Leserstimmen zu
Eine Kugel Strappsiatella, bitte!

NEON Stern Medien GmbH

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Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch das wirklich wunderschön gestaltete Cover und den eher ungewöhnlichen Titel; als ich dann gesehen habe, dass es sich hier um eine Sammlung von humorvollen Kurzgeschichten handelt, hat das meine Neugierde nur bestärkt, da ich solche Bücher ganz gerne lese. Sie bieten ein paar nette Lesestunden und sind (oft) amüsant, vor allem, wenn Situationen vorkommen, die man als Leser selbst schon erlebt hat oder erleben könnte. Dieses Buch versprach Unterhaltung durch 555 lustige Alltagsgeschichten aus Deutschland, schien also genau in dieses Schema zu passen. Im Großen und Ganzen trifft das auch zu. "Eine Kugel Strappsiatella, bitte!" enthält 555 wirklich sehr kurze Geschichten, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden, sodass nur der eigentlich 'unfreiwillig komische' Moment an sich abgedruckt ist. Dabei ist so gut wie alles dabei - einfache Versprecher, kurzzeitige Aussetzer, Momente zum Kopfschütteln, aber auch Äußerungen, die mich fassungslos gemacht haben. Thematisch wird ebenfalls ein breites Spektrum abgedeckt, von Einkäufen über politische Themen hin zur Kindererziehung. Es sind aber auf keinen Fall "555 unfreiwillig komische" Geschichten; einige der Erzählungen waren zwar wirklich sehr unterhaltsam, aber laut lachen musste ich kein einziges Mal und einiges kam mir auch von Witzen und ähnlichem her sehr bekannt vor. Dafür war ich ein oder zwei Mal über das Verhalten der Menschen entsetzt, meist in Geschichten, in denen es um Erziehung oder den Umgang von Eltern mit ihren Kindern ging. Insgesamt habe ich die kurzen Erzählungen aber gerne gelesen. Weniger gut gefallen haben mir die Fotos, die auch im Buch abgedruckt sind. Sie werden bei den Geschichten mitgezählt, haben für mich aber gar nichts damit zu tun. Ein paar der Bilder waren durchaus interessant, beispielsweise das, auf dem jemand (scheinbar) im Schwimmbad angelt, aber meiner Meinung nach hätte man sie trotzdem weglassen können. Das Buch würde ich mit 4 Sternen bewerten. Ein Teil der Geschichten war zwar nicht unbedingt komisch, aber der Rest eben schon und die anderen Erzählungen haben dafür zum Nachdenken angeregt. "Eine Kugel Strappsiatella, bitte!" ist ein kurzweiliges Lesevergnügen und dadurch, dass die Geschichten so kurz sind, kann man immer wieder zwischendurch ein paar lesen.

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Man muss natürlich sagen, dass das Konzept dieses Buches nun wirklich kein neues mehr ist. Für mich gehört die bekannte Buchreihe, die mit "Entschuldigung, sind Sie die Wurst" beginnt, zu den lesenswertesten Büchern dieses Genres. Seitdem ich alle Bände der Reihe gelesen habe, lasse ich mich immer wieder auf diese Art der Sammlung an kurzen Alltagsgeschichten ein und nichts will mich so richtig begeistern. Aber nun erst mal zu diesem Buch: Was dieses Buch auszeichnet, sind vor allem die sehr kurzen und prägnanten Dialoge. Selten ist eine der 555 Geschichten länger als ein paar Zeilen. Dadurch eignet sich das Buch natürlich als kleiner Lückenfüller, wenn man kurz Zeit für sich hat, um ein wenig zu lesen. Die Qualität der kurzen Alltagsstories ist aber auch dementsprechend mäßig. Manche Witze sind schon uralt mit Bart und andere wirken etwas konstruiert, dafür gibt es aber auch einige lustige Anekdoten, mit denen man sich gut die Zeit vertreiben kann. Das Layout des Buches gefällt mit aber überhaupt nicht. Zum Seitenfalz hin gibt es einen Farbübergang, der manchmal beim Lesen stört - besonders, wenn die Lichtverhältnisse ein bisschen düster sind. Auch die enthaltenen Fotos sind größtenteils völlig sinnfrei. Diese sind keine Ergänzung für die Geschichten, sondern sind unabhängige Bilder, die ebenfalls zu den 555 Geschichten gezählt werden. Die Fotos sind nicht nur sinnfrei, sondern auch unlustig - sehr enttäuschend. Insgesamt fällt mein Urteil in etwa so aus: kann man lesen, muss man aber definitiv nicht. Wer noch nie ein derartiges Buch gelesen hat, sollte erst einmal mit der oben genannten bekannten Reihe beginnen.

