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Leserstimmen (28)

Gina Damico: Hellhole - Wenn der Teufel bei dir los ist …

Hellhole - Wenn der Teufel bei dir los ist … Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7645-3142-3

Erschienen: 24.08.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Kundenrezensionen

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ein Buch mit witz und charme

Von: Chrissie Datum : 23.08.2016

Das Cover ist schlicht aber auffallend. Ich als kleiner "Nerd" mag es wirklich sehr. Man sieht Max und seinen Neuen Freund schon.

Also das dieses Buch mal was anderes ist merkt man denke ich schon an dem Cover. Die Geschichte ist spannend und einfach nur wow. Ich war wirklich sehr positiv überrascht. Die Geschichte ist was neues und einzigartiges und auch der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten hindurch und ich bin wirklich sehr positiv überrascht worden.

Die Figuren haben einzigartige und unverwechselbaren Charaktere. Die Charaktere sind sehr realistisch dargestellt und man kann sich gut in die einzelnen Figuren hineinversetzen. Man hat das Gefühl als würde man sie schon ewig kennen. Aber auch hier lernt man immer wieder andere Seiten der Charaktere kennen und man wächst mit Ihnen.

Hier wird auch das Thema gaming sehr stark betont und was so die Vor- und Nachteile der Gamingszene sind. Der "kleine" Dämon bringt witz und charme ins Buch das gefällt mir.


Der Autor schafft es alles so realistisch dazustellen. Man will das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Kapitel haben auch die optimale Länge, sie sind nicht zu lang und nicht zu kurz.


Mein Fazit ist, dass es ein sehr gelungenes Buch ist und ich werde es mit sicherheit nochmal lesen.

Buch-Kritik Hellhole

Von: Chris Großöhmigen Datum : 12.06.2016

www.nerdzig.de

Der Teufel zockt, frisst und säuft. Doch für Max ist das erst der Anfang...

Ein besonderer Gast

Max lebt zweifellos das Leben eines Nerds. Es liebt Videospiele und spielt diese selbstverständlich in seinem Zimmer im Keller. Er jobbt neben der Schule an einer Tankstelle. Stets in Doppelschichten und mit jeder Menge Kreuzworträtseln beschäftigt. Frauen sind Max fremd. Mit ihnen zu reden, fällt ihm merklich schwer und endet meist in einer Katastrophe. Zuhause kümmert er sich um seine kranke Mutter, die kaum das Bett verlassen kann. Gemeinsam warten sie darauf, dass endlich der Pager vom Krankenhaus klingelt und verkündet, dass endlich ein Spenderorgane vorhanden ist. Trotzdem lebt Max ein an sich ruhiges und geregeltes Leben. Zumindest bis er eines Tages den Teufel auf seiner Couch vorfindet. Besser gesagt: einen Teufel. Denn es gibt tatsächlich mehr als einen. Einen für jede Art von Sünde und Verbrechen und dieser hier hört auf den Namen Burk.

Burk ist groß, rot und ziemlich verfressen. Zudem teilen er und und Max diesselbe Begeisterung für Videospiele. Um seinen ungebetenen Gast wieder loszuwerden, muss Max eine Bleibe für ihn finden. Tatsächlich gelingt Max dies durch einen Trick und an sich wäre damit alles erledigt. Jedoch schlägt Burk einen Deal vor, der zu verlockend ist. Max willigt ein und steht damit erst am Anfang seiner Probleme.

Drama Baby

"Hellhole - Wenn der Teufel bei dir los ist" erzählt seine Geschichte stets unterhaltsam und lustig. Immer wieder findet man schöne Anspielungen zur heutigen Popkultur. Die meisten Gags zünden und sorgen so für den einen oder anderen guten Lacher. Hier macht das Buch von Gina Damico eine gute Figur und ist definitiv zu empfehlen.

Leider hat Hellhole auch Momente, wo das Buch wenig begeistert. Viel zu sehr dramatisch kommt es zu einem Ereignis, das so nicht unbedingt nötig für die Geschichte gewesen wäre. Hier hätte man sicher auch andere Wege gefunden, um die Story rund um Burk, Max und dessen Mutter zu lösen. Ob man dies wirklich als wichtigen Teil des Storytelling sieht, bleibt wohl jedem Leser selbst überlassen.

Fazit

Hellhole macht echt Spaß. Die Figuren sind witzig, besser gesagt sogar rotzfrech! Wäre das Ende nicht so überdramatisch ausgefallen, wäre dies eine absolute Empfehlung.

Erwartet habe ich etwas, was "nur" witzig ist. Bekommen habe ich viele Emotionen und auch Leid

Von: Franzy Datum : 08.02.2016

franzyliestundlebt.blogspot.de/

Meinung
Max ist ein durchweg anständiger Kerl, der noch nie gegen ein Gesetz verstoßen hat. Und dann, nur um seine herzkranke Mutter aufzuheitern, beklaut er seine Chefin. Das schlechte Gewissen lastet schwer auf ihm, aber was geschehen ist, ist geschehen.

Als er einige Zeit später nach einem Fossil gräbt, öffnet er damit unwissend das Tor zur Hölle.
Jedes Mal, wenn ein anständiger Mensch etwas Verbotenes tut, kann er damit einen der 666 Teufel aus der Hölle nach oben auf die Erde rufen. In Max' Fall ist es der riesige, rote, äußerst vulgäre Fastfood-Junkie Burk. Am liebsten verbringt dieser Satan seine Zeit mit unsinnigen TV-Shows, Videospielen und Tonnen von Fastfood. Dieses muss Max klauen, da Satan nichts essen kann, was ehrenhaft erworben wurde.

Schließlich schließt Max ein Pakt mit dem Teufel. Er besorgt Burk eine Villa, wenn dieser seine Mutter heilt. Und genau damit nimmt das Unglück seinen Lauf.

Bezüglich meiner Erwartungen nach dem Klappentext wurde ich enttäuscht.
Dennoch war ich von dem Buch begeistert!

Sowohl der Klappentext, als auch das Cover vermitteln den Eindruck von einem durchweg lustigen, irgendwie nerdigen Roman. Als wären Max und Burk die dicksten Freunde, die ihre Freizeit gemeinsam mit Videospielen und Chips verbringen. Doch der Eindruck täuscht. Niemand steht dem Teufel näher als er selbst.

Gina Damico hat es geschafft ein schwarzhumoriges, selbstironisches Buch zu schaffen, bei dem der Leser lacht und auch leidet.
Zwischen all dem Witz wird es an einigen Stellen wirklich ernst und emotional. Oft schüttelt man mit dem Kopf und kann nicht glauben, dass genau das jetzt passiert.

Eine Sache habe ich nach diesem Buch gelernt: Vertraue niemals einem Teufel, denn er enttäuscht dich auf ganzer Linie!

Zwischen all den Trümmern, die Burk schafft, wird Max erwachsen. Er kommt aus sich raus, wird selbstbewusst und weiß, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Und ganz nebenbei verliebt er sich auch noch ;-)

Der Schreibstil ist unglaublich flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin.

Das Buch hinterlässt nach dem Lesen eine Frage im Kopf:
Wie weit würdest du gehen um die Menschen zu retten, die du liebst?

Fazit
Ein Buch, dass den ersten Eindruck vermittelt durch die Bank weg witzig zu sein.
Doch während des Lesens stellt sich heraus, dass es ein hochemotionales Buch mit sehr viel Tiefe ist.

Überraschend anders als erwartet

Von: CogitoLeider Datum : 22.12.2015

cogitosbuecherkiste.blogspot.de/

Tja, nun, dieses Buch hat mich tatsächlich verwirrt.
Es fängt an wie ein amüsanter Jugendroman, dann gibt es ganz schlimme Probleme, was dem Ganzen die Leichtigkeit nimmt und die Sache mit dem Teufel, da wird es ziemlich ernst.
Irgendwie schwankt es zwischen ironisch-unterhaltsam und bitter, bitter ernst.
Und ich finde, das Cover vermttelt einen etwas falschen Eindruck, obwohl es natürlich den 'Tatsachen' entspricht.
Wer hier ein rundum lustiges Buch mit eher harmlosen Dämonen erwartet, der sollte die Finger davon lassen.

Wenn man sich von der vorgefassten Meinung befreit, bietet dieses Buch sehr viel Tiefe und emotionale Momente. Und außerdem eine sehr schönen schwarzen Humor, der sich besonders in der Selbstironie zeigt, die Gina Damico ihren Protagonisten an die Seite stellt. Dabei verliert sich aber nicht der liebevolle Blick auf allzu menschliche Fehler und Fehleinschätzungen. Ja, ich habe mitgelitten, vielleicht gerade, weil es keine 'Helden' sind, sondern Menschen mit Sorgen, die einen Ausweg suchen, verzweifeln, schlimme Dinge tun und am Ende wenigstens ein wenig Gutes bewirken. Da hat Moralisieren wenig Raum, es ist, wie es ist. Und an
manchen Stellen ist es richtig schlimm.

Vom Erzählstil bin ich begeistert. 'Hellhole' liest sich flüssig, hat dabei aber einiges an Niveau zu bieten. Das war auch ein Grund der Irritation, denn ich hatte, wie geschrieben, etwas anderes erwartet.

Meine Bewertung ist ein Kompromiss. Von der Qualität des Buches her wären ohne Zweifel fünf Sterne angebracht. Doch ich habe mich nicht richtig wohl gefühlt mit der Geschichte. Das ist absolut subjektiv, natürlich. Mir waren manche Ereignisse einfach zu heftig, vielleicht gerade, weil ich die menschlichen Protagonisten so sympathisch fand.

Fazit?
Eine ernstere Geschichte, als es der erste Blick vermuten lässt.

Wenn der Teufel bei dir los ist

Von: *Littera* Datum : 01.12.2015

https://www.youtube.com/channel/UC5_gBH39VPiPcgZXvwhLkMw

Kleine Diskrepanz zwischen saukomischem Humor und tragischen Elementen. Dennoch hatte ich viel Spaß bei der schwarzen Ironie und der lustigen Sprüchklopferei :D
https://www.youtube.com/watch?v=Ex1ZKXFnk_o

Grandios!

