Leserstimmen zu
Versiegelt (Ryder Creed 2)

Alex Kava

Kava, Alex (2)

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Das Cover passt leider nicht so sehr zur Geschichte, da es wenig mit einer Naturkatastrophe oder dem Schauplatz zu tun hat. Der Titel ist gut an den Inhalt angepasst worden. Dennoch finde ich, dass er einen nicht sehr reizt das Buch zu lesen. Die Geschichte ist in kurze Kapitel gestaffelt, wobei unterschiedliche Personen aus der 3. Person von den Ereignissen erzählen. Meiner Meinung nach ist die Geschichte dadurch sehr auseinander gezogen worden. Die Kapitel sind so kurz, dass nicht viel Interessantes darin passiert. (Achtung Spoileralarm!) Ryder Creed wird zu einer Naturkatastrophe gerufen, bei der unter anderem ein Forschungslabor des Militärs mit gefährlichen Stoffen (Viren, etc.) von dem Erdrutsch nahezu komplett zerstört wird. Er ist Hundeführer und sucht zunächst nach Verunglückten. Als er auf einen Mann mit einer Schusswunde (welcher sichtbar nicht durch die Lawine getötet wurde) trifft, wird klar, dass sich dort oben im Forschungslabor nicht ganz legale Versuche ereignet haben. Mit der FBI-Agentin erfährt er mehr über die Machenschaften der Regierung und wird durch weitere Lawinen und auch durch die geplanten Unglücke der Feinde verletzt. Bis ca. Seite 200 hatte ich das Gefühl, dass nichts besonders spannendes passiert war. Ryder Creed wurde von einer erneuten Lawine verletzt. Die Senatorin Ellie Delanor erfährt über die Vertuschung der gefährlichen Versuche (organisiert von der Regierung) auf Kosten von Soldaten und der Bevölkerung und Maggie O´Dell wird hinzugerufen, um dies unter Verschluss zu halten. Dem entgegen fängt sie jedoch eigenständig an mit Ryder zu ermitteln. Auch wird das Buch dem Genre Thriller nicht gerecht. Die einzige sehr aufregende Stelle war, als Ryder Creed und Maggie erfahren haben, wer hinter den Vertuschungen (Brand, Tod mehrerer Helfer, etc.) an der Unfallstelle steckt und sie von dieser Person bedroht wurden. Ryder Creed wurde angeschossen und Maggie lediglich verängstigt, weil beide zu viel wussten. Fazit Im ganzen hat mir die Geschichte nicht sehr gefallen, weil sie schon in den Anfängen zu langwierig geschrieben wurde. Es handelt sich dabei nicht um eine komplett neu ausgearbeitete Story. Die Naturkatastrophe wird mit dem Netz aus Lügen, welches in der Politik wächst, verbunden. Zwischen Ryder Creed und Maggie O´Dell ist ein Knistern zu spüren, welches beide zunächst nicht wahr haben wollen und sie geraten in ein paar leider belanglose Unglücke an der Unfallstelle. Auch stellt Ryder den typischen "Kämpfer in jeglicher verletzten Lage" dar. Dadurch gehört die Story leider zu den stereotypischen Abläufen und präsentiert nichts Neues. Dennoch beschreibt die Autorin den Bezug zu den Hunden und deren Fähigkeiten als Spürhunde schön. Die gegenseitige Unterstützung von Mensch und Tier ist das wirklich spannende an dem Thriller...

