Leserstimmen zu
All die verdammt perfekten Tage

Jennifer Niven

(19)
(7)
(7)
(1)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Meinung: Es ist normal nicht das Genre, wo ich normalerweise lese. Deshalb tat ich mich anfangs mit dem Lesen schwer, weil ich nicht so richtig wusste um was es ging und was ich darüber sagen könnte. Aber je länger ich las, desto mehr kam ich in die Story und deren Hintergrund rein. Das Thema Suizid und die Gefahren, die das bewirken, werden in diesem Buch einem sehr nahegelegt. Die Protagonist Finch findet sich eines Tages auf dem Glockenturm seiner Schule wieder und dachte darüber nach, wann der beste und perfekte Tag zum Sterben wäre. Zunächst ist er der Ansicht dort oben alleine zu sein - bis er die Protagonistin Violet entdeckt, die anscheinend dieselben Absichten hegte, wie er. Ab da an beginnt für beide eine abenteuerliche Reise, in der sie nicht nur schöne, sondern auch leider sehr traurige Dinge und Augenblicke - mal besondere und mal welche, die das Leben prägen könnten, erleben. Durch Violet kann Finch endlich der sein, der er normalerweise ist - nämlich ein aufgeweckter, lustiger und lebensfroher Mensch und nicht der durchgeknallte Freak für den ihn alle halten auf der Schule und sonst. Er ist sogar derjenige, der sie dazu ermutigt das Leben zu genießen und jeden Moment darin. Aber leider hat das Ganze auch seine Schattenseiten, denn während Violet das Leben wieder versucht für sich zu entdecken, kommen bei Finch harte Zweifel auf, die seine Welt wieder schinden lässt... Die Geschichte hat mich persönlich an einen Punkt zum Nachdenken gebracht. Es sollte auch meiner Meinung nach, auch Andere dazu bringen, nicht so blauäugig durchs Leben zu gehen. Man sollte sein Leben und die Momente darin - egal ob schlecht oder gut - genießen, solange man es noch kann, denn das Leben kann schneller zu Ende sein als man denkt. Fazit: Die Autorin Jennifer Niven hat das Thema Soizidgefahr sehr gut beschrieben und rübergebracht. Sie versuchte durch diese Geschichte anderen Lesern zu zeigen, dass es sehr schwer ist damit zu leben und umzugehen. Es gibt viele betroffene Menschen auf unserem Kontinent, die sich durch irgendeine Art und Weise, das Leben nehmen wollen und leider ist die Quote sehr sehr hoch, dass es Tote gibt. Ich fand es sowohl von den Protagonisten Finch und Violet, als auch von der Story und dem Schreibstil, der sehr flüssig und gut lesbar war, sehr gut, auch wenn ich anfangs damit Schwierigkeiten hatte, mich damit auseinander zu setzen. ,Meinung: Es ist normal nicht das Genre, wo ich normalerweise lese. Deshalb tat ich mich anfangs mit dem Lesen schwer, weil ich nicht so richtig wusste um was es ging und was ich darüber sagen könnte. Aber je länger ich las, desto mehr kam ich in die Story und deren Hintergrund rein. Das Thema Suizid und die Gefahren, die das bewirken, werden in diesem Buch einem sehr nahegelegt. Die Protagonist Finch findet sich eines Tages auf dem Glockenturm seiner Schule wieder und dachte darüber nach, wann der beste und perfekte Tag zum Sterben wäre. Zunächst ist er der Ansicht dort oben alleine zu sein - bis er die Protagonistin Violet entdeckt, die anscheinend dieselben Absichten hegte, wie er. Ab da an beginnt für beide eine abenteuerliche Reise, in der sie nicht nur schöne, sondern auch leider sehr traurige Dinge und Augenblicke - mal besondere und mal welche, die das Leben prägen könnten, erleben. Durch Violet kann Finch endlich der sein, der er normalerweise ist - nämlich ein aufgeweckter, lustiger und lebensfroher Mensch und nicht der durchgeknallte Freak für den ihn alle halten auf der Schule und sonst. Er ist sogar derjenige, der sie dazu ermutigt das Leben zu genießen und jeden Moment darin. Aber leider hat das Ganze auch seine Schattenseiten, denn während Violet das Leben wieder versucht für sich zu entdecken, kommen bei Finch harte Zweifel auf, die seine Welt wieder schinden lässt... Die Geschichte hat mich persönlich an einen Punkt zum Nachdenken gebracht. Es sollte auch meiner Meinung nach, auch Andere dazu bringen, nicht so blauäugig durchs Leben zu gehen. Man sollte sein Leben und die Momente darin - egal ob schlecht oder gut - genießen, solange man es noch kann, denn das Leben kann schneller zu Ende sein als man denkt. Fazit: Die Autorin Jennifer Niven hat das Thema Soizidgefahr sehr gut beschrieben und rübergebracht. Sie versuchte durch diese Geschichte anderen Lesern zu zeigen, dass es sehr schwer ist damit zu leben und umzugehen. Es gibt viele betroffene Menschen auf unserem Kontinent, die sich durch irgendeine Art und Weise, das Leben nehmen wollen und leider ist die Quote sehr sehr hoch, dass es Tote gibt. Ich fand es sowohl von den Protagonisten Finch und Violet, als auch von der Story und dem Schreibstil, der sehr flüssig und gut lesbar war, sehr gut, auch wenn ich anfangs damit Schwierigkeiten hatte, mich damit auseinander zu setzen.

