Leserstimmen zu
Das Zeichen der Wahrheit

Susan Dennard

Magislande (1)

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Meine Meinung Allgemein Normalerweise bin ich immer etwas kritisch, wenn positive Empfehlungen hinten auf einem Buch stehen, da meine Erfahrungen damit sich sehr gering halten. Doch bei „Das Zeichen der Wahrheit“ konnte mir die Kritik ein zustimmendes Nicken abringen. Zugegeben: Am Anfang des Buches konnte ich mir ein Seufzen nicht verkneifen und habe mit einem Fantasybuch wie viele andere gerechnet. Ein häufig behandeltes Thema findet Platz in diesem Buch: Die Magie. Feuer, Wind und Wasser. Das Übliche. Das, was man schon von so vielen Büchern zuvor kennt. Dann gibt es natürlich noch das Mädchen, welches eine sehr spezielle Magie beherrscht, die nur sehr wenige Menschen kennen und sie – oh, Wunder – ist natürlich auch noch in einer hohen Position, obwohl sie diese gar nicht möchte. Spannend wird es da eher bei den Magiesorten, von denen man bislang nicht so häufig gelesen hat. Strangmagi, Webermagi, Illusionsmagi. Das alles klingt schon eher wie Musik in meinen Ohren und ließ mich neugierig weiterlesen. Leider fehlt es in diesem Buch an vielen Ecken an Beschreibungen, weshalb die Erkundung der Magiesorten eher einem Puzzle glich. Man bekommt viele kleine Stücke zugeworfen und muss sie sich selbst irgendwie zu einem Gesamtbild zusammensetzen. Schon von Beginn an gibt es viele Szenen, in denen ordentlich eingeheizt wird. Spannung, Action, in diesem Buch bekommt man definitiv genug davon geboten. So richtig nahm das Buch für mich aber erst nach der Hälfte Fahrt auf. Als die Magischwester der Protagonistin wieder in ihr Dorf kommt, erfährt das ganze Buch eine 180 Grad Drehung. Endlich bekommt man mehr Informationen. Kämpfe, die man nicht zig mal zuvor gelesen hat. Mir gefiel dieser Handlungsstrang deutlich besser, als der der Protagonistin und hatte auch viel mehr für das Buch zu bieten. Ausnahmsweise sind mit Safiya und Iseult zwei Frauen aneinander gebunden. Ein erfreulicher Faktor, da so oft Frau und Mann aneinander gebunden sind, die sich dann auch noch ineinander verlieben. In diesem Buch fand die Liebe nur zweitrangig Platz. Eine willkommene Abwechslung. Für mich ist es wichtig, dass in einem Buch die Geschichte stimmt und dafür brauche ich nicht immer eine Liebesgeschichte. Das Finale ließ sich sehen und macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Ich möchte mehr von der Welt erfahren, die bislang noch sehr dünn beschrieben ist. Mehr von der Magie, die so vielversprechend nach mir greift. Charaktere Tatsächlich haben die Charaktere alle eine Wolke um sich schweben, die sie sofort durchschaubar machen. Es gibt die beiden Magischwestern, eine in ärmlichen und eine in reichen Verhältnissen aufgewachsen. Es gibt den den liebevollen Ausbilder. Den durchtriebenen König und der Böse ohne jegliche Emotionen. Wenn das nicht klischeehaft klingt. Die Charaktere bleiben alle ein wenig langweilig für mich, was nichts daran ändert, dass ich sie trotz allem ins Herz schließen konnte. Schreibstil & Sichtweise Mit dem Schreibstil kann die Autorin auf jeden Fall punkten. Dieser ist ein wichtiger Faktor, der mich an das Buch gebunden hat, denn wie man schreibt, dass weiß Dennard auf jeden Fall. Hier werden einzelne Szenen detaillierte beschrieben, als Umgebungen oder Gefühle, weshalb die Spannung intensiv ist. Geschrieben ist das Buch großteils aus den Sichten von Safi und Iseult in der dritten Person. Cover & Titel Ich habe die Taschenbuchversion gelesen, die ein weitaus schöneres Cover hat als die Hardcoverversion, zu der ich wohl nie im Leben gegriffen hätte. Für mich müssen nicht immer Personen zu sehen sein. Ganz im Gegenteil. Doch um ehrlich zu sein, gibt es auch nicht viel, was man aus dem aktuellen Cover heraus lesen könnte. Es hat nur bedingt inhaltlich mit dem Buch zu tun, sieht aber dennoch schön aus. Der Titel passt schon besser zum Buch. Jedoch war die frühere Version „Schwestern“ der Wahrheit für mich passender, als das „Zeichen“ der Wahrheit. Der Bezug zu einer Handlung fehlt mir dennoch. Zitat „Er wollte den Anzug so schnell wie möglich loswerden, denn es gab nichts, was das Ego eines Mannes so beschädigte, wie Spitze am Kragen.“ – Seite 56 Fazit Ein gelungener Auftakt, der am Anfang seine Längen hatte, doch gegen Ende meine Neugierde auf mehr Wecken konnte und seine Einzigartigkeit entfaltete.

