Leserstimmen zu
Der Weihnachtswald

Angelika Schwarzhuber

(51)
(18)
(3)
(0)
(0)
eBook
€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | CHF 11,00* (* empf. VK-Preis)

Schreibstil Es ist wieder einmal so weit: Weihnachten steht vor der Tür und wie jedes Jahr habe ich mir vorgenommen, wenigstens ein weihnachtliches Buch zu lesen. In diesem Jahr fiel meine Wahl auf "Der Weihnachtswald" von Angelika Schwarzhuber, Der Stil der Autorin ist sehr einfach, an einigen Stellen zwar etwas holprig, im Großen und Ganzen aber gut lesbar. Es ist eine Geschichte, die wohl vor allem für Weihnachsmuffel geeignet ist, zu denen ich auf jeden Fall zähle. Sie ähnelt etwas der Idee von "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens, denn auch in "Der Weihnachtswald" haben wir eine sehr griesgrämige und wenig sympathische Protagonistin ... Charaktere Eva Puhh, Eva war hier wirklich eins sehr schwerer Charakter, mit dem ich einfach nicht warm werden wollte. Sie lebt eigentlich nur für ihre Arbeit und besucht einmal im Jahr zu Weihnachten ihre Großmutter Anna, von der sie aber denkt, dass sie eh bald sterben wird. Dieses pragmatische Denken habe ich an Eva leider nicht leiden können, sie wirkte dadurch von Anfang an furchtbar unsympathisch. Natürlich ist dies von der Autorin so beabsichtigt, sie soll sich schließlich hier im Laufe des Buches entwickeln und vor allem, mit sich selbst ins Reine kommen. Leider ging mir die Entwicklung auch zu schnell und war für mich wenig nachvollziehbar, sodass ich mich auch am Ende mit der "veränderten" Eva nicht anfreunden konnte. Antonie Eigentlich müsste ich an dieser Stelle noch Philipp erwähnen, aber über ihn erfahren wir reichlich wenig. Stattdessen konzentriere ich mich hier auf Antonie, die ich wirklich süß finde. Antonie wird am Anfang der Geschichte von der Großmutter aus dem Waisenhaus geholt und natürlich frat sich der Leser, wie ihre Rolle in dem Ganzen ist. Ich empfand Antonie als tolles und liebenswertes Mädchen und konnte es einfach nicht verstehen, warum niemand sie haben wollte! Sind die Menschen wirklich so oberflächlich, dass sie ein armes, stotterndes Mädchen so schnell verurteilen? Meine Meinung Ich brauchte ein Paar Seiten, um mit der Geschichte so richtig warm zu werden. Das erste Kapitel hat mir hier allerdings sehr gut gefallen, denn dort lernen wir das stotternde Mädchen Antonie kennen, das im Waisenhaus ist und sich eigentlich schon damit abgefunden hat, von niemanden gewollt zu werden. Dann kommt jedoch eine alte Dame, die den Kindern jedes Jahr Geschenke bringt und diese nimmt Antonie mit. Hier sind wir dann auch schon kurz vor den gemeinsamen Weihnachtstagen im Anwesen der Großmutter. Eva fährt wie jedes Jahr hin, ist aber sehr gestresst, als plötzlich auch noch ein Bankangestellter auftaucht und sie erfährt, wie es um das Anwesen steht. Leider war mir Eva wie bereits erwähnt recht unsympathisch, vor allem da sie auch schon an die Zeit nach dem Tod ihrer Großmutter denkt. Das konnte ich ihr leider während der gesamten Geschichte nicht verzeihen. Natürlich gibt es hier auch eine kleine Liebesgeschichte und eine Reise in die Vergangen. Auf dieses Abtauchen in die Vergangenheit habe ich mich besonders gefreut, auch wenn ich etwas vollkommen anderes erwartet habe. Dennoch konnte ich ab hier das Buch endlich mehr genießen, auch wenn mir Eva selbst noch immer recht unsympathisch blieb! Es hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht, mit den beiden Protagonisten ins Jahr 1931 zu reisen, auch wenn die Autorin hier wenig wert auf die Beschreibung der Zeit gelegt hat. Interessant war aber hier das Familienleben, das im Mittelpunkt dieses Romans steht. Eva trifft in dieser Zeit natürlich auch auf ihre Großmutter, die damals aber sehr jung war. Hier schließt sich aber der Kreis rund um diese sonderbare "Zeitreise" und das hat mir ausgesprochen gut gefallen! Die Geschichte in "Der Weihnachtswald" ist gut konstruiert, war mir aber eine Spur zu monoton. Zwar passiert am Ende noch ein Ereignis, das unsere Protagonisten kurzzeitig aus der Bahn läuft, aber das was es auch schon. Die Liebesgeschichte von Eva und Phillip zog einfach an mir vorbei, ich konnte sie nicht recht nachvollziehen und deswegen konnte sie mich auch nicht berühren. Evas Entwicklung hat mir zwar gut gefallen, aber insgesamt ging mir alles zu schnell und teilweise lief mir die Handlung etwas zu monoton ab. Ich sag dies bei Büchern nicht gerne, aber ich habe mich streckenweise tatsächlich gelangweilt und musste mich zwingen am Ball zu bleiben. Für mich daher leider eine, trotz Happy End, keine Geschichte, die mich nun in Weihnachtsstimmung bringen konnte! Schade! Fazit Von meiner diesjährigen weihnachtlichen Lektüre hätte ich mir wahrlich mehr erwartet. Das Thema der kurzen "Zeitreise" klang hier interessanter, als es letztendlich umgesetzt wurde. Die Liebesgeschichte ließ mich recht kalt und letztendlich war es mehr eine nette Geschichte für zwischendurch, die ich aber wohl schnell wieder vergessen haben werde ...

