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Leserstimmen (170)

Eve Chase: Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert.

Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert. Blick ins Buch

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Gebundenes Buch, Pappband mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7645-0560-8

Erschienen:  29.02.2016
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Kundenrezensionen

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(67)
4 Sterne
(58)
3 Sterne
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Schwer zu lesen

Von: Carmen Datum : 16.05.2018

spiegelseelen.blogspot.de/

Im Grunde ist es eine schöne Geschichte, nur mit dem Schreibstil kam ich so gar nicht klar. Ich fand ihn sehr anstrengend beim lesen so das ich mehrere Pausen eingelegt hatte und mehrere Wochen für das Buch brauchte. Ich fand keine Berührungspunkte, nichts was mir die Geschichte näherbringen konnte. Aufgrund des Klappentextes und des großartig gestalteten Covers hatte ich angenommen es handele sich um eine leichte Sommerlektüre. Dies ist nicht der Fall, eher ein Buch für ruhige Winterabende wo man Zeit hat.

Ein sehr gelungener Debütroman der Lust auf mehr macht

Von: conro Datum : 05.11.2017

https://durchgelesenblog.wordpress.com/

Wer meine Beiträge schon länger verfolgt, weiß, dass Bücher mit Häusern auf dem Cover eine magische Anziehungskraft auf mich ausüben. Meist verbirgt sich nämlich hinter dem Einband eine Geschichte mit einem dunklen Familiengeheimnis; oft spielt sie auch in mehreren Zeitebenen. Klar, das "Black Rabbit Hall" damit voll in mein Beuteschema passt.

Der Einstieg - beginnend in der Gegenwart - gelang spielend, wenn er auch etwas düster war - das typische irische Regenwetter sorgte sofort für die entsprechende Atmosphäre. Und somit ist klar: In ihrem Debütroman sorgte die Autorin durch detaillierte Beschreibungen - egal ob bei den Personen oder Orten - für ein Kopfkino par excellence. Die Geschichte selbst entwickelte sich kontinuierlich, wobei der Vergangenheit ein größeres Augenmerk geschenkt wurde. Somit lernte man die Protagonisten in dieser Zeit näher kennen und lieben, lachte und weinte mit ihnen, was bei dem Paar der Neuzeit nicht so gegeben war. Das tat aber dem Lesevergnügen keinen großen Abbruch, auch wenn die Auflösung des Familiengeheimnis nicht nur erwartet, sondern auch sehr schnell abgekanzelt wurde.

Fazit: Ein sehr gelungener Debütroman, der mich sehr gut unterhalten und damit 5/5 Sternen verdient hat. Empfehlen kann ich "Black Rabbit Hall" all den LeserInnen, die die Bücher von Lucinda Riley und Co mögen und von Familiengeheimnissen - erzählt auf mindestens 2 Zeitebenen - nicht genug bekommen können.

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen!

Von: BuchBria Datum : 17.09.2017

buchbria.blogspot.de/2017/09/black-rabbit-hall-eve-chase.html

"Nichts verändert sich groß. Die Zeit ist wie Sirup. Ein Familienscherz besagt, dass eine Black-Rabbit-Stunde doppelt so lange dauert wie eine in London, aber man nur ein Viertel der Dinge erledigt bekommt." (Zitat S. 31)

Ich habe mich unheimlich schwer getan mit dieser Geschichte und wollte sie ursprünglich in einer Leserunde lesen, aber das Lesetempo der Anderen konnte ich irgendwann nicht mehr mithalten, sodass ich das Buch erst mal zuklappte und für lange Zeit zur Seite legte. Vielleicht lag es an den vielen verschiedenen Charakteren gleich zu Beginn oder aber auch an den verschiedenen Zeitebenen, bei denen mir einfach ein Zusammenhang nicht ersichtlich war, aber ich kam überhaupt nicht rein in die Geschichte.

Während meines Urlaubs habe ich dann einen weiteren Versuch unternommen weiterzulesen, und habe das Buch schließlich mit mehreren kurzen Lesepausen beendet. Nach der Hälfte etwa, konnte ich dann den Zusammenhang zwischen Lorna und der Familie vage erahnen und wollte dann natürlich auch die ganze Geschichte erfahren. Die alte mürrische Dame des Hauses faszinierte mich irgendwie, und als sie schließlich begann ein wenig mehr über das Anwesen zu erzählen, wusste ich nicht so recht, ob ich sie bemitleiden oder verfluchen sollte, denn Lorna begann gleichzeitig eigene Erkundigungen anzustellen und erfuhr so auch mehr über die Familie, die einst ihre Ferien auf dem Anwesen verbrachte.

Neben Lorna und der alten Dame beinhaltet das Buch zahlreiche weitere Charaktere, mit denen ich mich leider so gar nicht anfreunden konnte. Die Kinder wirkten allesamt schrecklich verstört und taten mir leid, der Vater war ständig auf Reisen und auch die Beziehung zwischen Lorna und ihrem Verlobten fand ich merkwürdig. Auf mich wirkten die Familienverhältnisse zu kühl, zu reserviert und es fehlte einfach ein bisschen das Warmherzige. Kurzum das, was mich persönlich bei solchen Büchern am meisten begeistern kann.

Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und als leichte Sommerlektüre ist diese Geschichte wohl eher nicht geeignet. Ich mochte zwar die Beschreibungen des alten Hauses und der Umgebung, aber stellenweise war mir das dann auch wieder zu langatmig und die Perspektiv- und Zeitwechsel fand ich bei diesem Roman eher störend als hilfreich. So richtig fesseln konnte mich eher die Teile mit Amber und diese mochte ich dann auch wesentlich lieber.

Mein Fazit:

Mich konnte dieses Buch leider nicht ganz überzeugen. Ein teilweise emotionales Buch, welches mir aber oftmals etwas zu überspitzt und trostlos war. Alles in allem aber ein ganz netter Roman, bei dem jedoch die ganz großen Gefühle ausblieben. Kann man lesen, muss man aber nicht.

konnte mich nicht ganz überzeugen

Von: Binchen84 Datum : 12.06.2017

www.binchensbuecher.blogspot.de

Ich muss zugeben, dass mich "Black Rabbit Hall" nur teilweise überzeugen konnte. Erzählt wird die Handlung in zwei Strängen - die Vergangenheit zum Ende der 60er Jahren und die Gegenwart.
In der Vergangenheit wird die Geschichte von Amber Alton erzählt die mit ihrer Familie auf Black Rabbit Hall lebt. In diesem Strang geht es zwar interessant und spannend zu, aber manches wurde meiner Meinung nach zu wenig erzählt oder zuwenig ausgeschmückt.
Die hier vorkommenden Protagonisten sind vielseitig und facettenreich dargestellt und bilden dadurch eine gelungen Mischung. Besonders die Altonkinder Amber, Toby, Barney und Kitty sind mir ans Herz gewachsen. Was sie alles erleben müssen ist sehr herzzerreißend und schockierend. Eine echte Familientragödie beginnt ihren Lauf.
Ihre Gefühle sind an sich gut dargestellt, dennoch geht es nach der ersten Tragödie in der Familie fast schon etwas zu schnell zum Alltag über.
Mit wem ich in dieser Phase gar nicht klar kam, war Caroline. Sie ist absolut herzlos und kalt und was sie zum Ende des Buches macht, war für mich unvorstellbar. Zwar sind ihre Beweggründe plausibel, dennoch war es schon "menschenunwürdig" was sie mit Amber angestellt hat.
Bei dem zweiten Erzählstrang, in der Gegenwart, lernt man Lorna und Jon kennen die auf der Suche nach einer Hochzeitslocation sind und dabei auf Black Rabbit Hall stoßen. Dadurch wird Lorna auf eine Familiengeschichte stoßen die ihr Leben von Grund auf verändert.
Lorna wird als junge Frau dargestellt die mit beiden Beinen im Leben steht. Dennoch wurde ich mit ihr nicht so wirklich warm, da mir manches zu gestellt vor kam bei ihr.
Der Schreibstil von Eve Chase gefiel mir gut, auch die Beschreibungen von dem Landsitz der Familie Amber waren recht detailiert wodurch man sich schnell ein Bild des Anwesens und der Umgebung bekommen hat.
Leider waren einige sehr zähe Kapitel dabei die mir wirklich viel Geduld abverlangt haben.

Fazit:
An sich ein interessanter Plot mit vielseitigen Charakteren. Die zwei Erzählstränge laufen immer weiter zueinander, aber das Ende konnte mich absolut nicht überzeugen. Leider hatte ich mir von diesem Buch mehr erhofft.

Familiendrama mit Fernwehpotenzial

Von: Lemas Bücherwelt Datum : 02.04.2017

lemasbuecherwelt.blogspot.de

Black Rabbit Hall – ein ehemals stattliches Anwesen ist über die Jahre dem Zerfall zum Opfer geworden, doch als Lorna gemeinsam mit ihren Verlobten Jon die weite Reise von London nach Cornwall antritt, weiß sie nicht, dass sie einiges über sich und ihre Vergangenheit erfahren wird. Denn ihre kürzlich verstorbene Mutter hat englische Herrenhäuser geliebt und gerade zu Black Rabbit Hall fühlt sich Lorna magisch angezogen.
Während ihres Aufenthalts auf dem Anwesen hört sie die Stimmen der Vergangenheit rund um die Familie Alton und deren Schicksalhafter Sommer. Nach und nach wird Lorna klar, dass sie ein gut gehütetes Familiengeheimnis lüften wird...

Eve Chase hat es geschafft mich mit den beiden Erzählsträngen komplett in ihre Welt zu ziehen. Durch die Erzählung des Geheimnisses durch Amber ist man mitten im Geschehen und die quirlige Art von Lorna ergänzen sich perfekt. Daher bin ich sehr dankbar, dass ich „Black Rabbit Hall“ als Leseexemplar bewerten kann. Auch das Cover spricht mich sehr an und erweckt ein wenig das Fernweh bei mir.

Mein Dank geht an Jellybooks und den Blanvalet Verlag, die das Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

Ein romantisch melancholisches Abenteuer

Von: tinaliestvor Datum : 01.04.2017

tinaliestvor.de

Lorna ist auf der Suche nach einer passenden Hochzeitskulisse und landet auf Umwegen in Black Rabbit Hall und ist verzaubert. Jon, ihr Zukünftiger sieht das ganz und gar anders. An dem Anwesen ist so einiges merkwürdig und heruntergekommen ist es auch.

Während Jon zurück nach London fährt, begibt sich Lorna auf Spurensuche und muss immer mehr feststellen, dass in ihr Erinnerungen wachgerüttelt werden, die sie lange verborgen hatte.

Gleichzeitig erfahren wir aus der Vergangenheit von Black Rabbit Hall, den ursprünglichen Besitzern, deren Leid und deren unbändige Suche nach der Liebe, die nach dem Unfalltod der Mutter verloren ging.

Ein romantisch melancholisches Abenteuer über ein fast schon magisches Anwesen, eine herrschsüchtige Besitzerin, einer jungen Frau auf der Suche zu sich selbst und ein besonders, wenn auch rührendes Happy End!

Auf Black Rabbit Hall überschneiden sich Gegenwart und Vergangenheit

Von: Marie's Salon du Livre Datum : 12.03.2017

mariessalondulivre.at

Lorna sucht den perfekten Ort für ihre Hochzeit. Mit ihrem zukünftigen Mann Jon fährt sie nach Cornwall. Es zieht sie dort regelrecht hin. Wahrscheinlich weil ihre kürzlich verstorbene Mutter englische Herrenhäuser liebte und sie als Kind solche öfter besucht hat.
Besonders bei Black Rabbit Hall schlägt ihr Herz höher, obwohl es augenscheinlich herunter gekommen und fast unbewohnbar ist.


