Leserstimmen zu
Todesmärchen

Andreas Gruber

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez (3)

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Ein sehr persönlicher Fall für Maarten S. Sneijder

Von: Rose75 aus Benningen

27.09.2019

Sabine Nemez hat die Ausbildung erfolgreich durchlaufen und ist endlich BKA Ermittlerin. Auf Anordnung ihres Vorgesetzten muss sie ab jetzt im Team mit Sneijder arbeiten. Sie scheint die einzige zu sein, die Sneijder als Partnerin akzeptiert. Ihr neuer Fall führt sie erst nach Bern und dann quer durch Deutschland bis in die Niederlande. Es scheint Verbindungen zu einem Serienkiller zu geben, der vor 5 Jahren junge Frauen bestialisch hingerichtet hat. Dieser Killer, Piet van Loon, sitzt aber in einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. In einem zweiten Handlungsstrang lernen wir die Psychologin Hannah kennen, die ihr Praktikum gerade in diesem Gefängnis antritt. Sie versucht schwerst Pädophile und Psychopathen zu verstehen und zu behandeln. In diesem Band lernen wir den Menschen Maarten S. Sneijder näher kennen und er zeigt sich stellenweise sehr verletzlich. Sabine Nemez übernimmt stellenweise die Führung, weil ihr Mentor körperlich und emotional an seine Grenzen kommt. Die Beiden entwickeln sich zu einem tollen Team, von dem ich gerne noch einiges lesen möchte. Andreas Gruber hat mit diesem Band eine erste Trilogie abgeschlossen. Man kann das Buch aber gut ohne Vorkenntnisse lesen. Den vollen Genuss hat man natürlich, wenn man alles der Reihe nach liest.

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Nach diesem treffenden Klappentext möchte ich zum Inhalt des Buches gar nicht mehr sagen. Der gesuchte Mörder ist ein „Märchenerzähler“, der sich an den Geschichten von Hans-Christian Andersen orientiert. Diese sind ja schon von Grund auf leicht brutal und enden so gut wie nie mit einem Happy-End. In „Todesmärchen“ perfektioniert und modernisiert er die Märchen nach seinen eigenen Vorstellungen. Er ist auf einer Mission, getrieben von Rache! Den Killer verbindet nicht nur die hohe Intelligenz mit den Profilern des BKA Wiesbaden, er hat auch eine gemeinsame Vergangenheit mit Maarten S. Sneijder. Mit Abstand ist dies der persönlichste Fall für unseren Ermittler … Wie schon bei den beiden Vorgängerbänden ist Andreas Grubers Schreibstil einfach genial. Rasant, fesselnd und bildgewaltig, mit viel und Atmosphäre und schwarzem Humor. Die Spannung verläuft anfangs eher ruhig, steigert sich im Verlauf jedoch ins Unermessliche. Die Handlung ist toll aufgezogen und hält einiges an Überraschungen bereit. Zudem ließ mir der Showdown im letzten Drittel des Buches den Atem stocken. Andreas Gruber hat für mich mittlerweile absoluten Wiedererkennungswert! In „Todesmärchen“ begleiten wir zum einen Sabine Nemez, die uns bei der komplexen Ermittlungsarbeit zusehen lässt. Nachdem sie ihre Ausbildung am BKA zur Fallanalytikerin abgeschlossen hat, arbeitet sie nun im Außendienst und befasst sich mit den besonders schweren Fällen. Nachdem einige Ermittler schwer verletzt wurden, stellt Polizeidirektor Hess nur noch 2er Teams zusammen und natürlich ist gerade sie es, der Maarten S. Sneijder zugeteilt wird – auf seinen eigenen persönlichen Wunsch hin! Auf der anderen Seite erfahren wir die Perspektive von Hannah, einer gebürtigen Niederländerin, die ihre erste Stelle als Psychologin in einem abgelegenen Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher annimmt, wo sie auch auf den brutalen Serienkiller Piet van Loon trifft. Im Laufe der Geschichte verknüpfen sich auch hier wieder die Perspektiven zu einem schlüssigen Ganzen! Während dieser Geschichte lernen wir den großartigen Maarten S. Sneijder von einer ganz privaten Seite kennen. Natürlich ist er immer noch der altbekannte Griesgram, der es binnen kürzester Zeit schafft jeden gegen sich aufzubringen, in diesem Buch werden aber viele Geschehnisse aus seiner Vergangenheit thematisiert, die dem Leser ein ganz neues Bild auf den Profiler geben.

