Leserstimmen zu
Thron in Flammen

Brian Staveley

Thron-Serie (2)

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Nach dem Tod des annurischen Kaisers herrscht Chaos, denn jeder trachtete nach der Macht des unbehauenen Throns und möchte das Land nach eigenen Vorstellungen regieren und lenken. Adare hat herausgefunden, wer ihren Vater ermordet hat und kann voran nur noch an Flucht und Rache denken. Sie will ihr Land unbedingt retten. Auch Ihre Brüder Valyn und Kaden, der Thronerbe versuchen das Land vor dem sicheren Untergang zu bewahren. Um sein Land zu retten wagt sich Kaden auf gefährlichen und Uralten Magischen Pfaden, denn er ist auf der Suche nach Informationen, die ihm helfen können die Welt vor schrecklichem zu bewahren. Schon der erste Roman der Thron Serie, “Der verlorene Thron“ konnte mich überzeugen und es ist Brian Staveley tatsächlich gelungen mich mit „Thron in Flammen“ noch mehr zu begeistern und mitzureißen. Der zweite Band knöpft, wie so oft nahtlos, an den Vorgänger an, sodass man sich direkt wieder im Geschehen der Geschichte befindet. Wurde im ersten Band auf die möglichen Konflikte und auf die verschiedenen zentralen Figuren eingegangen. Wird im zweiten Teil vor allem auf die Früchte der im ersten Band stattfindenden Intrigen eingegangen. Dabei deckt der Autor jedoch noch nicht alle Früchte auf baut absolut überraschende Wendungen ein, sodass ich stellenweise wirklich geschockt war und einfach nicht aufhören konnte mit dem Lesen, da ich unbedingt wissen wollte, wie sich die Situation und der Konflikt entwickelt. Die Ideen die der Autor nach und nach in die Geschichte einbettet sind einfach absolut kreativ und haben mir des Öfteren positiv überrascht. „Thron in Flammen“ ist deutlich spanender als der Auftaktband und auch die Handlung nimmt deutlich an Fahrt auf und so flogen die fast 1000 Seiten einfach nur so dahin. Trotz der hohen Seiten zahlen konnte ich also absolut keine Längen in der Geschichte feststellen und dem Autor ist es gelungen die Spannung bis zum Ende hin konstant zu halten. Ich war mir einfach nie sicher wer wirklich Freund und wer Feind von dem Geschwistern ist und so habe ich einfach allen Figuren misstraut und ihnen etwas Böses unterstellt. Trotz meinem absolut schlechten Namensgedächtnis konnte ich alle Namen auch im zweiten Band noch super auseinanderhalten und sie mir auch merken. Zwar sind die Namen alle sehr exotisch angehaucht, doch sind sie nicht all zu kompliziert und zum Glück ähneln sich die Namen auch nicht. Durch die bildgewaltige Sprache und die kurzen und prägnanten Sätze gelingt es dem Autor weiter Spannung aufzubauen und so kam ich einfach nicht umhin mit zu fiebern. Ich bin nie über einzelne Wörter gestolpert, denn es gelingt Staveley perfekt die phantastischen Begriffe in die Geschichte einzubetten. Spielten im ersten Band vor allem Valyn und Kaden eine zentrale Rolle erhält auch Adare in „Thron in Flammen“ deutlich mehr Platz in der Geschichte, sodass ein gewisses Gleichgewicht zwischen den Geschwistern herrscht und man nie das Gefühl erhält, dass ein Geschwisterteil wichtiger als die anderen Geschwister ist. Alle drei verfolgen das gleiche Ziel. Jedoch besitzen alle unterschiedliche Mittel und Methoden, sodass sich die Geschwister teilweise selbst im Weg stehen und sich das Leben ungewollt und nicht bewusst schwer machen. Ich konnte die verschiedenen Vorgehensweisen der Geschwister absolut nachvollziehen und empfand keine als unpassend oder absurd. Des Weiteren konnte mich die Charakterentwicklung überzeugen, denn es gelingt dem Auto die inneren Konflikte der Geschwister authentisch darzustellen. Sie wollen dem Reich gerecht werden und stehen daher oft vor einem inneren Konflikt, da sie bei jedem Schritt ihre Entscheidungen Abwegen müssen und auch das ein oder andere Mal Entscheidungen treffen müssen, die sie eigentlich zu tiefst verabscheuen. Alle Figuren müssen ihre Ängste aber auch ihre Eitelkeit überwinden und mit sich kämpfen. Alles in allem ist „Thron in Flammen“ ein grandioser zweiter Band, der durch Spannung und überraschenden Wendungen besticht. Auch die Entwicklungen der Figuren konnten mich überzeugen und ich kann es gar nicht mehr abwarten den dritten Teil der Reihe zu lesen.

