Leserstimmen zu
All die verdammt perfekten Tage

Jennifer Niven

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All die verdammt perfekten Tage ♡ Jennifer Niven Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden… Ich bin so lange um dieses Buch rumgeschlichen und habe mich einfach nicht getraut, es zu lesen. Ich wusste, dass es mich so bewegen würde. So mitreißen, tief berühren und ziemlich traurig zurücklassen. Und all das ist geschehen. Ein absolut wahnsinnig gutes Buch! Endlich wieder ein Buch, das mich absolut total begeistern konnte und mir tief unter die Haut ging. Finch ist so umwerfend und erfrischend anders als alle Charaktere die man kennt. Er ist etwas ganz Besonderes und wurde sofort von mir ins Herz geschlossen. Es war mir ein ganz besonderes Vergnügen mitzuerleben, wie er Violet wieder ins Leben zurückbringt und sie immer wieder an ihre Grenzen bringt; ihr zeigt wie lebenswert das Leben ist. Ich habe lange gar nicht mitbekommen, wie wenig lebenswert er selbst sein Leben findet, ähnlich wie Violet. Jennifer Niven hat nicht nur ganz tolle Protagonisten und Antagonisten erschaffen, sondern versteht es auch, mit Wörtern umzugehen. Ein absoluter Genuss von Anfang bis Ende. Ich möchte euch gar nicht mehr verraten, aber greift zu diesem Buch! 5 von 5 ♡

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"All die verdammt perfekten Tage" dreht sich um Finch und Violet, die zwar seit Jahren auf die selbe Schule gehen, aber kaum etwas miteinander zu tun haben. Als beide eines Tages auf dem Glockenturm der Schule zusammentreffen, ändert sich für beide das Leben. Finch rettet Violet das Leben. Doch er stellt es genau anders rum da und weicht ihr von da an nicht mehr von der Seite. So kommt es auch, dass die beiden ein Schulprojekt zusammen bearbeiten und sich immer näher kommen. Violet kommt nicht über den Tod ihrer Schwester hinweg und zieht sich seither immer mehr aus dem Leben zurück. Doch dann tritt Theodore Finch in ihr Leben und Violet lernt das Leben wieder zu schätzen. Außerdem beginnt sie wieder mit ihrem liebsten Hobby, das Schreiben. Theodore Finch ist ein intelligenter Junge, der gerne Gitarre spielt, sich - wie Violet - für Poesie interessiert und sich ständig neu erfindet. Von seinen Mitschülern wird er als Freak abgestempelt. Doch auch er hat Probleme, die er mit dem SCHLAF beschreibt und vor welchen er am liebsten entfliehen möchte. Beide Charaktere machen im Buch eine wahnsinnige Wandlung durch - sowohl ins Positive als auch ins Negative. Die Geschichte wird abwechselnd aus Violets und Finchs Perspektive erzählt. Dadurch erfährt man viel über deren Elternhäuser und Schulalltag. Jennifer Nivens Schreibstil ist anspruchsvoll und doch kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Sie erzeugt durch den nüchternen Erzählstil eine emotionale Atmosphäre, die aber nie erdrückend wirkt. Vor allem während der Ausflüge für das Schulprojekt fühlt man sich, als wäre man als Leser dabei. Außerdem werden viele Zitate von anderen Autoren mit eingebracht, die sich gut in die Geschichte einfügen und die passende Stimmung erzeugen. "All die verdammt perfekten Tage" ist ein Buch, welches mir auf jeden Fall noch länger im Gedächtnis bleiben wird. Jennifer Niven hat es geschafft ein schwieriges Thema in ein trauriges, aber doch wunderschönes Jugendbuch zu verpacken.

