Leserstimmen zu
Selbst wenn du mich belügst

Jessica Alcott

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Nach dem Klappentext war ich schon sehr gespannt auf die Thematik und auch das Buchcover hat es mir angetan. Die Protagonistin Charlie gefiel mir von Anfang an, sie war trotz ihrer Pubertät eine sehr bodenständige Person. Charlie wirkte in diesem Buch immer realistisch, sodass sich Teenager in ihrem Alter, gut mit ihr identifizieren können. Charlie findet in diesem Buch ihre erste Liebe und gerät dadurch, dass er ausgerechnet ihr Lehrer ist in einen fortlaufenden Konflikt. Durch Anmerkungen und Anspielungen anderer Menschen und besonders auch von ihre Mutter, merkte man schnell das sie kein positives Selbstbild von sich hat. Man spürte förmlich das sie nie wirklich gezeigt bekommen hat, dass sie (so wie sie ist) eine tolle Person ist. Dadurch ist sie mir schnell richtig ans Herz gewachsen. Mädchen in ihrem Alter brauchen, die Anerkennung von anderen Menschen und ich glaube dadurch das Mr. Drummond ihr diese immer intensiver geschenkt hat, hat sie sich schlussendlich auch in ihn verliebt. Ich fand es sehr schön mit anzusehen, wie sie während dieser Geschichte Charakterlich über sich hinauswächst. Durch die Pubertären Konflikte fühlte ich mich teilweise als Leser nicht wirklich mitgerissen bzw. angesprochen, trotzdem verflogen die Seiten wie im Flug. Ich schwebte förmlich durch das Buch, bis ich dann bemerkt habe das es schon 2:00 Uhr nachts war. Ich wurde einfach mitgerissen und wollte wissen wie es mit ihr und ihrem Mr. Drummond weitergeht. Fazit:Ein toller Jugendroman und eine klare Leseempfehlung für junge Frauen ab 14, die sich besser mit ihr identifizieren können.

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Inhalt Die 17-jährige Charlie fühlt sich nicht besonders wohl in ihrer Haut. Ganz anders als ihre hübsche und überall beliebte Freundin Lila steht sie nicht gerne im Mittelpunkt. Lieber vergräbt sie sich mit ihren Büchern. Keiner versteht sie und schon gar nicht ihre Mutter – findet Charlie. Doch dann kommt der neue Englischlehrer Mr Drummond an die Schule und bringt die Mauern von Charlies Welt ins Wanken. Mr Drummond ist klug, witzig, sexy und der Einzige, der wirklich begreift, was Charlie bewegt. Und sieht er sie nicht manchmal ganz seltsam an? Aus Nähe wird Liebe. Eine Liebe, die nicht sein darf. Bis zu dem schicksalhaften Tag, an dem Charlie achtzehn wird und beschließt, alle Tabus zu brechen. Meinung Charlie steht nicht gerne im Mittelpunkt, sie ist lieber für sich und liest. Niemand versteht das, doch dann kommt der neue Englischlehrer Mr Drummond an die Schule und Charlies Welt gerät plötzlich ins Wanken. "Selbst wenn du mich belügst" behandelt ein ernstes Thema, das sowohl interessant wie auch als schokierend angesehen wird. Mich persönlich interessieren solche Tabu-Themen immer sehr, weswegen ich das Buch auch gelesen habe. Charlie hat mir als Protagonistin wirklich sehr gut gefallen, mit ihrer ruhigen und bodenständigen Persönlichkeit, konnte sie mich schnell für sich gewinnen. Die Beziehungen die sie in ihrem Umfeld pflegt sind gut beschrieben und geben einen tiefen Einblick in ihre Gefühlswelt. Auch hat es mir gefallen in welcher Beziehung sie zu ihrem Lehrer steht. Zuerst hatte ich erwartet das die Figuren direkt aufs ganze gehen, es kein Platz für Entwicklung gibt und die Geschichte wie man es eigentlich erwartet mit einem Happyend zu ende geht. In diesem Fall trat das Gegenteil ein, die Personen hatten Zeit und Raum für Entwicklung und auch das Ende der Geschichte ist wirklich unerwartet und hat mir deshalb sehr gut gefallen. Fazit Das Thema ist wirklich gut gut umgesetzt, die Personen sind interessant und vielseitig. Der Schreibstil lässt sich gut und schnell lesen, weswegen man das Buch auch relativ schnell durch gelesen hat. Wer Lust auf eine leichte Lektüre hat, dessen Thema sich etwas ernster aber nicht zu komplex äußert, dem kann ich "Selbst wenn du mich belügst" wärmstens empfehlen!

