Leserstimmen zu
Die Phileasson-Saga - Nordwärts

Bernhard Hennen, Robert Corvus

Die Phileasson-Reihe (1)

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In den 90er Jahren folgte ich dem Drachenhals, dem Gruppenabenteuer von Bernhard Hennen, dass er damals für Das schwarze Auge geschrieben hatte und nun zieht es mich nach gut zwei Jahrzehnten "Nordwärts". Die Handlung in Kürze: Schon lange wetteifern die beiden berühmtesten Söhne Thorwals miteinander, wer von ihnen der wahre, beste und mutigste Sohn des Landes im hohen Norden ist. Jetzt soll der ganze Konkurrenzkampf endlich entschieden und mit den Titel „König der Meere“ für einen der Beiden gekrönt werden. Asleif und Beorn erhalten die Aufgabe, Aventurien innerhalb von 80 Wochen zu bereisen und während dieser Zeit 12 Aufgaben zu lösen. In Nordwärts werden im Wesentlichen die wichtigsten Hauptcharaktere eingeführt. Man lernt zum Teil ihre Vorgeschichte sowie ihre Beweggründe für diese Reise kennen. So bilden sich zwei absolut unterschiedliche Reisegemeinschaften, die bunter nicht sein könnten – Krieger, Abenteurer, Magier, Elfen… von allen klassischen Fantasyfiguren ist jemand dabei. Ihre erste Aufgabe wird die Konkurrenten in den hohen Norden führen, weiter als die meisten Aventurier je gereist sind. Die Gruppen werden vor starke Herausforderungen gestellt, die nicht allein dem rauen Klima und dem ewigen Eis geschuldet sind. Die Autoren haben mich durch ihren detailreichen aber nicht langatmigen Schreibstil an das Buch „gefesselt“. Der Band lies sich gut lesen, man konnte die Motivationen der einzelnen Charaktere wunderbar verstehen. Auch wenn bereits im ersten Band ersichtlich wird, wer der positive Held der Wettfahrt ist tut das gesamten Handlung keinen Abbruch. Man benötigt immer eine Protagonisten und einen Antagonisten für eine schöne Handlung. Und mal ehrlich, Beorn ist nicht böse. Er ist so wie man sich den klassischen Thorwaler vorstellt (naja, den klassischen Wikinger) – ein Krieger und Abenteurer; hart, aber seiner Mannschaft gegenüber loyal. Asleif ist da eher der geborene Entdecker, der aus den klassischen thorwaler Tugenden ausbrechen kann. Das macht ja den Reiz des Konkurrenzkampfes der beiden aus. Es ist halt nicht alles Gold, was glänzt. Und es stellt sich im Verlauf der Handlung allmählich sowieso die Frage, ob Beorn der eigentliche Antagonist der Handlung ist, oder noch im Hintergrund gehaltene Charaktere?! Mein Fazit: Ein wirklich gelungener Auftakt zu einer langen Saga, die ich jedem High-Fantasyleser empfehlen kann. Vorkenntnisse aus der aventurischen Welt benötigt man nicht. Die Geschichte führt den Leser immer soweit in die Gesamtwelt ein, dass er die Handlung verstehen kann, gibt hinreichend Andeutungen und lässt Platz für Spekulationen, so dass man gerne weiter lesen möchte, auch in den folgenden Bänden.

