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Leserstimmen (44)

Andreas Gruber: Todesmärchen (Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez) (3)

Todesmärchen Blick ins Buch

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16314-3

Erschienen: 15.08.2016
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Ein weiterer spannender Fall

Von: Magnificent Meiky Datum : 24.07.2017

magnificent-meiky.de/

Viele Thriller ähneln sich in ihren Geschichten und Abläufen. Da sind Besonderheiten neben viel Spannung extrem wichtig für einen guten Thriller. Andreas Gruber hat in seiner Todes-Reihe mit Maarten S. Sneijder einen ganz speziellen Charakter geschaffen, der die Bücher zusätzlich unterhaltsam macht. Da mit „Todesreigen“ im August der vierte Teil der Reihe erscheint, habe ich mir jetzt den dritten Teil „Todesmärchen“ angehört. Da man die beiden Hauptcharaktere nach und nach besser kennenlernt, ist es hier besonders wichtig die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Andreas Gruber hat mit der Todes-Reihe eine Reihe geschaffen, die mich wirklich überzeugt. Seine Bücher sind spannend, unterhaltsam und abwechslungsreich. Die vielen verschiedenen Handlungsorte haben mir auch in diesem Buch wieder besonders gut gefallen.

Todesmärchen spielt wieder in vielen verschiedenen Orten. Besonders spannend fand ich hierbei die Geschichte von Hannah, einer Psychologin, die in dem Gefängnis Steinfels in Norddeutschland eingesetzt wird, um die grausamsten Mörder zu therapieren. Die Abläufe und Geschehnisse in diesem Gefängnis und die Gefangenen selbst fand ich nicht nur unglaublich interessant, sondern auch spannend. Nicht nur für die Therapeutin liegt das Augenmerk auf einem Insassen. Der Gefangene Piet van Loon, der einst von Maarten S. Sneijder gestellt wurde, spielt hier eine wichtige Rolle. Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind währenddessen mit einer grausamen Mordreihe beschäftigt. Der Mörder ritzt seinen Opfern geheimnisvolle Zeichen in die Haut und hinterlässt damit eine Spur, die Maarten S. Sneijder an eine Mordreihe aus der Vergangenheit erinnert.

Maartens Eigenheiten spielen natürlich auch in diesem Band eine entscheidende Rolle. Außerdem erfährt man hier sehr viel über sein bisheriges Leben, was mich wirklich positiv überrascht hat. Trotzdem fand ich den Spielort im Gefängnis diesmal viel interessanter als die Ermittlungen von Maarten und Sabine. Hier hätte ich gerne noch viel mehr erfahren und erlebt. Die Morde waren trotzdem auch hier wieder grausam und interessant. Die Vertonung des Hörbuches hat mir wieder sehr gut gefallen. Der niederländische Akzent von Maarten S. Sneijder wurde authentisch vertont und hat das Hörbuch immer wieder aufgelockert. Auch die beiden Vorgänger „Todesfrist“ und „Todesurteil“ habe ich bereits als Hörbuch gehört und kann sie wirklich jedem ans Herz legen. Der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme und der niederländische Akzent ist für mich hier noch das Tüpfelchen auf dem I.

Ein Thriller der nicht nur schockiert, sondern auch ans Herz geht!

Von: Ashleys Thrillerkabinett Datum : 23.07.2017

ashleysthrillerkabinett.wordpress.com

Auch diesen Teil habe ich wieder als Hörbuch gehört, da mir der Sprecher so unglaublich gut gefällt! Für mich definitiv einer der Besten! Das Buch ist durchweg spannend, spielt wieder an verschiedenen Handlungsorten und es gibt auch Rückblicke zu den Morden in der Vergangenheit. Beim Hörbuch muss man deswegen anfangs ziemlich aufpassen, damit man nichts durcheinander würfelt, was sich aber mit der Zeit legt ��

Das Taschenbuch hat zwar eine recht kleine Schriftgröße, dafür jedoch einen großzügigen Zeilenabstand. Die Kapitel sind schön kurz und mit dem Handlungszeitpunkt überschriftet.

Das Cover gefällt mir sehr gut, da es schlicht gehalten ist und eine klare Verbindung zum Titel und zum Inhalt darstellt. Was mir als Booknerd jedoch etwas zu schaffen macht, ist die Aufmachung, die nicht mehr zu den zwei anderen Teilen der Reihe passt :‘-(

In diesem Teil wird der Protagonist Maarten S. Sneijder extrem vertieft! Seine Vergangenheit spielt hier eine überaus große Rolle und ich finde es klasse, so viel über ihn erfahren zu haben. Somit kann der Leser sich nochmal ein ganzes Stück besser in ihn hineinversetzen! Ansonsten ist er wieder der „charmante“ Ar***, den seine Person nunmal auszeichnet und die man einfach lieben lernt ��

Aber nicht nur der Leser, sondern auch seine Partnerin Sabine Nemez lernt ihn immer mehr zu schätzen und so erkennt man schon manche Ähnlichkeiten zwischen den beiden. Generell, finde ich, merkt man immer mehr, wie die beiden als Team zusammenwachsen und „Freunde“ werden. Die Beziehung zwischen den zwei wird durch kleine unterhaltsame Neckereien locker und realistisch dargestellt. Mir gefällt diese Entwicklung wirklich gut und die beiden sind mir auch schon richtig ans Herz gewachsen ❤

Auch andere Charaktere, die man speziell aus dem letzten Teil Todesurteil kennt, werden etwas mehr vertieft und so kann man den ein oder anderen etwas mehr in seinem Verhalten nachvollziehen.

In der Geschichte hüpft man nur so von Setting zu Setting – von Mord zu Mord. Es entsteht zu keiner Zeit Langeweile, es geht wenn eher rasant in der Story voran. Man rätselt bei jeder Leiche mit, um was für ein Märchen es sich handeln mag – die Morde sind detailliert geschildert, sodass man als Leser direkt ein Bild vor Augen zusammensetzen kann. Und Achtung: teilweise sind die schon echt krank und evtl nichts für schwache Gemüter! ��

Besonders gut hat mir der Handlungsstrang in der Anstalt für gestörte Schwerverbrecher gefallen. Da sie auf einer Insel liegt, bekommt man direkt Beklemmungen à la Shutter Island �� Hier liegt für mich anfangs der Hauptfokus der Spannung!

Das Buch glänzt mit vielen schockierenden Offenbarungen, die der Leser so nicht ahnt. Das gesamte Storykonstrukt wirkt sehr, sehr ausgefeilt und hat für mich keinerlei Schwachstellen. Das Motiv hinter den Taten ist sehr gefühlvoll von Gruber gewählt, im Nachhinein absolut nachvollziehbar, und hat mich schon ziemlich aus den Socken gehauen!

Auch das Ende hat es wirklich in sich. Hier wird man nicht nur mit einem heftigen Cliffhanger an den Rand des Wahnsinns getrieben, sondern es bricht einem auch regelrecht das Herz! Ich habe noch nie ein so gefühlsbeladenes Ende in einem Thriller erlebt! Vielen vielen lieben Dank an dieser Stelle an Herrn Gruber!!! Ich hatte wirklich fast schon Pipi in den Augen! Mein Herz blutet jetzt noch! ❤

Und natürlich wurde durch den Cliffhanger die Spannung auf den nächsten Teil Todesreigen ins Unermessliche gesteigert! Für mich ist dieses Buch das absolute Highlight des Monats sowie der bisherigen Reihe! Bitte mehr davon, Herr Gruber! Daher gibt es von mir 5/5 Sterne!!! ❤ ❤ ❤

Fesselnd und spannend bis zum Schluss

Von: Monika Stutzke Datum : 26.04.2017

lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

BKA-Kommissarin Sabine Nemez ist mit ihrer Ausbildung fertig. Sie wird ihrem ehemaligen Ausbilder, dem niederländischen Profiler Maarten S. Sneijder zugeteilt, was beide nicht unbedingt in Begeisterung versetzt. Sneijder nicht, weil er lieber allein arbeitet, Nemez nicht, weil sie weiß, wie schwierig die Zusammenarbeit mit Sneijder ist.

In Bern fand man eine weibliche Leiche, die seltsam drapiert aufgefunden wurde. Der Fall weist Parallelen zu einer Mordserie von vor 5 Jahren auf, aber der damaligen Killer Piet van Loon sitzt gut verwahrt in Haft. Gibt es einen Trittbrettfahrer oder wie kommt der Mörder auf die damalige Vorgehensweise?
Es dauert nicht lange und es gibt weitere Leichen.

Fast zeitgleich trifft die gerade mit ihrer Ausbildung fertige Psychologin Hannah Norland in Steinfels ein, um in der dortigen Anstalt für abnorme Rechtsbrecher eine Therapiegruppe zu leiten. Besonderes Augenmerk legt sie auf den Häftling Piet van Loon, sie ist nahezu besessen von ihm...

Nun bereits zum dritten mal ermitteln der Profiler Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez gemeinsam. Sie kennen sich von vorherigen Fällen und wissen sich zu nehmen, obwohl keiner von beiden die Zusammenarbeit angestrebt hatte.
Sehr bald stellt Sabine Nemez eine Gemeinsamkeit der Toten fest, sie haben alle einen Bezug auf die Märchen von Hans Christian Andersen.

Auch nach den beiden Vorgängern Todesfrist und Todesurteil gelingt es dem Autor Andreas Gruber mühelos, das hoch angesetzte Niveau zu halten.
Dieser Band ist der für den Profiler Maarten S. Sneijder persönlichste.

Die Handlung spielt hier auf drei Zeitebenen. Die erste Ebene ist die in der Gegenwart, in der der Mörder gesucht wird.
Um ein paar Tage zurückversetzt spielt der zweite, in dem Hannah, die Psychologin, sich intensiv mit dem Mörder Piet van Loon beschäftigt und die dritte Zeitebene gibt die Geschehnisse von vor 5 Jahren wider.
Obwohl sie scheinbar alle losgelöst voneinander sind, ergeben sie zum Ende ein großes Ganzes und werden ohne lose Enden aufgedribbelt.
Den Wechsel zu einer jeweils anderen Zeitebene lässt der Autor oftmals gern mit einem Cliffhanger enden, was die Spannung noch einmal anzieht.

Andreas Gruber gelingt es wieder mühelos, gleich von Beginn an Spannung aufzubauen und diese stetig zu steigern. Als Leser ist man mittendrin und mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Handlung ist voller Wendungen und birgt einige Überraschungen in sich, die absolut nicht vorhersehbar waren.

Hervorragend in Szene gesetzt hat der Autor wieder die beiden Protagonisten Sneijder und Nemez. Sneijder kauzig und sehr speziell und Nemez wohl überlegt und vorausschauend. Die beiden ergänzen sich hervorragend und der Leser hat das Vergnügen, die beiden bei ihren Ermittlungen begleiten zu können.

Das Buch kann man separat für sich lesen, aber ich würde trotz allem empfehlen, mit Band 1 zu beginnen, schon um nur die Protagonisten Sneijder und Nemez kennenzulernen.