Auf diesem Anwesen hört sie die Stimmen der Vergangenheit. Die Kinder, die dort spielten und wundervolle Sommer verbrachten, bis das Schicksal sie auf grausamste Art und Weise einholt. Die Familie Alton und Black Rabbit Hall sind miteinander verbunden und Lorna deckt bei ihrem Besuch streng gehütete Geheimnisse auf.


Wie hat es mir gefallen?


Vielen Dank an Jellybooks, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
Lange bin ich um dieses Buch schon herum geschlichen. Der Klappentext hat mich sofort interessiert, aber irgendwie ist es nicht in mein Regal gewandert. Daher habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und es nicht bereut, die Geschichte endlich gelesen zu haben.


Besonders gefallen haben mir die zwei Erzählstränge. Einmal angesiedelt End der 60iger Jahre und der zweite knapp 35 Jahre später.
In der Vergangenheit erzählt Amber, die älteste Tochter des Hauses. Sie verlebt mir ihrem Zwillingsbruder Toby, ihren zwei jüngeren Geschwistern auf Black Rabbit Hall ihre Ferien. Ihre Mutter, eine geborene Amerikanerin bringt Schwung in die edlen englischen Gutshäuser. Ihre Eltern geben ihr das Bild einer liebevollen Ehe. Sie lieben einander von ganzem Herzen und das wird auch bei den Beschreibungen ganz klar und deutlich.
Lorna, die im Mittelpunkt der späteren Geschichte steht, kann kaum erklären, warum sie sich so von diesem Haus angezogen fühlt. Sie spürt einfach, dass dieses Stück Land einfach der passende Ort ist, um Jon zu heiraten. Ihre Besuche dort wühlen versteckte Geheimnisse und lang vergessene Geschichten auf.
Erst spät erfährt der Leser, wie diese zwei Handlungsstränge miteinander verbunden sind. Bis zu dem Zeitpunkt gibt es ein paar Seiten, die sich ein wenig ziehen, aber das Ende tröstet einen darüber hinweg. Ein Ende, das für mich sehr emotional war und mich einige Tränen gekostet hat.

Spannend aber verwirrend

Von: beautyfashionbuecher Datum : 11.03.2017

beautyfashionbuecher.blogspot.de

Mein Fazit:

Das Buch ist zu Anfang für mich sehr verwirrend gewesen entweder, weil ich es nicht mehr gewohnt war solch ein Genre zu lesen, oder weil es wirklich verwirrend geschrieben war.

Wenn ihr dieses Buch kennt, dann lasst mir doch ein Kommentar da, wie ihr es fandet!!

Ich muss sagen die Altongeschwister waren eine sehr eigene Mischung, irgendwie hatte jeder so seine Macke bis auf Amber.
Am aller liebsten mochte ich die Mama, sie ist eine Frohnatur und sieht in allem das Positive.

Das Buch war trotz der Verwirrung sehr spannend, doch manchmal haben mir etwa
s Erläuterung verschiedener Situationen gefehlt. Es blieb dann eben einfach offen stehen und ich wollte wissen wie es weiter geht!! Oder warum das passiert ist, was passiert ist.

Also ich würde das Buch nicht verschenken, weil es mich nicht von den Socken gehauen hat und zu viele unzufrieden stellende Szenen enthalten waren.
Trotz alledem bereue ich es nicht es gelesen zu haben, weil es zum Schluss doch noch eine richtig krasse Story wurde, mit der ich im Leben nicht gerechnet hätte.

Und was ich mega doof fand war, das die Tragödie echt erst im letzten Kapitel aufgeklärt wurde aber immerhin, sie wurde aufgeklärt ��

Black Rabbit Hall/ Eve Chase

Von: Fuldi Datum : 09.03.2017

dasschongelesen.blogspot.de/

Titel: Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimes. Ein Sommer der alles verändert.

Autor: Eve Chase

Verlag: Blanvalet

Original Titel: Black Rabbit Hall

Seiten: 416

Preis: 15,99€ (e-Book)




Zum Cover

Ich finde das Cover passt zu dem geheimnisvollen Inhalt des Buch. Man kann ein Haus sehen, welches von viel Grün umgeben ist und allein zu stehen scheint.




Der Titel

Da ich ein großer Fan von einfachen Titeln bin ist "Black Rabbit Hall" perfekt, denn die Location in der Lorna und Jon ihre Hochzeit feiern möchten, heißt so und um diese dreht sich das ganze Buch.




Es gibt auch einen Untertitel, "Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer der alles verändert", aber auch dieser ist sehr einfach zu verstehen und ist wirklich Interesse weckend.




Der Inhalt

Am Ende der 60er Jahre auf der Black Rabbit: Amber Alton genießt mit ihren Eltern und drei Geschwistern die Ferien auf dem Familien Sommerandwesend. 1968 jedoch verändert sich für die Familie alles.




Jahre später suchen Lorna und ihr Verlobter Jon nach einer perfekten Hochzeitslocation. Jon hat keine Lust nach einer Location zu suchen und möchte aufhören. Als sie das heruntergekommene Haus sehen, ist Jon noch weniger begeistert, Lorna aber verliebt sich in das Anwesend. So verbringt sie ein paar Tage alleine mit der Hausherrin in der Black Rabbit Hall.




Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Ebenen. Die Autorin hat zwar versucht mit Probleme und Konflikten, die Handlung interessant zu halten, ich denke aber das einiges nur knapp angeschnitten wurde und so vieles offen geblieben ist.




Fazit

Ich finde das Buch hat wirklich Potential und hat mich auch interessiert, ich hatte am Anfang Anlauf Schwierigkeiten, dass legte sich aber im Verlauf der Handlung. Ich selbst habe aber gemerkt, dass diese Art von Bücher, Familien Romane, nicht wirklich meins sind. Sodass ich nicht wirklich mit Begeisterung dabei war. Ich habe das Buch von JellyBooks als e-Book. Lese Exemplar bekommen. Man konnte nach jedem Kapitel seine Lesedaten verschicken und am Ende einen kleinen Fragebogen ausfüllen. Ich hatte einige Probleme mein iBook mit Mac und iPhone zu synchronisieren, sodass ich auf zwei verschiedenen Ebenen gelesen habe (die Daten sind nicht wirklich korrekt verschickt worden).




Ich danke JellyBooks und Blanvalet Verlag, dafür dass ich dieses Buch lesen und bei einer kleinen Umfrage mitmachen konnte.

Hochzeitshaus

Von: wal.li Datum : 02.03.2017

wallis-buechersichten.blogspot.de/

Lorna und Jon wollen heiraten. Die Hochzeit soll an einem ganz besonderen Ort stattfinden und als diesen hat Lorna Percraw Hall ausgesucht. Ein altes Herrenhaus, das einen heruntergekommenen Charme ausstrahlt und das von seiner Verwalterin als Hochzeitlocation mit neuem Leben erfüllt werden soll. Sogleich fühlt sich Lorna wie zu hause während ihr Verlobter eher die Mängel sieht, die das abgelegene Haus bietet. Doch Lorna ist neugierig und auch berührt von der tragischen Geschichte der Familie Alton, die das Haus vor Jahrzehnten bewohnte.

Zum einen wird im Buch von Lorna erzählt, einer Lehrerin, die eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben steht und doch unsicher ist. Lorna ist auf der Suche und diese Suche scheint sie beinahe zufällig nach Pencraw Hall auch Black Rabbit Hall genannt geführt zu haben. Ihr Kontakt mit der jetzigen Mrs. Alton gestaltet sich dabei schwierig, denn die ältere Dame wirkt sehr verbittert und eines sperrigen Charakters. Zum anderen handelt die Geschichte von der Familie Alton, die in den 1960ern die Sommer regelmäßig auf Black Rabbit Hall verbrachte, glückliche Tage, die wie aus der Zeit gefallen waren. Bis zu jenem Jahr 1968, in dem das Unglück seinen Lauf nahm. Ein tragischer Unfall stellt den Zusammenhalt in der Familie vor eine harte Zerreißprobe, an der die Familie zu zerbrechen droht.

Betrachtet man diesen Roman nach der Lektüre hat man eine schöne stimmige und spannende Familiengeschichte. Zu Beginn jedoch entsteht zunächst der Eindruck, das Ganze könnte etwas sehr konstruiert worden sein, der Zufall etwas sehr weit hergeholt. Es lohnt sich aber durchzuhalten bis man einige Hintergründe klar werden und einige Geheimnisse gelüftet sind. Wenn sich langsam alles zusammenfügt wird auch langsam klar, welch mutige und kluge Frau Lorna mit Hilfe ihrer Familie und ihres Verlobten geworden ist. Die Strömungen in der Familie Alton, die diese auseinander getrieben haben, werden verständlich und damit gewinnt das Buch eine Abrundung, die die anfänglichen leichten Längen vergessen lässt.

3,5 Sterne

[Rezension] „Black Rabbit Hall“ von Eve Chase

Von: Lesefeuer Datum : 01.03.2017

lesefeuer.blogspot.com

„Black Rabbit Hall“ ist ein Roman von Eve Chase und erschien 2016 im Blanvalet Verlag.

Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.
Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...

Meine Meinung:
In zwei Zeitebenen erzählt Eve Chase die Geschichte über Amber (um 1969) und Lorna (gut drei Jahrzente später). Tatsächlich kommen ziemlich viele Figuren im Buch vor, wobei nur Amber und Lorna wirklich ausführlich dargestellt werden. Ambers Geschwister haben nur eine recht unbedeutende Nebenrolle im Buch und auch Lornas Verlobter, Jon, ist eher nur nebensächlich dargestellt. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Die Idee der Geschichte ist toll. Es war teils sehr spannend erzählt. Ich mag Bücher recht gerne, in dem zwischen Figuren kontinuierlich hin und her gewechselt wird. In diesem Buch hat es mich manchmal aber sogar gestört, weil man einfach immer viel zu lange warten musste, wie es nun mit der anderen Figur weitergeht. Zum Schluss waren beide Zeitebenen miteinander verschmolzen, das erwartet der Leser zum Ende des Buches ohnehin. Das Haus Black Rabbit Hall hat eine ganz besondere Atmosphäre, vielleicht sogar etwas gruselig oder düster, aber irgendwie spannend. Ich denke, das ist das passende Buch für einen verregneten Sonntag vor dem Fenster.

Das Cover passt ganz wunderbar zur Geschichte und zum Titel und gefällt mir gut.

Eve Chase wollte schon immer über Familien schreiben – solche, die fast untergehen aber irgendwie doch überleben – und über große, alte Häuser, in denen Familiengeheimnisse und nicht erzählte Geschichten in den bröckelnden Steinmauern weiterleben. Black Rabbit Hall ist so eine Geschichte.

Fazit: 4 Sterne.

Black Rabbit Hall

Von: Nicole Plath Datum : 15.01.2017

www.nicole-plath.de

Ende der 1960er-Jahre auf Black Rabbit Hall: Amber Alton genießt mit ihren Eltern und drei Geschwistern die Ferien auf dem Familien-Sommersitz. Es sind ruhige, fast langweilige Tage, bis ein stürmischer Abend 1968 das Leben aller Familienmitglieder verändern wird.

Mehrere Jahrzehnte später sind Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach dem perfekten Ort für ihre Hochzeitsfeier. Jon ist von dieser Suche genervt und möchte aufhören. Doch dann sehen sie Black Rabbit Hall, ein altes, heruntergekommenes Anwesen. Jon ist alles andere als begeistert, doch Lorna hat sich auf Anhieb in dieses Haus verliebt. Und verbringt dort ein paar Tage alleine mit der alten Hausherrin und ihrem Mädchen für alles.

