Leserstimmen zu
All die verdammt perfekten Tage

Jennifer Niven

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Schönes und trauriges Buch!

Von: Katrin aus Pfitsch

18.01.2019

Dieses Buch lohnt sich zu lesen. Ich fand es gut und handelt von einem Tabu-Thema der heutigen Jugend.

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Erstaunlicherweise bin ich durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und habe es einfach mal mitgenommen, ohne wirklich zu wissen, worauf ich mich einlasse. Eine typische Liebesgeschichte, zwei Menschen, die sich zeigen, wie lebenswert das Leben ist und ein Happy End mit endloser Liebe... Oder auch nicht... Violet ist tieftraurig. Seit dem Tod ihrer Schwester kann sie das Leben nicht mehr genießen. Auf dem Glockenturm der Schule starrt sie hinunter auf den Abgrund. Doch sie ist nicht alleine. Neben ihr steht Theodore Finch, der Freak der Schule, der sich wie jeden Tag die Frage stellt, ob heute der perfekte Tag zum Sterben ist. Er hindert Violet daran, hinabzustürzen und beschließt auch selbst, nicht zu springen. Vielleicht ist Springen doch nicht die perfekte Todesart für ihn... In der Schule geht jedoch das Gerücht herum, Violet habe Finch gerettet und sie wird zur Heldin. Finch bewahrt ihr Geheimnis und gemeinsam arbeiten sie an einem Schulprojekt, das sie beauftragt, durch Indiana zu wandern und neue Orte zu entdecken. Und auf dieser Reise erfahren sie mehr über sich selbst und den jeweils anderen, über das Leben, den Tod und den Verlust. Und auch, was es heißt, wirklich zu leben. Violet leidet an Depressionen seid sie ihre Schwester und beste Freundin verloren hat. Sie weiß einfach nicht mehr, wie sie weitermachen soll ohne sie. Wie soll sie je wieder unbeschwert lachen? Sich auf die Zukunft freuen? Finch hat ebenfalls Depressionen, doch das ist nicht sein einziges Problem. Eine Krankheit, die man nicht sehen kann. Die unsichtbare Krankheit. Die für viele immer noch keine "echte" Krankheit ist. Ist ja nur psychisch... Finch hat in dieser Welt zu kämpfen. Ihm liegt das Leben nicht, es fällt ihm schwer hierzubleiben. Und dennoch kämpft er dafür. Was vielleicht auch an Violet liegt... Die Geschichte ist aus den Perspektiven von Finch und Violet geschrieben, wodurch man einen sehr guten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden bekommt. Finch sieht die Welt mit anderen Augen, er ist etwas ganz besonderes und ich liebte seine Kapitel. Doch auch Violet wird einem immer sympathischer. Die beiden wachsen einem im Laufe der Geschichte richtig ans Herz. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, fließend und leicht. Man wechselt zwischen Weinen und Lachen ab, denn obwohl das Buch ein sehr trauriges, schwieriges Thema behandelt, lässt die Autorin viel Humor einfließen und es macht einfach Spaß, die Zeilen zu lesen. Und dann wiederum sind manche Szenen so herzergreifend und herzbrechend, dass man nicht mehr aufhören kann zu Weinen. Ein Buch, das wirklich berührt! Extrem realistisch, emotional und berührend beschreibt die Autorin die Depressionen und Selbstmordgedanken der beiden. Und man merkt sofort: hier schreibt niemand einfach nur darüber, der mal davon gehört hat. Die Autorin hat WIRKLICH Ahnung davon und ist es beinahe beklemmend, wie wahr und ehrlich sie darüber schreibt. Oft werden Depressionen und Selbstmordgedanken oder überhaupt psychische Störungen romantisiert. Schön geredet. Als Betroffene weiß ich, dass daran überhaupt nichts romantisch ist. Und das ist auch in diesem Buch nicht so. Im Abschlusswort der Autorin erfährt man dann auch, warum das so ist. Tief ergreifend, emotional und nie kitschig. Ein wundervolles, tragisches Buch über Depressionen und Suizid, über Liebe, Tod und Verlust. Fazit Eines der schönsten, traurigsten, berührendsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Perfekt!