Auch dieser 3. Band um die beiden Ermittler hat mich völlig überzeugt und ich freue mich, dass es bald einen 4. Teil geben wird.
Auch dieses Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung.

Gute Fortsetzung

Von: Mella Datum : 17.04.2017

book-angel.blogspot.de/

Klappentext/Inhalt:
Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ...

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ...

Meine Meinung:

Nachdem ich mit Band 2 geendet habe, habe ich mir sofort dieses Buch geholt und habe angefangen zu lesen. Ich war von den beiden so fasziniert, dass ich einfach weiterlesen musste. Natürlich hatte ich auch hier so meine Erwartungen aber diese wurden nicht ganz erfüllt.
In Bern wird die Leiche einer Frau gefunden, die der Öffentlichkeit zur Schau gestellt wurde. Nach und nach tauchen immer mehr junge Frauenleichen auf und anfangs können sie sich keinen Reim darauf machen. Natürlich wollen Sabine und Maarten den Täter fassen. Was dann alles noch kommen wird, damit hat keiner von beiden gerechnet.

Sabine ist schockiert, wie man Frauen nur solche Dinge antun kann. Sie möchte diesen Mörder schnappen und wird auch alles dafür tun. Nach und nach findet sie eine Verbindung heraus, die sie gar nicht glauben kann. Plötzlich verschwindet Maarten und sie ist auf sich allein gestellt. Sie wird alles daran setzen, um diesen Fall zu lösen und es es das letzte ist, was sie tun wird.

Der Anfang war wieder genauso stark, wie in den beiden vorherigen Büchern. Auch hier sind die Fälle wieder grausam und mich hat es an vielen Stellen echt geschüttelt. Außerdem hat mir absolut gut gefallen, dass wir endlich mehr über Maartens Vergangenheit erfahren. Ich muss ehrlich sagen, damit habe ich absolut nicht gerechnet. Dennoch fand ich diesen Band nicht ganz so stark, wie die beiden Vorgänger. Vor allem weiß man halt einfach ab einem gewissen Zeitpunkt schon, wer für die Taten verantwortlich ist. Das fand ich etwas schade. Mir wurde dadurch an manchen Stellen die Spannung genommen. Trotzdem ist es eine Geschichte, die mich oftmals schockiert und gelähmt zurückgelassen habe, da ich damit nicht gerechnet habe. Das Ende finde ich hier wirklich fies und ich fiebere schon auf August hin.

Fazit:

Der 3. Fall war sehr interessant und hat uns Tief in Maarten S. Schneijders Vergangenheit blicken lassen. Dennoch fand ich etwas schade, dass wir schon so früh wissen, wer hinter den ganzen Taten steckt. Es ist zwar sehr interessant, wie das alles gekommen ist und auch letztendlich endet, trotzdem fand ich es etwas schade. Der Cliffhanger am Ende ist einfach nur unglaublich fies! Ich freue mich schon auf August, wenn der 4. Fall erscheint und bin so neugierig, wie es weitergehen wird.

Bewertung:

Cover: 5/5
Klappentext:5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtpaket: 4/5

4 von 5 Sterne

Gruber hat mich zum Genre geführt...

Von: Sascha S. Datum : 29.03.2017

Eigentlich mag ich keine Geschichten über Mordfälle etc. , ich habe bei meinem ersten Sneijder Roman auch zuerst nix erwartet, da das Hörbuch Kostenlos für mich war.
Aber nachdem Maarten S. Sneijder in Aktion trat konnte ich gar nicht mehr aufhören.

Ich mag den Kerl einfach und Obwohl die Figuren meiner Meinung nach einen anderen Sprecher verdient hätten, trifft dies bei Sneijder nicht zu, der passt so wie er ist, großartig.
Man muss dem ersten Teil halt eine 30min Chance geben, da die Geschichte sehr flach anfängt, sich aber rasch steigert, bei der Fortsetzung ist dies nicht der Fall.

Wahrscheinlich liegt es an den nicht vorhandenen Hintergrundgeräuschen / Sounds / etc. welche bei der Geschichtserzählung unterstützen können, wenn ein Erzähler nicht richtig rüberkommt.
Bis auf Sneijder (welcher klasse Gesprochen ist) kommen die anderen Figuren nicht so richtig glaubwürdig rüber, es fehlt etwas, besonders merkt man es bei den weiblichen Charakteren, einzige weitere Ausnahme wäre hier der Mörder im ersten Teil welcher gut rüberkommt. Anscheinend liegen dem Erzähler Rollen mit Akzent ^^

Dennoch werde Ich weiterhören denn die Geschichten sind echt packend.

----- SPOILER -----
Besonders weil ich wissen will, was es mit Sneijders fehlenden Fingern auf sich hat (bin erst bei Mitte Teil 2)

Sehr spannend

Von: Ritja Datum : 28.03.2017

buchstabenfestival.blogspot.de/

Andreas Gruber ist nichts für zarte Nerven.
Nicht vor dem Schlafengehen hören.
Nein, wirklich nicht.
Hier wird gemordet und zwar auf grausamste Art und Weise. Sehr detailliert werden die Leichen beschrieben und auch die Vorgehensweise des Täters. So manches Mal bin ich zusammengezuckt. Am liebsten hätte ich (wie beim Fernsehen) das Kissen vor die Augen gehalten, aber das nützt bei einem Hörbuch leider nichts.

Aber, wenn man Maarten S. Sneijder treffen möchte, muss man die Morde in Kauf nehmen. Denn ohne sie wäre Sneijder nicht in Aktion und wenn er arbeitet und nachdenkt, dann ist er wirklich gut. Zusammen mit Sabine Nemez rennt er diesmal dem Mörder lange hinterher. Man bleibt eine ganze Weile im Dunkeln und weiß nicht so recht, wie die Dinge zusammenhängen. Aber die Handlungsstränge werden immer enger miteinander verwoben und dann sieht man klar und staunt, denn damit hätte (zumindest) ich nicht gerechnet.
Es gibt einige überraschende Wendungen, aber im Mittelpunkt stehen stets die Märchen von Hans Christian Andersen. Wer sie gelesen hat, ist im Vorteil. Wer sie nicht kennt, wird hier die grausame Interpretation kennenlernen.

Spannend, grausam, sehr gut und klug gestrickte Geschichte, wunderbare Ermittler und ein sehr guter Sprecher...mehr geht nicht.

Schülerin

Von: Tamara Rosenthal Datum : 28.01.2017

Ein richtig spannendes Buch!!
Muss mir auf jedenfall noch die anderen Bücher holen!

Klar genial!

Von: Thrillerreader Datum : 15.12.2016

Genialer dritter Teil einer hoffentlich nie endenden Serie um eine herausragende junge Ermittlerin und einem eben so brillanten, alten, skurrilen, Cannabis konsumierenden Profiler der seines Gleichen sucht.
Auch wenn das Ende des, gut durchdachten, überaus spannenden und vor allem bedenkenlos empfehlenswerten, dritten Teils nicht danach schreit , darf das nicht das Ende sein.

Jung und ambitioniert trifft alt und skurril ist nicht neu, eine Figur, weit ab der Norm mit beispiellosen Fähigkeiten ist seit "Monk" verbreiteter den je. Aber das ungleiche Paar ist keineswegs gewohnt. Die durchdachten Fälle sind nicht vorhersehbar und wirken zum Schluss nicht wirr konstruiert. Manchmal denkt man schon :" Was für ein Zufall" aber das ist unvermeidlich.

Sehr geehrter Herr Gruber, lassen Sie Herrn Sneijder , rein der Teile wegen, ein neuer James Bond werden.

Endlich mal wieder ein Thriller!

Von: Anna Bongardt Datum : 02.12.2016

Endlich mal wieder ein Thriller mit Knalleffekt! Dies war mein erstes Buch von Andreas Gruber und ich bin begeistert! Die Spannung ist nicht zu übertreffen! Einfach brilliant! Danke für die aufregenden Stunden. Bitte schreiben Sie eine Fortsetzung mit dem Team Snyder/Nemez. Das darf so nicht enden!

Thriller vom Feinsten

Von: Chrissi66 Datum : 21.11.2016

chrissisbuntelesecouch.wordpress.com

Thriller vom Feinsten
Dies ist der dritte Teil der Trilogie um den Ermittler Maarten S. Sneijder. „Todesfrist“ und „Todesurteil“ habe ich bereits mit Begeisterung gelesen.
Beschreibung des Buches:
Der Thriller „Todesmärchen“ ist im Goldmann-Verlag im September 2016 als Taschenbuch mit 540 Seiten erschienen. Der Autor Andreas Gruber ist Österreicher. Auf dem Titelbild ist ein Fliegenpilz zu sehen. Der Anfang des Titelnamens, „Todes“, reiht sich in die Reihe um den Ermittler Maarten S. Sneijder.
Kurze Zusammenfassung:
Während in Bern die Leiche einer Frau, künstlerisch drapiert, gefunden wird, macht sich in Norddeutschland die Psychologin Hannah auf den Weg in ein Gefängnis, um psychisch Kranke zu therapieren. Einer ihrer Patienten, Piet van Loon, scheint eine Schlüsselrolle im Fall der schweizerischen Toten zu spielen.
Der Profiler Maarten S. Sneijder soll sich um den Mord an der Berner Frau kümmern, ihn unterstützt die Kripobeamtin Sabine Nemez. Sie können nicht verhindern, dass weitere ähnlich gelagerte Mordfälle im ganzen deutschsprachigen Raum geschehen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Im Laufe der Geschichte kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Mordfälle ihren Ursprung 5 Jahre zuvor haben. Der Täter kennzeichnet seine Opfer mit Nummern und stellt sie künstlerisch auf.
Mein Leseeindruck:
Gleich auf den ersten Seiten war ich von diesem Buch gefesselt. Endlich wieder einmal ein Thriller, der diese Genre-Einteilung verdient hat. Auf über 500 Seiten wurde mir nicht langweilig beim Lesen. Andreas Gruber gelingt es, die Spannung im gesamten Werk zu halten, Spuren zu legen und den Leser dazu zu animieren, selbst Rückschlüsse zu ziehen.
Es gibt drei Zeitebenen, die Gegenwart, 5 Tage zuvor und 5 Jahre vorher. Hier darf man die Überschriften nicht aus dem Blick verlieren (Datum), sonst beginnt man sich über manche Handlungsweisen zu wundern…
Dem Autor gelingt es, seine vielen gespannten Fäden so nach und nach wieder aufzulösen und ein Gesamtbild erscheinen zu lassen, das man als Leser nachvollziehen kann. Auch wenn im Buch des Öfteren auf Altfälle zurückgeblickt wird, so kann man diesen Thriller durchaus auch lesen, wenn man die ersten zwei Bände nicht kennt.
Fazit:
Ein sehr gut gelungener Thriller, der die Spannung hält und nie langweilt. Mal schauen, was Andreas Gruber demnächst für eine spannende Geschichte einfällt. Ich bin auf jeden Fall dabei.

Geniale Ermittler, spannende Geschichte!