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Leider

Von: terii

02.08.2018

Die zwei Freundinnen Safiya und Iseult vertrauen einander blind. Deshalb weiß Iseult als einzige, dass ihre beste Freundin Safi über Wahrmagie verfügt. Denn in den Magislanden ist Wahrmagie selten und deshalb begehrt. Sollte jemand rausfinden, welche Macht in der jungen Frau schlummert, würde sie zur Gejagten werden ... Der Roman "Das Zeichen der Wahrheit" begleitet mich nun schon eine ganze Weile. Erst vor wenigen Tagen habe ich das Buch beenden können. Die Betonung liegt hierbei wirklich auf "können". Leider habe ich ewig gebraucht den Fantasyroman zu Ende zu lesen ... Warum? Zu allererst möchte ich betonen, dass ich die Idee hinter dem Buch genial finde. Die Magiebegabung und was das für die Welt in der der Roman spielt bedeutet, war eigentlich eine gute Idee. Auch die zwei Freundinnen Safiya und Iseult haben mir gefallen. Das war eine wahre Frauenfreundschaft, wie man sie leider selten im Büchern findet. Die beiden lieben einander wirklich. Natürlich streiten sie sich auch mal, aber im Prinzip hat die Autorin eine wunderbare Freundschaft erschaffen. Mein Problem war eigentlich die träge Handlung und der Schreibstil. Die Autorin hat viele Begriffe und (Namens)Bezeichnungen in den Raum geworfen, was mich beim Lesen stellenweise gestört hat. Bei mir kam trotz Idee und den großartigen Figuren einfach keine Leselust auf. Ich musste mich zwingen weiterzulesen - und deshalb denke ich, dass mir das Buch vielleicht später noch mal richtig gut gefallen könnte. Deshalb geht es für ein Re-Read auf meinen Stapel ungelesener Büchern zurück. Die Idee hinter "Das Zeichen der Wahrheit" ist wirklich großartig - die Handlung wirkt aber auf mich trotz guter Ideen - teilweise sehr träge. Ich kann nur 3 von 5 Herzen für die Geschichte vergeben ...

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Cover: hierbei handelt es sich um eine nauflage und das Cover passt um einiges besser zum Inhalt. Man erkennt sofort das Genre und es weckt die Neugier. Inhalt: Die Magislande sind ein Reich, in dem die Elemente den Menschen magische Begabungen schenken. Doch kein Geschenk ist so kostbar wie die seltene Wahrmagie, über die Safiya verfügt. Indem sie Lüge von Wahrheit unterscheiden kann, wäre ihre Gabe eine gefährliche Waffe in den Händen ihrer mächtigen Feinde. Und davon hat die adelige Safi reichlich. Als der Krieg den Kontinent erschüttert, müssen Safi und ihre Freundin Iseult sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen, und beschließen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Fazit: zu Beginn des Buches bin ich ehrlich gesagt zuerst nicht mitbekommen, aber das hat sich nach ein paar Seiten gelegt. Es wurde dann so fesselnd das ich es am liebsten nicht weggelegt hätte 🙈Ich bin mir sicher, dass alle, die auch die Throne of Glass Reihe mochten, die Magislande mögen werden. Die Autorin hat eine komplexe Welt mit tollen Charakteren erschaffen. Wortgefechte zwischen den charakteren sorgen auch für etwas Humor

