Leserstimmen zu
Tanz in den Tag

Katherine Pancol

Muchachas (1)

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Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen. Hier hat mich das wunderschöne Cover dazu bewogen, mir den Klappentext durchzulesen, der mich dann endgültig für den Roman eingenommen hat. Wie gut das Cover tatsächlich zu der Geschichte passt, habe ich allerdings erst im Nachhinein erkannt, denn jede der Figuren auf dem Cover ist eine der Frauen, um die es in der Geschichte geht. Mittlerweile bereue ich, dass ich nicht noch mehr Romane von der Autorin gelesen habe, denn Katherine Pancol erschafft authentische Figuren, von denen man das Gefühl hat, dass sie einem jederzeit im wahren Leben über den Weg laufen könnten. Das habe ich in ihrem Roman besonders geschätzt, denn so war es mir möglich, die Gedanken, Gefühl und Handlungen der Figuren zu verstehen und damit auch eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Deswegen war die Lektüre für mich wie ein Zusammensein mit guten Freunden. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist die Individualität der Figuren, keine gleicht der anderen, auch das hat viel zur Authentizät der verschiedenen Charaktere beigetragen. In diesem Teil geht es um Stella und ihren Sohn, die den anderen Figuren auf die ein oder andere Art und Weise über den Weg läuft. Stella als Figur habe ich sehr gemocht und hätte sie nur zu gerne das ein oder andere Mal in den Arm genommen und beschützt, denn sie und ihre Mutter werden von Stellas Vater misshandelt und können sich ihm aus verschiedenen Gründen nicht entziehen. Ich markiere mir gerne schön geschriebene Passagen in Büchern durch schmale Post-its. Das habe ich auch hier getan und dafür ist sage und schreibe ein ganzer Block dafür drauf gegangen. Dadurch, dass mir die Figuren sehr nahe waren und Katherine Pancol so gefühlvoll und tiefgehend schreibt, bin ich sehr schnell über die Seiten geflogen. Die Autorin hat mich komplett in die Geschichte gezogen und es ist mir sehr schwer gefallen, die Geschichte zwischendurch für das ein oder andere unterbrechen zu müssen. Ich bin freue mich daher sehr darüber, dass die Geschichte der erste Teil einer Trilogie ist und kein Einzelband. Ich bin sehr gespannt darauf, wie die Geschichte weitergeht. Ich kann Euch nur den Rat geben, Euch von dem blumigen Cover nicht abschrecken zu lassen, denn die Geschichte ist alles andere als leichtes und fröhliches Chick-Lit. Ich möchte hier auch darauf hinweisen, dass Stellas Geschichte den ein oder anderen triggern könnte, der schon mal Erfahrung mit Misshandlung gemacht. Fazit: Ich habe hier liebend gerne 5 Sterne vergeben. Mich hat die Autorin mit diesem Roman absolut für sich eingenommen und ich werde mit auch alle (!) anderen Bücher von ihr anschauen.

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