Leserstimmen zu
Schwur des Tigers - Eine unsterbliche Liebe

Colleen Houck

Eine unsterbliche Liebe (4)

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Im finalen 4. Band entscheidet sich nun Kelseys Schicksal und das ihrer Tigerprinzen. Zum Inhalt: Die 19-Jährige Kelsey hat schon 3 Abenteuer bestanden, um die Gaben der Göttin Durga zu sammeln und ihre Tigerprinzen Ren und Kishan zu befreien. Doch in der finalen Herausforderung muss sie den Zauberer Lokesh besiegen, der seine ganze Macht einsetzt, um sie und die Tiger zu besiegen. Doch nicht nur gegen Lokesh muss Kelsey antreten sondern auch gegen ihr Herz, welches sich hin- und hergerissen fühlt... Meine Meinung: Lange musste man als Fan der Serie warten bis der finale Teil erscheint, denn nun wollte ich ja auch wissen, wie die Abenteuer von Kelsey und ihren Prinzen enden! Allerdings war gerade der Anfang nicht so leicht zu verdauen, denn Kelsey befindet sich in Lokeshs Gefangenschaft und erfährt ungewollt mehr über den Zauberer und seine Grausamkeit. Zum Glück kann Kelsey befreit werden und sie können ihr letztes Abenteuer antreten. Schon bald wird klar, dass diese Reise nicht nur mit vielen Gegnern und Abenteuern gespickt ist, sondern dass Kelsey vor allem für sich selbst eine Entscheidung treffen muss. Offiziell ist sie mit Kishan zusammen, den sie auch wirklich liebt. Dennoch schlägt ihr Herz etwas mehr für Ren. So entsteht ein ziemliches Liebeschaos, welches gegen Ende einen eindrucksvollen Höhepunkt erreicht. Ich muss gestehen, dass mir das zweite und dritte Abenteuer nicht ganz so gut gefallen haben (Herren der Flammen und Rashkasas), denn es wirkte nicht so stimmig im Gesamtbild. Die Abenteuer waren zwar durchaus spannend, aber mir fehlte der Gesamtkontext. Die erste Herausforderung zielte hingegen direkt auf Kelseys Gefühle und im finalen Kampf stehen sie Lokesh und seiner dunklen Armee gegenüber. Hier spielt die Göttin Durga auch noch mal eine wichtige und interessante Rolle und das in mehr als eine Hinsicht. Am Ende musste ich dann doch ein paar Tränchen vergießen, auch wenn das Ende im Prinzip gut gewählt ist. Fazit: Ein guter finaler Band der Serie, der alle offenen Fragen beantwortet und den Kampf zu Ende geführt hat. In Liebesdingen wird es noch mal sehr turbulent, doch auch für diesen Handlungsstrang präsentiert Colleen Houck eine gute, wenn auch etwas tränenreiche, Auflösung.

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Persönliche Meinung: Zum Cover: Es ist einfach wunderschön und unterscheidet sich etwas, von den anderen Covern. Zu sehen ist eine junge Frau in liebevoller Pose mit einem weißen Tiger. Die beiden stehen für die Liebe zwischen Kelsey und Ren. Das Cover erinnert ein wenig an einen indischen Bollywoodfilm und hat somit schonmal meinen Geschmack getroffen. Zum Buch: Meiner Meinung nach hat hier die Autorin einen wundervollen und zufriedenstellenden Abschluss gefunden. Lange mussten die Fans auf den abschließenden Teil rund um die Geschichte Kelsey, Ren und Kishan warten. Colleen Houck verstand es wieder einmal wahrlich meisterhaft und bildgewaltig eine Welt entstehen zu lassen, die mich als Leser vollkommen fasziniert hat. Die Hintergrundkulisse hat mich erneut so manches Mal staunen