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Angesprochen hat mich bei diesem Buch absolut der Klappentext. Er verspricht Abenteuer, Freundschaft und eine spannende Geschichte. Zumindest habe ich das darin gesehen. Susan Dennard entführt den Leser in die Magislande zusammen mit interessanten Charakteren. Es geht um die Freundinnen Safiya und Iseult, die beide mit einer Begabung geboren wurden, welche magischer Natur ist. Am Anfang bekam ich leichte Probleme aufgrund einiger Städtenamen und Magis und …. Was weiß ich noch allem. Es war etwas verwirrend zu Beginn. Hilfreich zu Orientierung ist hier zumindest die Karte, die in den Umschlagseiten enthalten ist. Auch hatte ich etwas Probleme mit den Begriffen Magis und Magie. Safiya ist eine Wahrmagis. Sie kann Wahrheit von Lüge unterscheiden und ist daher entweder eine Gefahr für andere oder eine absolute Geheimwaffe. Diese Fähigkeit macht sie natürlich auch sehr begehrt, denn Wahrmagis sind sehr selten. Iseult ist eine Strangmagis und kann die Gefühle ihrer Mitmenschen sehen. Beide wollen nur eine Sache: Ihre Freiheit. Problem dabei ist allerdings, dass die beiden Strangschwestern ein Händchen dafür haben, sich Probleme zu bescheren. Teilweise unbewusst, aber auch manchmal bewusst. So kommt es auch, dass die beiden vorerst getrennt werden. Safiya muss ihren Verpflichtungen nachkommen, welche sie an die Seite des Kaisers führen. Allerdings ist die junge Frau damit alles andere als einverstanden und es beginnt eine rasante Flucht, sowie eine Verstrickung in einen Krieg, mit dem Safiya eigentlich nichts zu tun haben wollte. Iseult kehrt in der größten Not zu ihrem Volk zurück. Doch ist sie dort eine Ausgestoßene und sehr bald geht es auch für sie um Leben und Tod. Auch wenn nicht klar ist, warum derjenige will, dass sie stirbt. Mit dem Leben auf der Messerschneide findet Iseult ihren Weg zurück zu Safiya. Doch wird es den beiden gelingen sich gegen ihre Gegner zu stellen und ihre Freiheit zu bekommen? Und wem können sie auf ihrem Weg vertrauen? Safiya und Iseult kann man als beste Freundinnen und Seelenverwandte beschreiben. Charaktere die für einander töten und auch in den Tod gehen würden. Kämpferinnen mit Stärken und Schwächen, die sich aber auch ergänzen. Dies wird auch in den einzelnen Perspektiven ersichtlich, aus denen die Story geschrieben ist. Doch teilweise kommt die Autorin mit doch etwas langatmigen Passagen daher, die einen kurzfristig an den Rand der Verzweiflung bringen. Dranbleiben lohnte sich allerdings, denn die Seiten offenbaren eine für mich wirklich interessante Geschichte. Dazu kommt noch ein dritter Erzählstrang und zwar der des Prinzen Merik, sowie der vierte Strang in dem wir den Blutmagis Aeduan begleiten. Ein komischer Kauz ist gerade letzterer, aber er ist auch eine sehr interessante Figur für mich gewesen. Fazit Startet man auch etwas holprig und hat Zwischendurch ein paar Längen, so baut sich doch mit der Zeit eine lebendige Story auf, der es im Großen und Ganzen Spaß macht zu folgen. Überzeugen können die 2 Strangschwestern und die leichte Liebgeschichte, die allerdings komplett in den Anfängen bleibt.