Von: Tine_1980 Datum : 15.11.2016

www.nichtohnebuch.blogspot.de

Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez müssen gezwungenermaßen an einer blutigen Schnitzeljagd zusammenarbeiten. Denn der Killer drapiert die Leichen immer auf ganz besondere Art und Weise. Auch die junge Psychologin Hannah beginnt ein Praktikum in einem Gefängnis für ganz besondere Patienten und trifft dort auf Piet van Loon, der 5 Jahre zuvor von Sneijder hinter Gitter gebracht wurde.

Dies war mein erstes Buch von Andreas Gruber und ich war total gespannt, da mir schon der Klappentext total gut gefallen hat.
Die ersten 100 Seiten liefen für mich noch leicht schleppend, vielleicht lag dies aber auch daran, dass ich vorher noch kein Buch des Autors gelesen habe und ich mich zuerst mit den Charakteren anfreunden musste. Spätestens nach den ersten 200 Seiten war meine erste Skepsis weggeblasen, denn ich bin von Seite zu Seite geflogen. Also haltet durch, auch wenn der Start ein kleines bisschen langsamer voran geht.
Das Ermittlerteam war gerade wegen der unterschiedlichen Charaktere gut gewählt. Maarten S. Sneijder, der mit seiner pampigen Art, den Ecken und Kanten immer wieder aneckt und doch mit seiner außergewöhnlichen Sichtweise auf den Mörder Fälle löst, die unlösbar scheinen.
Sabine Nemez, ist eine taffe Person, die es schafft, mit Sneijder zu Recht zu kommen und auch ein besonderes Gespür für die Ermittlertätigkeit zu besitzen scheint.
Hannah, ist geheimnisvoll und entwickelt mit ihren eigenen Ideen einen gewissen Zugang für Piet van Loon. Doch auch dieser Protagonist ist detailliert beschrieben und kann mit seiner eigenen Art überzeugen.
Der Schreibstil ist sprachlich super, detailverliebt, fesselnd und die unterschiedlichen Handlungsstränge schaffen es gut miteinander zu harmonieren und sich nach und nach miteinander zu verbinden. Wo ich hier am Anfang noch etwas Probleme hatte, war dies nach einer gewissen Zeit überhaupt kein Problem mehr.
Ich war als Leser voll dabei, habe mit gerätselt, überlegt, gebibbert und war total gespannt. Auch wenn man relativ schnell geahnt hat, wer der Täter ist, hat dies der Geschichte keinerlei Abbruch getan. Es gab für mich Wendungen, die ich so nicht erwartet und Situationen, die mich überrascht haben. Auch erfährt man hier einiges über Sneijders Vergangenheit und kann so super eintauchen.
Auch ohne Vorkenntnisse kann man dieses Buch problemlos lesen, doch werde ich die ersten beiden Bände gerne noch zur Hand nehmen, da mir das gesamte Buch sehr gut gefallen hat.

Wer einen Thriller über die Tiefen eines Psychopaten, brutal, aber auch in die Tiefe des Mörders gehend, ein geniales, aber auch besonderes Team und toller Ermittlungsarbeit lesen möchte und kein Problem mit verschiedenen Handlungssträngen hat, kann hier ohne Bedenken zugreifen. Für mich hat die Geschichte sehr viel Spannung geboten und ich bin froh, das Buch vom Blogger Portal zur Verfügung gestellt bekommen zu haben.

Maartens Alptraum

Von: Angi Datum : 20.10.2016

blog.beastybabe.de

Nach "Todesfrist" und "Todesurteil" präsentiert uns Andreas Gruber nun den dritten Teil der Reihe um den doch sehr verschrobenen Ermittler bzw. Profiler Maarten S. Sneijder und seine junge Kollegin Sabine Nemez.

Es geht darin um eine grausame (wie sollte es bei Herrn Gruber anders sein? *g*) Mordserie an verschiedensten Personen, deren Gemeinsamkeit auf den ersten Blick neben den kreativen Tötungsmethoden nur seltsame Zeichen sind, die den Leichen in die Haut geritzt wurden. Als Spezialist wird Maarten S. Sneijder hinzugezogen, doch dieses Mal muss der Sonderling im Team arbeiten. Wobei mit "Team" eigentlich nur LKA-Kommissarin Sabine Nemez gemeint ist, die sich schon in der Vergangenheit etwas Respekt bei Maarten erarbeitet hat.

Beide Charaktere finde ich absolut sympathisch, wenngleich Maarten ein dauerkiffender Misanthrop ist. Doch speziell in diesem Band lernen wir ihn auch von einer anderen, sehr verletzlichen Seite kennen.

Sehr viel mehr kann man über die Story auch nicht schreiben, sonst würde man zu viel verraten. Es ist jedenfalls wieder sehr spannend und blutig - nichts für zartbesaitete Leser.
Genießt man "Todesmärchen" als Hörbuch, sollte man konzentriert aufpassen, denn sonst besteht die Gefahr, dass man die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit verpasst und dann bringt man zwei Mordserien möglicherweise etwas durcheinander.

Das Hörbuch hat mich jedenfalls wieder bestens unterhalten und ich fand es toll, eine andere Seite von Maarten kennen zu lernen. Dass Sabine immer mehr Raum einnimmt, ist auch prima, denn sie ist - genau wie Maarten - eine intelligente Ermittlerin.
Bitte mehr von diesem Team!!!

Gelungener Thriller mit einem tollen Ermittlerduo

Von: Lesenlieben Datum : 18.10.2016

https://lesenlieben.wordpress.com/

„Todesmodesmärchen“ ist Band 3 der Reihe mit den Ermittlern Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez und ist für mich das erste Buch von Andreas Gruber gewesen. Man kann also problemlos „quer einsteigen“ in diese Reihe.
Von Anfang an sehr gut gefallen hat mir das außergewöhnliche Cover, das perfekt zum Herbst passt und direkt ins Auge springt. Auch der Schreibstil von Andreas Gruber ist wirklich angenehm und ließ mich problemlos in die Geschichte eintauchen. Anders als in vielen Thrillern steht gerade zu Beginn der Handlung die „Frauenpower“ im Mittelpunkt. Sowohl die Therapeutin Hannah Norland als auch die Ermittlerin Sabine Nemez spielen eine besondere Rolle. Bis ungefähr zur Hälfte des Buches switcht die Handlung Kapitelweise zwischen den Erlebnissen der Psychologin und den Ermittlungen von der BKA-Komissarin hin und her.

Je weiter die Handlung voranschreitet desto mehr kommt der Ermittler Maarten S. Sneijder ins Spiel, der dem Thriller eine einzigartige Note verleiht und bei mir immer wieder für ein Schmunzeln sorgte. Sneijder ist ein ziemlich eigenwiller und skuriler Kauz, gerade deshalb gefällt er mir unheimlich gut. Die Morde sind schon ziemlich brutal, werden aber nicht haarklein geschildert, sondern nur grob angerissen. Da ich in Sachen „blutig & brutal“ einiges gewohnt bin, war das für mich eher harmlos.
Im letzten Drittel des Buches erwarten den Leser dann eine ziemliche Überraschung, die mich kurzzeitig senkrecht im Bett sitzen ließ. Die Wendung ist echt raffiniert, aber auch ein wirklicher Hammer. Auch dieses Deteil hat dem Buch nochmal einen besonderen kick verliehen und lässt die Handlung in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Alles in allem hat mir dieser Thriller richtig gut gefallen. Ich fand ihn jetzt nicht sondlich spannend, dafür habe ich das Ermillterduo und vor allem Maarten S. Sneijder direkt „in mein Herz geschlossen“. Die kuriose Wendung im Verlauf der Handlung ist für mich das Tüpfelchen auf dem i. „Todesmärchen“ hat mich an vielen Stellen an den Thriller "Der Sandmann" von Lars Kepler erinnert, da die Handlungen sich ähneln, was mich allerdings keineswegs gestört hat.

Schockmomente : D

Von: Daniela Datum : 17.10.2016

Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ... In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein ? doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ...

Wie immer wenn ich eine Sneijder Thriller anfange, kann ich mich nicht davon losreißen. Er war wieder megaspannend und toll erzählt. Beide Erzählstränge passten wunderbar in die Geschichte. Ein wenig leid tat es mir schon um die vielen Toten.

Töten um die Aufmerksamkeit von jemanden zu bekommen finde ich nicht als tatkräftiges Motiv. Auch die Sichtweise des Mörders ist sehr spannend zu lesen.

Was man jedoch über Maarten S. Sneijder in diesem Thriller herausfindet ist mehr als man sich vorstellen kann und was man erwartet hat.

Fazit: Wieder ein megaspannender Thriller der dich mit einem Sog in die Geschichte zieht und wie ein Film im Kopf abläuft. : D


Serie:
1. Todesfrist
2. Todesurteil
3. Todesmärchen

Ein perfekter Thriller

Von: Daggis Welt Datum : 10.10.2016

www.daggis-welt.de/

Maarten S. Sneijder und seine Partnerin Sabine Nemez werden nach Bern gerufen, wo eine Tote gefunden wurde, in deren Haut ein Zeichen geritzt wurde. Es gibt weitere Opfer und das Ermittlerteam macht sich auf eine Jagd durch Mitteleuropa.

Zur gleichen Zeit begibt sich die junge Psychologin Hannah Norland nach Osthevesand, einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher, wo sie eine dreiköpfige Gruppe von Insassen betreuen soll. Unter ihnen ist auch Piet van Loon, ein Mann, der ihr Leben maßgeblich beeinflußt hat, ohne es zu wissen – und der seine Inhaftierung Maarten S. Sneijder zu verdanken hat.



Protagonisten
Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind ein sehr ungleiches Ermittlerteam. Wer die beiden noch nicht kennt, dem empfehle ich das Interview mit Maarten S. Sneijder auf randomhouse.de. Wer sich dieses Interview zu Gemüte geführt hat, kann den niederländischen Profiler schon sehr gut einschätzen. Sabine Nemez war ursprünglich beim Kriminaldauerdienst in München und wurde nach ihrem ersten Fall von Sneijder für eine Ausbildung zum BKA geholt. Zwischenzeitlich hat sie die Ausbildung beendet und ist vermutlich der einzige Mensch, dem man es zumuten kann, an Sneijders Seite zu ermitteln.

Handlung
Die Handlung spielt in drei Ebenen, neben den Ermittlungen der beiden Protagonisten lernt der Leser auf der zweiten Handlungsebene dank Hannah Norland den Serienmörder Piet van Loon kennen. In einer dritten Ebene, die fünf Jahre zuvor spielt, erlebt der Leser die Mordserie von Piet van Loon und die Ermittlungen gegen ihn mit.

Die Geschichte spielt in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Ungarn, den Niederlanden und Dänemark.

In diesem Bande gewährt der Autor einen tiefen Einblick in das Leben von Maarten S. Sneijder.

Schreibstil
Andreas Gruber konnte mich einmal mehr vom ersten bis zum letzten Moment fesseln. Dies schafft er durch verschiedene überraschende Wendungen. Mit Marteen S. Sneijder hat er einen Protagonisten geschaffen, der überall aneckt, der für mich aber einen großen Unterhaltungswert hat.