lassen. Die Seiten flogen nur so dahin und ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen, so sehr wollte ich wissen, mit wem findet Kelsey am Schluss zusammen, mit Ren oder Kishan? Man taucht direkt in die Geschichte ein. Die Geschehnisse des vorherigen Bandes haben immer noch ihre Spuren hinterlassen und den drei Helden blieb nichts anderes übrig, als die Grenzen von Raum und Zeit zu überbrücken, um auch den vierten, wertvollen Kleinod an sich nehmen zu können. Direkt schon in den ersten Kapitel, erkennt man ganz klar: „jetzt wird es ernst“. Was in den vorherigen Bänden noch ein lustiges Abenteuer erschien ist hier nun ein Kampf auf Leben und Tod. Die Gefahr, die Spannung ist jede Sekunde wirklich greifbar. Die Protagonistin Kelsey gerät in die Fänge des bösen Gegenspielers Lokesh und nach ihrer Befreiung sehen sie, Ren und Kishan sich dem größten Problem von allem gegenüber: Ein Krieg steht an. Die Autorin Colleen Houck hat es wieder einmal geschafft, eine abenteuerliche Reise voller Abenteuer und Gefahren zu schildern. Die Orte, die Wesen, die Magie – das alles ist hier sehr bildlich und detailgetreu beschrieben und es war schön, wieder einmal in diese Welt abtauchen zu können. Man merkt deutlich, wie viel Recherche und Phantasie in dem Roman steckt und darin liegt wohl auch eine der größten Stärken der Autorin. Leider müssen in diesem Band ein paar Figuren ihr Leben lassen und besonders bei einer Person, die man nun über vier Bände kannte, war das sehr traurig und es flossen auch Tränen Im Vordergrund steht das Element Feuer, denn die Suche nach dem Phönix und die gestellten Aufgaben führen zum letzten Teil des Amuletts. Es kommt dabei immer wieder zu Auseinanderansetzungen zwischen den Charakteren, die nicht zuletzt auf Keleys Gefühlslage zurückzuführen sind. Dann ist da auch noch dieses ständige Hin und Her zwischen Ren und Kishan von Seiten Kelseys. Die drei Hauptprotagonisten mochte ich immer sehr gerne und daran hat sich hier auch nichts geändert . Die Autorin hat hier wirklich so manches mal mit meinen Gefühlen gespielt und mich in den Wahnsinn getrieben, aber am Schluss war ich echt zufrieden mit dem Ausgang. Dieser Band wird, im Gegenzug zu Band Drei, recht flüssig und spannend erzählt und es wird öfter brenzlig und fesselnd. Fazit: “Schwur des Tigers“ ist ein sehr gelungener Abschluss der Reihe. Bis zum Schluss ist es ein harter Kampf aber nichtsdestotrotz kann Colleen Houck sehr gut Sagen, Mythen und auch Romantik zu etwas Unterhaltsamen vermischen, das einen nicht mehr so schnell loslässt. Das Ende hat mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück gelassen. Ich habe alle vier Teile regelrecht verschlungen und freue mich sehr, dass es anscheinend sogar noch einen fünften Teil geben soll. Aber ob er eine Fortsetzung ist oder eher ein Spinn-off, das bleibt noch zu erwarten. Ich bin jedoch der Meinung, dass der vierte Band vollkommen als endgültiges Ende ausreicht. Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Geschichte weiter gehen soll und ich bin mir ziemlich sicher, dass ein weiterer Teil mit dem weiteren Verlauf der Geschichte nicht mehr authentisch sein wird. Nichts desto trotz vergebe ich hier ganz klar 5 von 5 möglichen Büchersternchen.