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Ich muss sagen, ich habe mich schwer getan, dieses Buch zu lesen, denn da es das Thema Suizid behandelt, wusste ich, dass es keine leichte Kost werden würde. Von Seite zu Seite fiel es mir schwerer, weil man Angst um die Protagonisten hatte, gerade um Finch. Schließlich wachsen einem die Charaktere ja auch irgendwie ans Herz. Und irgendwie weiß ich auch gar nicht genau, was ich schreiben soll, denn all die Worte würden diesem Buch nicht Gerecht werden. Ich fand es einfach grandios. Traurig, aber grandios. Es hat mich mitgezogen, ich habe mitgefühlt, geweint, gelächelt. Es war nicht immer einfach, es zu lesen, aber jede Seite hat sich gelohnt und ich würde es jedem empfehlen, der stark genug ist, sich der Thematik zu öffnen. Absolute Leseempfehlung!

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Zum Cover: Das Cover finde ich wirklich sehr schön und auch die Farben passen toll zusammen. 😍 Es passt auch sehr schön zur Geschichte und ist daher gut gewählt. Zum Inhalt: Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt, welche ca. 15 bis 20 Seiten umfassen und entweder aus Violets oder Finchs Sicht in der Ich-Form geschrieben sind. Violets Kapitel haben die Tage bis zum Ende der Schulzeit gezählt und Finchs Kapitel haben die Tage gezählt, wie lange er schon WACH ist...oder auch nicht. Die Kapitel waren aber auch immer wieder mal unterschiedlich beschriftet. :) Wie ich schon geschrieben habe wird die Geschichte mal von Violet und mal von Finch aus erzählt. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein, denn "Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will", wie der Klappentext bereits verrät. Der Schreibstil von Jennifer Niven hat mich komplett überzeugt und sie hat so toll die Gefühle der beiden vermittelt, dass ich einfach nur so durch die Seiten geflogen bin. Es war so schön stellenweise und Finch gibt einem mit seiner Art einfach neuen Lebensmut. Die Charaktere haben mir richtig gut gefallen und besonders Finch ist mir ans Herz gewachsen. Mit seiner aufmunternden Art und sonstigen "Aktionen" von ihm habe ich ihn einfach ins Herz geschlossen. Violet hingegen fand ich zu Anfang sehr jämmerlich. Ich mag Menschen die jammern und das Leben nicht genießen überhaupt nicht. Auch ich habe schon wichtige Menschen aus meinem Leben verloren, aber irgendwie lasse ich mich davon nicht so runterziehen, wie es bei Violet der Fall war. Aber ich bin froh darüber, dass sie sich während der Geschichte so toll entwickelt hat. :) Die Story in diesem Buch finde ich sehr ergreifend. Finch wird von allen immer nur als Freak bezeichnet, was mich wirklich mitgenommen hat und Violet hat/ gehört zu den Belibeten der Schule. Während der Geschichte wird so viel Spannung und Gefühl aufgebaut, dass ich ab Seite 360 bis zum Ende hin nur noch Tränen in den Augen hatte. Stellenweise war die Geschichte spannend, wunderschön, erfreifend und hat einen mit einem Köpfschütteln oder auch mal mit einer Gänsehaut zurückgelassen. Manches ist mir bis heute noch unbegreiflich... die Geschichte spukt daher immer noch in meinen Gedanken rum. Daher kann ich mir auch gut vorstellen, dass Buch nochmal zu re-readen. Im Übrigen hoffe ich auf eine Verfilmung. ;) Fazit: Eine ergreifende Geschichte die ich nur jedem empfehlen kann! 💖