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Anfänge sind doch immer etwas ganz besonderes. Erst recht, wenn es der Beginn einer Seefahrt ist, die in insgesamt 12 Bänden erzählt werden soll. In ihnen wird nicht weniger als die komplette Welt Aventurien (aus dem Rollenspiel „Das Schwarze Auge“ – keine Vorkenntnisse nötig!) umrundet, mit ihren verschiedenen Vegetationen, Kreaturen, Völkern und Bräuchen, Formen der Magie, Mysterien und Herausforderungen. Die Hauptrollen spielen dabei zwei berühmt, teils berüchtigte Seefahrer und Kontrahenten, Asleif Phileasson und Beorn, der Blender, die im Wettstreit um den Titel „König der Meere“ diese wahnsinnige Unternehmung wagen. Wer auf eine solch großartige Expedition geht (übrigens nicht in 80 Tagen um die Welt, sondern in diesem Fall in 80 Wochen), der sucht seine Gefolgsleute mit Bedacht aus. Vor allem da es nebenbei noch 12 Aufgaben zu lösen gilt. Tatsächlich nimmt die Vorstellung der künftigen Besatzungsmitglieder in diesem ersten Band mehr Raum ein als die Ausführungen zu den beiden Titelanwärtern, was sicher nicht verkehrt ist: Wie viel muss man Helden noch lobpreisen, wenn doch schon Lieder über sie gesungen werden? Die Geschehnisse um Phileasson werden insgesamt aktiver begleitet als die seines Nebenbuhlers, des Blenders. Im Wettlauf gegeneinander darf daher, je nachdem für welchen Wettstreiter das Herz schlägt, kräftig für seinen Auserwählten mitgefiebert werden, ob er die Nase vorn hat. Der Auftakt des Buches irritiert, aber es ist beim Lesen spürbar, wie gut die Geschichte durchdacht ist und wie klar die Charaktere vorskizziert wurden. Hier hält man hohe Handwerkskunst in Händen. Obwohl es zwei Autoren sind, ist nicht zu erkennen, aus wessen Feder welche Textpassage stammt. Niemand hat behauptet, dass eine Reise ins ewige Eis nicht beschwerlich wäre. Entsprechend lesen sich ein bis zwei Stellen etwas anstrengend langatmig, was jedoch Atmosphäre schafft. „Nordwärts“ gibt den Kurs bereits bekannt. Doch welche Tücken die See bereit hält, wie ein frisch zusammengewürfelter Haufen zu einer Mannschaft wächst und ob im Norden Wunder oder bittere Kälte auf die Reisenden wartet, das musst du schon selber lesen. Denn sonst würde dir einiges entgehen.

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Die beiden berühmtesten Kapitäne Thorwals, Asleif Foggwulf Phileasson und Beorn der Blender liegen in einem Streit darum, wer der bessere und erfolgreichere Kapitän ist. Um in diesem Zwist endlich eine Einigung zu finden begeben sich die beiden auf einen Wettstreit. Sowohl Phileasson, als auch Beorn stellen sich aus Freiwilligen eine Mannschaft zusammen und brechen auf um zwölf gefährliche Aufgaben in achtzig Wochen zu meistern. Der Gewinner wird fortan den Titel „König der Meere“ tragen. Im vorliegenden Band „Die Phileasson-Saga Band I – Nordwärts“ begleiten wir die Beiden zur ersten Aufgabe, die sie weit in das ewige Eis im Norden führt. Schon nach wenigen Seiten konnte mich „Die Phileasson-Saga Band I – Nordwärts“ von Bernhard Hennen und Robert Corvus begeistern und hat mich in seinen Bann gezogen! Die grundsätzliche Handlung ist mir noch von früher aus den DSA-Abenteuern bekannt, allerdings merkte ich beim Lesen, dass ich doch einiges vergessen hatte. ;-) Hennen und Corvus ist es in meinen Augen perfekt gelungen, den Auftakt der großen Saga um Phileasson in einen erstklassigen Fantasy-Roman zu packen! Die beiden nutzen einen sehr bildhaften Schreibstil, so dass man sich wirklich sehr gut in die Geschichte versetzen kann. Die Welt (Aventurien), in der der Roman spielt ist sehr liebevoll und detailliert dargestellt, ebenso finde ich, dass die Charaktere sehr gut ausgearbeitet sind. Durch den wunderbaren Schreibstil der beiden Autoren entwickelt man sehr schnell Sympathien, bzw. auch Antisympathien für die vorkommenden Charaktere. Kapitän Phileasson mochte ich sofort! Ich habe ihn direkt ins Herz geschlossen, da er ein sehr ehrenhafter und fairer Geselle ist. Im krassen Gegensatz zu ihm haben wir Beorn den Blender, den ich – wie schon damals bei den DSA Abenteuern – überhaupt nicht ausstehen kann! Die wichtigsten Charaktere (glaubt mir, es sind einige!) werden detailliert eingeführt, wirken sehr authentisch und man lernt sie im Laufe des Romans immer besser kennen. Neben Phileasson finde ich auch den Magier Tylstyr, die Priesterin Shaya und den Skalden Ohm Follker sehr sympathisch. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Charaktere im Laufe der weiteren Bände entwickeln werden! Der Schreibstil ist allgemein sehr locker und flüssig. Man findet sehr schnell ins Geschehen und nach und nach baut sich eine immense Spannung auf, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann! Das Wettrennen der beiden Kapitäne ist im vorliegenden ersten Band wirklich sehr knapp und man fiebert mit wo man nur kann! Da ich die Geschichte rund um die Phileasson Saga kenne, bin ich mit recht hohen Erwartungen an das Buch ran gegangen und ich wurde definitiv nicht enttäuscht! Ich freue mich schon auf den zweiten Band, der bereits in meinem Bücherregal auf mich wartet!

