Leserstimmen zu
Der Profiler

Axel Petermann

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Das dritte Buch "Der Profiler" von Axel Petermann ist ein „Muss“ für alle "True Crime" Fans. In seinem neuen Buch geht es um vier wahre Fälle, die er bearbeitet hat. Es entführt einen in eine Welt, die nicht der Phantasie entsprungen ist, sondern bittere Realität ist. Die verschiedenen Fälle handeln von ganz unterschiedlichen Personen und Delikten, die schonungslos, aber gut verständlich und mit vielen Begriffserklärungen wiedergegeben werden. Die Motivation von Mördern fesselt einen an das Buch und auch die Einbeziehung der Opfern oder Hinterbliebenen kommt nicht zu kurz. Man erkennt die Nähe, die zwischen Axel Petermann und seinen Fällen besteht, denn er berichtet immer sachlich und professionell, doch es verliert nie an Menschlichkeit. Ein beeindruckendes Buch, das bis zum Ende spannend ist. Absolut empfehlenswert!

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`Der Profiler` ist das erste Buch von Axel Petermann, das ich gelesen habe. Hier handelt es sich nicht um einen Krimi, sondern um eine Art Tatsachenbericht. Axel Petermann war bis 2014 Leiter der Dienststelle `0perative Fallanalyse` bei der Bremer Mordkommission. Inzwischen pensioniert, lassen ihn ungeklärte Mordfälle aber immer noch nicht zur Ruhe kommen. In vier abgeschlossenen Kapiteln erzählt er von Fällen, bei denen die Polizei nicht weiterkam oder noch Fragen offen sind. Auch nach vielen Jahren oder sogar Jahrzehnten, gibt es meistens noch Spuren und Hinweise, um dem Täter näher zu kommen. Auf seine unkonventionelle Art, die Dinge anzugehen, bekommt Axel Petermann auch immer noch etwas heraus. Stundenlang steht er am Tatort und lässt ihn einfach nur auf sich wirken und ist in teilweise riskanten Selbstversuchen bemüht, sich in Opfer oder Täter hineinzuversetzen. Mit seinen eigenen Methoden kann er Tathergänge rekonstruieren oder Motive erkennen. Verbissen kämpft er darum, die Wahrheit herauszufinden, auch wenn eine Polizeiakte schon geschlossen wurde und der Täter scheinbar längst feststeht. Ich fand das Buch spannend und war fasziniert, wie Axel Petermann vorgeht, um herauszufinden, was wirklich passiert ist. Die erste Geschichte war für mich etwas lang und fast zu ausführlich, aber trotzdem fesselnd und die anderen drei haben mich direkt gepackt. Fazit: Kein Krimi, aber extrem spannend, wenn man sich für die Arbeit eines Profilers interessiert.

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Rezension "Der Profiler" ein Spezialist für ungeklärte Morde berichtet von Axel Petermann Vielen Dank an den Heyne Verlag (Random House) für die Möglichkeit dieses Buch zu rezensieren! Kurz vorab ein paar Infos zu diesem Buch Autor: Axel Petermann Titel: Der Profiler Verlag: Heyne Verlag Genre: Roman Seitenzahl: 304 S Erscheinungsdatum: 15.06.2015 Preis: 9,99 Euro Autor Axel Petermann Jahrgang 1952, ist Tatortanalytiker (Profiler) und Kriminalkommissar bei der Bremer Polizei. Er hat in über 1000 Fällen gewaltsamen Todes ermittelt und leitet die Dienststelle Operative Fallanalyse, die er auch begründete. Weiterhin lehrt er als Hochschuldozent Kriminalistik. Seid 2000 ist er ständiger Berater der TV-Redaktion Tatort(mit Sabine Postel und Oliver Mommsen), mehrere seiner Fälle dienen als Vorlage für Produktionen dieser Sendung. Sein Buch «Auf der Spur des Bösen» war über 20 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Inhalt Wie viele Mörder sind noch unter uns? Wer hat die junge Frau vor 20 Jahren bestialisch ermordet? Ein Fremder, ein verschmähter Liebhaber, oder war es gar ein Familiendrama? War es die Russenmafia, die den Häftling in seiner Zelle gefoltert und schwer verletzt hat, oder ging es um Streitigkeiten im Drogenmilieu? Es gibt eine erschreckend hohe Dunkelziffer an ungeklärten Todesfällen. Er geht ihnen auf den Grund: Axel Petermann war Mordkommissar und Leiter der »Operativen Fallanalyse« in Bremen. Mit den Methoden des Profiling kommt er den Mördern auf die Spur. Seine Fallgeschichten sind abgründiger und spannender als ein Krimi – sie sind beängstigend wahr. https://youtu.be/mjE-x3ZmN-U Story & Spannung Eine Ermittlungsarbeit führt Axel Petermann im Selbstversuch auf einen Schlachthof. Die hier beschriebenen Szenen sind nichts für schwache Nerven. Teilweise muss man echt schlucken !!! Oder der Test mit den blauen Schmeißfliegen....... Ich will nicht zuviel verraten ! Es ist erstaunlich wie viele Materialien noch nach Jahrzehnten aufbewahrt werden und wie dann mit heutigen Methoden (z.B. DNA-Analyse),gearbeitet wird um ungelöste Todesfälle endlich aufklären zu können. Es ist von enormer Bedeutung, dass sich der Profiler in den Täter hineinversetze kann, um auf diese Weise Verdächtige benennen zu können. Danach kann im Detail ermittelt werden. Es ist super interessant seine Gedanken und Überlegungen zu folgen. Sein Beruf ist eine echte Berufung und lässt ihn auch bestimmt nach seiner Pensionierung nicht ruhen !!! Schreibstil Absolut fließend und packend bis zum Schluss !!! Fazit Ich finde das Buch echt klasse . Es ist super interessant, wie man mit Kleinigkeiten einen Mord nach Jahren noch aufdecken kann. Wer sich nun selber ein Bild, von dem Buch und dem Autor machen möchte, darf dies unter folgenden Link gerne tun ! http://www.randomhouse.de Leseprobe www.bic-media.com/mobile/mobileWidget-jqm1.4.html…& Ich gebe diesem Buch 5 von 5 Sternen