Von: Bücherdiebin Lisa Datum : 28.11.2015

bucherdiebin.blogspot.de/

Ich habe selten ein so charmantes, witziges, gleichzeitig dramatisches und ernstes Buch lesen dürfen. Gina Damico schreibt zudem herrlich leicht und entwirft eine Schar sehr liebenswerter Charaktere. Es war mir eine große Freude, dieses Buch lesen zu dürfen!

Meine ausführliche Rezension findet man hier: http://bucherdiebin.blogspot.de/2015/11/gina-damico-hellhole.html

Teufel sollte man ernst nehmen

Von: Ruby Datum : 21.11.2015

tintengewisper.blogspot.de/

Cover

Wer will nicht einmal mit einem Satan auf der Couch sitzen und ganz entspannt ein Spiel zocken? Das zumindest oder ähnliche Gedanken hat man sicherlich wenn man das Cover zu "Hellhole" sieht. Besonders da das Cover und der Titel ja im ersten Moment ja nicht wirklich etwas miteinander gemein zu haben scheinen. Naja, bis auf den höllischen Aspekt zumindest. ;) Schmunzeln muss man auf jeden Fall erst mal.


Handlung

Max hält es für einen schlechten Witz, als nach seiner abendlichen Grabeaktion plötzlich ein gehörnter Mann in seinem Keller sitzt und behauptet er wäre Satan. Oder zumindest einer von vielen. Doch Burk ist real, faul, süchtig nach Snaks und bald gar nicht mehr so harmlos und blöd, wie Max im ersten Moment noch gedacht hatte. Denn ein Deal mit dem Teufel, ist wie ein Lauf über ein Minenfeld. Mann kann nur verlieren.
Was für ein Glück das zumindest seine neue Freundin Lore ihm mit Rat und Tat - und so einigen zweifelhaften Methoden - den Rücken stärkt. Doch die Schlinge zieht sich immer fest. Denn Burk hat nicht vorzugehen. Ganz im Gegenteil. Er fühlt sich sogar recht wohl auf Erden. Der Horror für Max beginnt.


Schreibstil

Gebt es zu. Der Klappentext hat euch zum Schmunzeln gebracht. Und ja, dem Buch fehlt der Humor absolut nicht. Und noch etwas ist hier ganz einzigartig. Grenzenlos kippt da nämlich der Humor plötzlich in tödlichen Ernst um. Und zwar so gleitend, das man sich genau, wie Max plötzlich in einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Situation wiederfindet. Zwar fehlt der Humor nicht, aber er wird dunkler. Rabenschwarz kann man ihn fast nennen. Und es beginnt den Seiten etwas fast schon Grausames anzuhaften. Etwas, bei dem man beim Lesen froh ist, das Burk nicht im eigenen Keller sitzt.


Charaktere

Max ist wie jeder andere von der Straße. Nichts Besonderes, unscheinbar und einfach nur froh, wenn er einen Tag hinter sich hat und wenn seine Herzkranke Mutter nicht stirbt. Auch besonders mutig ist er nicht unbedingt. Sprich, Max ist wohl in dem Sinne nicht unbedingt der typische Held einer Geschichte wie dieser und passt doch gerade deswegen wohl am besten hinein. Eben weil er so normal und alltäglich ist. Dann gäbe es da Lore. Max trifft sie bei seiner Recherche nach seinem kleinem teuflischem Problem. Das Mädchen mit der gefühlten Gefühlsspanne einer Nulllinie lässt sie sich leicht von mir nicht einschätzen. Mag man sie oder eher doch nicht? Hilft sie oder macht sie es nur schlimmer? Und warum weiß sie so viel darüber? Doch neben den vielen Fragen, merkt man schnell, dass sie trotz ihres kurzen Kennenlernen sehr loyal ist. Vielleicht nicht immer in der Rechtslage richtig, aber Loyal auf ihre Art und Weise. Und dann gibt es da natürlich auch noch Burk. Der "freundliche" Teufel von nebenan. Wobei freundlich so ein dehnbarer Begriff ist. Denn Burk ist eben auch einer der Satans und damit im Grunde prädestiniert dafür Chaos und Zerstörung zu verbreiten. Da bringt seine Vorliebe für Snaks und Alkohol auch nicht seine Süße Seite zum Vorschein. Fakt ist jedoch, dass man ihn am Anfang einfach komplett falsch einschätzt. Vielleicht hatte ich auch beim Lesen "Hellboy" im Kopf "*lacht*. Nach diesem Buch, werde ich diesen Fehler bei Teufeln in meiner Nachbarschaft aber unter Garantie nicht mehr machen. ;)

Meinung

Ich ging an dieses Buch mit einer ganz anderen Erwartung ran, als ich schlussendlich präsentiert bekommen hatte. Ich dachte, es wäre eher eine lockere, recht humorvolle Geschichte über Teufel, Sünde und den kleinen "Looser" dazwischen. Und so präsentierte sich das Buch auch bis sagen wir knapp der Hälfte. Der Humor kam nicht zu knapp und Ich konnte Burk nicht so recht ernst nehmen. Ich meine klar, er ist Satan und alles, aber wie ernst nehmt ihr einen Snaksüchtigen Typen ohne Hose? Nicht sonderlich. Stimmt´s? Das ist wohl der erste Fehler. Denn dieses Buch macht eine gleitende Wendung und man sitzt plötzlich im Netz des Teufels, ehe man sich alles richtig bewusst werden konnte. Besonders da Max eben nicht der Typ ist, der prädestiniert fürs Böse-sein ist. All das zusammengenommen macht aus diesem Buch vielleicht nicht das was man erwartet, aber auf jeden Fall das, was man unter keinen Umständen verpassen sollte. Denn wer weiß schon, wo der nächste Teufel lauert? ;)

So ein Teufel macht echt richtig Spaß

Von: Lilian Datum : 16.11.2015

Da wir gerade beim Thema sind - wo ist ihre Hose?" "Ich bin kein Fan von Hosen." "Tja,schön, Regel Nummer vier: Hosen.Immer"

Ganz ehrlich, ich wusste nicht so Recht was mich mit dem Buch erwarten würde. Lustig ja aber mit Teufel? Gleich mal vorne weg; es hat mir gefallen. Sehr sogar und das obige Zitat ist eines von zig anderen die ich hätte wählen können. Die Auswahl war echt sehr groß.

Um was geht es nun eigentlich? Max, seines Zeichens ein eher unauffälliger Typ mit einer kranken Mutter jobbt nebenbei in einem Laden um für sich und seine Mutter zu sorgen. Ansonsten ist er eher unauffällig. Stellt nichts an und geht lieber allem aus dem Weg. Eines Tages aber greift er zu und klaut eine Plastikkatze. Von da an gerät irgendwie alles aus dem Lot.

Aufgewühlt beschließt er sich bei seinem liebsten Hobby, auf dem "hässlichen Berg" Ausgrabungen zu machen, zu entspannen. Gesagt getan buddelt Max also ein Loch und als es dort auf einmal nach Schwefel stinkt, ist es zu spät den er hat sprichwörtlich einen Teufel ausgegraben und der nistet sich gleich bei ihm ein. Burke, so nennt sich der nach Schwefel riechende Wonneproppen, hält nichts von Kleidung untenherum und bringt Max in einige für ihn schlimmere Situationen. Dem aber nicht genug, Max soll ihm unter anderem ein Haus mit Whirlpool besorgen, ansonsten passiert seiner Mutter etwas schlimmes. Max geht darauf ein und lernt dadurch Lore kennen, die ihm von da an hilft. Gewürzt mit einer Menge Humor liest man wie Max immer tiefer in Schwierigkeiten gerät.

Die Charaktere:

Max ist mir gleich total sympathisch gewesen. Er ist keiner dem alles in den Schoss fällt und seine unsichere Art Mädchen gegenüber fand ich total süß. Was er manchmal für einen Müll redet nur weil er nicht weis was er sagen soll ist schon herrlich. Das er sich so toll um seine Mutter kümmert gibt einen weiteren Pluspunkt.

Lore, auch sie ist ein wenig schräg drauf. Ich musste lachen als sie Max Glitterzeugs angedreht hat. Ihre Art gefällt mir. Sie ist klug und ziemlich witzig. Ich finde das sie perfekt zu Max passt.

Burke, eigentlich ist er ja eher der Anticharakter aber auch er hat so eine Art an sich das man ihn einfach mögen muss. Er ist durch sein Handeln alleine schon lustig.Es hat Spaß gemach ihn kennen zulernen.
Der Schreibstil:

Herrlich leicht zu lesen und sehr witzig. Ich kam gut voran und musste echt sehr oft lachen. Die Sätze waren leicht und nicht endlos verschachtelt.

Was soll ich da groß sagen? Ich bin wirklich rundum zufrieden mit dem Buch. Es hat mich echt gut unterhalten und auch die Handlung war gut. Obwohl es teilweise auch ein wenig härter zu ging, schließlich will Burke ja sein Haus ect. und schreckt nicht vor Morddrohungen zurück, hat es mir sehr gut gefallen. Also Fans von schrägen Charakteren und Humor dürfen hier zugreifen.

HellHole ~ Wenn der Teufel bei dir los ist erhält 4 von 5 Teddys

Hellhole - wenn derTeufel bei dir los ist!

Von: Marina Sharma Datum : 10.11.2015

lord-byrons-buchladen.blogspot.de/

Hellhole – Wenn der Teufel bei dir los ist

Zur Autorin:
Gina Damico ist in Syracuse, New York geboren.
Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Katzen und einem Hund in West Massachusetts.
Sie hat einen Abschluss am Boston College erworben. Außer Hellhole ist bereits die Croak Trilogie von ihr erschienen.

Zum Cover:
Das Cover ist in schwarz gehalten und setzt gute Akzente in dem man die Rückansicht zweier Personen als Silouette erkennen kann. Eine davon zeigt deutliche Hörner, die andere wirkt eher klein und schmächtig. Das Buch möchte allein deshalb schon in die Hand genommen werden. Coverkauf? Ich finde schon!!!

