Leserstimmen zu
American Blood

Ben Sanders

Die Marshall-Grade-Reihe (1)

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Taschenbuch
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Diese mal hat mich Das Buch einfach nicht mitgerissen. Die Geschichte hatte nicht sehr viele Überraschungen, es liest sich aber sehr flott und der Protagonist ist ganz unterhaltsam :)

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Das Buch war gut, nicht der Knüller aber dennoch gut.

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Ben Sanders‘ "American Blood" ist ein rundweg unterhaltsamer Thriller und bietet mit Marshall Grade einen angenehm kompromisslosen Protagonisten, doch bedient sich der Plot in weiten Teilen an zu vielen Klischees und Stereotypen, um wirklich überraschen zu können, derweil er zumindest auf inszenatorischer Seite durch geschickte Perspektiv- und Zeitenwechsel durchaus Boden gutzumachen weiß.

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"Vorsicht Spoiler" Das Buch handelt von einem ehemaligen Undercover-Cop, der sich in Zeugenschutz befindet und auf der Suche nach einer vermissten Frau ist. Nach einer verpatzten Undercover-Operation ist Ex-NYPD Offizier Marshall Grade in Santa Fe, New Mexico in Zeugenschutz. Marshall bekam die Anweisungen sich ruhig zu verhalten. Ihm kommt zu Ohren, dass in der Gegend eine junge Frau vermisst wird. Sie weckt in ihm Erinnerungen. Da kann er nicht mehr still sitzen. Er beginnt zu suchen. Doch wo führt das hin? Die Mitglieder eines Drogenrings scheinen Hinweise zu Grades Aufenthaltsort zu haben. Ben Sanders hat mit diesem Buch ein spannendes Buch geschrieben, das für jeden Krimi- und Thriller-Liebhaber ein Genuss ist.

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Der Handlung von Ben Sanders Thriller "American Blood" fehlt es in der Auflösung etwas an Logik und die Figuren sind größtenteils etwas zu flach geraten, vielleicht auch um Überraschungen in den nächsten Romanen bereitzuhalten? Leider konnte mich der Stil auch nicht ganz überzeugen. Inhalt: Der verdeckte Ermittler Marshall Grade wird bei einem Fall der New Yorker Polizei enttarnt und wird in das Zeugenschutzprogramm nach Mexiko abgeschoben. Aber auch da ist Grade nicht vor Bösewichten sicher und Grade wäre nicht Grade, wenn er nicht sofort zur Tat schreiten würde um die Bösewichte einzufangen. Als Marshall Grade von der Entführung einer jungen Frau erfährt , die einer Person ähnelt die er früher kannte, will er diese retten. Schnell gerät er in einen Kampf um Drogen und Macht in der Unterwelt und bringt dabei nicht nur sich selbst in Gefahr.... Meinung: Marshall Grade ist der typische Einzelgänger. Ein Draufgänger, der schnell die Fäuste oder Waffen sprechen lässt und keiner Gefahr aus dem Weg geht. Seine Tätigkeit steht jeder tiefgründigen Beziehung im Weg, aber eigentlich will er auch lieber für sich sein. Die einzige Person die ihm wirklich am Herzen zu liegen scheint ist die Tochter der Exfreundin. Im Gegensatz dazu steht seine Arbeit als Polizist, wo er sich für die Schwachen wie das Entführungsopfer einsetzt. Gut gelungen ist dem Autor die Figur des Antagonisten Troy, der aber wie die anderen Figuren, die in Sanders Thriller in sehr großer Zahl auftauchen und es Anfangs etwas verwirrend machen, am Ende zu wenig Tiefe hat. Zusätzlich gestört hat mich die Angewohnheit des Autors Figuren nur mit dem Nachnamen zu benennen und Dialoge fast immer mit "Er sagt" bzw. "Sie sagt" zu führen. Da teilweise auch Charaktere aus der gleichen Familie vorkommen ist es nicht immer leicht zu verstehen, welche Person gerade spricht. Gut gefallen hat mir die Geschwindigkeit des Romans, die der Handlung und Action der Story entspricht und so für Spannung sorgt. Die Idee des Autors, die Kapitel aus der wechselnden Sicht der Protagonisten zu schreiben, sorgt für zusätzliche Spannung, macht es am Anfang aber auch etwas verwirrend für den Leser. Fazit: Ben Sanders Thriller "American Blood" ist ein Buch der Marke kann man lesen, muss man aber nicht. Grundsätzlich ein spannungsgeladener Actionthriller, der bestimmt eine ideale Vorlage für einen Film und ein guter Einstieg für eine Fortsetzung darstellt. Die fehlende Tiefe und stilistische Merkmale (Einleitung der Dialoge mit "Er sagt") stören leider etwas den Lesefluss. Wer aber ein Buch lesen will, um sich gut zu unterhalten und gut vom Alltag abzulenken, kann ohne zu zögern zu Ben Sanders "American Blood" greifen.

