um ihr Leben. Auch um das Leben ihrer Tochter? Genau diese Frage hat mich durch die Seiten rasen lassen!

Fazit

Die Protagonisten sind sehr gut gezeichnet. Der Schreibstil ist flüssig. Die Geschichte wird aus der Sicht von Claire erzählt. Viele Menschen begegnen Claire auf der Suche nach Bonnie. Sie hat viele Freunde, die ihr helfen wollen. Doch sie muss erst feststellen, wem sie wirklich trauen kann.
Mir ging es wie Clare. Ich wusste Paul nicht einzuordnen. Einerseits kam er mir sehr liebevoll Clare gegenüber vor, anderseits befürchtete ich Clares größtem Feind in ihm. Jedes Mal wenn ich dachte, nun hat Clare jemand gefunden, der ehrlich zu ihr ist, hat eine Ereignis diese Hoffnung zunichte gemacht.
Claire muss schrittweise wieder Zugang zu ihrem Gedächtnis finden. Die Methoden, die man ihr anbietet, sind sehr gefährlich. Sie sucht in Florenz Hilfe. Teresa Terenzo ist Ärztin. Ich war sehr gespannt, ob sie Claire wirklich weiter helfen kann.
So ging es mir fast 400 Seiten lang. Hoffen und Bangen! Meine Vermutungen stellten sich nie als richtig heraus. Die letzten Seiten des Buches waren für mich Nervenkitzel pur.

>>Wenn wir uns nicht erinnern, können wir nicht verstehen.<< (E.M. Forster)

Ob mir das Ende gefallen hat? Nicht nur das! Der Thriller beginnt mit einer Spannung, die sich kontinuierlich aufbaut. "Black Memory" ist mein Thriller-Highlight 2017!
Ich bin gespannt, ob das noch zu toppen ist.

Danke Janet Clark

Mein Dank geht an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Buches.

"Black Memory” ist ein guter Thriller, der fesselt und einen kaum loslässt. Die Geschichte ist spannend, innovativ, gut durchdacht

Von: Shay Datum : 17.03.2017

www.sasverse.de

Ich muss zugeben, dass ich bisher dachte, Janet Clark würde nur Jugendbücher schreiben. Ich selber habe von ihr vor zwei Jahren “Singe, Fliege, Vöglein Stirb” gelesen und kannte bis vor Kurzem nur die Romane aus dem Loewe-Verlag. Aber dann habe ich erfahren, dass Mrs. Clark auch die Erwachsenen mit Thrillern bedient. Und ihren neusten – “Black Memory” – durfte ich im Rahmen einer autorenbegleiteten Leserunde lesen.

Zu allererste möchte ich loswerden, dass Janet Clark ein sehr sympathischer Mensch ist. Sie hat sich während der Leserunde immer wieder in die Diskussionen der Leser/innen eingebracht, von ihren Recherchen zu diesem doch sehr speziellen Thema erzählt und jede Frage freundlich beantwortet. Irgendwie macht das das Lesen noch ein wenig intensiver, weil man sozusagen ganz nah an der Quelle sitzt.

Aber nicht nur die tolle Begleitung ist für den Spaß an “Black Memory” verantwortlich, nein, das Buch selber ist einfach gut. Allen voran hat mir gefallen, dass der Leser immer nur genauso viel weiß, wie die Protagonistin Clare selbst. Und dank ihres Gedächtnisverlusts ist das nicht sonderlich viel. Genau genommen muss sie sich komplett auf die Aussagen anderer Menschen verlassen, denn ihr gesamtes Leben ist ein großes, schwarzes Loch. Nur auf ihr angeeignetes Wissen, vorrangig aus ihrem Medizin-Studium, hat sie noch Zugriff.


>> Ich brauche unbedingt mehr Flecken aus meinem leeren Lebensblatt. Bunte, positive Flecken, die mir einen Grund geben, an mich selbst zu glauben und für mich kämpfen zu wollen. Aber dazu brauche ich Informationen. Nur woher? <<
- Janet Clark – Black Memory, Seite 21


Allerdings ist es gar nicht so einfach, sich selber zu finden, wenn man durchgehend das Gefühl hat, dass einem etwas verschwiegen wird und jede Person, mit der man in Kontakt kommt, eine andere Version der Geschichte erzählt. War ihre Ehe wirklich am Ende? Hat sie England aus Angst vor ihrem Ehemann verlassen? Fragen und über Fragen, auf die Clare keine klaren Antworten bekommt.
Ich finde, dass Janet Clark die völlige Verwirrung der Protagonistin sehr gut dargestellt hat. Man kann ihre Verzweiflung spüren, den Wunsch nach Vertrauen und Geborgenheit. Es muss unheimlich schwer sein, wenn man sich an so gar nichts aus seinem Leben erinnern kann, keine Menschen, keine Erfahrungen, keine Gefühle.

Und dann ist da auch noch Bonnie, ihre kleine Tochter, die spurlos verschwunden ist. Angeblich ist sie mit Clare zusammen nach Indonesien gereist, doch niemand weiß, warum. Am allerwenigsten die Ärztin selber, doch so sehr sie sich auch bemüht, sie kommt nicht an ihre Erinnerungen ran – dabei sind genau diese der Schlüssel zum Auffinden des Mädchens.

Und damit beginnt eine monatelange Tortour. Clare weiß, dass sie sich erinnern muss, wenn sie wissen will, was mit ihrer Tochter passiert ist. Doch wie soll sie das tun, wenn sie nicht weiß, wem sie trauen soll? Und ganz ehrlich: mir ging es genauso. Mein erster Verdacht fiel direkt auf Clare Ehemann, Paul. Nachdem er sie aus Indonesien zurück nach England geholt hat, versucht er, jeglichen Kontakt nach außen abzuschirmen, nach eigenen Aussagen, um seiner Frau Zeit zu geben und keinem unnötigen Stress auszusetzen. Auf der einen Seite mag das ja auch logisch klingen, aber er ist für meinen Geschmack ein bisschen zu nervös, um als unbescholten gelten zu können. Gut, er hat ebenfalls seine Tochter verloren und will Clare vielleicht wirklich einfach Zeit geben, sich an ihn zu gewöhnen, aber irgendwie… *kopfschüttel*


>> Und wenn alles ganz anders ist? Wenn ich die Fakten aufgrund meiner fehlenden Erfahrungswerte falsch interpretiere? <<
- Janet Clark – Black Memory, Seite 148


Aber auch die anderen Charaktere, die im Laufe der Geschichte dazu kommen, waren mir nicht ganz koscher. Wichtige Bezugspersonen für Clare werden zum einen der Portier Raphael, der einen Kontakt zur Trauma-Therapeutin Teresa Torenzo herstellt, und eben diese. Clare reist sogar nach Italien, um sich von ihr behandeln zu lassen. Aber ich habe der Frau von Anfang an nicht so ganz über den Weg getraut, es gibt einfach zu viele kleine Details, die mir merkwürdig vorkamen.

Und genau hier für mich liegt die Stärke von “Black Memory”: der Leser kann nicht nur mitfiebern, sondern auch miträtseln. Man stellt beim Lesen automatisch Theorien und Verdächtigungen auf, die dann aber zwei Seiten später wieder durch neue Informationen zerworfen werden. Man weiß nie so genau, wer welche Hintergedanken hat und auf welche Weise in die Geschichte verwickelt ist. Kurzum: man kann das Buch kaum zur Seite legen, weil man einfach wissen will, wie es weiter geht!

Das ist auch der Grund, warum ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Und es hat einfach Spaß gemacht. Ich liebe Bücher, die einen gefangen nehmen, den Detektiv in einem wecken und dem dann immer wieder überraschende Wendungen vor den Latz hauen. Und genau so eines ist “Black Memory”

Wer gehört zu den Guten und wer zu den Schlechten?

Von: lenisvea Datum : 13.03.2017

lenisvea.blogspot.de

€ 12,99 [D] inkl. MwSt.

€ 13,40 [A] | CHF 17,90*
(* empf. VK-Preis)
Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-453-41833-2
Erschienen: 12.12.2016

Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Paperback/Black-Memory/Janet-Clark/Heyne/e467024.rhd

Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.


Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.

Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.

Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.
Meine Meinung:
Ich bin durch den Klappentext, der sich sehr interessant angehört hat, auf das Buch aufmerksam geworden.

Mich konnte die Geschichte auch direkt von Anfang an packen.

Was mir richtig gut gefallen hat an dem Buch: Ich konnte die ganze Zeit mitfühlen mit Clare, wusste genauso wenig wie sie, wer gehört zu den Guten und wer zu den Bösen? Vor wem muss sie sich in Acht nehmen und wer kann ihr helfen? Oder ist Clare doch selbst die Entführerin des Kindes? Das fand ich sehr faszinierend an diesem Buch, das herauszufinden.

Die Wissenschaft spielt hier in diesem Buch eine größere Rolle, was mich eigentlich sonst nicht wirklich interessiert, aber Janet Clark hat das Thema sehr gut verpackt.

Die Spannung konnte meiner Meinung nach auch von Anfang bis Ende gehalten werden, so dass sich das Buch zu einem absoluten Pageturner entwickelt hat.

Alles in allem kann ich hier auf jeden Fall eine Kauf- und Leseempfehlung für alle aussprechen, die gerne schwer durchschaubare Thriller lesen. Das bekommt man hier auf jeden Fall geboten. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4 Sterne.

Clare kämpft sich aus der Amnesie

Von: Claudia S. aus Kreis HD Datum : 11.03.2017

Clare wird von indonesischen Fischern aus dem Meer gefischt. Sie hat absolut keine Erinnerung – weder an ihren Namen, noch wie sie in diese Lage kam. Sie landet im Gefängnis und erfährt, sie soll ihr eigenes Kind entführt haben. Doch wo ist Bonnie und was ist mit ihr geschehen? Wieso sollte Clare ihr etwas angetan haben? Als ihr Mann sie mithilfe eines einflussreichen Freundes zurück nach London holt, macht sich Clare auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei stellen sich ihr ungeahnte Schwierigkeiten in den Weg. Wem kann sie vertrauen? Wer belügt sie? Clare entdeckt immer erstaunlichere Details …

Dieser Thriller hat das Thema Amnesie als Schwerpunkt. Ja, es gibt eine ganze Reihe Bücher, deren Plot genau dies behandelt. Aber mir gefallen sie noch immer und sie unterscheiden sich bisher auch sehr voneinander. Janet Clark hat mich mit BLACK MEMORY von der ersten Seite an auf eine Reise mitgenommen, die rasant, spannend, informativ und wahrlich erschreckend war. Lesegenuss pur! Hier fliegen die Seiten nur so dahin und es kommt keinerlei Langeweile auf.