Lesen Sie weiter

Hallo ihr Lieben, heute habe ich mal wieder eine eBook Version eines Buchs für euch. Habe es zeitlich leider nicht geschafft, ein paar Fotos zu machen, aber der Inhalt zählt ja bekanntlich :) Dieses Mal geht es um den Roman „All die verdammt perfekten Tage“ von Jennifer Niven. Einmal fix die Inhaltsangabe für euch: Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden… Meine ausführliche Meinung gibt es unter Read More.

Lesen Sie weiter

All die verdammt perfekten Tage. Wenn ich mir eines der Wörter aussuchen würde, welches das Buch am besten beschreibt, wäre es das „verdammt“. Mit einem Hauch von dem „perfekt“ vielleicht noch. Ich denke, dadurch kommt man schon darauf, aber hier nochmal im Klartext: Ich fand das Buch nicht so besonders, wie fast alle anderen. All die verdammt perfekten Tage ist ein weiteres gehyptes Buch, das an mir vorbeigeht. Ich fand das Buch nicht schlecht. Finch ist richtig cool und einfach ein richtig interessanter Charakter. Er erfindet sich immer wieder neu, probiert verschiedene Stile aus und wenn er mal gerade in einem Stil ist, dann passt er alles, von seinem Aussehen, bis hin zu seinem Verhalten daran an. Generell würde ich sagen, er ist ungewöhnlich und er selbst, ganz ohne Hemmungen. Violet erscheint neben ihm dagegen sogar ein wenig blass. Wenn Finch ein schillernder Regenbogen ist, ist Violet höchstens ein einzelner Lichtstrahl. Ihr Teil der Geschichte ist ziemlich stark darauf aufgebaut, dass sie einen Menschen verloren hat. Es ist gar nicht auszublenden. Ständig ist das ihre Entschuldigung, wieso sie für dieses oder jenes noch nicht bereit ist oder es nicht tun wird. Ja, Verluste sind hart, aber das hat mich bei Violet teilweise echt genervt. Was ich ganz witzig fand, war überhaupt die ganze Konstellation. „Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will“, damit wird das Buch beworben. Erst, wenn man Finch kennenlernt, kann man wirklich verstehen, wie das geht. Schade fand ich, dass es keinen wirklichen Spannungsbogen in dieser Geschichte gibt. Die Handlung plätschert so dahin und versucht gar nicht erst, jemanden zu packen, der nicht so recht überzeugt ist. Mir kam es viel eher vor wie die Ansammlung von Ausflügen und Ereignissen, die Violet und Finch zusammen erleben und meistens sind sie einfach auch genau das: Ereignisse, die zwei Menschen erleben. Es gibt bestimmt Leute, denen das gefällt und die es spannend finden, aber da gehöre ich nicht dazu. Für mich hat die Geschichte auf einem 3-Sterne-Niveau angefangen und ist im weiteren Verlauf irgendwann bis zu 4 Sternen gewandert. Wie gesagt, ich fand es nicht schlecht und in der Mitte mochte ich es sogar ganz gerne. Aber das Ende ist echt das Letzte. Ich bin meistens ganz zufrieden damit, wie ein Buch endet, egal, wie das passiert, aber das Ende von All die verdammt perfekten Tage hat mich mit einer Wut zurück gelassen, die noch Tage anhielt. Gott, Jennifer, wieso? Jemand, mit dem ich mich darüber unterhalten hatte, meinte, dass man das Ende entweder mag, oder eben nicht. Deshalb gibt es auch hier wieder sicher Leute, die dieses Ende und auch die Art Ende mögen. Ohne Spoilern kann ich dazu aber nicht mehr sagen. Über die Autorin: Jennifer Niven wuchs in Indiana auf, dort, wo auch All die verdammt perfekten Tage spielt. Mit der herzzerreißenden Liebesgeschichte von Violet und Finch hat sie Verlage in aller Welt begeistert – die Rechte wurden in 32 Länder verkauft. In den USA stieg All die verdammt perfekten Tage sofort auf Platz 13 der New-York-Times-Bestsellerliste ein, eine Hollywoodverfilmung ist ebenfalls in Planung. Heute lebt die Autorin mit ihrem Verlobten und ihren »literarischen« Katzen in Los Angeles, wo sie 2000 das Schreiben zu ihrem Hauptberuf machte. Fazit All die verdammt perfekten Tage, ein weiteres Buch, das meiner Meinung nach viel zu sehr gehypt wird. Das Buch ist nicht schlecht und hat einen ziemlich coolen Protagonisten, aber ob einem dieses Buch und insbesondere dieses Ende gefällt oder nicht, das ist definitiv Geschmackssache.