Protagonisten:
Max: klein, schmächtig, hat eine kranke Mutter, jobbt an der Tankstelle und gräbt gerne auf dem Hässlichen Hügel nach Schätzen.
Burk: ein Teufel, der von Max versehentlich gerufen wird und sich nun in der menschlichen Welt so wohl fühlt, dass er gar nicht mehr gehen möchte
Audie: Nachbarin und beste Freundin von Max
Lore: lernt Max kennen, als er mit allen Mitteln versucht, den Teufel Burk wieder los zu werden

Zum Inhalt:
Max ist ein stinknormaler Nerd. Mit stinknormalen Nerd-Hobbys (Games) und stinknormalen Nerd-Problemen (zu wenig Kohle für Games und keine Freundin). Doch als eines Tages ein ausgewachsener Teufel – rot, mit Hörnern und einem unglaublich derben Wortschatz – in seinen Keller einzieht, steht Max‘ Leben plötzlich Kopf: Burk macht sich auf der Couch breit, spielt den ganzen Tag Playstation und futtert alle Fastfood-Snacks auf, die sich im Haus befinden. Um jeden Preis muss Max den Teufel loswerden, schon um seiner schwerkranken Mutter den Schock ihres Lebens zu ersparen. Doch dann schlägt Burk ihm einen Deal vor: Er rettet das Leben von Max' Mutter, wenn dieser ihm eine Luxusvilla mit Whirlpool besorgt. Und schlagartig wird aus dem unscheinbaren Max ein kriminelles Mastermind wider Willen …
Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:
Am Anfang hat mir das Buch doch einige Schwierigkeiten bereitet, denn so wirklich konnte ich mit dem Schreibstil nicht gerade etwas anfangen. Das Buch wirkte ziemlich platt und ein wenig oberflächlich und vor allem so gar nicht spannend. Ich habe es dann nach etwa 50 Seiten zur Seite gelegt und es dann später wieder zur Hand genommen und dann lief es zum Glück und innerhalb von zwei Tagen war es dann durchgelesen.
Die Geschichte hat richtig an Fahrt aufgenommen, die Charaktere kamen mir nun endlich auch etwas näher und der Stil verfügte über eine besondere Form von Sarkasmus und Humor, die mir dann doch sehr gefallen hat.
Es ist kein Buch wie jedes andere, und man hat auch keine Vergleichsmöglichkeit, da man ja nicht überall lesen kann, dass plötzlich der Teufel bei einem Zuhause wohnt und dann auch noch nicht gehen möchte!
Die Autorin schafft es aber sehr gut, dass man sich in die Geschichte hineinversetzen kann und dann lässt man sich nur zu gerne fesseln und möchte unbedingt wissen, in welchen Fettnapf der arme Max als nächstes tritt und ob er des doch noch schafft, den Teufel Burk endlich loszuwerden.
Er versucht es dann, zusammen mit Lore, die erstaunlich viel über Teufel weiß, mit einer List. Doch gelingt ihm das??
Es hat mich unheimlich gefreut, dass mich ich dann doch noch auf das Buch einlassen konnte, denn ich hätte tatsächlich etwas verpasst, wenn ich es nicht gelesen hätte!

Mein Fazit:
Auch wenn man anfangs vielleicht nicht überzeugt ist, dranbleiben. Es lohnt sich und man hat eine spannende, nicht gerade alltägliche Lektüre vor sich!
Ich kann doch noch 4 Sterne vergeben! Einer muss wegen dem schwachen Anfang leider abgezogen werden.
Danke an das Bloggerportal von Randomhouse, das mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Marina Sharma

Ein Buch für gemütliche Lese-Nachmittage.

Von: Romina Agus Datum : 25.10.2015

Empfehlung

Das Cover passt einwandfrei zum Inhalt :) Und das ist etwas, das sicher viele Leser freuen wird. Auch mir gefällt es sehr gut. Wenn man das Buch aufklappt (Broschiert) sieht man die Beiden auch von vorne, das ist wirklich eine schöne Idee.

Max ist kein Frauenheld und völlig unbeholfen in allem, doch als ein Teufel sich bei ihm einnistet und droht nicht nur sein Leben völlig zu zerstören sondern auch das seiner Mutter muss er über sich hinauswachsen.

Ein Buch das für zwischendurch mit seiner leichten Art zu lesen einige schöne Stunden beschert. Wer hier nach einem gradlinigen Buch sucht wird enttäuscht, doch ein Lachen zaubert es sicherlich auf jedes Gesicht.

Fazit

Hellhole ist das erste Buch der Autorin, vielleicht wird es auch nicht das Letzte sein. Doch vollends überzeugen konnte es mich nicht. Es war ein flüssiges Leser Vergnügen für zwischendurch, doch an einigen Stellen hat es hier und da etwas gewackelt.

Wir haben hier zu Anfang einmal den Hauptprotagonisten Max, dieser geht noch zur High School und ist ganz das Gegenteil eines Frauen Magneten. Seine Versuche mit einem Mädchen zu flirten enden damit das er von rohem Fleisch redet :) Was zugegeben schon etwas erheiternd war. Im Grunde ist er ein armer Tropf. Er geht zur Schule, nach der Schule muss er arbeiten und zu Hause wartet nur seine Mutter die ein Herzleiden hat.

Audie ist eine Freundin die schon seit Kindheit nebenan wohnt, meiner Meinung nach aber eher eine Randfigur darstellt. Ist auch nicht weiter schlimm : ) Sie ist eine jener Charaktere die wieder dazu bestimmt sind die Story voran zu treiben und Max an etwaige Schauplätze oder zu Personen zu führen.

Dann ist da noch Lore, ein vermeindlich satanistisches Mädchen das Max kontaktiert um ihre Hilfe zu erbitten. Denn nun kommen wir zum Kern der Geschichte die mich neugierig gemacht hatte. Durch ein kleines Verbrechen beschwört Max einen von 666 Teufeln herauf (ja 666 ^^, fand ich ne interessante Idee). Dieser macht Max nun mächtig das Leben, naja, zur Hölle auf Erden eben.

Die Story und mit den Charakteren bildete sich ein Bild in meinem Kopf, doch dann fing es zwischendurch doch an etwas entrückt voran zu gehen. Der Teufel kommt also, spielt total gerne Konsole und futtern Knabberzeug (das natürlich alles geklaut sein muss ^^) und dann tut er völlig Abscheuliches. Klar er ist der Teufel, aber diese Wendungen von gut scheinend, etwas böse bis völlig total abgrundtief gemein hat mich mit einem kleinen Schleudertrauma zurück gelassen. Ich war mir nicht sicher ob ich ein komisches oder doch ernstes Buch vor mir habe. Es ist ein wenig von beidem muss ich sagen.

Zitat: Was hätte er darum gegeben, wenn der größte Stress des Tages von der Frage ausginge, wie viele Rätsel er in einer Schichte lösen konnte. Okay, theoretisch löste er immer noch Rätsel. Nur die Komplexität und die Anzahl der Leichen hatten stark zugenommen.

Zum Schluss hatte ich schon Angst es wäre mehr ein Drama. Ich finde einfach, das Bücher gut enden sollten, für mein Seelenheil :)

Alles in allem ein Buch mit Ecken und Kanten. Ein Buch das ich gern gelesen habe, aber sicher nicht für jeden Leser etwas ist.

Teuflischer Lesestoff mit Anti-Held

Von: Hannah Bookmarked Datum : 24.10.2015

www.neon-oati.blogspot.de

Durch einen glücklichen Zufall bin ich in der Verlagsvorschau des Penhaligon Verlags auf Hellhole gestoßen und dachte mir, was könntest du in der gruseligen Oktoberzeit besseres lesen als einen Roman über einen Teufel?
Gesagt, getan!

Der Einstieg in das Buch fällt leicht und wir begegnen direkt unserem Anti-Held der Geschichte: Max.
Max hat neben so einige Probleme in seinem Leben zu denen unter anderem seine herzkranke Mutter, die permanente Pflege braucht, sein mieser Job an einer Tankstelle und seine scheinbare Unfähigkeit mit Mädchen zu flirten gehören.
Zu allem Überfluss gräbt er dann auch noch, als er seinem liebsten Hobby, der Archäologie, nachgeht, den Teufel persönlich aus, der im danach so gar nicht mehr von der Seite weichen will...

Max ist ein sympathischer Kerl, der aber auch viele Schwächen hat. Er ist wirklich unglaublich nachgiebig, was ihm am Anfang immer noch mein Mitleid eingebracht hat, mich aber zum Ende des Buches hin immer mehr genervt hat. Klar, Max ist ein Anti-Held, dass heißt genau so, wie die Hauptfiguren von Jugendromanen meist eben nicht sind. Er ist weder sonderlich mutig oder gut aussehend noch besonders intelligent.
Viele der von ihm getroffenen Entscheidungen lassen ihn sehr naiv wirken. Er ist keineswegs ein dummer Junge, handelt aber viel zu oft aus dem Bauch heraus und tritt damit natürlich auch das ein oder andere mal ins Fettnäpfchen.
Burk, der Santan höchstpersönlich, ist tatsächlich ein recht amüsanter Bösewicht. Es fällt sehr schwer ihn einzuschätzen, da er genauso nett wie hinterlistig sein kann. Nie kann man sich wirklich sicher sein, auf welcher Seite er nun steht.

Die kleine Liebesgeschichte, die so ganz nebenbei abläuft fand ich ganz süß, aber leider gab es viel zu wenig Informationen über das Mädchen, sodass ich zu ihr keine wirkliche Verbindung aufbauen konnte.

Der Schreibstil ist einfach und gespickt mit witzigen Pointen. Tatsächlich musste ich einige Male lächeln beim lesen, was für mich immer ein Pluspunkt für das Buch ist!
Dennoch gab es, in meinen Augen, in er der Mitte des Plots ein kleines Spannungstief, sodass sich das Buch gefühlt etwas in die Länge gezogen hat.