Auf Black Rabbit Hall hat es das Schicksal nicht gut mit seinen Bewohnern gemeint. Nach ihrem Schicksalsschlag sind die Geschwister Amber, Toby, Kitty und Barney 1968 nicht mehr die unbeschwerten Kinder. Jeder der vier versucht auf seine Weise mit dem Geschehenen und dem, was folgte, umzugehen. Scheinbar spürt Lorna die Geschichte des alten Hauses und fühlt sich von ihm angezogen.

In zwei Handlungssträngen erzählt Eve Chase die Begebenheiten. Hilfreich bei der zeitlichen Orientierung ist die unterschiedliche Schriftart. Dadurch ist dem Leser immer klar, in welcher Zeit er sich befindet. So interessant die Geschichte auch war, fesseln konnte sie mich nicht so ganz. Einige Konflikte werden nur oberflächlich dargestellt, andere nur angedeutet. Mehr Tiefgang hätte der Geschichte gut getan und geholfen, eine bessere Verbindung zu den einzelnen Charakteren zu bekommen.

Tobys inneren Kampf nach den Geschehnissen hätte intensiver beschrieben werden können, so bleibt er nur eine blasse Nebenfigur – wie leider auch die anderen Geschwister und ihre Geschichte. Auch Lorna gewinnt kaum an Farbe. Sie ist zu Gast auf Black Rabbit Hall, und ihre Gastgeberin Mrs. Alton ist eine merkwürdige alte Dame, deren Gefühlskälte während der Geschichte einigermaßen gut beim Leser ankommt.

Es ist ein Buch, welches getrost mit Unterbrechungen gelesen werden kann. Selbst nach mehreren Tagen Lesepause ist der Anschluss an die Geschichte schnell wieder da. Wer einfach ein Buch zum Abschalten und Entspannen sucht, dem kann dieses Buch empfohlen werden. Wer jedoch gerne eine emotionale Beziehung zu den Protagonisten während des Lesens aufbauen möchte, sollte hier nicht zu viel erwarten. Für mich war es eine nette Abwechslung zu den anderen in letzter Zeit gelesenen Büchern, mehr jedoch nicht.

Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

Ein gelungener Einzelband mit einer besonderen Atmosphäre

Von: Nadja Bookworm Datum : 26.12.2016

bookwormdreamers.blogspot.de/

Erste Sätze
Auf dem Klippenvorsprung fühle ich mich sicher, jedenfalls sicherer als im Haus. Dieser geheime Ort, ein paar Schritte vom Küstenweg entfernt, und zwanzig Minuten Kletterei, ist weit genug von Black Rabbit Halls wachsamen Fenstern entfernt.


Klappentext
Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert...
Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.
Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät...


Meine Meinung
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. In der Vergangenheit berichtet die Ich-Perspektive aus der Sicht von Amber Alton, in der Gegenwart berichtet aus der auktoriale Erzähler aus der Sicht von Lorna Smith.
Amber Alton lernen wir als junges Mädchen Ende der 1960er kennen, das als ältestes Mädchen der Familie Alton aufgrund einer Trägodie plötzlich erwachsener wird. Sie ist klug, begeistert vom Lesen und eine Spitzenschülerin. Aber sie ist auch schön und frei, wenn sie sich auf Black Rabbit Hall befindet, wo sie gemeinsam mit ihrer Familie die Sommermonate verbringt.
Lorna Smith ist in der Gegenwart auf der Suche nach einer Location für die Hochzeit mit ihrem Verlobten Jon. Sie ist Lehrerin für Geschichte und liebt Häuser mit Geschichte. Doch sie ist auch auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und Erklärungen.
Beide Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und wachsen über sich hinaus. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte an sich ist spannend, dramatisch und emotional. Sie konnte mich trotz der verschiedenen Zeitebenen mitreißen und fesseln, während die Geschichten immer mehr miteinander verweben. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Das Haus an sich hat eine besondere Atmosphäre und Geschichte, welches durch die Personen darin lebt. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.


Bewertung
Ein gelungener Einzelband mit einer besonderen Atmosphäre, der mich beinahe komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir

4,5 von 5 Würmchen

Eine spannende Familiengeschichte!

Von: Heike Richter Datum : 18.10.2016

https://heikessofaecke.wordpress.com

Eve Chase erzählt die Geschichte der Londoner Familie Alton, die jedes Jahr in den Ferien mit allen Angehörigen auf ihren Landsitz in Cornwall Black Rabbit Hall fährt: Mutter Nancy, die das „einfache Leben“ auf dem Land liebt, ohne viele Verpflichtungen und entspannende Ausritte mit ihrem Pferd; Vater Hugo, der sich hier um alle kleinen und großen Probleme des Hauses kümmert; und die Zwillinge Amber und Toby mit ihren kleineren Geschwistern Barney und Kitty. Sie können hier nach Herzenslust herumtollen, spielen und die Freiheit genießen. Auch wenn Amber in diesem Sommer lieber daheim geblieben wäre, jetzt wo sie doch langsam erwachsen wird, genießt sie dennoch das befreite Leben mit ihren Geschwistern, die innige Verbundenheit mit ihrem Zwillingsbruder und die vielen schönen gemeinsamen Stunden.

Doch in diesem Sommer wird sich das Leben der Familie Alton für immer ändern, es wird nichts mehr so sein, wie es einmal gewesen ist!

Parallel wird die Geschichte der jungen Lorna Smith erzählt, die mehr als drei Jahrzehnte später mit ihrem Freund in Cornwall auf der Suche nach einer Hochzeitslocation ist. Die romantische Vorstellung, in einem alten Herrenhaus in Cornwall zu heiraten, hat sich in Lornas Kopf festgesetzt. Die Erinnerung an einen Urlaub in dieser Gegend mit ihrer kürzlich verstorbene Mutter hat sie zu Pencraw Hall geführt. Dort zu heiraten ist ihr innigster Wunsch. Ihr Verlobter Jon ist sehr skeptisch, willigt aber denoch in den Plan ein, Pencraw Hall zu besuchen und es sich wenigstens einmal anzuschauen.

Doch das Herrenhaus ist alles andere als stattlich anzuschauen, macht es doch einen eher etwas in die Jahre gekommenen Eindruck, ebenso wie die Bewohner. Aber Amber geht dieses Haus nicht aus dem Kopf und sie beschließt es sich genauer anzuschauen und verbringt einige Tage dort. Es ist ihr dann doch sehr unheimlich, die alte Mrs. Alton und ihre Angestellte sind aber auch ein sehr skurriles Paar. In langen Gesprächen erfährt Lorna immer mehr über die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner. Sie ist wie gefangen davon und will immer mehr erfahren. Auch ihre eigene Vergangenheit ist auf merkwürdige Weise mit diesem Haus verstrickt.

Wird Lorna die Geschichte von Pencraw Hall erfahren und dabei ihrer eigenen ein Stückchen näher kommen und was ist in diesem Sommer vor über dreißig Jahren in Black Rabbit Hall geschehen?

Das Buch ist für mich absolut lesenswert, wenn es auch nicht alles gehalten hat, was ich mir von Werbung und Klappentext erhofft habe.
Die Geschichte von Black Rabitt Hall ist sehr bewegend und mitreißend, der Schreibstil von Eve Chase flüssig und angenehm zu lesen. Den Prolog bildet eine kurze Szene von einem Mädchen auf den Klippen, die etwas Entsetzliches erlebt hat. Danach möchte der Leser eigentlich erfahren, um welches Unglück und um wen es sich auf den Klippen handelt. Aber die Autorin springt hier erstmal in den Erzählstrang um die junge Lorna. Nach kurzer Verwirrung hat man sich aber auch hier schnell eingelesen. Erst danach beginnt die eigentliche Geschichte von Black Rabbit Hall. Von da an wechseln die Handlungsstränge sich immer ab und man erfährt parallel beide Geschichten, was zum Teil an einigen Stellen zu kurzem Holpern im Lesefluss führt und an einigen Stellen wie abgeschnitten wirkt. Es beeinflusst aber nicht die Spannung des Buches und ich habe es zügig und mit mit viel Spannung und Neugier gelesen, wollte ich doch endlich wissen, welches Unglück in dem Sommer geschieht und was es mit der düsteren Geschichte von Black Rabbit Hall auf sich hat, da sind die kleinen „Schönheitsmakel“ nicht ins Gewicht gefallen.

Für alle Fans von Familiengeschichten mit einem Hauch Dramatik ist dieses Buch eine absolute Leseempfehlung!

Tragisschön wie das Leben

Von: Lainybelle Datum : 12.10.2016

dreaming-till-midnight.blogspot.de/

Worum geht's?

Amber Alton liebt die Ferien auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie. Hier scheinen eine eigene Zeitrechnung, eigene Regeln zu gelten und alles im Gleichgewicht zu sein. Doch dann ereignet sich ein schlimmes Unglück, und es gilt für Amber und ihre Geschwister, einander in einer schweren Zeit Halt zu geben. Doch weitere Zerreißproben bahnen sich bereits an ...
Ungefähr dreißig Jahre später stoßen Lorna Smith und ihr Verlobter bei ihrer Suche nach einer Hochzeitslocation auf ein altes Anwesen mit seinem ganz eigenen Zauber. Vom ersten Moment an spürt Lorna, das hier eine ganz besondere Geschichte auf sie wartet ...

Was mich neugierig gemacht hat:

Bevor sich meine Bücherliebe vor einigen Jahren vor allem auf Fantasy, Dystopien und Jugendbücher konzentriert hat, habe ich Familiengeschichten mit verschiedenen Zeitebenen und Tragödien, Intrigen und Geheimnissen, die sich nach und nach lüften, immer sehr gern gemocht. Ich kann gar nicht recht sagen, warum ich dieses Genre so vernachlässigt habe.
"Black Rabbit Hall" hat es jedenfalls geschafft, mich auf eine solche Geschichte wieder richtig neugierig zu machen, nicht zuletzt auch durch die traumhafte Gestaltung (hach, dieser Umschlag mit dem Durchscheineffekt, diese Covergestaltung und das Lesebändchen und überhaupt - ich könnte da echt ins Schwärmen geraten!).

Wie es mir gefallen hat:

Zum Einstieg war erst mal Konzentration gefragt - es gab viele Figuren kennenzulernen und Beziehungen einzuschätzen. Da die Autorin auf zwei verschiedenen Zeitebenen agiert, gibt es entsprechend auch zwei Erzählperspektiven: auf der einen Seite Ich-Erzählerin Amber, auf der anderen Seite die personale Erzählweise bei Lorna. Zuerst war es etwas gewöhnungsbedürftig für mich, die dritte Person im Präsens zu lesen, aber nach einer Weile war ich dann drin.

Ich würde die Geschichte trotz der tragischen Verwicklungen als eher ruhig beschreiben. Es gibt keine reißerischen Passagen oder absolute Schockmomente. Auflösungen bahnen sich durch leise Vorahnungen an, ohne dann in einem großen Knall zu enden.
Ich persönlich fand das Erzähltempo angenehm und habe mich schnell in die Atmosphäre des Buches hineinziehen lassen, bis ich es kaum noch weglegen konnte.
Nur wenn ein Abschnitt mit einem kleinen Cliffhanger endete, der dann später nur in einer Rückblende zuende erzählt wurde, hat mich das ein bisschen gestört, weil ich dadurch das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben.

Man rätselt die ganze Zeit mit, wie sich die Dinge entwickelt haben könnten, und ist gespannt, wann die Vergangenheit die Gegenwart berührt und einzelne Geheimnisse ans Licht kommen. Was mag aus den Alton-Kindern geworden sein? Wie wird ihre Geschichte vielleicht auch Lorna beeinflussen?
Schön fand ich es besonders, wenn bestimmte Gegenstände in beiden Zeitschienen vorkamen, sodass man richtig spüren konnte, wie viel das alte Haus schon erlebt hat und welche Geschichten sich dort ereignet haben.