Lesen Sie weiter

Nicht der Tage erinnert man sich, man erinnert sich der Augenblicke. Finch - 80. Tag Theodore Finch, kurz Finch genannt, ist einfach großartig. Ich liebe seinen Humor und seinen Sarkasmus. Für seine Mitschüler ist er nur Theodore Freak, der komplett durchgeknallt ist. Er hat immer wieder Selbstmordgedanken und beschäftigt sich mit Selbstmordmethoden und, wie beliebt diese sind. Er hat viel durchgemacht in seinem Leben. Von vielen Dingen erfährt man erst im Lauf des Buchs. Trotzdem ist Finch ein sehr hilfsbereiter, witziger, junger Mann. Das ist etwas, das ich gelernt habe: Man muss das Beste aus allem machen. Finch - WACH 7. Tag Er macht sich selbst lächerlich, um von Violet abzulenken, damit alle über ihn lachen und vergessen, welch peinliche Sachen Violet gerade passiert sind. Das macht ihn noch sympathischer und liebenswert. Das ist es, was ich mit Violet machen will: Ich will ihr das Gute geben und das Schlechte von ihr fernhalten, damit wir nur von Schönheit umgeben sind. Finch - 22. Tag. Und ich bin immer noch da. Auch Violet war mir sofort sympathisch. Violet wird mit dem Tod ihrer um 2 Jahre älteren Schwester Eleanor nicht fertig, die ein Jahr zuvor bei einem Autounfall ums Leben kam. Eleanor saß am Steuer, Violet am Beifahrersitz. Alle sagen, sie muss weitermachen, aber Violet verkriecht sich immer noch. Ihre Freunde sind ihr plötzlich zu oberflächlich, sie hat keinen Spaß mehr an den Sachen, die sie früher gerne gemacht hat, und ihre Eltern scheinen einfach weiterzumachen. Aber sie will nicht mehr so weitermachen wie vorher ... und dann erscheint Finch auf der Bildfläche. Er rettet ihr das Leben, wird ihr Partner in einem Schulprojekt für Amerikanische Landesgeschichte und zeigt ihr, wie schön alles sein kann. Violet beginnt, sich wieder am Leben zu erfreuen, und Finch bringt sie dazu, Dinge zu tun, die sie seit dem Tod ihrer Schwester nicht mehr gemacht hat. Finch und Violet freuen sich an den kleinen Dingen. Es ist so schön zu lesen, wie sie gemeinsam die Welt und die Liebe entdecken. Weißt du, hier neben dir zu stehen, gibt mir das Gefühl auf dem Gipfel des Everest zu sein. Violet - 151 Tage bis zum Schulabschluss Ich habe gelernt, dass es auch Gutes auf der Welt gibt, wenn man genau hinschaut und danach sucht. Ich habe gelernt, dass nicht jeder eine Enttäuschung ist - einschließlich mir selbst - und dass eine dreihunderundachtzig Meter hohe Beule im Boden einem erhabener vorkommen kann als ein Glockenturm, wenn man neben der richtigen Person steht. Finch - Der Abend des Tages, der mein Leben veränderte Wie alles, was vergeht, ist auch der heutige Tag vorbei, aber es war ein ziemlich guter Tag. Violet - 151 Tage bis zum Schulabschluss Violet findet wieder ins Leben