Lesen Sie weiter

INHALT: Die alleinstehende Eva ist eine Powerfrau, sie liebt es, als Rechtsanwältin non stop zu arbeiten und verlangt dies auch von ihrer Umgebung. Daher nimmt sie an Weihnachten sogar ihre Assistentin Sandra mit zu ihrer Großmutter Anna, um bis zum letzten Moment arbeiten zu können. Im verschneiten Haus der Großmutter trifft sie auf ihre Jugendliebe Phillipp und das kleine Waisenkind Antoine, die wenig später im Garten zwischen den Tannenbäumen, den Weihnachtsbäumen der vergangenen Jahre, verschwindet. Auf der Suche nach ihr geraten Eva, Phillipp mit Antoine in die Vergangenheit... FAZIT: Erst einmal muss ich unbedingt anführen, dass ich kein Freund von Büchern mit Zeitreisen bin. Warum? Ich kann mich schwer auf die Handlung an sich konzentrieren, da ich immer am Grübeln bin, "wenn das jetzt so passiert, dann müsste..." Warum habe ich dann zu diesem Buch gegriffen? Weil Angelika Schwarzhuber zu meinen Lieblingsautorinnen gehört und ich tiefes Vertrauen in die Besonderheiten ihrer Protagonisten habe. Eva ist ein Workaholic und schnell wird klar, für ein Weihnachtsbuch muss diese Frau eindeutig an sich arbeiten. Phillipp, die verlassene Jugendliebe, muss diese Frau einfach zähmen und beruhigen. Und Antoine? Die hat es als stotterndes Waisenkind gar nicht so leicht. Für diese drei Protagonisten steht die besagte Reise in die Vergangenheit an. Obwohl diese sich am Anfang des Buches kaum etwas zu sagen haben, müssen sie nun zusammenhalten und einen Weg zur Rückkehr finden. Von dem Zielort und der Zeit möchte ich nicht viel verraten, aber sie bleiben in dem Haus der Großmutter und finden sich dort wenige Tage vor Heiligabend ein. Auch hier läuft nicht alles rund und so treffen Ansichten der Vergangenheit (Kindererziehung, Rollenaufteilung) und wundervolle Traditionen auf die armen Zeitreisenden. Fern von Luxus, Multimedia und moderner Medizin bekommen Eva, Phillipp und Antonie zu spüren, was das Wichtigste im Leben ist. Da mir die Personen, ihre Entwicklung und das sehr weihnachtliche Ende gut gefallen haben, vergebe ich als "Zeitreise-Literatur-Muffel" 4 von 5 Punkten. P.S.: Wer noch Backrezepte für Plätzchen sucht, der wird im Anhang fündig, denn die Plätzchen aus der Handlung wollen nachgebacken werden. https://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2017/11/rezension-angelika-schwarzhuber-der.html