Wie Clare selbst dachte ich immer wieder, zwischen Freund und Feind unterscheiden zu können. Lagen doch Fakten vor, die es eindeutig machten, wer ein falsches Spiel mit ihr treibt. Doch immer wieder neue Fakten machten das Bild immer wieder anders und mit jedem Kapitel geriet selbst mir als Leser alles außer Kontrolle. Hier gibt es Wendungen, die einer wildgewordenen Achterbahnfahrt gleichen – Loopings und Talschussfahrten ohne Ende.

Die Charaktere sind allesamt glaubwürdig und lebensnah gelungen. Von Angela über Paul bis zu Raphael – ich hatte sie alle ganz klar vor Augen, konnte mir sogar ihre Stimmen vorstellen. Das war Kopfkino par excellence! Die Auffälligkeiten in der Wohnung von Paul und Clare, die unfassbaren Entdeckungen, fehlende Dinge – einerseits unfassbar und unglaublich, am Ende aber genial erklärt und ein absolut gelungener Kniff der Autorin. Selten gefallen mir Auflösungen so gut wie hier.

Bonnies besondere Fähigkeit macht sie zu einer ganz besonderen Romanfigur. Man fragt sich unwillkürlich, ob das im realen Leben tatsächlich so möglich wäre. Und ich bin mir noch immer nicht schlüssig, ob sie mich fasziniert oder erschreckt!

Dass Clare ihre Geschichte in der Ich-Form erzählt, gefällt mir persönlich besonders gut. So werde ich persönlich noch tiefer hineingezogen und fühle mich involviert. Entsprechend stark ist dann auch die Spannung. Erstaunlich, dass es Janet Clark geschafft hat, ganz ohne Einsacker die Spannung von Anfang bis Ende immer weiter ansteigen zu lassen. Genau so muss ein Thriller sein für mich! Das Buch ist in sich schlüssig, temporeich, actionreich (ohne allzu viel Blutvergießen), beängstigend und behandelt in einem Punkt auch ein brandaktuelles Thema, das in den nächsten Jahren sicher noch mehr in den Fokus geraten wird.

Janet Clark hat es geschafft, sich selbst zu übertreffen. Ich bin gespannt, ob sie sich weiter dermaßen steigern wird. Wobei ich schon vollkommen zufrieden wäre, wenn sie dieses hohe Level einfach nur halten würde. Fakt ist, ich freue mich schon jetzt auf weiteren Lesestoff von dieser Autorin.

Kurz und gut: BLACK MEMORY gehört definitiv zu meinen Lesehighlights 2017. Dafür gibt es die vollen fünf Sterne!

Ein Buch, das die Bezeichnung "Thriller" verdient!

Von: Annette Traks Datum : 19.02.2017

www.annette-traks.com

Die Londoner Ärztin Clare Brent erwacht auf einem Holzkutter im Meer vor der indonesischen Küste. Sie wird zwar gerettet, aber sofort verhaftet - man wirft ihr die Entführung eines kleinen Mädchens vor. Doch Clare kann sich an nichts erinnern, weiß weder, wer sie ist, noch, weshalb sie nach Indonesien gereist ist.

Durch den Einsatz von Paul, der behauptet, ihr Ehemann zu sein, kommt sie frei und fliegt mit ihm zurück nach London. Dort leben sie gemeinsam in einer luxuriösen Wohnung, und Paul regelt ihre Kontakte.

Clare gibt nicht auf: Sie will ihre angeblich durch ein schweres Trauma verschütteten Erinnerungen wiedererlangen. Wer ist sie? Weshalb ist sie
nach Indonesien geflogen? Welches Leben hat sie vor der Reise geführt? Was hat es mit dem Kind auf sich, das sie entführt haben soll?

Sie macht in der Wohnung ein paar rätselhafte Entdeckungen, und es gelingt ihr entgegen Pauls Anordnung, mit einer Freundin und dem Portier des Wohnhauses zu sprechen. Was wissen sie? Kann sie ihnen trauen? Soll sie deren Ratschläge beherzigen? Und will Paul wirklich ihr Bestes?

Nach und nach wird immer deutlicher, dass das verschwundene Mädchen die zentrale Rolle in dem Fall spielt und der Schlüssel zur Beantwortung aller Fragen ist.

Resümee:
Janet Clark hat es verstanden, von Anfang an einen bis zum Schluss nicht abreißenden Spannungsbogen aufzubauen. Mehr noch: Immer wieder gibt es dramatische Spitzen und Cliffhanger am Kapitelende, sodass das Buch zu einem wahren Pageturner wird.

Diese zentralen Fragen sind bei der Lektüre stets präsent:
∙ Warum wurde das Mädchen entführt? Ist Clare wirklich die Kidnapperin?
∙ Was wollte sie in Indonesien?
∙ Haben ihre Arbeit als Ärztin und eine ungewöhnliche Begabung der Kleinen mit dem Fall zu tun?
∙ Welche Interessen verfolgen die einzelnen Personen, mit denen sie es zu tun bekommt?
∙ Wem kann sie trauen?

Der Leser ist in jeder Hinsicht genauso unsicher wie Clare:
Die Antworten auf alle Fragen müssen ständig wechselnden Gegebenheiten angepasst werden. Die Einschätzung der mit ihr in Kontakt stehenden Personen wechselt oft. Sie entpuppen sich häufig samt ihrer Absichten als andere, die sie vorgegeben haben zu sein.

Einzelne "Bausteine" fügen sich nach und nach scheinbar sinnvoll zusammen, müssen aber doch immer wieder neu sortiert werden, wenn überraschende Wendungen und neue Erkenntnisse Licht in das Dunkel von Clares Erinnerungen bringen.

Erst am Schluss - nach einem fulminanten und für mich ein wenig zu chaotischen Showdown - ergibt sich ein schlüssiges Gesamtbild.

Fazit: Das aus Clares Sicht in der Ich-Perspektive geschriebene Buch
verdient die Bezeichnung "Thriller" allemal.

Rasant, verwirrend, spannungsgeladen

Von: Silly2207 Datum : 16.02.2017

worldofbooksanddreams.blogspot.de/

Eine Frau wacht auf und stellt fest, dass sie weder weiß, wer noch wo sie ist, nur dass sie sich mitten auf dem Wasser in einem kleinen Boot befindet, stellt sie sehr schnell fest. Scheinbar wurde sie von einem Mann bewusstlos aus dem Meer geborgen, doch wie sie dort hingekommen ist, weiß sie nicht. Kaum an Land der indonesischen Küste, wo sie sich wohl anscheinend befindet, wird sie jedoch verhaftet, denn sie soll von Interpol gesucht werden. Sollte sie wirklich eine Verbrecherin sein? Ihr Name sei Clare Brent, eine Ärztin aus London und gesucht wird sie wegen Kindesentführung. Clare weiß nicht wie ihr geschieht, ihre Erinnerung sind so schwarz wie die Nacht und auch sonst weiß sie nicht mehr, wem sie glauben kann und wem nicht. Nur eines weiß sie genau: sie muss dieses Kind finden.
Meine Meinung:
Wow, was für ein rasanter Thriller! Dieses Buch hat gleich vom ersten Moment an einen gewaltigen Sog auf mich ausgeübt und zog mich innerhalb kürzester Zeit in sein Geschehen. Dabei ist die Grundstory eigentlich eine altbekannte Geschichte: eine Frau mit Blackout kommt irgendwo zu sich. Doch die Umsetzung des Ganzen ist hier absolut überzeugend und spannungsgeladen dargestellt, dass ich die Seiten nicht schnell genug umblättern konnte.
Der Schreibstil ist wirklich sehr gut, absolut fesselnd und mitreißend, dabei flüssig und gut verständlich und selbst wenn es in den Bereich Traumaverarbeitung etc geht, wird alles so erzählt, dass ich keinerlei Verständnisprobleme hatte.
Auch sonst ist hier die Spannung sehr hoch, es gibt actiongeladene Szenen, die mich kaum zu Atem kommen ließen und bei denen ich mit regelrechtem Herzklopfen auf dem Sofa saß. Die Verwirrungen und Wendungen, die hier eingebaut sind, waren für mich nicht vorhersehbar und zogen die Spannungsschraube noch einmal richtig an. Dabei sind die Kapitel recht kurz und knapp gehalten und ließen mich ebenfalls nur so durch das Geschehen fliegen, ganz nach dem Motto: ein Kapitel geht noch.
Erzählt wird das Ganze von einem Ich-Erzähler aus der Sicht der Protagonistin Clare, nur ab und an gibt es kleinere Kapiteleinschübe, die von einem Erzähler wiedegegeben werden. Diese kurzen Einblicke machen nur noch neugieriger und sorgten noch einmal mehr dafür, dass ich nicht wusste, wie mir geschah.
Die Protagonistin Clare konnte mich ebenfalls vom ersten Augenblick an für sich einnehmen und ich fühlte mich hier mit ihr verbunden, teilweise konnte ich mich perfekt in ihre Situation versetzen. Dadurch, dass sie das Geschehen auch selbst schildert, konnte ich mitfühlen, wie es ihr gerade geht. Wem soll ich glauben? Wem vertrauen? Wer will was von mir? Wer ist der Mann, der behauptet mein Mann zu sein? Diese ganzen Fragen schwirrten regelrecht durch meinen Kopf, so dass es mir schon fast schwindelig wurde. Auch sonst konnte mich die Darstellung der Charaktere einnehmen, denn hier spielt einfach jeder seine Rolle perfekt. Ich wusste, genau wie Clare, rein gar nichts mehr.
Zu jedem kleinen Puzzleteil, das ich fand, gab es unzählige Fragen, die misstrauisch machten, für eine Lösung gab es gleich wieder neue Fragen.
Mein Fazit:
Für mich ein absolut spannungsgeladener Pageturner, der mich völlig fesseln und überzeugen konnte. Hier scheint alles bis ins Detail durchdacht und die Charaktere handeln glaubhaft und authentisch. Die Lösung des Ganzen war mir dann vielleicht minimal zu weit hergeholt, wobei ich aber auch da durchaus dachte: warum nicht? Die Charaktere waren interessant und undurchschaubar. Janet Clark hat hier ein bekanntes Grundgerüst zu einem Thriller gemausert, der für mich keine Wünsche übrig ließ. Leseempfehlung!

