Leserstimmen zu
Mo und die Krümel - Der erste Schultag

Rüdiger Bertram, Heribert Schulmeyer

Die Mo und die Krümel-Reihe (1)

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"Mo und die Krümel - Der erste Schultag" ist ein Kinderbuch von Rüdiger Bertram. Hier geht es um lustige Kindergeschichten rund um den 1. Schultag. Inhalt: Mo und seine Freunde kommen zur Schule, doch bereits der erste Schnuppertag in der Schule wird zur Herausforderung ... nicht für die Kids, sondern für die Lehrerin, die eigentlich unheimlich NETT ist. Da wird kurzer Hand Versteck gespielt und was ist da so ein richtig tolles und cooles Versteck? Na, eine Mülltonne natürlich ... nur dumm, das sie juts in diesem Moment ausgeleert werden soll. Mit Aquariumwasser und Fischen wird gemalt, da gerade kein anderes Wasser vorhanden ist ... von diesen und vielen weiteren humorvollen Kinderstreichen und der Frage, was ein richtiger Hamster in einer Schultüte macht, erzählt uns das Kinderbuch. Der Autor versteht es mit seiner leicht verständlichen und humorvollen Schreibart Kleine und Große Leser zu begeistern. Liebevolle Schwarz-Weiß Zeichnungen ergänzen das Buch. Meine Kinder und ich haben das Buch zusammengelesen und es genossen. So haben wir an der einen und anderen Stelle herzhaft gelacht. Auch für Erstleser und Leseanfänger kann ich dieses Buch empfehlen. Fazit: ... lustige Kindergeschichten rund um den 1. Schultag, auch für Erstleser geeignet.

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Meine Rezension Bereits das Cover des Buches verspricht, dass es in dieser Geschichte lustig auf und zugehen wird. Man sieht darauf fünf Kinder, dei mit ihrer Schultüte spingen und dabei lachen. Obwohl diese Figuren in schwarz-weiß gezeichnet sind, sind sie das Highlight auf dem roten Hintergrund. Die Kinder namens Erik, Anton, Esra und Kim sind die "Bande" rund um Mo, der auch die Hauptrolle des Buches spielt. Mo ist auch das Kind, welches immer neue Ideen hat, während Esra besser Fußball spielen kann, wie ihre Brüder. Kim kann schon lesen und weiß immer alles und Anton ist der Junge, der im Rollstuhl sitzt. Der spindeldürre Erik ist ständig am essen. Bereits an diesen Beschreibungen zu den Kindern sieht man, dass es sich um einen "lustigen Haufen" handelt, der wohl nur Quatsch im Kopf hat. In 14 Kapiteln erlebt man mit den Krümeln so einiges: Kapitel 1: Wir machen ein Probetraining Kapitel 2: Wir malen mit Fischen Kapitel 3: Wir sprühen mit Sahne Kapitel 4: Wir kaufen einen Ranzen Kapitel 5: Wir basteln eine Schultüte Kapitel 6: Wir fahren zur Einschulung Kapitel 7: Wir suchen einen Hamster Kapitel 8: Wir bauen einen Hamsterkäfig Kapitel 9: Wir fahren in einem Bus ohne Räder Kapitel 10: Wir taufen unseren Hamster Kapitel 11: Wir schlagen die Mäuse 5:0 Kapitel 12: Wir machen eine Brötchenschlacht Kapitel 13: Wir suchen Frau Nett Kapitel 14: Wir finden Frau Nett Wie man an den Kapiteln sehen kann, sind Mo und seine Freunde erst im Laufe des Buches Schulkinder. Gestartet wird als Kindergartenkinder, die in der Schule einen Besuchstag machen dürfen. Dort lernen sie dann auch die Lehrerin Frau Grimm kennen. Allerdings finden die Kinder, dass der Name überhaupt nicht zu ihr passt. Daher heißt sie bei den Kindern kurzerhand Frau "Nett". Mit dieser Erklärung beginnt diese Geschichte. Bereits auf der ersten Seite merkt man daher, dass es sich um ein lustiges Buch handelt. Man bekommt direkt Lust auf mehr. Auch die Erzieherin Frau Grummel, die eigentlich Frau Lustig heißt, wurde von den Krümeln umbenannt. In lustiger Form wird berichtet, wie die Dinge bei Mo ablaufen. Selbst ich als Mutter finde es beispielsweise lustig, wie es bei Mo abgelaufen ist, einen Ranzen zu kaufen. Eigentlich hätte das Oma mit Mo machen sollen. Die wurde allerdings krank. Irgendwann hatte Mo dann Angst, dass er keinen Ranzen mehr bekommt. Daher wollte Mama mit ihm gehen. Diese allerdings wurde von ihrem Chef angerufen und bat