Lesen Sie weiter

Eva, die erfolgreiche Anwältin, fährt wie jedes Jahr über die Weihnachtstage zu ihrer Oma nach München. Eigentlich hat Eva mit Familie nichts am Hut und mit Weihnachten schon gar nicht, doch sie ist bei ihrer Oma groß geworden, nachdem ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Auf dem Anwesen der Familie angekommen, muss Eva erfahren, dass ihre Oma in viel größeren finanziellen Schwierigkeiten steckt, als bisher angenommen. Ihr selbst würde es nichts ausmachen, das Haus samt Grundstück zu einem guten Preis zu verkaufen.  Im Haus trifft Eva nicht nur auf ihre Oma und deren beste Freundin und Haushälterin, sondern auch auf Philipp, ihre Jugendliebe. Wie jedes Jahr hat Evas Oma diesmal auch wieder ein Waisenkind eingeladen, mit ihnen gemeinsam Heiligabend zu verbringen. Evas Laune ist nun ganz dahin. Warum muss ihre Großmutter immer Waisenkinder einladen? Antonie, das kleine Mädchen aus dem Waisenhaus, das so überglücklich war, endlich einmal in eine Familie zu kommen und sei es auch nur für einen Tag, muss erkennen, dass sie für Eva nur lästig ist. Antonie ist zutiefst enttäuscht und wünscht sich zurück in ihr Kinderheim. Sie zieht sich an und verlässt heimlich das Haus, doch sie gerät in einen Schneesturm. Philipp und Eva suchen nach ihr. Sie gehen in Richtung Tannenwald, als der Sturm immer schlimmer wird. Eva wird von einem Ast getroffen und ist kurz bewusstlos. Als wie wieder erwacht, befinden sich alle drei in einer anderen Zeit und Eva steht plötzlich ihren Urgroßeltern gegenüber.  "Der Weihnachtswald" - ein richtig schönes Weihnachtsmärchen für Erwachsene! Eine wundervolle Geschichte voller Hoffnung, Weisheit und Weihnachtszauber. Als Leser schließt man die Personen sofort ins Herz, auch Eva, die sich kratzbürstig und schlecht gelaunt gibt. Ich wusste sofort, dass sie ihre wahren Gefühle unterdrückt. Eine Geschichte, manchmal unendlich traurig, herzzerreißend schön, aber auch sehr spannend. Eine Geschichte über Familie, Freundschaft und Zusammenhalt. "Der Weihnachtswald" - das perfekte Lesevergnügen für kalte Herbst- und Wintertage!