Ein Thriller an dem man nicht vorbeigehen kann und den man defintiv gelesen haben muss

Von: Magische Momente Datum : 13.02.2017

www.magischemomentefuermich.blogspot.com

Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden und ich war gespannt darauf, ob es wirklich so gut ist.
Der Klappentext klang mehr als spannend und ich hatte mich auf eine Art Familiendrama eingestellt.
Doch was mich letztendlich erwartet hat, hat das Ganze noch um vielfaches gesprengt.
Clare die Hauptperson war mir sofort sympathisch. Nicht zu wissen wer man ist und womit man es eigentlich zutun hat. Ist enorm beängstigend und hat mir sofort Schauer über den Rücken rieseln lassen.
Nicht zu wissen, wem man vertrauen kann und gleichzeitig jeder versucht dich von sich zu überzeugen.
Gleich zu Beginn ist das Adrenalin durch meine Adern gerauscht und es entwickelte sich ein Sog, dem ich mich einfach nicht entziehen konnte.
Nach und nach erfährt man immer mehr über die Thematik, ohne auch nur ansatzweise durchzublicken. Die Hintergründe kristallisieren sich nur allmählich heraus und doch bekommt man eine gewisse Ahnung.
Doch ist sie richtig?
Clare zeigt immer mehr wie verletzlich, aber gleichzeutig auch ziemlich stark sie ist. Das wird sie auch brauchen, bei dem was sich ihr in den Weg stellt.
Sie muss all ihre Kräfte und ihren Mut bündeln müssen, um all das heil zu überstehen.
Die Spuren wurden ziemlich genial und gleichzeitig geheimnisvoll und undurchsichtig gestrickt. Irgendwann wusste ich gar nicht mehr, wo oben und wo unten ist.
Verzwickt, verwirrend und ziemlich komplex. Das war mein erster Eindruck.
Wer spielt richtig, wer spielt falsch?
Und ist Clare tatsächlich eine Kindesentführerin?
Nach und nach entwickelt das Ganze ein ungeheures Ausmaß und all die Ängste, die Beklemmung und die Dunkelheit bricht über einen hinein.
Man ist verzweifelt, hofft, betet und bangt.
Immer mehr Charaktere kommen ins Spiel und bringen Zweifel und neue Erkenntnisse mit sich.
An wen soll man sich wenden, wenn nichts mehr bleibt?
Wem vertrauen, wenn alles aus dem Ruder gerät?
Wer ist man selbst und kann man seinem Instinkt trauen?
Die Autorin hat es ausgezeichnet verstanden mir all die Emotionen, die inneren Kämpfe auf der Suche nach der Wahrheit vor Augen zu führen.
Es ist abgründig, voller Wendungen und ein Adrenalinrausch jagt den anderen.
Man ist gefesselt und kann kaum glauben worauf das Ganze hinauszielt.
Besonders das letzte Drittel hat mich nochmal alles gekostet und mein Mund wollte gar nicht mehr zugehen.
Ich war ohne Ende schockiert, entsetzt , verzweifelt und habe nur noch auf einen guten Ausgang gehofft.
Die grenzenlose Wut hat sich meiner bemächtigt und ich wollte nur noch eingreifen.
Die Grundthematik hierbei hat mir richtig gut gefallen und wurde auch sehr ausgearbeitet und umgesetzt.
Bis zum Ende weiß man nicht, womit man es zutun hat.
Es ist nervenzerrend, actionreich und geht gewaltig an die Subtanz.
Ein Thriller bei dem sich die Nackenhaare aufstellen.
Und nein, er ist nicht so gut wie man sagt. Er ist noch viel besser.
Ich bin richtiggehend geflasht von dem ganzen und noch immer lässt es mich nicht los und ich muss darüber nachdenken.
Denn eins hat dieses Buch auf jeden Fall geschafft. Mich aufgrund der Thematik nachdenklich zurückzulassen.
Ein Thriller an dem man unmöglich vorbeigehen kann.
Für mich war es das erste Buch der Autorin, es wird aber sicher nicht das letzte gewesen sein.

Hierbei erfahren wir die Perspektive von Clare, was ihr mehr Raum und Tiefe verschafft.
Die Charaktere sind facettenreich, authentisch und nehmen für sich ein.
Ihre Handlungen sind gut nachvollziehbar gestaltet.
Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten.
Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.
Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.

Fazit:
Was für ein Leseerlebnis.
Ich bin geflasht, begeistert, entsetzt und wie in einem Rausch.
Ein komplexer, actionreicher und faszinierender Thriller, wie ich ihn so noch nie gelesen habe.
Beängstigend, voller Wendungen, daß sich mir die Nackenhaare aufgestellt haben.
Ein Thriller an dem man nicht vorbeigehen kann und den man defintiv gelesen haben muss.

Ein klasse Thriller !

Von: Drakonia Datum : 11.02.2017

drakoniasbuecherwelt.blogspot.de/

Meine Meinung:
"Black Memory" war mein erstes Buch der Autorin, also bin ich total unvoreingenommen an das Buch ran gegangen. Mich hat der Titel und der Klappentext direkt angesprochen. Eine Ärztin wacht im Ausland aus, kann sich an nichts erinnern und wird mit der Aussage konfrontiert, dass sie ein kleines Mädchen entführt haben soll. Janet Clark baut von Anfang an eine tolle Spannung auf und weiß diese auch über das ganze Buch einzusetzen. Der Spannungsbogen ist kontinuierlich vorhanden. Die Protagonistin Clare war mir von Anfang an sympathisch. Man fiebert und leidet mit. Der Leser rätselt wem Clare nun vertrauen kann und ihr wohlgesonnen ist oder wer ihr etwas böses will. Man wird in diesem Rätsel auch auf die falsche Spur geführt um dann wieder etwas anderes zu erfahren. Wie schon geschrieben, die Spannung nimmt nicht ab. Das Buch ist ein richtiger Pageturner.
Die Charakter sind im Allgemeinen sehr gut ausgearbeitet. Mal glaub man das man auf dem richtigen Weg ist und dies macht auch Sinn, doch dann passiert wieder was ganz anders. Ich vermute, dass das Thema Amnesie und Gedächtnisforschung gut recherchiert ist, aber ich persönlich habe mich mit den Themen nicht beschäftigt.

Fazit:
Ein geniales Meisterwerk! Ich wurde bei diesem Buch definitiv nicht enttäuscht. Ein verdammt guter Thriller mit Verwirrung und Spannung! Klare Leseempfehlung !

5 von 5 Büchern

Mein Thrillerherz schlägt höher

Von: Ankas Geblubber Datum : 06.02.2017

www.ankas-geblubber.de

Fast vier Jahre mussten die Fans von Janet Clark auf einen neuen Erwachsenen-Thriller der Autorin warten. Obwohl die gebürtige Münchnerin in der Zwischenzeit nicht untätig war und neben einer vierteiligen Reihe auch zwei weitere Jugendbücher veröffentlicht hat, stieß ich einen Jubelschrei aus, als ich endlich ihren neuen Thriller, der Ende 2016 im Heyne Verlag erschienen ist, in der Hand hielt.

In "Black Memory" lässt Janet Clark ihre Protagonistin Clare gleich zu Beginn der Geschichte aus dem Meer vor der Indonesischen Küste fischen. Clare weiß jedoch weder wer sie ist noch warum sie ausgerechnet in Indonesien gefunden wurde. Die junge Ärztin scheint ihr Gedächtnis verloren zu haben. Wäre das nicht schon schlimm genug, muss sie kurz darauf erfahren, dass sie polizeilich gesucht wird. Sie soll ein Kind entführt haben, von dem nun jede Spur fehlt.

Ein großartiges Szenario, das jede Menge Potenzial birgt und mein Thrillerherz höher schlagen lassen hat. Als Leserin wusste ich genauso wenig wie Clare und stellte mir immer wieder die Frage, wem ich trauen kann und wem nicht. Hat Clare wirklich ein Kind entführt und wenn ja, warum? Was hat ihr eigenes Leben in London mit der Entführung zu tun und weshalb hat sie versucht, ihre Spuren zu verwischen? Wo ist das entführte Kind? Unheimlich geschickt wirft die Autorin neben neuen Ungereimtheiten und Fragen auch neue Figuren ins Rennen, die schnell zu Verdächtigen werden. Was ist mit Clares Mann oder ihrer besten Freundin? An beide kann sie sich nicht mehr erinnern. Wer spielt ein falsches Spiel? Und kann sie sich überhaupt selbst trauen?

Für mich war "Black Memory" ein fesselnder Pageturner mit mäßiger Spannung. Auch wenn ich meinem Bauchgefühl trauen durfte und im Endeffekt in meiner Vermutung bestätigt wurde, konnte mich die Geschichte immer wieder überraschen. Nicht unbedingt ein Thriller zum Nägelkauen, trotzdem unheimlich kurzweilig und flott zu lesen. Das eigentliche Thema, das sich erst später herauskristallisiert, fand ich sehr interessant und toll herausgearbeitet. Zwar wirft Janet Clark in einigen kurzen Abschnitten mit Fachbegriffen nur so um sich, was aber, in Anbetracht der Arbeit der Protagonistin, verständlich und authentisch ist. Diese Abschnitte halten sich in Grenzen und ließen meinen Lesefluss nicht wirklich ins Stocken geraten.

Gern lege ich euch "Black Memory" ans Herz, insbesondere wenn ihr keine geübten Thrillerleser seid und es lieber etwas ruhiger angehen lassen möchtet. "Black Memory" ist weder blut(rünstig) noch angsteinflößend. Das einzige, das passieren kann, ist dass man bereits ab der ersten Seite mitgerissen wird und alles andere um sich herum vergisst. Man möchte unbedingt wissen, was passiert ist, warum Clare ihr Gedächtnis verloren und was es mit der Kindesentführung auf sich hat. Erst wenn man am Ende das Buch zuschlägt kann man zufrieden aufatmen. "Black Memory" war mein Lesehighlight im Januar 2017 und ich hoffe, dass es noch viele andere Leserinnen und Leser begeistern wird!

Wem kannst du vertrauen?

Von: DanielaU Datum : 06.02.2017

www.literaturschock.de

Clare hat ihr Gedächtnis verloren. Sie erwacht in einem Boot vor der indonesischen Küste und kann sich weder daran erinnern, wer sie ist noch wie sie hierher gekommen ist. Sie wird festgenommen und beschuldigt, ein kleines Mädchen entführt zu haben. Clare ist entsetzt, kann sich nicht vorstellen, dass sie zu einer solchen Tat fähig sein soll. Und vor allem fragt sie sich, was aus dem Kind geworden ist?
Ein Unbekannter holt sie aus der indonesischen Haft und bringt sie nach London – wo er sich als ihr angeblicher Ehemann entpuppt. Clare hat auch an ihn keinerlei Erinnerung. Sagt er die Wahrheit, kann sie ihm vertrauen? Wem kann sie glauben, wenn ihr eigenes Gedächtnis ihr keinerlei Anhaltspunkte bietet und sie somit nicht einmal sich selber trauen kann?