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Eigentlich liest man es ja schon aus dem Klappentext: „American Blood“ von Ben Sanders ist ziemlich weit davon entfernt, den Titel für die innovativste Geschichte des Jahres zu bekommen. Auf der anderen Seite gilt das aber auch für Filme mit Jason Statham – und die erfüllen im Normalfall trotzdem ihren Zweck. Unterhalten. Die Parallelen ließen sich an dieser Stelle jetzt immer weiter ziehen, den grundsätzlich entspricht die erste internationale Veröffentlichung Sanders über weite Strecken genau dem Prinzip des durchschnittlichen Actionthrillers. Anfangs wirkt alles noch etwas unübersichtlich und die Fülle an Figuren ist auch nicht gerade einfach zu überschauen. Mit voranschreitender Handlung wird die Geschichte dann aber schließlich klarer; man bekommt schnell einen Eindruck, in welche Richtung sich die Story bewegen wird. Mit vielen Überraschungen sollte man dabei nicht rechnen, alles in allem ist „American Blood“ sehr geradlinig ausgefallen. Auch der vermeindliche Aha-Effekt am Ende kommt nicht so überraschend, wie der Autor es vielleicht gerne gehabt hätte. Dafür stimmt das Tempo, von dem der Roman in erster Linie auch lebt. Die Spannung wird durch die Action erhalten, außerdem gelingt es Sanders dadurch, eine konstant bedrohliche Atmosphäre aufrecht zu erhalten. Trotzdem, etwas mehr Pepp in der Story hätte dem Buch ganz sicher nicht geschadet. Auch nach der finalen Auflösung ist zudem auch nicht (logisch) nachvollziehbar, warum Marshall sich auf die Suche nach dem Entführungsopfer begibt. Die dafür gelieferten Gründe sind oberflächlich und wirken an den Haaren herbei gezogen. Die Figuren überfuhren mich zunächst etwas. Nicht, weil sie so komplex wären, sondern rein auf Grund ihrer Anzahl. Es fällt zunächst etwas schwer, sie alle auseinander zu halten. Besonders ein Vater/ Sohn-Gespann, bei dem zunächst nur die Nachnamen genannt werden sind mir in der Hinsicht negativ aufgefallen. Der Überblick kommt erst später. „American Blood“ setzt mit Protagonist Marshall zudem auf eine Hauptfigur, die klischeebeladen ist. Undercover-Bulle im Zeugenschutzprogramm, der nicht viel auf Verhaltensregeln oder geltendes Recht gibt. Kennt man ja schon. Zwar liefert Sanders in Rückblenden einige Hintergrundinformationen, diese leiden aber unter der gleichen Klischeelastigkeit. Mit fehlten zudem auch echte Schwächen bei der Hauptfigur. Sie kann alles, macht alles und wird von alledem emotional auch wenig belastet. Interessanter ist da dann schon Antagonist Wayne. Hier ist es Sanders gelungen, ein sehr interessantes Bild eines Auftragskillers zu zeichnen, welches sich aber erst langsam entfaltet. Alles in allem hat er aber wesentlich mehr Profil als unser Statham… ähm, Marshall. Verschwendetes Potenzial gibt es zudem beim zweiten Antagonisten Troy. Zuerst bemüht sich der Autor, dem Leser Sympathien für ihn zu wecken, nur um diese dann ein paar Seiten später im Klo runter zu spülen. Das macht wenig Sinn. Stilistisch steht Ben Sanders etwas auf der Kippe. Auf der einen Seite gelingt es ihm sehr gut, die Action seines Romans zu transportieren und zu veranschaulichen. In der Handlung und den Dialogen hingegen schwächelt er gerne mal. Wo die Gespräche zwischen Marshall und dem betreuenden US Marshal Cohen pfiffig daher kommen und (um wieder beim Film zu landen) fast One Liner-Charakter haben, sind die meisten anderen Gespräche teilweise sehr gestelzt. Hier wäre ein Vergleich mit dem englischsprachigen Original interessant, um heraus zu finden, ob dieses Problem an der (ansonsten sehr stimmigen) Übersetzung von Berni Mayer liegt. Auch an anderen Stellen ist „American Blood“ noch etwas ungeschliffen, so werden viele Dialogzeilen ganz schulbuchmäßig mit „Er sagte:“, „Sie fragte:“, „Er antwortete:“ eingeleitet. Das liest sich nicht übermäßig schön und ist vor allem eigentlich auch unnötig. Fazit: „American Blood“ von Ben Sanders ist genau das, was er eingangs zu sein scheint. Ein Actionthriller, der nicht übermäßig tiefsinnig ist. Die Figuren sind teilweise doch sehr klischeehaft ausgefallen, die Geschichte ist dünn und Marshalls Motivation nicht logisch zu begründen. Trotzdem kann man dem Buch einen gewissen Unterhaltungsfaktor nicht absprechen. Kann man lesen – wenn man es nicht tut, verpasst man aber auch nicht viel.