zurück. Jedoch entgleitet ihr ihr Lebensretter mit der Zeit immer mehr. Finch fällt in ein schwarzes Loch, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Es ist schwer zu beschreiben, aber mir geht es im Moment so, als ob ich in ein schwarzes Loch gesaugt werde. Finch - 65. und 66. Tag Violets Eltern bemühen sich, den Tod ihrer ältesten Tochter zu verarbeiten. Sie ermutigen Violet weiterzuleben. Sie setzen sie aber mit ihren Erwartungen auch ein bisschen unter Druck. Nachdem sie so viele Dinge nicht mehr mit Eleanor erleben können, gilt ihre ganze Aufmerksamkeit Violet. Violet will den Erwartungen gerecht werden, um ihre Eltern glücklich zu machen. Finchs Mutter kann nicht verkraften, dass sie mit 40 eine alleinerziehende Mutter ist, dass ihr Mann eine andere Frau geheiratet hat. Sie hat zwei Jobs, um die Familie zu ernähren. Sie hat aber viel zu wenig Zeit für ihre Kinder. Sie bemerkt nicht, wie es Finch geht. In dieser Familie kümmert man sich kaum um die anderen. Ich glaube nicht, dass es die Absicht von Finchs Mutter ist. Sie ist nur viel zu viel mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, um die ihrer Kinder zu bemerken. Das Buch wird in der Ich-Form abwechselnd aus Finchs und aus Violets Sicht erzählt. Vom Aufbau der Kapitel ist es ein bisschen so, als würde man die Tagebücher der beiden lesen. Der Schreibstil ist wirklich wundervoll. Ich bin gleich reingekommen. Das Buch ist gut und flüssig zu lesen. Es gibt so viele schöne Zitate, die Finch und Violet viel erwachsener wirken lassen, als sie sind. Die Autorin setzt sich in diesem Roman mit sehr vielen Themen, die Jugendliche beschäftigten, auseinander: Liebe, Mobbing, häusliche Gewalt, Scheidung, Trauer, psychische Probleme bis zu Selbstmordgedanken, … Sie bringt alles sehr ernsthaft und authentisch rüber, dass man sich denkt, sie weiß wovon sie spricht, was sie im Nachwort auch bestätigt. Das Buch regt zum Nachdenken an, was mir sehr gut gefallen hat. Hin und wieder vergisst man, wie viele schöne Dinge es gibt und man muss sich immer wieder bewusst werden, wie gut es einem geht und wie einem kleine Dinge den Tag verschönern können. Danke an Jennifer Niven für dieses wunderbare Buch! Ich freue mich auf mehr Bücher von Jennifer Niven. Leb dein Leben so, dass du niemals etwas bedauern musst. Es ist viel leichter, von Anfang an das Richtige zu tun, sodass man sich gar nicht erst zu entschuldigen braucht. Finch - 15. Tag (immer noch WACH) Ich kenne das Leben gut genug, um zu wissen, dass man nicht von den Dingen erwarten kann, für immer da zu sein oder stillzustehen, selbst wenn man es sich von Herzen wünscht. Finch - 15. Tag (immer noch) Fazit: Großartiger Debütroman! Sehr emotional! Absolut empfehlenswert! Lesehighlight des Jahres!