Ich habe schon mehrere Bücher von Janet Clark gelesen, sowohl Jugendbücher als auch ihre Thriller für Erwachsene. Beim vorliegenden Buch spielt die Wissenschaft eine nicht zu unterschätzende Rolle, eigentlich ein Thema, das mich nicht besonders interessiert und, wenn es zu sehr ausgewalzt wird, in Büchern auch schnell mal langweilt. Hier gelingt es der Autorin aber, viele Informationen geschickt einzuflechten und dennoch die Handlung voranzutreiben und die Spannung hochzuhalten. Nicht jeden Fachbegriff muss man zudem bis ins letzte Detail verstehen, um der Geschichte folgen zu können, die entscheidenden Dinge werden auch für den Laien verständlich dargestellt, ohne dass die Autorin zu sehr in einen dozierenden Modus verfällt.
Das beklemmende Gefühl, wenn einen der eigene Körper bzw. Geist im Stich lassen, ist auf jeden Fall sehr glaubwürdig dargestellt und Clares verzweifelte und schwierige Situation wirkt sehr nachvollziehbar beschrieben.

Wer steht auf welcher Seite, wem kann Clare vertrauen? Diese zentrale Frage zieht sich durch das ganze Buch. Die eine oder andere Wendung habe ich mir gedacht, manches hat mich aber auch überrascht, so dass es bis zum Ende spannend blieb.

dieser Thriller hat mich von Beginn an gefesselt

Von: Manja Datum : 02.02.2017

www.manjasbuchregal.de

Kurzbeschreibung
Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.
Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.
Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.
Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.
(Quelle: Heyne Verlag)

Meine Meinung
Von Janet Clark hatte ich vor diesem Thriller bereits andere Bücher gelesen. Umso neugieriger war ich daher auf „Black Memory“ aus ihrer Feder. Der Klappentext jedenfalls versprach mir sehr spannende Lesestunden.

Claire ist hier die Protagonistin. Ich konnte ihre Emotionen sehr gut nachempfinden. Sie misstraut oder sorgt sich und dabei blieb sie mir immer sympathisch. Claire leidet unter Amnesie und erst ganz langsam kehren ihre Erinnerungen zurück. Ich empfand Claire als stark und sehr intelligent, sie denkt genau nach bevor sie etwas tut. Somit sind ihre Handlungen dann auch entsprechend nachvollziehbar und verständlich.

Auch die anderen Figuren sind soweit gut ausgearbeitet. Bei manch einem hätte ich mir aber gerne noch mehr gewünscht, manche Dinge blieben mir hier leider fremd. Man kann auch nicht auf Anhieb unterscheiden wer hier Gut und wer Böse ist.

Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd. Ich war von Beginn an im Geschehen drin, konnte sehr gut folgen und wurde zum Miträtseln animiert.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Claire. Die Autorin hat hier die Ich-Perspektive verwendet. So fühlt man sich als Leser auf Anhieb mit ihr verbunden, kann ihre Handlungen ganz wunderbar nachvollziehen.
Das Geschehen hat mich von Beginn an gepackt, die Spannungskurve stieg hier stetig an. Hier ist wirklich nichts so wie es scheint. Immer wieder, wenn ich dachte ich wüsste wohin die Reise geht hat Janet Clark eine andere Richtung eingeschlagen. Die eingebrachten Wendungen kamen für mich immer vollkommen überraschend. Erst nach und nach fügten sich hier die Puzzlestücke zusammen, gab es Antworten auf aufkommende Fragen.

Das Ende ist richtig gut gewählt. Es löst alles logisch und nachvollziehbar auf, beantwortet alle Fragen und schließt den Thriller somit gut ab. Einen kleinen Raum für eine Fortsetzung gibt es aber und ich würde mich freuen, wenn es diese gäbe.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Black Memory“ von Janet Clark ein Thriller, der mich von Beginn an begeistern konnte.
Gut gezeichnete Charaktere, bei denen man nicht auf Anhieb unterscheiden kann wer Gut und wer Böse ist, ein fesselnder Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und in der ich oftmals auf falsche Fährten gelockt wurde, haben mich wunderbar unterhalten und rundum überzeugt.
Unbedingt lesen!

Ein absolut genialer Psychothriller

Von: Biggi Friedrichs Datum : 27.01.2017

vergessenebuecher.blogspot.de/

Die Story an sich ist nicht neu. Clare hat ihr Gedächtnis verloren und möchte nun ihre Erinnerung zurückgewinnen. Sie weiß nicht,wer Freund oder Feind ist und wird dazu noch beschuldigt, ein Kind entführt zu haben. Was die Autorin aus dieser Story allerdings gestrickt hat, ist ein absolut genialer Psychothriller.


Janet Clark schaffte es, mich von der ersten Seite an mit einer sehr spannenden Handlung zu fesseln. Auch nach der Hälfte des Buches bleibt die Story undurchschaubar. Dieser Psychothriller überrascht mit vielen Wendungen, einer sympathischen Protagonistin und mysteriösen Nebenfiguren. Der Leser bleibt genauso ratlos wie Clare, wer hinter den ganzen Machenschaften steckt. Kritisiere ich bei manchen Psychothrillern dann am Ende, dass die Handlung zu konstruiert wirkt, ist es bei dieser Story überhaupt nicht der Fall. Meine absolute Leseempfehlung für dieses Thrillerhighlight.


Verwirrend genial

Von: Justine Wynne Gacy Datum : 23.01.2017

justinewynnegacy.blogspot.de/

Die Autorin startet hier ein Verwirrspiel das auch erfahrene Thrillerleser nicht sofort durchblicken können. Es war fast unmöglich zu sagen wer aus dem Umfeld der Protagonistin die Wahrheit sagt, wer lügt, wer versucht zu manipulieren und wer tatsächlich versucht etwas Licht in das Dunkle zu bringen. Mehr als einmal habe ich mich ziemlich getäuscht - und das geschieht bei Thrillern nicht oft. All meine Vermutungen wurden wieder zerstreut.
Ein weiterer sehr großer Pluspunkt für mich, war der klein Hauch von SiFi.

Nervenkitzel pur!

Von: Missappledome Datum : 17.01.2017

missappledome.wordpress.com

Inhalt:
Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.

Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.

Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.

Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.

Meine Bewertung:
Eine Frau wird in Indonesien von einem Fischer aus dem Meer gezogen. Sie kann sich allerdings nicht erinnern wer sie ist und wie sie dort hinkommt. Im Verlauf des Buches wird eine wahnsinnig spannende Geschichte aufgerollt, die teilweise dramatischer nicht sein könnte.


Zusammen mit der Frau erfahren wir, dass ihr Name Clare Brent ist, sie eine verheiratete Londoner Ärztin ist und sie ihre kleine Tochter entführt haben soll. Das gesamte Buch ist in der Ich-Form geschrieben und wir wissen nie mehr als Clare im gleichen Moment selbst. Allerdings ist dieses Wissen nicht immer zuverlässig, da sie ein leichtes Opfer für Manipulationen ist.

Clares absolutes Blackout ihre Person betreffend wird nach und nach gelüftet, allerdings stellt sich durchgehend für sie die Frage wer eigentlich Freund und wer Feind ist. Sie kann niemandem trauen nicht einmal sich selbst und das macht diesen Thriller auch so fesselnd. Die Story ist - einmal aufgeklärt - ein wenig zu konstruiert, allerdings hat mir der Weg hin zu des Rätsels Lösung sehr viel Spaß gemacht. Dem Leser wir hier eine Geschichte serviert die ordentlich Haken schlägt und durchaus auch einige Schocker zu bieten hat!

Memory - Wer gehört zu wem?

Von: V. Matthiesen Datum : 15.01.2017

"Black Memory" von Janet Clark

Clare Brent hat durch ein Trauma ihr Gedächnis verloren und erwacht fernab ihrer Heimatstadt London, in Indonesien, wo sie wegen Kindesentführung ins Gefängnis gebracht und verhört wird. Da Clare sich an nichts erinnert, sind ihr auch nahestehende Personen, wie z.B. ihr Ehemann Paul, der sie zurück nach London bringt, fremd. Nur nach und nach kann Clare das Rätsel um ihre Identität, Vergangenheit und um ihre verschwundene Tochter Bonnie lösen.

Wem kann sie vertrauen? Wer verfolgt sie? Wo ist ihre Tochter? Welche Rolle spielt ihr Ehemann Paul?
Der Leser weiß nur so viel wie die Protagonistin Clare Brent. In der Ich-Perspektive geschrieben, dringt der Leser in Clares Gedanken ein. Es ist nicht möglich voreilige Schlüsse zu ziehen, denn die Informationen um Clares Vergangenheit und um ihre Situation werden zunächst nur aus dem linearen Handlungsstrang offenkundig. In kürzeren Kapiteln zwischendurch wird Spannung aufgebaut, indem einige weit zurückliegende Ereignisse, in traumähnlichen Sequenzen, die aus dem Zusammenhang gerissen scheinen, dargeboten werden.
Der Leser entschlüsselt nach und nach Clares Vergangenheit. Durch die fehlende Erinnerung wird Clare häufig fehlgeleitet, es gibt viele unerwartete Wendungen - Manchmal etwas zu viele. Es gibt Rätsel, Verfolgungsjagden, Verbrechen, etwas Parapsychologie und viel Spannung.
Ein gelungender kurzweiliger Thriller, der mich bis zum Ende gefesselt hat ohne allerdings das gewisse Gruseln hervorgerufen zu haben.

Spannend bis zum Ende

Von: Frauke Gerdes Datum : 15.01.2017

tattoosandbooksandfood.blogspot.de/p/books.html?m=0

Janet Clark
Black Memory
Thriler
Heyne Verlag
384 Seiten
12,99 €
Hier kaufen

Zum Inhalt

Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.

Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.

Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.

Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.

Zur Autorin (Quelle Randomhouse)

anet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich, startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein. Mehr über die Autorin unter www.janet-clark.de

Zur Leseprobe (Quelle Randomhouse)

Meine Meinung

Erstmal muss ich sagen, dass mir das Cover sehr gut gefällt. Im Nachhinein finde ich es sehr passend, dass zerbrochenes Glas abgebildet ist, so wie Clares Erinnerung in Scherben darliegt. Sehr passend und dazu düster gewählt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und Janet Clark versteht es, mit treffenden Adverbien und Adjektiven, Spannung aufzubauen und zu halten. Ihre Beschreibungen sind treffend und exellent gewählt. Außerdem ist ihr ein Lob auszusprechen, da sie hervorragend für den Roman recheriert hat. Der Thriller wäre nicht halt so gut, hätte die Recherche Schwächen aufgewiesen. Das Buch überzeugt durch Fachwissen und fundierte Schlussfolgerungen.
Inhaltlich ist das Buch spannend und bis zum Schluss ist schwer zu erkennen, wer Freund und wer Feind ist. Es gibt es großes Verwirrspiel. Und Clare tut mir wirklich leid, sich nicht zu erinnern, muss schlimm sein. Das ganze Leben scheint verloren. Die Mutter-Kind-Beziehung ist für mich hier fundamental wichtig, vor allem, um Spannung aufzubauen. Das "kleine Mädchen" ist nicht so klein, wie man meinen bzw assoziieren kann.
Das große Verwirrspiel wird nach und nach aufgedeckt und man kann erst am Ende begreifen, was da wirklich passiert ist.