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Nachdem der Vergleich zu " Das Schicksal ist ein mieser Verräter " gefallen ist , musste ich das Buch natürlich sofort lesen . Ich habe schon ein paar Gemeinsamkeiten gefunden , aber vergleichen würde ich es nicht . Beide Geschichten erzählen eine wunderbare , emotionale Liebesgeschichte . Aber wir wollen hier nicht über " Das Schicksal ist ein mieser Verräter " reden , sondern über " All die verdammt perfekten Tage " . Der Klappentext gibt den Inhalt ganz wundervoll wieder doch eins möchte ich noch ergänzen . Diese Geschichte handelt vom Wandern in Indiana . Finch und Violet sind Partner für ein Schulprojekt und müssen besondere Orte in ihrer Heimat erwandern . Dadurch lernen sie sich kennen und schließlich lieben . Als erstes beginne ich wie immer mit den Charakteren . Finch ist unser männlicher Protagonist , der für alle nur der Freak war . Für mich war er einfach so wunderbar real und man konnte ihn einfach nur lieben . Einige Handlungen konnte ich nicht verstehen , aber Finch leidet unter einer sehr starken Depression . Im Laufe der Geschichte verändert er sich nicht vom Charakter , denn Finch ist einfach Finch . Selbstbewusst , poetisch und liebenswürdig . Er legt den Fokus auf Violet . Sie zu verändern . Violet ist unsere weibliche Protagonisten , die vor gut einem halben Jahr ihre Schwester durch einen Autounfall verloren hat . Sie wird von den Schülern auf ihrer Highschool als Heldin dargestellt , weil alle denken sie hätte Finch davor gerettet zu springen . Doch es war genau andersrum . Violet kam mir furchtbar realistisch vor , die immer noch mit ihrem Schicksalsschlag zu kämpfen hat . Sie ist erst skeptisch , was Finch angeht , aber mit der Zeit wird sie immer offener und verliebt sich schließlich in ihn . Wie die Geschichte weiter geht müsst ihr selber lesen ... Die anderen Protagonisten wurden auch immer wieder miteinbezogen . Die einen haben eine größere und andere wiederum eine kleinere Rolle bekommen . Jeder Protagonist hat in diesem Buch mit seinem eigenen Schicksal zu kämpfen . Das Buch arbeitet nicht mit vielen Ereignissen oder Erlebnissen . Es arbeitet so viel mit Gefühlen . Eine Achterbahn der Gefühle . Es wurden Tränen gelacht , Tränen geweint , Trauer hinunter geschluckt und die Fäuste geballt , weil ich einfach so wütend war . Auch über Bücher wird viel zitiert und gesprochen . Das Ende ... mir fehlen die Worte . Ich möchte am liebsten selbst in die Geschichte einschlüpfen und alles ändern . Aber das kann ich nicht und das ist auch gut so . So gut wie " Das Schicksal ist ein mieser Verräter " ? Auf jeden Fall . An alle John Green - Fans da draußen : Dieses Buch ist eine große Empfehlung .

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Warum: Das Buch hat mich schon lange interessiert. Einfach aus dem Grund, weil ich solche Geschichten liebe. Man bekommt eine ganz andere Sicht auf das Leben und die Welt. Bei Blogger Portal habe ich es dann als Rezension angefragt und das eBook bekommen. Es ist mein erstes eBook was ich gelesen habe und es war okay. Ich finde jedoch echte, richtige Bücher besser. Inhalt: In dem Buch geht es um einen Jungen und ein Mädchen. Beide stehen im Zwiespalt mit dem Leben. Sie lernen sich auf dem Glockenturm der Schule kennen. Theodore Finch ist dort, um zu schauen wie es ist einen Selbstmord zu begehen. Violet Markey will nicht mehr leben. Nachdem bei einem Autounfall ihre Schwester ums Leben kam und sie überlebte, ist Violets Leben nicht