Der Autor hat sich die Märchen von Hans Christian Anderson vorgenommen und daraus verschiedene Morde konstruiert, die ich als sehr einfallsreich bezeichnen möchte.

Der Showdown setzt das Pünktchen auf dem i und am Ende wartet Gruber noch mit einer Überraschung auf, die ich so auf keinen Fall erwartet habe.

Sprecher
Achim Buch konnte mich nicht nur überzeugen, weil er Maarten S. Snejider den unverkennbaren niederländischen Einschlag in der Stimme verschafft, sondern weil er dem Hörer jederzeit vermitteln kann, in welcher Zeit welche Person gerade handelt.

Fazit
Todesmärchen ist für mich ein perfekter Thriller für den ich gerne fünf von fünf Sterne vergebe.

Genialer Thriller

Von: Kleine Bücherinsel Datum : 04.10.2016

www.monesleseinsel.blogspot.de

Es ist der dritte und persönlichste Fall mit Maarten S. Sneijder, Profiler beim BKA. Auch, wenn ich die ersten Teile nicht kenne, was ich unbedingt noch ändern muss, tat dies keinen Abbruch. Man kann Todesmärchen ohne Vorwissen gut lesen und ich bin immernoch ziemlich geplättet von dem Buch.

Während der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und die BKA-Kommissarin Sabine Nemez eine blutige Schnitzeljagd mit einem Serienmörder spielen, der ihnen immer einen Schritt voraus scheint, kommt die junge Psychologin Hannah in einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher an. Sie soll die Stelle der verstorbenen Pschologin antreten und trifft dort auf Piet van Loon. Dieser wurde vor fünf Jahren von Sneijder hinter Gitter gebracht und scheint mit den neuen Fällen in Verbindung zu stehen.

Von der ersten Seite an hat mich dieser Thriller gepackt und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Eigentlich konnte und wollte ich ihn nicht aus der Hand legen, denn zu spannend ist die Story, die zwischen den Buchdeckeln steckt.

Es gibt zwei Handlungsstränge die um einige Tage versetzt spielen. Auf der einen Seite steht die junge Psychologin Hannah, die gerade ihren Dienst antritt und die ein unheimlich großes Interesse an einem Häftling zu haben scheint. Auf der anderen Seite sind die Ermittlungen von Sneijder und Nemez in vollen Gange. Denn die Zeit rennt ihnen davon.

Maarten S. Sneijder ist ein genialer Charakter. Er ist sehr eigen, er ist von sich sehr überzeugt und nein, eigentlich möchte ich nicht mit ihm zusammenarbeiten, aber von ihm zu lesen, fand ich genial. Seine Devise ist es, den Täter innerhalb von 48 Stunden festzusetzen und damit das gelingt, dehnt er die Regeln ab und zu ein wenig. Manchmal dehnt er sie auch etwas mehr. Seine verschrobene Art und das geheimnisvolle an ihm mochte ich sehr. Ihm zur Seite steht die sympathische Sabine Nemez, die vor kurzem ihre Ausbildung bei Sneijder beendet hat. Eine ziemlich starke Frau, die aber einen guten Weg gefunden hat, mit Sneijder klar zu kommen. Das schöne an der Person ist es, dass sie sich während der Story weiterentwickelt und durchaus dem "großen" Profiler Sneijder die Stirn bietet.

Das Buch ist schon von der ersten Seite an spannend. Nachdem ich mich nach kurzer Zeit auch an die zeitlichen Sprünge gewöhnt hatte, lässt es sich einfach nur so weglesen. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut, man tappt als Leser lange Zeit im Dunklen, was auch an Sneijder liegt, der seine Gedanken oftmals für sich behält. Aber am Ende fügt sich alles perfekt zusammen und dann ist erst einmal Luft anhalten angesagt.

Andreas Gruber hat hier eine geniale Schnitzeljagd ausgetüftelt, überrascht seine Leser und baut ein hohes Maß an Spannung auf. Ich habe mich stellenweise schön gegruselt. Die Taten und auch die Leichenfunde sind schon mit sehr vielen Details gespickt und für schwächere Nerven ist dies sicherlich nichts.

"Todesmärchen" von Andreas Gruber ist der dritte Fall von Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Ein sehr empfehlenswerter Thriller, genau richtig für die dunkle Jahreszeit. Spannung muss man hier auf jeden Fall nicht suchen.

Der 3. Fall für Sneijder/Nemez

Von: Karthause Datum : 01.10.2016

https://karthause.wordpress.com/

„Todesmärchen“ ist der dritte Teil der Reihe um das Ermittlerduo Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder. Wieder ist ein Serienmörder unterwegs. Der bei seinen Bluttaten Szenen von Märchen nachstellt. Alle Morde deuten auf eine Person hin, aber die hat ein Alibi und sitzt im norddeutschen Steinfels in einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Anderas Grubers Thriller sind immer etwas anders, etwas spezieller, etwas härter und subtiler als andere dieses Genres. Stets überrascht er den Leser mit eigenwilligen Szenarien, in denen er seine „seine“ Serienmörder agieren lässt. Leser, die zu seinen Thrillern greifen, sollten ahnen, dass sie Härte und Brutalität erwartet. Trotzdem überraschen immer wieder über die Abscheulichkeit der Taten. Aber dies ist macht nur einen Teil seiner sehr klug konstruierten Thriller aus. Die Personen, insbesondere Sneijder und Nemez wirken lebensnah und trotzdem einzigartig, man kann sie kaum mit anderen Ermittlern vergleichen. Der Täter, macht eine Entwicklung durch, die wenigstens ansatzweise verständlich macht, wie es zu solchen Taten kommen kann.

Andreas Gruber ist sich mit „Todesmärchen“ im Stil treu geblieben und hat wieder einen überzeugenden Thriller vorgelegt, der seine Fans begeistern wird. Nun darf man abwarten, ob und wie es Maarten S. Sneijder weitergeht.

Begeisterung.

Von: Tipperin Datum : 30.09.2016

www.dietipperin.wordpress.com

Im dritten gemeinsamen Fall ermitteln Sabine Nemez und ihr Mentor Maarten S. Sneijder nun als Team. Und da kommt es gleich ganz Dicke: Zunächst geht es nach Bern, denn dort wurde eine alte Bekannte von Sneijder brutal ermordet und den Ermittlern kunstvoll und bizarr präsentiert. Und das war nicht der einzige Mord in dieser Serie, bald können sich die beiden Profiler vor Arbeit nicht mehr retten.
Zur gleichen Zeit folgt der Leser der jungen Psychologin Hannah, die in einem Gefängnis für abnorme Rechtsbrecher auf ein tödliches Geheimnis stößt. Auch ihre Vorgängerin scheint hinter das Geheimnis gekommen zu sein, denn sie konnte die von der Außenwelt abgeschiedene Insel nur im Leichensack verlassen. Was geht in dem Gefängnis vor? Und was ist eigentlich mit dem hochintelligenten „Patienten“ Piet van Loon los? Maarten S. Sneijder brachte ihn einst hinter Gittern, und schon bald gibt es eine Verbindung des Falles van Loon und der aktuellen Serie..

Stil, Machart, Meinung
Andreas Gruber hat sich bei mir im letzten Jahr tatsächlich ganz nach oben auf die Liste meiner Lieblingsautoren geschrieben. Ganz platt gesagt: Er hat es einfach drauf! Der Schreibstil ist fluffig und spannend gleichzeitig. Die Balance für Szenenwechsel, Beschreibungen und Spannung ist hervorragend und ich hatte noch nie den Wunsch, einen Thriller von ihm zur Seite zu legen. Auch der Wechsel zwischen Szenen aus der Vergangenheit und Gegenwart sowie der Ortswechsel ist immer gut gemacht und nicht verwirrend. Klar, die Thriller sind definitiv nichts für schwache Nerven und es gibt einige Bilder im Kopf, die man sich so eigentlich nie vorstellen wollte. Auch der Plot und die Auflösung sind super gelungen.
Eine besondere Erwähnung müssen die beiden Hauptpersonen dieser Reihe finden: Sabine Nemez, talentierte, mutige Anfängerin und wohl eine der wenigen Menschen, die ihren sehr speziellen Ausbilder halbwegs ertragen kann. Besagter Ausbilder Sneijder, nun sogar ihr Partner, ist eine sehr interessante Person. Von den meisten verhasst, oft unhöflich und direkt, sieht man ihn durch die Augen seines „Eichkätzchens“ Sabine Nemez doch als guten und genialen Menschen. Diese Kombination ist sehr gelungen!
Wie man liest bin ich voller Lob für diesen Thriller, ich habe nur ein klitzekleines Manko: Die Verbindung der Morde untereinander wird für den Leser viel zu schnell klar, da Titel und Cover ja plakativ mit dem Zaunpfahl winken.. Ich finde beides gelungen und vielleicht war das ja auch so gedacht, aber irgendwie habe ich in keine andere Richtung mehr gedacht, weil es ja von Anfang an irgendwie klar war.

Die Reihe
Dieses Buch ist das dritte Buch der Reihe um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Ich habe den ersten Teil versäumt und war problemlos bei Band 2 „Todesurteil“ eingestiegen. Der erste Band heißt übrigens Todesfrist, ein gewisses Schema ist also zu erkennen. Wer noch nichts aus dieser Reihe gelesen hat und nach meiner Lobhudelei ganz heiß auf das Buch ist, der sollte unbedingt am Anfang beginnen und in der Reihenfolge Todesfrist, Todesurteil, Todesmärchen vorgehen. Man kann natürlich auch bei dem dritten Teil anfangen, versäumt aber einige Entwicklungen in den Beziehungen zueinander. Den zweiten Band konnte ich wie gesagt problemlos auch ohne das Vorwissen des ersten Bandes lesen. Beim dritten Band war ich trotzdem froh, das zweite vorher gelesen zu haben.

Fazit
Heute fällt mir nichts Neues ein, was ich aus der Lektüre des Buches gelernt habe. Wer lernen will, wie ein richtig guter Thriller geht, der kommt um die Lektüre dieser Reihe jedoch nicht herum. Ich gebe, mal wieder, begeisterte 5 Sterne. Mir fällt beim besten Willen kein Grund ein, warum ich einen Stern abziehen sollte und ich werde auch den vierten Band mit Begeisterung erwarten.

Todesmärchen (Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez, Band 3) von Andreas Gruber

Von: Elena Rohleder Datum : 30.09.2016

my-e-book-sub.blogspot.com/

Meine Empfehlung

Nach "Todesurteil" folgt nun der spannende 3 Band "Todesmärchen" und die Ermittler - Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez - sind wieder aktiv.

