Leserstimmen zu
It’s teatime, my dear!

Bill Bryson

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Bill Brysons Beobachtungen sind sehr interessant und detailreich erzählt. Oliver Rohrbeck spricht den Text perfekt, als alter Hase beherrscht er natürlich nicht nur die richtige Atemtechnik, Betonung sowie das Setzen der Pausen. Wenn verschiedene Personen zu Wort kommen, verstellt er seine Stimme entsprechend und wenn der Ich-Erzähler Bill Bryson z.B. allzu besserwisserisch wird, bekommt auch seine Stimme einen entsprechenden Touch.

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Bill Bryson unternimmt noch einmal eine Reise quer durch Großbritanien Inhalt: Der Amerikaner Bill Bryson lebt schon sehr lange in Großbritanien und hat über seine Wahlheimat schon das erfolgreiche Buch „Reif für die Insel“ geschrieben. Nun 20 Jahre später macht er sich erneut auf um bekannte und unbekannte Orte der Britischen Insel zu besuchen. Im Süden beginnend reist er quer durch das Land, beschreibt die Schönheit der Landschaft und vergleicht mit früheren Aufenthalten. Dabei werden viele Anekdoten erzählt, die so typisch für die Briten sind. Am Ende geht die Reise bis in den Norden Schottlands und er wird sogar britischer Staatsbürger. Meine Meinung: In gewohnt lockerer Manier beschreibt Bryson Land und Leute, dies ist wirklich gut zu Lesen. Allerdings macht das Buch nur teilweise Spaß. Immer wenn er von Lebensläufen meist eigentümlicher Leute schreibt, ist es interessant und unterhaltsam. Aber stellenweise ist das Gejammer, das früher alles besser war, nur schwer zu ertragen. So ziehen sich manche Episoden seiner Reise relativ ereignislos in die Länge und manchmal kommt da auch Langeweile auf. So bleiben nach dem Lesen bei mir gemischte Gefühle zurück. Einerseits weckt das Buch echte Reiselust. Wer die Insel selbst schon bereist hat, erkennt sicher das ein oder andere wieder. Andererseits ist es sicherlich nicht das beste Buch von Bill Bryson und ich finde er hätte mehr aus dieser Reise machen können. Meiner Meinung nach nur für echte Bill Bryson Fans oder fanatische Britanien Liebhaber zu empfehlen 3/5 Sternen. Und natürlich vielen Dank ans Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! Informationen zum Buch: Taschenbuch, 480 Seiten ISBN: 978-3-442-15924-6 Preis: 10,00€ Verlag: Goldmann Verlag Erscheinungsdatum: 17. April 2017 Originaltitel: The Road to Little Dribbling