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Dies ist die Geschichte von drei Geschwistern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ihr Vater, der Kaiser, ist bei einem Attentat ums Leben gekommen, hinter dem eine ganze Verschwörung zu stecken scheint. Lediglich Adare, das älteste Kind des Kaisers, weilt noch in Annur, doch da sie eine Frau ist, kommt sie als Thronfolge nicht in Frage. Sie hat als Finanzminsterin zwar Einfluss, doch regiert wird das Land vom Kenerang Ran Il Tornja. Gemeinsam decken sie die Verschwörung auf und sorgen dafür, dass der Hohepriester Intarras hingerichtet wird. Doch letztlich ist es der verschiedene Kaiser selbst, der die Verschwörung aufdeckt und Adare muss feststellen, dass sie sich mitten in dieser Verschwörung befindet. Der Erbe des unbehauenen Throns ist Kaden, der sich zum Zwecke seiner Ausbildung in einem weit entfernten und sehr abgelegenen Kloster befand. Dieses Kloster wurde nun von den Verschwörern gegen den Thron komplett ausgelöscht. Der jüngste der drei ist Valyn, der als einziger seinen Werdegang selbst bestimmen konnte und seine Ausbildung als ein Kämpfer der Elitetruppe Kettral beendet hat. Seine erste “Mission” ist keine, die der Horst genehmigte und so gilt er, seit er mit seinem Geschwader in die Berge flog, um seinen Bruder, den Kaiser zu retten, als Verräter. Sie kamen jedoch zu spät, um das Kloster zu retten, wohl aber Kaden, der mit ein paar Mönchen, Triste und der Attentäterin Pyrre durch die Berge streifte und von den Verschwörern und einem anderen Kettral-Geschwader verfolgt wurde. Das Buch setzt nun nahtlos an diese Geschehnisse aus Band eins an: Kaden und Valyn bestreiten den ersten Teil des Weges gemeinsam. Kaden möchte bei den Ischien Informationen über die Csestriim und die Verschwörung sammeln, da Valyn nicht durch die Tore gehen kann, trennen sich ihre Wege schnell wieder. Sie verabreden, sich in Annur zu treffen, doch unterwegs dorthin werden beide immens aufgehalten. Adara ihrerseits ist geschockt von ihrer Erkenntnis und ihrem Beitrag zu den aktuellen Ereignissen und schleicht sich aus dem Palast, um ihrerseits einiges wieder gut zu machen, dabei trifft sie auf interessante Verbündete. Die Geschichte um die drei Erben des Kaisers hat mir sehr gut gefallen. Alle drei sind sympathische und gefestigte Charaktere, die wissen, was sie wollen und dabei verfügt jeder über einen ganz anderen Charakter, der auch von deren Ausbildung herrührt. Die Verschwörung, die hinter dem Attentat steckt, ist zwar nun aufgeklärt, doch die politische Sitiation in Annur ist alles andere als gefestigt. Um das Reich zu retten, hat jeder der drei Geschwister seine eigene Strategie. Zwar hat es den Anschein, dass die drei zueinander halten würden, doch ob das bei deren Unterschiedlichkeit möglich ist, wird sich zeigen. Die Geschichte ist auf diese Weise jedenfalls sehr spannend aufgebaut, da man zu keinem Zeitpunkt sagen kann, wer und wie letztlich den unbehauenen Thron für sich in Anspruch nehmen wird. Ähnlich wie im ersten Band hat jeder der drei Geschwister einen eigene Erzählperspektive, die sich mehr oder weniger abwechseln. Der Großteil liegt immer noch bei Valyn und Kaden, doch auch Adare kommt wesentlich öfter zum Zug. Schön war, dass einige Perspektiven sich zwei Mal überschnitten, in dem sich zwei Geschwister begegneten. Dies hat noch einmal deutlich gemacht, in welchem Zwiespalt sie zueinander stehen. Zudem ist eine vierte Perspektive hinzugekommen: Gwenna. Dies ist der Teilung des Geschwaders geschuldet. Da ihr Teil des Geschwaders auch in wichtige Ereignisse und Entwicklungen involviert war, ist dies ein geschickter Schachzug vom Autoren gewesen, um zu ermöglichen, dass der Leser maximal über die Entwicklungen informiert ist. Zudem ist Gwenna ebenfalls ein sehr interessanter Charakter, der von außen ganz anders wirkt, als von innen. Wenn dies im Folgeband beibehalten wird, bietet diese vierte Perspektive Potential für weitere interessante Entwicklungen. Ich bin gespannt! Das Ende ist hier ebenfalls in allen Perspektiven abgeschlossen. Da das Überleben von einer Vielzahl von Charakteren nicht eindeutig war, hat der Autor ein letztes Kapitel angehängt, wo er nur recht vage deutlich macht, wie es für die Protagonisten ausgegangen ist. Dies hat mir sehr gut gefallen, denn er hätte das Buch auch mit einem Cliffhanger enden lassen können, aber so ist es zum einen eine rundere Sache, zum anderen würde ein evtl. Lesen des Klappentextes des letzten Bandes sonst zu viel verraten. Außerdem ist es auch mal ein gutes Gefühl nicht so in der Luft hängen gelassen worden zu sein. Das Ende ist ansonsten auch sehr gut gewählt, da es auf den zwei Schauplätzen zu einem Kampf/einer Schlacht kam und somit die Spannung besonders hoch war. Zu guter letzt gab es dann in einer Perspektive noch eine interessante Enthüllung! Die Grundlagen für einen gelungenen, spannenden letzten Band sind somit gelegt. Das einzige was ich diesem Buch ankreiden würde, ist dass es etwas zu lang geraten ist und dass der Gefühlsaspekt hier etwas zu kurz kommt. Ich bin absolut kein Freund von kitischigen Liebesbeziehungen, aber manchmal peppt eine Romanze eine Geschichte etwas auf. Im ersten Band war dies ja auch der Fall, denn sowohl Valyn als auch Adare hatten eine irgendwie geartete Liebschaft – sogar Annik! In diesem Buch fehlt der Aspekt beinahe völlig, was ich zum einen etwas schade finde zum anderen auch etwas unplausibel, da es sich hier ausschließlich um junge Menschen handelt, die sich in der Blüte ihres Lebens befinden. Aber gut, es gab einige Andeutungen und somit ist Potential für das letzte Buch vorhanden! Fazit: Dieses Buch hat alles, was das Fantasy-Herz höher schlagen lässt: Gut ausgearbeitete sympathische Charaktere, deren Verhalten dennoch nicht vorhersehbar ist, politische Intrigen, die noch nicht gänzlich offen zu Tage treten, verschiedene Mächte, die lang verloren geglaubt wieder auferstehen um mitzumischen und vor allem eine Rahmenhandlung. Letzteres fehlt manchen großen Fantasy-Sagen völlig! Was in diesem Buch etwas fehlte, was im ersten noch vorhanden war, ist der Gefühlsaspekt, aber das kann ja wieder kommen! Bisher gefällt mir die Trilogie ausgesprochen gut!