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Ryder Creed, Hundeführer, bekommt einen neuen Auftrag. Er soll nach einem großen Erdrutsch mit seinem Spürhund Menschen finden – tot oder lebendig. Und auch Maggie O`Dell wird in dieses Katastrophengebiet geschickt, ohne genau zu wissen was dort ihre tatsächliche Aufgabe ist. Als dann die erste Leiche geborgen wird, wird beiden Ermittlern klar, dass hier noch etwas anderes hinter dem Einsatz stecken muss. Denn das Erdrutsche die Opfer mit einem Kopfschuss erledigen, ist eine ganz neue Erfahrung. Bald stellt sich außerdem die Frage, was in der verschütteten, streng geheimen Forschungseinrichtung der Regierung vor sich ging und ob Gefahr durch die zerstörten Labore droht.. Stil, Machart, Meinung Der zweite Teil der Serie setzt zeitlich recht schnell nach den Geschehnissen aus Band 1 an. Die Personen aus Band 1 finden sich schnell auch in Band 2 wieder, nach der Lesepause sind die schnellen Erinnerungen hilfreich, um sich gut einzufinden. Man braucht Teil 1 nicht vorher zu lesen, sollte es aber nach Möglichkeit tun. Alex Kava schreibt wie immer fluffig und – zu meiner großen Freude – ohne sich in großem Geschwafel zu verlieren. Ich mag ihre schnelle Schreibweise und die kurzen Kapitel sowie die Perspektivenwechsel. Thriller steht drauf, Thriller ist drin. Laut Wikipedia schreibt Frau Kava psychologische Suspense – Romane. Das klingt auch passend. Wir haben typisches Thrillermaterial inklusive politischem Skandal, hochbegabten Hunden und der nebenbei erwähnten Gefühlswelt einer emotional etwas kaputten FBI- Agentin, die auf den ebenfalls etwas kaputten, heißen Hundeführer steht. Während die Geschichte vielleicht ein bisschen interessanter für die männlichen Leser sein könnte, ist die emotionale Entwicklung wohl doch mehr etwas für die weiblichen Leser. Die Mischung macht’s. Die Länge der Geschichte und die Entwicklung des ganzen haben mich ein wenig verwirrt. Während das Buch sofort mitten in der Panik vor dem drohenden Erdrutsch beginnt, bekommt der Leser mit wie die beiden Ermittler zu ihrem Auftrag kommen. In einem Nebenstrang sitzt eine Senatorin, ebenfalls aus dem vorherigen Band bekannt, in einem Ausschuss zu einem benachbarten Thema mit Bezug zum aktuellen Fall. Vor Ort gibt es dann ein paar Leichen, die beim Erdrutsch wohl schon tot waren. Auf einmal gibt’s dann schon „den Showdown“ , man kennt zwar die Bösewichte, aber die Geschichte ist ganz offensichtlich noch nicht vorbei. Und da kommen wir zu einem Thema, dass mir schon bei der Besprechung von „Wintergäste von Sybil Volks“ einiges an Kritik einbrachte. Ein Buch endet, aber die Geschichte nicht. Kann man machen, ist für den Leser allerdings recht unbefriedigend. In Reihen um Ermittler tauchen ja immer mal wieder alte Bekannte (Bösewichte) auf, und das kann auch sehr gut sein. Dann gibt es Reihen, zum Beispiel die „Post Mortem – Reihe“, bei der weiß man vorher, dass die Handlung in Buch 2 ihr Ende finden wird. Ich fand die Balance hier etwas merkwürdig, das Buch las sich schnell weg – und man hätte die weiteren Geschehnisse gern mit in diesen Band packen können. Ich werde mir den nächsten Band wohl zulegen, weil ich die Autorin schon aus einigen Büchern kenne und noch nie komplett enttäuscht wurde. Trotzdem mag ich es einfach, wenn mit dem Ende des Buches auch ein Fall abgeschlossen ist und ich nicht auf diese Art zum Kauf des nächsten Bandes genötigt werde. Die Reihe Dieses Buch ist der zweite Teil der Reihe um Maggie O´Dell und Ryder Creed. Natürlich macht es Sinn, mit Teil 1 anzufangen. Hier gibt’s meine Rezension: Todesflehen – Alex Kava #1 Maggie O`Dell kennt man vielleicht noch aus der Vorgängerserie der Autorin, in der die FBI Agentin die Hauptrolle spielt. Von 2002 – 2014 erschien diese Serie in insgesamt 11 Büchern. Ich habe diese Serie gern gelesen, allerdings irgendwo bei Band 7 oder 8 das ganze aus den Augen verloren. Ryder Creed hilft ihr dort im letzten Band anscheinend auch schon bei einem Fall, zwischen den beiden knistert es immer so hin und her, diese Zusammenarbeit hat eine Menge Potential und scheint deshalb nun auch in der neuen Serie um die beiden fortgesetzt werden. Fazit Ich mag den schnellen und spannenden Schreibstil der Autorin Alex Kava, bei dem trotzdem interessante Details auftauchen. Das Thema der Story war nicht so hundertprozentig meins, aber trotzdem interessant. Das besondere an der Reihe sind die Hunde, mit denen Ryder Creed arbeitet. Das finde ich auch im zweiten Band sehr interessant gemacht, ich habe einiges gelernt. Die Beziehung der beiden Ermittler zueinander hat definitiv noch immer Potential. Wer an der Reihe interessiert ist, kann mit diesem Band anfangen – sollte es aber nach Möglichkeit mit dem ersten Band auch zuerst versuchen. Den dritten Band werde ich auch lesen, dieser hier bekommt 3 von 5 Sternen. Denn das Thema und die Balance der Geschichte mit dem abrupten Ende machen diesen zweiten Band in meinen Augen etwas schlechter als den ersten. Trotzdem las ich das Buch schnell durch, war nie gelangweilt und wollte die ganze Zeit wissen, wie es denn weitergeht.