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Spannender Auftakt

Von: Cino

26.06.2017

"Möge euer Ehrgeiz weiterhin in euch brennen, denn dort wird es sonst nichts geben, das euch wärmt." - Nordwärts, die Phileasson-Saga, Bernhard Hennen, Robert Corvus, Heyne Die berühmtesten Kapitäne Asleif Philesson und Beorn, der Blender, liegen im ewigen Streit darum wer von ihnen der bessere Seefahrer ist. Um diesen Streit endgültig zu beenden begeben sie sich auf einen gefährlichen Wettstreit. Jeder von ihnen muss eine Mannschaft zusammen stellen und hat dann 80 Wochen zeit 12 Aufgaben zu meistern und die Seefahrt im tiefsten Winter zu überstehen. Keiner der Beiden will sich von dem Anderen abhängen lassen. Die ehemaligen Freunde gönnen sich nur nichts mehr. Beorn möchte so entschlossen gewinnen, das er dafür sogar die Regeln außer acht lässt. Die Bücher sind eine Romanverfassung der Phileasson-Saga Kampagne, des Pen&Paper Spiels Das schwarze Auge. So kommt es das im Buch der gesamte Fokus auf das Abenteuer und die zu bewältigenden Schwierigkeiten liegt. Es gibt keine Liebesgeschichte, lediglich ein paar kleinere Andeutungen. Und es wird auch kein Augenmerk auf Sex gelegt, womit man ja heute bei erwachsenen Fantasy fast schon rechnet. Und das mochte ich wirklich sehr. So kommt die Geschichte schnell voran und man bekommt viel vom Abenteuer und dem Leben auf der See mit. Die gesamte Reihe ist angehaucht von nordischer Mythologie und dem Wikingerleben, wodurch vielen Parallelen entstehen und ich manchmal vergessen habe, das es ein Highfantasy Buch ist und keine richtige Wikingergeschichte. Der Schreibstil ist wirklich sehr flüssig und man fliegt gerade zu durch die Seiten. Leider werden Beschreibungen vom Aussehen der Charaktere und der Orte an denen sie sich befinden, nur sporadisch ausgeführt, was mich jedoch überraschender Weise nicht sehr gestört hat obwohl derweiliges mir sonst immer ein Dorn im Auge ist. Auf den letzten Seiten des Buches gibt es noch ein Glossar zu den Charakteren, Göttern und Begriffen, das wirklich sehr hilfreich ist. Dennoch ist es wahrscheinlich besser, wenn man ein kleines Vorwissen an Schiffen und Booten mitbringt, denn ich war teilweise mit den Begriffen die vorkamen, als die Charaktere auf See waren, etwas überfordert. Natürlich gibt es im Buch auch eine Karte, die jedoch zu lang ist und deshalb halbiert gedruckt ist. Der "wichtige" Teil der Karte ist auf der Rückseite des Covers und der zweite Teil auf der anderen Seite der Buchrückseite. In vielen Rezension haben Leser bemängelt, dass sie der Prolog sehr abgeschreckt hat, undzwar nicht nur durch die Seitenlänge von etwa 80 Seiten. Sondern vor allem durch seine Brutalität. Im Prolog gibt es Vergewaltigung und Totschlag, was durch Minderjährige passiert. Mich persönlich hat das nicht abgeschreckt. Ich habe schon einige brutalere Dinge in Büchern und Serien erlebt. Und mit Brutalität und Vergewaltigung sollte man immer rechnen, wenn etwas von Wikingern und wikingerorientierten Personen handelt. Ein spannender Auftakt für eine komplexe Geschichte zwischen zwei Feinden, die einst Freunde waren. 4 von 5 Sternen ~Cino