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„Vielleicht hat auch der unbedeutendste Ort eine Bedeutung. Zumindest eine Bedeutung für uns. […]Tun wir`s einfach. Tun wir etwas Bedeutsames. Kommen wir runter von diesem Turm.“ (S.50f.) Der Inhalt Das erste Mal kreuzen sich die Wege von Finch und Violet, als sie nebeneinander auf dem Glockenturm ihrer Schule hinter dem Absperrgitter stehen. Fortan verbringen die beiden Jugendlichen immer mehr Zeit miteinander und genießen die gemeinsamen Augenblicke miteinander. Finch kann bei Violet ganz er selbst sein, Violet fasst durch Finch wieder neuen Lebensmut. Doch während Violet mehr und mehr aus sich herauskommt, verliert sich Finch immer öfter in seiner eigenen, dunklen Gedankenwelt. Ob er es mit Violets Hilfe schafft, dem Loch, das ihn zu verschlingen droht, zu entkommen? Der Titel Finch wünscht sich, einmal einen perfekten Tag zu erleben. Irgendwann stellt er fest, dass alle Tage mit Violet perfekte Tage sind. Der Titel fasst so ganz wunderbar die Beziehung der beiden zusammen und spiegelt auch ihren Willen zum Überleben wieder. Am Anfang fragten sich beide noch, wann denn ein guter Tag zum Sterben wäre, nun genießen sie jeden Tag. Der Titel gefällt mir sehr gut! Das Cover Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Auf blauem Hintergrund ist ein weißer Kreis abgebildet, außerdem sind die Umrisse eines Mädchens und der eines Jungens zu sehen. Man könnte es folgendermaßen interpretieren: Sowohl Finch als auch Violet stecken in einer Krise, dargestellt durch den blauen Hintergrund. Ihre Art aus der Sache heil wieder rauszukommen ist ganz unterschiedlich und hat zwar nicht das gleiche, aber dennoch ein recht ähnliches Ergebnis. Was ich an diesem Cover besonders mag, ist, dass man sich selbst ausmalen kann, wie Finch und Violet aussehen. Auch die Schlichtheit finde ich toll und sehr passend. Die Protagonisten Finch wird von den Jugendlichen in seiner Schule als Freak bezeichnet und das nur deshalb, weil er sich einmal einem Freund anvertraute und ihm erzählte, dass er über Selbstmord nachdenke. Aber eigentlich ist er ein sehr lieber Junge, dem seine Freunde blind vertrauen können. Da er nicht so recht weiß, wer er eigentlich ist, probiert Finch immer wieder etwas Neues aus: Der Finch der Achtzigerjahre ist Vegetarier und kommt gut mit seinen Lehrern zurecht, fühlt sich aber unwohl im Umgang mit Mädchen. Der knallharte Finch dagegen wird von den Mädchen geliebt, trägt eine Lederjacke und hat kein Blatt vor dem Mund. In Violets Gegenwart kann Finch jedoch einfach Theodore Finch sein und muss sich hinter keiner Maske verstecken, denn auch Violet hat ihren Platz im Leben noch nicht gefunden. Nach dem tragischen Tod ihrer Schwester Eleanor bei einem Unfall, den sie selbst überlebte, plagt Violet sich mit Schuldgefühlen. Sie hat keine Freude mehr am Leben, zählt die Tage bis zu ihrem Schulabschluss und versteckt sich hinter der Brille von Eleanor. Ihre größte Leidenschaft, das Schreiben, hat sie aufgegeben und nur der Gedanke an ihre liebevollen Eltern und Finch halten sie noch davon ab, vom Turm zu springen. In Finchs Nähe fühlt Violet sich von Mal zu Mal wohler und auch die gemeinsamen Ausflüge verhelfen ihr zu einer inneren Ruhe, die sie seit dem Unfall nicht mehr verspürte Finch nennt Violet ultraviolettes Licht, was ich einerseits etwas komisch, andererseits aber total schön finde. Sie ist für ihn wie ein Licht in der Dunkelheit, das ihm den Weg weist und ihn davon abhält, in die Tiefe zu stürzen. Die Story Im Buch geht es hauptsächlich um ernste Themen wie Selbstmord und Selbstmordgedanken, Mobbing, das Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen und der Umgang mit Depressionen. Verpackt ist das Ganze in eine wunderschöne Liebesgeschichte, die sowohl Finch als auch Violet, die beide eine schwere Zeit hinter sich haben, neuen Mut und Lebenswillen gibt. Die Ausflüge, die Violet und Finch aufgrund ihres Projekts in Amerikanische Landeskunde machen müssen, waren meine Lieblingsszenen. Die beiden blühten dabei förmlich auf, nie waren sie zueinander so offen wie in diesen gemeinsamen Stunden. Dadurch konnte auch ich als Leser beide viel besser kennenlernen – ihre Vorlieben, ihre Ängste, ihre Sehnsüchte und Wünsche. Dass die Kapitel immer abwechselnd aus Finchs und aus Violets Sicht geschrieben wurden, fand ich toll. So hatte man in das Seelenleben beider Protagonisten einen sehr guten Einblick und konnte beide viel besser verstehen und ihr Verhalten nachvollziehen. Außerdem gab es Dinge, die sie sich gegenseitig nicht erzählt haben und die man auf diese Weise erfuhr. Den Schreibstil von Jennifer Niven mag ich sehr, sie konnte mich bereits mit ihrem Roman Stell dir vor, dass ich dich liebe begeistern und ich war auch dieses Mal wieder voll dabei und stets von Handlung und Stil gefesselt. Mein Fazit Ich hatte es nicht erwartet, aber der Roman ist sehr berührend und begeistert vor allem durch den Wechsel vom Ernsthaften ins Lustige, Unterhaltsame. Ich war wirklich von der ersten Seite an gepackt und konnte das Buch irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen. Durch die schönen Beschreibungen der Landschaft und auch der Gefühle hat man sich den Charakteren sehr nah gefühlt und war stets an ihrer Seite. Eine absolute Leseempfehlung, ich würde das Buch immer wieder lesen!