Lesen Sie weiter

*Meine Meinung* In diesem Buch geht es um Finch und Violet. Finch stellt sich jeden Tag die Frage, ob es ein guter Tag zum Sterben ist. Einen Tag geht es ihm gut, an anderen Tagen überlegt er wie lange er wohl die Luft anhalten kann, bevor er ertrinkt. Violet hat ihre Schwester bei einem Autounfall verloren, bei dem sie selbst neben ihr im Auto saß. Sie gibt sich selbst die Schuld und hat sich von allem zurückgezogen. Sie geht zwar zur Schule, aber eigentlich ist sie eine leere Hülle. Bis zum dem Tag, als Finch sie davor rettet einen fatalen Fehler zu machen. Doch alle denken sie hätte Finch gerettet und nicht umgemerkt. Als Finch sie als Partnerin für ihr ein Schulprojekt auswählt, weiß sie nicht was sie davon halten soll. Alle an der Schule halten ihn für einen Freak. Aber ist sie zur Zeit nicht selbst einer? So nimmt Finch sie mit auf eine Reise durch ihren Bundestaat und bringt Violet wieder auf den richtigen Weg. Doch kann Violet dasselbe für Finch tun? Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Leider habe ich durch eine Leseflaute ziemlich lange gebraucht, um das Buch zu lesen. Am Anfang hat es mir auch wirklich gut gefallen. FInch und Violet tasten sich zueinander hin. Doch Finch und Violet kommen mir in diesem Buch irgendwie nicht nahe. Wie ihre Eltern habe ich es auch nicht geschafft zu ihnen durchzubrechen. Natürlich gingen mir einige Szenen in diesem Buch schon nah, aber die beiden Jugendlichen an sich blieben unnahbar für mich. Ich weiß nicht, ob es vielleicht auch an dem Schreibstil der Autorin lag, der mich nicht so mitreißen konnte oder das ich nie so genau wusste, was Finch mit manchen Aktionen erreichen will. Die Idee jedoch gemeinsam durch ein Schulprojekt auf Wanderschaft zu gehen, gefiel mir gut. Violet wird dadurch wieder aus ihrem Schnecken aus hervorgeholt, doch Finch gleitet immer weiter davon. Auch wenn es ihm scheinbar zwischendurch wirklich gut geht. Was mich ein wenig gestört hat, dass Finchs Mutter sich überhaupt keine Gedanken über ihren Sohn zu machen scheint. Sie kriegt nicht mal mit, wen er nicht zur Schule geht oder was er überhaupt macht. Für mich ein wenig befremdlich. *Mein Fazit* Die Autorin behandelt in diesem Buch ein wirklich schwieriges Thema. elbstmord wird grade im Jugendbuchbereicht öfters mal behandelt. Doch leider hat die Geschichte mich am Ende nicht wirklich erreicht. Die Charaktere sind nicht zu mir durchgedrungen und manchmal war ich kurz davor auch ein paar Seiten zu überblättern. Violet und Finch erleben in diesem Buch Hoch und Tiefs, aber manchmal wusste ich nicht wohin der Weg führen würde, auch wenn es am Ende dann doch ziemlich deutlich war. So kann ich dem Buch leider nur 3 Sterne geben, da mir an manchen Stellen die Tiefe und die Verbindung zu den Charakteren gefehlt hat. Schade, ich hatte mir nach der Inhaltsbeschreibung irgendwie mehr von dem Buch erwartet.