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Zwei Dinge sollte man beim Lesen der Bücher von Andreas Gruber wohl niemals denken: 1. Oh, ich weiß, wie das ausgeht! 2. Nee, das wird er seinen Charakteren doch nicht antun… Ich weiß gar nicht so genau, wie oft ich in diesem dritten Band damit falsch lag. Gegen Ende passieren dann direkt zwei Dinge, die allem widersprechen, was ich über die Charaktere zu wissen glaubte – oder darüber, was in einem Band einer Thriller-Reihe passieren kann und was nicht. Ansonsten ist alles wie gehabt. Die Geschichte ist so originell und einfallsreich, wie ich das inzwischen von Andreas Gruber erwarte, und Maarten S. Sneijder ist nach wie vor einer meiner allerliebsten Buchcharaktere – so langsam macht er Sherlock Holmes und Cormoran Strike Konkurrenz, und das will was heißen. Beides wird in diesem Band wieder so richtig ausgereizt, denn was den Fall wirklich außergewöhnlich macht, ist seine Verbindung zu Sneijders Leben. Spoiler-Alarm: Der Autor macht es seinem (Anti-)Helden dieses Mal wirklich nicht leicht – und mehr verrate ich da noch nicht. Bisher ist “Todesmärchen” für mich der spannendste Band der Reihe. Und das liegt für mich noch nicht einmal nur an der Jagd nach dem Mörder – obwohl die auch mörderisch spannend ist! –, sondern vor allem an der Frage, was sie mit den Hauptcharakteren machen wird. Wozu diese Jagd sie treiben wird. Wie sie das verändern und verwunden wird. Was man als Leser noch nachvollziehen und verstehen kann. Aber das ist immer glaubhaft. Wenn ein Charakter etwas tut, dann kann man im Rückblick begreifen, was ihn oder sie dazu getrieben hat. Soll ich noch einmal das Loblied auf Maarten S. Sneijder singen? Das habe ich bei “Todesfrist” getan, das habe ich bei “Todesurteil” getan, dann sollte ich es wohl auch bei “Todesmärchen” tun: Das Wunderbare an Sneijder ist, dass er eine Vielzahl von Charakterzügen in sich vereint, die ihn eigentlich zum Kotzbrocken machen sollten – er ist unfreundlich, selbstherrlich und dauersarkastisch – , aber irgendwie ist er trotzdem seltsam liebenswert. Und witzig, obwohl er es nicht leiden kann, wenn jemand witzig sein will. Und das Wunderbare an Sabine Nemez ist, dass sie ihm Kontra gibt und keineswegs nur zweite Geige spielt, aber dennoch perfekt (und platonisch) zu ihm passt. Auch beim Schreibstil muss ich noch mal lobhudeln. Der ist klasse. Punkt. … Na gut: die Dialoge sind der Hammer, der Stil verbindet Humor mit Atmosphäre und Drama und liest sich einfach wunderbar flüssig und unterhaltsam runter.

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Ein tolles Buch für Thriller - Liebhaber!! Sneijder eigentlich ein Kotzbrocken, aber ein hervorragender Profiler, was ihn schon wieder liebenswert macht! Ich bin sehr froh vor circa 2 Jahren auf den Autor Gruber aufmerksam geworden zu sein!! Wer Thriller, Nervenkitzel und Spannung liebt ist mit allen seinen Büchern bestens beraten! Hochachtung auf diesem Niveau zu schreiben, ich kann Neuerscheinungen kaum erwarten. Sie stehen für mich als " Schreiberling " auf einer Stufe mit dem (leider) verstorbenen Andreas (welcher Zufall ) Franz oder zum Beispiel Karen Rose und Lisa Jackson. Weiterhin viel Erfolg für Sie Herr Grube und atemberaubende Spannung für die Leser. Danke für solche Lektüre

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WOW!

Von: Lilli

04.09.2018

Wieder mal von der ersten bis zur letzten Seite purer Nervenkitzel. Nach „Todesfrist“ und „Todesurteil“, ist auch „Todesmärchen“ wieder einer meiner absoluten Thriller-Favoriten! Vielen herzlichen Dank, lieber Herr Gruber, für dieses, erneut geniale, Lese-Erlebnis.