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Eine Hassliebe

Von: Marie

10.03.2015

Inhalt: Dreimal haben die neunzehnjährige Kelsey und ihre beiden Tigerprinzen Ren und Kishan sich bereits in lebensgefährliche Abenteuer gestürzt, um die Aufgaben zu lösen, die ihnen die Göttin Durga gestellt hat. Denn nur wenn Kelsey alle magischen Schätze Durgas zusammenträgt, kann die Göttin den Fluch, der auf Ren und Kishan liegt, aufheben. Ihre letzte Prüfung soll Kelsey in den Golf von Bengalen führen, um dort das letzte und wertvollste Kleinod zu bergen. Die Reise dorthin ist gefährlich, und noch bevor sie ihr Ziel erreicht, wird Kelsey von dem dunklen Magier Lokesh entführt. Gelingt es ihr nicht, Lokeshs Klauen zu entkommen, sind all ihre bisherigen Abenteuer vergebens und die Tigerprinzen für immer in ihrem grausamen Schicksal gefangen. Die größte Prüfung aber ist Kelseys eigenes Herz – noch immer weiß sie nicht, ob Ren oder Kishan für sie bestimmt ist. Nur eines ist klar: Wenn sie sich entscheidet, dann ist es eine Liebe für die Ewigkeit … Meine Meinung: Man kann Bücher lieben, obwohl man ihre Fehler sieht. Das ist eine Tatsache, die ich schon seit dem ersten Band der Tigerreihe verinnerlicht habe - hege ich doch eine kleine Hassliebe zu der Geschichte um Kelsey, Ren und Kishan. Auf der einen Seite steht die Atmosphärische, die indischen Legenden und Göttergeschichten, die Magie und diese gemütliche Wohlfühlstimmung, die die Bücher immer wieder bei mir auslösen können, während sich auf der anderen Seite die Dreiecksgeschichte, Kelsey und der unüberwindbare Kitsch tummeln. Um es gleich vorweg zu nehmen: Es ändert sich nichts. Wenn überhaupt möglich, wird die Geschichte sogar noch kitschiger und hat mich manchmal wirklich in den Wahnsinn getrieben, aber genauso wenig haben sich die schönen Seiten der Geschichte geändert und man kann das Buch ebenso wie die Vorgänger in einem Rutsch durchlesen und irgendwann nicht mehr zu lesen aufhören. Ganz gleich bei wievielen Sätzen man denkt "Das hätte ich anders geschrieben!" oder "Ach, wie kitschig" - letztendlich liest man weiter. Und liebt ein bisschen weiter. Trotzdem - von allen bisher erschienenen Bänden ist "Schwur des Tigers" in meinen Augen der schlechteste. Das liegt nicht daran, dass es kitschiger wird oder das Ende ein wenig zu klischeehaft ist, sondern lediglich an der Tatsache, dass die Luft für mich ein bisschen raus ist. Das Prinzip ist klar, der Lauf der Geschichte vorherbestimmt und auch wenn einige kleine Überraschungen und sogar auch Tränen dabei waren, hat es ein bisschen gedauert bis ich wieder in die Welt Indiens eintauchen konnte. Womöglich liegt es auch daran, dass einige Wendungen - meine liebsten Details der Geschichte betreffend - mich wehmütig und traurig zurückgelassen haben, aber letztendlich habe ich einfach gemerkt, dass ich weit mehr von den ersten Bänden begeistert war. Auch charaktertechnisch ändert sich nicht allzu viel. Kelsey ist gleichbleibend nervig perfekt, eine Tatsache, die aber bereits vorher bekannt war und mich daher nicht so sehr gestört hat. Ren und Kishan sind ebenfalls zwei völlig perfekt geratene Männer, aber auch das war klar und gehört nun einmal zu der Geschichte. Neben den gewohnten Protagonisten lernt man aber auch einmal mehr einige neue und womöglich auch bereits bekannte Figuren besser kennen, was mir tatsächlich ziemlich gut gefallen hat. Gerade von der Göttin Durga bekommt man plötzlich ein ganz anderes Bild und kann sich besser mit ihr identifizieren. Doch nicht nur Menschen bzw. Götter, sondern auch völlig neue Geschöpfe gibt es in "Schwur des Tigers" zu beobachten und auch hier liegt einer der Pluspunkte der Geschichte - Houck bringt trotz ähnlichem Handlungsablauf immer neue Details mit in die Geschichte, sodass es immer wieder etwas zu entdecken gibt. Der Höhepunkt und die Auflösung der Geschichte sind gelungen. Sie haben mich nicht unbedingt überrascht, aber ich habe bis zum Ende mitgefiebert, ein wenig mitgeweint und mitgelitten. Es gab die ein oder andere Szene, die einem das Herz schwer macht, aber am Ende ist alles, wie es sein soll. Ein wenig zu viel des Guten ist in meinen Augen jedoch der ganze Trubel um Verlobungen, Hochzeit und Kinder - ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass solche Sachen im Laufe des Buches eine Rolle spielen. Vielleicht bin ich in der Hinsicht und im Hinblick auf das Alter ein wenig zu modern eingestellt, aber irgendwie stört mich so etwas in Jugendbüchern meist etwas - so auch hier. Trotzdem ist "Schwur des Tigers" ein würdiger Abschluss, wenn in meinen Augen auch etwas schwächer als seine Vorgänger. Fazit: Mit "Schwur des Tigers" geht eine Hassliebe zu Ende - obwohl auch das noch nicht völlig klar ist, denn man munkelt, dass noch ein fünfter Band erscheinen wird. Colleen Houck schafft es auch in diesem Band mich völlig zu ent- und begeistern, denn obwohl ich viele Dinge der Bücher nicht unbedingt mag, so kann ich am Ende doch nie zu lesen aufhören und verliere mich immer wieder in dieser phantastischen Welt. Mit einem simplen, aber eingängigen Schreibstil, perfekten Figuren und einer Atmosphäre, die einfach nur die Tigerreihe hat, war auch dieser Kurztrip nach Indien einmal mehr einfach nur schön. Mit viel Kitsch und vielen Makeln hier und da und mit dem Blick darauf, dass die Luft ein wenig raus ist, war "Schwur des Tigers" in meinen Augen bisher jedoch der schwächste Band. Für Fans der Reihe definitiv ein Muss!