Lesen Sie weiter

Wundervolles Buch

Von: Lele

04.03.2016

Zusammenfassung Theodore ist der Freak der Schule und Voilet hat im letzten Jahr ihre Schwester, bei einem Autounfall, verloren. Durch Zufall rettet Theodore, gennant Finch, Voilet auf dem Glockenturm der Schule vor einem tötlichen Sturz. Darauf hin machen sie zusammen ein Schulprojekt, bei dem sie zusammen ihre Stadt besser kennenlernen sollen. Sie kommen sich auch privat näher und Violet fängt an das Leben wieder zu lieben, wie vor dem Tot ihrer Schwester. Doch Finch geht es immer schlechter und schließt Voilet immer mehr aus seinem Leben aus. Meine Meinung Schon öfter habe ich gelesen, dass viele das deutsche Cover nicht mögen und es zu kitchig finden, doch ich finde es ansprechend und passend. Auch das Englische finde ich toll und dieses hat auch noch mehr Bezug zu der Geschichte. Die Geschichtsidee ist sehr interessant, schön und wurde wundervoll von der Autorin umgesetzt. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der Hauptpersonen, Violet und Finch (Theodore), erzählt, was ich wirklich sehr ansprechend finde. Bei vielen Geschichten kann mann man, auf Grund der gleichen Schreibweise bzw. des Schreibstils die Charaktere nicht gut unterscheiden, doch Jennifer Niven hat es geschafft. Sie hat zwei unterschiedliche Charaktere, mit unterschiedlicher Sprechweise und Denkweise erschaffen. Die Charaktere sind gut beschrieben und auch die Nebencharaktere sind toll und nicht überflüssig für die Geschichte. Mein absoluter Liebling von den Charakteren ist und bleibt Finch, denn dieser hat sehr poetische Gedanken und die ganze Art wie er ist und handelt hat mich sehr faziniert. Violet war für mich nicht so ein toller Charakter, wie Finch, was leider auch zum Schluss nicht wirklich geändert hat. Denn im Gegensatz zu Finch hat sie weniger Tiefe und handelt meiner Meinung nach nicht immer so wie (von ihrem Charakter her) logisch wäre. Die gesamte Geschichte hat mich komplett überrascht, faziniert, inspiriert, und abwechseld glücklich und traurig gemacht. Ich wollte während des Buches immer wieder Pause machen, um ihre Reise voll und ganz zu genießen, aber wollte gleichzeitig immer weiter lesen. Fazit Ich wünschte das Buch hätte nie geendet. Das Buch hat mein Herz zum Leuchten gebracht, es zerstört und hat es dann wieder zusammengesetzt. Wenn ich könnte würde ich jedem von euch dieses Buch schenken, doch da ich es nicht kann solltet ihr selbst dafür sorgen, dass ihr es lest. Neues Lieblingsbuch!