mehr so wie es war. Doch Theodore rettet sie und verändert ihr Dasein. Dank eines Schulprojektes, in dem es darum geht Indiana (Staat in dem sie leben) zu erkunden, lernen die Beiden sich näher kennen. Aus dem Schulprojekt wird ein Abenteuer und beide Teenager finden zu sich selbst und zueinander. Und Beide erleben zusammen viele perfekte Tage. Fazit: Ich habe das Buch als eBook bekommen und da sieht man nicht also oft das Cover. Trotzdem finde ich die Blautöne sehr schön und wenn man das Buch liest wird einem bewusst, wie das Cover entstand. Nach und nach ergab alles einen Sinn. Der Anfang war sehr leicht. Man war gleich in der Geschichte drin. Ich habe jedoch bis fast zur letzten Seite überlegt, was diese Kapitelüberschriften darstellen sollten. Bei Finch immer, dass er weiß ich wie viele Tage schon wach ist und bei Violet noch so viele Tage bis zum Abschluss. Die Protagonisten also Theodor Finch und Violet Markey wurden sehr gut dargestellt. Bei Finch habe ich lange gebraucht um zu kapieren, warum er so ist wie er ist. Wenn man sich nicht mit der Situation und der Krankheit jemals auseinder gesetzt hat, weiß man nicht, was man von diesem Jungen halten soll. Bei Violet war das etwas leichter. Ich erfuhr ja gleich, warum sie so ist wie sie ist und das erleichterte mir das hinein versetzen. Auch wenn mir so ein Schicksalsschlag noch nicht wiederfuhr, konnte ich es gut nachvollziehen. Im Verlauf der Geschichte lernt man beide Personen besser kennen. Man erfährt vorallem viel über Violet und kann eine große Entwicklung miterleben. Finch lässt sich etwas schwieriger zu durchschauen. Ich habe sehr lange gebraucht um mich in diese Person hinein versetzen zu können. Das Ende der Geschichte war sehr unerwartet und sehr traurig. Ich weiß nicht wie es den anderen Lesern ging, aber ich habe echt gedacht Finch verarscht uns. Ich fand das Ende sehr gemein und bin der Meinung Violet hat dies nicht verdient. Wenn ich jetzt noch mehr erzähle würde ich spiolern...mach ich aber nicht! Am Ende ist noch eine kurze Nachricht der Autorin, wo deutlich wird aus welchen Gründen dieses Buch entstand. Ich muss sagen, ich habe schon wirklich viele gute Bücher gelesen bei denen ich vier von fünf Sternen gab. Diesem Buch von Jennifer Niven muss ich jedoch die volle Punktzahl geben. Das Buch hat mich einfach mitgerissen. Ich habe gelacht, geweint und gedacht "das kann doch jetzt nicht wahr sein!". Das Buch bekommt also fünf von fünf Sternen von mir!

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Cover Mir gefällt das deutsche Cover wahnsinnig gut. Darüber ist es mir auch ins Auge gestochen und ich musste es einfach lesen. Es sieht einfach toll aus. Ich mag die Idee, dass Violet auf dem Mond sitzt und Finch zu kommt. Meine Meinung Ich kann nicht versprechen, ob diese Rezension Spoiler frei wird, aber ich werde alle Stellen markieren, die Spoiler enthalten. Doch ich habe zu diesem Buch einfach zu viel zu sagen. Da ich es gerade eben erst zu Ende gelesen habe, kann es sein, dass ihr meine Gedanken beinahe ungefiltert zu lesen bekommt. Die Geschichte von Finch und Violet beginnt bereits ziemlich aufregend. Beide treffen sich auf dem Glockenturm ihrer Schule und wollen sich mehr oder weniger in den Tod stürtzen. Eigentlich haben sie aber beide nicht wirklich den Wunsch verspürt sich umzubringen, sondern wollten nur wissen wie es sich anfühlt. Als Finch sich dann auch noch Violet für ein Schulprojekt aussucht, ist es mehr oder weniger für sie gelaufen. Violet hat sich nach