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Auf höchst amüsante Weise nimmt Bill Bryson mich mit auf seinem Trip quer durch Großbritannien und man muss seinen unverwechselbaren Humor schon sehr mögen um auch sein Buch zu mögen. Bill Bryson und ich haben eine große Gemeinsamkeit – die Liebe zu Großbritannien und seinen Bewohnern. Und so habe ich ihn sehr gerne auf dieser etwas ungewöhnlichen Reise begleitet. Mit ihm besuche ich nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten. Er erzählt kleine Anekdoten und viel Wissenswertes, Hintergründiges und Eigentümliches. Er huldigt der wunderschönen Landschaft Großbritanniens und führt mich an Orte, von denen ich teilweise noch nie gehört habe. Er erzählt mir kleine feine Geschichten von Begebenheiten, die sonst nirgendwo erwähnt werden. Das gefällt mir ganz besonders und auch wenn ich mir natürlich nicht alles merken kann, so bleibt doch einiges in meinem Kopf. Wer noch nicht in Großbritannien war, bekommt Lust auf die Insel und wer sie eh schon liebt, bekommt Futter für die Sehnsucht. Ich habe mir schon eine Liste mit Orten angelegt, die ich jetzt unbedingt auch noch besuchen möchte. Bill Bryson startet in Bognor Regnis, einem Seebad in Südengland am Ärmelkanal, und von dort weiter zu den Seven Sisters und spätestens da habe ich mir ein bebildertes Buch gewünscht. Bill Bryson erzählt sehr bildhaft, keine Frage, aber die Schönheit Großbritanniens kann man nicht immer in Worte fassen, das muss man einfach sehen. Manchmal schweift er allerdings sehr vom Thema ab, kommt von Hölzchen auf Stöckchen und da wollte ich ihn so manches mal schütteln. So philosophiert er übers älter werden, wo man etwas ganz anderes erwartet und dann wartet man, dass er doch endlich von dem Ort berichtet, der in der Überschrift genannt wird. Oh ja, manchmal musste ich sehr sehr geduldig sein. Bill Bryson plaudert viel aus dem Nähkästchen, manchmal sehr persönliches, er thematisiert u. a. sein Ärgernis über den National Trust, Plastikmüll in den Meeren, fehlende Interpunktion und nicht korrekte Rechtschreibung. Ich weiß, dass er Land und Leute sehr mag, aber bisweilen ging mir sein Humor dann doch zu sehr unter die Gürtellinie. Als er z.B. die gewöhnungsbedürftige Aussprache von einigen Orten erklärt, tut er dies mit den Worten: „Viele fragen sich, warum das so ist. Ich bin mir nicht sicher, glaube aber, dass etwas davon kommt, wenn man mit engen Verwandten schläft.“ (S.264) Sorry Mr. Bryson, das finde ich absolut nicht witzig. Das ist nicht die einzige Stelle, bei der ich die Augen verdrehte, aber es waren dann doch nicht so viele, dass sie mir den Spaß am Buch verdorben haben. Und anstatt mich über solche Ausrutscher zu ärgern, habe ich mich lieber über die vielen interessanten Hintergrundinformationen gefreut. Die einzelnen Kapitel sind nicht besonders lang, sie umfassen in der Regel so um die zehn Seiten. Meistens weist die Überschrift auf den Ort hin, über den Bill Bryson als nächstes berichten wird, aber manchmal heißen sie einfach „In den Wald“ oder „An der Küste“. Allerdings bewegt er sich stetig Richtung Norden und ich wusste, irgendwann wird er wohl in meinem geliebten Schottland ankommen. Auch wenn es nur ein einziges Kapitel war, ich glaube, das habe ich am meisten genossen. Und genau so ist es: „Seltsamerweise kann niemand genau sagen, wo die schottischen Highlands beginnen und wo sie enden, aber es kommt ein Moment, in dem sich die Welt mit prickelnder Luft füllt und die Berge zu einer violetten Pracht werden. Dann weiß man, dass man angelangt ist.“ (S. 456). Fazit: It´s teatime my dear ist eine Liebeserklärung an Großbritannien, ein Sammelsurium kurioser Anekdoten, ein bisschen Geschichtsunterricht und irgendwie auch ein Reiseführer auf eine ungewöhnliche und humorvolle Art.