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Beschreibung des Buches: Von Axel Petermann hatte ich bisher noch nichts gehört bzw. gelesen. Mich hat der Titel dieses Buches angesprochen. Ich lese gerne Krimis und bin deshalb auch an den Methoden der Ermittlungsarbeit sehr interessiert. Schon immer hat mich fasziniert, wie sogenannte Profiler arbeiten. Auf dem Titelbild dieses Buches ist der Autor abgebildet. Er hält eine Lupe in der Hand und schaut den Betrachter sehr direkt an. Ich habe „Der Profiler“ in der 2. Auflage 07/2015 gelesen. Das Buch ist im Heyne-Verlag als Taschenbuch erschienen. Es hat 299 Seiten. Kurze Zusammenfassung: In diesem Buch beschreibt Axel Petermann seine Arbeitsweise in vier verschiedenen teilweise schon recht alten Fällen. Dabei wird recht schonungslos und sehr detailliert über die Arbeit der Ermittler berichtet. Mein Leseeindruck: Dieses Buch liest sich wie ein Krimi, leider handelt es sich tatsächlich um die Realität. Axel Petermann rollt alte und ungeklärte Todesfälle bzw. Delikte wieder auf, dabei lässt er den Leser teilhaben an seiner intensiven Ermittlungsarbeit. Seine Beschreibungen sind sehr detailliert, die Schauplätze, wie in manchem Krimi, sehr schonungslos beschrieben. Durch das Aufrollen der Ermittlungen und die Aufklärung, kann Axel Petermann den Hinterbliebenen so manche Gewissheit geben, die sie lange nicht erhalten haben. Die Schicksale der Getöteten und deren Familie haben ihn sehr berührt, teilweise war die Ermittlungsarbeit für ihn wegweisend für seine weitere Laufbahn. Es hat mich erstaunt, wie viel Materialien auch noch nach Jahrzehnten aufbewahrt werden und wie selbst dann noch mit heutigen Methoden (z.B. DNA-Analyse) ehemals ungelöste Todesfälle endlich aufgeklärt werden können. Dabei ist es von enormer Bedeutung, dass sich der Profiler gut in den Täter hineinversetze kann, um auf diese Weise Verdächtige benennen zu können. Danach kann im Detail ermittelt werden. Eine Ermittlungsarbeit führt Axel Petermann „im Selbstversuch“ u.a. auch zu einem Schlachthof. Die hier beschriebenen Szenen sind nichts für schwache Nerven… Fazit: Wer sich für die Ermittlungsarbeit eines Profilers interessiert, der lernt hier Einiges kennen. Anhand der vier verschiedenen Fälle bekommt man als Leser einen kleinen Einblick in die Arbeit, die Axel Petermann mehr als 40 Jahre beschäftigt hat und auch noch heute, nach seinem Berufsleben, nicht loslässt. Man wird sicherlich in der Zukunft noch so Einiges darüber zu lesen bekommen, denn ungeklärte Fälle werden ihn wohl nie loslassen.