einem tragischen Unfall das Recht herausgenommen, mildernde Umstände einzufordern. In den meisten Fällen musste sie gar keine Arbeiten und Hausaufgaben abgeben oder eben nur das wozu sie Lust hat. Sie sieht auch selbst ein, dass sie diese mildernden Umstände vielleicht etwas überstrapaziert, aber dennoch kann sie einfach noch nicht wieder funktionieren. Mit Finch jedoch ist es etwas anderes. Er zwingt sie dazu, sich zu öffnen und handelt Deals mit ihr aus. Manchmal erzählt er von sich und seinem ziemlich bescheidenen Leben, an anderen Tagen fragt er sie aus. Langsam aber sicher verändert Violet sich dadurch und kann das tragische Ereignis in ihrer Vergangenheit verarbeiten. Finch wird in der Schule oft als Freak bezeichnet. Mit allen Mitteln versucht er sich dagegen zu wehren, in eine Schublade gesteckt zu werden. Bis zum Schluss, ist dies für ihn das schlimmste was passieren kann. Ich habe mich die meiste Zeit gefragt woher das kam. Denn natürlich kann ich verstehen, dass man ungern in eine Schublade gesteckt wird, aber welcher Mensch tut das bei anderen nicht. Mir hat es sehr gut gefallen, zu lesen wie die beiden sich zu einander hin entwickelt haben. Wie Finch Violet gezeigt hat, wieder zu leben und ihr den Mut und die Kraft gegeben hat, weiter zu machen. Obwohl Violet sich ihm gegenüber nicht immer korrekt verhalten hat und gerade zu Beginn der Geschichte Probleme damit hatte, ihn vor den „coolen Kids“ der Schule zu akzeptieren wie er ist. Doch sie hat sich dank ihm darin gebessert. Achtung jetzt kommt ein wirklich heftiger Spoiler! Lest das nur, wenn ihr die Geschichte nicht mehr lesen wollt oder schon gelesen habt! ACHTUNG SPOILER Als es dann langsam aufs Ende zu ging, war ich selbst genau wie Violet, völlig blind dem Gegenüber, was Finch durch gemacht hat, obwohl ich seine Sicht der Dinge kenne. Das Ende finde ich furchtbar und auch noch das sie ihn gefunden hat, hat mich sehr erschüttert. Ich kann Violet sehr gut verstehen. Wahrscheinlich wäre ich genau so wütend gewesen wie sie. Denn obwohl er es war, der ihr gezeigt zu leben, hat es nicht gerreicht um selbst weiter durch zu halten. Spätestens als die Worte bipolare Störung gefallen sind, hätte es mich auf das Ende vorbereiten sollen. Bereits vor ein paar Monaten habe ich das Buch Tanz auf Glas gelesen, in dem es um einen Mann und seine Frau geht. Er leidet an einer bipolaren Störung. Der Schlaf, den Finch beschreibet, könnte eine Form dieser Störung sein und tatsächlich habe ich auch daran gedacht, als ich es zum ersten Mal gelesen hatte. Doch im Laufe des Buches ging dieser Gedanke verloren, da ich mich mit dieser Störung in keinster Weise gut genug auskenne um darüber zu Urteilen. Doch als Finchs psychatrischer Betreuer es anspricht, war es für mich fast klar. Finch jedoch ist völlig entsetzt und weigert sich das zu akzeptieren. Ich persönlich glaube, dass diese Tatsache es ihm leichter gemacht hat zu gehen. Er wollte nicht in diese Schublade gehören. SPOILER ENDE! Alles in allem hat mich das Buch begeistert und verzaubert. Es hat mich berührt und mich bewegt. Ich bin sehr froh es gelesen zu haben. Vielleicht darf man keine zu hohen Erwartungen haben, denn tatäschlich ist das Buch eine Erzählung all der verdammt perfekten Tage, die Finch und Violet zusammen erleben. Daher finde ich den Titel mehr als nur passend. Auch wenn mich das Buch nicht komplett überzeugt hat, kann ich es guten Gewissens weiterempfehlen. Es ist ein wirklich tolles Buch und ich vergebe gerne vier von fünf Monstern.