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In diesem (Hör-)Buch wiederholt Bill Bryson seine Reise durch England, die er vor Jahren unternommen hat und in seinem Roman „Reif für die Insel“ zusammenfasste. Diesmal wählt er andere Orte und entdeckt viele neue Dinge. Ich habe „Reif für die Insel“ nicht gelesen oder gehört, weshalb ich nicht beurteilen kann, ob sich Informationen aus dem anderen Buch wiederholen oder inwiefern sich die Bücher ähnlich sind. „It’s teatime, my dear!“ ist in einer lockeren Sprache und mit viel Humor geschrieben, wobei der Humor sehr oft in Sarkasmus umschlägt. Mir hat das sehr gut gefallen, da Bill Bryson zwar die vielen Schrullen und Seltsamkeiten beschreibt, dies aber sehr unterhaltsam tut. Oftmals musste ich bei diesem Hörbuch auflachen und habe die Stellen auch meiner Familie und Bekannten zitiert. Schade, dass ich es als Hörbuch habe, da ich gerne auch längere Passagen daraus vorgelesen hätte. Wer also gerne in solchen Büchern zurückgeht und Passagen vorlesen will oder einfach nur für sich selbst noch einmal liest, sollte lieber zum gedruckten Buch greifen. Das Buch ist eine wahre Quelle von Fakten! Bill Bryson bemüht sich sehr, dies passend und locker einzubringen, was ihm meist auch gut gelingt. Trotzdem konnte ich selten mehr als eine Stunde am Stück hören, da sich sonst bei mir die vielen Orte, Zahlen und Personen im Kopf vermischt haben. Ich empfehle also, dieses Buch immer mal wieder zur Unterhaltung zu hören. Dies ist auch sehr gut möglich, da Bill Bryson zwar durch das Land reist und es somit eine kontinuierliche Handlung gibt, die Kapitel aber eher in sich abgeschlossen sind. - Sprecher - Oliver Rohrbeck liest das Buch sehr lebendig und unterhaltsam. Mir hat es viel Spaß gemacht, zuzuhören und mit ihm das Land zu erkunden. Vielen dürfte Oliver Rohrbeck als Justus Jonas von „Die drei ???“ bekannt sein und auch hier fühlte ich mich am Anfang stark daran erinnert, doch schnell änderte sich das und ich hörte Bill Bryson dabei zu, wie er seine Reise unternahm. FAZIT Alles in allem bin ich ziemlich zufrieden mit dem Hörbuch, da es mir viel Spaß gemacht hat zuzuhören, was sowohl an Bill Brysons Schreibstil und Humor liegt, aber auch am Sprecher Oliver Rohrbeck, der der Geschichte Leben und Dynamik eingehaucht hat. Obwohl ich bereits die gekürzte Fassung gehört habe (10h 18min), hätte das Hörbuch auch noch weitere Kürzungen vertragen können. Für mich waren es letztendlich zu viele Orte, Personen und Daten, die das Buch in die Länge gezogen haben. Als gedrucktes Buch hätte ich das vielleicht nicht so stark bemängelt, aber beim Hörbuch habe ich dadurch schon etwas mit der Konzentration kämpfen müssen. Für England-Fans und diejenigen, die mehr über das Land erfahren wollen, ist das Hörbuch sehr gut geeignet. Man erfährt so einige Sachen, die wohl in keinem Reiseführer stehen und in mir den Wunsch entfacht haben, diese Orte ebenfalls zu besichtigen.

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Das Buch knüpft perfekt an alle seine anderen Bücher an und so möchte ich euch gar nicht zu viel verraten. Bill Bryson unternimmt dieses Mal eine Reise einmal längs über die Britische Insel und weiß wie schon in seinen anderen Büchern jede Menge Dinge zu erzählen, die in den meisten Fällen zur Kategorie „Kann man wissen, muss man aber nicht, wer weiß, vielleicht hilft es mal bei Wer wird Millionär!“ gehören. Das ist witzig, sehr kurzweilig zu lesen und macht einfach Spaß – vor allem natürlich, wenn man die Briten gern mag. Ich habe übrigens das Hörbuch getestet, was sich gut hören lässt und der Sprecher macht seine Sache wirklich gut. Kleines Manko: Die Dateien sind mp3s. Da ich gern Hörbücher beim Aufo fahren oder so erquicklichen Dinge wie Wäsche aufhängen höre, war das für mich nicht so gut. Wer ebenfalls anachronistische Technik zur Verfügung hat, sollte das also beachten.

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Bill Bryson muss es ja wissen, er reiste bereits 1973 nach England, damals noch als Rucksacktourist. Später lebte er in Großbritannien und arbeitete als Journalist für die Times. Seine witzige Art die Vorurteile den Engländern gegenüber, aber auch diverse geschichtliche Ereignisse humorvoll zu beleuchten, hat bereits sein erstes Englandbuch mit dem Titel „Reif für die Insel“ zum Bestseller werden lassen. Nachdem Bill Bryson dann viele Jahre in England lebte, kehrte er 1996 nach Amerika zurück. Und nun war er eben „wieder reif für die Insel“ und hat uns mitgenommen. Mitgenommen auf eine unterhaltsame Reise durch skurrile Ortschaften mit noch skurrileren Menschen und Vorschriften. Wir haben uns köstlich amüsiert und freuen uns auf unseren nächsten Trip ins Königreich. Das Hörbuch wird gelesen von Oliver Rohrbeck, der sonst Ben Stiller seine deutsche Synchronstimme leiht. Er liest toll und schafft es, diesen britischen Touch gut rüberzubringen. Für mich ist das wirklich wichtig, wie ein Hörbuch gelesen wird. Es ist unglaublich, wieviel es ausmacht, ob ein Sprecher mit dem Herzen dabei ist und den Text auch selbst mag, den er liest. Wem diese kurze Lobeshymne nicht ausreicht, der kann sehr gern noch auf meinem Blog frischgelesen.de vorbei schauen und meine ausführliche Rezension lesen.