Mich hat das Buch aufs Neue auf den Geschmack von Familiengeschichten dieser Art gebracht, sodass es mir nach dem Lesen der letzten Seiten nun ähnlich geht wie Lorna:

"Trotz der Befremdlichkeit und der Tragödie, die dem Anwesen anhaften, wird sie Black Rabbit Hall vermissen, so wie man Orte vermisst, die einen die eigene Landkarte umschreiben lassen; Orte, an denen man ein bisschen von sich selbst zurücklässt, die einem im Gegenzug aber auch etwas von ihrer Aura mitgeben." (S. 269)

(Für wen) Lohnt es sich?

Mit "Black Rabbit Hall" kann man nichts falsch machen, wenn man etwas für Familiengeschichten über mehrere Generationen hinweg übrig hat und sich gern auf Spurensuche begibt. Die Geschichte verläuft eher ruhig und stetig, sodass man hier keine Actionszenen erwarten sollte. Dennoch gibt es viele überraschende Wendungen und dramatische Ereignisse.

In einem Satz:

"Black Rabbit Hall" entführt den Leser in die Vergangenheit einer Familie, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart hineinreichen, und lässt zwischen Unglücksfällen und menschlichen Fehlern immer wieder Hoffnungsschimmer aufglühen, die zeigen, dass auch aus Schlimmem Gutes entstehen kann.

Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Eine Geschichte mit Emotionen...

Von: Weltentaucherin Datum : 03.09.2016

www.weltentaucherblog.wordpress.com

Ein verfallenes Anwesen. Wunderschön und alt. Alte Häuser verraten einen oft schöne und traurige Geheimnisse, wenn man nur nett danach fragt! ;) Der Leser kann hier in die Gegenwart als auch die Vergangenheit des Hauses eintauchen und sich auf ein kleines Abenteuer begeben. Ich habe mich auf diese Familiengeschichte eingelassen und war sowohl positiv überrascht, als auch etwas enttäuscht.

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Mir gefällt die Idee des Buches richtig gut, denn solch geheimnisvolle Familiengeschichten sind oft richtig spannend. Um es noch interessanter zu machen, wird die Geschichte in zwei verschiedenen Zeiten erzählt. Auf der einen Seite sind Lorna und Jon, die das Anwesen Black Rabbit Hall für sich entdecken. Und dann gibt es die Vergangenheit, in der die Familie Alton dort gewohnt hat. Es ist eine Familiengeschichte, die von Kapitel zu Kapitel weiter aufgedeckt wird. Und im Mittelpunkt dieses Haus! Ich habe es genau vor Augen. Jeden Riss in der Mauer, jedes Blatt, dass entlang der Mauer hinauf zum Dach wächst. Großartig! Ich liebe alte Häuser, denn in ihnen gibt es immer viel Geheimnisse zu entdecken. So auch hier. Ich habe mich auf eine spannende und abenteuerliche Familiengeschichte gefreut, und die habe ich dann auch bekommen. Sowohl die Vergangenheit als auch die Geschichte Jahrzehnte später haben etwas an sich, dass mich berührte.




2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Man wechselt zwischen den beiden Zeitebenen hin und her, was ich grundsätzlich sehr gerne mag, hier aber nicht so toll fand. Man wird oft mitten in der Geschichte herausgerissen und muss lange auf die Fortsetzung warten. Beiden Zeitstränge haben ihren eigenen Reiz und sind jeder für sich spannend, das schon. Aber es wurde oft in den ungünstigsten Momenten gewechselt. Geschmackssache.

Ich habe nicht so schnell in die Geschichte hinein gefunden, wie ich es erwartet hätte. Ich brauchte etwas, um mich zurecht zu finden. Dadurch fand ich es auch öfters verwirrend…

Was die beiden Zeitstränge miteinander zu tun haben, kann man langsam während des Lesens erahnen und sich zusammenreimen.



3. Kriterium: Die Charaktere.

Die Charaktere habe ich sehr unterschiedlich aufgefasst. Auf der einen Seite war Amber, die Hauptfigur, die mich mit der Zeit ein wenig genervt hat. Sie ist für meinen Geschmack ein bisschen zu mutig, zu stark und zu selbstlos. Ständig denkt sie nur an andere und vergisst dabei immer sich selbst. Ich fand das dann oft unwirklich, denn so viel Stärke mit 14…aber na gut.

Und auf der anderen Seite ist Lorna. Ich mochte sie auf Anhieb, denn ich bin mit ihr irgendwie auf einer Wellenlänge. Sie ist sympathisch, liebenswert und wirkt sehr real. Man versteht ihre Handlungen und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzten. Ich freute mich mit ihr, und war sowohl auch traurig.

Dann gab es natürlich noch viele andere Charaktere, die mir zwar alle gefallen haben, die Autorin jedoch nicht näher darauf eingegangen ist. Ich konnte keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen, sie waren halt einfach da. Jedoch haben einige von ihnen einen wirklich gut beschriebenen Charakter.

Ich vergebe trotz der kleinen Kritikpunkte einen ganzen Weltentaucher, weil sie mir insgeheim sehr gut gefielen.



4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat.
Ich hätte mir mehr Spannung, durch mehr Geheimnisse erwartet. Es war leider oft sehr langatmig und auch langweilig erzählt. Gewisse Geschehnisse wurden, meiner Meinung nach, unnötig in die Länge gezogen. Es wäre kurzer auch gegangen…

Ich muss jedoch anmerken, dass es die Autorin geschafft hat, einige unerwartete Wendungen einzubauen. In diesen Situationen konnte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Leider wurden die Momente dann wieder durch dieses ewige hinausziehen verlängert. Aber trotztem: die spannenden Momente waren da und ich vergebe einen halben Weltentaucher.



5. Kriterium: Die Schreibweise.

Die Autorin hat wirklich sehr schöne Bilder im Kopf entstehen lassen. Ihr Schreibstil ist schön und ich konnte mich oft fallen lassen. Sie beschreibt die Umgebung, die alten Mauern, die Kinder die darin spielen, so gut, dass ich es fast wirklich vor mir gesehen habe. Ihre bildliche Sprache macht Lust weiterzulesen und mehr von der Umgebung dort kennen zu lernen. Es ist wirklich sehr angenehm zu lesen.

Auch gelang es so der Autorin Emotionen in mir zu wecken. Durch ihre genaue Beschreibung, war ich oft von der Geschichte sehr mitgerissen und wurde oft traurig gestimmt. Mir gefiel das sehr gut. Eine Familiengeschichte mit Emotionen für den Leser. ;)

Das Buch bekommt von mir vier Weltentaucher. Es war eine angenehm zu lesende Geschichte, die mich oft mitgerissen hat. Zwar hab ich ein paar mal gekämpft, wenn es zu langatmig wurde, aber ich bin froh weitergelesen zu haben. Eine schöne und durchdachte Geschichte!

Eine ruhige Geschichte über eine interessante Familie

Von: Ivonne´s Bücherregal Datum : 23.08.2016

ivonnes-buecherregal.de

Inhalt:

1968: Die Familie Alton verbringt wie jedes Jahr den Sommer auf Black Rabbit Hall. Hier scheint für die ganze Familie die Zeit stillzustehen. Die Zwillinge Amber und Toby können mit ihren Geschwistern Barney und Kitty auf dem großen Anwesen spielen und Abenteuer erleben. Ihre Mutter Nancy liebt es mit ihrem Pferd ausritte zu unternehmen. Und ihr Vater Hugo kümmert sich um die Belange des Hauses.

Doch in diesem Sommer ist alles anders. Denn ein großer Schicksalsschlag überrascht die Familie und wird das Leben aller Mitglieder drastisch verändern.

30 Jahre später: Lorna Smith ist mit ihrem Verlobten Jon in Cornwall auf der Suche nach einer Location für ihre Hochzeit. Die beiden haben an diesem Tag schon einige alte Häuser besichtigt. Doch Lorna konnte nichts überzeugen. Deshalb hofft sie sehr auf Black Rabbit Hall. Doch als die dort ankommen finden sie nur ein altes, heruntergekommenes Anwesen. Jon möchte das Anwesen direkt verlassen aber Lorna hat so ein komisches Gefühl. Ihr kommt das Anwesen bekannt vor. Ihre verstorbene Mutter ist früher mit ihr nach Cornwall gereist und hat Fotos vor einem Anwesen gemacht, welches Lornas Meinung nach Black Rabbit Hall sein muss.

Als die alte Mrs. Alton Lorna eine Führung durch das alte Haus anbietet, nutzt Lorna die Chance und erfährt so das Geheimnis hinter Black Rabbit Hall.

Meine Meinung:

Anhand des Klappentextes hatte ich eigentlich eine etwas andere Geschichte erwartet. Da ich aber Geschichten rund um Familiengeheimnisse mag, war es keine böse Überraschung.

Der Handlungsort hat mir gut gefallen. Die Autorin hat einen sehr bildlichen Schreibstil und mir ist es sehr leicht gefallen, mich sofort vertraut mit Black Rabbit Hall und den Personen zu fühlen.
Auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Alle haben ihre Geheimnisse und im Laufe der Geschichte fügt sich alles immer mehr zusammen.

Insgesamt ist es eine eher ruhige Geschichte. Das heißt nicht, dass sie langweilig ist. Aber er Erzählstil hat keine Höhen und Tiefen. Viele Dinge die in der Geschichte passen, kann man schon sehr früh erahnen. Da aber alles wirklich liebevoll und leicht beschrieben wird, fällt es einem schwer das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen.
Es gibt keine großen Überraschungen, trotzdem wollte ich wissen wie es ausgeht und was die Familienmitglieder erwartet.

Da dieses Buch in zwei Zeitebenen spielt, wechseln die Kapitel immer zwischen den Personen. Natürlich gibt es am Ende jedes Kapitels einen kleinen Cliffhanger. Auch das ist ein Grund warum man das Buch schnell gelesen haben möchte.

Für mich ein schönes Buch für Zwischendurch. Keine komplett neue Story aber mir haben die Charaktere und der Handlungsort wirklich sehr gefallen.

,Rezension Black Rabbit Hall von Eve Case

Von: ,itallstartedwithharry Datum : 18.08.2016

https://www.youtube.com/channel/UCu14rSk-f4bvh7nzpMGbV2g

,https://www.youtube.com/watch?v=ILgLHRx7mIg&feature=youtu.be

Tolles Familiendrama

Von: lifetime-hours Datum : 08.08.2016

lifetime-hours.blogspot.de/

Meine Erwartungen:
Ich habe mir gewünscht, dass die beiden Geschichten sehr viel Tiefgang haben und man viel über die verschiedenen Protagonisten erfährt und mit ihnen mitfühlt. Auf den Schreibstil war ich ebenfalls sehr gespannt, weil er einzigartig wundervoll sein soll.

Gedanken während dem Lesen:
Ich muss leider zugeben, dass ich einige Seiten gebraucht habe, bis ich komplett in die Geschichte ab 1968 eingetaucht bin. Doch komischerweise ist mir die Familie Alton dann doch ziemlich schnell ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen gelitten. Die Kinder sind einfach herzallerliebst und man kann alle vier vollkommen verstehen - obwohl sie sich total unterschiedlich, nach der in der Inhaltsangabe besagten Tragödie, verhalten. Aus der Sicht von Amber, des ältesten Zwillings, ist es angenehm zu erfahren und zu sehen, wie sich die Familie von Jahr zu Jahr nach der Tragödie weiterentwickelt. Eine kleine, aber feine Liebesgeschichte wird ebenfalls aus ihrer Sicht beschrieben und das ist einfach die perfekte Dosis meiner Meinung nach für so ein Familiendrama. Apropos Drama: Drama ist ebenfalls genug in diesem Buch vorhanden und ich konnte total nachvollziehen, wieso die Kinder hier so reagieren, denn die Person, die in ihr aller Leben tritt, ist einfach unmöglich, kaltherzig und unsympathisch. Man kann zwar nachvollziehen, warum sie so reagiert und kalt ist, da ich aber so ein ganz anderer Mensch bin, hätte ich sie am liebsten an die Hand genommen und ihr gezeigt, was sie denn vielleicht besser machen könnte, um die Herzen der Kinder zu gewinnen. Diese Person und ihre Handlungen ist jedoch so ein wichtiger Charakter - sowohl in der Vergangenheit, als auch bei der zweiten Protagonistin Lorna - das er genau so hatte beschrieben werden müssen.

