Leserstimmen zu
Kein Gipfel zu hoch

Jordan Romero, Linda LeBlanc

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Meine Meinung: Gibt es etwas Tolleres als Abenteuer? Wenn man keine Abenteuer erleben kann oder will, aufgrund von was auch immer, sind Abenteuerromane oder -erzählungen eine sehr gute Alternative. Man fiebert, staunt und bangt mit. Umso ergreifender wird es, wenn es sich bei der Erzählung tatsächlich um wahre Begebenheiten handelt. Bergsteigen hört sich wie etwas an, das ich zwar interessant finde, was ich mir aber eher nicht geben würde, um ehrlich zu sein. Dennoch war ich auf das Buch total neugierig, da ich von Jordan Romero schon mal gehört habe, als sich ein paar Freunde von mir unterhalten haben. Sie haben ihn für seinen Mut, seine Zielstrebigkeit und sein Können bewundert. Das tue ich auch, obwohl ich beim Lesen ziemlich das Gefühl hatte, dass sich das Buch eher wie eine kleine Lobpreisung anhört. Ich weiß nicht, wie das Buch auf ein jüngeres Publikum wirkt, die kleinen Egotrips, die der Erzähler manchmal hat, haben die Geschichte ziemlich zäh gemacht. Der Schreibstil ist angenehm schlicht und klar. Dadurch kommt man beim Lesen sehr schnell voran. Manchmal war mir der Schreibstil zu sachlich, ich habe mir mehr Emotionen erhofft, wenn man berücksichtigt, dass ein Kind (!) einfach mal so sich entschließt die höchsten Berge der Welt zu besteigen. Der Adrenalinkick, den man dabei haben muss, dieser innere Drang, den man spüren muss, um so viel auf sich zu nehmen, kam leider bei mir nicht an. Allerdings könnten jüngere Leser dies anders aufnehmen. Beim kritischen Lesen fiel mir auf, dass Jordans Körper möglicherweise nicht für die Belastung einer so anspruchsvollen Bergbesteigung nicht gerade geeignet ist. Ganz zu schweigen von den anderen Gefahren, die ein solches Unternehmen mit sich bringen kann. Bewertung:Vielleicht habe ich von diesem Buch zu viel erwartet, aber leider kam die Begeisterung um den jungen Jordan Romero nicht bei mir an. Einen kleinen Einblick in die Welt der Berge und ihrer Bezwinger bekommt man zwar, jedoch bleiben die Emotionen oft auf der Strecke. Leider zu sachlich, ohne kritisch zu hinterfragen, hier hätte man sicher auch eine andere Lösung finden können. Ich habe das Gefühl, dass das Buch gleichzeitig versucht jüngere Leser anzusprechen, dies auf einer sehr "erwachsenen" Art, wodurch es sich stellenweise zäh lesen lässt, somit ♥♥♥ Herzchen

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Das Cover und der Titel haben mich direkt angesprochen und die Kurzbeschreibung klang in meinen Ohren wirklich sehr interessant. Zuvor habe ich noch nie etwas über diese Art Biographie des 17-jährigen Jordan Romero gehört und konnte deshalb völlig unvoreingenommen an das Buch herangehen. Schon mit den ersten Sätzen war mir klar, dass ich eine tolle Lesezeit mit diesen 400 Seiten verbringen werde. Innerhalb eines einzigen Nachmittags hatte ich „Kein Gipfel zu hoch“ dann auch schon beendet und war sehr begeistert. Jordan war schon mit zehn Jahren unglaublich mutig und zielstrebig und seine Geschichte darüber, wie er auf jedem Kontinent den jeweils höchsten Berg bezwang, konnte mich von Anfang bis Ende mitreißen. Gleichzeitig kann er mit seinem Werk sicherlich all seine Leser motivieren zu den Dingen, die einem anfangs vielleicht unmöglich erscheinen, denn am Ende ist alles machbar, wie er eindeutig bewiesen hat. Der Schreibstil ist ziemlich einfach gehalten, dadurch kommt man schnell voran. Zusätzlich sind einige Fotos im Buch enthalten, was das Ganze noch einmal spannender gestalten. Ich hatte ein paar wunderbare Stunden mit dieser Biographie und kann sie euch nur weiterempfehlen!

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