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Zum Inhalt Raubeinige Helden, gefährliche Magie und eine atemberaubende Queste – Nordwärts ist der geniale Auftrakt zu einer großen neuen Fantasy-Serie Sagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten ... Meine Meinung Durch das Cover und den Klapptext bin ich erst auf dieses Buch aufmerksam geworden und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Der Prolog mit rund 80 Seiten hatte es auch schon in sich, er war echt spannend geschrieben und macht Lust auf mehr. 2 Kapitäne, Asleif Foggwulf Phileasson und Bearn der Blender streiten sich darum wer der König der Meere ist. Der eine ein Entdecker der andere ein Freibeuter und unterschiedlicher hätten sie nicht sein können. Nun soll dieser streit in einem Wettkampf geklärt werden und jeder stellt sich eine Mannschaft aus freiwilligen zusammen. Sie sollen unbekannte Gegenden reisen und 12 Aufgaben erledigen bevor verkündet wird wer der König der Meere ist. Natürlich wird diese Reise sehr lang und die erste Aufgabe muss im ersten Band gemeistert werden. Der Schreibstil der Autoren ist locker und flüssig und man findet sich schnell in die Geschichte ein und kann sie kaum aus der Hand legen.Man lernt jeden Charakter ein wenig kennen, man merkt ihnen ihre Ängste und Sorgen an sowie ihren Machthunger. Es ist wirklich spannend gestaltet den man weiß nicht welche Geheimnisse sie noch alle verbergen. Ich mochte den Kapitän Phileasson sofort, er hat sich in mein Herz geschlichen.Er esitzt viel Ehre und setzt vor allem auf Loyalität. Beorn dagegen ist der "hau drauf" Typ und ich hoffe sehr das er noch seine Quittung bekommt. Ich bin sehr gespannt was da alles noch auf einem zukommt und welches Geheimnis noch ans Tageslicht kommt, es könnte aber auch sehr gut sein das die Lösungen erst im Band 12 der Reihe aufgezeigt werden. Alles in allem ist es eine tolle und packende Geschichte und freu mich jetzt schon auf drauf Band 2 zu lesen.