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Ein sehr schönes Cover, mir gefällt das schlichte Blau und das sich das Land England in kleineren Details wiederfindet. Ich bin ein großer "England-Fan" und als ich das Buch entdeckte musste ich es einfach auf meine Wunschliste setzen. Ich habe bisher noch nichts von dem Autor gehört oder gelesen und war deswegen sehr gespannt. Da ich sein erstes Buch über England nicht kenne war ich natürlich auch gespannt in wiefern mich das behindern wird, ich kann euch schon mal verraten das ich dadurch keine Schwierigkeiten hatte aber das erste Buch ganz gewiss noch lesen möchte. Der Schreibstil ist flüssig, leicht und mit jeder menge Humor versehen, es ist eine besondere Mischung die einen gar nicht bemerken lässt wie die Seiten verfliegen. Spielerisch erzählt er von Katastrophen die immer wieder lustig sind, bringt dem Leser interessante Fakten näher und lässt einen in sein Privatleben gucken. Mit jeder Seite die ich gelesen habe wurde Bryson mir sympathischer und ich habe teilweise schon laut lachend da gesessen weswegen ich auch manches mal ein paar schiefe Blicke geerntet habe. Dieses Buch macht Lust darauf selber die Sachen zu packen und nach England bzw. durch England zu reisen. Was ich sehr interessant finde sind die Orte abseits der üblichen Touristenrouten, es war aufregend so viele neue Informationen zu erfahren und ich habe jetzt richtig fernweh. Aber auch Orte bzw. Gebäude die ihm nicht gefallen oder besser gesagt, schlicht nicht in die Umgebung passen werden erwähnt. Es ist eine kleine Lobeshymne auf England aber auch mit den Schwächen dieses Landes. Wer England mal von einer anderen Seite kennen lernen möchte oder wie ich es noch gar nicht kennt, der sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen. Es ist spannend, lehrreich, unterhaltsam und unheimlich komisch! Fazit: Eine tolle Abwechslungsreiche Lektüre, die ich fast schon verschlungen habe. Einziger Minuspunkt ist die teilweise sehr ausführliche Beschreibung eines Orts bzw. eines Ereignisses, da hätte ich mir einfach eine kürzere Fassung gewünscht, dann wäre das Buch für mich ein voller Erfolg geworden.

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Bill Bryson bereist noch einmal Großbritannien, wieder ist er reif für die Insel. Was hat sich verändert, welche Orte wollte er schon lange sehen, diese Liste arbeitet er in „It’s teamtime, my dear“ ab. Dabei erzählt er auf gewohnt charmante Art von Land und Leuten, von Sehenswürdigkeiten und kleinen verschlafenen Orten, die kaum jemals ein Tourist besuchen würde. Leider kommt in diesem Band etwas durch, was in den bisherigen Büchern von Bill Bryson durch viel Witz überdeckt wurde: stellenweise wirkt er einfach wie ein nörgeliger alter Mann. Das klingt böse, doch so charmant Bryson in seinem Stil auch immer noch ist, meckert er vielen Stellen, die er früher mit viel Humor überspielt hätte. Dadurch fehlte mit ein wenig die Fröhlichkeit und der Wortwitz, der seine bisherigen Bücher ausgemacht. Dennoch lässt sich das Buch wieder gut lesen und wer bisher ein Fan von Bill Bryson war, wird sicher wieder seinen Spaß damit haben. Ich hätte mir ein wenig mehr Leichtigkeit gewünscht, damit man mit noch mehr Freude seine Reise begleitet. Wer Bill Bryson noch nicht kennt, sollte vielleicht mit „Reif für die Insel“ in die Bryson-Lektüre starten, dann ist dieses Buch besser zu verstehen und auch die kleinen Spitzen vom Autor sind besser nachzuvollziehen.

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