Mittlerweile hat Sabine Nemez ihre Ausbildung beim BKA beendet und soll nun mit Maarten S. Sneijder ein Team bilden und muss ab jetzt mit ihm zusammen arbeiten. Wer Sneijder bereits kennen lernen durfte, weiß das dieser Charakter alles andere als umgänglich oder gesellig ist. Ich glaube, wenn man den Beiden (sture Einzelgänger) die Wahl gelassen hätte, dann würden sie viel lieber alleine arbeiten. Dabei ergänzen sich diese Charaktere doch so fantastisch, die arrogante Art des zynischen Egozentrikers wird von Nemez auf eine wundersame Weise ausgeglichen. Ich finde dieses Duo einfach göttlich als Partner.

Zum grübeln bleibt ihnen aber nicht viel Zeit und lange warten müssen sie auch nicht, um diese Zusammenarbeit auszutesten. Ein neuer Fall steht vor der Tür, schon nach kürzester Zeit merken die Beiden, welche Handschrift diese Mordserie trägt. Doch das kann nicht sein, diesen psychopathischen Mörder hat Sneijder vor 5 Jahre zur Strecke und hinter Gittern gebracht. Jetzt stellt sich die Frage, ist der Mörder von damals ausgebrochen oder handelt es sich dieses Mal um einen Nachahmungstäter?

Der Titel ist hier tatsächlich Programm, aber dazu verrate ich nicht mehr, sonst würde ich euch die Spannung verderben. Durchgehend ist das Buch in zwei Zeitschienen unterteilt, diese sind gut eingebettet worden, das Ermittlerduo jagt den Mörder und zwischendurch erfahren wir mehr über die Vergangenheit. Durch diese Zeitsprünge erfahren wir in diesem Zusammenhang so viel über Maarten S. Sneijder. Über seine Vergangenheit, seine Familie und vor allem lernen wir ihn selbst besser kennen und das hat mir mitunter am Besten gefallen. Das Ende des Plots war zwar zu erwarten, wurde jedoch perfekt inszeniert und spannend umgesetzt.

Fazit - Bewertung: 5 Sterne

Mal wieder haben der Autor Andreas Gruber und der Vorleser Achim Buch mich fesseln können. Obwohl es fürs Verständnis nicht erforderlich ist, das war es beim letzten Band auch nicht, möchte ich dennoch jedem ans Herz legen, alle Bücher dieser Reihe zu lesen oder wie ich zu verschlingen.

Spitzenklasse - ganz große Leseempfehlung von mir!

Das Team

Von: wal.li Datum : 28.09.2016

wallis-buechersichten.blogspot.de/

In Bern wird die übel zugerichtete Leiche einer Frau gefunden. Der herbei gerufene Kommissar Horowitz zückt schon nach einem kurzen Blick sein Telefon und spricht mit seinem Kollegen beim BKA Marten S. Sneijder. Dieser ist eigentlich als Ausbilder und Profiler tätig. Dennoch bekommt er den Fall zugeordnet und erstmals wird ihm eine Partnerin an die Seite gestellt, Sabine Nemez, die er selbst ausgebildet hat. Leider bleibt die Tote nicht das einzige Opfer des Täters. Vieles deutet auf einen Verbrecher, den Sneijder vor einigen Jahren gefasst hat. Sollte es einen Nachahmungstäter geben?

So wie sich Sneijder und Nemez an die Nachforschungen machen, kann der Leser auch die Schritte der jungen Psychologin Hanna Norland verfolgen, die ihre erste Stelle in der Haftanstalt für Täter mit geistigen Störungen antritt. Lange zieht dieses Hörbuch die Spannung aus der Frage wie diese beiden Handlungsstränge miteinander verstrickt sind. Die beiden Polizisten hetzten beinahe von Tatort zu Tatort, nur um doch immer wieder zu spät zu kommen und nur wenige verwertbare Spuren vorzufinden. Dagegen legt Norland ein eigenartiges Interesse an einem bestimmten Gefangenen an den Tag. Kleine dahin gehauchte Spuren fügen sich langsam zu einem Bild wie es perfider und grausamer kaum sein kann.

Was wie ein normaler Krimi beginnt, bei dem der Täter und dessen Motiv gefunden werden soll, entwickelt sich zu einem üblen Psychospiel, in dem Persönlichkeit der Ermittler manipuliert wird und diese zu Erkenntnissen gezwungen werden, die sie lieber nicht gehabt hätten. Wie weit kann eine Inszenierung einen Menschen bringen. Da haben Norland und Sneijder jeweils ihre eigenen Beweggründe, doch die Auswirkung ist ähnlich und sie kommen Gemeinheiten auf die Spur, die sie selbst in Gefahr bringen.

Je weiter der Verlauf der Handlung voranschreitet, desto schwerer ist das Geschehen zu ertragen. Versuche, zu retten, was zu retten ist, scheitern auf bedrückende Weise. Und mancher sieht sich gezwungen Entscheidungen zu treffen, die wirklich niemandem zugemutet werden sollten. Auch als Hörer dieser Lesung wird man durch die von Achim Buch mit dem richtigen Tonfall vorgetragenen Worte berührt. Man fühlt die Anspannung, das Gehetzt sein, die Verzweiflung. Doch ist die Geschichte tatsächlich schwer zu ertragen, man möchte Ermittler einfach nicht in solchen Situationen sehen und doch ist man gefangen bis zum Schluss.

Eine geniale Fortsetzung

Von: lenisvea Datum : 26.09.2016

lenisvea.blogspot.de

€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-442-48312-9
NEU
Erschienen: 15.08.2016

Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Todesmaerchen/Andreas-Gruber/Goldmann-TB/e470383.rhd
Zur Rezension des 2. Teils Todesurteil: http://lenisvea.blogspot.de/2015/10/todesurteil-von-andreas-gruber.html

Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ...

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ...
Meine Meinung:
Todesmärchen ist der 3. Teil der Maarten S. Snijder Reihe von Andreas Gruber. Nachdem ich den 2. Teil Todesurteil vor einigen Monaten mit Begeisterung gelesen habe, konnte ich es gar nicht erwarten, den neuesten Teil der Reihe zu lesen.
Das Buch ist für einen Thriller ja recht dick mit 544 Seiten. Ich kann aber sagen, dass das Buch von Anfang bis Ende total spannend war, der Schreibstil war wieder sehr flüssig und ich habe das Buch innerhalb von 2-3 Tagen verschlungen. Der ohnehin schon coole Name des Profilers ist Programm, der Charakter des Ermittlers ist einfach grandios ausgestaltet. Es gab einige überraschende Wendungen und auch ein fulminantes Finale. Für mich hat einfach alles gestimmt. Der Titel war im nachhinein perfekt gewählt.
Längen hatte das Buch meiner Meinung nach gar nicht. Es konnte mich einfach total in seinen Bann ziehen. Es gab immer mal wieder Rückblicke zu den Morden, die vor fünf Jahren passiert sind. Das hat mich manchmal etwas irritiert, bin dann aber auch relativ schnell damit zurecht gekommen.
Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich habe hier absolut keine wirklichen Kritikpunkte, mir hat dieser 3. Teil sogar noch besser gefallen als der Vorgänger. Freue mich jetzt schon auf weitere Bücher des Autoren. Ich kann hier nichts anderes als 5 Sterne vergeben. Von mir gibt es daher eine klare Kauf- und Leseempfehlung, diese Reihe ist ein Muss für alle Thrillerfans.

Märchenhafte Morde

Von: Caren Lückel aus Bad Berleburg Datum : 23.09.2016

Inhalt:
Piet van Loon hat einige grausame Morde verübt. Dafür wandert er in den Knast. Ermittler Maarten S. Sneijder überzeugt sich höchstpersönlich davon, dass der Schwerverbrecher hinter den Mauern des Hochsicherheitsgefängnisses verschwindet.
Jetzt, fünf Jahre später, passieren auf einmal wieder mehrere Morde mit der gleichen Handschrift. Piet kann nicht der Täter sein, er ist im Gefängnis. Oder vielleicht nicht? Sneijder und seine Partnerin Sabine Nemez ermitteln und geraten dabei selbst in höchste Gefahr.
Märchen sind teilweise brutal und grausam, die Morde orientieren sich daran.

Meine Meinung:
Nach "Todesfrist" und "Todesurteil" ist "Todesmärchen" der dritte Fall für Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Man kann dieses Buch ohne weiteres lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Für mein Empfinden war dieser Band noch besser als die ersten beiden, obwohl die schon kaum zu toppen sind.
Maarten S. (!) Sneijder läuft wieder zu Höchstform auf. Eigentlich ist er ein unmöglicher Typ, der seine Mitmenschen respektlos und äußerst unfreundlich behandelt. Trotzdem ist er irgendwie liebenswert. Seine Partnerin Sabine Nemez weiß mit seiner Art umzugehen und bietet ihm immer besser die Stirn.
Auch die Charaktere der anderen Protagonisten zeichnet Andreas Gruber genial und sehr überzeugend. Entweder findet man jemanden von Herzen sympathisch oder abgrundtief unsympathisch. Das geht so weit, dass ich selbst den Mord an einer Person nicht bedauert habe.
Die grausamen Mordszenen sind stellenweise detailgenau beschrieben - das ist nichts für schwache Nerven.
Die Geschichte wir in zwei Handlungssträngen erzählt, einmal wird die Zeit vor fünf Jahren beleuchtet, das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Gegenwart.
Die Story ist von er ersten bis zur letzten Seite spannend und fesselnd, immer wieder passieren überraschende Dinge, mit denen man als Leser überhaupt nicht gerechnet hat. Da ich das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen habe, musste ich mich bremsen. Ansonsten hätte ich es gewiss in einem Rutsch durchgelesen.

Fazit:
Eine absolute Leseempfehlung, mit Abstand der beste Thriller, den ich in diesem Jahr gelesen habe.

Mörderische Märchenstunden

Von: Das Echo vom Alpenrand Datum : 22.09.2016

derachentaler.de

Der Profiler Maarten S. Sneijder, hartnäckiger Verweigerer von Teamarbeit, wird von seinem Chef und Widersacher genau dazu gezwungen. Der erste Fall läßt natürlich nicht lange auf sich warten und Sneijder und Sabine Nemez müssen gemeinsam in einen Fall von internationaler Tragweite ermitteln. Schon am ersten Abend entdeckt Sabine auffällige Übereinstimmungen mit anderen bisher ungeklärten Fällen. Doch es bleibt ihr keine Zeit sich eingehender damit zu beschäftigen, denn es gibt wieder einen neuen Toten der genau in das Schema des Täters passt. Und Schlag auf Schlag geht es weiter, ein neuer Mordfall jagt den nächsten und es gibt kein Atemholen. Verzweifelt versuchen Sneijder und Nemez zu erkennen was den Täter antreibt und welche Botschaft sich hinter dem ausgeklügelten Arrangement der Leichen seiner Opfer verbirgt.

Die Jagd nach dem Täter gestaltet sich schwierig. Zu geschickt verwischt er seine Spuren. Außerdem gelingt es ihm, mit fingierten Hinweisen, seine Verfolger in die falsche Richtung zu schicken und somit Zeit zu gewinnen. Bis er endlich einen Fehler macht. Zu spät wird ihm dieser bewußt und so muss er jetzt erst richtig aufdrehen um sein Werk zu vollenden. Nach einer wilden Hetzjagd kommt es zu einem aufregenden Showdown mit einem mentalen Kräftemessen, bei dem sich die ganze Tragik die zu der brutalen Mordserie geführt hat offenbart.