Die Geschichte von Lorna, die "mehr als drei Jahrzehnte später" spielt, ist ebenfalls wunderbar anschaulich geschrieben und in diese Geschichte bin ich auch definitiv besser reingekommen. Das liegt wohl daran, dass ich solche Stories von früher nicht allzu sehr gewohnt bin. Lornas Gefühle und Interessen konnte ich so gut nachvollziehen, aber genau so die Bedenken von Jon, wenn man eben nicht der nostalgische Typ ist und auf Black Rabbit Hall landet. So empfand ich Jon zu Anfang auch recht unsympathisch, auch wenn ich ihn verstehen konnte, dass er die Begeisterung mit Lorna nicht wirklich teilt. Aber er war so ungeduldig, irgendwann auch kalt und sie haben sich ziemlich voneinander entfernt. Jedoch lässt Black Rabbit Hall Lorna nicht los und sie möchte einfach erfahren, was sie mit diesem Haus und Anwesen verbindet. Immer mehr Details werden erscheinen und man spürt so richtig, wie sie die Anwesenheit der Kinder von früher empfindet. Es ist ein ganz komisches Gefühl auch beim Lesen gewesen, wenn sie die Wege ging, die die Kinder früher gegangen sind und ich selbst habe mir dann überlegt, wie es wohl damals bei mir daheim in meinem Zuhause gewesen ist, denn hier ist ebenfalls meine Oma aufgewachsen und ist die Wege gegangen, die ich auch als Kind gegangen bin. Also ihr merkt, das Buch hat mich auch ziemlich in alten Zeiten schwelgen lassen.

Ganz besonders hat mich dieses Buch interessiert, da ich selbst 2006, also fast genau vor 10 Jahren, selbst in Cornwall im Urlaub war und viele schöne Anwesen gesehen, in ihnen eine Teatime abgehalten habe und einfach die wunderschöne und die atemberaubende Atmosphäre dieser Grafschaft Englands erlebt habe. Unbedingt möchte ich noch öfter nach England reisen und gerne auch nochmal in diese Richtung - vor allem nach diesem Buch!

Mein Fazit:
Der Schreibstil ist wirklich einzigartig und so so schön! Eve Chase schreibt einfach total leidenschaftlich und in vielen kleinen Details, dass man sich die einzelnen Szenen so gut vorstellen kann und sich mitten drin fühlt. Leider gab es in der Mitte des Buches einige Durststrecken, die etwas zäh waren. Aber gegen Ende des Buches konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Je mehr herauskam, wie Lorna und Black Rabbit Hall zueinander stehen, es dauernd zwischen dem Kapiteln mit Amber und Lorna hin und her ging, war ich total gefesselt und war am Ende total geschockt und konnte es nicht fassen. Vom Finale möchte ich natürlich nichts verraten, kann aber sagen, dass die Geschichte wunderbar abgerundet wurde und keine Fragen offen standen.

Review: Black Rabbit Hall – Eve Chase

Von: The cups of life - Aline Datum : 01.08.2016

www.thecupsoflife.wordpress.com

Wie schön ist dieses Cover? Wenn der Blanvalet Verlag mir „Black Rabbit Hall“ nicht für eine Rezension zur Verfügung gestellt, hätte ich mich sicher irgendwann in irgendeiner Buchhandlung in das Cover verliebt und gekauft. Darüber hinaus liebe ich gute Familiengeschichten, besonders wenn es jede Menge Geheimnisse gibt und sie in England spielen.

Das Buch startet ganz mysteriös mit der Figur Amber in 1969 auf einem Klippenvorsprung. Man weiß zwar nicht was, aber man weiß, dass etwas Schreckliches passiert ist und sie sehr aufgeregt, wenn nicht gar verzweifelt ist. Man ist also sofort neugierig und will der Sache auf den Grund gehen. Leider springt die Geschichte danach direkt zur zweiten Hauptfigur Lorna, die mehr als dreizig Jahre später auf der Suche ist nach einer Location für ihre Hochzeit. Obwohl Lorna zwar eine sympathische und identifizierbare Figur ist, wurde ich mit ihrer Geschichte nicht richtig warm. Meiner Meinung nach, hätte der gesamte Roman nur über Amber und ihre Familie handeln können und ich wäre überaus gut unterhalten gewesen. Die ständigen Unterbrechungen durch den Lorna-Handlungsstrang hat dazu geführt, dass ich recht lange gebraucht habe um das Buch zu lesen. Dabei ist Lornas Geschichte nicht uninteressant, aber es fehlt ihr einfach Tiefe. Erst sehr spät im Buch wird ihre Hintergrundgeschichte beleuchtet, doch da war ich schon viel zu sehr involviert in Ambers Geschichte.

Wenn man davon absieht, ist „Black Rabbit Hall“ ein wunderbares Buch für diesen verregneten Sommer. Eine leichte Lektüre, die einen aber trotzdem zum Nachdenken anregt und mit ihren spannenden Plot-Twists zum Weiterlesen animiert. Ein besonderes Highlight ist dabei, wie schon angedeutet, die Figur der Amber. Sie ist die Heldin ihrer ganzen Familie, verhält sich aber auch ihrem Alter entsprechend und stößt daher an verschiedene Grenzen ihrer Fähigkeiten. Das bricht einem als Leser das Herz!

Ein letzter Kritikpunkt ist leider, dass die Geschichte um Lorna sehr vorhersehbar ist. Obwohl die Autorin wirklich versucht, den Leser bis zum Ende zu verwirren, klappt das nur an sehr wenigen Stellen.

Abenteuerlich!

Von: Leni Datum : 01.08.2016

sinnessuche.blogspot.de

Jetzt mal vom Inhalt abgesehen, das Cover ist so unfassbar schön, schon allein deswegen müsst ihr es euch unbedingt kaufen. Das darf in keinem Bücherregal fehlen!
Aber auch der Inhalt gefällt mir sehr gut. Ja, ihr habt vermutlich schon gemerkt, dass ich es irgendwie mit Büchern habe, dessen Themen alte Häuser sind... Ich weiß gar nicht, wie ich auf den Zweig gekommen bin, aber sie sind einfach irgendwie immer gut!
Und jetzt mal ehrlich, so ein altes Haus und seine Geschichte, was gibt es besseres?
In diesem Buch dreht sich alles um Lorna, sie möchte gerne in einem schönen alten Haus heiraten und findet Black Rabbit Hall, das Haus kennt sie bereits aus ihrer Kindheit, weil ihre Mutter sie oft mit dahin genommen hat. Sie weiß allerdings nicht, aus welchem Grund das geschehen ist.
In Zeitsprüngen erfährt man immer etwas über Lorna und auch über die damals noch junge Amber. Immer wieder erfährt man durch Lorna etwas über Amber und ihre Geschwister. Amber ist die älteste Tochter der Familie, sie hat einen Zwillingsbruder und zwei kleinere Geschwister, Kitty und Barney. Ihre Ferien verbringt die Familie immer auf Black Rabbit Hall, auch noch nach der großen Tragödie, die das ruhige Familienleben auf den Kopf stellt. Neben den Problemen des Erwachsenwerdens hat Amber mit den Launen ihrer Geschwister und einer neuen Stiefmutter zu kämpfen.
Als Leser hat man das Gefühl sowohl Amber als auch alle von ihr beschriebenen Personen zu kennen und sich grade auf Black Rabbit Hall zu befinden, der detaillierte und trotzdem lebhafte Erzählstil ist definitiv ein weiterer Pluspunkt für dieses Buch. Außerdem konnte ich mich sehr gut in Amber reinversetzen, sie kommt sehr sympathisch rüber und die Ich-Perspektive ist bei diesem Buch total gut angewendet.
Sehr interessant fand ich auch die Entwicklung ihres Zwillingsbruders Toby, die von Amber voller Sorge beobachtet wird.

Spannend und geheimnisvoll - VORSICHT SPOILER!

Von: LisaLiebtLesen Datum : 27.07.2016

lisaliebtlesen.blogspot.de/

VORSICHT SPOILER!
Bücher über alte Häuser, die ihre eigenen Geschichten erzählen, haben mich schon immer fasziniert. Und auch hier geht es um ein uraltes Haus, nämlich um Black Rabbit Hall, im Buch auch Pencraw Hall genannt.
Das Cover spiegelt die Stimmung, die im Buch herrscht, perfekt wieder. Ich könnte mir kein Besseres vorstellen. Das war es auch, was mich dazu veranlasst hat, zumindest den Klappentext zu lesen und danach wollte ich erst recht das ganze Buch lesen.
Es ist sehr spannend, aber auch dramatisch gehalten. Es wird immer wieder zwischen Amber im Jahr 1968/1969 und Lorna in der heutigen Zeit gewechselt. Und immer wieder kommt dieser "Bruch" an spannenden Stellen. Das führt dazu, dass man unbedingt mehr lesen möchte, man möchte wissen, wie es weitergeht. Im Großen und Ganzen geht es um die Familie Alton, deren Leben von einem tragischen Schicksal durcheinandergebracht wird. Und gerade der Protagonistin Amber passt das gar nicht in den Kram. Sie lehnt sich gegen die neue Frau ihres Vaters auf, kann deren Sohn aber nicht wiederstehen, so sehr sie es auch möchte. Ihr Zwillingsbruder Toby hingegen verachtet Lucian. Toby verändert sich nach dem Schicksal der Familie sehr, Amber fühlt, wie die tiefe Verbundenheit zu ihm schwindet. Und dann sind da noch Kitty und Barney, die den Alltag der Familie mit ihrem kindlichen Leichtsinn durcheinanderbringen.

Man versucht während des Lesens die ganze Zeit eine Verbindung zwischen der Geschichte von Amber und der von Lorna, die eigentlich nur eine Location für die Hochzeit mit ihrem Verlobten Jon sucht, herzustellen. Man weiß, dass es eine geben muss. Aber die einzig Offensichtliche ist eine ganze Zeit nur Black Rabbit Hall. Zwischendurch ahnt man gewisse Dinge und dann kommt es doch ganz anders als man denkt, was immer wieder für einen Überraschungsmoment sorgt und auch dafür, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Man möchte so unbedingt wissen, in welchem Zusammenhang die beiden Geschichten stehen.
Aber auch über Lornas Leben schweben dunkle Wolken. Sie versucht, ein lang gehütetes Familiengeheimnis zu lüften und als sie Black Rabbit Hall besucht und sich in die Familiengeschichte der Altons verstrickt, merkt sie gar nicht, wie lange und wie tief sie eigentlich schon immer darin verwickelt war.

Black Rabbit Hall ist ein wenig gruselig, nicht so, dass es einem eiskalt den Rücken herunterläuft, aber doch schon so, dass man dort nicht unbedingt alleine hin wollen würde, und schon gar nicht, nachdem man erfährt, was dort passiert ist. Die ganze Alton-Familie ist ein bisschen merkwürdig. Aber dennoch ist mir zumindest Amber sympathisch, und mit Barney und Kitty habe ich Mitleid. Vor allem aber mit dem kleinen Barney, der schrecklicke Dinge mit ansehen musste. Toby ist in meinen Augen verrückt und habgierig. Und den Vater der Kinder möchte ich manchmal erwürgen, weil er vor allem die Augen verschließt. Er macht es sich einfach, indem er so tut, als sei alles gut wie es ist und dabei ist es das ganz und gar nicht. Er tut genau das, was seinen Kindern schadet, er lässt zu, dass andere Menschen ihnen schaden.
Lorna ist ein unheimlich dickköpfiger Mensch, den ich hin und wieder schütteln möchte. Vor allem in Bezug auf ihren Verlobten, der sich wirklich rührend um sie sorgt. Lornas Vater und Schwester sind meiner Meinung nach herzensgute Menschen, spielen aber im Endeffekt nur eine kleine Rolle.