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Zum Cover: Mir gefällt das Cover sehr gut und hat etwas von alten, vergilbten und zerknitterten Fotos. Doch hat es in meinen Augen nichts mit der Storie im Buch gemeinsam. Worum geht es : Es geht um den Hundeführer Ryder Creed und seine Suchhunde. Er und seine Schnüffler werden zu einem schweren Erdrutsch gerufen um eventuell verschüttete Überlebenden oder Leichen zu finden. Doch es werden nicht nur durch den Erdrutsch getötete Leichen geborgen, sondern auch solche die definitiv vorher umgebracht wurden. Trotz der Widrigkeiten vor Ort bleibt Ryder Creed, zusammen mit der FBI Agentin Maggie O'Dell und möchte der Sache auf den Grund gehen. Meine Meinung : Obwohl es der zweiter Band der Ryder Creed Reihe ist kann es unabhängig vom ersten Teil gelesen werden. Es hat eine ganz eigene Thematik, die nichts mit dem ersten Band zu tun hat. Nur einige Charaktere, wie zb. Maggie O'Dell, tauchen darin wieder auf. Die Zusammenhänge und Beziehungen der Charakter werden immer gut erklärt, falls welche aus dem ersten Band in diesem auftauchen. In meinen Augen ist es jedoch kein Thriller, sondern hat mehr mit einem Krimiroman gemeinsam. Aber kenne leider auch keine anderen Bücher der Autorin oder Band eins der Ryder Creed Reihe, deshalb ist diese Meinung wirklich nur auf " Versiegelt" bezogen. Dennoch ist es gut und detailliert geschrieben. Der Schreibstil von Alex Kava ist flüssig und es lässt sich leicht und locker weglesen. Es wechselt zwischen den Perspektiven und Orten mehrere Charaktere. Dies ist am Anfang etwas verwirrend, mit den verschiedenen Sichtweisen und es scheint kein Zusammenhang zur Storie zu geben, doch am Ende klärt sich alles auf und die Perspektivstränge laufen alle auf ein gemeinsames Ziel hinaus. Wenn Creed träumt oder in Erinnerungen vertieft ist gibt es keine andere Schriftart um dies dem Leser zu verdeutlichen und das verwirrt einem manchmal echt stark. Da ich den ersten Band nicht gelesen habe, erscheinen mir die Hauptprotagonisten etwas flach und bekommen keine greifbare Tiefe. Doch aufgrund der Liebe zu Hunden macht es Ryder Creed und Maggie O'Dell zu sympathischen Charakteren. Ausserdem hat dieses Buch leider keine große Spannung. Die Geschichte plätschert vor sich hin und erst am Ende nimmt sie etwas Fahrt auf. Auf den letzten ca 50 Seiten wird etwas Spannung aufgebaut und dann fliegt man auch nur so durch die Seiten. Das Ende ist Offen ohne wirklichen Abschluss, was sehr unbefriedigend ist. Aber für mich war es guter Lesestoff für zwischendurch, leichte Lese-Lektüre wenn man es so bezeichnen möchte. Alles in allem eine gute und solide Storie. Von der ich definitiv den ersten Band und auch Folgebände lesen möchte.