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Bei diesem Buch handelt es sich um die Neuauflage im Taschenbuch. Und ich muss sagen, ich bin irrsinnig froh darüber, dass der Verlag ein neues Cover gestaltet hat. Es passt deutlich besser zum Inhalt und man erkennt das Genre auch direkt. Safiya und Iseult sind Strangschwestern und wirklich eng miteinander verbunden. Sie teilen alles, auch, wenn beide wirklich nicht viel besitzen. Safiya beherrscht die Wahrmagie, eine Magie, die im Grunde ausgestorben ist. Iseult und Safi überfallen fälschlicherweise einen Transport mit einem Blutmagis. Von nun an jagt dieser sie, das ist ihnen bewusst. Ihnen bleibt nur eine Flucht, doch auch diese hält viele Gefahren bereit... Ich muss sagen, ich kann die vielen negativen Bewertungen nicht nachvollziehen. Der Schreibstil der Autorin ist toll und Safi und Iseult sind so starke Charaktere. Ihre Wortgefechte sind witzig und die erschaffenen Charaktere sind wirklich toll. Sehr unterschiedlich, mit Ecken und Kanten. Ich fand die Wendungen toll und das Ende zwingt einen wirklich dazu, den zweiten Teil zu lesen. Mich hat die Art der unterschiedlichen Magien wirklich gefallen. Die Luftmagier sind toll, ihre Kräfte sind wahnsinnig gefährlich, aber auch der Blutmagier ist wirklich großartig. Bei so vielen tollen Charakteren kann man sich wirklich nur schwer entscheiden. Hier und da hatte das Buch eine kleine Länge, aber das ist bei High Fantasy nicht ungewöhnlich. Alles in allem hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen und ich kann nichts zum meckern finden. Ich bin mir sicher, dass alle, die auch die Throne of Glass Reihe mochten, die Magislande mögen werden. Die Autorin hat eine komplexe Welt mit tollen Charakteren erschaffen. Die Wortgefechte sind witzig und die Abenteuer gefährlich. So mag ich es!

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Protagonisten Safi mochte ich sehr gerne, denn sie wirkt lieb, benimmt sich manchmal kindisch und ist trotzig, und ich hab sie mit ihrer Einstellung irgendwie sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine Wahrmagis und die sind schrecklich selten, und werden meist entweder benutzt oder umgebracht. Wegen ihres treuen Herzens tat es mir besonders Leid, dass sie in ständiger Gefahr ist. Bei Iseult hatte ich erst Probleme, sie zu verstehen. Sie kommt von einem Nomatsi-Stamm und darum begegnet man ihr oft mit Abscheu, aber Iseult bleibt kühl und emotionslos. Erst später habe ich verstanden, dass das eine Fassade ist, die sie auch nur mit viel Mühe aufrechterhalten kann. Eigentlich ist sie auch unsicher und verletzlich. Sie und Safi passen schon wirklich gut zusammen, ergänzen sich, machen sich Mut und geben einander die Kraft, jede Situation zu meistern. Merik ist der Prinz eines sehr armen Königreiches und möchte unbedingt den zwanzigjährigen Frieden zwischen den Ländern fortsetzen, da sein Land furchtbar schwach ist. Durch Handlungen der Nachbarländer sind Meriks Leute am Hungern und Merik würde alles tun, damit es dort bald wieder besser aussieht. Er ist selbstlos, aber für das Wohl seines Landes handelt er auch egoistisch. Er hat seine Ziele einfach klar vor Augen! Aeduan ist ein Carawen-Mönch und hinter Iseult und Safi her, die ja interessante Magis und auch Flüchtige sind. Ich denke, er sollte gefährlich wirken, aber am Anfang hatte ich große Schwierigkeiten mit dem Buch und war mir nicht sicher, was genau ihn denn so bedrohlich macht. Er scheint jedenfalls immer von seinen aktuellen Zielen besessen zu sein und unterscheidet sich durch manche Neigungen von anderen Mönchen. Handlung und Schreibstil Das größte Problem an diesem Buch war der Schreibstil. Viele, eigentlich alle fremden magischen Aspekte wurden nicht zur richtigen Zeit erklärt, wenn sie überhaupt erklärt wurden. Man war also von Handlungen und Motiven umgeben, die man gar nicht verstand. Manches wurde nach und nach doch etwas erklärt oder man konnte es sich vom Kontext oder von den Begriffen etwas herleiten. Der Einstieg jedoch war furchtbar anstrengend. Erst nach und nach hatte ich mehr Spaß an dem Buch und konnte auch die Spannung etwas spüren - wenn man nicht weiß, was da überhaupt passiert, empfindet man nur Verwirrung. Fazit Eigentlich hat mir die Geschichte in "Schwestern der Wahrheit" ganz gut gefallen, aber ich hatte große Schwierigkeiten mit der Magie und dem Setting. Ich hoffe, dass ich bei der Fortsetzung besser zurechtkomme!