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Hörbuch von Andreas Gruber Sneijder und Nemez ermitteln erneut in einer Reihe von Morden. Diese ähneln einer Mordserie deren Mörder vor Jahren zur Strecke gebracht wurde, und in einem Sicherheitsgefängnis einsitzt. Doch noch jemand ist an Piet von Loon interessiert, die Psychologin Hannah. Hannah´s ältere Schwester wurde von Piet auf brutale Weise ermordet, sie möchte herausfinden wieso?! Doch um Piet hinters Licht zu führen, was ihre Vergangenheit angeht, damit er mit ihr redet, muss sie schlauer sein als er. Doch Hannah weiß nicht in welcher Gefahr sich sich befindet, und das Piet van Loon sie schon längst durchschaut hat. Sie spielt ihm und seinen Plänen regelrecht in die Hände. Unterdessen beginnt eine blutige Schnitzeljagd und der Mörder scheint Sneijder und Nemez immer einen Schritt voraus zu sein. Jedes Opfer ist kunstvoll drapiert und hat ein geheimnisvolles Zeichen in die Haut geritzt. Um diesen Fall zu verstehen kommt es immer wieder zu Zeitsprüngen um dem Mörder und dem Rätsel das hinter den Morden steckt auf die Schliche zu kommen. Ein Katz und Maus Spiel beginnt und es wird wohl zu Sneijders Persönlichstem Fall den er je bearbeitet hat. Gelesen von Achim Buch der Sneijder mit seiner Stimme Leben einhaucht. Man kann sich den mürrischen Genossen mit seinem Niederländischen Akzent bildlich vorstellen.

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Viele Thriller ähneln sich in ihren Geschichten und Abläufen. Da sind Besonderheiten neben viel Spannung extrem wichtig für einen guten Thriller. Andreas Gruber hat in seiner Todes-Reihe mit Maarten S. Sneijder einen ganz speziellen Charakter geschaffen, der die Bücher zusätzlich unterhaltsam macht. Da mit „Todesreigen“ im August der vierte Teil der Reihe erscheint, habe ich mir jetzt den dritten Teil „Todesmärchen“ angehört. Da man die beiden Hauptcharaktere nach und nach besser kennenlernt, ist es hier besonders wichtig die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Andreas Gruber hat mit der Todes-Reihe eine Reihe geschaffen, die mich wirklich überzeugt. Seine Bücher sind spannend, unterhaltsam und abwechslungsreich. Die vielen verschiedenen Handlungsorte haben mir auch in diesem Buch wieder besonders gut gefallen. Todesmärchen spielt wieder in vielen verschiedenen Orten. Besonders spannend fand ich hierbei die Geschichte von Hannah, einer Psychologin, die in dem Gefängnis Steinfels in Norddeutschland eingesetzt wird, um die grausamsten Mörder zu therapieren. Die Abläufe und Geschehnisse in diesem Gefängnis und die Gefangenen selbst fand ich nicht nur unglaublich interessant, sondern auch spannend. Nicht nur für die Therapeutin liegt das Augenmerk auf einem Insassen. Der Gefangene Piet van Loon, der einst von Maarten S. Sneijder gestellt wurde, spielt hier eine wichtige Rolle. Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind währenddessen mit einer grausamen Mordreihe beschäftigt. Der Mörder ritzt seinen Opfern geheimnisvolle Zeichen in die Haut und hinterlässt damit eine Spur, die Maarten S. Sneijder an eine Mordreihe aus der Vergangenheit erinnert. Maartens Eigenheiten spielen natürlich auch in diesem Band eine entscheidende Rolle. Außerdem erfährt man hier sehr viel über sein bisheriges Leben, was mich wirklich positiv überrascht hat. Trotzdem fand ich den Spielort im Gefängnis diesmal viel interessanter als die Ermittlungen von Maarten und Sabine. Hier hätte ich gerne noch viel mehr erfahren und erlebt. Die Morde waren trotzdem auch hier wieder grausam und interessant. Die Vertonung des Hörbuches hat mir wieder sehr gut gefallen. Der niederländische Akzent von Maarten S. Sneijder wurde authentisch vertont und hat das Hörbuch immer wieder aufgelockert. Auch die beiden Vorgänger „Todesfrist“ und „Todesurteil“ habe ich bereits als Hörbuch gehört und kann sie wirklich jedem ans Herz legen. Der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme und der niederländische Akzent ist für mich hier noch das Tüpfelchen auf dem I.