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Valyn lächelte."Dabei habe ich gerade erst bemerkt, dass ich unsere Ausrüstung auf der anderen Flusseite vergessen habe." Ich mag es wenn man beim zweiten Band nahtlos weiterlesen kann. Hier klappt das wunderbar. Während Kaden und Valyn im letzten Band endlich zusammen getroffen sind, steht fest das sie auf schnellstem Wege nach Annur zurück müssen. Kaden will jedoch zuerst zu den Ischien, er will von ihnen noch immer lernen wie er am Schnellsten durch die Tore reisen kann. Leider klappt nicht alles so reibungslos wie sie geplant haben. Da sie nun ausreichend Kettral zum fliegen haben machen sie sich auf den Weg, doch leider werden sie angegriffen und müssen in den Bergen Zuflucht suchen. Gut das es dort ein Tor gibt. Kaum angekommen machen sie eine schlimme Entdeckung. Das Tor ist da, aber auch die stummen Zeugen von damals. Ihr Glück ist auch nicht von langer Dauer denn der Floh und sein Geschwader hat sie aufgespürt und Jagd sie durch die Höhlen. Kaden, Triste und Tan flüchten durch das Tor zu den Ischien. Dort werden alle drei gefangen genommen und Triste wird grausam gequält. Zeitgleich hat Adare ihren schlimmen Fehler bemerkt und sich heimlich aus dem Schloss gestohlen, sie verfolgt einen wagemutigen Plan der sie das Leben kosten kann wenn er scheitert. Wie im Band zuvor mag ich Kaden und Valyn am meisten. Kaden ist mir dabei sogar einen Ticken lieber, er ist für mich der wandlungsfähigste Charakter. Valyn ist vorausschaubarer aber man muss ihn auch einfach mögen. Mit Adare, obwohl sie eigentlich gut handelt, werde ich irgendwie nicht so richtig warm. Wie schon zuvor hat auch dieses mal Brian Staveley ein tolles Fantasy Werk geschaffen. Die Charaktere sind interessant und es kommt auch wieder eine Menge an Action vor. Mit gewohnt detaillierten Bildern und einem leicht lesbaren Schreibstil rundet sich alles ab. Mir hat der erste Band ja schon sehr gefallen, der zweite konnte den Standard halten. ich bin schon gespannt wie es weitergehen wird. Für Fans von Fantasy mit einer durchdachten Handlung, zahlreichen gut ausgearbeiteten Charakteren und neuen Ideen ist dieses Buch ein Genuss. Thron in Flammen erhält 4 von 5 Sternen

