Leserstimmen zu
Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert.

Eve Chase

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Meinung: In „Black Rabbit Hall“ geht es um Lorna die auf der Suche nach einer Hochzeitslocation ist und dabei auf die Vergangenheit der Alton-Geschwister stößt. Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt: Ambers und Lornas, aus der Vergangenheit und einmal aus der Gegenwart. Sie ist unglaublich spannend gehalten, so dass man das Knistern der Erwartung wie vor einem großen Sturm förmlich in jeder Seite spüren kann. Genauso wie eine unglaubliche Schwere, Nostalgie sowie den Hauch eines längst vergangenen Sommers. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet. Man beginnt zu überlegen was man in der jeweiligen Situation getan oder wie man gehandelt hätte, oder welche Gefühle man selbst widerspiegeln würde. Zum Beispiel das Verhalten der Kinder. Außerdem lässt Lorna sich vom ganz eigenen Charme des Hauses aus ihrer Zukunft reißen. Es war ein unglaublich tolles Gefühl mit Lorna den Geheimnissen auf den Grund zu gehen. Eve Chase ist es gelungen mit ihrem aufgreifenden Schreibstil die Umgebung rund um Black Rabbit Hall dem Leser wahrhaftig vor Augen zu führen. Was mich ab und zu ein kleinwenig störte waren die Ort oder Handlungswechsel die ohne Einleitung geschahen, man wurde unvermittelt weg gerissen und war dann auf einmal wo anders oder eine andere Handlung begann vollkommen aus der anderen herausgerissen. Aus diesem Grund bin ich der Meinung, dass man das Buch konzentriert lesen muss ohne Ablenkung sonst weiß man nachher nicht mehr wo was passiert. Ansonsten transportiert dieses Buch eine unglaubliche Traurigkeit ja sogar vielleicht Verzweiflung, die den Leser etwas erdrücken und in Black Rabbit Hall gefangen hält weil er unbedingt jedes Geheimnis lüften möchte, egal wie erschütternd es auch sein möge. Mich konnte es gerade deshalb vollkommen in seinen Sog ziehen. Es gab traurige wie auch viele schöne Momente. Eine Lektüre perfekt für einen sentimentalen Tag! Fazit: Eve Chase gelingt es einfach die Leser Zielsicher in die Geschichte rund um Black Rabbit Hall hineinzuziehen. Es ist wie ein Sog dem man sich nicht entziehen kann - während man als Auftakt die unheilvolle Elektrizität und das Grollen an einem heißen Sommertag vernimmt der ein bevorstehendes Unwetter prophezeit, ist man bereits nach den ersten Seiten so gefesselt, dass man sich dem nicht mehr entziehen kann. Die Gefühle der Charaktere werden herrlich an den Leser herangetragen und zum Ausdruck gebracht. So manches Mal rollte mir eine Träne die Wange herunter. Dies ist definitiv keine schnelle Lektüre sondern eine von der Sorte auf die man sich vollkommen einlassen muss. Sie lies mich aufgewühlt zurück.

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Dieses zauberhafte, beinahe verwunschene Buch, spielt auf dem Anwesen „Black Rabbit Hall“ in Cornwall. Die Handlung ist aufgeteilt in die Vergangenheit, in der die Familie Alton im Mittelpunkt steht und Lorna, die in der Gegenwart die Hauptperson ist. Amber Alton hat 3 Geschwister. Aus ihrer Sicht sind die Szenen der Vergangenheit geschrieben. Die Art, wie sie denkt und wie sie handelt, gefällt mir. Nach einem harten Schicksalsschlag muss sie sich mit ihrem Zwillingsbruder um die kleinen Geschwister kümmern. So wird sie schneller erwachsen, als sie selbst wollte. Lorna und Jon sind auf der suche nach einer Hochzeitslocation. Nachdem Lornas Adoptivmutter gestorben ist, findet sie in den Erinnerungen an die Urlaubsreisen nach Cornwall Trost. Vor allem die Landsitze, die sie als Kind mit ihrer Mutter besuchte, erwecken Gefühle in ihr. Vor allem Black Rabbit Hall hat es ihr angetan, obwohl es ziemlich heruntergewirtschaftet ist. Am Anfang war ich etwas verloren, da sich der Zusammenhang zwischen Vergangenheit und Gegenwart natürlich nicht sofort ergibt. Der Schreibstil war aber angenehm und flüssig lesbar. Literarisch war es für mich etwas „Neues“, da dahinter keine große Liebesgeschichte steckte, sondern eher ein Familiendrama. Das Ende fand ich besonders gelungen.