Fazit
Ein spannender Thriller, der einen nicht nur bis ans Ende fesselnd in seinen Bann zieht, sondern auch dazu anregt sich über die psychologische Seite von Ursache und Wirkung Gedanken zu machen.

Sneijders persönlichster Fall

Von: Karin Wenz-Langhans aus Limbach Datum : 21.09.2016

In Bern wird die Leiche einer Frau gefunden, kunstvoll drapiert und mit einem eingeritzten Symbol auf dem Bauch. Für den Schweizer Profiler ist schnell klar, dass das ein Fall für den Fallanalytiker Maarten S. Sneijder ist, da der Fall frappierende Ähnlichkeiten mit Mordfällen vor fünf Jahren hat. Damals wurde der Täter von Sneijder gefasst und hinter Gitter gebracht. Zusammen mit seiner Kollegin Sabine Nemez macht sich Sneijder auf die Jagd nach dem aktuellen Mörder, der ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint.
Gleichzeitig tritt die junge Psychologin Hannah Norland ein Praktikum auf der Gefängnisinsel Ostheversand an. Schnell wird klar, dass sie ein besonderes Interesse an dem Häftling Piet van Loon zeigt, der damals von Sneijder verhaftet wurde.

Auch in dem dritten Buch um den Profiler Maarten S. Sneijder und seiner Kollegin Sabine Nemez geht es wieder mörderisch zu: der Autor spart nicht mit Toten und die Art, wie die Opfer sterben, ist ziemlich abnorm. Fallanalytiker werden eben nicht bei Taschendiebstählen hinzugezogen.

Der Thriller bekommt durch die immer wieder wechselnden Tatorte ein rasantes Tempo, außerdem wird der Leser nicht nur Zeuge der aktuellen Geschehnisse, sondern erlebt in Rückblicken auch die Mörderjagd von vor fünf Jahren mit. Bald wird klar, dass Sneijders Verbindung mit dem Mörder persönlicher Natur sein muss. Die Auflösung hat mich jedoch ziemlich verblüfft.

Die Handlung von „Todesmärchen“ spielt ungefähr zwei Jahre nach dem vorigen Band, Sabine Nemez ist inzwischen mit ihrer Ausbildung an der BKA-Akademie fertig. Und es ist gut, dass sie Sneijder bei dem aktuellen Fall an die Seite gestellt wird, denn dieser bringt ihn an seine Grenzen.

Der Mörder spielt mit seinen Verfolgern ein perfides, aber leider auch sehr intelligentes Katz-und-Maus-Spiel. Und man kann als Leser nie sicher sein, welche Figuren das Ende des Buches erleben werden.

Das Ende des Thrillers ist ein richtiger Knaller und ich bin froh, dass der Autor bereits verraten hat, dass es mit Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez weitergehen wird.

„Todesmärchen“ ist ein ungemein spannender Thriller, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht.

Spitze Thriller

Von: HEIDIZ Datum : 20.09.2016

heidizengerling.blogspot.de/

• Taschenbuch: 544 Seiten
• Verlag: Goldmann Verlag (15. August 2016)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3442483123
• ISBN-13: 978-3442483129
• Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 4,2 x 18,6 cm

PREIS: 9,99 Euro

Die Ermittler sind in den Fällen Andreas Grubers
Kommissarin Sabine Nemez und der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder.

kurze Inhaltsangabe:
===============
Wir befinden uns im Prolog erst einmal fünf Jahre vor der eigentlichen Handlung. In Bern findet man die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau. In ihre Haut der Mörder ein mysteriöses Zeichen geritzt. Es wird weitere Opfer geben. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und die BKA-Kommissarin Sabine Nemez werden in eine schreckliche "Schnitzeljagd" hinein gezogen. Der Täter ist jedoch immer schneller als die beiden und dann kommt da noch Hannah hinzu, sie ist Psychologin und arbeitet in Steinfels in einem Gefängnis für geistig nicht normale Verbrecher. Sie interessiert sich für Piet van Loon. Der wurde von Sneijder vor Jahren verurteilt. Jetzt agiert er wieder ...

Der Autor - es ist das erste Buch, welches ich von ihm gelesen habe, baut von Beginn an Spannung auf, schreibt extrem lebendig bildhaft, nicht für zartbeseitete Leser, man sollte wissen, auf was man sich einlässt. Das Ermittlerduo kommt sehr authentisch rüber, sowohl menschlich als auch bezogen auf die Ermittlungsarbeit. Man kann sehr gut nachvollziehen, warum sie so und nicht anders agieren.

Leseprobe:
========
"Ja, aber ich stehe auf der richtigen Seite."
Sabine erweckte mit einem Mausklick ihr Notebook zum Leben.
"Ich habe mir Piet van Loons Akte angesehen. Hier steht, dass er Theaterwissenschaften studiert hat. Ist zwar interessant, klingt aber nicht gerade nach dem Betätigungsfeld eines Genies." ...

Vorn im Umschlag aufklappbar sind die Kurzbiografien der beiden Ermittler eingearbeitet.

Der Autor geht sehr in die Tiefe seiner Geschichte, schreibt und beschreibt Figuren und Szenen sehr bildhaft und doch wirkt die Handlung nicht langatmig oder gar unspektakulär, sondern ganz im Gegenteil fesselnd, atemberaubend, grausam und dicht. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Es sei noch gesagt, dass man die Bücher problemlos losgelöst voneinander lesen kann, es handelt sich immer wieder um einen neuen abgeschlossenen Fall.

Die beiden Protagonisten bekommen einige weitere Charaktere zur Seite sozusagen, die ebenfalls sehr detailliert in ihrer Entwicklung der Handlung ausgearbeitet werden. Die Handlung spielt sich innerhalb von fünf Jahren ab, die Zeiten wechseln, aber es ist liecht verständlich - Gegenteil, die Zeitsprünge tragen noch dazu bei, besser zu verstehen und nachvollziehen zu können.

Der Ermittler wird als eher introvertiert dargestellt - arbeitet nicht gern mit anderen zusammen, aber muss natürlich seine Kollegin akzeptieren, was er auch tut, aber halt nur sie ...
Dennoch, sie sind ein gutes Team - ergänzen sich perfekt und ihre Handlungen nimmt man ihn ab, sie sind nicht aus der Luft gegriffen oder extrem fiktiv, sondern so genau so passiert sein.

- RUNDHERUM GELUNGEN !!!! -

http://leas-lesezauber.blogspot.de/2016/09/rezension-andreas-gruber-das.html

Von: Leapunch Datum : 17.09.2016

leas-lesezauber.blogspot.de

Das Cover hat mich sofort begeistert, es wirkt düster und mit dem Pilz drauf passt es super zum Titel. Bisher hatte ich noch kein Buch von Gruber gelesen und war deswegen auch sehr gespannt, ob mir der Schreibstil gefallen würde. Ich habe erstmal Rezensionen gelesen, ob es überhaupt möglich ist, den dritten Teil zu lesen auch wenn man die ersten beiden Bände nicht kennt. Es ist nicht zwingend notwendig, aber es ist von vorteil, da man die Charaktere ja auch besser kennen lernt.

Gruber hat es geschafft mich von der ersten Seite an zu fesseln, es ist alles sehr anschaulich und detailreich beschrieben. Besonders erstaunt war ich über den niederländischen Profiler Maarten S. Sneijder, er ist interessant und vor allem authentisch. Sneijder ist ein absoluter Egozentriker aber schon aufgrund dieser Tatsache ist er so besonders und war mir recht schnell sympathisch. Sabine Nemez ist hingegen das genaue Gegenteil von ihm, was das "Team" sehr besonders macht und gleichzeitig noch interessanter.

Die Handlungsorte sind detailreich und vor allem realitätsnah beschrieben, man kann das Buch schlecht zur Seite legen und die Seiten verfliegen nur so. Die Suche nach dem Mörder ist so ereignisreich, das die Spannung greifbar ist. Auch die verschiedenen Handlungsstränge werden wunderbar verknüpft und es entsteht eine spannende Geschichte.

Ich kann auf jeden Fall empfehlen, die anderen beiden Bände, im Vorfeld zu lesen, da man dadurch die früheren Fälle und vor allem die Protagonisten schon kennt. Ich werde die beiden anderen Teile auf jeden Fall nachholen und bin gespannt mehr über die Charaktere und Fälle zu erfahren.

Fazit:
Ein rundum gelungener Thriller, der einen nicht mehr loslässt, die Charaktere so einzigartig und für sich schon spannend, macht eine actionreiche Mörderjagd das Buch zu einem Erlebnis.

Ein gigantischer Thriller mit einem überraschenden Ende

Von: Bloggerhochzwei Datum : 14.09.2016

www.bloggerhochzwei.de

Nach „Todesfrist“ und „Todesurteil“ ist „Todesmärchen“ der dritte Teil der Trilogie und wohl auch der persönlichste von Maarten S. Sneijder.

In Bern gibt es eine neue Leiche. So wie die Leiche drapiert wurde, erinnert sie sehr an die Handschrift eines Serienkillers, welcher jedoch seit einigen Jahren in einem spezial Gefängnis untergebracht ist. Sabine Nemez, die ihre Ausbildung beim BKA beendet hat, wird als Partner für Maarten S. Sneijder eingeteilt. Wer den Profiler jedoch kennt wird wissen, dass dies keine einfache Aufgabe ist. Schon nach kurzer Zeit passieren weitere Morde und immer mehr wird klar, dass sie den Morden des Serienkillers Piet van Loon deutlich ähneln. Doch dieser sitzt nach wie vor in einem norddeutschen Gefängnis. Zwischenzeitlich trifft eine junge Psychologin, Hannah, in diesem Gefängnis ein um hier erste Erfahrungen als Leiterin einer Therapiegruppe zu sammeln. Auch Hannah ist an Piet van Loon interessiert.

Ich liebe, liebe, liebe die Thriller von Andreas Gruber. Sie lassen mich nicht mehr los und es ist nicht das erste Mal, dass ich bis spät in die Nacht hinein weiterlesen muss. Gruber fesselt seine Leser von der ersten Seite an und lässt sie bis zur letzten Seite nicht mehr los. Die Schauplätze und vor allem die Charaktere sind so durchdacht, eigenwillig und authentisch, dass sie fast schon Bekannte von mir sein könnten. Die Fäden der Handlungen werden so geschickt ausgelegt und finden am Ende doch alle wieder zusammen, einfach nur genial.

Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder ist egozentrisch, herrschsüchtig und ein absoluter Einzelgänger. Ständig Kopfweh, immerzu übernächtig und ohne seinen Vanilletee und einem Joint geht gar nichts. Aber er ist auch brilliant, fähig sich in die Gedankenwelt der Mörder hineinzuversetzen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Sabine Nemez, welche mit ihrer Ausbildung beim BKA zur Fallanalytikerin nun fertig ist, bemüht sich sehr mit Maarten S. Sneijder zusammen zu arbeiten. Es ist nicht einfach, doch letztendlich überzeugt auch sie mit ihrem brillianten Geist und der Kombinationsgabe und bekommt die langersehnte Anerkennung.