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Episch!

Von: snowyy_13

07.03.2018

Mich hat dieses Buch völlig begeistert. Ich liebe es in neue, fiktive Welten einzutauchen und diese hier hatte einiges in sich. Dieses Prinzip mit den Magis und dann noch so viele verschiedene, diese Politikspielchen, Diskriminierung, die Beziehungen in dem Buch, besonders diese Freundschaft die alles übersteht. Oh man, zum Glück habe ich Band zwei schon auf meinem Nachtschränkchen bereitliegen. Falls ihr es bisher geschafft habt um dieses Buch herum zu kommen, erkläre ich kurz worum es eigentlich geht. Wir befinden uns in den Magislanden. Und was genau ist ein Magi? Das sind Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Manche können den Wind beherrschen und alles was damit dazu kommt. Also könnten sie im Kampf ihren Gegnern die Luft abschnürren, damit sie ersticken. Oder die Blutmagis, die einen über das ganze Land verfolgen könnten, da sie dein Blut wittern. Aber sie können es auch schaffen, deinen Puls anzuhalten, wie es ihnen beliebt. Oder wie wir sie kennenlernen: Eine Wahrmagis und eine Strangmagis. In anderen Worten Safi und Iseult. Während Safi Lüge von Wahrheit unterscheiden kann, besitzt Iseult die Fähigkeiten die Emotionen durch die sogenannten Stränge zu deuten. Sie sieht aber auch, wer mit wem verbunden ist, also wer mit wem zum Beispiel eine Liebesbeziehung führt. Und beide stehen noch am Anfang ihres Lebens. Was soviel bedeutet, dass sie ihre Fähigkeiten noch nicht ganz erforscht und bis an die Grenzen ausgetestet haben. Mir waren beide Protagostinnen total sympathisch. Ich liebe ihre Dynamik, ihre Freundschaft. Während Safi eine Adelstochter ist, wird Iseult wegen ihrer Herkunft diskriminiert und auch wenn es drauf ankommt, gejagt. Aber die beiden als Team verdeutlichen einfach wie wichtig Freundschaft es ist und wie viel Kraft man aus ihr schöpfen kann. Girlpower! Mir hat die Handlung so gut gefallen! Besonders die letzten 200 Seiten, als die „Kacke“ am dampfen war und alles aufeinander traf. Mit dem ganzen Worldbuilding, mit den Charakteren, den ganzen Geschehnissen, konnte ich nicht anders als gebannt die Seiten anzustarren. Der Schreibstil hat mich sehr an Throne Of Glass erinnert, was nur gutes heißen soll. Wir lesen nicht nur aus der Sicht von Safi und Iseult, sondern auch aus der Sicht von Merik, einem Windmagis und Aeduan, einem Blutmagis, in anderen Worten, der Antagonist. Susan Dennard schafft es Charaktere so charismatisch zu machen, zwischen ihnen eine tolle Chemie zu schaffen und dann epische Seiten nach der anderen rauszuhauen. Zwar hatte ich einen kleinen holprigen Start, da ich mich erst an die Welt gewöhnen musste, aber sobald ich drin war, wurde ich nicht enttäuscht. Außerdem schafft die Autorin einen an der Nase herumzuführen, was nicht viele hinkriegen. Aber auch einen Antagonisten zu erschaffen, der mehr Sympathie vom Leser erhält, als er sich bestimmt als „skrupelloser“ Egoist wünschen würde. Fazit: Dieses Buch ist fantastisch! Dieses Wortbuilding, die Charaktere, die Chemie zwischen ihnen, die weiblichen Protagonsiten, ich meine „Girlpower!“. Dieses Buch befasst sich mit so vielen Dingen wie Diskriminierung, Politik, Krieg und Korruption. Und gleichzeitig tischt es einem die Welt der Magislande auf. Menschen mit Fähigkeiten, die dir mit ihrem Willen die Luft auf der Lunge pressen können. Die deinen Willen beugen und zerbrechen können. Wenn ihr Autoren wie Sarah J. Maas oder V.E. Schwab mögt, dann liest dieses Buch! Es wird euch nicht enttäuschen! 5 von 5 Sternen!