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Anfangs ist es etwas ungewöhnlich in die Geschichte reinzukommen, da immer abwechselnd aus der Sicht von Amber (aus der Vergangenheit) und Lorna (aus der Gegenwart) berichtet wird. Man gewöhnt sich allerdings schnell dran und manchmal ist es auch fies, wenn sich die Handlung zu spitzt und auf der nächsten Seite erzählt dann auf einmal die andere Person weiter. Diese Cliffhanger haben dazu geführt, dass ich teilweise nicht aufhören konnte zu lesen :-D Die Sprache ist leicht verständlich und Eve Chase schreibt recht locker. Ich finde Lorna und Amber auch sehr sympathisch und konnte direkt mit den beiden Mitfühlen, da ihre Gefühle und ihr Verhalten genauestens beschrieben werden. Es fällt mir schwer diesen Roman in einer Sparte einzuordnen: Belletristik, Historischer Roman, Drama... Alles drinnen. es herrscht eine eher düstere Atmosphäre in der Geschichte. Man muss im Roman auf alles achten, denn auch durch die Kleinigkeiten und nebensächlichen Handlungen entsteht am Ende dann das "Große Ganze". Anfangs weiß man nicht, ob die Geschichten von Lorna und Amber zusammengehören, da sie Beide von ihren Sommern in Black Rabbit Hall berichten. Lorna kramt in der Geschichte von Black Rabbit Hall und deckt langsam die verworrene Familengeschichte auf. Dabei kann man auch als Leser ein kleiner Detektiv werden und eifrig mitraten, es sind nämlich vor allem die kleinen Dinge, denen man Aufmerksamkeit schenken sollte. Also haltet eure Augen offen ;-D Aus diesem Grund ist es auch ein Buch, dass man nicht so schnell weg lesen sollte, man sollte sich dafür Zeit nehmen, also die perfekte Urlaubslektüre.

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Eckdaten zum Buch: Autor/in: Eve Chase Titel: Black Rabbit Hall Erscheinungsjahr: 2015 Genre: Belletristik/Drama/Historischer Roman Länge: 416 Seiten Thema: Familienschicksal, alte Herrenhäuser, Familiengeschichte Plot in einem Satz: Lorna möchte ihre Hochzeit auf Pencraw Hall in Cornwall feiern, da sie sich zu dem alten Herrenhaus, das auch "Black Rabbit Hall" genannt wird, hingezogen fühlt und findet im Verlauf des Romans mehr über dessen bewegte Geschichte und über ihre eigene Vergangenheit heraus. Erster Satz: Auf dem Klippenvorsprung fühle ich mich sicher, jedenfalls sicherer als im Haus. Inhalt: Erzählt wird in zwei verschiedenen Perspektiven, einmal die Geschichte von Lorna und Jon, die in der Gegenwart spielt und einmal die Geschichte von Amber und ihrer Familie in den späten 60er-Jahren. Lorna und Jon sind auf der Suche nach einer Hochzeitslocation und besichtigen Pencraw Hall, ein heruntergekommenes Herrenhaus in Cornwall, von dem sich Lorna seltsam angezogen fühlt, weil sie glaubt, dort in der Vergangenheit bereits mit ihrer gerade verstorbenen Mutter gewesen zu sein. Im Laufe der Geschichte entfaltet sich das Schicksal der Familie, die dort gewohnt hat, aus dem Blickwinkel der Tochter Amber. In den späten 60er Jahren wird die Familie von mehreren harten Schicksalsschlägen getroffen, es entspinnt sich eine Geschichte aus Liebe, Schuld, Loyalitäten und Eifersucht, in die sich auch Lornas eigene Lebensgeschichte einflicht. Was mir gefallen hat: Das Setting und die Atmosphäre in Cornwall und die Beschreibung des Hauses und der Umgebung haben mir sehr gut gefallen und die Familie Alton war sympathisch und man hat mit ihr mitgefühlt. Die Grundidee der Geschichte hat mir gefallen und es ist eine sehr typische "Herrenhaus"-Geschichte mit allem, was man in so einem Roman erwartet. Man konnte die Geschichte schnell herunterlesen und war trotz einiger Längen in der Mitte gespannt, wie es weitergeht. Was mir nicht gefallen hat: Die Auflösung bzw. das Ende fand ich dann doch ein wenig zu kitschig, auch wenn ich bisweilen Kitsch mag. Außerdem sind mir einige Übersetzungsfehler aufgefallen, also seltsame Formulierungen, bei denen ich mir denken konnte, wie der Text im Original lautete. Ich bin da natürlich auch besonders sensibel für, weil ich täglich mit Übersetzungen zu tun habe, dennoch haben mich diese Stellen etwas gestört. Im Prinzip gefiel mir de Geschichte, doch ich fand vieles einfach ein wenig zu vorhersehbar. Da hätte ich mir noch ein paar mehr Überraschungen gewünscht. Wem würde ich das Buch empfehlen? Leserinnen und Lesern, die Geschichten um alte Herrenhäuser und Familienschicksale mögen und die auch mit Kitsch klarkommen, ohne gleich zu würgen. Kurzum, Leute, die eine entspannte, nicht allzu anspruchsvolle, aber unterhaltsame Lektüre suchen, die sie in eine andere Welt und eine andere Zeit entführt. Man kann das Buch wirklich gut so herunterlesen und ich habe mich - mit kleinen Abstrichen (siehe oben) - gut unterhalten gefühlt. Ich würde 3,5/5 Sternen geben.