Schmerzliche Erkenntnisse über Verrat und Machtmissbrauch

Von: Mel Bücherwurm Datum : 11.01.2017

melbuecherwurm.blogspot.de/

"Black Memory" verwirrte zusehends. Schon der Klappentext ist nicht ganz eindeutig, denn das vermisste Mädchen, welches erwähnt wird, ist Clares Tochter Bonnie. Sie nur als kleines Mädchen zu betiteln, empfand ich auch im Nachhinein als befremdlich, da die Mutter - Tochter Verbindung doch um einiges stärker erscheinen sollte, als im Klappentext angegeben. Auch wenn Clare sich nicht erinnern kann, wirkt diese Aussage auf mich recht oberflächlich und ich war erstaunt, als Bonnie als Tochter bekannt wurde,
Es fiel mir schwer, Zugang zu einigen beschriebenen Personen im Thriller zu finden, da nicht deutlich ist, wer Feind oder Freund ist. Erst relativ spät wird klar, was die Amnesie bei Clare ausgelöst hat und wer Nutzen daraus zieht, dass Bonnie nicht gefunden wird und Clare sich nicht erinnern kann. Es ist skrupellos und ein Machtspiel, welches erst nach und nach aufgedeckt wird. "Black Memory" ist ein weiterer Thriller der Autorin Janet Clark, der mich begeistert hat. Die Unruhe und Spannung der Story zieht sich komplett durch die Seiten und weckt den Wunsch endlich Klarheit zu finden. Immer wieder werden neue Wege eingeschlagen die verwirren und letztendlich dazu führen mich immer wieder zu anderen Gedankengängen aufzufordern,
Die etwas mehr als 380 Seiten sind zügig gelesen, was auch am angenehmen Schriftbild des Thrillers lag. Hochspannung lag in der Luft, immer wieder dazu auffordernd, Klarheit zu bekommen und aufzudecken, welches Ziel die Autorin verfolgt. Es bot letztendlich einiges an Überraschungen. Die Vergangenheit von Bonnie erschien mir zwar eher fiktiv, war aber ein echter Kracher, da es mir fast schon unmöglich erschien, soviel Einfluss auf die Entwicklung eines Menschen zu nehmen. Es ist einerseits beängstigend, andererseits sehr faszinierend. Es wird also auch ein hochaktuelles Thema behandelt, welches nicht näher von mir erläutert werden wird, da es der Aufhänger der Story ist. Es wurde perfekt ausgearbeitet und hat mir leichte Gänsehaut beschert,

Fazit:
"Black Memory" ist ein gelungener Thriller, der eine äußerst spannende Thematik aufweisen konnte, die sich erst spät offenbart und absolut schockiert. Aus Lügen werden Wahrheiten und umgekehrt. Schwierig ist, Vertrauen zu fassen und sich auf die richtigen Menschen einzulassen. Echte Gänsehautgarantie eines echten Pageturners. Leseempfehlung!

★★★★★

Black Memory

Von: dorli aus Berlin Datum : 11.01.2017

Die Ärztin Clare Brent erwacht orientierungslos und verletzt in einem Boot vor der indonesischen Küste. Weder weiß sie, wer sie ist, noch hat sie eine Ahnung, wie sie an diesen Ort gelangt ist. Kaum gerettet, landet sie im Gefängnis. Die Anschuldigungen sind heftig, sie soll ein Kind entführt haben! Doch auch davon weiß Clare nichts.
Nachdem ihr Mann Paul sie mit Unterstützung der Botschaft aus der Haft befreit, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Clare braucht ihre Erinnerung zurück, um die kleine Bonnie zu finden. Während ihrer Suche nach sich selbst und dem kleinen Mädchen macht Clare schier unglaubliche Entdeckungen…

„Black Memory“ ist nach „Rachekind“ der zweite Thriller, den ich von Janet Clark gelesen habe und wieder hat mich die Autorin rundum begeistert.

Der fesselnde Erzählstil der Autorin hat mich sofort in die Geschichte hineingezogen, schnell rausche ich mit Clare hinein in einen Strudel aus Erinnerungen und Vergessen, Ungereimtheiten, Zweifel, Wahrheit und Täuschung, Manipulation und hinterhältigen Machenschaften.

Als besonders gelungen habe ich es empfunden, dass Janet Clark ihre Protagonistin selbst von ihren Erlebnissen berichten lässt. Man erlebt das gesamte Geschehen durch Clares Augen mit – die Ich-Perspektive schafft eine enorme Nähe zu Clare und macht die Handlung noch intensiver und greifbarer.

Clare durchlebt eine wahre Odyssee - kaum meint sie sich an etwas erinnern zu können, gerät sie aufs Neue ins Trudeln und muss sich immer wieder fragen: Wer meint es ehrlich? Wer ist gefährlich?
Janet Clark versteht es hervorragend, auch den Leser in dieses grandiose Verwirrspiel miteinzubeziehen. Es gelingt der Autorin ausgezeichnet, einer Situation mit wenigen Sätzen eine völlig andere Richtung zu geben, das Geschehen zu drehen und zu wenden, so dass man sich nicht mehr sicher sein kann, was hier eigentlich gespielt wird. Man weiß nicht, wer vertrauenswürdig ist und wer nicht. So vieles, das Clare während ihrer Suche erfährt, klingt plausibel, doch was davon ist wahr?

Janet Clark wartet ganz nebenbei auch mit allerlei wissenschaftlichen Aspekten und Erkenntnissen aus der Forschung darüber auf, wie unser Gedächtnis funktioniert. Dieses geschickt mit der Handlung verflochtene Hintergrundwissen ist nicht nur äußerst spannend, sondern wird auch gut verständlich erklärt.

„Black Memory“ ist von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd. Zahlreiche Überraschungen und Wendungen geben der Handlung immer wieder neuen Schwung und lassen zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. Ein großartiger Thriller, der für hochspannende Lesestunden sorgt.

Fehlende Erinnerungen

Von: Sandra S. Datum : 10.01.2017

www.buchrezicenter.de

Die Ärztin Clare wird in Indonesien im Meer aufgegriffen und findet sich alsbald bei der Polizei wieder. Sie kann sich an nichts erinnern, weiß nicht, wie sie in das Land gekommen ist und was in der Vergangenheit passiert ist. Ihr Mann schafft es, sie aus der indonesischen Haft zu holen und bringt sie nach Hause – nach England. Doch der Mann ist ihr fremd, sie haben eine kleine Tochter -Bonnie- , mit der sie ins Ausland gereist ist und niemand weiß, wo sie jetzt ist. Sie weiß nicht einmal, ob sie sie auf dem Gewissen hat. Zuhause von ihrem Mann von allem ferngehalten, versucht sie die Puzzlestücke zusammen zusetzen. Doch sie kann nicht unterscheiden, wer ihr die Wahrheit erzählt und wer lügt. So sucht sie eine angebliche Freundin auf und erzählt ihr, dass ihre Ehe kurz vorm Scheitern stand und ihr Mann eine Affäre hat. Als ihr Mann und sein einflussreicher Freund ihr anbieten, sie zu einem bekannten Hypnotiseur zu bringen, um ihren Erinnerungen auf die Sprünge zu helfen, vermutet sie ein abgekartetes Spiel, um sie zu manipulieren. Einzig der Portier aus dem Haus scheint ein geduldiger Zuhörer und Berater zu sein, dem man vertrauen kann. Und der ihr helfen kann, ihre Tochter Bonnie zu finden …
Mein Fazit: Das Cover von “Black Memory“ hat mich optisch schon sehr angesprochen und zudem ist mir Janet Clark als Autorin für spannende Storys sehr bekannt.
Daher hat mich der Klappentext dieses Buches schon unglaublich angesprochen. Und ich wurde nicht enttäuscht: Eine Frau ohne Erinnerungen versucht ihre Vergangenheit wieder zusammenzufügen – und ist auf die Personen in ihrer Umgebung angewiesen. Ebenso der Verlust und die Suche nach der kleinen Tochter halten den Spannungsbogen dauerhaft hoch.

Die Art und Weise einen ziemlich spektakulären und rasanten Krimi aufzubauen hat mich wieder vollkommen überzeugt. Bis zum Schluss weiß man als Leser nicht ganz genau, wer da in der Umgebung von Clare Freund oder Feind ist. Ebenso hat mich die aufgegriffene Thematik der Inselbegabung und psychologischen Auswertungen sehr interessiert, da ich mich auch anderseits mit solchen Dingen gerne beschäftige.
Ich konnte das Buch nicht sehr gut aus der Hand legen – es hat mich sehr gefesselt und fasziniert. Daher kann ich die Autorin mit allen ihren Büchern nur jedem Fan für Krimis, Thriller und Spannung ans Herz legen! Ich freue mich auf die nächste interessante Story von Janet Clarke!

Ein Thriller der diesen Namen verdient

Von: Natalie77 Datum : 10.01.2017

mem-o-ries.de

Inhalt:
Clare wird in einem Boot vor der indonesischen Küste gefunden. Ohne Orientierung und ohne Erinnerung wie sie dort hin kam und wer sie überhaupt ist. Sie soll ihre Tochter Bonnie entführt haben. Ein Mädchen mit einer besonderen Gabe. Um sie zu finden muss sich sich erinnern. Clare hat viele Berater doch wem kann sie wirklich trauen? Wer ist Freund und wer ist Feind?

Meine Meinung:
Ich habe schon den ersten Thriller von Janet Clark gerne gelesen und danach jeden anderen. Nach ihren Jugendbüchern war ich somit sehr froh das es nun wieder einen Thriller für Erwachsene gibt. Dieser hat mich wieder vollends überzeugt.

Der Thriller beginnt schon spannend mit dem Auffinden von Clare. Hier fragt man sich als Leser direkt was sie da gemacht hat. Was ist ihr passiert. Warum hat sie ihre Erinnerung verloren. Ich habe mich ab dem Moment noch mehr auf die Geschichte gefreut, wenn das überhaupt noch ging.

Janet Clark baut von Beginn an eine große Spannung auf, die erst zum Schluss mit einem Knall endet. Bis dahin ist nicht nur Clare verwirrt, auch ich als Leser war es hin und wieder. Denn wer Freund und wer Feind ist konnte ich beim Lesen auch nicht wirklich auseinander halten. Die Geschichte war sehr verworren und doch hatte sie einen roten Faden dem ich gut folgen konnte.