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All die verdammt perfekten Tage ♡ Jennifer Niven Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden… Ich bin so lange um dieses Buch rumgeschlichen und habe mich einfach nicht getraut, es zu lesen. Ich wusste, dass es mich so bewegen würde. So mitreißen, tief berühren und ziemlich traurig zurücklassen. Und all das ist geschehen. Ein absolut wahnsinnig gutes Buch! Endlich wieder ein Buch, das mich absolut total begeistern konnte und mir tief unter die Haut ging. Finch ist so umwerfend und erfrischend anders als alle Charaktere die man kennt. Er ist etwas ganz Besonderes und wurde sofort von mir ins Herz geschlossen. Es war mir ein ganz besonderes Vergnügen mitzuerleben, wie er Violet wieder ins Leben zurückbringt und sie immer wieder an ihre Grenzen bringt; ihr zeigt wie lebenswert das Leben ist. Ich habe lange gar nicht mitbekommen, wie wenig lebenswert er selbst sein Leben findet, ähnlich wie Violet. Jennifer Niven hat nicht nur ganz tolle Protagonisten und Antagonisten erschaffen, sondern versteht es auch, mit Wörtern umzugehen. Ein absoluter Genuss von Anfang bis Ende. Ich möchte euch gar nicht mehr verraten, aber greift zu diesem Buch! 5 von 5 ♡

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"All die verdammt perfekten Tage" dreht sich um Finch und Violet, die zwar seit Jahren auf die selbe Schule gehen, aber kaum etwas miteinander zu tun haben. Als beide eines Tages auf dem Glockenturm der Schule zusammentreffen, ändert sich für beide das Leben. Finch rettet Violet das Leben. Doch er stellt es genau anders rum da und weicht ihr von da an nicht mehr von der Seite. So kommt es auch, dass die beiden ein Schulprojekt zusammen bearbeiten und sich immer näher kommen. Violet kommt nicht über den Tod ihrer Schwester hinweg und zieht sich seither immer mehr aus dem Leben zurück. Doch dann tritt Theodore Finch in ihr Leben und Violet lernt das Leben wieder zu schätzen. Außerdem beginnt sie wieder mit ihrem liebsten Hobby, das Schreiben. Theodore Finch ist ein intelligenter Junge, der gerne Gitarre spielt, sich - wie Violet - für Poesie interessiert und sich ständig neu erfindet. Von seinen Mitschülern wird er als Freak abgestempelt. Doch auch er hat Probleme, die er mit dem SCHLAF beschreibt und vor welchen er am liebsten entfliehen möchte. Beide Charaktere machen im Buch eine wahnsinnige Wandlung durch - sowohl ins Positive als auch ins Negative. Die Geschichte wird abwechselnd aus Violets und Finchs Perspektive erzählt. Dadurch erfährt man viel über deren Elternhäuser und Schulalltag. Jennifer Nivens Schreibstil ist anspruchsvoll und doch kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Sie erzeugt durch den nüchternen Erzählstil eine emotionale Atmosphäre, die aber nie erdrückend wirkt. Vor allem während der Ausflüge für das Schulprojekt fühlt man sich, als wäre man als Leser dabei. Außerdem werden viele Zitate von anderen Autoren mit eingebracht, die sich gut in die Geschichte einfügen und die passende Stimmung erzeugen. "All die verdammt perfekten Tage" ist ein Buch, welches mir auf jeden Fall noch länger im Gedächtnis bleiben wird. Jennifer Niven hat es geschafft ein schwieriges Thema in ein trauriges, aber doch wunderschönes Jugendbuch zu verpacken.