deshalb Papa darum. Dieser musste auch zum Arbeiten, weshalb sich Mama und Papa gestritten hatten. Mo wusste allerdings, dass lautes Weinen von Kindern gegen Streitereien der Eltern helfen. Da es bei seinen Freunden auch so funktioniert, ist er der Meinung, dass es bei Eltern so völlig normal ist. Also hörten Papa und Mama auf zu streiten und diskutierten noch eine Weile, bis Papa letztendlich nachgegeben hatte, um mit Mo einen Ranzen zu kaufen. Dass es auch beim Ranzenkauf nicht normal abläuft, ist ja eigentlich klar.... An sich ist diese lustige Geschichte sehr angenehm geschrieben. Die Kinder können diese Geschichte sehr gut verstehen und verfolgen. Es eignet sich gut als Vorlesebuch für (angehende) Erstklässler. Leseanfänger können natürlich auch versuchen die Geschichte selbst zu lesen, wobei es von der Schriftart für manche Kinder sicherlich schwieriger sein wird. Ich als Mama habe das Buch aber sehr gerne vorgelesen, weil es an sich einfach toll ist. Mein Fazit Wer eine wirklich lustige Geschichte haben möchte, ist bei Mo und den Krümeln total richtig!

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"Mo und die Krümel - Der erste Schultag" ist ein wahrlich amüsantes Buch, welches mir gemeinsam mit meiner Tochter, denn ich las ihr einige Passagen aus dem Buch vor, ein echtes Schmunzeln ins Gesicht gezaubert hat. Eine Lehrerin, die es fertig bringt, die Hamster - Klasse zu unterrichten und nicht dem Wahnsinn zu verfallen verdient meinen Respekt. Mo / Moritz und seine Freunde aus dem Kindergarten werden gemeinsam die erste Klasse besuchen und schon der Kennlern Nachmittag an der Grundschule artet in eine Katastrophe aus, die man allerdings mit einem Lächeln wahrnehmen sollte. Völlig überspitzt treffen wir auf Chaos innerhalb einer Schulklasse und ich muss sagen Frau Grimm ist eine hervorragende Klassenlehrerin und obwohl die Kinder sie sehr herausfordern, verliert sie nicht die Kontrolle, sondern bewahrt die Fassung. Scheinbar ist sie berufen für ihren Dienst an den Kindern. Mich hätte es nicht verwundert, wenn sie in eine Depression verfallen wäre. Vielleicht bemerkt sie auf der anderen Seite aber auch, wie sehr die Kids sie schätzen? Im Gegensatz zu der Erzieherin im Kindergarten, steht Frau Grimm nämlich nicht im Garten und raucht eine Zigarette nach der anderen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfand es sehr geeignet für das empfohlene Alter. Sehr viel Schabernack, der allerdings nicht aus Bosheit passiert und jede Menge Wortwitz machen das Buch charmant und amüsant. Mein Dank an alle Lehrer/innen dieser Welt die sich berufen fühlen unsere Kinder zu unterrichten und dabei ebenso liebevoll reagieren wie Frau Grimm, indem sie den Kindern das Gefühl der Wertschätzung übermitteln. Da es der erste Band einer Buchreihe ist, bin ich sehr gespannt auf die weitere Entwicklung. Wird Ezra irgendwann doch Fußball spielen dürfen, obwohl sie ein Mädchen ist? Vielleicht wäre es sinnig, das Buch gemeinsam zu lesen, denn es gibt einiges, was vielleicht erklärenswert ist. Eine rauchende Erzieherin im Kindergarten empfinde ich als unnötig und auch so einiges anderes bietet genügend Raum um ein Kind anzuleiten. Meine 7 Jährige Tochter würde sich sicherlich wundern, warum es manchen Mädchen nicht erlaubt ist, Dinge zu tun, wie z.B. Fußball zu spielen. Etwas, was für sie völlig normal ist und meiner Meinung nach nicht etwas ist, was nur Jungen vorbehalten sein soll. Man könnte es nutzen um den Unterschied der Nationalitäten zu erläutern. Insgesamt gesehen, möchte ich "Mo und die Krümel - Der erste Schultag" eine Leseempfehlung aussprechen. Ich habe mich auf der einen Seite bestens unterhalten gefühlt, die Zeichnungen genossen, die das Buch definitiv aufgeppt haben und eine außergewöhnliche Story genossen, indem fiktives Chaos geherrscht hat. Lehrer/innen die dieses Tag für Tag aushalten und dennoch jeden Tag aufs Neue sich ihrem Alltag stellen. Danke!