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Buchgestaltung Mir gefallen sowohl das deutsche Cover, als auch das englische sehr gut. Allerdings passt das Original etwas besser zum Inhalt, da es in diesem Band besonders um das Element Feuer und den Phönix geht und der ist ziemlich gut sichtbar. Auf dem deutschen Motiv sieht man Kelsey und einen der Tiger und wenn man ein wenig rätselt und das mit den anderen Büchern vergleicht, könnte man sogar erahnen, was am Ende passiert. Meinung Deutsche Fans mussten ja schon ein Weilchen auf den vierten Band der Tiger-Reihe warten, aber hat es sich auch gelohnt? Für mich auf jeden Fall. Die Geschichte rund um Kelsey, Ren und Kishan findet nämlich in diesem Buch ein Ende. Zwar hat die Autorin auch noch einen fünften Teil angekündigt, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass er weiter an diese Handlung hier anknüpft. Wahrscheinlich wird es eher eine Art Spin-Off oder Nebengeschichte zu Kishan und seiner Vergangenheit, davon bin ich fast überzeugt. Die Autorin hat meiner Meinung nach mit Schwur des Tigers einen wundervollen und zufriedenstellenden Abschluss gefunden. Man wird direkt auf den ersten Seiten förmlich ins Buch geschmissen. Die Ereignisse des dritten Bandes scheinen noch immer ihre Spuren hinterlassen zu haben und unseren drei Helden blieb nichts anderes übrig, als die Grenzen von Raum und Zeit zu überbrücken, um auch den vierten, wertvollen Kleinod an sich nehmen zu können. Bereits in den ersten Kapitel, erkennt man deutlich: Jetzt wird es ernst. Was in den anderen Bänden noch ein lustiges Abenteuer wird, ist hier ein Kampf auf Leben und Tod. Die Gefahr, die Spannung ist jede Sekunde wirklich greifbar. Kelsey gerät in die Fänge des bösen Gegenspielers Lokesh und nach ihrer Befreiung sehen sie und ihre Tiger sich dem größten Problem von allem gegenüber: Ein Krieg steht an. Wieder einmal hat Colleen Houck es geschafft eine abenteuerliche Reise zu schildern. Die Orte, die Wesen, die Magie – das alles habe ich vom ersten Band an sehr gemocht und es war schön wieder einmal in diese Welt abtauchen zu können. Man merkt deutlich, wie viel Recherche und Phantasie in dem Roman steckt und darin liegt wohl auch eine der größten Stärken der Autorin. Atmosphärisch dicht, folgen wir der Suche nach neuen Geheimnissen und erleben nicht immer nur Schönes. Während sich die Lage zuspitzt, müssen ein paar Figuren ihr Leben lassen und besonders bei einer Person, die man nun über vier Bände kannte, war das sehr traurig. Das Element Feuer steht dieses mal enorm im Vordergrund, denn die Suche nach dem Phönix und die gestellten Aufgaben führen zum letzten Teil des Amuletts. Die Charaktere haben dabei immer wieder Auseinanderansetzungen zu verkraften, die nicht zuletzt auf Keleys Gefühlslage zurückzuführen sind. Ich muss sagen, dass ich Kelsey in diesem Band am wenigstens mochte. Dieses ewige hin und her zwischen ihr, Ren und Kishan hat so manches man an meinen Nerven gezerrt. Besonders, bis sich das Buch dem Mittelteil nähert, muss man eine Menge Gejammer über sich ergehen lassen, aber ab einem gewissen Punkt nimmt das Gott sei dank wieder ab. Ich mochte Ren und Kishan immer sehr gerne und daran hat sich hier auch nichts