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Zwei realisierende Kapitäne Foggwolf und Beorn der Blender starten in ein gefährliches und aufregendes Abenteuer. Eine Wettfahrt zwischen den beiden soll entscheiden, wer der beste Kapitän ist und den Titel König der Meere tragen darf. Doch eine einfache Wettfahrt wäre natürlich zu einfach und so müssen die beiden in achtzig Wochen den Kontinent Aventurien umrunden und dabei zwölf riskante und absolut gefährliche Aufgaben lösen. Ein gefährlicher Wettlauf beginnt… Ich muss gestehen, dass ich weder das Rollenspiel gespielt habe auf dem die Geschichte des Romans beruht und zudem noch nie etwas von dem Spiel gehört habe, sodass ich absolut unbefangen an die Geschichte heran gegangen bin. Ich wollte mir einfach die Wartezeit bis zum neuen Elfenroman verkürzen. Insgesamt erinnerte mich die Geschichte relativ schnell an die Story von “ 80 Tage um die Welt“, da die beiden konkurrierende Drachenschiffs Kapitäne in einer vorgegebener Zeit das Land umreisen müssen und sie natürlich versuchen sich das Leben gegenseitig schwer zu machen. Ich habe mich daher auf einen spannenden Abenteuerroman gefreut. Die recht lange Einleitung dämpfe leider zunächst meine Begeisterung, diese spielt ungefähr 10 Jahre vor dem eigentlichen Abenteuer. Die Einleitung war sehr ausgeschmückt und absolut brutal und manchmal empfand ich die Brutalität einfach als unangebracht, da es der Geschichte einfach nichts gegeben hat. Bis zur letzten Seite war mir nicht klar, warum es den Prolog gab und ich bin gespannt, ob die Folgebände etwas Licht ins Dunkle bringen. Nachdem ich den Prolog jedoch erfolgreich gemeistert hatte, ging es endlich mit dem Abenteuer los. Das Wettrennen und die Aufgaben gingen Stellenweise absolut knapp aus, sodass ich nicht umhin kam mitzufiebern und für meinen bevorzugten Kapitän zu hoffen. Nach wie vor spielt der Tod und die Gewalt eine wichtige Rolle, doch diese scheint mir nicht, wie zuvor im Prolog, einfach unnötig, da sie die Geschichte in gewisser Weise weiter bringt. Die Welt rund um das Abenteuer ist bis ins kleinste Detail absolut gut und authentisch aufgebaut und so wurde sich beispielsweise auch Gedanken zu den verschiedenen Sprachen gemacht und haben bestimmte Regeln wie z.B., dass es im thorwalschen Sprache keine Höflichkeitsanrede wie „Sie“ gibt. Oft wirkt die Sprache der Figuren recht derb, dies passt jedoch einfach perfekt zu dem rauen Umgangston auf hoher See. Mich hat bei den Protagonisten vor allem gestört, dass schnell klar war welcher Kapitän der Böse und welcher Kapitän der Gute sein soll, sodass man nicht um hin kommt Foggwolf zu mögen und Beorn hingegen eher weniger. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass ich mir grade zu anfange einfach selbst ein Bild von den beiden machen kann. Dennoch haben die Figuren durchaus auch Ecken und Kanten, sodass sie authentischer wirken und ich nicht immer einschätzen konnte wie sie sich in manchen Situationen verhalten werden. Insgesamt konnte mich „Nordwärts“ super unterhalten, dafür musste ich mich jedoch leider erst durch den zähen und brutalen Prolog durchquälen. Die restliche Geschichte war jedoch ein spannender Abenteuerroman, der Lust auf mehr macht.