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INHALT Das Kaisserreich Annur ergeht sich in Lügen und Intrigen. Außen sammeln sich Armeen und innen die Feinde der malkeenischen Herrscher. Während sich die Wege der Brüder Valyn und Kaden zumindest für eine kurze, abenteuerliche Zeit kreuzen, muss Adare sich fragen, welcher ihrer Soldaten ihr wirklich treu ergeben ist und ob ihre Brüder noch leben. Und dann trifft die annurische Prinzessin eine Entscheidung, die die bisher bekannte Ordnung in Frage stellt. Wer ist den drei jungen Erben ein guter Berater? Und welches Spiel spielen die Cestriim? FAZIT So aufregend wie “Der verlorene Thron” zu Ende ging, so spannend geht es in “Thron in Flammen” weiter. Die Intrigen um den annurischen Thron nehmen ganz neue Dimensionen an, als Leser lernt man viele neue Charaktere kennen, bei denen man sich fragen muss, ob man ihnen trauen kann. So sympathisch sie auch scheinen mögen. Der flüssige, angenehme Schreibtstil von Staveley sorgt dafür, dass die Seiten nur so an mir vorübergeflogen sind. Die grundlegende Spannung wird durch den Perspektivenwechsel zwischen Adare, Valyn und Kaden wie in Band 1 gesteigert. Brian Staveley ist es wieder gelungen nicht nur seinen Hauptcharakteren Leben einzuhauchen (mein heimlicher Favorit ist ja die Kettral Gwenna ;) ), sondern eine lebendige Welt voll unterschiedlicher, komplexer Charaktere zu schaffen, die fesselnd und interessant sind und dabei echt wirken. Ich konnte die beschriebenen Szenen und Lebewesen vor meinem inneren Auge quasi sehen. Ich kann nur sagen: Ganz klare Leseempfehlung für Fans gelungener High-Fantasy<3