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Mit "American Blood" hat Ben Sanders die Tore für einen neuen Buchhelden erschaffen - undurchsichtig, tiefgründig und facettenreich kommt Marshall Grade einher. Wenn man auch nicht gleich auf der Seite dieses Helden steht, gelingt es Sanders jedoch, den Leser mehr und mehr auf die Seite seines Protagonisten zu ziehen. Anders als viele andere Helden kommt er kantig und nicht im strahlendweißen Cape daher, sondern lässt es allzu oft etwas "menscheln". Sanders schafft es mit der Darstellung von Marshall Grade, den bekannten Zwiespalt zwischen dem Leisten von "etwas Gutem" und dem "richtigen" bzw. gesetzestreuen Handeln darzustellen. Der Stil, in dem Sanders schreibt, ist ebenso ansprechend wie ungewohnt. Er stellt die Ereignisse aus der Sichtweise verschiedener Akteure dar und ermöglicht so einen differenzierten Blick auf das aktuelle Geschehen. Einzelne "Flashbacks" in die Vergangenheit des Protagonisten Marshall Grade helfen dabei, die Hintergründe für dessen Tun und seine Beweggründe besser zu durchsteigen. Insgesamt hat Sanders ein Buch geschaffen, welches das Potenzial für den Auftakt einer Reihe rund um den "Helden" Marshall Grade bietet – kurzweilig, spannend und zugleich tiefgründig geschrieben, was den Leser fesselt und zum eigenen Nachsinnen über das Handeln von Marshall Grade anregt.

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…bietet sich mit Marshall Grade, dem Protagonisten in Ben Sanders Thriller „American Blood“, ein Nachfolger an. Die Filmrechte sind bereits an Warner Bros. verkauft, und für die Hauptrolle ist offenbar Bradley Cooper im Gespräch. Wie bereits der Titel vermuten lässt, ist die Handlung des Thrillers in Amerika verortet, obwohl der Autor Ben Sanders Neuseeländer ist. Zur Story: Eine verdeckte Operation des NYPD geht gründlich in die Hose. Mit dem Resultat, dass Marshall Grade enttarnt und seines Lebens nicht mehr sicher ist. Deshalb muss er im Zeugenschutzprogramm untertauchen und lebt seither unauffällig in Santa Fe, New Mexico. Nicht nur, dass seit einiger Zeit eine Menge zwielichtiger Gestalten hinter ihm her sind, auch ein Auftragskiller trachtet ihm nach dem Leben. Von daher ist es angesagt, besser die Füße stillzuhalten. Leichter gesagt als getan. Denn als eine junge Frau spurlos verschwindet, die jemandem ähnelt, den er früher kannte, schlägt er alle Warnungen in den Wind und begibt sich auf die Suche nach ihr. Es ist ein tiefes Schuldgefühl, das ihn antreibt. Und er muss sie finden, selbst um den Preis seiner eigenen Sicherheit. Er ist ein tougher Typ, dieser Marshall Grade. Ein absoluter Einzelgänger, Typ einsamer Wolf, der seinen eigenen Kanon für Recht und Ordnung hat. Immer auf der Seite der Opfer. Zurückhaltend mit Worten, dafür aber umso schneller mit Fäusten und Waffen. Ich sagte es bereits, Grade ist ein Kerl wie Lee Childs Jack Reacher. Und wie gemacht für einen Serienhelden. Hohes Tempo und jede Menge Action, „American Blood“ ist ein Popcorn-Thriller, wie er im Buche steht. Unerwartete Wendungen im Handlungsverlauf treiben die Story voran, wie auch die Technik, jedes Kapitel aus der Perspektive eines anderen Akteurs schildern zu lassen. Der neuseeländische Autor schreibt lebhaft und sehr anschaulich, sodass der Leser bereits während der Lektüre quasi die Verfilmung vor Augen hat. Gut gemacht, Ben Sanders! Aber falls dieser Thriller der Auftaktband einer Reihe ist, würde ich mir für die nachfolgenden Bände wünschen, dass der Autor der Charakterisierung seiner Personen etwas mehr Raum gibt und etwas weniger Wert auf die detaillierte Beschreibung der Waffen legt.

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