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meine Buch- und Leseeindrücke: Das Cover bringt bereits zum Ausdruck wie sich die Kinder wahrscheinlich in der Mehrzahl fühlen, wenn sie das erste Mal in die Schule gehen. Die meisten werden es kaum erwarten können und rennen genau wie die Kinder hier, freudig aufgeregt mit Ranzen in Richtung Eingangstür/-tor. Autor Rüdiger Bertram hat sich auf 153 Seiten einen wirklich spannenden ersten Schultag einfallen lassen. Unterteilt in 14 Kapitel erzählt er in einer absolut kindgerechten Sprache über das Leben vom Kindergartenkind zum Schulkind und wird dabei perfekt von Heribert Schulmeyer unterstützt. Liebenswerte Charaktere sind nicht nur durch Worte gezeichnet sondern auch Herr Schulmeyer hat wirklich mehr als passende schwarz-weiß Illustrationen zur Geschichte beigetragen, wodurch die verschiedenen Episoden ins richtige bildliche Licht gesetzt sind. Eine sehr gelungene Zusammenarbeit wie ich persönlich finde. Ein kleines pelziges Highlight findet man als Leser auch immer bei den Seitenzahlen. Lassen sie sich überraschen, wer sich da versteckt. Und wer es gar nicht abwarten kann zu lesen, der lernt bereits beim Aufschlagen des Buches die kleinen Persönlichkeiten kennen, denn sie stellen sich bereits auf den ersten beiden Innenseiten vor mit ihren Namen. Wer sich die Bilder genau ansieht, wird auch bereits Rückschlüsse ziehen können, was wohl jeder so am liebsten macht. Es wird spannend, das kann ich verraten. Schriftgröße und Einteilung sind ebenfalls wohl durchdacht und bieten Vorleser als auch Selbstleser die Möglichkeit sich die Erzählung auf mehrere Tage zu verteilen. Wer allerdings als geübter Leser nicht mehr loskommt von der Handlung wird dieses Buch, aufgrund des sehr flüssigen Schreibstil, innerhalb weniger Stunden durchgelesen haben. Dem angegebenen Lesealter ab ca. 6 Jahre stimme ich voll und ganz zu. Viele Kinder werden ja bereits in diesem Alter eingeschult bzw. sind dann ein Jahr vor ihrer Einschulung und deshalb genau die perfekte Leserschaft. Natürlich wird man dann das Buch noch vorgelesen bekommen aber bald können die Kinder ja selbst loslegen und das Buch noch einmal für sich selbst neu entdecken. Vielleicht fällt dies dann sogar leichter weil es bereits bekannt ist. Jedoch ist das nur ein Gedanke von mir und muss nicht zutreffen deshalb. Im Buch findet man zu Beginn auch das Inhaltsverzeichnis, wodurch natürlich die Aufteilung in Leseabschnitte leichter fällt. Ich habe über diesen ereignisreichen ersten Schultag in der Hardcover-Ausführung gelesen. ein kleiner Einblick in die Handlung: Wer kennt diesen Spruch nicht? „Wenn der Kuchen spricht, haben die Krümel Pause.“ Pech nur, dass Mo und die anderen Krümel diese Aussage nicht kennen und den Satz einfach wörtlich nehmen, was wie man sich denken kann für die ersten Verwirrungen sorgt. Bereits bei der Vorschuluntersuchung läuft nicht alles so wie es sollte aber davon lässt sich Mo in keinster Weise einschüchtern und auch nicht von der Tatsache, dass er doch eigentlich viel lieber in der Mäuse-Klasse gewesen wäre. Ob er das auch noch bei der Einschulung denkt, tja das werden sie beim gemeinsamen Lesen erfahren und noch viele andere lustige Dinge gleich mit dazu. meine ganz persönliche Meinung: Dieses tolle Buch hat wirklich viel Lesespaß in sich und könnte sogar ein wenig Einstimmung auf die Schule mit sich bringen beim Vorlesen für angehende Schulanfänger. Hier wurde, meiner Meinung nach, der Alltag der ersten Schultage sehr gut eingefangen von Rüdiger Bertram & Heribert Schulmeyer. Natürlich ist