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Inhalt Der Teenager Finch sitzt auf dem Dach seiner Schule und denkt drüber nach ob heute ein guter Tag zum sterben ist, als ihm auffällt, dass er nicht alleine ist. Die 17-Jährige Violet steht auch am Abgrund des Daches und scheint das gleiche Vorhaben wie er selbst zu haben. Finch überredet Violet wieder vom Dach herunterzuklettern und tut es ihr gleich. Von nun an beginnt eine außergewöhnliche Geschichte zwischen den beiden Teenagern. Violet hat vor ein paar Monate ihre Schwester bei einem Verkehrsunfall verloren und hat seitdem keine Freude mehr in ihrem Leben. Finch, der von allen nur Freak genannt wird, versucht Violet die schönen Seiten des Lebens zu zeigen, verliert sich selbst aber immer mehr selber. Meinung Was für eine Geschichte. Anfangs hatte ich große Schwierigkeiten ins Buch und in die Geschichte rein zu kommen. Hatte sogar in Erwägung gezogen, das Buch ab zu brechen. Hatte ein wenig Probleme mit dem Schreibstil. Der hat mir irgendwie nicht so ganz zu gesagt und anfangs hat mich die Geschichte auch irgendwie nicht so richtig gefesselt. Aber ich bin froh, dass ich das Buch doch weiter gelesen habe. Vor allem das letzte Drittel des Buches hat mich dann sehr bewegt und mitgerissen. Ich denke die ganze Thematiken Suizid, Suizidgedanken, Depressionen etc. pp sind immer sehr schwer. Vor allem sehr schwer darüber zu schreiben. Niven hat es geschafft, diese Themen in eine wundervolle Geschichte zu packen. Violet habe ich als ein tolles Mädchen kennen gelernt. Sie hatte vor einigen Monaten einen Autounfall mit ihrer Schwester. Sie überlebte. Ihre Schwester nicht. Seitdem ist Violet ein anderer Mensch. Sie kann und will nicht akzeptieren, dass ihre Schwester nicht mehr da ist und sie nun alleine weiter durchs Leben gehen muss. Finch hat ein komplett verkorkstes Leben. Sein Vater hatte immer wieder Ausraster, wo er ihn geschlagen hat. Vor kurzem haben sich seine Eltern getrennt. Er fällt in der Schule immer wieder negativ auf, dadurch dass er seine Wut nicht im Zaum halten kann. Er wird von allen auf der Schule immer nur Freak genannt und ist ein absolutes Mobbingopfer. Er selbst weiß gar nicht so richtig, wer er wirklich ist und versucht sich immer wieder neu zu erfinden. Fazit "All die verdammt perfekten Tage" ist ein Buch, das wirklich tief geht. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten die ich hatte, hat es sich noch wirklich toll entwickelt! Fazit 4/5

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Dieses Buch in Worte zu fassen finde ich sehr schwierig.. Die große Thematik dieser Story ist Depression und wo diese hinführen können. Es ist für mich ein sehr wichtiges Thema, weswegen ich dieses Buch einfach lesen musste. In vielen Büchern oder Fanfictions werden Depressionen Falsch oder übertrieben dargestellt, aber nicht in diesem. Es ist sehr realistisch aufgefasst und auch glaubwürdig umgesetzt, man verfolgt von Anfang an Finch und die Entwicklung seiner Krankheit. Auch wenn der Werdegang der Charaktere voraussehbar war, hat dieses Buch mich Emotional fertig gemacht. Die Autorin fasst am Ende des Buchs nochmal die große Problematik des Schubladendenkens von Depressions erkrankten zusammen und das diese Krankheit ernst genommen werden sollte. Telefonnummern und Adressen die man aufsuchen kann, wenn man Hilfe braucht, rundet dies nochmal ab. Aus der Ich-Perspektive erlebt man Finch und Violets Leben, auch der unterschiedliche Umgang mit Depression und den eigenen Problemen. Die beiden Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein. Finch der Außenseiter und "Freak" auf der Schule und Violet die beliebte Cheerleaderin. Sie erzählen ihre Vorgeschichte, Gedanken und Probleme und wechseln sich Kapitel zu Kapitel ab. Ihre Art von Kommunikation sind Zitate, diese Tauschen sie oft aus, meinem Geschmack nach zu oft. Den Schreibstil der Autorin habe ich geliebt. Ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl wie die Charaktere zu empfinden und zu denken. Wenn die Charaktere geweint haben, habe ich Geweint. Wenn sie gelacht haben, habe ich mitgelacht. Die Autorin hat mich von der ersten Seite an mit ihren Schreibstil in ihren Bann gehabt. Fazit: Die Autorin hat mich mit ihrem Werk sehr nachdenklich gestimmt und ich bin froh, dass sie das Thema so ernst und gut umgesetzt hat. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und wünschte mir, dass viele dieses Buch lesen und ernst nehmen.