Das Ende wiederum hat mir gut gefallen und ist perfekt um so als Einzelband stehen zu bleiben.

FAZIT

Ein Buch mit Hochs und Tiefs, die sich aber gegenseitig einigermaßen ausgeglichen haben.
Der Hauptcharakter war für mich einfach ein wenig zu sehr Anti-Held, als dass ich mich in seine Lage hätte versetzen können. Niemand kann/darf immer nur Pech haben, denn Mitleid ist eigentlich nicht das einzige Gefühl, was ich für einen Protagonist eines (ansonsten lustigen) Romans empfinden möchte.
Die lustigen Szenen mit Burk pendeln das Buch zu einer 3 Sterne Bewertung aus.

Schwarzer Humor, den man mögen muss

Von: Umblättern Datum : 24.10.2015

umblaettern.com

Es gibt Tage, das fühlt man sich, als wäre man in der Hölle gelandet. Für Max sind diese Tage Alltag – weil er eine Plastikdekokatze gestohlen hat, lockt er den Teufel in sein Haus. Beziehungsweise einen Teufel – Burk. Der ist zwar nur ein Teufel niedrigen Ranges, aber so missgelaunt und rüpelig, dass er es Max nicht einfach macht. Weder möchte er Hosen im Haus tragen noch etwas essen, was nicht gestohlen ist – und Burk isst eine ganze Menge. Was er aber am allerdringendsten will, ist Urlaub von der Hölle und dafür sein eigenes – natürlich gestohlenes – Haus. Ich hatte ja gehofft, dass Max sich jetzt auf eine ganz verquere Suche nach einem Haus macht, um Burk zufrieden zu stellen und dabei auch noch das Leben seiner herzkranken Mutter zu retten. Leider ist Max aber eher damit beschäftigt, sich zu überlegen, wie er Burk anderweitig wieder loswird und das durchaus auch mal auf echt langatmige Weise. Zumindest tritt er trotz aller Ideen, die er und Lore aushecken, immer weiter auf der Stelle und Burk blockiert das Sofa im Keller weiterhin. Gegen Mitte des Buches steigert sich die Geschichte dann jedoch im Erzähltempo, auch wenn sich die Ereignisse bis zum Ende hin nicht zwingend überschlagen. Aber man kann durchaus sagen, dass die Autorin kein Stück zimperlich ist mit ihrer Geschichte.
Die Figuren sind gewollte Klischees – Max ist der Außenseiter mit dem Nerdhobby (nämlich Paläontologie, weshalb er es fertig bringt, Burk überhaupt erst auszugraben) und den mickrigen Muskeln, aber dem weichen Herz hinter der Hühnerbrust. Er ist unbeholfen, was Mädchen angeht, und eigentlich herzensgut, was ihm die ganze Klauerei noch schwerer macht als eh schon. Seine beste Freundin Audrie dagegen ist das sprühende positive Leben, beliebt, selbstbewusst und großmäulig. Ihr gegenüber steht das obligatorisch düster-grüblerische Gothmädchen Lore, die aber auch nicht auf den Mund gefallen ist. So wurden Lore und Burk meine Lieblingscharaktere, weil beide einen trockenen schwarzen Humor besitzen, der am meisten auf meiner Wellenlänge lag. Außerdem macht man im Laufe der Zeit denselben Fehler wie Max und entwickelt Sympathie für und Vertrauen in Burk.
Denn der Humor in diesem Buch ist alles, aber bestimmt nicht dezent platziert. Am besten gefällt einem das Buch wohl, wenn man auf Furzwitze steht und die Pointen der Witze nicht erst suchen will. Am ehesten muss ich hier an Filme wie Dogma denken, vor allem an Charaktere wie Jay und Silent Bob. Muss man mögen – am besten liest man sich die Leseprobe durch, um das zu beurteilen.

schwarzer Humor in Perfektion

Von: verena normalistlangweilig Datum : 22.09.2015

www.books-and-cats.de

“Unterschätze niemals einen Teufel –

schon gar nicht, wenn er süchtig nach Chips ist!” (Buchrücken)

Ein Buch über einen Nerd und einen ausgewachsenen Teufel mit derbem Wortschatz??? Muss ich lesen …

**********************************************

Meine Meinung:

Das Buch enthält eine Geschichte, die interessanter nicht sein könnte. Ein Junge (für mich übrigens KEIN Nerd), dem das Leben bisher nicht ganz so gut mitgespielt hat, ein Teufel, der nichts kennt als seine eigenen Gelüste, ein Mädchen, das mehr als ein Päckchen zu tragen hat und einige andere Charaktere, die das Bild abrunden.

Die Geschichte lebt für mich von dem angepriesenen schwarzen Humor, der sich überall in diesem Buch findet. Selbst in Situationen, in denen man keinerlei Komik erwartet, schafft die Autorin einen kurzen Moment des Schmunzelns. Das ist meiner Meinung nach wirklich eine Kunst!

Gina Damico hat genau meine Art von Sarkasmus/ Humor getroffen, der vor allem dann zum Tragen kommt, wenn Max und Lore, die beiden Protagonisten neben dem Teufel, sich wieder mal einen Schlagabtausch liefern oder sich einfach nur unterhalten. Mehrmals musste ich laut lachen, vor allem wenn Lore mal wieder ihre “Glückseligkeit” zur Schau trägt und Max ihr das unverblümt sagt.

Es ist einfach lustig, wenn Max Mutter ihn ganz beiläufig fragt, ob er mal wieder verdorbenes Fleisch gegessen hat, weil er so neben der Spur ist oder der Teufel wieder obszöne Sätze von sich gibt! Manche Szenen könnte man direkt in einer Comedy Show aufführen!

Das wird aber nicht jedermanns Sache sein – meine ist es!

Die Geschichte ist aber nicht nur lustig, sondern enthält auch Situationen bzw. Szenen, die keinesfalls amüsant oder erheiternd sind. Nicht alles, was Max, Lore und der Teufel erleben, ist komisch. Einiges ist auch sehr traurig und regt zum Nachdenken an. So enthält das Buch auch einige “Weisheiten” – verstreut in der Geschichte.

LEIDER hat mir persönlich das Ende nicht gefallen. Hier fehlen mir einige Auflösungen bzw. Anmerkungen. Es ging mir dann einfach zu schnell, das Ziel wurde zu einfach und zu “locker” erreicht! Ein ausschweifender Epilog mit mehr Erklärungen hätte mir gefallen und geholfen. Lore bleibt mir während der ganzen Geschichte zu blass. Das hat mich sehr geärgert, da sie mir sehr ans Herz gewachsen ist und ich gerne mehr von ihr erfahren hätte!

Abschließend bin ich einfach nur froh, dass ich wohl durch meine Lebensumstände weniger Angst haben muss, dass ein Teufel bei mir auftaucht? Wie ich das meine? Hmmmmm – lest das Buch!

Aufgrund der Sprache und des Inhalts würde ich das Buch ab ca. 14 Jahre empfehlen!

(3,5 / 5)

Ich wünsche mir mehr Romane von dieser Autorin und werde sie auf meine Merkliste setzen!

Teuflisch gut...

Von: Librinchen Datum : 21.09.2015

librinchen.dennistusche.de/

Max ist ein Nerd wie er im Buche steht. Neben der Pflege seiner schwerkranken Mutter, verbringt Max seinen Alltag entweder vor der Konsole, bei seinem nervigen Job, wo er eigentlich nur Kreuzworträtsel in Endlosschleife löst oder auf einem Berghügel, um dort nach Dinosaurierknochen zu graben.
Nur dann gräbt er eines Tages zu tief und seltsame Dinge ereignen sich. Und zu allem Überfluss sitzt dann noch Satan auf seinem Sofa und schlägt ihm einen Deal vor, den Max nicht ausschlagen kann. Ein Deal, der nicht nur das Leben von Max verändern wird…

Max als Hauptprotagonist ist Gina Damico mehr als gelungen. Schon auf den ersten Seiten ist mir der liebenswerte Nerd, mit seiner leicht trotteligen Art, sofort ans Herz gewachsen. Auch die persönlichen Veränderungen die er im Laufe der Geschichte durchläuft, waren absolut überzeugend und sein Handeln, wenn auch manchmal echt grenzwertig und skurril, nachvollziehbar und authentisch.

Bei Burk ist man allerdings hin und hergerissen. Sicherlich, er ist Satan und muss somit böse sein, aber eine fast schon liebenswerte Art lässt doch etwas Licht am Ende des Tunnels erahnen. Besonders seine Sturheit, die Abneigung gegen Hosen und seine kaum zu zügelnde Leidenschaft für Fastfood sind immer wieder einen Lacher wert. Nicht zu vergessen, das überaus angespannte Verhältnis zum Hauskater Ruckus.

Aber auch die anderen Protagonisten bestechen durch Tiefe und Charakterstärke. Es macht Spaß beim Lesen und man verfolgt gespannt und auch etwas gehässig das sich anbahnende Chaos, was Burk über Max und seine Umfeld bringt.

Auch die Geschichte und die teilweise ausweglosen Situationen sind stimmig und konnten mich auf ganzer Länge begeistern und ans Buch fesseln. Besonders die Wendung am Ende des Buches ließ mich anfangs etwas verdattert aus der Wäsche gucken.
Ebenfalls fand ich die Grundidee mit 666 Teufeln, wo jeder einem anderen „Arbeitsbereich“ zugeteilt ist, sehr erfrischend und grandios umgesetzt.

Abschließend kann ich sagen, dass ich von diesem Jugendbuch mehr als begeistert war. Ich freue mich auf weitere Werke von Gina Damico und hoffe, dass bald Nachschub in den Startlöchern steht.

Fazit:
Wer schwarzen Humor, eine abgedrehte Geschichte und charakterstarke Protagonisten sucht, wird mit „Hellhole – Wenn der Teufel bei dir los ist“ bestens bedient sein. Ein Buch was begeistern konnte und wo kein Auge trocken blieb. Mit etwas Luft nach oben, gibt es von mir gute 4 Blutsterne.