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Seit ich damals bei Release „Die Elfen“ von Bernhard Hennen gelesen habe, ist er mein absoluter Lieblingsautor und mein absolutes Idol was seinen Schreibstil angeht. Über die Jahre habe ich einige seiner Werke gelesen. Von Alica über Rabensturm bis hin zu seiner neuen und aktuellen Reihe Die Phileasson-Saga. Ich muss zwar gestehen das ich die letzten Jahre nicht mehr wirklich so aktiv zum lesen kam und mich höchstens auf Heftromane wie etwa Professor Zamorra konzentrierte, aber jetzt nachdem ich den 1. Band dieser Saga gelesen habe und aktuell am 2. bin werde ich auf jeden Fall einige seiner Bücher die ich noch ungelesen hier liegen habe lesen. Story: Aventurien ist ein wundersamer Kontinent wie er unterschiedlicher nicht sein könnte, während der Norden in ewiges Eis gehüllt ist, ziert die Südspitze heiße Wüstengebiete. So unterschiedlich die Landschaften dieses Kontinentes sind, so unterschiedlich sind auch dessen Bewohner. Die beiden Drachenboot-Führer Asleif Phileasson und sein ewiger Konkurrent Beorn, der Blender, wetteifern schon lange darum wer von ihnen der bessere Drachenbootführer sei. Die beiden Nordmänner könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Während sich Phileasson als Entdecker einen Namen gemacht hat und schon manch einen Ort erkundet hat an den sich noch nie ein anderer Seefahrer gewagt hat, hatte sich Beorn als Plünderer vor allem im Süden einen Namen gemacht. Als er vor Jahren durch einen Sklavenhändler ein Auge verlor, hatte er es sich zur Aufgabe gemacht einem jeden Sklavenhändler dem er begegnet die Augen aus zu stechen. So gelangte er auch zu seinem Beinamen. Die oberste Hetfrau schickt diese beiden nun auf eine abenteuerliche Reise, auf der für immer geklärt werden solle, wer von beiden der bessere Seefahrer ist und den Titel des Königs der Meere tragen dürfe. Ihre Aufgabe ist es den Kontinent ein mal zu umrunden und auf der Reise zwölf Aufgaben zu erledigen. Eine spannende aber auch gefährliche Reise beginnt, deren Geschichte und Ausgang noch in Jahrhunderten von den Skalden weitergetragen wird. Meinung: Ich war ja zu Beginn etwas skeptisch was das ganze Setting an sich anging. Ich persönlich war noch nie so wirklich der nordische Fan, was anfangs auch bei die Elfen etwas anstrengend für mich war. Allerdings fiel es mir bei den Elfen um einiges leichter in die Story zu kommen als hier. Denn auch die Seefahrt war nie so ganz mein Metier. Aber ich hatte Lust auf diesen Roman und auch wenn ich mit dem Setting meine Anlaufschwierigkeiten hatte, so war es doch der Schreibstil der es schaffte mich an das Buch zu fesseln. Die Abenteuer und vor allem auch die Herangehensweise der beiden doch so unterschiedlichen Ottajaskos haben mich absolut fasziniert, das es mich ein wenig an ein Spiel erinnerte. In letzter Zeit gibt es ja häufiger Spiele wie etwa Mass Effect oder Dragon Age in denen man die Option hat sich für eine Spielart zu entscheiden. Will man wie ein mordender Barbar durch die Lande laufen oder ist doch eher Diplomatie angebracht? Mit Phileasson und Beorn hat man genau diese beiden alternativen in einem Buch geboten, was mich wirklich gefällt. Auch wen Beorn häufig unsympathisch rüber kommt, und das ist er mir auf jeden Fall auch, so muss ich dem Autorenduo doch das Lob aussprechen, dass ich dennoch wissen will wie seine Reise weiter geht. Klar heißt die Buchreihe Die Phileasson-Saga und er wird auch eindeutig als der strahlende Held dargestellt und dennoch finde ich Beorn mindestens genauso interessant. Allerdings frage ich mich doch wie sich das Autorenduo den Fortgang der Geschichte auf 12 Bände vorgestellt hat. Denn diese Buchreihe geht nicht unbedingt zimperlich mit seinen Charakteren um. Einige Charaktere haben zwar einen ganz offensichtlichen Plot-Armor an, allerdings gibt es dann auch solche die einfach nicht tot zu kriegen sind und scheinbar alles Pech der Welt gepachtet haben, da ihre Death-Flag gefühlt 100 mal ganz deutlich zu lesen war. Was wohl aus den einzelnen Ottajasko´s wird sollten doch zu viele Mitglieder das zeitliche segnen? Ich habe aber auch etwas das Gefühl das es für die eine Gruppe etwas zu gut und für die andere Gruppe etwas zu ruppig läuft. Ja es ist eine Heldensaga, aber auch Anti-Helden sind irgendwo Helden oder?^^ Fazit: Ich hatte trotz des Setting´s das so gar nicht mein Ding war wirklich Spaß an dem 1. Band der Saga und bin aktuell ja schon am 2. Band. Der 3. ist auch schon erschienen, aber ich denke ich werde mir etwas Zeit lassen und erst das ein oder andere Buch von meinem Idol noch lesen. Vielleicht fange ich die Elfen noch mal an?^^“ Naja die Kapitäne müssen zwölf Aufgaben bestehen und es sind zwölf Bücher. Also wird wohl jedes Buch eine Aufgabe beinhalten und jeweils 3 Bücher werden sich dann ja vermutlich einem „Bereich“ widmen. Also die ersten drei Bücher im schneeigen Norden, die zweiten drei Bücher im tropischen(?) Osten, die dritten drei Bücher im heißen wüsten reichen Süden und die letzten drei Bücher im gemäßigten(?) Westen der dann wohl das Mittelreich abdeckt? Solch eine Thematik finde ich aber auch nicht schlecht da jede Trilogie dann doch wieder was eigenes hat. Ich hatte auf jeden Fall richtig Spaß und freue mich jetzt schon darauf wo die Reise der beiden Drachenboot-Führer wohl hin geht. Von mir gibt es hier 9 von 10 Heldensagen