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Nachdem ich überall nur Gutes über das Buch gehört hatte, wollte ich es gerne selbst lesen. Leider hat meine Euphorie schnell einen Dämpfer bekommen und ich musste mich immer wieder motivieren die Geschichte bis zum Ende zu lesen. Die Grundidee des Buches ist durchaus interessant. Es geht um Finch, der überall als Freak bezeichnet wird, aber sich damit irgendwie arrangiert hat. Ist heute ein guter Tag zum Sterben? ist sein Mantra. Die Themen Tod und Selbstmord sind für Finch allgegenwärtig und beschäftigen ihn den ganzen Tag. Er ist sarkastisch und selbstzerstörerisch. Dem Leser wird schnell klar, dass Finch unter einer psychischen Erkrankung leidet, was ihm einerseits bewusst ist (er weiß das er anders ist), andererseits möchte er nicht in eine bestimmte Schublade gesteckt werden. Violet wirkte auf mich zuerst sehr verwöhnt und oberflächlich. Sie hat ihre Schwester durch einen Unfall verloren und damit auch ihren ganzen Lebenswillen. Es ist für sie als Überlebende unerträglich geworden. Durch das Zusammentreffen mit Finch fängt sie an ihre Ansichten zu überdenken. Während Finch weiter abrutscht, saugt Violet Kraft aus der Beziehung und gewinnt immer weiter ihren Lebenswillen und Mut zurück. Das hat sie für mich etwas greifbarer und sympathischer gemacht. Die Nebencharaktere blieben leider etwas zu blass, obwohl ich besonders Kate und Brenda sehr interessant fand. Aber für mich spielten sie eher unbedeutende Statistenrollen. Der Schreibstil ist temporeich und flüssig. Die Autorin hält sich nicht lange an einer Szene auf, was auf mich teilweise sehr abgehackt wirkte. Trotzdem bekommt man einen guten Einblick in die Hauptcharaktere, da die Kapitel abwechselnd aus Violet und Finchs Sicht erzählt werden. Doch so erschütternd das ganze Thema auch war, die Geschichte hat mich nicht für sich einnehmen können. Die ersten 200 Seiten waren einfach langweilig umgesetzt. Es passierte kaum etwas und wenn doch, dann konnte ich es nicht wirklich nachvollziehen. Durch die schnellen Szenenwechsel kam für mich keine gelungene Atmosphäre und Stimmung auf. Zwar erlebten Violet und Finchs durchaus süße und interessante Momente, aber die waren immer so schnell vorbei, dass sie mir nicht lange im Gedächtnis geblieben sind. Auch als Liebesgeschichte hat das Buch versagt, denn alles passierte Hals über Kopf, so dass es quasi null Romantik gab. Der Schwerpunkt der Geschichte liegt eher auf Finchs Verhalten und seinen verqueren Ansichten, als auf der Beziehung zwischen den beiden Protagonisten. Finchs wilde Theorien sind natürlich Teil seiner Krankheit, jedoch hat es mich stellenweise wirklich genervt und ich hätte ihm so gerne mal persönlich die Meinung gesagt. Er blieb mir immer fremd und niemand mit dem ich mit identifizieren konnte. Durch die fehlende Verbundenheit zu der Hauptfigur fehlte mir auch lange die Lust das Buch weiterzulesen. Violet und Finch sind wie eine offene Schere, sie kommen aus verschiedene Richtungen, treffen sich am Schnittpunkt und driften dann wieder auseinander. Und auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass Finch mehr von Violet profitiert und sich seine eigene Ratschläge zu Herzen nimmt, konnte mich die zweite Hälfte des Buches noch am ehesten überzeugen. Ja, es hätte noch tiefer gehen können, aber andererseits ist es wie es ist und man kann nicht alles erklären und analysieren. Das Buch ist nicht schlecht, aber für mich auch nicht so ein Highlight wie überall erwähnt. Vielleicht waren meine Erwartungen aber auch einfach zu hoch. Fazit: In dieser Geschichte liegt der Schwerpunkt eher auf Finchs Verhalten und seinen Ansichten, als auf der Beziehung zwischen den beiden Protagonisten. Man muss Finch mögen, um das Buch zu lieben. Obwohl ich die Grundidee des Buches toll finde, konnte mich die Umsetzung nur bedingt begeistern. Ich denke jeder sollte sich selbst ein Bild machen. Das Buch ist Geschmackssache, doch für mich zog es sich wie Kaugummi. Von mir gibt es daher nur zwei Sterne für die außergewöhnliche Idee und den Schreibstil.

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