Wenn plötzlich Satan auf deiner Couch sitzt....

Von: Beate Senft Datum : 14.09.2015

lord-byrons-buchladen.blogspot.de

Max ist ein stinknormaler Nerd. Mit stinknormalen Nerd-Hobbys (Games) und stinknormalen Nerd-Problemen (zu wenig Kohle für Games und keine Freundin). Doch als eines Tages ein ausgewachsener Teufel – rot, mit Hörnern und einem unglaublich derben Wortschatz – in seinen Keller einzieht, steht Max‘ Leben plötzlich Kopf: Burk macht sich auf der Couch breit, spielt den ganzen Tag Playstation und futtert alle Fastfood-Snacks auf, die sich im Haus befinden. Um jeden Preis muss Max den Teufel loswerden, schon um seiner schwerkranken Mutter den Schock ihres Lebens zu ersparen. Doch dann schlägt Burk ihm einen Deal vor: Er rettet das Leben von Max' Mutter, wenn dieser ihm eine Luxusvilla mit Whirlpool besorgt. Und schlagartig wird aus dem unscheinbaren Max ein kriminelles Mastermind wider Willen … (Amazon)

Was würden wir wohl tun, wenn plötzlich ein Satan auf unserer Couch sitzen würde und von uns verlangt, dass wir ihm eine Villa mit Pool besorgen? Immerhin kann Max herausschlagen, dass Burk im Gegenzug seine kranke Mutter heilt. Aber kann man so einem Satan, von denen es in der Hölle 666 Stück geben soll, überhaupt trauen?

Was für ein Spaß. Das Buch ist gespickt mit schwarzem Humor, lockeren Sprüchen und schrägen Charakteren. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut amüsiert. Max ist ein total lieber Junge, der noch nie etwas böses getan hat. Und ausgerechnet er muss jetzt einen Teufel mit geklautem Essen versorgen, denn Burk kann nur gestohlene Dinge zu sich nehmen und soll ihm auch noch eine ganze Luxusvilla mit allem drum und dran klauen. Nebenbei kümmert er sich auch noch liebevoll um seine todkranke Mutter und muss aufpassen, dass sie nichts von alledem bemerkt.

Wie gut, dass er gute Freunde hat. Audie, das Nachbarmädchen kennt er schon von klein auf. Sie sprüht vor guter Laune und ist immer total nett. Man muss sie einfach mögen. Dass ihr Vater Polizist und die Mutter Direktorin auf der Schule ist, macht die Sache nicht gerade einfacher.

Und dann gibt es noch Lore, von der die Leute behaupten, sie wäre Satanistin. Mit ihrer immer etwas gedrückten Stimmung, hilft sie Max wo sie nur kann und ist ihm die beste Freundin, die er sich nur wünschen kann. Max Mama hat mir auch sehr gut gefallen, denn obwohl sie dringend auf ein Spenderherz wartet und nicht weiß, wie lange sie noch zu leben hat, hat sie ihren Humor nicht verloren und versucht sich ihre Angst nicht anmerken zu lassen.

Der Schreibstil ist locker und flüssig und wunderbar bildhaft. Und wer sich schon mal so einen roten Typen mit breiten Schultern vorgestellt hat, der mit Unterhosen auf der Couch sitzt, der weiß, dass da kaum ein Auge trocken bleibt. Und auch Burks Verhältnis zum Kater der Familie war einfach nur urkomisch.

Ich vergebe für dieses herrliche Buch voller Sarkasmus und schwarzem Humor 4 von 5 Punkten, denn obwohl es ein Jugendbuch ist, hat es auch seine ernsten Momente und konnte mich voll überzeugen. Ich habe mich großartig amüsiert und hoffe, wir bekommen weiterhin solche skurrilen Geschichten von der Autorin zu lesen.

© Beate Senft

Teuflisch Lustig

Von: Justine Wynne Gacy Datum : 14.09.2015

justinewynnegacy.blogspot.de/

Wegen meiner Thriller Überdosis wollte ich mal wieder etwas zum lachen haben.
Die Aufmachung des Buches hat mich sofort angesprochen. Ein Nerd und ein Teufel chillen auf dem Sofa - das sieht nach etwas für mich aus!
Das war es auch! Die Story ist zwar nicht unbedingt sooo einfallsreich, aber dafür weiß die Autorin genau wie sie den Leser mit witzigen Vergleichen und Wortspielen zum lachen bringt.
Gespickt mit schwarzem Humor und einem spritzigen Schreibstil sorgt sie für garantierte Unterhaltung. Sämtliche Protagonisten, ob Helden oder Antiheld sind liebevoll ausgearbeitet worden und bestechen durch ihren eigenen Charme.

Sehr zweidimensional!

Von: Isabella Datum : 11.09.2015

amoureuxdeslivres.blogspot.com

Ich mag den Teufel. Das hört sich vielleicht seltsam an, aber lasst es mich erklären: ich mag den Teufel als Figur in Büchern. Ich finde, man hat heutzutage schon einiges gelesen: Engel, Dämonen, Vampire und der ganze Rest - das kennt man schon. Bücher, in denen aber ein Teufel auf den Plan tritt, hat man nicht so oft, und deshalb gibt es dort einen ganz eigenen Interpretationsspielraum, der mich sehr reizt. Aus diesem Grund war ich auch sehr neugierig auf Hellhole.
Der Einstieg fiel mir leider etwas schwer. Wir lernen Max kennen, den Protagonisten, aber ich konnte nicht so wirklich warm mit ihm werden. Er ist ein Nerd und generell dem Leben etwas... fremd. Wenn er mit einem Mädchen spricht, kommen nur unpassende Dinge aus seinem Mund, und überhaupt verhält er sich nicht annähernd so wie ein Siebzehnjähriger (ein jüngeres Alter wäre vielleicht ganz gut gewesen). Max klaut für seine Mutter eine Plastikkatze, und deshalb taucht Burk bei ihm auf - etwas Mitleid hatte ich deswegen ja schon mit ihm, aber andererseits... andererseits entwickelte sich das Buch dann auf eine ganz andere Weise, als ich erwartet habe.
Ich dachte, hier würde mir ein locker-leichtes Buch begegnen, in dem Max und Burk so einiges erleben und ihre Umgebung auf den Kopf stellen. Falsch gedacht. Ich meine, sie stürzen schon in eine Katastrophe, aber das war kein leichtes Buch, nicht wirklich. Ich bin mir allerdings immer noch nicht ganz sicher, ob es vielleicht leicht werden sollte.
Gina Damico kann gut schreiben. Es ist kein exzellenter Schreibstil, aber man kann es gut lesen, auch wenn die Geschichte etwas zäh ist und es beinahe zweihundert Seiten dauert, bis sie so richtig in Fahrt kommt. Allerdings gibt es in meinen Augen einfach zu viele Szenen, die lustig gemeint waren, aber überhaupt nicht lustig sind. Gewollt, aber nicht gekonnt, wenn ihr versteht, was ich meine. Es gab ledliglich eine einzige (!) Szene im Buch, die mich wirklich zum Lachen brachte. Ansonsten wartete ich nur darauf, dass es irgendwie besser, interessanter, spannender wurde.
Wenn jedoch Max als Protagonist nicht so mein Fall war, dann war es Burk dafür umso mehr. Ich sagte ja bereits, dass ich einen Teufel als Charakter interessant finde, und Damicos Interpretation hat mir sehr gut gefallen, sie ist originell, sie hat etwas. Burk ist hinterhältig, gemein, böse, aber er hat Charakter. Und das muss man ihm lassen.
Außerdem tritt noch besonders oft Lore mit auf den Plan; ein Mädchen, das selbst einmal mit einem Teufel zu kämpfen hatte und daher versucht, Max zu helfen. Auch sie ist mehr ein Charakter, der mich nicht wirklich überzeugen konnte; sie ist okay - mehr aber auch nicht. Wie auch schon mit dem Witz, der nicht wirklich rüberkommt, bleibt auch die Tiefe der Charaktere auf der Strecke. Ich kann mir nicht erklären, warum das so ist, aber das ganze Buch ließ mich so ziemlich unberührt.
Erst gegen Ende hin passieren noch einige erstaunliche Dinge; Max tut vor allem etwas, das ich nicht von ihm erwartet habe und sehr schockierend finde - das hat mich sehr überrascht, da ich ja mehr Leichtigkeit erwartete, und stattdessen teilweise wirklich grausame Dinge präsentiert kriegte, die einfach... auf die leichte Schulter genommen wurden.
Dabei finde ich das Szenario, auf welches die Geschichte zusteuerte, gar nicht so schlecht; nur war es viel zu wenig ausgereift und letzten Endes auch zu schnell abgehakt. Als ich Hellhole - Wenn der Teufel bei dir los ist... beendete, war ich frustriert und unbefriedigt. Allerdings auch, ehrlich gesagt, ein bisschen erleichtert, dass es vorbei war.

Das Buch war nicht witzig, sondern schlicht albern.

Von: Nomadenseele Datum : 08.09.2015

nomasliteraturblog.wordpress.com/

Das Buch war nicht witzig, sondern schlicht albern. Vielleicht sollte man es als Jugendroman verkaufen, aber da zumindest bei Amazon keine Altersangabe steht, sind Erwachsene, ganz gegen meine Vermutung, wohl doch die Zielgruppe.

Die Geschichte eines Nerds mit Leidenschaft für Computerspiele und zu wenig dafür, kombiniert mit einem Teufel, der sich bei ihm einnistet, hat mich angesprochen. Die Umsetzung dafür umso weniger. Witzig gerne, aber albern mag ich es nicht. Der Humor kam mich so kindisch vor, dass ich wirklich glaubte, ein Jugendbuch zu lesen.

Fazit

Das Buch war nicht witzig, sondern schlicht albern.