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Nachdem mir bereits das Debüt des Autors "Der verlorene Thron" gut gefiel, musste ich natürlich wissen wie es weiter geht und gespannt begann ich zu lesen. Auch in diesem Teil, der dort beginnt wo Band eins endete, geht es um die drei Geschwister Kaden, Valyn und Adare, die Erben von Kaiser Sanlitun, dem ehemaligen Herrscher von Annur. Die Geschwister befinden sich auf der Flucht. Während Adare festgestellt hat, dass ihr Geliebter der Mörder ihres Vaters ist und sich einer Pilgergruppe anschließt, versucht Valyn einen wilden Barbarenstamm zu bezwingen. Werden sie ihre Ziele erreichen? Und wird es Kaden gelingen das Erbe seines Vaters anzutreten? Die seitenstarke Handlung wird uns wieder über drei Erzählstränge näher gebracht, da wir immer mal ein Geschwister begleiten. Dies tun wir über einen beobachtenden Erzähler. Der Autor hat hier eindeutig mehr auf das Gleichgewicht der Erzählstränge geachtet, denn wir erfahren von jedem, der drei Hauptakteure ungefähr gleich viel. Das Tolle an Brian Staveley ist, dass er es schafft mit kurzen, prägnanten Sätzen seine Welt und die handelnden Charaktere sehr bildhaft zu beschreiben. Er verwendet keine verschachtelten und ewig langen Sätze, was das Lesen sehr vereinfacht. Gerade die Bildgewalt dieses Fantasyromans hat es mir angetan, da man keine Vorstellungsschwierigkeiten hat. Zudem merkt man, dass sich die Figuren weiter entwickeln, egal ob Haupt- oder Nebenfigur. So etwas ist mir immer sehr wichtig. Auch hier bekommen wir wieder Gewalt, Intrigen, Machtgehabe und Action geboten, was das Buch spannend macht. An die etwas merkwürdigen Namen habe ich mich nach dem ersten Teil gewöhnt. Dem Buch vorangestellt ist eine wunderschöne Übersichtskarte, die mir echt gut gefällt. Leider vermisse ich auch hier wieder ein Personenregister. Es gibt nur eine Übersicht über die Götter und Völker der dargestellten Welt. Fazit: Eine Fortsetzung, die dem Erstling in nichts nachsteht. Wer den ersten Teil mochte, der darf auch hier gern zugreifen. Für meinen Geschmack sollte man den Vorgänger kennen, sonst hat man bestimmt Verständnisschwierigkeiten. Lesenswert!

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Inhalt Seit sie herausgefunden hat, wer ihren Vater ermordet hat, ist Adare – die Tochter des annurischen Kaisers Sanlitun – auf der Flucht, der Unbehauene Thron ist ihren Feinden in die Hände gefallen. Gleichzeitig verfolgen Adares Brüder, Valyn und Kaden, ihre eigenen Pläne: Valyn geht ein Bündnis mit den verfeindeten Barbarenhorden aus dem Norden ein, und Kaden wandelt auf uralten magischen Pfaden, um das Geheimnis zu ergründen, das Annur seit Jahrhunderten vor dem Bösen beschützt. Ein Geheimnis, von dem das Schicksal der gesamten Menschheit abhängt ... (Quelle: Heyne) Cover Wie auch schon das Cover vom ersten Teil, gefällt mir auch dieses wieder unglaublich gut. Es passt zu einem Fantasyroman und spricht mich total an. Meinung Der erste Tel dieser Reihe (Der verlorene Thron) hat mir schon richtig gut gefallen und ich war total gespannt auf die Fortsetzung. Auch "Thron in Flammen" ist wieder ein sehr umfangreicher Wälzer mit knapp unter 1000 Seiten. Das schockt mich ja erst immer, wenn Bücher so dick sind, aber die Sorgen waren hier ganz unbegründet! ^^ Zwar habe ich für's Lesen tatsächlich einige Zeit gebraucht, aber das lag eher daran, dass ich wenig Zeit hatte und nicht an der Story. Diese war nämlich richtig spannend. Sie setzt die Geschichte aus Band eins super fort und ich klebte richtig im Buch fest. Die Charaktere sind immer noch total wundervoll und ich habe sie alle sehr lieb gewonnen. Man trifft in der Story sowohl auf alte Bekannte, als auch auf ganz neue Charaktere. Toll. So hat es mir unglaublich viel Spaß gemacht sie alle durch die Geschichte zu begleiten und ihren Werdegang zu verfolgen. Ich habe mit ihnen gezittert, gebangt und auch geweint. Dadurch, dass die Charaktere auch hier wieder über das ganze Königreich verstreut sind, hat man verschiedene Handlungsorte, an denen auch immer was los ist. So habe ich immer gehofft, dass sich die Charaktere irgendwann wieder treffen und sich alles auflöst. Die Spannung der Story hat sich so wirklich bis zum Schluss gehalten. Stellenweise habe ich so extrem mit den Charakteren mitgebibbert und war echt verzweifelt, weil sich das alles nicht so entwickelt hat, wie ich mir das gewünscht hätte. Ich freue mich schon jetzt wahnsinnig auf den nächsten Band der Reihe!!! Fazit "Thron in Flammen" ist eine fantastische Fortsetzung, die mich, wie der Vorgänger auch schon, unglaublich gut unterhalten hat.