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Inhalt: Lustige Geschichten gibt es überall, das Neon Magazin stellt jeden Monat drei davon für, die Leser ihnen einschicken. Ob an der Supermarktkasse, im Cafe oder in der der Bahn, wer mit offenen Ohren durchs Leben geht, wird die ein oder andere spannende, aber auch skurrile Geschichte mitbekommen. Meine Meinung: Früher habe ich mir das Neon Magazin regelmäßig gekauft, heute nur noch selten, umso mehr freue ich mich darüber, viele Dinge in Buchform wieder zu finden, wie zum Beispiel die Rubrik „555 unfreiwillig komische deutsche Geschichten“. In jedem Magazin sind drei davon abgedruckt und nun, mit „Eine Kugel Strappsiatella, bitte!“ erscheinen sie zum zweiten Mal gesammelt. Der erste Band „Ich hätte gerne eine LSD-Leuchte“ hat es natürlich auch schon längst in mein Regal geschafft. Humor ist eine eigene Sache und auch ich kann nicht bei jeder Geschichte lachen, schmunzeln oder ähnliches, manchmal bleibt nur ein Kopfschütteln, weil eher verstörend, aber wie gesagt, so viele Arten von Humor, da passt nicht alles. Meinem Empfinden nach, eignen sich die Bücher auch nicht, um sie einfach in einem Ruck durchzulesen, da ging zumindest für mich einiges verloren, aber immer wieder einmal zwischendurch ein paar Geschichten, dass war für mich passend und perfekt. Besonders erwähnen möchte ich aber noch die Reihe von Neon „Unnützes Wissen“. Warum? Nun ja, weil ich sie immer in zweifacher Ausführung kaufe – einmal für Bernhard und einmal für meinen Bruder. Was da jetzt so erwähnenswert ist? Nun ja, mein Bruder ist ein klassischer Nichtleser, was in Ordnung ist, er hat eben andere Leidenschaften, aber die „Unnützen Wissen“ Bücher, die verschlingt, ja wirklich, die verschlingt er regelrecht. Mein kleiner Hinweis also, wenn ihr jemanden kennt, der nicht gerne liest, ihn aber doch mal ein Buch schenken möchtet, diese Reihe eignet sich hervorragend. Das Wissen ist oft nur eine Zeile lang und somit to go. Es ersetzt niemals Sachbücher, aber wie gesagt, mein Bruder hatte diese Bücher schneller durch als ich, was schon was heißen mag!

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Okay, es ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil es einfach KEIN Roman ist. Ich durfte das Buch im Rahmen einer von mir organisierten Blogtour lesen und fand es sehr schade, dass zum Schluss ernsthaft nur noch eine weitere Bloggerin mitgemacht hat. Es ist eine illustre Sammlung an Aussagen wie jedem irgendwann am Tag über die Ohren kommen. Aber auch kurze Beschreibungen von Szenen, die schier unglaublich anmuten. So alltäglich und dennoch kaum bewusst wahr genommen. Das Buch hat einen gewissen und teilweise tief schwarzen Humor, aber genau so etwas mag ich und empfinde es als erfrischend anders. Ich finde es sehr schade, dass einige Amazon-Bewertungen so schlecht ausgefallen sind. Dabei kennt man den Stern NEON als ein klein wenig anders und satirisch. Leider sind wir Deutschen nicht wirklich das Volk des spontanen lustig seins und der Satire, ausser ein kleiner Anteil der Bevölkerung. 28 – Bad Windsheim Eine Gruppe Jugendlicher unterhält sich über das Überholverbot in Ortschaften. Fragt einer: “ Gilt das Alkoholverbot eigentlich auch innerorts?“ 47 -Altenhof Drei Freundinnen stehen vor einem malerischen Gut auf der Wiese und fragen ein älteres Ehepaar: “ Können Sie bitte ein Foto von uns machen? Das wäre toll!“ Antwortet der Mann: “ Wieso achen Sie kein Selfie?“ 55 – Hamburg Bei Douglas. Verkäuferin zur Kundin: “ ich hätte hier ein Anti-Falten-Creme-Pröbchen für Sie.“ Kundin: “ Ich bin 31!“ Verkäuferin: “ Ich gebe ihnen zwei mit.“ 115 – Basel Durchsage in der Schweizer Bahn: „Die Abrfahrt unseres Zuges verzögert sich um eine halbe Minute. Wir warten noch auf einen Zug aus Deutschland.“ 380 – Dinslaken Bei der Eröffnung der Kirmes stehen viele Familien im Publikum. Ein Mädchen fragt seine Mutter: „Mama, Mama, warum bin ich keine Kirmesprinzessin?“ Die Mutter: “ Weil du hässlich bist.“ 468 – Hamburg Ein Mann und eine Frau umarmen sich zur Begrüßung. Er: „Oh, du riechst aber gut!“ Sie: „Echt? Wonach denn?“ – “ Holzkohle.“ Kurz gesagt ich mag diese Sammlung und kann das Buch empfehlen.