Nicht so witzig wie gedacht

Von: Weinlachgummi Datum : 06.09.2015

weinlachgummis.blogspot.de/

Das Cover ist mir gleich ins Auge gestochen. Ein Teufel und ein Junge chillen vor dem TV. Und auch die Schlagwörter im Klappentext, Nerd mit Nerd-Problemen und Teufel mit einem Hang zu Fastfood-Snacks, haben es mir angetan. Und dann noch der Satz “Voller ironischer Schärfe und dunklem Humor” Kirkus. Das ist genau meins, dachte ich mir, war dann aber leider nicht so.

Bevor ich angefangen habe das Buch zu lesen, hatte ich schon eine Geschichte dazu im Kopf. Ich dachte Max und Burk werden so etwas wie Freunde, hängen zusammen rum und so. Klar der Teufel ist böse, aber trotzdem dachte ich vom Cover und Klappentext her, da würde doch eine zarte Verbindung entstehen. Dem war leider nicht so. Die Teufel sind, wer hätte es gedacht, wirklich ziemlich böse und gemein, 666 Stück gibt es von ihnen und Burk macht da keine Ausnahme.

Ich konnte keinen richtigen Zugang zu Buch finden, die Geschichte fesselte mich leider nicht. Der Schreibstil ist zwar einfach zu lesen, erweckte aber nicht den Wunsch bei mir, weiter lesen zu wollten. Somit fehlte auch die Spannung für mich, was zu einem an der Handlung lag, diese zog sich für mich in die Länge. Zu oft stand sie auf der Stelle. Ich hatte das Gefühl, es geht nicht richtig voran.Und dann an den Charakteren. Max der Nerd, wie gerne hätte ich ihn gemocht und doch war er mir nicht sympathisch. Genauso wie die anderen Protagonisten. Sie waren alle recht skurril und auf ihre Art besonders und doch wirkten sie auf mich nicht echt, nicht greifbar. Der Charme der Protagonisten konnte nicht auf mich überspringen.

Ich mag Sarkasmus und Ironie, trockenen und schwarzen Humor. Doch hier hat er mich so gar nicht begeistern können. Das Buch konnte mich gerade so zum schmunzeln bringen, die erhofften Lacher blieben aus. Einzig Burks Verhältnis zum Kater Ruckus fand ich sehr witzig und eine klasse Idee, die Momente mit den beiden hab ich genossen. Der erhoffte Tiefgang bliebt auch bei mir aus. Durch die Krankheit der Mutter habe ich in der Richtung mehr erwartet.

Fazit:
Leider kam der schwarze Humor nicht bei mir an.
Die Charaktere waren speziell und für mich nicht "echt" genug.
Die Geschichte hatte ihre Längen und zu wenig Spannung.
Emotionen kamen bei mir keine auf.
Die Grundidee ist gut und auch das Drumherum.
2,5 Weingummis, Das Cover ist mir gleich ins Auge gestochen. Ein Teufel und ein Junge chillen vor dem TV. Und auch die Schlagwörter im Klappentext, Nerd mit Nerd-Problemen und Teufel mit einem Hang zu Fastfood-Snacks, haben es mir angetan. Und dann noch der Satz “Voller ironischer Schärfe und dunklem Humor” Kirkus. Das ist genau meins, dachte ich mir, war dann aber leider nicht so.

Bevor ich angefangen habe das Buch zu lesen, hatte ich schon eine Geschichte dazu im Kopf. Ich dachte Max und Burk werden so etwas wie Freunde, hängen zusammen rum und so. Klar der Teufel ist böse, aber trotzdem dachte ich vom Cover und Klappentext her, da würde doch eine zarte Verbindung entstehen. Dem war leider nicht so. Die Teufel sind, wer hätte es gedacht, wirklich ziemlich böse und gemein, 666 Stück gibt es von ihnen und Burk macht da keine Ausnahme.

Ich konnte keinen richtigen Zugang zu Buch finden, die Geschichte fesselte mich leider nicht. Der Schreibstil ist zwar einfach zu lesen, erweckte aber nicht den Wunsch bei mir, weiter lesen zu wollten. Somit fehlte auch die Spannung für mich, was zu einem an der Handlung lag, diese zog sich für mich in die Länge. Zu oft stand sie auf der Stelle. Ich hatte das Gefühl, es geht nicht richtig voran.Und dann an den Charakteren. Max der Nerd, wie gerne hätte ich ihn gemocht und doch war er mir nicht sympathisch. Genauso wie die anderen Protagonisten. Sie waren alle recht skurril und auf ihre Art besonders und doch wirkten sie auf mich nicht echt, nicht greifbar. Der Charme der Protagonisten konnte nicht auf mich überspringen.

Ich mag Sarkasmus und Ironie, trockenen und schwarzen Humor. Doch hier hat er mich so gar nicht begeistern können. Das Buch konnte mich gerade so zum schmunzeln bringen, die erhofften Lacher blieben aus. Einzig Burks Verhältnis zum Kater Ruckus fand ich sehr witzig und eine klasse Idee, die Momente mit den beiden hab ich genossen. Der erhoffte Tiefgang bliebt auch bei mir aus. Durch die Krankheit der Mutter habe ich in der Richtung mehr erwartet.

Fazit:
Leider kam der schwarze Humor nicht bei mir an.
Die Charaktere waren speziell und für mich nicht "echt" genug.
Die Geschichte hatte ihre Längen und zu wenig Spannung.
Emotionen kamen bei mir keine auf.
Die Grundidee ist gut und auch das Drumherum.
2,5 Weingummis

Humorvoll & auch düster

Von: Anna Salvatore Datum : 05.09.2015

annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/

Als ich das Cover und den Klappentext sah, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Denn:
Nerds + Fantasy + Humor = Anna's Geschmack

Cover/Gestaltung
Die Klappenbroschur wurde sehr detailreich und ausführlich gestaltet. Die rote Schrift erschafft ein Relief, wie am Buchrücken, und sieht toll aus. Von innen sieht man Max und Burk von vorn.
Ich mag's!

Idee/Handlung
Die Idee hat mir super gut gefallen. Die Vorstellung, dass ein Teufel, einer von 666 wohlgemerkt, im Keller wohnt und Max das Leben "zur Hölle macht", habe ich so noch nicht erlebt/gelesen, und war froh, mal wieder was Neues kennen zu lernen.
Die Umsetzung ist der Autorin toll gelungen, es gibt einen ganzen Haufen an total witzigen Stellen, und dennoch haftet der Geschichte eine spannende, düstere Atmosphäre an.
Doch es gibt nicht nur den nervigen Burk als Handlungsthema, auch eine süße, authentische kleine Liebesgeschichte hat ihren Platz, zudem natürlich noch Max' herzkranke Mutter, die einen echten Galgenhumor hat.

Das Ende fand ich richtig super gelöst. Ich wurde nochmal überrascht, und ein typisches Ende ist es sicher nicht.

Schreibstil
Der Schreibstil ist echt super. Die Geschichte wird aus der 3. Perspetive von Max geschildert. Ich habe das Buch an einem Nachmittag/Abend gelesen, weil es einfach witzig und leicht zu lesen ist. An manchen Stellen habe ich mich echt schlapp gelacht, und ich liebe es, wenn mich ein Buch auch richtig zum Lachen bringen kann.

Charaktere
Max, dunkle Haare und sehr dünn, hat mir als Protagonist echt gut gefallen. Er ist ein 17jähriger Nerd, der Dinosaurier liebt, und kaum Freunde hat. Er arbeitet als Aushilfe an einer Tankstelle.
Er ist teils sehr ironisch, flippt auch mal aus und kann richtig üble Situationen auch mit Humor nehmen, dennoch ist er nicht gefühlskalt. Ich fand ihn sehr sympathisch und fand's ziemlich ungerecht, dass gerade er mit Burk fertig werden muss (wie er selbst auch^^).
Bei Burk bin ich einfach zwiegespalten. Er kann total witzig sein, wie er nie eine Hose trägt und andauernd Fast Food in sich reinstopft, und manchmal wirkt er geradezu menschlich. Doch dann muss er immer so was richtig Mieses tun, und dann wurde ich immer sauer auf ihn. Klar, er ist ein Teufel, aber irgendwie wollte ich, dass er halt nicht so böse ist, und einfach anders.
Lore hingegen hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Sie geht auf Max Schule, ist etwas pummeliger, und total super. Sie hilft Max mit Burk, und ist nicht von Anfang an ein offenes Buch. Ihre trockene Art war teils auch echt zum Schießen.

Max Mutter, Audie und die griechische Tankstellenbesitzerin sind super Nebencharaktere, die auf ihre jeweilige Art überzeugen.

FAZIT
Ein wunderbarer, humorvoller Einzelband, der auch mit einer düsteren Atmosphäre aufwarten kann. Der Humor ist genial, und der Schreibstil gelungen.

4,5 von 5 Feenfaltern

Witzige Idee mit platter Umsetzung, für mich leider nicht mehr wert als 1,5-2 Sterne :(

Von: Filia Libri Datum : 02.09.2015

anima-libri.de

Ich muss leider ehrlich sagen, dass mich Gina Damico mit "Hellhole: Wenn der Teufel bei dir los ist" doch ziemlich enttäuscht hat. Im Gegensatz zu ihrer "Croak"-Reihe, die meines Wissens nach nie ins Deutsche übersetzt wurde, mir aber großen Spaß gemacht hat, bin ich mit diesem neusten Roman von Anfang an nicht warm geworden. Ich habe leider nie den Zugang zu dieser Geschichte über höllische Mitbewohner gefunden.
Das fing, wie gesagt, direkt ganz am Anfang an, denn so mitreißend und faszinierend die Geschichte des Nerds und Außenseiters Max, der plötzlich einen Junkfood fressenden Teufel auf seiner Couch sitzen hat, in der Theorie auch sein mag, in der Praxis hat sie mich einfach kalt gelassen. Ich bin mit Max nicht warm geworden, mit seiner besten Freundin nicht, auch seine todkranke Mutter konnte mich nicht wirklich berühren und der Teufel auf seiner Couch ebenso wenig, so ausgefallen diese Figuren auch sein mochten, sie wirkten einfach nicht authentisch und auch nicht übermäßig sympathisch.