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Nachdem ich mich für Die Elfen begeistern konnte, kam ich nicht umhin Bernhard Hennens neuem Epos meine Aufmerksamkeit zu widmen. Immerhin handelte die Geschichte von abenteuerlustigen Nordmännern, die auf Entdeckungsfahrt gingen. Es kann nur einen König der Meere geben! Das denken sich sowohl die Oberen der stolzen Hafenstadt Thorwal als auch die beiden ewigen Konkurrenten Beorn, der Blender, und Asleif "Foggwulf" Phileasson. Ein Wettbewerb mit gefahrvollen Aufgaben soll entscheiden, wem der Titel rechtmäßig gebührt. Jeder wählt die Mitglieder seiner künftigen Mannschaft selbst aus, und so landen nicht nur tapfere Seemänner und -frauen in Phileassons Mannschaft, sondern auch ein Zauberer, ein Elf und andere seltsame Gestalten. Doch jeder hat seine eigenen Beweggründe auf dem Drachenschiff anzuheuern. Werden die Gefährten ihre erste Aufgabe im eisigen Norden erfolgreich meistern oder wird der skrupellose Beorn siegen? Wieder einmal hat Bernhard Hennen, diesmal zusammen mit Robert Corvus, viel Kreativität bewiesen. Das Universum Aventuriens ist unserer Welt sehr ähnlich und doch von Magie umgeben. Es fügt sich wunderbar in die Welt von Die Elfen ein, und könnte sogar noch Überschneidungen bereit halten. Etwas irritiert war ich vom 83 Seiten langen Prolog, der so gar nicht zum Klappentext passen wollte und der mich auch emotional sehr mitgenommen hat. Hier wird die Vorgeschichte zweier Besatzungsmitglieder intensiv beleuchtet, die später jedoch zu Nebenfiguren degradiert werden. Es ist gut möglich, dass hier eine Rahmenhandlung aufgebaut wurde, die sich über die komplette Saga erstrecken wird. Die Inspiration von Reise um die Erde in 80 Tagen ist unverkennbar. So sollen die beiden Konkurrenten innerhalb von 80 Wochen ihre Aufgaben lösen, um König der Meere zu werden. Darüber hinaus ist der Name Phileasson sowie der Beiname Foggwulf eine Hommage an Phileas Fogg, den Helden in Jules Vernes Klassiker. Als enervierend empfand ich die ständige Wiederholung der Redewendung "Das wohl". Sie wurde geradezu inflationär eingesetzt und raubte mir teilweise den Leserhythmus. Ebenfalls irritierend war ein Abschnitt zum Beginn der Schifffahrt, in dem der sonst recht ruhige und bedachte Phileasson beginnt seine Mannschaft motivierend zu beleidigen: Meine Großmutter schlägt euch ja im Armdrücken. Ihr verweichlichtes Pack. Pullt, bis euch der Schiss aus den Hosenbeinen rinnt. Ihr Hundedreck. Ihr Nachgeburten von Landratten (Bernhard Hennen/Robert Corvus, Nordwärts, S. 188 ff.) Trotz der Kritik bleibt nur noch zu erwähnen, dass ich mir auf jeden Fall den zweiten Teil Himmelsturm und den im Dezember erscheinenden dritten Teil Die Wölfin zu Gemüte führen werde. So viel Fantasie muss einfach gewürdigt werden. Karoline, www.inkunabel.wordpress.com

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