auch vieles dazu geschrieben, was man so nicht finden wird in einer reellen Klasse aber es macht das Lesen zum Erlebnis und das ist es doch was zählt. Es geht um das sich kennenlernen, so denn man sich nicht bereits aus dem Kindergarten kennt und um den aufregenden neuen Lebensabschnitt und die Tage davor. Gibt es etwas wichtigeres als den Ranzenkauf und das Zubehör für einen Erstklässler. Wahrscheinlich eher nicht, denn jeder Gedanke kreist bereits um die Schule! Wie wird es wohl werden? Was passiert alles an einem Schultag? Wie sind die anderen Kinder die man noch nicht kennt? Werde ich gleich Lesen, Schreiben und Rechnen lernen? Wird es Spaß machen in die Schule zu gehen? Finde ich neue Freunde? Und so weiter und so weiter. Tausend Fragen sind in den Köpfen der Kinder und durch dieses fröhliche, witzige und vor allem humorvolle Buch findet das ganze Thema ein wenig Auflockerung mit einem großen Augenzwinkern natürlich! Man merkt bei dieser Erzählung aber auch wie feinfühlig Kinder bereits zwischen Recht und Unrecht unterscheiden können bzw. Schwächen und Stärken des Einzelnen in der Lage sind wahrzunehmen. Was mir bei dieser Geschichte auch besonders gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Kinder wirklich noch Kinder sind und sich mehr Draußen aufhalten als nur vorm Fernseher zu sitzen! Diese Kinder leben noch ihre Fantasiewelt aus und besitzen davon wirklich mehr als genug. Zum Glück, meiner Meinung nach. Dadurch bietet dieses Buch aber auch ganz viele Dinge über die man miteinander sprechen sollte beim lesen, denn im Handlungsverlauf gibt es auch einige Aspekte die man so nicht stehen lassen kann/sollte und seinen Kindern erklären muss, wie es richtig ist, so denn sie es nicht bereits wissen. Jedoch ist auch für die Eltern gesorgt, was das Thema richtiges Verhalten angeht, denn auch diese bekommen zum Teil einen Spiegel vorgehalten. Vielleicht hetzen ja dann manche Erwachsenen nicht mehr ganz so sehr durchs Leben sondern nehmen sich auch wieder einmal mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge. Lassen sie sich überraschen, was das im Buch sein könnte. Vielleicht ahnen sie es ja auch bereits. Ebenfalls sehr gut gelungen finde ich die Einbindung des Themas Handicap. Es gibt hier keinerlei Berührungsängste, denn ein Krümel benötigt einen Rollstuhl um mobil zu sein. Für die Kinder ist dies vollkommen normal und er ist genauso überall mit dabei wie alle anderen auch. Warum auch nicht? Schließlich sind auch diese Menschen wie du und ich. Mir persönlich hat es wirklich sehr gut gefallen, dass es als absolut normale Sache im Buch auftaucht und nicht hervorgehoben wird sondern eben einfach so ist und Punkt. Dieses Verhalten wünschte man sich viel mehr im reellen Leben und hier zeigen uns wieder einmal Kinder, wie es ein sollte! Wer nicht genug bekommen kann von Mo und den restlichen Krümeln, dem kann ich nur Band 2 empfehlen, „Mo und die Krümel auf Klassenfahrt“. Eine kurze Leseprobe findet man bereits hier in diesem Buch. Fazit: Dieses Buch ist ein schöner fantasiereicher Einstieg um sich mit dem Thema Schule zu befassen! Allerdings sollten Eltern ihre Kinder natürlich darauf hinweisen, dass hier auch eine große Portion Augenzwinkern dabei ist und das reelle Schulleben dann doch etwas anders abläuft als hier im Buch dargestellt! Für diese sehr humorvolle Erzählung, für kleine und auch große "Krümel" gleichermaßen, bekommen sie von mir eine volle 5-Sterne Leseempfehlung! Original verfasst by Lesesumm auf LB