Die Figuren sind Gott sei Dank recht überschaubar. Ich glaube mehr Figuren hätte unnötige Verwirrung bedeutet.
Clare weiß von sich nur das was sie gesagt bekommt. Sicher ist das sie Ärztin ist, verheiratet und eine Tochter hat. Alles andere bleibt im Verborgenen und wird nach und nach gelüftet. Sie ist eine sehr zielstrebige Person und lässt sich nicht unterkriegen. Hin und wieder ist sie verzweifelt, was Angesicht ihrer Situation kein Wunder ist.
Ihr Mann ist Paul. Ihn kann man wirklich nicht einschätzen. Er gibt ihr irgendwie Geborgenheit und doch scheint er ein böses Spiel zu spielen. Er verheimlicht Dinge und lügt. Laut ihm nur um Clare zu schützen. Doch ist es wirklich so?
Torenzo ist eine Hypnotiseurin, jemand der ihr helfen soll und helfen kann. Doch auch sie scheint es nicht ehrlich zu meinen, oder doch? So gibt es noch Raphael und auch Angela, alles Leute um Clare herum die mehr verwirren als das sie Klarheit rein bringen.
Eine andere wichtige Figur ist noch das entführte Mädchen mit einer besonderen Begabung. Um sie und Clare dreht sich die ganze Geschichte.

Am Ende wurde alles logisch und auch schlüssig aufgeklärt. Fragen blieben keine. Außer vielleicht die ob es diese Begabung wirklich gibt, oder ob sie rein fiktiv ist. Eine kleine Aufklärung am Ende wäre da vielleicht gut gewesen. Jedoch muss man auch nicht immer alles erklären und darf dem Leser ein wenig Fantasie lassen. Der Thriller hat seinen Namen verdient und hat mich vollends überzeugt.

Wer ist Freund? Wer Feind?

Von: leseratte1310 aus mönchengladbach Datum : 08.01.2017

Clare wacht auf und muss feststellen, dass sie alleine auf einem Boot ist. Rundherum nur Wasser. Doch dann naht die Rettung. Sie wird an Land gebracht, um sogleich von der indonesischen Polizei verhaftet zu werden. Sie hat ihre Erinnerungen verloren, weiß nicht einmal, wer sie ist. Allerdings hat sie sehr spezielle Kenntnisse, die auf eine medizinische Ausbildung hindeuten. Man wirft ihr vor, ein Kind entführt zu haben. Dann taucht ein Mann auf und holt sie aus dem Gefängnis. Er behauptet ihr Mann zu sein und sie nach Hause bringen zu wollen.
Als sie wieder in London ist, will sie Informationen darüber, wer sie ist und was geschehen ist. Aber ganz gleich, mit wem sie spricht, jeder scheint ihr etwas vorzuenthalten. Wem kann sie vertrauen?
Sie geht Risiken ein, um wieder an ihre Erinnerungen zu kommen.
Es geht in dieser Geschichte um Gehirnmanipulationen und Inselbegabungen - ein interessantes Thema. Wissenschaft und Forschung können die Menschen weiterbringen, sie können aber auch Schaden anrichten.
Wieder einmal hat mich der Schreibstil der Autorin begeistert. Er ist packend und sehr spannend. Beim Lesen ging es mir die ganze Zeit wie Clare. Ich konnte einfach nicht herausfinden, wer gut und wer böse ist. Wenn ich glaubte, den Täter entdeckt zu haben, gab es gleich eine Wendung, die mich wieder verunsicherte. Ich konnte also gut mit Clare fühlen. Mein ständiges Misstrauen gegenüber allen möglichen Personen sorgte dafür, dass ich niemanden so richtig sympathisch fand. Am Ende wurde ich wirklich überrascht, denn diese Person hatte ich nicht auf dem Schirm.
Die Geschichte ist sehr spannend und durch ständige Wendungen bleibt die Spannung bis zum Ende erhalten.
Dieses höchst spannende Buch hat mich wirklich gepackt.

Aufregend

Von: R. Pruss aus Oschersleben Datum : 08.01.2017

Mir hat schon von Anfang an das Cover des Buches sehr gut gefallen und es hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Ich finde den Thriller sehr gelungen mit immer wieder überraschenden Momenten. Bis zum Ende schafft es der Autor, dass man mitfiebert und dabei bleibt. Ich habe das Buch nur äußerst ungern aus der Hand gelegt, weil ich immer wissen wollte, wie es weitergeht.

Spannend

Von: H. Naumann aus Oschersleben Datum : 08.01.2017

Der Thriller ist sehr spannend geschrieben, so dass man ihn am liebsten gar nicht aus der Hand legen möchte. Mir gefallen die Figuren und Schauplätze sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig. Man kommt beim Lesen sehr gut voran. Auch die Aufmachung des Buches finde ich gelungen. Das Buch kann man auf alle Fälle weiterempfehlen.

Routinierter Thriller

Von: Michael Lehmann-Pape Datum : 05.01.2017

www.rezensions-seite.de

Routinierter Thriller

„Hellstes, klarstes Blau, Alles, was ich sehe, ist vergissmeinnichtblau“.

In einem kleinen Ruderboot. Verletzt, mit schmerzenden Rippen. Ausgedörrt. Und ohne konkrete Erinnerungen. Weder ihren Namen noch sonst etwas Genaueres weiß die Frau. Die eher durch Zufall von einem Fischer gerettet wird, umgehend an Land in Indonesien (wie kommt sie dahin, was wollte sie dort?) von der Polizei festgesetzt wird.

Die beiden Männer, die vorgeblich von der englischen Botschaft kommen, um sie aus dem Gefängnis heraus zu holen, sind ihr fremd. Und dabei wird sich herausstellen, dass einer der beiden ihr überaus bekannt sein müsste.

Zudem erfährt sie, dass sie wegen Kindesentführung gesucht wird. Auch das sagt ihr nichts und auch hier sollte sie das Kind, um das es geht, eigentlich wesentlich besser kennen, als es ihr Gehirn zulässt.

In Sicherheit in London (Sicherheit?) tauchen andere Personen auf. Echte oder vermeintliche Freunde und Freundinnen? Ein hilfsbereiter Portier im Haus, ein Ehemann, der ihr fremd ist, eine Wohnung, in der sie kaum persönliche Dinge von sich findet, selbst im Badezimmerschrank nicht.

Und der Versuch, mit Hilfe anderer und auf eigene Faust dem Trauma zu begegnen, sich verzweifelt zu erinnern, wer auf welcher Seite steht und wer mit was zu tun hat, vor allem mit ihr.

Bis sie in einem psychotherapeutischen Institut landet (auf eigene Initiative), sich der Vergangenheit stellen muss, am eigenen Ehemann irre wird (den sie eigentlich gar nicht wirkliche erkennt) und langsam, aber sicher zumindest feststellt, dass sie eine „Gabe“ besitzt, dass ihre Hände anderen Menschen helfen können und das dies vielleicht auch mit jenem Kind zu tun hat, das verschwunden ist und noch länger bleiben wird.

Bis hin zum Finale erzählt Clark sehr gefällig, gelingt es ihr, den Leser mit in diese verwirrte, verwirrende „neue“ Welt der Ärztin Clare und ihres Mannes hinein zu nehmen.

Dass dabei gerade die Dinge am Ende ein stückweit vorhersehbar sind, dass erfahrene Thriller-Leser den Drahtzieher schon nach dem ersten „Auftritt“ irgendwie im Hinterkopf behalten lässt zwar die großen Überraschungsmomente in der Auflösung des Geschehens nicht eintreten, dafür aber gelingt Clark im Lauf der Ereignisse immer wieder eine kleinere, unverhoffte Wendung, eine Setzung gefahrenvoller Atmosphäre, welche die Irritation der Frau auf den Leser gut mit überträgt.

Zügig treibt Clark dabei die Geschichte voran und bietet so eine anregende Unterhaltung, die routiniert und gut umgesetzt wird, auch wenn die einzelnen Elemente (Amnesie, langsames Füllen der Erinnerungslücken, Suche nach sich und der vermissten Person, nur scheinbar „Vertraute“, die sich im Lauf der Zeit auch in ihren Schattenseiten zeigen werden) nicht unbedingt neu sind.

Wo man Gefahren nicht besiegen kann, ist Flucht der Sieg

Von: Kerry aus Berlin Datum : 05.01.2017

lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Eine Frau wird auf dem Meer von einem Ruderboot gerettet. Sie weiß nicht, wer sie ist und wo sie herkommt, auch beherrscht sie die Landessprache nicht. Anhand des Aussehens ihres Retters kann sie nur vermuten, dass sie sich in Südostasien aufhält. An Land und somit in Sicherheit wird sie der örtlichen Polizei übergeben. Die Polizei will ihr nicht glauben, dass sie über keine persönlichen Erinnerungen verfügt und setzt sie massiv unter Druck. Fest steht auf jeden Fall, dass sie angegriffen wurde, denn sie weist Verletzungen auf, die nur aufgrund von Gewalteinwirkung entstanden sein können, nicht auf Grund eines Unfalls. Schnell findet die Polizei heraus, wer sie ist und dass sie international wegen der Entführung eines Kindes gesucht wird. Aus diesem Grund glauben sie ihr nicht, dass sie sich an nichts erinnern kann und überhaupt, wer ist diese Clare Brent, die eines solchen Verbrechens beschuldigt wird?

Ehe sie sich versieht, landet sie auch schon in einer überfüllten Gefängniszelle. Die Situation erscheint hoffnungslos, denn wenn sie nicht weiß, wer sie selber ist, wie soll sie dann jemanden kontaktieren, der ihr aus dieser misslichen Lage hilft und überhaupt, wenn sie wirklich ein Kind entführt hat, gehört sie dann nicht weggesperrt? Rettung naht jedoch in Form eines Mr. Wilson von der britischen Botschaft und dessen Begleiter, die Clare nach London überführen sollen. Schnell stellt sich der unbekannte Begleiter als Clares Ehemann Paul Brent heraus, doch erinnern kann sich Clare nach wie vor nicht. Auch in der gemeinsamen Wohnung kehrt die Erinnerung nicht zurück, jedoch die Erkenntnis, dass es sich bei dem von Clare entführten Kind um die gemeinsame 5-jährige Tochter Bonnie handelt, die nach wie vor verschwunden ist. Bekannt ist nur, dass Bonnie zuletzt vor vier Tagen in Paris gesichtet wurde, doch seither fehlt von dem Kind jede Spur und nur Clare kann die Frage beantworten, warum sie mit ihrem Kind außer Landes geflohen ist.