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Meine Meinung: „Black Rabbit Hall“ von Eve Chase ist eine wunderbar einfühlsame Familiengeschichte die auf den ersten Blick einfach nicht so recht zusammen passen will, aber genau dadurch ihren eigenen Charme erhält. Genau wie das große Geheimnis das sich langsam durch die Generationen frisst, brauchte ich am Anfang etwas Zeit um in das Buch hinein zu finden. Die Geschichte: „Black Rabbit Hall“ wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal haben wir die junge Lorna Smith die mit ihrem Verlobten in Cornwall auf der Suche nach einer perfekten Hochzeitlocation ist. Es soll nicht irgendeine werden, Lorna hat da schon feste Vorstellungen. Sie finden ein leicht verfallenes „Pancraw Hall“ vor und um Lorna ist es geschehen. Die andere Zeitebene spielt Ende der 60er Jahre und erzählt uns die Geschichte der 16 jährigen Amber Alton die mit ihren drei Geschwistern und ihren Eltern einen unbeschwerten Sommer auf „Pancraw Hall“ verbringt. Sie alle genießen den Sommer in Cornwall bis ein Unglück das Leben aller für immer verändert. Von da an soll nichts mehr so sein wie es sich die junge Amber und ihre Geschwister wünschen. Der Plot hat mir gut gefallen, er wirkt gut durchdacht und fügt sich zu einem Großen und Ganzen zusammen. Schreibstil: Wie bereits erwähnt wird „Black Rabbit Hall“ in zwei Zeitebenen erzählt. Regelmäßig wechseln sich die Ebenen ab, laufen aber am Ende des Buches zusammen. Durch eine sehr geschickte Erzählweise werden wir allerdings permanent auf eine andere Fährte geschickt, die Lösung springt wie ein Ping-Pong Ball von einem zum anderen und es bleibt spannend bis zum Schluss. Einige wenige Malt hatte ich leider das Gefühl irgendwas überlesen zu haben, eine Handvoll Übergänge waren für meinen Geschmack ein wenig zu hart. Die Autorin verwendet eine eher einfache, dafür aber eine sehr ausdrucksstarke und bildliche Sprache. Wenn Amber die grünen Wiesen runde um „Black Rabbit Hall“ beschreibt, kann man das nasse Gras nach einem Unwetter förmlich spüren. Charaktere: Der Charakter der Lorna gefällt mir besonders gut. Sie hat von Anfang an eine Ahnung das sie irgendetwas mit „Black Rabbit Hall“ verbindet, die Wahrheit allerdings hätte sie niemals erwartet. Von Kapitel zu Kapitel gewinnt sie die Stärke ihre Wünsche zu äußern und durchzusetzen und weder sie noch der Leser ahnt welche Ausmaße das ganze annehmen wird. Amber Alton ist mir auch sehr sympathisch, ein junges Mädchen Ende der 60er Jahre, welches gerade erst die Liebe für sich entdeckt und dabei auch feststellen muss, dass nicht alles so ist wie es scheint. Die restlichen Charaktere sind sehr verschieden. Der augenscheinlich bodenständige Verlobte, die fürsorgliche Haushälterin die mehr einer Freundin gleicht als einer Angestellten und nicht zu vergessen die undurchdringliche Dame des Hauses. Cover: Das Cover ist der Knaller! Zwar habe ich Black Rabbit Hall als ebook gelesen, konnte die Printausgabe aber in einer Buchhandlung in die Hand nehmen. Eigentlich besteht das Cover aus zwei Teilen. Einmal eine Abbildung des Landhauses direkt auf dem Buchdeckel und dann der halbtransparente Schutzumschlag versehen mit Titel, Autor etc. Fazit: „Black Rabbit Hall“ sollte man als Liebhaber verworrener Familiengeschichten unbedingt gelesen haben. Bildkräftig beschrieben tauchen wir ein in die Zeit in der das Landhaus noch mit Leben gefüllt war und lernen sie kennen, die Familie Alton. Hier gibt es von mir 4 dicke Punkte. Kleine Abzüge gibt es für die paar leicht holprigen Absätze und den langgezogenen Anfang.

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