Lesen Sie weiter

Ich muss gestehen, dass beim Lesen anfangs ein wenig die Ernüchterung kam, da ich mir zunächst nicht ganz so sicher war, was ich von den beiden Hauptfiguren halten sollte. Sie waren jünger, als ich sie mir vorgestellt hatte. Des Weiteren fand ich insbesondere Finch anfangs total anstrengend und undurchsichtig, stellenweise sogar richtig unverschämt. Violet war mir zunächst einfach zu blass und farblos und kam nur wenig aus sich raus, Allerdings wandelt sich dies im Laufe des Romans glücklicherweise und die beiden können zeigen, dass mehr in ihnen steckt, als auf den ersten Blick scheint. Finch und Violet begegnen einander, als beide durch einen Sprung vom Glockenturm der Schule ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Finch rettet dabei Violet, als er sie zufällig erblickt. Für alle Außenstehenden scheint es jedoch so, als habe Violet Finchs Leben gerettet. Wie soll es doch auch anders sein. Ist Finch doch ohnehin ein Freak und Violet das beliebte Mädchen der Schule, die mit dem Schulschönling zusammen ist. Beide rücken das Gerücht allerdings auch nicht gerade. Eher zufällig freunden die beiden sich an und erkennen dabei, dass sie beim jeweils anderen so sein dürfen, wie sie wirklich sind und nicht so wie die Außenwelt sie abgestempelt hat. Nach und nach werden Umstände aus ihren verschiedenen Leben offenbart, die zeigen, warum sie die sind, die sie sind. Allerdings geschieht dann irgendwann etwas unausweichliches, was teils zu vorhersehbar war, aber dennoch gleichzeitig plötzlich und unerwartet ist. Vom Thema her ist dieser Roman super. Er beleuchtet die Hintergründe dafür sein Leben beenden zu wollen genau und geht dabei sehr tiefsinnig vor. Jennifer Niven zeigt mit ihrem Leben welche Auswirkungen bestimmte Ereignisse auf Menschen haben können und wie die Reaktion von anderen Menschen Einfluss auf ihn nehmen, auch wenn die erfolgten Reaktionen nicht immer beabsichtigt sind. Jennifer Niven geht dabei total nüchtern und sachlich vor. Sie verurteilt bestimmte Figuren nicht für ihr Verhalten, sondern lässt ihre Taten unterschwellig wirken. Gerade dieser Umstand macht die Handlung interessant und lesenswert. Das Buch und seine Figuren konnten mich erst recht spät so wirklich packen. Insbesondere Violet bleibt fast bis zum Ende ziemlich blass. Sie kommt erst so richtig aus sich raus, als es im Grunde schon zu spät ist. Vom Thema her ist der Roman jedoch super. Daher bekommt der Roman von mir schwache 4 (von 5) Punkte.

Lesen Sie weiter

In den Buch "All die verdammt perfekten Tage " von Jennifer Niven, dass am 14.12.2015 in Limes- Verlag erschienen ist, geht es um Violet und Finch. Sie lernt zu leben-von einem Jungen, der sterben will. Theodore Finch lernt Violet auf dem Glockenturm der Schule kennen. Sie starrt paralysiert in die Tiefe und er kann sie vor dem Sturz in den sicheren Tod bewahren. Violet hat ihre Schwester erst vor einigen Monaten bei einem tragischen Autounfall verloren. Seitdem ist sie einsam, versteckt sich hinter ihrer Trauer und ist zunehmend apathisch. Sie gibt sich die Schuld für den Tod ihrer Schwester. Theodore überzeugt sie, mit ihm zusammen an einem Schulprojekt zu arbeiten. Violet beginnt ihm zu vertrauen und öffnet sich langsam wieder dem Leben. Mit jedem Stückchen Lebensfreude, dass sie sich zurück erobert, scheint Finch jedoch genau diese Lebensfreude zu verlieren. Finch ist ein Außenseiter, der in der Schule gemobbt wird, was ihn aber nicht länger stört. Seine Eltern sind geschieden und er lebt mit seiner Mutter und seinen beiden Schwestern. Zu seinem Vater hat er ein sehr schwieriges Verhältnis. Er fühlt sich allein und ungeliebt. Und überhaupt denkt er, er sei nichts wert und niemand würde ihn vermissen, wenn er nicht mehr da wäre. Violet ist genau das Gegenteil, bis zum Tod ihrer Schwester war sie beliebt, ein Cheerleader aus einem geordneten Elternhaus. Nun scheint die Trauer und die Schuldgefühle sie zu verschlingen, was ausgerechnet Finch verhindert. Die Geschichte an sich, folgt einer nachvollziehbaren Idee. Leider springt der Funke für mich nicht so wirklich über. Ich habe mir die Geschichte ganz anders vorgestellt und nicht so düster-zu düster! Ich konnte mich nicht wirklich in Violet und schon gar nicht in Finch hineinversetzen. Leider konnte ich das Ende der Geschichte schon ziemlich früh erahnen und somit hat sich das ganze wie Kaugummi gezogen. Ich fand auch die ganzen wortschweren Zitate zu viel. Leider kann ich hier keine wirkliche Leseempfehlung aussprechen. Aus diesem Grund gibt es von mir nur drei Sterne.

Lesen Sie weiter