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"Eine Kugel Strappsiatella bitte" - ein klassischer Versprecher ziert den Buchtitel und der Untertitel "555 unfreiwillig komische deutsche Geschichten" gibt Auskunft, was den Leser erwartet. Im Neon Magazin geben in der beliebten Rubrik "Deutsche Geschichten" monatlich 3 aufmerksame Zuhörer zum Besten, was sie Lustiges gehört haben. In dem vorliegenden Taschenbuch aus dem Heyne Verlag sind 555 dieser Anekdoten gesammelt. Dank Heyne und dem Bloggerportal darf ich Euch das Buch näher vorstellen. Kein Roman, aber unterhaltsam und humorig bietet das am 11. Januar 2016 erschienene Taschenbuch Kurzweil für die Momente, in denen nicht die Zeit oder Gelegenheit für ein Sachbuch oder einen Roman vorhanden sind. Es gibt Anekdoten, die pure Versprecher sind, es gibt lustige kleine Begebenheiten/Gespräche zum Schmunzeln und über einige Gesprächswiedergaben habe ich schlicht mit den Augen gerollt, sind die Leute wirklich so? Nicht alles fand ich komisch, einiges an menschlichem Verhalten finde ich schon sehr bedenklich. Was mir auffiel, es gibt einige Personen, die sehr viele dieser Gespräche eingesandt haben, einige aus verschiedenen Orten. Manch einer kommt viel rum! Bei einigen Gesprächen hatte ich schlicht das Gefühl, der Verfasser hat 'nen Witz abgeschrieben. Aber natürlich kann mich mein subjektives Gefühl da auch täuschen, die lustigsten Geschichten schreibt bekanntlich das Leben selbst. Was mir gut gefällt ist, dass das Buch mit knapp 19 x 12 cm in jede Handtasche passt. Ausgesprochen praktisch! So hat es mich in selbiger begleitet und mir die Zeit in vollbesetzten Bahnen und Bussen auf Kurzstrecken, sowie an der Bushaltestelle wartend gut vertrieben. Die Seiten sind durchgehend farbig gestaltet, mit Farbverläufen die ich beim Lesen als nicht störend empfunden habe. Auch gibt es einige Fotos im Buch. Der Titel ist ein richtiger Blickfang, nett und modern gestaltet. Mir hat das Buch gut gefallen und mit 9,99 € ist es ein günstiges Vergnügen. Wer lieber mit dem E Reader unterwegs ist, für einen Euro weniger ist auch ein eBook (epub) erhältlich. Beide Ausgaben sind u.a. hier erhältlich. ISBN: 978-3-641-17964-9

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Inhalt Wer kennt es nicht? Man sitzt im Büro, im Café oder in der Bahn, und plötzlich hört man ihn, den Spruch, bei dem man unweigerlich grinsen muss, aus dem Kontext gerissen und so lächerlich, dass dies niemand planen kann. Wieder einmal hat die Neon-Redaktion die besten deutschen Alltagszitate gesammelt und dabei Geschichten eingefangen, die nur das Leben schreiben kann. Meine Bewertung Das Buch “Eine Kugel Strappsiatella, bitte!” ist eine unfreiwillig komische Geschichtensammlung aus ganz Deutschland, die der Heyne Verlag rausgebracht hat. Die Begebenheiten sind in kurzen Sätzen geschildert, nur wenig Kontext ist gegeben, um die Situationskomik noch skurriler zu machen. Schon der Titel hat mich gelockt, und so habe ich einfach mal das Rezensionsexemplar angefragt, das ich dann freundlicherweise auch vom Verlag bekommen habe. Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. NEON-Leser aus ganz Deutschland schicken immer wieder die Sprüche ein, die sie im Alltag aufschnappen, und die hier zu einer kleinen, witzigen Sammlung zusammengekommen sind. Zwischendrin gibt es immer mal wieder Bilder, die ich aber in den meisten Fällen nicht besonders lustig fand. Die Geschichten und Sprüche haben mich oft zum Lachen gebracht, aber wie es so ist, hat natürlich jeder Leser eine andere Art von Humor, weshalb ich einige auch nicht besonders lustig fand und einfach überflogen habe. Gut gefallen hat mir auch die Aufmachung des Buches. Das Papier ist hochwertig und jede Seite farbig, außerdem sind die Geschichten mit den Kennzeichen der jeweiligen Städte hinterlegt, in denen sie aufgeschnappt wurden. Man merkt hier die Mühe, die reingesteckt wurde, auf den ersten Blick. Insgesamt fand ich das Buch gut für ein paar kurzweilige Stunden, und würde es daher Lesern empfehlen, die einfach mal ein paar skurrile Geschichten und Sprüche lesen möchten.

