Leserstimmen zu
Die Falle

Melanie Raabe

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Guter Debütroman von Melanie Raabe

Von: Diana

10.04.2017

Die Falle von Melanie Raabe ist am 9. März 2015 im btb Verlag erschienen. Die gebundene Ausgabe hat 352 Seiten und kostet 19,99 €. In dem Roman geht es um die erfolgreiche Schriftstellerin Linda Conrads, die seit über 10 Jahren in einer Villa am Starnberger See lebt und keinen Fuß vor die Tür gesetzte hat, damit ist sie ihren Fans und der Presse ein großes Rätsel. Niemand weiß, dass sie vor vielen Jahren ihre jüngere Schwester Anna tot vorgefunden hatte und den Mörder flüchten sehen. Der Mörder wurde nie gefasst und sein Gesicht verfolgt sie in ihren Träumen, deshalb ist sie über alle Maßen geschockt, als sie SEIN Gesicht nach all der Zeit im Fernsehen sieht - einen bekannten Journalisten. Linda schmiedet einen Plan um dem Mörder eine Falle zu stellen. Sie schreibt ihren ersten Krimi und beschreibt darin die Bluttat an ihrer Schwester und versucht nun den Mörder in ihr Haus zu locken um ihm ein Interview - das erste seit vielen Jahren - zu ihrem neuem Buch zu geben um ihn in eine Falle zu locken. Melanie Raabe hat einen flüssigen Schreibstil und ich war mit den 352 Seiten schnell durch mit dem Lesen. Außer der eigentlichen Handlung wird auch teilweise die aus dem neuen Buch der Protagonistin erzählt, die die Mordnacht ihrer Schwester wiedergibt. Somit erfährt man mehr Einzelheiten und bekommt einen guten Einblick in das Gefühls- und Seelenleben von Linda Conrads. Verwirrend und nicht so ganz nachvollziehbar war für mich, dass Linda plötzlich von jetzt auf gleich ihr Haus verlässt, nach all den Jahren, in denen sie sich verschanzt hatte, ich persönlich hätte mir das schwieriger vorgestellt... Am Ende hätte ich mir etwas mehr Spannung erhofft... Trotzdem kann ich den Thriller von Melanie Raabe weiterempfehlen.

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Ich habe mich immer gefragt,was dieser ganze Hype um Frau Raabe's Debüt eigentlich sollte. Die Falle wurde überall hochgelobt und bei allzu verherrlichten Büchern gehe ich immer erst etwas auf Abstand und werde umso kritischer. Letzten Endes kam ich aber wohl doch nicht um die Falle herum. Und ich muss mich leider, oder sollte ich sagen zum Glück, den ganzen positiven Stimmen anschließen. Die Autorin hat es geschafft, mit wenigen Personen eine fesselnde Geschichte zu konstruieren.Die Autorin Linda Conrads versucht dem Mörder ihrer Schwester eine Falle zu stellen, doch im Laufe des Lesens merkt man, wie Linda immer unsicherer zu werden scheint und man merkt, dass es um die geistige Gesundheit von Frau Conrads nicht so gut bestellt ist. Hat sie sich am Ende das Ganze etwas nur ausgedacht? Fesselnd geschrieben vom Anfang bis zum Ende, auch wenn mir das Ende etwas zu schnell, etwas zu strukturiert begegnet ist. Mein Fazit Die Falle ist wirklich ein guter Thriller. Ein Thriller, den ich wärmstens empfehlen kann.

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Tolles packendes und spannedes Buch!

Von: Susanne RUPP aus Essen

22.09.2016

Dieses Buch war von der ersten Seite an toll zu lesen. Ich wusste nie genau, wem glauben zu schenken war und wer hier wem eine Falle stellt. Wirklich super Buch!

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Überbewertet

Von: Sandra P.

11.09.2016

Ich kann die Meinung der meister Leser leider nicht teilen. Es gelang der Autorin bis zum Schluss nicht, einen breiten Spannungsbogen aufzubauen. Zu Vieles Vorhersehbar, zu Vieles immer und immer wieder durchgekaut. Ein Gemisch aus Liebes- und Lebensgeschichte mit einem Schuss "möchte-gern-Krimi". Leider für echte Krimi-Leser nicht geeignet.