geändert, weshalb es mir oft schwer fiel zu verbuchen, dass Kelsey die beiden halb wahnsinnig macht. Das hier ist mal wieder so eine Reihe, wo man einfach weiß, mit wem die Protagonistin am Ende zusammen sein wird, dennoch fand ich das Opfer gegen Ende des Buches, welches erbracht wurde, sehr überraschend. Hätte es den Epilog nicht gegeben, dann wäre ich darüber wohl sehr wütend gewesen. Die Autorin hat wirklich mit meinen Gefühlen gespielt, aber am Schluss war ich echt zufrieden mit dem Ausgang. Sicher, dass ein oder andere hätte man besser abrunden können, aber bei der langen Reihe und all den Geschehnissen ist es eben auch erlaubt, Dinge mal nicht zu mögen oder zu hinterfragen und anzuzweifeln. Im Vergleich zu Band drei, den ich am schwächsten von der Reihe fand, wird hier auch weniger gestreckt erzählt und es wird öfter brenzlig und fesselnd. Schwur des Tigers vereint eben noch einmal all das Gute (und vielleicht Schlechte) der Bücher in einem explosivem Finale, das mich öfter mal den Atem anhalten gelassen hat. Meine Probleme hatte ich mal wieder mit Kelseys Unfehlbarkeit und ihrem verdammten Glück, aber trotz der Schwächen wollte ich nicht aufhören zu lesen. Fazit Schwur des Tigers ist ein gelungener Abschluss der Reihe. Bis zum Happy End (das es nicht für alle gibt) ist es ein harter Kampf und manchmal läuft alles etwas zu glatt, aber nichtsdestotrotz kann Colleen Houck wahnsinnig gut Sagen, Mythen und Herzschmerz zu etwas Unterhaltsamen vermischen, das einen nicht mehr so schnell loslässt. Ich habe die Reihe wirklich gerne verfolgt, habe mich geärgert, amüsiert und ein paar Tränchen verdrückt. Wer also Romantasy mag, liegt hier richtig.

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Klappentext: Dreimal haben die neunzehnjährige Kelsey und ihre beiden Tigerprinzen Ren und Kishan sich bereits in lebensgefährliche Abenteuer gestürzt, um die Aufgaben zu lösen, die ihnen die Göttin Durga gestellt hat. Denn nur wenn Kelsey alle magischen Schätze Durgas zusammenträgt, kann die Göttin den Fluch, der auf Ren und Kishan liegt, aufheben. Ihre letzte Prüfung soll Kelsey in den Golf von Bengalen führen, um dort das letzte und wertvollste Kleinod zu bergen. Die Reise dorthin ist gefährlich, und noch bevor sie ihr Ziel erreicht, wird Kelsey von dem dunklen Magier Lokesh entführt. Gelingt es ihr nicht, Lokeshs Klauen zu entkommen, sind all ihre bisherigen Abenteuer vergebens und die Tigerprinzen für immer in ihrem grausamen Schicksal gefangen. Die größte Prüfung aber ist Kelseys eigenes Herz – noch immer weiß sie nicht, ob Ren oder Kishan für sie bestimmt ist. Nur eines ist klar: Wenn sie sich entscheidet, dann ist es eine Liebe für die Ewigkeit … Meine Meinung: Zum letzten Mal ging ich mit Kelsey, Ren und Kishan auf die Jagd nach einem der Schätze der Göttin Durga. Und wieder wurde ich mit jeder Menge Abenteuer belohnt. Wer die vorherigen drei Bände gelesen hat, weiß was einen in diesem vierten erwartet. Ein wahnsinnig tolles und spektakuläres Abenteuer mit jeder Menge individueller Ideen, magischer Orte und Fabelwesen. Auf der anderen Seite muss man sich wieder mit dem Liebesdreieck herumschlagen. Und auch in diesem grandiosen Finale bekommen wir von der Autorin wieder einiges