Auch alle anderen Figuren sind sehr gut beschrieben und fügen sie gekonnt in diesen spannungsgeladenen Thriller.

Fazit

Eine ganz klare Leseempfehlung. Der Thriller hat es absolut in sich und lässt einen nicht mehr ruhen, ehe man diesen zu Ende gelesen hat. Die Zeitsprünge welche Andreas Gruber hier verwendet hat setzen dem ganzen noch das „Spannungskrönchen“ auf. Traurig fand ich nur, dass dies wohl der letzte Fall für Maarten S. Sneijder war – aber es war auch sein persönlichster. Mit diesem Ende hätte ich nie gerechnet, obwohl das nicht die einzige Überraschung in diesem Buch war.

Grandioser Gruber

Von: ThePassionOfBooks Datum : 12.09.2016

the-passion-of-books.blogspot.de

"Todesmärchen" stellt den dritten Band der Todes-Reihe dar. Ich selbst habe die ersten beiden Bände leider noch nicht gelesen, allerdings ist dies auch nicht zwingend nötig um "Todesmärchen" zu lesen.
Die Geschichte selbst springt immer wieder zwischen dem Hier und Jetzt und Ereignissen, welche vor fünf Jahren passiert sind, hin und her. Das ist sehr wichtig um den gesamten Fall mit all seinen Hintergründen verstehen zu können und zeitgleich lernt man dadurch auch die Figur von Maarten S. Sneijder besser kennen. Er und Sabine Nemez stellen kein typisches Ermittlerduo dar und ich hatte viel Freude die beiden dabei zu beobachten wie sie mehr und mehr zu einem eingeschweißten Team werden, in dem jeder dem anderen Respekt zollt.
Sämtliche Morde sind recht bestialisch und grausam und definitiv nichts für schwache Nerven. Wer Probleme damit hat, wenn blutige bzw. übel zugerichtet Leichen näher beschrieben werden sollte das Buch besser nicht lesen.
Ich habe mit großer Spannung die Aufklärung der Serienmorde verfolgt und wurde mehrfach vom Autor hinters Licht und auf eine falsche Fährte geführt. Die Spannung ist von Beginn an gegeben und hält bis zum Ende an. Der Schluss hat noch einmal in einem starken Höhepunkt gegipfelt und mich stellenweise sehr überrascht.

Ein turbulenter Thriller

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de Datum : 12.09.2016

www.hallo-buch.de

Grubers Krimireihe mit dem ungewöhnlichen BKA-Ermittler Marten S. Sneijder und seiner Kollegin Sabine Nemetz geht in die nächste Runde. Und es wird auch der persönlichste Fall des holländischen Kommissars in den Reihen des BKAs, denn beide Ermittler gehen an ihre Grenzen und wir erfahren viel aus der Vergangenheit des sonst so toughen Holländers. Dabei jagt uns Gruber im hohen Tempo von einem Mord zum nächsten durch halb Europa und switcht zwischendurch auch noch immer wieder hinüber zu einem Fall, der fünf Jahre zurückliegt und viel mit der gegenwärtigen Situation zu tun hat - manchmal ist die Story fast schon etwas overloaded. Außerdem bleiben wir durch das für einen Thriller nicht ganz gewöhnliche Ende am Schluss etwas ratlos zurück und fragen uns, wie es mit dem erfolgreichen Ermittlerpärchen wohl weitergehen wird. Aber das werden wir sicher erfahren. Ein turbulenter Thriller, spannend gelesen von Achim Buch.

Andreas Gruber - Todesmärchen / Rezession von Ankiba Testmaus

Von: Ankiba Testmaus aus Hilgermissen Datum : 09.09.2016

www.lovelybooks.de/mitglied/Ankiba/rezensionen/

Totenmärchen - Andreas Gruber

Ein wirklich gutes Buch das von Anfang bis Ende die Spannung aufrecht hält und die Neugier aufs weiter Lesen nicht abklingen lässt.
Es hat viele Kurzkapitel und somit findet man, auch ohne  Lesezeichen, schnell zum letzten gelesen Abschnitt zurück. Dabei wird  immer angezeigt um welches Datum es sich handelt.  Das wird etwas unübersichtlich, wenn zwar die Kapitelzahl sich ändert aber das Datum nicht. Da hätte man vielleicht noch eine Uhrzeit mit abgeben können.
Es geht in diesem Buch zwar wieder um einen Serienmörder,  aber auf diese Art habe ich noch kein Buch gelesen.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, weil er nicht ständig mit Fremdwörtern oder Fachausdrücken gespickt ist.

Gleich am Anfang ist ein netter Spruch zu finden, aber nicht nur dort.
Prolog:
Kurz und unterhaltsam!  Geschrieben ohne unnötiges Blabla.

Eine Leiche wird gefunden und der zugezogen Rudolf Horowitz ruft einen Profiler an um bei den Ermittlungen zu helfen.
Dieser Profiler ist Maarten S. Sneijder. Er ist sehr gut in seinem Beruf aber seine Art und Weise wie er mit seinen Mitmenschen umgeht lässt zu wünschen übrig.
Vielleicht ist das der Grund warum er plötzlich im Team arbeiten soll. Dazu wird seine ehemalige Schülerin Sabine Nemez ihm zugeteilt.
Nach Anfangsschwierigkeiten beginnen die beiden zusammen nach dem Mörder zu suchen,  wobei beide den Fall von ihrer Sichtweise aus sehen und damit neue Hinweis aufdecken.
Gleichzeitig beginnt die Geschichte von Hannah Norland die ihr Praktikum auf der Insel Osthevesand antritt und dabei als Therapeutin im Hochsicherheitsgefängnis arbeitet.
Zwischendurch gibt es immer Einblicke in die Zeit vor fünf Jahren und was da geschah.
Schnell wird klar dass dieses irgendwie zusammen hängt und trotzallem bleibt es spannend.  

Ausführliche Rezession zu lesen hier:
http://www.lovelybooks.de/mitglied/Ankiba/rezensionen/

Eure
Ankiba Testmaus

Emotional, spannend und gruselig

Von: Krimine Datum : 09.09.2016

krimines-buecherblog.blogspot.de/

Mit den Haaren an eine Brücke gehängt und auf dem Körper ein geheimnisvolles Zeichen. Die tote Frau, die im schweizerischen Bern gefunden wird, bildet der Beginn einer Mordserie, die überaus grausam ist. Deshalb wird der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder hinzugezogen, der gemeinsam mit BKA-Kommissarin Sabine Nemez ermitteln soll.
Zur gleichen Zeit nimmt eine junge Psychologin ihre Tätigkeit in einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher auf. Dort soll sie drei der Insassen regelmäßig therapieren, wobei einer von ihnen der hochintelligente Piet van Loon ist. Piet van Loon, der mehrere Morde begangen hat und gerne sonderbare Spielchen treibt, wurde einst vom Profiler Maarten S. Sneijder hinter Gittern gebracht und ist noch immer hochgefährlich. Deshalb wundert es nicht, dass die Spuren in der neuen Mordserie immer wieder an Piet van Loon denken lassen, obwohl dieser in sicherer Verwahrung ist.

„Todesmärchen“ ist nach „Todesfrist“ und „Todesurteil“ der dritte Band der Trilogie rund um den Profiler Maarten S. Sneijder und seine begabte Studentin Sabine Nemez. Nemez, die inzwischen beim BKA als Kommissarin tätig ist und Sneijder nur als Misanthropen und Einzelgänger kennt, ist erstaunt, dass sie gemeinsam mit ihm auf die Jagd nach einem hochgefährlichen Serienmörder gehen soll. Doch entgegen ihrer anfänglichen Befürchtungen, verläuft die Zusammenarbeit gut, aber nur weil Sneijder ein hochexplosives Geheimnis hütet, von dem Sabine lange Zeit nichts weiß. Zwei Figuren, die unterschiedlicher nicht sein können, die aber durch ein gemeinsames Ziel eng verbunden und durch eine Ermittlunge, die dem Leser öfter einmal den Schauer über den Rücken treiben. Ganz wohl allerdings ist ihm auch bei den Bemühungen der jungen Psychologin Hanna Norland nicht, die mit drei intriganten Psychopathen klarkommen muss. Ein Thriller, der tief in menschliche Abgründe schauen lässt und in ein mörderisches Spiel, das seine Vorbilder in schaurig schönen Märchen hat.

Gelesen wird die totbringende Geschichte von Achim Buch, einem erstklassigen Hörbuchsprecher, der sich bei der Interpretation des Grauen erregenden Thrillers wieder einmal selbst übertrifft. Denn egal, welche der beteiligten Figuren er verkörpert, er passt Stimmlage, Dialekt und Ausdruck ihrer jeweiligen Situation und Gefühlsalge an und versteht es, sie zum Leben zu erwecken.

Fazit:
Emotional, spannend und gruselig. „Todesmärchen“ ist ein rasanter Thriller mit einem geschickt arrangierten Plot und leider mit dem letzten Fall des brillanten Fallanalytikers Maarten S. Sneijder.


Andreas Gruber - TodesMärchen / Rezession von Ankiba Testmaus

Von: Ankiba Testmaua aus Niedersachsen Datum : 08.09.2016

Totenmärchen - Andreas Gruber

Ein wirklich gutes Buch das von Anfang bis Ende die Spannung aufrecht hält und die Neugier aufs weiter Lesen nicht abklingen lässt.
Es hat viele Kurzkapitel und somit findet man, auch ohne Lesezeichen, schnell zum letzten gelesen Abschnitt zurück. Dabei wird immer angezeigt um welches Datum es sich handelt. Das wird etwas unübersichtlich, wenn zwar die Kapitelzahl sich ändert aber das Datum nicht. Da hätte man vielleicht noch eine Uhrzeit mit abgeben können.
Es geht in diesem Buch zwar wieder um einen Serienmörder, aber auf diese Art habe ich noch kein Buch gelesen.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, weil er nicht ständig mit Fremdwörtern oder Fachausdrücken gespickt ist.

Gleich am Anfang ist ein netter Spruch zu finden, aber nicht nur dort.
Prolog:
Kurz und unterhaltsam! Geschrieben ohne unnötiges Blabla.