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Nachdem der Vergleich zu " Das Schicksal ist ein mieser Verräter " gefallen ist , musste ich das Buch natürlich sofort lesen . Ich habe schon ein paar Gemeinsamkeiten gefunden , aber vergleichen würde ich es nicht . Beide Geschichten erzählen eine wunderbare , emotionale Liebesgeschichte . Aber wir wollen hier nicht über " Das Schicksal ist ein mieser Verräter " reden , sondern über " All die verdammt perfekten Tage " . Der Klappentext gibt den Inhalt ganz wundervoll wieder doch eins möchte ich noch ergänzen . Diese Geschichte handelt vom Wandern in Indiana . Finch und Violet sind Partner für ein Schulprojekt und müssen besondere Orte in ihrer Heimat erwandern . Dadurch lernen sie sich kennen und schließlich lieben . Als erstes beginne ich wie immer mit den Charakteren . Finch ist unser männlicher Protagonist , der für alle nur der Freak war . Für mich war er einfach so wunderbar real und man konnte ihn einfach nur lieben . Einige Handlungen konnte ich nicht verstehen , aber Finch leidet unter einer sehr starken Depression . Im Laufe der Geschichte verändert er sich nicht vom Charakter , denn Finch ist einfach Finch . Selbstbewusst , poetisch und liebenswürdig . Er legt den Fokus auf Violet . Sie zu verändern . Violet ist unsere weibliche Protagonisten , die vor gut einem halben Jahr ihre Schwester durch einen Autounfall verloren hat . Sie wird von den Schülern auf ihrer Highschool als Heldin dargestellt , weil alle denken sie hätte Finch davor gerettet zu springen . Doch es war genau andersrum . Violet kam mir furchtbar realistisch vor , die immer noch mit ihrem Schicksalsschlag zu kämpfen hat . Sie ist erst skeptisch , was Finch angeht , aber mit der Zeit wird sie immer offener und verliebt sich schließlich in ihn . Wie die Geschichte weiter geht müsst ihr selber lesen ... Die anderen Protagonisten wurden auch immer wieder miteinbezogen . Die einen haben eine größere und andere wiederum eine kleinere Rolle bekommen . Jeder Protagonist hat in diesem Buch mit seinem eigenen Schicksal zu kämpfen . Das Buch arbeitet nicht mit vielen Ereignissen oder Erlebnissen . Es arbeitet so viel mit Gefühlen . Eine Achterbahn der Gefühle . Es wurden Tränen gelacht , Tränen geweint , Trauer hinunter geschluckt und die Fäuste geballt , weil ich einfach so wütend war . Auch über Bücher wird viel zitiert und gesprochen . Das Ende ... mir fehlen die Worte . Ich möchte am liebsten selbst in die Geschichte einschlüpfen und alles ändern . Aber das kann ich nicht und das ist auch gut so . So gut wie " Das Schicksal ist ein mieser Verräter " ? Auf jeden Fall . An alle John Green - Fans da draußen : Dieses Buch ist eine große Empfehlung .

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