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Meinung / Fazit: Auch nach seiner Pensionierung kümmert sich Axel Petermann im Auftrag von Angehörigen um ungeklärte Todesfälle. Axel Petermann war Leiter der Mordkommission und baute die Dienststelle "Operative Fallanalyse" auf und leitete diese bis zur Pensionierung. In diesem Buch berichtet er von vier realen Fällen. Interessant war es für mich, wie er - in jedem einzelnen Fall - versucht aus der Sicht des Täters den Fall aufzurollen. Er arbeitet sich durch Aktenberge, besucht Angehörige, Zeugen und Tatorte. Oft liegt der Fall schon Jahre zurück, die Tatorte sind schon verändert und er orientiert sich an Bildern aus den Akten. Akribisch arbeitet er sich Schritt für Schritt vor, damit er seinem Ziel näher kommt: den Täter zu finden. Durch den verständlichen Schreibstil und den detaillierten Beschreibungen ließ sich das Buch gut lesen. Ich war beeindruckt wie der Autor selbst kleinsten Hinweisen und Spuren eine Bedeutung geben konnte. Ein sehr interessantes Buch über die Arbeit des Fallanalytiker Axel Petermann. Für Interessierte an dieser Arbeit durchaus interessant und lesenswert.

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Profiling - Das hat mich immer sehr interessiert und für`s nächste Leben habe ich mir fest vorgenommen die Fallanalyse zu meinem Beruf zu machen. Axel Petermann ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Profiler Deutschlands und so habe ich mich sehr gefreut, als ich das Buch in den Händen hielt. Ich könnte jetzt schreiben, dass ich das Buch verschlungen habe, das ist allerdings nicht der Fall. Hier geht`s um die Realität und die ist oft erschreckender als jeder fiktive Thriller, so musste ich das Gelesene erstmal verdauen. Schon der erste Fall, von dem Petermann in seinem Buch berichtet, hat mir die Haare zu Berge stehen lassen. Es ist unglaublich, zu welchen Taten Menschen fähig sein können. Wenn ein Mordfall an einer jungen Frau einfach nicht aufgeklärt wird, muss das für die Angehörigen schrecklich sein. Axel Petermann möchte den Familien helfen, damit sie endlich wieder - wenigstens ein bisschen - Frieden finden können. Die Wege und Ansätze, die der Profiler verfolgt, erscheinen sicherlich ungewöhnlich. Petermann versetzt sich gedanklich in den Täter und geht sogar in Schlachthäuser um herauszufinden ob ein Mord durch erstechen so tatsächlich möglich ist. Ich frage mich, wie man solche Bilder aushält und ob sie nicht in dem ein oder anderen Alptraum auftauchen. Axel Petermann beschränkt sich in seinen beschriebenen Fällen nicht ausschließlich auf Morde. Auch Dinge, die in Gefängnissen geschehen, Misshandlungen durch Mitgefangene, die wohl gar nicht so selten sind, werden von ihm untersucht und aufgeklärt. Das Profiling läuft nicht ganz so ab, wie wir es aus fiktiven Fernsehserien und Büchern kennen. Genau das ist interessant, aus erster Hand zu erfahren, wie das Ganze in der Realität aussieht und es ist unglaublich spannend, den Profiler durch seine Berichte über die Schulter schauen zu können. "Der Profiler" ist ein unglaublich spannendes Buch. Petermann erzählt uns von seiner Arbeit, seiner Berufung und zeigt uns, wie schrecklich die Wirklichkeit sein kann. Auch die Sicht der Angehörigen getöteter Menschen wird dem Leser nahe gebracht, sodass man deren Schmerz sehr gut nachvollziehen kann. Axel Petermann erzählt uns schonungslos aber keinesfalls reißerisch und ohne Effekthascherei von einigen seiner Fälle und lässt uns tatsächlich fragen "Wie viele Mörder sind noch unter uns?" Von mir gibt`s eine absolute Leseempfehlung!

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Ich war von diesem Buch positiv überrascht. Ich wollte es unbedingt lesen, weil ich mich für solche Sachen sehr interessiere, dass ich dieses Buch sooo gut finde, hätte ich jedoch nicht unbedingt vermutet. Mir sagt es sehr zu wie Axel Petermann von den verschiedenen Fällen berichtet. In einem Fall ist manchmal auch ein anderer kurz erwähnt auf den er in einem anderen Kapitel noch kommt. Ich konnte dem Buch, seinen Fällen und seiner Fallbearbeitung gut folgen, und war teilweise entsetzt, wie sehr die damaligen Ermittler geschlampt haben, wie teilweise Akten oder besser gesagt Beweismittel viel zu früh vernichtet wurden usw. Wie er vorgeht ist gut beschrieben und auch meines Empfinden nach nicht zu langatmig. Fachwörter und bestimmte Vorgehensweisen erklärt er sehr gut, so dass man als Laie alles nach vollziehen kann. Die Verbrechen und wie er versucht in der Aufklärung weiter zu kommen sind unterschiedlich lang. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich somit gut lesen. Für mich war dieses Buch sehr fesselnd, vorallem weil es sich hierbei ja auch um wirkliche Verbrechen handelt. An einigen Stellen musste ich schon ein wenig schlucken, weil die Beschreibungen schon nicht ohne waren. Also das Buch ist nichts für schwache Nerven, man muss mit Beschreibungen von Leichen umgehen können.

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