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Das beste Buch seit langem!

Von: Bianca aus Frankfurt

07.08.2016

Als Bücherwurm muss ich, nachdem ich das Buch soeben zu Ende gelesen habe, meine absolute Begeisterung aussprechen. Danke, danke, danke für diese vom ersten Moment an, packende und spannende Geschichte. Ich freue mich auf weitere Bücher von Melanie Raabe. Sie haben einen neuen Fan!

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Meine Meinung: Ich habe von dem Buch nicht viele Meinungen gehört, aber die Meinungen, die ich gehört habe, haben mich so neugierig gemacht, dass ich es unbedingt lesen wollte. Das Cover ist sehr schlicht und dunkel gehalten. Dennoch gefällt es mir sehr gut, da es gut zum Buch passend. Was mir ab dem ersten Satz aufgefallen ist, ist der Schreibstil der Autorin. Sie schreibt sehr besonders und verwendet sehr kurze Sätze. Durch den Stil wirkt das Buch noch ein bisschen gruseliger und spannender. Geschrieben ist das Buch in zwei Perspektiven. Zum einen aus der Ich-Perspektive von Linda und zum anderen geht es um ihr Buch, ein Buch im Buch sozusagen. Für mich ist das Buch kein Roman, sondern eher ein Thriller. Denn für ein Roman ist, meiner Meinung nach, viel zu spannend und hat zu viele Thrillerelemente. Das Buch ist gerade zum Anfang und am Ende unheimlich spannend. Beim lesen entwickelt man einen Sog, sodass man es nur schwer weglegen kann. Zwischendrin gab es leider eine Durststrecke. Es passierte nicht wirklich etwas und zog sich daher. Ansonsten ist das Buch aber ein Pagetuner und macht super viel Spaß zu lesen. Mit der Protagonistin Linda hatte ich zu Beginn so meine Probleme. Ich wurde nicht warm mit ihr. Kam mit der Zeit aber immer besser zu recht mt ihr. Fazit: Insgesamt ist "Die Falle" ein wirklich spannendes Buch, das ich im Genre der Thriller einordnen würde. Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen und auch die Idee hinter dem Buch konnte mich packen.

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Extrem spannendes Verwirrspiel!

Von: SBS aus RLP

13.05.2016

Linda ist 38, eine erfolgreiche Autorin, verlässt seit elf Jahren, kurz nach der Ermordung ihrer Schwester, ihr Haus nicht mehr. Sie hat alle früheren Kontakte abgebrochen und nur noch wenige Kontakte zur Außenwelt. Ihr Leben mit ihrem Hund in diesem Haus ist nicht einfach, doch sie schreibt weiterhin ihre Bestseller und lebt recht friedlich, bis sie eines Tages den Mörder ihrer Schwester im Fernsehen sieht. Nun startet sie einen Plan, um den Mann in ihr Haus zu locken und zu überführen. Sie muss erfahren warum er ihre Schwester tötete und mit diesem Kapitel abschließen. Monatelange Vorbereitungen und Anstrengungen folgen, doch wird sie ihn in ihr Haus locken und tatsächlich zu einem Geständnis bewegen können? Oder stellt sie sich unwissentlich selbst eine Falle?! Ein rundum gelungenes Verwirrspiel, welches mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugte. Doch nicht nur die Protagonisten sind ständig verwirrt, auch der Leser weiß irgendwann nicht mehr was er noch glauben darf und was reine Phantasie ist. Besonders hervorzuheben ist der außergewöhnliche Schreibstil, sowie die gelungene Buch-im-Buch-Idee, welche hier besonders überzeugend war, die Geschichte vorantrieb und absolut ins Gesamtkonzept des Buches passte. Schön war, dass der Schreibstil des Buches im Buch anders war, viel direkter und weniger subtil, aber mindestens genauso spannend. Hervorragend wurden die Selbstzweifel und Zerrissenheit der Protagonistin dargestellt. Ihre psychische Labilität wurde auch mit dem Schreibstil, seiner vorübergehenden stakkatoartigen Form, extrem authentisch dargestellt und auch Kleinigkeiten wie Landschaftbeschreibungen oder ihre Vorbereitungen auf das Treffen mit dem vermeidlichen Mörder sind gut nachvollziehbar und bildlich dargestellt. An einigen Stellen schaffte die Autorin es auch mich nachhaltig zu beeindrucken. Zu nennen sind hier Ansichten zu den Themenkomplexen „Angst“ und „Schuld“ sowie „Zweifel“. Manches ließ den Leser jedoch auch nachdenklich zurück. Hier bewegte mich besonders die Frage, ob bzw. wie oft man die Hand eines Mörders geschüttelt hat… Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Melanie Raabe, denn so ein raffiniertes und intelligentes Debüt lässt hoffen… Gerne spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus!