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In den Magislanden leben Safiya und Iseult, die beide magische Begabungen besitzen. Obwohl sehr unterschiedlich, verbindet beide eine enge Freundschaft. Nach einem missglückten Coup setzt sich der gefährliche Blutmagier Aeduan auf ihre Fährte, der von Safis besonderer Begabung ahnt. Sie ist die letzte Wahrmagierin und ihre Magie eine begehrte Waffe. Safis Leben gerät aus den Fugen, als sie in einer Nacht- und Nebelaktion außer Landes verschwinden muss und die Reise gerät zu einem Wettlauf mit der Zeit, da ein neuer Krieg droht. Zusammen mit ihrem Begleiter, dem smarten Prinz Merik und seiner Crew macht sie sich auf den Weg. Aber kann sie ihm auch trauen? Wird er ihr helfen? „Das Zeichen der Wahrheit“ ist der erste Teil der Magislande-Saga von Susan Dennard, erschienen im Penhaligon Verlag. Das Buch ist sehr ansprechend aufgemacht, ein weiteres Highlight ist die schöne Landkarte im aufklappbaren Buchdeckel. Die Geschichte, die Dennard uns erzählt, lebt von den starken und sehr interessant konzipierten Protagonistinnen. Safiya und Iseult sind sehr gegensätzlich, es verbindet sie jedoch eine ganz besondere Freundschaft. Beide besitzen unterschiedliche magische Fähigkeiten, Safi kann erkennen, ob jemand die Wahrheit sagt, Iseult sieht Gedanken und Gefühle. Interessant erdacht hat Dennard auch die Magislande. Diese Welt wird bewohnt von sehr unterschiedlichen Völkern und das besondere sind sicher die magischen Fähigkeiten, die viele besitzen. So gibt es z.B. Gedanken- Wahr- und Windmagie, die die Charaktere zu sehr vielfältigen magischen Handlungen befähigt. Die Geschichte ist spannend mit klassischem Aufbau: die Hauptperson muss in einem Wettlauf mit der Zeit eine Aufgabe bestehen, Unterstützung gibt es dabei von einem zunächst etwas undurchsichtigen, interessanten männlichen Protagonisten. Der Schwerpunkt des Romans liegt jedoch für mich auf der Beziehung der weiblichen Protagonistinnen zueinander. Dennard sagt, das sie eine Geschichte über Freundschaft erzählen wollte, und das ist ihr sehr gut gelungen und macht das Buch so besonders. Fazit: Ein toller Fantasy-Roman mit Action, Gefühl und Magie, starken Frauen und smarten Männern, dabei eine spannende Geschichte die sich geschickt entwickelt und sehr gut lesen lässt. Klare Leseempfehlung von mir, ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Dem Verlag danke ich für das Rezi-Exemplar.

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