Clare kann sich ihr Verhältnis zu Paul nicht so recht erklären, irgendwas scheint in dieser Paarbeziehung nicht zu stimmen, doch eines steht fest, er ist bereit alle Hebel in Bewegung zu setzen, um sein Kind wiederzubekommen. Eine Lösegeldforderung liegt bisher nicht vor und er klammert sich nur noch an die Hoffnung, dass sein kleines Mädchen noch lebt. In seiner Not wendet er sich sogar an einen Privatermittler, dem ihn sein Mentor Terence Huntingdon empfohlen hat, der über Erfahrung im Aufspüren vermisster Personen verfügen soll. Tatsächlich macht dieser einen kompetenten Eindruck, doch Clare ist klar: die Hintergründe um das Verschwinden ihrer Tochter sind in ihr selbst vergraben - sie muss das Trauma, das die Amnesie verursacht hat, verarbeiten, um an die Informationen rund um Bonnies Entführung zu kommen. Doch noch etwas anderes erfährt sie: augenscheinlich verfügt ihre Tochter über eine Gabe, die Clare selbst erforscht hat und Paul war damit nicht einverstanden. Was genau ist passiert, was sie zu einer Flucht mit ihrer Tochter veranlasst hat und wo ist das Kind jetzt?

Der Plot des Buches wurde spannend und mit überraschenden Wendungen erarbeitet. Mich hat die gesamte Thematik des Buches einfach fasziniert, denn zum einen gibt es eine Mutter, die aufgrund einer traumatischen Erfahrung ihr Gedächtnis verloren hat und dann gibt es da noch ein Kind, dass durch eine einzigartige Inselbegabung in höchster Gefahr schwebt und verschwunden ist. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Von der Figur der Clare war ich schlicht begeistert, denn obwohl sie sich nicht an ihr eigenes Leben erinnern kann, so weiß sie doch instinktiv, dass sie alles für ihr Kind tun würde und niemandem trauen kann. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir dieses Buch mörderisch-spannende Lesestunden bereitet hat.

Wenn du dich an gar nichts mehr erinnerst

Von: Carmen Dauer aus Ansbach Datum : 05.01.2017

carmendauer@aol.com

Orientierungslos wacht Clare vor der indonesischen Küste in einem Boot auf. Sie hat Kopfschmerzen und alles tut ihr weh, aber sie kann sich nicht mal daran erinnern wer sie ist. Uniformierte Leute kommen auf das Boot und schleppen sie hilflos weg und sie versteht nicht mal ihre Sprache. Ein Alptraum, wenn man nur darüber nachdenkt. Später beschuldigt man sie, dass sie ein kleines Mädchen entführt haben soll. Von dem Mädchen fehlt aber jede Spur. Clare befindet sich in einem totalen Blackout, das wohl von einem sehr schweren Trauma kommt. Was ist auf diesem Boot passiert und wo ist das kleine Mädchen?

Janet Clark hat einen wirklich tollen Schreibstil und schafft es einen komplett in die Geschichte eintauchen zu lassen. Man spürt Clares Angst und kann sich vorstellen wie es ihr geht. Es gibt viele Verwirrungen und immer wieder Wendungen und bis zum Schluss weiß auch der Leser nicht, wem er wirklich trauen kann. Die Geschichte wird von Clare in der Ich-Perspektive erzählt, was meiner Meinung nach oft schiefgeht. Hier ist es goldrichtig, da ich Clare von Anfang an mag und sie ein wirklich toller Charakter ist.

Einzig die Logik an manchen stellen der Geschichte, die schon am Aufbau beginnt, ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Jeder Leser denkt aber nicht gleich und was dem einen gefällt, das findet der andere nicht so gut. Alle Menschen sind verschieden und eben nicht jeder tut es so, wie man es selbst gemacht hätte.

Clare steht im Mittelpunkt der Geschichte und man lernt sie wirklich gut kennen. Die anderen Charaktere bleiben für mich leider eher farblos, denn eigentlich wird sie von allen nur belogen und jeder verschweigt ihr etwas anderes. Die einen wollen sie schützen und die anderen haben andere Gründe. Der Leser weiß aber lange nicht, wer nun die Guten und wer die Bösen sind und das bringt ziemlich viel Spannung in die Geschichte.
Das Ende war mir persönlich dann etwas zu schnell abgehandelt und vieles blieb mir einfach zu offen. Aber vielleicht kommt ja noch eine Fortsetzung.

ohne Abstriche absolut empfehlenswert - BLACK MEMORY

Von: AB aus Oberasbach Datum : 31.12.2016

Der Titel allein spricht einen schon an und dazu das sehr schön gestaltete Buchcover.
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Der Inhalt des Buches fesselt einen vom ersten Moment an - will man doch hinter den Grund der Amnesie von Clare kommen. Es gab keinen Moment, in dem ich wirklich das Buch aus der Hand legen wollte oder in dem ich mich inhaltlich langweilte. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ich mich bis zum Schluss nicht wirklich entscheiden, konnte wer der wirkliche Täter ist.
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Meine Empfehlung - LESEN !!!

Wenn die Erinnerung verschwindet... ein Highlight 2016!!

Von: Ayda aus Hannover Datum : 30.12.2016

Mit "Black Memory" hat die Autorin einen interessanten Thriller mit unerwarteten Wendungen geschrieben und mich aus einer Leseflaute rausgeholt.
In der Handlung geht es um Clare, die sich auf einem Boot in Indonesien befindet. Als sie aufwacht, hat sie überhaupt keine Orientierung, sie hat keine Erinnerung, wie sie dorthin gekommen ist und hat kein Wissen über ihre Identität und die Menschen um sie herum. Als ob ihre Situation nicht schon schlimm genug ist, soll sie auch noch eine schwere Straftat begangen haben. Sie soll ein Kind entführt haben und von dem Kind fehlt jede Spur...

Black Memory ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und schön zu lesen. Das ganze Buch über gab es einen anhaltenden Spannungsbogen und es wurde nie langatmig. Die Protagonistin Clare war mir sehr sympathisch und ich habe oft Momente gehabt, wo ich dachte "Oh Clare, hoffentlich schaffst Du es!" Janet Clark hat sich hier sehr interessanten und intelligenten Themen wie der Inselbegabung und Gehirnmanipulation gewidmet, die sehr viel Recherchearbeit und Genauigkeit erfordern. Ich habe mich bisher noch nie damit beschäftigt und fand es sehr neu und toll, dass es in einem Thriller thematisiert wird. Es wird auch nicht zu hochtrabend und wissenschaftlich, sondern gut für Laien erläutert.
Wer einen spannenden und intelligenten Thriller mit neuen Themen lesen möchte, sollte sich das Buch zulegen. Ich fand, es war großes Kino und vergebe gerne volle 5 Sterne!!!

Autorin:
Janet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein. Mehr über die Autorin unter www.janet-clark.de
(www.randomhouse.de)

Gute Thrillerkost!

Von: Frauenpanorama Datum : 30.12.2016

frauenpanorama.de/

Clare Brent, eine sympathische und erfolgreiche Ärztin und Mutter, wacht in einem Ruderboot an der Küste Indonesiens auf und wird von der Polizei geborgen. Ihr Erinnerungsvermögen hat sie scheinbar verloren. Die Polizei beschuldigt sie, ihre Tochter entführt zu haben. Um Bonnie zu retten, muss sie sich erinnern. Auch ihr Ehemann kann Clare nicht wirklich helfen. Das Gefühl der Unsicherheit schleicht sich sofort ein und auch als immer mehr Geheimnisse und Clares Vergangenheit aufgedeckt werden, kommt mehr ans Tageslicht, als allen lieb ist. Auch traut Clare niemanden und sie muss sich die Frage stellen, wer sie in Wirklichkeit überhaupt ist. Der Roman ist spannend und sorgt für Nervenkitzel. Einziger Minuspunkt sind die häufigen Wiederholungen. Amnesie, Angst, Panik. Misstrauen und Zweifel geben sich hier die Hand. Das Ende war jedoch vorhersehbar. Dennoch gute Thrillerkost und eine Leseempfehlung.

Endlich mal wieder.... Ein Thrillerhighlight in 2016!

Von: Floh Datum : 29.12.2016

www.lovelybooks.de/mitglied/Floh/

Der neue psychologische Thriller von der erfolgreichen internationalen Autorin Janet Clark befasst sich mit einem beklemmenden und sehr eindringlichen Thema. In „Black Memory“ erfährt und erlebt der Leser hautnah wie machtlos und hilflos man den Informationen zum eigenen Ich und zum eigenem Leben ausgeliefert ist, wenn man unter einem Trauma leidet und jegliche Erinnerungen tief und verschlossen im Innersten begraben sind. Wenn man plötzlich allein dasteht und völlig fremden Menschen vertrauen soll, die einem erzählen, dass man das eigene Kind entführt hätte… Ein erschütternd real wirkendes und konstruiertes Werk aus Rekapitulation, Gespräch, Erinnerungsfetzen und Lichtblitzen mit dem vagen Gefühl mehrerer Intrigen … Als Thrillerleserin sprachen mich dieser neue Titel einer mir bisher noch unbekannten Autorin, das wunderbare Cover und der verheißungsvolle Klapptext natürlich sofort an.
Erschienen im Heyne Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Heyne/30000.rhd)


Zum Inhalt:
"Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.
Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.
Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.
Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt."


Handlung:
Eine Frau erwacht auf einem schippernden Ruderboot an der Küste Indonesiens. Dort wird sie von der Polizei geborgen. Sie scheint verwirrt, ist verletzt, geschwächt und erinnert sich an nichts. Null. Noch nicht einmal wer sie ist, vermag sie zu wissen. Doch die Polizei beschuldigt sie eines Verbrechens. Sie soll ihre Tochter entführt haben. Niemand weiß, was mit der vermeidlichen Tochter, Bonnie, ist und wie es ihr geht. Die traumatische Frau, Clare, die Mutter des vermissten Kindes, muss sich erinnern, um dieses Kind zu retten. Doch was soll sie tun? All ihre Erinnerungen, ihre Identität, ihr bisheriges Leben. Alles ist wie ausradiert…
Ihr Ehemann, an den sie auch keine Erinnerung hat, taucht auf und bestätigt, dass sie eine gemeinsame Tochter mit einer besonderen Begabung haben. Niemand kann Clare wirklich helfen, und doch spielt die Zeit gegen sie. Ihr heftiges Trauma hat lässt einfach keine Erinnerungen zu, ein Schutzmechanismus, der alles tief in ihr Innerstes verbannt hat. Doch wem kann sie trauen? Ihrem Ehemann Paul? Ihrer Freundin Angela? Oder etwa dem Portier Raphael?
Nun ist es an der Aufgabe Clares Leben zu rekapitulieren, den Vorfall, die Vergangenheit, das Verbrechen zusammenzusetzen, das Puzzle zu legen und damit umzugehen zu verstehen, dass die Frau und Mutter vielleicht selbst ein Opfer ist… Doch je mehr Erinnerungen Clare sammelt, umso mehr setzt sich ein erbärmliches und tragisches Bild einer Person zusammen. Ist sie wirklich eine so schlechte Mutter gewesen? Hat sie ihre Familie im Stich gelassen? War sie wirklich eine so grausame Frau und Mutter? Und vor allem, war sie am Verschwinden der Tochter beteiligt?