geboten: indische Legenden, menschliche Götter, eine Reise in die Vergangenheit, neue Fabelwesen, faszinierende Orte und natürlich jede Menge Herzschmerz. Der Ablauf aller Bände ist an sich relativ gleichbleibend, dennoch schafft es die Autorin mich jedes Mal mit ihren neu ausgedachten Welten zu begeistern. Schön fand ich, dass die erkämpften Waffen Durgas auch zu etwas nützlich sind und im Finale wirklich benötigt werden. Zur Beruhigung aller Gegner der Liebesgeschichte kann ich sagen, dass sich diese im vierten Band zum Glück in Grenzen hält. Natürlich ist Kelsey wieder total überfordert mit dem Thema, aber sie ist nicht mehr so wankelmütig wie noch in Band 3. Gegen Ende des Buches nimmt die Liebesgeschichte erwartungsgemäß viel Platz ein, wird an manchen Stellen vielleicht ein wenig arg kitschig und bietet am Ende keine großen Überraschungen. Den meisten Lesern dürfte bereits seit langem klar sein, für wen Kelsey sich denn nun am Ende entscheiden wird. *Spoiler* Eine große Überraschung gab es für mich dennoch. Ich hatte in anderen Rezensionen gelesen, dass beide Tiger ihr Happy End bekommen. Dies kann ich nicht so sehen. Ich war schockiert und entsetzt darüber was die Autorin Kishan angetan hat. Ihn einfach so in einer Welt zurückzulassen die er gar nicht kennt, bei einer Frau der er wenig mehr als Respekt gegenüber aufbringt und ohne seine große Liebe Kelsey und seinen über alles geliebten Bruder Ren, war für mich einfach nur grausam anzusehen. Heldenhaft wie Kishan nun einmal ist, opfert er sich für die große Liebe von Ren und Kelsey. Rotz und Wasser habe ich bei dieser Wendung geheult. Auch der Epilog konnte mich nur teilweise besänftigen. Denn wie lange musste Kishan einsam und zurückgelassen leben, ehe er seine Liebe zu Durga entdeckte?!? *Spoiler Ende* Der finale Kampf gegen Lokesh war sehr gut inszeniert und spannend erzählt. Ein weiterer positiver Aspekt des Buches ist, dass man die Göttin Durga auf eine ganz andere Art kennenlernt. Auch wenn es mir zu Anfang ein wenig schwer fiel das Bild der Göttin über das der sterblichen Frau zu legen. Das Ende ließ mich, wie im Spoiler bereits erzählt, emotional durch einige Hochs und Tiefs gehen. Ich konnte nicht fassen was die Autorin einem der Tiger antat und musste Rotz und Wasser heulen. Und das will bei mir schon etwas heißen, da ich bis auf zwei Ausnahmen noch nie bei Büchern weinen musste. Der Epilog dürfte die allermeisten zufrieden zurücklassen. Und auch ich konnte nach ein paar Tagen des Verdauens damit leben. Ich frage mich jetzt nur noch, was in einem fünften Band erzählt werden soll? Handelt es sich um die Fortsetzung der Geschichte des Tigers der Kelseys Herz nicht erobern konnte? Alles andere wäre für mich nur unnötige Geldmacherei! Fazit: Das Buch ist eine deutliche Steigerung zu Band 3 und ein absolut würdiges Finale! Jede Menge Herzschmerz, indische Legenden und Abenteuer ließen mich ein letztes Mal in die Welt von Kelsey, Ren und Kishan eintauchen. Ich habe Rotz und Wasser geheult (warum erfahrt ihr im Spoiler-Part) und mit den Charakteren mitgefiebert. Auf der einen Seite bin ich froh, dass die Reise nun zu Ende ist, auf der anderen Seite trauere ich Indien und diesen beiden wundervollen Tigern hinterher.