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Rüdiger Bertram & Heribert Schulmeyer beschäftigen sich in ihrem neuen Buch mit einem Meilenstein für Kinder. Dem Wechsel vom Kindergarten in die Schule. Dies ist für die Kleinen ein sehr wichtiger und vor allem aufregender Schritt und man erkennt in der Schreibweise auch sehr gut wie sich die Aufregung auf die einzelnen Kinder verteilt. Die Charaktere sind wild, neugierig und ungestüm ausgearbeitet und jede Figur zeichnet sich durch eine hervorstechende Eigenschaft aus und bleibt wegen dieser gut im Gedächnis. Meine Tochter fand gleich zu Anfang gut das der Kindergarten die gleichen Gruppennamen hatte wie der ihrige damals. Mir persönlich hat sehr gut gefallen, das einige Situationen/Ereignisse sehr realitätsnah beschrieben wurden. So gibt es in jedem Kindergarten die Schuluntersuchung ob das Kind schon reif für den Schulbesuch ist, oder den Schnuppertag in der Grundschule. Wobei ich natürlich hoffe das jedem Lehrer eine Chaosklasse erspart bleibt ;-) In der Situation mit der Untersuchung fand ich die Reaktion der Eltern sehr authentisch beschrieben und hab mich auch ein Stückweit wiedergefunden. Als Eltern bibbert man immer schon ein wenig bei dem Ergebnis, umso besser wenn alles doch noch klappt. 2 Dinge habe ich aber auch zu bemängeln. Im Kindergarten hat mich die rauchende Erzieherin sehr gestört. Das mag ein persönlicher Aspekt sein, da ich selber absoluter Nichtraucher bin, allerdings finde ich, wenn Lektüre für Erwachsene mittlerweile ohne Qualm auskommen kann, dann sollten das Kinderbücher allemal schaffen. Ja, ich weiss, das dies Realität ist (Tochter bestätigte das auch) aber mich hat es gestört. Zum anderen fand ich die Beschaffung des Hamsters etwas kopflos. Zu einem Tier gehört Pflege, Zubehör und Zeit sich darum zu kümmern. Das alles wurde hier erstmal ignoriert und einfach heimlich über eine erwachsene Person ein Hamster eingeschmuggelt. Das hätte mal sicher auch geschickt umschreiben können. Im übrigen fand ich aber, das dieses Buch sehr amüsant aus Mo`s Sichtweise geschrieben wurde. Er ist noch recht unbedarft in seinen Handlungen und gerade am lernen, was es heißt auch mal zuzuhören und nicht wie im Kindergarten, loszustürmen und zu erleben. Die Struktur der Schule kennenlernen heißt es nun, was nicht bedeutet, das dem Spass nun abgeschworen wird. Sehr löblich fand ich das auch ein behinderter Schüler im Buch seinen Platz fand. Dieser war recht lebhaft und keineswegs schüchtern dargestellt. Alle Freunde sind wie es sein soll, also völlig normal mit ihm umgegangen. Ich glaube es gäbe für Menschen mit einer Behinderung nichts schlimmeres als überspitzte Rücksicht. Ich finde darüberhinaus integrative Gruppen in Kindergärten sehr vorteilhaft, damit Kinder von klein auf kennenlernen, das eine Behinderung keine Schwachstelle ist. Ich nehme da ja gerne den Vergleich mit Hunden im Welpenalter, wenn die alles zeitnah kennenlernen, bekommt man einen gut sozialisierten Begleiter. Der Schreibstil war nach meiner Erwachsenensicht etwas überspitzt formuliert, aber aus Kindersicht völlig mitreißend. Meine Tochter ist 11 Jahre und wir haben beim Lesen, ihre Einschulung noch mal Revue passieren lassen. Dabei kam heraus das die aufgeregte Erzählweise doch schon sehr nah am Geschehen ist. Fazit Hier bekommt man ein erfrischendes Kinderbuch, in dem die Kinder noch voll Kinder sind. Die inneren Grenzen und Schranken sind noch nicht ausgeprägt und wollen erforscht werden. Und ich hab schon immer gewusst, warum ein erzieherischer Beruf nichts für mich ist :-) Da braucht man Nerven wie Drahtseile.

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