Generell fand ich die ganze Geschichte erstaunlich flach. Es ist nicht, dass sie direkt schlecht ist, die Idee ist sogar ganz gut - wenn auch in dieser Umsetzung nicht zu 100% plausibel -, sie fühlt sich nur streckenweise so an, als wäre sie absichtlich in die Länge gezogen. Das mag auch daran liegen, dass der Humor in diesem Roman für meinen Geschmack einfach sehr flach war und das ganz entgegen meiner Erwartungen, denn aus ihren bisherigen Romanen war ich von Gina Damico eigentlich einen ziemlich scharfsinnigen, geistreichen und meist auch eher bösen Humor gewöhnt, der genau meinen Geschmack getroffen und den Geschichten das gewisse Etwas verliehen hat. Leider fehlte dieses Element in "Hellhole: Wenn der Teufel bei dir los ist" für mein Empfinden aber völlig, stattdessen ist der ganze Schreibstil sehr unausgereift, die Witze abgedroschen und die Charaktere wenig unterhaltsam und recht klischeehaft gewesen.
Schade, aber mein Fall war Gina Damicos "Hellhole: Wenn der Teufel bei dir lost ist" definitiv nicht. Die Autorin konnte mich mit ihrer Geschichte kein einziges Mal fesseln, Figuren und Plot waren mir die kompletten fast 400 Seiten über so gut wie egal, ganz egal wie gut ich die Idee fand. Allerdings mag das auch daran liegen, dass ich einfach sehr hohe Erwartungen hatte, weil mich das, was ich von Gina Damico zuvor gelesen hatte, wirklich sehr begeistern konnte... Trotzdem, witzige Idee mit platter Umsetzung, leider nicht mehr wert als 1,5-2 Sterne :(

Ein witziges Buch für Fans von skurriler Fantasy mit schwarzem Humor

Von: BÜCHERLESER Datum : 31.08.2015

https://buecherleser.wordpress.com/

“Hellhole – Wenn der Teufel bei dir los ist” von Gina Damico wird als Roman “voller ironischer Schärfe und dunklem Humor” (Kirkus) beschrieben. Stellenweise ist das Buch wirklich verrückt und unterhaltsam, aber meistens habe ich es eher als Unterhaltung mit Schwächen empfunden. Ich konnte keine gute Bindung zu Max aufbauen, obwohl Max als Protagonist wirklich gut gelungen ist. Seine Gedanken, Beschreibungen und Stimmungsschwankungen und vor allem sein Verhältnis zu Kater Ruckus sind die Highlights des Romans.
Burk (einer von 666 Teufeln der Hölle) habe ich als weniger gelungen empfunden, er ist selten witzig sondern eher laut und vulgär und erinnert eher an einen klischeehaften, dicklichen Amerikaner, der süchtig ist nach Alkohol und Kalorien in jeder Form. Nur manchmal sind seine derben Sprüche auch lustig.
Deutlicher Pluspunkt von “Hellhole” ist die Verknüpfung der Ereignisse, Gina Damico hat trotz des fantastischen Themas kausale Zusammenhänge geschaffen und macht ganz deutlich: Nichts im Leben ist umsonst, alles hat seinen Preis.

“Hellhole – Wenn der Teufel bei Dir los ist” ist für jeden Fan von skurriler Fantasy mit witzigen Elementen geeignet, der sich nicht daran stört, dass man als Leser nur schwer eine Bindung zur Geschichte aufbaut.

Ein höllisch gutes Lesevergnügen

Von: Tintenwelten Datum : 30.08.2015

https://www.youtube.com/channel/UCERCU4YR7gqHqKaA29335sw

Max ist 17 Jahre alt und ein Nerd. Er liebt Computerspiele. Aber ganz besonders liebt er seine Mutter, für sie würde er alles tun. So überlegt er nicht lange, als in seinem Keller eines Tages ein vermeintlicher Satan erscheint. Dieser bietet ihm nämlich einen Deal an: Wenn Max ihm eine Villa mit Whirlpool besorgt, dann heilt er im Gegenzug dessen Mutter von ihrer lebensbedrohlichen Krankheit. Doch kann man einem Teufel wirklich trauen?

Diese Idee ist auf jeden Fall mal etwas komplett anderes und wurde dabei noch absolut grandios umgesetzt. Gespickt mit schwarzem Humor und einem spritzigen Schreibstil sorgt sie für garantierte Unterhaltung. Sämtliche Protagonisten, ob Helden oder Antiheld sind liebevoll ausgearbeitet worden und bestechen durch ihren eigenen Charme. Der Leser begleitet Max und seine Freundinnen Audie und Lore durch die Höhen und Tiefen (meistens Tiefen), die so ein Satan mit sich bringt. Dabei bringt sich Max von eine Schwierigkeit in die nächste, während Audie durch ihr übersprudelndes Temperament für Lichtblicke sorgt und Lore ihn durch ihr Wissen unterstützt. Teufel "Burk" sorgt durch sein Verhalten und seine Forderungen für allerlei Verwirrung, ist dabei ein wirklich interessanter Charakter, der im Grunde eigentlich gar nicht so böse wirkt, der allerdings immer wieder den Teufel heraus hängen lässt und den man, vor allen Dingen, leicht unterschätzen kann.

Alles in allem ein höllisch gutes Lesevergnügen.

Satan und ein Nerd - Hellhole. Wenn der Teufel bei dir los ist...

Von: Nothing But N9erz Datum : 30.08.2015

nothingbutn9erz.blogspot.co.at/

Ein ganz normaler Nerd - Max - doch sein Leben stellt sich komplett auf den Kopf als er einmal etwas unrechtes tut. Er stiehlt eine chinesische Katze für seine schwer kranke Mutter.

Das Leben dankt es ihm mit einem Teufel im Keller. Der will erst wieder verschwinden, wenn Max ihm eine eigene Bleibe besorgt hat. Doch das Ganze hat einen Haken, denn der Teufel kann nur gestohlene Dinge bewohnen, doch wo bekommt Max ein gestohlenes Haus her? Noch schlimmer wird das ganze, wenn die Betroffenen auch noch verhandeln, denn Max will im Gegnzug die Heilung seiner Mutter.
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Ein Nerd, ein verfressener Teufel und eine gestohlene chinesische Katze die der Beginn der ganzen Geschichte ist. Alleine diese Kombination verspricht schon einiges an Humor und eine witzige Story.

Genau das ist es auch, was man sich von "Hellhole" erwarten kann. Eine witzige, doch actiongeladene und teuflisch sarkastische Geschichte die es weiß dem Humor unter Chipstüten und Videospielen auszugraben. Kein übertriebenes Witzfeuerwerk, sondern eine Geschichte die bei Laune hält, witzig vorankommt und nicht langweilig wird.

Vielleicht punktet die Story nicht mit den riesigen Lachflashs und Lachkrämpfen. Aber die Mischung aus Diebesgeschichte, Teufelsanbetung sowie Nerdgasm und wirklich tollen Charakteren bringen eine witzige und schnelle Story auf die Seiten, von der man sich nicht so schnell wieder lösen kann.

Gerade die Charaktere machen für den Humor viel aus. Max, ein Nerd der ein klein wenig sozial ungeschickt ist und sich aber rührend um seine kranke Mutter kümmert. Burk - ein Teufel höchstpersönlich - der außer Chips und Unsinn nicht viel im Kopf hat. Und Lore - die harte ehemalige Teufelsbraut die Max aus der Patsche helfen soll. Eine Kombination die mit Sarkasmus, Realitätswitz und einer kleinen Portion Slapstick überzeugt.

Zudem kann die Story auch noch mit wirklich emotionalen und überraschenden Wendungen punkten - eine geniale Zusammenwürfelung von Emotion und Humor, die wirklich Spaß macht und unterhaltsam ist.

Nicht nur ein Buch, das Nerds überzeugen wird - dieser Teufel ist einfach einer der besten, die humorvolle Fantasy je gesehen hat!

Hellhole...Einmal ab in die Hölle:)

Von: Die Magie der Bücher Datum : 30.08.2015

die-magie-der-buecher.cms4people.de/


Hellhole
-Wenn der Teufel bei dir los ist ...
Von:
Gina Damico


Vorwort:

Die Autorin Gina Damico wuchs in Syracuse, New York auf. Sie studierte Dramaturgie und Soziologie am Boston College, wo sie Comedy-Improvisationstheater spielte. Später fesselten Damico phantastische Stoffe, und sie wurde Buchautorin. In ihrem Roman »Hellhole« beschäftigt sie sich mit der überlebenswichtigen Frage, wie man unbeliebte Mitbewohner loswird, besonders wenn sie aus der Hölle stammen. Gina Damico lebt mit ihrem Mann in Boston.

Kurze Inhaltsangabe:

Max hatte es noch nie sonderlich einfach. Seine Mutter ist schwer krank, er ist ein "Einsamer Wolf" und hat weder geld noch eine Freundin. Also verbringt er sehr viel Zeit vor der Playstation. Doch nicht einmal für neue Spiele hat er ein par Mäuse übrig, also spielt er so Tag für Tag vor sich her, immer wieder die selben Spiele. Doch dann ändert sich von Schlag auf Schlag alles.... Ein Teufel namens Burk taucht nicht nur bei ihm auf, nein, der behörnte Harlunke, macht es sich einfach so auf Max Sofa bequem, nein er futtert alles was das Haus an Fastfood herzugeben hat und belagert auch noch zu Max völligem wiederwillen die Playstation.
Doch dies ist erst die Spitze des Eisberges, den Max rutscht schnell ins kriminelle ab, als Burk ihm verspricht, sollte Max für ihn eine Villa mit Whirlpool besorgen, würde dieser das Leben seiner schwerst kranken Mutter retten... also zögert Max nicht lange und stürzt sich in die dunklen Abgründe...