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Warum wollte ich dieses Buch lesen? Okay, diese Frage ist bei einem vierten Band schon etwas merkwürdig. Klar ist, dass ich endlich wissen wollte wie die Geschichte ausgeht. Und bevor hier wieder rufe kommen, dass es ja noch einen fünften Band geben wird, ja das weiß ich auch, allerdings soll laut meinen Quellen (englische Blogs) der vierte Band die Geschichte an sich abschließen. Ich glaube was uns im fünften Band erwarten wird bleibt noch ein Rätsel (oder weiß schon jemand mehr?) Meine Gedanken zum Buch Es ist ja schon eine Weile her gewesen, dass ich den dritten Band gelesen hatte, daher waren meine Erinnerungen an die Geschehnisse nicht mehr ganz so gut. Ich denke das ist aber verzeihbar. Bei so etwas hoffe ich ja immer, dass mir die Autorin durch kleine Rückblicke hilft. Doch leider blieb es ein bisschen spärlich mit den Hinweisen und kleinen Rückblicken so dass mir gerade am Anfang wieder einmal der Faden fehlte. Was war geschehen, wie war das Ende. Sicherlich weiß die Autorin nicht, dass wir deutschen Leser wesentlich länger warten mussten um diesen Band lesen zu dürfen aber ein paar Ereignisse hätte ich schon noch einmal gelesen ohne gleich ein Re-Read des dritten Bandes starten zu müssen. Durch Versuch und Irrtum hatte er gelernt, den Wirbel zu kontrollieren und durch die Jahre zu reisen. Wenn er zu schnell lief, betrat er eine unbekannte Zukunft. Machte er einen zu hastigen Schritt rückwärts, hörte die Welt auf zu sein. Der Schwur des Tiger, Seite 9 Nachdem ich mich in Schwur des Tigers wieder etwas hinein gelesen hatte, war es wie nach Hause zukommen. Es war wieder wie auch in den anderen drei Bänden zuvor alles beim Alten. Ich glaube wer die Reihe nicht mochte, der wird bestimmt schon nicht mehr bis hier her gelesen haben, daher gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass wir alle Fans der Reihe sind und somit haben wir uns alle schon mit der Dreiecksbeziehung zwischen Ren, Kishan und Kels abgefunden. Entweder sind wir Liebhaber oder wie in meinem Fall haben wir diese Tatsache einfach akzeptiert. Denn mit dem Dreieckshickhack geht es auch in diesem Band weiter, was aber klar war und mich somit nicht mehr gestört hat. Es war ja etwas mit dem ich mich arrangiert hatte. Dennoch hat es mir im Falle von Ren wieder einmal sehr leid getan. Mein Herz schlägt einfach für ihn und somit konnte er mir in manchen Momenten sehr leid tun. Die Ideen, die Colleen Houck uns in Schwur des Tigers präsentiert hat sind wieder einmal fantastisch und einfach großartig ich konnte mich endlich wieder in diese großartige und wunderschöne Welt flüchten und wollte sie eigentlich gar nicht mehr wieder verlassen. Leider sagt uns das deutsche Cover nicht viel über den Inhalt aus, aber wer das Originalcover kennt, der kann erahnen welchen Wesen wir unter anderem in diesem Band begegnen. Schwur des Tigers konnte wieder mit den Wesen, den Settings und den Abenteuern punkten. Auch das der Bösewicht Lokesh wieder aufgetaucht ist fand ich klasse. Es waren einfach so viele schöne und spannende Momente, so dass ich mir gleich wünschen würde noch einmal in diese Welt einzutauchen. Ich hoffe, dass ich noch einmal mit Band 5, was auch immer uns dann erwartet, in diese Welt eintauchen darf. Abschliessend ist zu sagen, dass … Mit Band 4 ist Colleen Houck ein gute Abschluss gelungen. Sicherlich ist das immer eine Geschmackssache und bestimmt fällt das Ende mit der Liebe für die Jungs, denn je nachdem welches Team man bevorzugt hat wird man glücklich werden. Ich werde an dieser Stelle nicht verraten welches Team sich glücklich schätzen kann, aber ich denke das wissen wir eh alle. Ansonsten muss sich der vierte Band nicht vor den anderen 3 Bänden verstecken. Die Ideen sind wieder toll und unheimlich fantastisch, das ist einfach etwas gewesen, was ich an dieser Reihe liebe, aber Dinge die einem in den letzten 3 Bänden auf die Nerven gegangen sind werden sich hier leider nicht in Luft auflösen. Für mich ist Schwur des Tiger ein guter Abschluss und dennoch bin ich gespannt was Band 5 uns zu bieten hat. Sollte er noch auf deutsch erscheinen werde ich ihn auch noch lesen. Ansonsten hoffe, ich dass wir auch die neue Reihe von Colleen Houck lesen dürfen.