Mir gefällt, dass man nicht von vornherein wusste, was passieren würde oder wie es enden würde. Sowohl manche Handlungsstränge, als auch das Ende kamen ziemlich überraschend. Aber gerade das macht die Geschichte aus. Natürlich hat jeder zwischendurch immer so seine Ahnung, aber ich finde es viel spannender, wenn genau die nicht bestätigt wird und man total auf dem Holzweg war. Das zeigt, dass die Autorin einen gut an der Nase herumführen kann. Außerdem langweilt Offensichtliches nur.

Punktabzug gibt es dafür, dass sich ein kleiner Teil ein wenig in die Länge gezogen hat, weil es meiner Meinung nach nicht relevant für den Plot war. Aber vielleicht hat auch gerade das dazu geführt, dass das Ende nicht ersichtlich war.

"Black Rabbit Hall" bekommt von mir aber eine Kaufempfehlung, vor allem für Leute, die die Geschichten alter Häuser und Familien mit weit zurückreichenden Stammbäumen auch interessant finden!

Ein düsterer Blick in die Vergangenheit

Von: Lesenswertes Datum : 25.07.2016

lesenswertes.net

Als Lorna Smith sich auf die Suche nach einer geeigneten Location für ihre Hochzeit macht, ahnt sie noch nicht, dass sie dieser Ausflug in ihre eigene Vergangenheit führen wird, die tief verbunden ist mit der Geschichte von Black Rabbit Hall. Auf ihrem Sommersitz verbrachte die Familie Alton vor langer Zeit viele glückliche Stunden bis eine Tragödie ihr Leben erschüttert und nichts mehr ist, wie es einmal war. Lorna bekommt Einblick in die Familiengeschichte und erinnert sich daran, dass in ihrer Kindheit Black Rabbit Hall schon einmal eine Rolle gespielt hat. Wenn sie sich nur daran erinnern könnte, welche…

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht Lornas und Amber Altons erzählt, was für mich den Reiz des Buches ausmacht. So werden die Vergangenheit und die Gegenwart erzählt und am Ende zusammengeführt. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Der dominaten, selbstbewußten Amber steht die etwas farblose Lorna gegenüber, die mich manchmal mit ihrer hausbackenen Art etwas genervt hat. Die Familie Alton macht das allerdings wieder wett.

Auch wenn der Schreibstil manchmal etwas holprig, wenig gefällig und einfach ist, schafft Eve Chase es, den Spannungsbogen durch das Buch aufrecht zu erhalten. Ein paar Seiten weniger hätten dem Buch allerdings gut getan. Wer also eine seichte Urlaubsunterhaltung sucht, wird von Black Rabbit Hall nicht enttäuscht.

Erwähnenswert ist auch die Ausstattung des Buches, die mit dem Schutzumschlag aus Pergament genauso geheimnisvoll daher kommt, wie die Geschichte selbst. Hier ist die Covergestaltung sehr stimmungsvoll und gelungen.

Eve Chase hat mit Black Rabbit Hall ihren ersten Roman veröffentlicht. Auf weitere darf man gespannt sein.

Faszinierende Familiengeschichte

Von: buecherecke Datum : 23.07.2016

buecherecke8.blogspot.de

Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ...

Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.

Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls - und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...


Meine Meinung:

Dieses Buch wollte ich lesen, da es teilweise in der Vergangenheit spielt und sich um Familiengeheimnisse rankt. Es werden zwei Geschichten, die zu zwei unterschiedlichen Zeiten spielen und sich in den einzelnen Kapiteln abwechseln, erzählt. Jedoch haben sie auch eine Gemeinsamkeit: Die Hauptprotagonisten halten sich größtenteils auf Black Rabbit Hall auf. Und ich muss sagen, dieses faszinierende Haus mit all seinen kleinen Einzelheiten war wunderbar beschrieben, sodass ich mich gefühlt habe, als liefe ich selbst durch diese gemütlichen Räume oder würde durch den angrenzenden Wald flitzen. Auch die Charaktere waren super beschrieben und detailreich gezeichnet. Ich könnte mich aufgrund des geringen Altersunterschieds gut in Amber hineinversetzen und ihre Geschichte mitverfolgen. Schon direkt zu Beginn des Buches passiert etwas folgenschweres und peppt die Handlung somit auf. Während des Lesens musste ich oft schmunzeln, da es einfach so viele lustige Momente gab. Die beiden Geschichten verflechten sich am Ende zu einem Handlungsstrang und ich kann euch sagen, dass das Ende glücklicherweise keine Fragen offen lässt. Eve Chase passt die Aktivitäten, die Gedankengänge und auch die Wortwahl der Personen den Zeiten an. Ehrlich gesagt habe ich anfangs immer auf ein Kapitel aus der Sicht von Amber, also dem Mädchen aus den 60ern gehofft, da mir die Story einfach besser gefiel. Wahrscheinlich lag es daran, dass es sich bei der anderen Hauptprotagonistin um eine 32-jährige Frau, die gerade ihre Hochzeit plant, handelt. In sie konnte ich mich nicht so gut hineinversetzen. Insgesamt herrscht in beiden Geschichten eine grundsätzliche Spannung. Die Kapitel aus den unterschiedlichen Sichten sind auch durch die wechselnde Schriftart zu erkennen, wodurch man nicht mit den Perspektiven durcheinander kommen kann. Hatte ich zuerst Probleme mit dem Eintauchen in Lornas Geschichte, so hat mich diese am Ende doch noch überzeugt und in seinen Bann gezogen. Black Rabbit Hall, das unglaublich schöne Anwesen verströmt eine träumerische, melancholische, Urlaubsstimmungsatmosphäre.


Mein Fazit:

Black Rabbit Hall ist ein wundervoller, teilweise historischer Roman, der mit einem beeindruckenden Haus und gutherzigen Charakteren die Symphatie des Lesers gewinnt.



Black Rabbit Hall bekommt von mir 5/5 Sterne!

Die perfekte Sommerlektüre

Von: Liesa Datum : 20.07.2016

fruehlingsmaerchen.wordpress.com

Mein Beuteschema umfasst wirklich oft und gerne Bücher, die irgendwelche Familiengeheimnisse enthüllen und zwei Handlungsstränge enthalten, von denen einer in der Vergangenheit und der andere in der Gegenwart spielt. "Black Rabbit Hall" kann mit beidem aufwarten und bietet darüber hinaus auch eine unheimlich packende Atmosphäre (und ein wirklich atemberaubend gestaltetes Cover). Wieder einmal war es allerdings der Erzählstrang aus der Vergangenheit, der mich mehr fesseln konnte, als der der Gegenwart. Das kann daran liegen, dass dieser in der Ich-Perspektive geschrieben war, während die Gegenwart aus der Personalen Perspektive erzählt wurde und dadurch öfter unnahbar und auch irgendwie flach wirkte, vielleicht ist der Grund dafür aber auch die Tatsache, dass ich Amber so viel lieber mochte als Lorna und ich die Geschichte, die sich um sie und ihre Geschwister rankte zunächst als spannender empfand. Glücklicherweise berühren sich beide Erzählstränge aber immer wieder und geben nach und nach eines der größten - wenn nicht sogar das größte - Geheimnis der Altons preis.

Der Einstieg in das Buch fällt überhaupt nicht schwer, denn man wird sofort mit den Charakteren und Begebenheiten vertraut und spürt von Anfang an eine leicht düstere, unheilschwangere Stimmung, was mir wirklich gefiel. Positiv ist auch, dass, obwohl eben teilweise eine solch beklemmende Atmosphäre herrscht, diese nie wirklich überdramatisiert oder unötig ausgeschlachtet wird, sondern einfach nur über der Geschichte schwebt und den ein oder anderen Schatten wirft.

Während Lorna auf der Suche nach ihrer perfekten Hochzeitslocation ist und Pencraw Hall - das ehemalige Black Rabbit Hall - dabei eine eigenartige Anziehungskraft auf sie ausübt, der sie auf den Zahn fühlen will, geht es in Ambers Erzählstrang etwas lebhafter und rasanter zu und bleibt von Anfang bis zum Ende unfassbar spannend. In der Gegenwart, das heißt durch Lorna, werden schon einige Ereignisse und Schicksalsschläge aus Ambers Erzählungen vorweggenommen, aber das nimmt keinesfalls etwas von der Spannung - meine Nerven waren dem Zerreißen dadurch sogar näher, weil ich wusste, was ungefähr noch passieren würde, ich wusste nur nicht, wie und wann.

Dazu hat sicherlich auch der Schreibstil von Eve Chase beigetragen. An einigen (wirklich wenigen) Stellen wirkte er auf mich etwas gestelzt, den überwiegenden Teil des Buches habe ich aber wirklich sehr genossen und bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Eve Chase schreibt sehr bildgewaltig und teilweise auch detailreich, was zu einhundert Prozent meinem Geschmack entspricht. Mir das Anwesen, die Bewohner oder die Landschaft Cornwalls vorzustellen, bereitete absolut keine Schwierigkeiten und ich habe "Black Rabbit Hall" vor meinem inneren Auge sogar schon als Kinofilm ablaufen lassen, weil ich finde, dass sich diese atmosphärische und mitreißende Geschichte tatsächlich sehr gut auf der Leinwand machen würde.

Viele Geheimnisse und Lügen, einige Tragödien - ich denke, "Black Rabbit Hall" ist die perfekte Sommerlektüre (es ist wirklich perfekt für den Sommer!) für all diejenigen, die gerne geheimnisvolle Familiengeschichten lesen, von alten Anwesen und ihren Bewohnern und auch für diejenigen, die es, genau wie ich, lieben, wenn aus zwei verschiedenen Handlungssträngen erzählt werden, die zum Schluss jedoch ein großes Ganzes ergeben. Ich habe ehrlich gesagt gar nicht damit gerechnet, dass "Black Rabbit Hall" mir so gut gefallen würde, aber letztendlich war ich wirklich positiv überrascht von dem Roman und hoffe, schon bald mehr von Eve Chase lesen zu dürfen. Von mir gibt es daher 4.5 von 5 Sternen!

Leider nicht mein Buch

Von: Petra Donatz aus Solingen Datum : 30.06.2016

leseratte1969.blogspot.de/2016/06/rezensionblack-rabbit-hall-eve-chase.html#more

Klappentext
Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ...
Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.
Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...

Die Autorin
Eve Chase wollte schon immer über Familien schreiben – solche, die fast untergehen aber irgendwie doch überleben – und über große, alte Häuser, in denen Familiengeheimnisse und nicht erzählte Geschichten in den bröckelnden Steinmauern weiterleben. Black Rabbit Hall ist so eine Geschichte.
Eve Chase ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Oxfordshire.

Meine Meinung

Story
Wenn man so meine Rezensionen bzw. gelesenen Bücher sieht, stellt man unschwer feste, dass ich sehr gerne Familiengeschichten lese, die in verschiedenen Zeitebenen handeln. Ich erwarte von so einem Buch, dass es mich sofort fesselt, mich packt und nicht mehr los lässt, all dieses konnte Black Rabbit Hall leider nicht. Die Handlung ist teilweise etwas verwirrend. Als Leser findet man hier nichts, was in irgendeiner Form nicht schon mal da gewesen wäre. Mir fehlt die Sogwirkung und die Motivation weiter zu lesen. Die ganze Geschichte ist meiner Meinung nach sehr düster und nicht immer ganz schlüssig und an anderen Stellen wieder sehr vorausehrbar.