Eine Leiche wird gefunden und der zugezogen Rudolf Horowitz ruft einen Profiler an um bei den Ermittlungen zu helfen.
Dieser Profiler ist Maarten S. Sneijder. Er ist sehr gut in seinem Beruf aber seine Art und Weise wie er mit seinen Mitmenschen umgeht lässt zu wünschen übrig.
Vielleicht ist das der Grund warum er plötzlich im Team arbeiten soll. Dazu wird seine ehemalige Schülerin Sabine Nemez ihm zugeteilt.
Nach Anfangsschwierigkeiten beginnen die beiden zusammen nach dem Mörder zu suchen, wobei beide den Fall von ihrer Sichtweise aus sehen und damit neue Hinweis aufdecken.
Gleichzeitig beginnt die Geschichte von Hannah Norland die ihr Praktikum auf der Insel Osthevesand antritt und dabei als Therapeutin im Hochsicherheitsgefängnis arbeitet.
Zwischendurch gibt es immer Einblicke in die Zeit vor fünf Jahren und was da geschah.
Schnell wird klar dass dieses irgendwie zusammen hängt und trotzallem bleibt es spannend.

Ausführliche Rezession zu lesen hier:
www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Gruber/Todesmärchen-1213565093-w/rezension/1318451645/

Die Reihe wird immer besser

Von: Christian Datum : 07.09.2016

bieberbruda.blogspot.de/

Maarten S. Sneijder ist zurück! Nach dem überragenden Vorgänger, kann Andreas Gruber mit "Todesmärchen" sogar noch eine Schippe drauflegen!

Inhalt:
Nachdem in Bern eine drapierte Frauenleiche gefunden wurde, wird sofort nach Fallanalytiker Maarten S. Sneijder verlangt. Gemeinsam mit Sabine Nemez untersucht er die Leiche mit den merkwürdig eingeritzen Zeichen am Körper: Handelt es sich dabei tatsächlich um Buchstaben? Als die nächste Leiche auftaucht, ergibt sich langsam aber sicher ein Muster. Wird etwa die alte Mordserie des inhaftierten Psychopathen Piet van Loon fortgesetzt? Und was haben die Morde mit den Märchen von Christian Andersen zu tun? Der Fall entpuppt sich als besonders perfide und entwickelt sich zur wahrscheinlich persönlichsten Mordserie in der Laufbahn des Fallanalytikers...

Meine Meinung:
In meiner Bewertung zu "Todesurteil" habe ich schon angekündigt, dass ich mich bereits auf einen Nachfolger freue. Die hohen Erwartungen konnten tatsächlich erfüllt werden und nachdem die Story Fahrt aufgenommen hat (das dauert dieses mal etwas länger), konnte ich auch "Todesmärchen" nicht mehr aus der Hand legen. Ich hatte mich auch recht lange gefragt, was das Buch denn nun mit Märchen zu tun haben soll.
Neben dem den Ermittlungen von Sneijder/Nemez, verfolgt man den Ereignissen der jungen Psychologin Hanna, die während eines Praktikums auf Piet van Loon trifft. Sie merkt schnell, dass es in der Anstalt ein dunkles Geheimnis gibt und bringt sich bei den Ermittlungen selbst in Gefahr.
Insgesamt also ein ziemlich ausgeklügelter und auch blutiger dritter Band der Reihe, der vor allem durch die vielen Wendungen, (psychologische) Spannung und durch das geniale Ermittlerduo überzeugt. Bitte (schnell) mehr davon!

Fazit:
Die Reihe wird immer besser! Mit Todesmärchen ist Gruber wieder ein genialer und hochspannender Thriller gelungen, den man unbedingt lesen haben sollte. Ich vergebe 5 Sterne!

Der Abschlussband der Maarten S. Sneijder Reihe

Von: Denise Otten Datum : 05.09.2016

kitsunebooks.de

Rezension zu Todesmärchen von Andreas Gruber



Titel: Todesmärchen

Autor: Andreas Gruber

Verlag: Goldmann

Genre: Thriller

Erscheinungsdatum: 15.08.2016

Isbn: 978-3442483129



Todesmärchen ist Band 3 von 3 einer Serie (1. Todesfrist, 2. Todesurteil, 3. Todesmärchen)



Vorab ein herzliches Dankeschön an den Autor, den Verlag sowie Lovelybooks.de zur Verfügungsteilung des Rezensionsexemplars.



Klappentext:

Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann…

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel.



Schreibstil:

Todesmärchen ist der der letzte Band der ersten Trilogie um den BKA-Ermittler Maarten S. Schneijder. Auch ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Bände findet man schnell in die Geschichte ein, was auch Grubers Schreibstil zu verdanken ist. Der Autor setzt auf eine einfache Sprache, die ohne Füllwörter und allerlei Schnörkel auskommt und zusammen mit den rasch aufeinanderfolgenden Ereignissen zu einem rasanten Leseerlebnis führt.



Charaktere:

Aufgebaut ist die Geschichte in drei Erzählstränge, die jeweils in der Gegenwart, einige Tage vor den aktuellen Ereignissen sowie fünf Jahre vor den Geschehnissen spielen. Zwei davon betreffen die beiden Ermittler Maarten S. Sneijder sowie seine Kollegin Sabine Nemez.

Mit Maarten S. Sneijder (es ist wirklich wichtig, den mittleren Vornamen nicht zu vergessen!) hat Gruber einen Charakter geschaffen, den man entweder hassen oder lieben muss. Für mehr ist dazwischen nicht wirklich Platz. Ich bin generell ein Fan und schwierigen Charakteren, die sich nicht an Normen halten, aber Sneijder war mir zu dick aufgetragen. Da dieser Band der wohl persönlichste seiner Ermittlerkarriere ist, werden im späteren Verlauf der Handlung Seiten an ihm sichtbar, die mich mit ihm versöhnen, ihn aber nicht lieben lernen lassen. Sneijder ist ein Einzelgänger, der unter Clusterkopfschmerzen leidet und seinen Unmut gerne an seiner Umgebung auslässt. Mit Sabine Nemez hat man ihm eine Kollegin zur Seite gestellt, die mir zu anfangs leider sehr blas vorkam. Im Verlauf der Geschichte nimmt sie zum Glück mehr und mehr Platz ein und zeigt, dass sie ihrem ehemaligen Lehrer durchaus das Wasser reichen kann. Leider fängt mir diese Entwicklung zu spät an.

Der Dritte - und für mich spannendste - Handlungsverlauf befasst sich mit der jungen Psychologin Hannah Norland. Der Klinikalltag ist spannend verfasst, auch wenn man vielleicht ein wenig zu schnell merkt, dass dort etwas nicht mit rechten Dingen vor sich geht. Ihr gesteigertes Interesse an dem Insassen Piet van Loon ist hier nur ein Punkt, den ich nennen möchte.



Lob und Kritik zur Handlung:

Der Thriller hat mich mit widersprüchlichen Gefühlen zurück gelassen. Die Geschichte war von der ersten bis zur letzten Seite spannend aufgebaut, ohne je Strecken aufzuweisen. Die Beweggründe der Morde bleiben bis zu ihrer Aufklärung unklar und lassen von Anfang an viel Raum für Spekulationen. Jeder Abschnitt wurde gekonnt mit einem Cliffhanger versehen, der einen förmlich dazu gezwungen hat, weiter zu lesen. Man merkt, wie viel Arbeit in die Planung des Romans geflossen ist und müsste ich allein auf Grundlage der Geschichte an sich bewerten, würde das Buch von mir eine volle Punktzahl bekommen.

Abzüge gibt es von mir aufgrund der Protagonisten, mit denen ich leider entweder nicht, oder erst spät warm geworden bin. Das kann allerdings daran liegen, dass dies der Dritte Band der Reihe ist. Generell sollten sich solche Bücher auch unabhängig von einander lesen lassen aber ich weiß aus eigener Erfahrung wie ratsam es ist, solche Reihen bei Band 1 zu starten.

Der Schreibstil, so flüssig er auch gewesen ist, war mir an manchen Stellen zu einfach.

Einen Dämpfer hat mir der Epilog verpasst, der für mein Empfinden nicht zum Rest der Geschichte gepasst hat. Er soll noch einmal Spannung für die folgenden Bücher aufbauen, jedoch waren die Handlungen der Charakter für mich nicht nachvollziehbar.



Fazit:

Ein bis zur letzten Seite spannender Roman für Fans von sehr blutigen Thrillern, in dem allerdings die Geschichte die Charaktere zu überlagern droht. Meine Leseempfehlung für alle Freunde von Pageturner und Charakteren mit Ecken und Kanten. In einem Sternsystem würde ich 3.5 von 5 Sternen vergeben.

Blutiger Wettlauf mit der Vergangenhe

Von: Gela Datum : 02.09.2016

gelas-home-of-books.blogspot.de/

Wenn Maarten S. Sneijder zu einem Fall in der Schweiz hinzugezogen wird, dann muss es schrecklich sein. Eine Frau, grausam getötet und mit einem Zeichen markiert, hängt von der Berner Brücke. Bevor Sneijder und Teamkollegin Nemez dem Täter auf die Spur kommen, hat dieser schon sein nächstes Opfer im Visier. Eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher ist für die junge Psychologin Hannah ein interessantes neues Aufgabenfeld. Hier hofft sie auf den hochintelligenten Insassen Piet van Loon zu treffen, den einst Sneijder verhaftet hatte.

Todesmärchen ist der dritte Band der Trilogie rund um den niederländischen Ermittler Maarten S. Sneijder. Dramatisch, temporeich und abgründig inszeniert Andreas Gruber einen Thriller, der mich von der ersten Seite bis zum Ende gefesselt hat. Für mich der beste Band der Trilogie, weil der Ermittler hier sehr persönliche Züge zeigt. Die Handlung spielt in drei unterschiedlichen Zeitebenen, die gekonnt aufeinander abgestimmt sind. Der Rückblick auf alte Fälle von Sneijder lässt kleine Puzzlesteine hervortreten, die viel Raum zum Spekulieren geben.

Die inszenierten Morde, die sich an Märchen orientieren, sind nichts für schwache Nerven und lebhafte Fantasien. Eine erschütternde Mordserie zieht sich durch die Schweiz, Deutschland und die Niederlande. Maarten S. Sneijder sollte in Topform sein, um sich diesem Monster zu stellen, doch gerade jetzt, verlassen ihn seine Kräfte. Der sonst so menschenverachtende, grantelnde Eigenbrötler zeigt plötzlich Emotionen und ist selbst Kollegin Nemez gegenüber fast schon freundlich.

Der zweite Erzählstrang in der Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher ist nicht minder spannend. Hannahs Therapiestunden mit drei Häftlingen zeigen Abgründe, die man sich nicht vorstellen mag. Besonders der geheimnisvolle und Gänsehaut verursachende Piet van Loon ist so greifbar beschrieben, dass man mit diesem Menschen keine Sekunde in einem Raum allein sein möchte.

Allzu viel möchte ich gar nicht mehr verraten, denn diesen Thriller muss man erleben, denn diesmal hat Maarten S. Sneijder das Schlusswort:

"Ich musste es richtig machen"


Dramatisch, temporeich, abgründig und fesselnd. Maarten S. Sneijder in Topform. LESEN und nicht mehr aus der Hand legen.

ich bin sprachlos !!

Von: Posch Hildegard Datum : 02.09.2016

gerade Todesmärchen fertig gelesen - und ich bin sprachlos - sooooo grandios - sehr gut gefallen - hoffentlich gehts bald weiter und ich liebe Maarten S. Sneijder ;)