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„Schwur des Tigers“ von Colleen Houck wurde schon sehnsüchtig von mir erwartet und ich bin wirklich froh, dass der Verlag den Band doch noch veröffentlich hat. Denn die Reihe sieht einfach nur großartig im Regal aus. Und auch wenn es hier und da einige kleine Punkte gab, die für mich nicht so ganz optimal gelungen waren, so hatte ich dennoch erneut einige wundervolle und abenteuerliche Lesestunden mit Kelsey, Ren und Kishan. Vielleicht lag es daran, dass ich den dritten Band schon vor geraumer Zeit gelesen haben. Die meisten Punkte waren mir zwar immer noch sehr gut im Gedächtnis geblieben, dennoch hatte ich leichte Startschwierigkeiten. Diese haben sich aber zum Glück nicht lange gehalten. Schnell hatte mich die Autorin wieder gepackt und ich konnte abtauchen in eine fantasievolle und lebhafte Geschichte, die für mich einen ganz besonderen Zauber und Charme hat. Colleen Houck versteht es wahrlich meisterhaft und bildgewaltig eine Welt entstehen zu lassen, die mich als Leser vollkommen fasziniert hat. Die Hintergrundkulisse hat mich erneut so manches Mal staunen lassen. Die Autorin hat eine äußerst blühende Fantasie, die sie dem Leser schmackhaft präsentiert. Genau wie in den Vorgängern entsteht eine Sogkraft, die schnell auf den Leser übergeht. Man muss einfach weiter lesen und kann gar nicht aufhören. Es gab nur eine Sache mit der ich bis gut 3/4 der Geschichte ein wenig zu kämpfen hatte - Kelsey. Ich bin ein Fan erster Stunde von ihr und sie ist eine unheimlich sympathische Figur, die sich im Verlauf der Reihe authentisch weiter entwickelt hat. Aber! Ich hätte sie bei ihrem Verhalten stellenweise einfach nur schütteln können. Auch wenn es zum Teil irgendwie doch nachvollziehbar war, warum sie Dinge tut, die sie eben tut, ging es mir doch ein wenig auf den Keks. Nicht so sehr, dass es der Geschichte ihren Reiz genommen hätte, aber doch schon so, dass es einen leicht faden Beigeschmack hatte. Das Ende hat mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück gelassen. Bereits relativ zu Beginn von „Schwur des Tigers“ musste ich schon mit dem Tränen kämpfen, da die Geschichte anders verlief als ich gedacht und auch gehofft hatte. Doch auch zum Schluss sind bei mir einige Tränen geflossen. Es war ein bittersüßes Ende. Ein nachvollziehbares Ende. Und doch blutete dabei mein Leserherz. Im Original wird es einen fünften Band geben. Ich bin jedoch der Meinung, dass der vierte Band vollkommen als endgültiges Ende ausreicht. Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Geschichte weiter gehen soll und ich bin mir ziemlich sicher, dass ein weiterer Teil mit dem weiteren Verlauf der Geschichte nicht mehr authentisch sein wird. Ein Spin-Off jedoch würde mich sehr freuen und diesen würde ich nur allzu gerne verschlingen. Fazit „Schwur des Tigers“ von Colleen Houck ist zwar nicht der letzte Band der „Tiger Saga“ für mich jedoch ein gelungener Abschluss einer wundervollen und lebhaften Reihe, die mich von dem ersten Band verzaubert und fasziniert hat. Eine Reihe, die unbedingt gelesen werden sollte. Ein wahrer und ganz besonderer Lesegenuss!

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