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Während ich beim ersten Band ein paar Startschwierigkeiten hatte, ging es diesmal von Anfang an richtig zur Sache und ich konnte von der ersten Seite an mitfiebern. Es geht nahtlos mit den Ereignissen aus Band 1 weiter und Brian Staveley hat der Geschichte eine gute Ausgangsposition für das Weiterspinnen der Ereignisse verpasst. Diesmal fand ich die Aufteilung der drei Handlungsstränge sehr gelungen; es kam niemand zu kurz und im letzten Drittel wurde sogar noch ein spannender vierter Strang eingeführt. Es kommt zu spektakulären Begegnungen zwischen den Figuren, aber im Prinzip bleibt der Autor seiner dreigeteilten Erzählweise treu und steigert mit seinen cliffhangerartigen Übergängen permament das Tempo und die Spannung. Inhaltlich konnte er mich mit völlig unerwarteten Wendungen und einigen sehr innovativen Entwicklungen überzeugen und zum Staunen bringen. Auch meine ich, dass diesmal nicht ganz so grausame Szenen vorkommen wie im Band 1. Wobei natürlich schon immer noch genug Blut fließt, das sollte gesagt sein. Die Figuren werden sehr schön beleuchtet und wir erfahren genug von ihrem Innenleben, um ihre Entwicklung verfolgen und ihre Handlungen nachvollziehen zu können. Sie haben Entscheidungen zu treffen, die sehr folgenreich für ein großes Volk sind und dementsprechend machen sie es sich nicht einfach. Dass zwischen den Geschwistern eine große Distanz besteht und der Leser die drei so viel besser kennt, als sie einander gegenseitig, macht das Lesen noch einmal einen Tick interessanter. Mit seiner griffigen, wort- und bildgewaltigen Sprache hat Brian Staveley mir ein tolles Leseerlebnis beschert. Da die verschiedenen Völker und Begriffe mir nun schon ein Begriff waren, fühlte ich mich davon nicht so erschlagen wie im ersten Band. Im Gegenteil, inzwischen hab ich das Gefühl, das Who-is-who des annurischen Kaiserreiches ganz gut zu beherrschen. Und das ist auch gut so, denn der Band 3 dieser Reihe mit dem Titel "Thron der Götter" ist schon angekündigt und wird ganz sicher auf meinem Lesetisch landen.

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Nachdem Brian Staveley in"Der verlorene Thron" im großen Stil eine Einführung in seine Welt und Charaktere gemacht hatte, konnte er nun im zweiten Band endlich die Früchte dieser Vorbereitung ernten und eine wirklich grandiose Fantasy Geschichte schreiben. Die Story setzt nahtlos am Ende des ersten Buches ein und die Geschichte nimmt sehr schnell Fahrt auf. Wie zu erwarten trennen sich die Handlungsstränge wieder auf und wir verfolgen den Gang der Handlung aus der Sicht der drei Geschwister, wobei nun auch Adare, die mir zu wenig im ersten Band vorkam, mehr am Geschehen beteiligt ist. Besonders gut hat mir dabei die Diversität im Vorgehen der Geschwister gefallen. Sie verfolgen in etwa alle das gleiche Ziel, jedoch mit unterschiedlichen, teils sich entgegengesetzten Vorgehensweisen, die jedoch alle logisch erklärt werden und man es selbst als Leser schwer hat, zu entscheiden, was der richtige Weg ist, da keiner wirkliche Mängel aufweist. Genauso verhält es sich bei den Antagonisten, Gut und Böse sind nicht klar auszumachen und jede Agenda ist in sich stimmig und durchaus vertretbar. Ich bin ein Fan dieses "grauen" Erzählstils, der mich sehr an George R.R. Martin und Daniel Abraham erinnert. Zur Geschichte selbst will ich eigentlich nicht zu viel verraten, nur erwähnen, dass das Tempo auch hier gestimmt hat und keine Langeweile aufkam und es schwer fiel das Buch beiseite zu legen. Das Ende war ebenfalls gut geschrieben und bietet einen guten Ausgangspunkt für den dritten Band. Insgesamt hat mir "Der verlorene Thron" um einiges Besser gefallen, als der erste Band, der allerdings mit enormen Aufwand die drei Hauptcharaktere etablierte, um nun ein Fantasyfeuerwerk vom Zaun zu brechen. Eines der besten Bücher des Jahres für mich. - See more at: http://gosureviews.blogspot.de/2015/12/thron-in-flammen-von-brian-staveley.html#sthash.qEwe0C0x.dpuf

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