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Der Hundeführer Ryder Creed wird mit seinen Suchhunden zu einem Bergrutsch gerufen, um Überlebende zu finden. Erst spät merkt er, dass es seinen Auftraggebern nicht darum geht, Menschenleben zu retten… „Versiegelt“ ist der zweite Thriller von Alex Kava um den Hundeführer Ryder Creed und der dritte insgesamt, in dem Creed vorkommt (die Einführung geschah in einem Maggie O’Dell Thriller, die in den Creed Romanen auch vorkommt, aber nicht mehr die Hauptrolle spielt). Die Bücher sind jeweils in sich abgeschlossen, sodass sie auch einzeln gelesen werden können. Allerdings könnten dann die Figuren etwas blass erscheinen, da sich deren Entwicklung über lange Zeit hinzieht und in den einzelnen Bänden jeweils nicht viel davon zu merken ist. Die Hauptrolle in „Versiegelt“ spielt – wie könnte es anders sein, Ryder Creed. Die Geschichte wird daher zu einem grossen Teil aus seiner Perspektive in der dritten Person erzählt. Da sie aber aus mehreren Handlungssträngen aufgebaut ist, wird auch immer wieder die Perspektive anderer Figuren gewählt, um andere Szenen oder Sichtweisen zu zeigen. Ryder, dem ich nun schon zum dritten Mal begegnet bin, ist mir grundsätzlich sympathisch, erscheint mir stellenweise jedoch etwas zu perfekt um glaubwürdig zu sein. Natürlich sieht er unglaublich toll aus, nicht wie ein Laufstegmodel sondern eher Typ Naturbursche, dazu ist er intelligent, humorvoll und würde sein Leben geben um die zu retten, die ihm am Herzen liegen (allen voran natürlich seine Hunde). Ein toller Mann – und gerade deshalb konnte er mich nicht zu 100% überzeugen. Ein paar Ecken und Kanten würden ihm gut tun. Was die Handlung anbelangt geht die Autorin Alex Kava hier ungewohnte Wege. Während ihre Thriller sich üblicherweise um einen Serienmörder drehen, der es früher oder später auf die Ermittler persönlich abgesehen hat, fehlt dieser Aspekt hier komplett. Korruption und Verschwörungen bis in höchste Kreise dominieren hier die Handlung. Dementsprechend geht es auch verhältnismässig „blutarm“ zu und her. Normalerweise ist das für mich nicht zwingend ein Problem, aber hier hatte ich aufgrund der bisherigen Bücher, die ich von der Autorin gelesen habe, andere Erwartungen an das Buch und wurde daher ein bisschen enttäuscht. Auch die Auflösung konnte mich nicht begeistern. Der direkte Täter wird schlicht aus dem Ärmel geschüttelt und in wenigen Sätzen wieder aus dem Bild geschafft, was mit den Hintermännern schlussendlich passiert, bleibt unklar. So liess mich „Versiegelt“ etwas unbefriedigt zurück. Der Schreibstil von Alex Kava liess sich wie immer flüssig lesen, ohne irgendwie auffällig zu sein. Wer jedoch kein Englisch spricht, wird mit der Lektüre eventuell etwas Mühe haben, da der Text mit englischen Begriffen und Abkürzungen gespickt ist, die nicht immer übersetzt werden. Mein Fazit Nicht schlecht, aber anders als ich es von der Autorin erwartet hätte.

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