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Linda Conrads lebt zurückgezogen in ihrem großen Haus am Starnberger See. Sie ist Autorin, Bestsellerautorin um genau zu sein, und finanziell geht es ihr blendend. Dennoch liegt ein Schatten auf ihrem Leben, denn seit Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Sie sitzt sozusagen in einer Falle. Grund für dieses menschenscheue Verhalten ist ein Ereignis in der Vergangenheit, welches die 38-Jährige bis heute nicht verarbeitet hat. Linda hat vor vielen Jahren ihre jüngere Schwester tot und in einem Blutbad in deren Wohnung aufgefunden. Den vermeintlichen Täter sah sie fliehen, doch dieser konnte nicht gefasst werden. So pflegt Linda heute nur die allernötigsten Kontakte und diese kommen regelmäßig zu ihr. Sie selbst setzt keinen Schritt über die Schwelle, auch nicht für ihren geliebten Hund Bukowski. Ihr Alltag erfährt eine Veränderung, als sie unerwartet im Fernsehen einen Mann sieht, in dem sie den Mörder ihrer Schwester zu erkennen glaubt. Es ist der Journalist Victor Lenzen. Für ihn ist es nun an der Zeit auch in eine Falle zu geraten und Linda ist bereit sie ihm zu stellen. Hierfür schreibt sie an einer neuen Geschichte und wechselt das Genre. Ein Krimi muss her, in dem sie ihre Erlebnisse von damals verpackt. Und dann ist es soweit und Victor Lenzen darf als erster Journalist überhaupt ein Interview mit der Bestsellerautorin Linda Conrads führen. Wird er in ihre Falle tappen oder schnappt diese nicht zu? Oder geht Lindas Plan nicht auf oder nimmt gar eine völlig unerwartete Wendung? Melanie Raabe gelingt es mit ihrem Roman „Die Falle“ ihre Leser so zu fesseln, dass Seite um Seite verfliegen. Die Ereignisse der Vergangenheit, Lindas Lebensumstände und die Begegnung mit Victor Lenzen sind so faszinierend und spannend geschildert, dass sie einen einfach nicht loslassen können. Auch das in die Handlung eingeflochtene Buch von Linda, welches einen anderen Blick auf Linda, hier: Sophie, freigibt, trägt zu dieser unaufhörlichen Spannung bei. Nie weiß man genau woran man ist und ob es nicht noch eine andere Falle gibt als die von Linda. Dieses Buch ist mehr als nur „Die Falle“. Es ist die Lebensfalle, in der Linda lebt. Es ist die Falle Lindas für Victor Lenzen. Es ist die Falle, die hier nicht verraten wird und es ist vor allen Dingen eine Falle für den Leser, in die er hineintappen wird und so schnell nicht wieder herauskommt, denn diese Falle erzeugt eine Sogwirkung, aus der man erst dann entlassen wird, wenn der Buchdeckel sich wieder schließt. Eine grandiose Geschichte, die Emotionen auf höchstem Niveau zu erzeugen versteht. Copyright © 2016 by Iris Gasper

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