Urteil:

Die Autorin Gina Damico, schreibt nicht nur unglaublich Lustig und bannend, nein, ihre Charaktäre sind einfach unverwechselbar und lebenstreu.
Sie schafft es wie kaum eine andere Autorin ihre Leser auf unglaublich starke Weise zu fesseln und Seite um Seite mehr an sich zu fesseln.
Ihr Roman ist wirklich ein Durchbruchsknaller!
Auch wenn die Geschichte eventuell ähnlich schon einmal vorgekommen sein könnte, so ist sie doch lustig und zugleich sehr ernst. Man bang mit Max absolut mit und drückt ihm ab Burks seltsamen Angebot, durchweg die Daumen!
Also langeweile kann mit diesem Roman wirklich nicht aufkommen!

Dieser Roman einfach grandios gelungen und läd zu gemütlichen Stunden der Entspannung und des Lesens ein!!!

Die Daten:

Titel: Hellhole - Wenn der Teufel bei dir los ist ...
Autor: Gina Damico
VÖ: August 2015
Einband: kartoniert/broschiert
Verlag: Penhaligon Verlag
Seitenzahl: 482
Sprache: Deutsch
Genre: Belletristik
Übersetzer/in: Frauke Meier
Preis: 14,99€
ISBN-10: 978-3-7645-3142-3

Zum Kaputtlachen!

Von: Annabel Datum : 30.08.2015

a-bookdemon.blogspot.com

"Hellhole" ist eines jener Bücher, die den Leser immer wieder zum Schmunzeln bringen. Es gibt gar nicht genug Klebezettelchen auf der Welt, um all die Stellen zu markieren, bei denen ich lachen musste, wie ein irres Schulkind.
Vor allem kommen hin und wieder Anspielungen auf die Harry Potter Bücher und eine Katze spielt auch eine recht große Rolle. Das gab schon mal Sympathiepunkte meinerseits.
Entgegen meiner Erwartungen spielt bei dieser Geschichte nämlich nicht sonderlich viel Trauer mit, was man eigentlich annehmen könnte, da Max' Mom schwer krank ist und dies ja nicht gerade ein lustiges Thema ist. Stattdessen kommen selbst von ihr ziemlich harte Sprüche, weshalb sich der Leser darauf einstellen sollte, auch auf recht trockenen, dunklen Humor zu treffen. Allgemein fallen hin und wieder (und vor allem wegen Burk, dem Teufel) harte Worte, deswegen mag ich "Hellhole" aber eigentlich nur noch mehr.
Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr flüssig, also hatte ich das Buch auch verhältnismäßig schnell durch, denn da die Spannung nie fällt und eigentlich nur immer weiter steigt, kann man es gar nicht mehr aus der Hand legen. Trotzdem ist dies keinesfalls primitive oder „zu leichte“ Literatur, denn es werden harte Themen angeschnitten und schließlich hat man es hier mit einem Teufel zu tun, welcher jeden umbringen könnte, wenn er wollte. Allgemein ist die Stimmung die ganze Zeit recht gedrückt. Lustig und aufregend, aber auch gedrückt. Denn Max lebt in einer langweiligen Stadt und führt auch ein langweiliges Leben, bis er auf Burk trifft.
Burk selbst lässt sich schwer einschätzen. Mal ist er nett, mal richtig liebenswürdig und dann wieder gefährlich, verabscheuungswürdig. Im Großen und Ganzen stehe ich ihm recht neutral entgegen.
Max ist ein putziger Sonderling. Ihn habe ich sofort ins Herz geschlossen, mit seiner verdatterten Art und seiner Dinosaurierbesessenheit. (Außerdem kommen von ihm die besten Sprüche.)
Und trotz Teufel und Höllenfeuern orientiert sich „Hellhole“ recht nah an der Realität. Wenn es nach mir ginge, hätte alles noch etwas überspitzter und übertriebener dargestellt werden können, da das hier ein Buch ist, bei dem dick auftragen absolut nicht fehl am Platz ist. Auch das Ende ist eigentlich noch ausbaufähig. Zwar hat es mir sehr gefallen, doch fühlte es sich beim Lesen sehr überstürzt an.

Fazit:
Ein sehr unverblümtes Buch, bei dem man einfach lachen muss.

Witzig, spannend und ziemlich abgedreht :)

Von: Tanjas Rezensionen Datum : 26.08.2015

tanjaisaddictedto.blogspot.de/

Buchgestaltung

Beide Aufmachungen des Buches gefallen mir wirklich gut, wobei man sagen muss, dass sich der deutsche Verlag mit seiner Klappenbroschur deutlich mehr Mühe gemacht hat. Sieht man auf dem Cover nur die Rücken von Max und Burk, so befindet sich hinter der Klappenbroschur die Vorderseite des Motivs – ziemlich coole Sache. Das englische Titel ist eher auf Humor getrimmt, aber ganz niedlich. Der Titel des Buches wurde ja grundlegend übernommen und passt so weit auch.

Meinung

Auf Gina Damico bin ich letztes Jahr durch Zufall gestoßen, als mit ein Freund Croak schenkte. Der Auftakt ihrer Trilogie gefiel mir so gut, dass ich prompt die ganze Reihe durchgelesen habe – etwas, das ich wirklich selten bei Buchreihen machen. Die Reihe hatte ihre Schwächen, aber auch viele Stärken und so war ich gespannt, was die Autorin sich hat neues einfallen lassen. Von der Thematik her erinnerte mich der Klappentext zunächst doch wieder an das ganze Reaper/Hölle Thema und das findet man im Buch auch wirklich wieder, allerdings doch in anderer Form. Vielleicht ist das einfach Gina Damicas Ding – sie hat es jedenfalls super umgesetzt.

In Hellhole geht es um Max, der eine kranke Mutter daheim hat, einen doof Job, dutzende Rechnungen und auch ansonsten nicht das schönste Leben. Eines Tages gräbt er auf einem Hügel ein Loch und prompt findet er Satan auf seiner Couch wieder. Zumindest einen davon, denn dem Konzept im Buch nach gibt es insgesamt 666 Teufel, die alle unterschiedliche Namen und Eigenschaften aufweisen. So muss Max mit Burk vorlieb nehmen, der sich nicht mehr vertreiben lassen will, es sei denn ein Deal wird ausgehandelt und genau dieser Deal könnte das Leben von Max Mutter retten, Max und seine Mutter aber auch in große Schwierigkeiten bringen...

Max war ein großartiger Protagonist! Es ist immer wieder ein Vergnügen auch mal Jugendbücher aus der Sicht eines männlichen Protagonisten zu verfolgen und die Autorin hat Max wirklich sehr sympathisch gestaltet. Er ist nicht gerade taff, aber auch kein Loser. Max steht für sich und seine Prinzipien ein – auch, wenn diese manchmal rechtliche Grenzen überschreiten. So wird er durch den Deal mit Burk dazu gezwungen immer wieder zu stehlen, was auch, wenn es hart klingt, zu den lustigsten Situationen im Roman geführt hat. Allein die Idee, das „Satan“ nur gestohlene Dinge benutzen/essen kann, fand ich total ulkig und hat eine Menge Konflikte hinaufbeschworen. Zum einen die Frage nach dem „sollte man Grenzen überschreiten, um seiner Familie zu helfen?“, aber auch etwas diesem Robin Hood Thema, nach dem Motto: Wieso haben andere mehr als man selbst und hat Glück wirklich etwas mit...naja Glück oder doch eher Unglück anderer zu tun?

So waren viele Entscheidungen von Max an Schicksale anderer Menschen geknüpft und besonders gegen Ende ist mir doch mehr als einmal die Luft weggeblieben, weil mir mulmig wurde. Die Geschichte hat von allem etwas. Ein wenig Humor (ab und zu auch sehr schwarz), eine Prise Verrücktheit und Spannung, die sich nicht mit Action oder solchen Dingen im Buch wiederfindet, sondern eher in etwas sehr Realem. So sind Maxs kleine Abenteuer doch öfter sehr nervenaufreibend, weil man befürchtet, dass alles total ins Auge gehen könnte – und es das manchmal auch tut.

Im Buch gab es zwar keine richtige Liebesgeschichte, aber ich mochte das, was sich aus der Freundschaft zwischen Lore und Max entwickelt total gerne. Zwar war mir vom ersten Moment an klar, was nun genau Lores Geheimnis sein würde, aber ich glaube, es war auch nicht die Absicht der Autorin das großartig zu verschleiern. Lore an sich war sowieso ein total cooles Mädchen. Etwas grob, etwas rebellisch und mürrisch, aber umso liebenswerter, weil hinter ihrer harten Schale ein weicher Kern steckte. Sie und Max haben ein absolut tolles Team gebildet. Es gab nicht wirklich viele Nebenfiguren, mal abgesehen von Maxs Freunden, die aber eher blass blieben. Dafür war Burk – der Teufel – auch ein echt schräger Geselle. Ich wusste nie wirklich, ob ich ihn mögen oder hassen sollte.

Besonders in den letzten Kapitel ist immer wieder die Stimmung gekippt. Gina Damico hat es echt geschafft eine Figur zu erschaffen, die sich an Humor immer wieder selbst übertrifft, aber ebenso ein echtes egoistisches Ekel sein konnte. Man könnte sagen die Story hat eine Moral, aber diese bewegt sich doch eher auf Abwegen und genau das fand ich am Buch wiederum beeindruckend. Es geht eben nicht immer um die Grenze zwischen Falsch und Richtig, sondern manchmal eben alle Facetten dazwischen.

Fazit

Hellhole ist ein richtiges Teufelsbuch und auf ganzer Linie empfehlenswert! Wer mal wieder eine echt abgedrehte und verrückte Geschichte mit einer Menge (schwarzem) Humor lesen möchte, der sollte hier einen Blick reinwerfen – es lohnt sich. Max und Lore waren tolle Figuren und ihr Abenteuer voller ungeahnter Wenden. Das Ende überrascht in mehr als einer Weise, wenn die Stimmung mehrmals kippt und die Autorin dennoch einen Weg gefunden hat mich zufriedenzustellen.

Ich empfehle auch allen, die englisch können die Croak Trilogie von Gina Damico. Die ist nämlich nochmal eine ganze Ecke aufregender, fantastischer und cooler als Hellhole. So oder so, die Autorin hat es einfach drauf :D