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Auch diesen Teil habe ich wieder als Hörbuch gehört, da mir der Sprecher so unglaublich gut gefällt! Für mich definitiv einer der Besten! Das Buch ist durchweg spannend, spielt wieder an verschiedenen Handlungsorten und es gibt auch Rückblicke zu den Morden in der Vergangenheit. Beim Hörbuch muss man deswegen anfangs ziemlich aufpassen, damit man nichts durcheinander würfelt, was sich aber mit der Zeit legt 🙂 Das Taschenbuch hat zwar eine recht kleine Schriftgröße, dafür jedoch einen großzügigen Zeilenabstand. Die Kapitel sind schön kurz und mit dem Handlungszeitpunkt überschriftet. Das Cover gefällt mir sehr gut, da es schlicht gehalten ist und eine klare Verbindung zum Titel und zum Inhalt darstellt. Was mir als Booknerd jedoch etwas zu schaffen macht, ist die Aufmachung, die nicht mehr zu den zwei anderen Teilen der Reihe passt :‘-( In diesem Teil wird der Protagonist Maarten S. Sneijder extrem vertieft! Seine Vergangenheit spielt hier eine überaus große Rolle und ich finde es klasse, so viel über ihn erfahren zu haben. Somit kann der Leser sich nochmal ein ganzes Stück besser in ihn hineinversetzen! Ansonsten ist er wieder der „charmante“ Ar***, den seine Person nunmal auszeichnet und die man einfach lieben lernt 🙂 Aber nicht nur der Leser, sondern auch seine Partnerin Sabine Nemez lernt ihn immer mehr zu schätzen und so erkennt man schon manche Ähnlichkeiten zwischen den beiden. Generell, finde ich, merkt man immer mehr, wie die beiden als Team zusammenwachsen und „Freunde“ werden. Die Beziehung zwischen den zwei wird durch kleine unterhaltsame Neckereien locker und realistisch dargestellt. Mir gefällt diese Entwicklung wirklich gut und die beiden sind mir auch schon richtig ans Herz gewachsen ❤ Auch andere Charaktere, die man speziell aus dem letzten Teil Todesurteil kennt, werden etwas mehr vertieft und so kann man den ein oder anderen etwas mehr in seinem Verhalten nachvollziehen. In der Geschichte hüpft man nur so von Setting zu Setting – von Mord zu Mord. Es entsteht zu keiner Zeit Langeweile, es geht wenn eher rasant in der Story voran. Man rätselt bei jeder Leiche mit, um was für ein Märchen es sich handeln mag – die Morde sind detailliert geschildert, sodass man als Leser direkt ein Bild vor Augen zusammensetzen kann. Und Achtung: teilweise sind die schon echt krank und evtl nichts für schwache Gemüter! 😀 Besonders gut hat mir der Handlungsstrang in der Anstalt für gestörte Schwerverbrecher gefallen. Da sie auf einer Insel liegt, bekommt man direkt Beklemmungen à la Shutter Island 😀 Hier liegt für mich anfangs der Hauptfokus der Spannung! Das Buch glänzt mit vielen schockierenden Offenbarungen, die der Leser so nicht ahnt. Das gesamte Storykonstrukt wirkt sehr, sehr ausgefeilt und hat für mich keinerlei Schwachstellen. Das Motiv hinter den Taten ist sehr gefühlvoll von Gruber gewählt, im Nachhinein absolut nachvollziehbar, und hat mich schon ziemlich aus den Socken gehauen! Auch das Ende hat es wirklich in sich. Hier wird man nicht nur mit einem heftigen Cliffhanger an den Rand des Wahnsinns getrieben, sondern es bricht einem auch regelrecht das Herz! Ich habe noch nie ein so gefühlsbeladenes Ende in einem Thriller erlebt! Vielen vielen lieben Dank an dieser Stelle an Herrn Gruber!!! Ich hatte wirklich fast schon Pipi in den Augen! Mein Herz blutet jetzt noch! ❤ Und natürlich wurde durch den Cliffhanger die Spannung auf den nächsten Teil Todesreigen ins Unermessliche gesteigert! Für mich ist dieses Buch das absolute Highlight des Monats sowie der bisherigen Reihe! Bitte mehr davon, Herr Gruber! Daher gibt es von mir 5/5 Sterne!!! ❤ ❤ ❤

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