Alles fängt damit an, dass man das junge Paar Lorna und Jon auf der Suche nach einem geeigneten Anwesen für ihre Hochzeit begleitet, die sie nach Black Rabbit Hall führt. Gerade in der Geschichte angekommen wechselt der Schauplatz ins Jahr 1968 und man lernt die Familie Alton kennen, insbesondere Amber Alton, die sozusagen die Hauptcharaktere ist. Ambers Familie wird durch einen schweren Schicksalsschlag völlig aus der Bahn geworfen und für sie und ihre Geschwister beginnt eine harte Zeit.
Die Zusammenführung und Verknüpfung beider Handlungsstränge fand ich sehr holprig und viel zu vorhersehbar.

Potenzial war wirklich sehr viel vorhanden, doch mich konnte das Buch absolut nicht begeistern.

Schreibstil
Ich hatte wirklich große Probleme mit dem Schreibstil der Autorin. Das Buch wird in der Gegenwartsform erzählt, was mir eigentlich nie so gut gefällt. Zudem sind die Sätze teilweise sehr kurz und abgehackt, was mir auch die Lesefreude und den Lesefluss genommen hat.
Die Autorin geht mir teilweise zu sehr ins Detail, was das ganze sehr langatmig wirken lässt. Durch den Schreibstil wirkt alles recht düster.

Charaktere
Ich kann hier nur kurz und knapp sagen, dass mir kein Charakter näher gekommen ist und ich mich nicht mit ihnen anfreunden, oder mich mit ihnen identifizieren konnte. Sie blieben mir fremd und konnten mich nicht für sich gewinnen.

Mein Fazit


Eve Chase hat meiner Meinung nach viel Potenzial gehabt, es jedoch nicht richtig umgesetzt und ausgeschöpft. Es ist eine Familiengeschichte unter vielen, die dem Leser nicht neues bieten konnte.
Der Schreibstil war recht holprig und die ganze Atmosphäre sehr düster.
Zudem ist das Buch Stellenweise sehr langatmig.
Auch wenn es mir schwer fällt, kann ich dem Buch nur knappe zwei von fünf Sternen geben.
Macht euch am besten selber ein Bild, denn Geschmäcker sind ja verschieden.

Geheimnisvolle Familiengeschichte

Von: Petra Radtke Datum : 26.06.2016

petrasbuecherinsel.blogspot.de/

Ich war von ersten Moment an gefesselt, hineingezogen in eine düstere mystische Welt um ein englisches Schloss. Die Art der Beschreibung des Anwesens hat mich hineinkatapuliert in das historische Gemäuer belebt von Kinderlachen, der Natur ringsumher...der Weg zum Strand, das Meer mit seinen Gezeiten...Doch trotz aller Lebenslust und Frohsinn ausgestrahlt durch die Familie Alton mit ihren 4 Kindern, schwebt über allem ein dunkler Hauch...Der Roman besteht aus 2 Erzählsträngen. Auf der einen Seite begleiten wir Amber beginnend in den 60iger Jahren auf ihren Abenteuern in Black Rabbit Hall. Es ist eine Geschichte von Geschwisterliebe, Verlust, Einsamkeit, Ängsten....Es ist aber auch eine Geschichte von Ambers erster Liebe und ihr Reifen vom jungen Mädchen zur Frau.
Im anderen Erzählstrang begegnen wir Lorna, viele Jahrzehnte später, die mit ihrem Verlobten in Cornwall unterwegs ist, um für ihre Hochzeitsfeier ein Anwesen sucht. Sie war früher mit ihrer Mutter öfter bei diesem Schloss, das heute nur noch von 2 Personen bewohnt wird. Beim Anblick Black Rabbit Hall verliebt sie sich sofort in das Anwesen und beschließt genaueres über das Schloss, seine Bewohner und die Möglichkeit hier ihre Hochzeit feiern zu können, zu erfahren. Beim Lesen wollte ich Lorna zurückhalten das Anwesen zu betreten... Sehr gut beschrieben ist ihre Spurensuche in den alten Gemäuern des Schlosses. Die Vergangenheit holt sie hier ein und was sie erfährt und ob beide Frauen ein gemeinsames Schicksal verbindet, erfährt der Leser in diesem Buch. Auch was die black Rabbits in der Geschichte für eine Rolle spielen, ist spannend zu erfahren.
Die Erzählweise ist voller Geheimnisse, unerwarteter Wendungen und voller Mystik und Tragik. Ich habe mit den Hauptpersonen mitgebangt und konnte kaum das Buch mal aus der Hand legen.
Für alle Leser, die Familiengeheimnisse lieben. Ein gelungener Debütroman der Autorin.

Black Rabbit Hall - Eine Familie ein Geheimnis

Von: Jean Parker Datum : 25.06.2016

jeanparkersworld.de/

Nachdem der Klappentext schon dafür sorgt, dass die Erwartungen an die Geschichte rund um Black Rabbit Hall in die Höhe schießen. Auch der Prolog, der sich erst zum Ende des Buches auflöst, pusht die Erwartungen noch einmal.
Die beiden zeitlich voneinander getrennten Erzählstränge lösen erst nach und nach die Geheimnisse, die die Familie Alton vor der Außenwelt zu verbergen versucht.
Was mir besonders gefallen hat, war das die beiden Erzählstränge durch unterschiedliche Schriftarten sich voneinander trennen lassen. So bekommt man auch während des Lesens schnell mit, wann man sich in welcher Situation befindet. „Black Rabbit Hall“ ist bisher das erste Buch, dass dies aufweist, zumindest kenne ich das von noch keinem anderen Buch.

Ergreifend, mitfühlend und einfach überwältigend geschrieben!

Von: Sandy von ParadiseKiss Books Datum : 23.06.2016

sandy-paradisekiss.blogspot.de

Kurzbeschreibung:
Da ich auf keinem Fall Spoilern will, kann ich leider auch gar nicht so viel zur Geschichte schreiben, denn sonst verplappere ich mich bestimmt. ;)
Hugo und Nancy Alton leben mit ihren 4 Kindern Toby, Amber, Kitty und Barney in London. Ambers Zwillingsbruder Toby geht allerdings auf ein Internat. In den Ferien kommt die ganze Familie immer auf Black Rabbit Hall, dem Anwesen der Familie Alton in Cornwall, zusammen. Black Rabbit Hall beschert der Familie jedes Mal eine wunderschöne, unbeschwerte und unvergessliche Zeit. Doch nach diesen Osterferien, im Jahre 1968, wird nichts mehr so sein, wie es mal war.
Ein schlimmer Schicksalsschlag ereilt die Familie und droht sie zu zerreißen. Amber ist bis zu diesem Tag ein typisches 15 jähriges Mädchen, plötzlich muss sie von heute auf morgen erwachsen werden und bemüht sich die Familie so gut es geht zusammen zu halten. Doch ihr Zwillingsbruder verliert immer mehr den Boden unter den Füßen, egal wie sehr sie sich auch bemüht. Als dann auch noch Caroline Shawcross und ihr Sohn Lucien auftauchen, fängt Toby an völlig verrückt zu spielen, denn er hat Angst Amber zu verlieren.

Knapp 3 Jahrzehnte später sind Lorna und ihr Verlobter Jon, auf der Suche nach einer Hochzeitslocation, auf Black Rabbit Hall gestoßen. Trotz seines leicht maroden Zustandes ist es wunderschön. Lorna fühlt sich sofort mit Black Rabbit Hall verbunden. Je mehr Zeit sie dort verbringt, desto mehr fühlt sie sich zu dem Haus und seinem ganz eigenen Charme hingezogen.
Sie möchte unbedingt mehr über die Geschichte erfahren, die Black Rabbit Hall verbirgt. Lorna deckt nach und nach die Geschichte und ein altes, gut behütetes Familiengeheimnis auf, dem es an Drama, Tragik, Liebe, Zuneigung, Verzweiflung und Zusammenhalt nicht mangelt.
Doch dieses Geheimnis ist dunkler, als sie jemals geahnt hätte, wird sie damit fertig werden?

Meinung:
Black Rabbit Hall erzählt zum einen die Geschichte der 15 jährigen Amber und zum anderen die der 33 jährigen Lorna. Mir gefällt sehr gut, dass man die jeweiligen Geschichten auch anhand der Schriftart auseinander halten kann. Denn jede der beiden hat in dem Buch ihre eigene Schriftart und ihre eigene Art die Dinge zu erzählen, was dem grandiosen Schreibstil von Eve Chase zu verdanken ist. Man fühlt sich als wäre man direkt auf Black Rabbit Hall und würde die Geschichten von Lorna und Amber selbst erleben. Beim Lesen hat man das Haus, die Wiese, mit den schwarzen Kaninchen, den Wald, mit der selbst gebauten Schaukel und dem Baumhaus, sowie den Strand, mit seiner Ebbe und Flut, bildlich vor sich und ist so in das Buch eingetaucht, dass man das Unwetter 1968 aufziehen sehen kann. Auch gibt es immer wieder überraschende Wendungen, die man so nicht erwartet hätte.
Es gibt so viele Charaktere im Buch, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber dennoch schafft es Eve Chase, dass man sich am Ende des Buches fühlt, als hätte man jeden einzelnen von ihnen gekannt und sehnt sich danach sie alle wieder zu sehen.
Normalerweise lese ich Bücher nicht noch einmal, da es einfach zu viele Bücher gibt, die ich noch lesen möchte, aber dieses Buch habe ich nicht zum letzten Mal gelesen, denn ich werde auf jedenfall wieder nach Black Rabbit Hall zurück kehren, denn ich vermisse es mit all seinen Geheimnissen jetzt schon!


Charaktere:
Amber hat es nicht leicht und bekommt plötzlich mehr aufgebürdet, als eine 15 jährige ertragen kann. Irgendwann möchte sie einfach endlich sie selbst sein. Ob sie das schaffen wird und wie sie es versucht ist ein einziges auf und ab der Gefühle.

Lorna kann es sich selbst nicht erklären, aber sie spürt dass dieses Haus ein Geheimnis verbirgt, dessen Zeit gekommen ist gelüftet zu werden. Zudem meint sie sich zu erinnern, als Kind diesen Ort, mit ihrer bereits verstorbenen Mutter, schon einmal besucht zu haben.

Jon ist der Verlobte von Lorna und kann ihr Vernarrtheit in dieses alte heruntergekommene Haus nicht ganz verstehen und fühlt sich immer mehr außen vor.

Toby ist der Zwillingsbruder von Amber und psychisch nach dem Schicksalsschlag sehr labil. Er tut mir sehr leid, denn im Grunde verhält er sich eher wie ein kleiner verängstigter Junge, als wie ein 15 jähriger.


Cover:
Das Cover ist durch seine schlichte Art dennoch sehr ansprechend und passt einfach perfekt zur Geschichte, egal ob mit oder ohne Umschlag. Ich könnte mir kein besseres Cover für dieses Buch vorstellen.



Fazit:
Ein Buch, dem es an Drama, Tragik, Liebe und Zusammenhalt nicht mangelt.
Ergreifend, mitfühlend und einfach überwältigend geschrieben!
Eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Ich kann nur sagen….Ich liebe es!

Vergangenheit trifft auf Gegenwart, Schönes auf tragisches!

Von: DaisyH89 Datum : 22.06.2016

eineleidenschaftfuerbuecher.blogspot.de/

Fangen wir mit dem Cover an, erst dacht ich na nicht so überrangend, aber wenn man es in den Händen hält hat es doch das gewisse Etwas! Und vorallem nachdem lesen passt es perfekt zum Buch!