Lesen Sie weiter

Zauberhaft weihnachtlich Rezension „Der Weihnachtswald“ von Angelika Schwarzhuber, erschienen bei blanvalet Eva, eine erfolgreiche Anwältin, besucht wie jedes Jahr zum Weihnachtsfest ihre Großmutter, bei der sie aufgewachsen ist. Doch Eva hat für den Weihnachtskitsch und die Tatsache, dass ihre Oma auch noch ein Waisenkind zum Heiligen Abend eingeladen hat, wenig Verständnis. Sie will so schnell wie möglich zurück in ihre Penthouse-Wohnung, um Zeit und Ruhe zum Arbeiten zu haben. Doch das Schicksal hat andere Pläne und so landet Eva zusammen mit ihrer ersten Liebe Philipp und Waisenkind Antonie nach einem schweren Sturm im Weihnachtswald in der Vergangenheit ihrer Großmutter… Eva macht ein einem nicht leicht, sie zu mögen. Sie ist eine ehrgeizige Karrierefrau und bringt wenig Wärme mit. Dafür sind alle anderen Charaktere (ihre Großmutter und deren Freundin, Philipp und Antonie) sehr sympathisch und man hofft für sie alle, dass Eva die Kurve noch bekommt. Nach und nach erfährt man, wieso sie selbst so kühl ist und alles und jeden auf Abstand hält. Mit dem Verständnis wächst auch die Zuneigung zur Figur. Die Zeitreise hat mich positiv überrascht, denn ich habe nicht nur einiges über das Leben Anfang der 1930er-Jahre erfahren, ich war auch von der intensiven Recherche der Autorin beeindruckt. Sie beschreibt jedes Detail so liebevoll, dass man beim Lesen das Gefühl hat, den Winter in genau diesem Haus dabei zu sein. Keine 100 Jahre her und doch war es damals ein so anderes Leben. In diese Zeit einzutauchen war, gepaart mit der spannend erzählten Geschichte, eine tolle Einstimmung auf das kommende Weihnachtsfest!

Lesen Sie weiter

Die junge, erfolgreiche Anwältin Eva Lankers hat nur eines im Auge: ihre Karriere. Dabei hält sie Freunde und Familie auf Abstand. Gefühle lässt sie nicht wirklich zu. Nun steht das Weihnachtsfest an und das verbringt die junge Frau traditionsgemäß, wenn auch widerstrebend, im Haus ihrer Großmutter Anna Koffler. Für die 95jährige Frau ist Weihnachten schon immer etwas Besonderes und Wichtiges gewesen. Währenddessen ist Eva eher der personifizierte Mr. Scrooge. Das Fest im Hause der Oma zu verbringen, heißt für Eva auch auf Philipp wieder zu treffen, den Sohn einer lieben Freundin Ihrer Großmutter und gleichzeitig deren Haushälterin. Sofort entflammen Auseinandersetzungen, die es immer bei einem Zusammentreffen der beiden gibt. Als dann aber ein Waisenmädchen, das Anna für die Festtage eingeladen hatte, plötzlich in einem Schneesturm verschwindet, begeben sich Eva und Philipp gemeinsam auf die Suche nach dem Kind. Schon nach einigen Sätzen finde ich mich herrlich in der Geschichte zurecht und die Autorin kann mich mit ihrem exzellenten Schreibstil fesseln. In schöner, frischer und lebendiger Sprache erzählt die Autorin Angelika Schwarzhuber ihre Geschichte um die Familie Koffler. Die zeitlich versetzten, historischen Passagen sind sprachlich wunderbar angepasst. Die Figuren sind alle authentisch und haben Blut. Besonders die Protagonistin Eva macht eine prächtige Verwandlung durch, allerdings in kleinen Schritten, so dass die Glaubwürdigkeit bestehen bleibt. Die Geschichte selbst ist einfach nur als zauberhaft zu bezeichnen. Fast schon fieberhaft habe ich wissen wollen, wie die Story endet, so gebannt habe ich gelesen und bin den Charakteren gedanklich gefolgt. So manche Träne habe ich vor Rührung vergossen. Nur zu gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es unbedingt weiter. Dies ist das perfekte Buch für ein Adventswochenende, idealerweise mit Schnee, auf jedem Fall aber in eine warme Decke gehüllt und mit einer Tasse heißen Schokolade in Reichweite.

Lesen Sie weiter