Schreibstil:
Ich erwarte bei Thrillern gerne richtige Spannungsspitzen und Nervenkitzel. Und genau das bietet die Autorin Janet Clarke in diesem nagenden, zermürbenden, tiefenpsychologischen, mörderisch-spannenden und aus sengender Ich-Perspektive erzählten Thriller mehr als genug. Wow. Autorin Janet Clarke setzt auf Tiefenpsychologie, beklemmende Stimmungen und Gefühle, sie schreibt sehr detailliert, beschreibt selbst den kleinsten Windhauch oder dezenten Geruch und lässt die Leser mit Haut und Haar all das erleben, was der Protagonistin Clare hier wiederfährt. Was von Anfang an mit Begeisterungsströmen gern gelesen wurde, steigert sich immer weiter und übertrumpft in meinen Augen Spannung mit noch mehr Spannung. Zwar wiederholt sie sich in den Gesprächen mehrmals, der Leser wird dadurch jedoch mit Nachdruck gefüttert und mit neuen Erkenntnissen oder Mutmaßungen genährt. Ein dichter Nebel, der sich nur ganz mühsam lichtet und für fortwährende Spannung und Unwissenheit sorgt. Die verworrenen Gespräche zwischen Ehemann Paul, oder Freundin Angela, aber auch dem Portier Raphael, der Polizei und verschiedenen Ärzten bringen gelungene und authentische Abwechslung und Schwung in den Plot. Sehr beklemmend, sehr zermürbend, sehr mitreißend. Ein steter Dialog aus Erinnerungen, Flashbacks, Bauchgefühl und Vermutung. Die Autorin Janet Clarke hält hier sehr lange und ausgiebig an einer Sache fest, die sie ohnehin später nochmals aufgreifen wird und genauso akribisch erneut unter das mentale Röntgenlicht zieht, was unter normalen Umständen vielleicht störend gewirkt hätte, erscheint mir hier als genau das richtige Stilmittel.

Charaktere:
Dieses Buch besteht aus einer Hauptprotagonistin, Clare Brent. Eine sympathische, erfolgreiche und hübsche Frau, Ärztin und Mutter, wird durch einen Vorfall aus dem Leben gerissen. Sie erwacht orientierungslos auf einem Boot an der indonesischen Küste. Wie kam sie dorthin? Und was will die ausländische Polizei von ihr? Clare kann sich an gar nichts erinnern, was mit ihr geschehen ist, bzw. was sie getan haben soll. Ihr Ehemann Paul ist ihr völlig fremd. Von einer Tochter weiß sie nichts und in ihrem zu Hause in London ist ihr alles fremd. Das Haus, die Einrichtung, die Kleider… Wo ist ihr Leben? Wer ist sie wirklich? Und zu was wäre sie im Stande? Aus ihrer Sicht wird dieser Thriller erzählt und ich finde es gäbe keine bessere Wahl des Erzählstils, als diesen. Ein Alptraum und diese unbekannten Gesichter und vermeidlichen Freunde und Freundinnen… die jedoch die einzigen Wegweiser zu ihrem eigenen Ich darstellen. Denn sie leidet unter einer schweren Amnesie. Nun muss sie darauf vertrauen, was ihr die Ärzte berichten und was diese beiden fremden Personen in ihrem angeblichen Zuhause, die sich als Mann und Portier ausgeben, ihr zu berichten haben. Doch die Aussagen ihrer vermeidlichen Familie deckeln sich nicht mit ihren schlimmen und wiederkehrenden Flashbacks und den Dingen, die sie rekonstruiert. Sie ist überzeugt nicht die Taten begangen zu haben, denen man sie beschuldigt. Trachtet da jemand nach Clares Leben? Die Autorin greift das beklemmende und angsteinflößende Gefühl der Hilflosigkeit, der Machtlosigkeit und der Identitätslosigkeit unheimlich intensiv und nah auf. Somit ist der Leser stets ganz nah dabei, was für Welten sich auftun, welche Abgründe erkundet werden, welche Türen sich schließen, welche sich öffnen, und vor allem: Wer ist Clare Bendt wirklich? Diesen Kniff hat die Autorin Janet Clark ganz begeisternd und talentiert bewältigt. Ein erschreckendes Psychogramm einer gebrochenen Frau, mit einer unglaublichen und intensiven Charakterstudie. Aber auch die Nebenrollen tun ihr übriges im Buch. Wieviel Wahrheit steckt in Pauls Aussage? Ist diese Liebe echt? Trachtet wirklich jemand nach Clares Begabung und nach ihrem Leben? Und wenn ja, wie nah ist er seinem Ziel? … Hier ist wirklich beinahe alles möglich. Janet Clark lädt uns dazu ein zu spekulieren und dieses Puzzle des Lebens der Clare Bendt neu zu legen. Ein weiterer großer und lobenswerter Pluspunkt in dem ohnehin grandiosen und pulsierenden Thriller.

Meinung:
Das ganz besondere an diesem Thriller ist, dass es endlich mal wieder ein Thriller ist, der dieses Genre auch verdient. Das Buch hat mich wirklich gefesselt. Clare, die ihr Gedächtnis verloren hat und sich weder daran erinnert, wer sie ist, noch abwägen kann, wem sie vertrauen soll und wem nicht... Allein diese Vorstellung erzeugt Gänsehaut, dass dann aber auch noch aus ihrer ausweglosen Perspektive geschildert zu bekommen, dass erzeugt mehr als nur Gänsehaut, das erzeugt Schauder, Nervenkitzel Adrenalin, Beklemmung und Thrill. Das Gefühl der Unsicherheit schleicht sich sofort beim Leser ein und auch als immer mehr Geheimnisse über die Tochter Bonnie und Clares eigener Vergangenheit aufgedeckt werden und man merkt, dass hier kaum einer eine weiße Weste trägt und so ziemlich jeder seine Leichen im Keller hat, nimmt die Unsicherheit und das Misstrauen weiter zu. Schwarz oder Weiß? Berechtige Zweifel werden gesät und gedeihen prächtig. Diese Unsicherheit, die Angst, das schlimme Gefühl und die Identitätslosigkeit übertragen sich auf den Leser. Es ist kaum vorzustellen, wie schlimm es tatsächlich ist, in sein Zuhause zu kommen, was sich gar nicht so anfühlt. Alles ist fremd. Die Möbel, der Stil, die Kleider in den Schränken…. Uuuuh, mir wird schon wieder ganz kalt… Unvorstellbar, was ein Trauma alles auslösen kann. Was ist dieser im Leben stehenden Frau widerfahren, dass ihr Körper und ihre Seele so verschließt? Ein Schutz? Wovor? Die Geschichte ist gut durchdacht und man lässt sich als Leser sehr gut manipulieren und dahin lenken, wohin die Autorin und haben will. Perfekt. Bonnies Begabung ist hochinteressant und ich habe die Fakten dazu regelrecht aufgesaugt und später im Internet noch darüber gelesen. Dieser Thriller war genau das, wonach ich gesucht habe. Mir gefällt zudem, dass der Genesungsprozess und der vergangene Alltag von Clare und ihrer Ehe so detailliert und getreu wiedergegeben wird und man Clares Leben und Leid lebt. Meine persönliche Messlatte an einem Thriller ist recht hoch. Dieses Buch bringt eine neue Spitze hervor.

Cover:
Dieses Cover ist ein Blickfang, grandios, weckt Neugierde und lädt zu Assoziationen ein. Wenn man den Thriller gelesen hat, weiß man diese verheerenden Splitter ganz anders zu deuten.

Die Autorin:
"Janet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich, startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein."

Fazit:
Für mich war dieser tiefenpsychologische Thriller ein Buch, was seinem Genre alle Ehre macht. Ein Thrillerhighlight in 2016!

Undurchschaubar und spannend bis zum Schluss!

Von: Denise aus Bremerhaven Datum : 28.12.2016

Zum Inhalt:

Clare wacht völlig orientierungslos auf einem kleinen Ruderboot vor der indonesischen Küste auf. Nachdem sie verhaftet wird, erfährt sie, dass sie von Interpol wegen Kindesentführung gesucht wird. Aber keiner weiß, wo das gesuchte kleine Mädchen ist und ob es überhaupt noch am Leben ist.
Claires Erinnerung ist der Schlüssel zu allem, nur diese wird durch ein vollständiges Blackout blockiert. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn je schneller Claire ihre Erinnerungen zurück erlangt, desto eher kann das Geheimnis um das verschwundene Mädchen gelüftet werden.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich in ein emotionales Chaos gestürzt - und das ist in keinster Weise übertrieben!

Der Einstieg in das Buch fiel mir persönlich eher schwer. Geschrieben wird aus der Ich-Perspektive, was in mir vom ersten Moment an innere Unruhe auslöste: Der Leser wird unmittelbar zu Beginn der Geschichte in eine Situation hineingeworfen, die er nicht versteht und auch nicht verstehen kann, da die Protagonistin ebenso wenig Informationen über den Geschehensablauf hat, wie man selbst. Nur stückchenweise bekommt der Leser kleinste Informationsschnipsel zugeworfen, die er mit Müh und Not zu einem immer klarer werdenden Bild zusammen setzen kann. Ist das dann einmal geschehen, kommt die Autorin daher und sorgt durch unerwartete Wendungen dafür, dass der Leser nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Wer ist Freund? Wer ist Feind? Wem kann man trauen und wer weiß mehr als er sagt?
Dieses Hin- und Her kann auf Dauer ganz schön frustrierend sein und mehr als einmal wollte ich das Buch aus lauter Verzweiflung, weil jede meiner Theorien immer und immer wieder auf den Kopf gestellt wurden, zur Seite legen. Das hat sich allerdings als unmöglich herausgestellt, da die Neugierde dann doch zu groß war. Ich war von der sich immer weiter aufbauenden Spannung so mitgerissen, dass ich es kaum erwarten konnte bis sich alle Fäden zusammen führen und sich das Geheimnis um Clare und ihre Erinnerungen endlich auflöst.

Fazit:

Genau so und nicht anders muss ein Buch auf den Leser wirken! Der Leser muss mitfiebern, sich freuen, sich ärgern und sich von der Geschichte einnehmen lassen. Es ist mir noch kein Buch begegnet, welches das bei mir so gut geschafft hat. Ich habe mich während des Lesens genau so hin- und hergeworfen gefühlt, so verzweifelt, wie die Protagonistin. Das ist vor allem auf den Schreibstil der Autorin zurück zu führen, welcher für unermüdliche Richtungswechsel im Handlungsverlauf sorgt. Eine Geschichte, welche an Spannung kaum zu überbieten ist.
Das Buch ist es absolut wert gelesen zu werden! Mit Sicherheit werde ich mich auch noch an anderen Büchern der Autorin versuchen und hoffe, dass diese genau so fantastisch sind, wie "Black Memory".

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.