Der Schreibstil ist toll, leicht zu lesen und flüssig! Auch der Wechsel zwischen den Jahrzehnten ist sehr gut gelungen und macht dem Lesespaß keinen Abbruch oder bringt einen zum stocken.

Zur Geschichte Sie ist so toll, die Protas erwecken das Buch zum Leben, entweder auf schöne oder tragische Weise, doch beides hat seinen Reiz! Der Wechsel der Zeiten passt zum Buch wie auch die Geschichte selber! Gerade wer auch gerne Historisch liest, hat mit diesem Buch die größte Freude!


Ich kann es nur empfehlen und gebe 5 Sterne

Ein Urlaub beim Lesen :)

Von: Buechernixen Datum : 21.06.2016

https://www.youtube.com/channel/UCzETLDRDGv7gGciZ-SCyK0g

Ich habe mich in diese Geschichte verliebt. Aber seht selbst was ich davon gehalten habe.
https://youtu.be/auQyWzVxnos

Dieses Buch muss man selbst erleben um es zu verstehen

Von: Bibliophilie Hermine Datum : 13.06.2016

bibliophiliehermine.blogspot.de/

Worum geht es?
In Black Rabbit Hall geht es um eine Familiengeschichte , die gespickt ist mit Liebe, Trauer, Schicksalsschlägen, Intrigen , Freude, Verbundenheit und einem Geheimnis, das es zu lüften gilt. Erzählt aus Lornas Sicht , der heutigen Zeit und Ambers , die einem die Ereignisse des Schicksalhaften Sommers 1968 und das Jahr darauf nahe bringt. Zwei Geschichten in verschiedenen Jahrzehnten, die irgendwann aufeinanderprallen und das Geheimnis um Black Rabbit Hall lüften.

Meine Meinung:
Black Rabbit Hall ist ein seltsames Buch. Aber das meine ich nicht im Negativen Sinne. Es ist seltsam weil es etwas an sich hat, das einen das Gefühl gibt, dass nichts passiert und doch passieren so viele Kleinigkeiten, die sich alle zu einem wirklich großartigen Schluss zusammenfügen.
Mann muss zwischen den Zeilen lesen.
Beim Lesen verhält es sich mit der Zeit, wie auf Black Rabbit Hall, manchmal kommt dir eine Stunde wie 5 Minuten vor und manchmal anders her rum. Milchig wie sein Umschlag, wird diese Geschichte langsam klarer und deckt ein Geheimnis auf. Eine Familiengeschichte, die verworrener nicht sein könnte.
Erzählt aus zwei Sichten, erzählt aus unterschiedlichen Zeiten, zwei Sommer im Abstand von über 30 Jahren die alles zusammenfügen.
Charaktere die lebendig erscheinen, Schicksale die unausweichlich sind.
Dieses Buch ist anders. Es ist schwer in Worte zu fassen. Man muss es selbst lesen. Man muss es erleben.
Es ist kein Buch zum schnell weg lesen, es ist ein Buch was im Gedächtnis bleibt. Es lässt einen Abtauchen, vollkommen versinken, einen Teil des Uralten Gebäudes werden, dass der Ursprung so vieler Geschichten und einzelner Schicksale ist, die Eve Chase zusammen gefügt hat um dieses wirklich grandiose Buch zu schaffen.
Dieses Buch mag seltsam sein und anders ohne das es sich einem schwer aufdrängt. Es ist nicht seicht aber auch nicht schwer. Es ist was es ist. Es ist Black Rabbit Hall.

Ein emotionales, berührendes Familiendrama

Von: Leben_in_den_Seiten Datum : 06.06.2016

www.lebenindenseiten.blogspot.de/

Inhalt

Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, langsamer vergehen als anderswo. Es passiert nicht viel. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen Amber und ihre drei Geschwister sich nun mehr denn je aufeinander verlassen.

Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls - und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus...


Meine Meinung

Gleich von der ersten Seiten an hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen. So ähnlich wie Lorna von Pencraw Hall, oder auch Black Rabbit Hall genannt, angezogen wurde, wurde ich davon angezogen herauszufinden, was passiert war und passieren wird.
Eve Chase erzählt hier eine überaus tragische und berührende Familiengeschichte, die mich auch nach dem Lesen dieses Buches nicht ganz losgelassen hat.
Voll mit einzigartigen, ganz besonderen Charakteren wurde die Geschichte lebendig.
Durch den Schreibstil, der viel beschreibt, aber dennoch nicht langatmig wirkt, entstand zu jeder Person und jeder Szene ganz automatisch ein Bild in meinem Kopf.
Sicherlich mag die Story nicht für jeden interessant sein, aber sie hält einige Wendungen bereit und ich war die ganze Zeit gespannt, wie es weiter geht. Wegen den kleinen Cliffhangern, die immer mal wieder eingebaut wurde , war es manchmal sehr schwierig eine Stelle zu finden, an der ich aufhören konnte zu lesen.

Black Rabbit Hall ist ein emotionales, berührendes Familiendrama, welches mich absolut überzeugen konnte.

Alles, aber nicht langweilig!

Von: currentlyreadingfantasy Datum : 05.06.2016

currentlyreadingfantasy.blogspot.de

Von diesem Buch wurde ich positiv überrascht. Eigentlich bin ich nicht der Typ der im Buchladen nach Büchern über Familiendramen und tragödienreichen Geheimnissen greift, aber dieses Buch hat es mir vom Cover einfach angetan. (Es sieht aber auch wirklich aus edel mit diesem transparentem Umschlag und der goldenen Schrift *_*) Dankeschön an blanvalet, dass es geklappt hat mit diesem Rezi-Exemplar.
Nun aber mal zum Buch: Es wird einmal aus der Sicht von Amber in der Vergangenheit erzählt und einmal erlebt man das Ganze mit Lorna in der Gegenwart. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Kapitel gefüllt mit Ambers Leben von Anfang an lieber gelesen habe, als Lornas Wahrnehmung der Dinge. Vielleicht konnte ich mich mit der jungen Amber auch einfach mehr identifizieren. Sie war auch der Grund, warum ich das Buch ab einem bestimmten Punkt nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Die Liebesgeschichte und die ganzen Geheimnisse haben mich einfach sehr mitgenommen. Ich schreibe sowas normalerweise nicht, weil ich es zu kitschig finde, aber hier passt dieser Satz hin: Ja, ich habe mich teilweise so gefühlt, als wäre ich selbst ein Bewohner in dieser mysteriösen Villa namens Black Rabbit Hall.
Der Schreibstil von Eve Chase ist bezaubernd, im wahrsten Sinne des Wortes. Seht selbst:

"Es ist so dunkel im Zimmer, als hätte sie die Augen geschlossen. Da sind so viele Schattierungen von Schwarz, von schmierigem Kajal bis hin zu etwas, das jenseits von Farbe ist, ein Abgrund in den tiefen Schatten unter dem Wurf des Vorhangs." ~ Eve Chase, Black Rabbit Hall

Eigentlich bin ich nicht der Fan von zuuu ausladenden Beschreibungen, aber Eve Chase vermischt das Ganze mit einer so heimlichen Spannung, dass man auch die Beschreibung von Dunkelheit interessant findet.
Warum ich dem Buch nur vier Sterne gebe?
Es war leider das Ende. Oder besser gesagt, der Weg zum Ende. Ich fand das Ende schön... aber es hat sich dann doch gezogen und dabei hatte ich so sehr gehofft, dass dieses Buch nicht eins dieser Dramenbücher sein wird, wo das Ende wie klebriges Kaugummi hinausgezögert wird.

Fazit:
Dafür, dass ich dachte, Familiendramen wären langweilig, habe ich dieses Buch doch relativ schnell durchgelesen und es hat mich zudem auch noch vom Gegenteil überzeugt. Eve Chases Romane sind nicht langweilig! Es wird definitiv nicht mein letztes Buch von ihr sein:))
Empfehlen würde ich dieses Buch all denjenigen, die sich gerne bei verregnetem Wetter ans Fenster setzen und zu einem Roman greifen, der zwar keine Drachen oder Teenie-Lovestorys beinhaltet, aber dafür jede Menge Magie zwischen den Zeilen.

Ein Super schönes Buch

Von: Anka Datum : 05.06.2016

ankaszz.blogspot.de/

Klappentext :

Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ...

Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.

Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...

Meine Meinung :

Jahre lang verbringt die Familie Alton ihre Ferien auf Black Rabbit Hall. Doch im Jahre 1968 ändert sich alles. Als ein Schrecklicher Unfall passiert der nicht nur Ambers leben auf den Kopf stellt, sondern auch das ihrer Familie. Trauer legt sich über das so fröhliche Familien Leben der Altons. Als dann auch noch eine unbekannte Frau auf Black Rabbit Hall auftaucht und somit ins Leben von Amber und ihren Geschwistern tritt weiß keiner, was noch schreckliches auf sie zukommen wird.

Jahre später Lorna will Heiraten doch die richtige Location ist noch nicht gefunden. Doch sie hat eine Erinnerung an ein Haus das ihr immer wieder vor Augen erscheint. Wie als würde sie von dem Haus gerufen werden als ziehe es sie magisch an. Nach einiger Recherche weiß sie das es in Cornwall ist und so beschließt sie mit ihren Verloben Jon dorthin zu fahren. Doch was Lorna nach und nach erfährt, hätte sie nie für möglich gehalten. Wird sie ihre Hochzeit auf Black Rabbit Hall Feiern oder ist das, was sie erfährt zu schockierent ?

Fazit :

Ich habe das Buch verschlungen. Anfangs fand ich es ein wenig verwirrend da ich erst mal kucken musste wer wo hin gehört und wieso es in 2 verschieden Jahren spielt doch das klärt sich im Laufe der Geschichte auf. Ich weiß nicht ob ich schockiert oder traurig sein soll über diese Familien Tragödie. Amber und Loran sind die 2 Hauptpersonen in der Geschichte und beide sind ein direkt Symphatisch und man fühlt mit ihnen mit. Sie sind zwar beide in verschieden Zeiten aber dennoch haben sie etwas gemeinsam. Ein wirklich empfehlen wertes Buch.

Einfühlsam und spannend

Von: Caro Datum : 05.06.2016

carolgrayson-darkromance.blogspot.de

Eine emotionsgeladene und einfühlsame Familiengeschichte voller schicksalhafter Geheimnisse erwartet den Leser in diesem Buch. Und wie bei jeder guten Familiensaga gehören Liebe, Schmerz,Trauer und Tragödie dazu. Mit Herzblut erzählt und ohne kitschig zu wirken!

Der Leser erlebt den schicksalhaften Sommer der Familie Alton im Jahre 1968 und begleitet gleichzeitig in der Gegenwart das junge Paar Lorna und Jon auf der Suche nach einer geeigneten Hochzeitslocation in Cornwall. Wie sehr Lornas Vergangenheit mit den Altons zusammenhängt, erfährt sie erst durch einen längeren Aufenthalt auf Black Rabbit Hall. Lorna ist fasziniert von dem alten Haus, in dem nur noch eine strenge, alte Dame mit ihrer Haushälterin lebt. Sie will unbedingt mehr darüber erfahren und Black Rabbit Hall erzählt ihr seine Geschichte ebenso wie Lornas eigene und plötzlich finden die Erinnerungen aus ihrer Kindheit wie Puzzlestücke zueinander.

Ein Roman, in dem man herrlich schwelgen kann und selbst Sehnsucht nach Black Rabbit Hall bekommt, wären da nicht all die tragischen Ereignisse, die dieses Haus schon gesehen hat: Die Kinder, die hier gelacht, gespielt und gelitten haben, die Herzen, die hier entflammt und zerbrochen wurden, die Unglücke und die bösen Intrigen einer strengen Stiefmutter. Eine packende Lektüre, die nicht nur Cornwall-Liebhaber begeistern wird.