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Das Buch basiert auf „unfreiwillig komischen Alltagszenen“, die die NEON-Redaktion unter der Rubrik „Deutsche Geschichten“ veröffentlicht. Jeden Monat dürfen dort drei aufmerksame Zuhörer erzählen, was ihnen zu Ohren gekommen ist, ob an der Supermarktkasse, im Café, in der Bahn oder auf der Straße. Amüsant sei das, „weil die Menschen hier kurz die Kontrolle über ihre Sprache oder ihr Handeln verlieren und offenbaren, was ihnen wirklich durch den Kopf geht“. So steht’s im Vorwort. Entlarvend sind die Beiträge in dem Buch in der Tat. So richtige Brüller fand ich aber nur wenige. Und manche Sprüche waren schon alt, als ich noch jung war. Dass diese Sprüchesammlung von „NEON“, dem Magazin für junge Menschen zwischen 20 und 35, herausgegeben wurde, hätte mir eigentlich zu denken geben sollen. Ich habe das Buch trotzdem gelesen und feststellen müssen: Ich bin zu alt für dieses Konzept. Ein eklatanter Mangel an Verstand und Bildung, pure Unverschämtheit, ein respektloser Umgang miteinander oder die Äußerungen psychisch auffälliger Personen sind für meinen Geschmack eher peinlich oder erschreckend als lustig. Da müsste jemand helfend eingreifen statt kichernd mit dem Finger auf diese Menschen zu zeigen. Wenn eine überforderte Mutter eins ihrer drei quengelnden Kinder entnervt im Genick packt und auf übelste Weise ankeift (Beitrag Nr. 254, Berlin), ist das möglicherweise ein Fall fürs Jugendamt, aber nicht meine Art von Humor. Kinderkram wie dieser ist schon eher mein Fall: „Eine katholische Kirche. Der Pfarrer predigt: ‚Der Herr beschütze uns vor allem Bösen in der Welt.’ Die Fünfjährige in der Ersten Reihe ergänzt: ‚Und vor dem bösen Wolf.“ (Beitrag Nr. 112, Straubing). Wäre ich da Ohrenzeuge gewesen, hätte ich an Ort und Stelle laut losgelacht. Nett ist auch die Episode in der Buchhandlung: „Ich hätte gerne das Buch ‚Wie wir uns liebten’ von Lorenz Müller“, verlangt die Kundin. Die Buchhändlerin geht, ohne mit der Wimper zu zucken, zum Regal und bringt das gesuchte Werk: ‚Als wir träumten’ von Clemens Meyer. (Beitrag Nr. 233, Berlin) Manches habe ich schlicht nicht verstanden. Vielleicht ist das nur in der jeweiligen Mundart witzig. Warum jemand „ablösen“ mit „abküssen“ verwechseln sollte, hat sich mir zum Beispiel nicht erschlossen. Und wenn’s irgendwelche Szenewitzchen sind, ist bei mir sowieso Feierabend, da fehlen mir aus Altersgründen einfach die Vokabeln. Nicht mal die Suchmaschine hat mir da wesentlich weitergeholfen. Und wenn man einen Witz erst erklären muss, ist sowieso alles zu spät. Es ist, wie gesagt, nicht die „Schuld“ der Herausgeber, sondern meine. Ich habe ein Buch gelesen, das nicht für meine Altersgruppe bestimmt war. Also kann ich nur feststellen: Für Leute meines Alters (50+) ist das nichts. Ob die Sprüche das Humorzentrum der 20- bis 35jährigen Leserinnen und Leser treffen, vermag ich nicht zu beurteilen.

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