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Meine Meinung Charlie ist 17 Jahre alt und im letzten High-School Jahr. Sie fühlt sich eher unscheinbar, lebt für sich quasi wie ein Aschenputtel. Ihr Selbstbewusstsein ist gleich Null. Ihre Freundin Lila versucht sie immer wieder mitzureißen, allerdings ohne Erfolg. Als Charlie eher gezwungenermaßen am Schulprojekt „Schülerzeitung“ teilnimmt, das vom beliebten und attraktiven Lehrer Mr. Drummond geleitet wird beginnt für sie eine aufregende aber auch verwirrende Zeit. Charlie verliebt sich in den Lehrer, der sie als einziger wirklich ernst nimmt und versteht. Sie richtet ihr Leben nur noch nach ihm aus. Doch kann das wirklich funktionieren? Der Jugendroman „Selbst wenn du mich belügst“ stammt von der Autorin Jessica Alcott. Es ist das Debüt der Autorin und ich war gespannt auf die Geschichte, die mich hier zwischen den Buchdeckeln erwarten würde. Charlie ist hier die Protagonistin. Ich muss leider zugeben ich hatte Probleme mit ihr, mich auf sie einzulassen. Sie wird zwar gut beschrieben, wirkt authentisch aber irgendwas fehlte mir an ihr. Ich fand kaum Zugang, konnte nicht zu ihr durchdringen. Leider bleiben auch die anderen Charaktere eher unscheinbar und blass. Es gibt hier kaum jemanden der wirkliche Sympathien erhaschen kann. Egal ob man Charlies Freundin Lila nimmt oder auch Mr. Drummond, keine konnte mich für sich gewinnen. Das war schon ziemlich schade. Der Schreibstil der Autorin ist toll. Sie schreibt flüssig und gut. Wenn ich auf das gesamte Buch blickte ist der Stil wirklich das einzig wirklich Tolle am Buch. Die Handlung ist nicht neu, man kennt sie, erhofft sich aber irgendwie doch neue Dinge. Leider aber blieben diese aus. Der Anfang ist noch gut, man lernt alle Figuren kennen. Dann aber folgt leider eine ziemlich langwierige Geschichte. Jessica Alcott verliert sich zum Teil in sehr langen Beschreibungen. Man dreht sich immer wieder im Kreis, kommt kaum voran. Erst gen Ende kommen interessante Dinge ins Geschehen. Die eigentliche Handlung spielt sich hier quasi zum Ende hin, auf den letzten ca. 60 Seiten ab. Vorher geschieht kaum etwas. Das Ende hat mich auch nicht ganz überzeugen können. Kommt vorher so etwas wie Spannung auf macht das Buch zum Ende hin regelrecht schlapp, ist mit einem Schlag vorbei. Es wirkt realistisch keine Frage aber als Leser wird man quasi alleine gelassen mit dem was passiert ist. Fazit Kurz gesagt ist „Selbst wenn du mich belügst“ von Jessica Alcott ein Jugendroman, der nicht halten kann was er verspricht. Hier steht ein guter Stil der Autorin einer Protagonistin gegenüber, die zwar authentisch wirkt, mich aber nicht wirklich für sich gewinnen konnte. Auch in der Handlung, die sich leider sehr oft im Kreis dreht, habe ich neue Dinge vermisst. Potential ist hier sicherlich reichlich vorhanden, es wurde nur leider kaum genutzt. Sehr Schade!

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Der Klappentext und auch die Thematik des Buches haben sofort meine Neugierde geweckt. Eine Schülerin in diesem Fall Charlie verliebt sich in ihren Lehrer Mr Drummond. Das der Lehrer darauf eingeht und die beiden eine Affäre beginnen bietet genug Freiraum für Ideen. Doch irgendwie schaffte es die Autorin nicht mich zu überzeugen. Immer wieder gab es langatmige Szenen und ich musste mich durch das Buch kämpfen. Die "Literatur" Gespräche der beiden Protagonisten waren für mich flach und auch ein wenig langweilig. Die Charaktere an sich waren realistisch beschrieben. Auch Charlie habe ich in mein Herz geschlossen auch wenn ich sagen muss das ihr etwas mehr tiefe sicher gut getan hätte. Die Handlung ist wenn man die langatmigen Szenen außer acht lässt doch sehr spannend und auch fesselnd. Aber das Gesamtpaket stimmt leider nicht. Ich kann nur soviel sagen, entweder man liebt das Buch oder eben nicht, dieses Buch ist wieder eines welches die Gemüter spaltet. Sicherlich gibt es Leser denen das Buch gefällt, denn schließlich ist der Lesegeschmack verschieden. Daher empfehle ich euch die Leseprobe auf Amazon zu lesen. Sollte euch diese zusagen so steht dem Lesevergnügen sicherlich nichts mehr im Wege. Ich habe lange überlegt welche Gesamtpunktzahl ich vergebe. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, das dieses Buch von mir 3, 5 Sterne bekommt. Fazit: Mit Selbst wenn du mich belügst ist der Autorin ein Jugendbuch der besonderen Art welches mich aber nicht völlig überzeugen konnte. Daher bekommt dieses Buch von mir 3,5 Sterne.

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Klappentext Eine Liebe, die nicht sein darf Die 17-jährige Charlie fühlt sich nicht besonders wohl in ihrer Haut. Ganz anders als ihre hübsche und überall beliebte Freundin Lila steht sie nicht gerne im Mittelpunkt. Lieber vergräbt sie sich mit ihren Büchern. Keiner versteht sie und schon gar nicht ihre Mutter – findet Charlie. Doch dann kommt der neue Englischlehrer Mr Drummond an die Schule und bringt die Mauern von Charlies Welt ins Wanken. Mr Drummond ist klug, witzig, sexy und der Einzige, der wirklich begreift, was Charlie bewegt. Und sieht er sie nicht manchmal ganz seltsam an? Aus Nähe wird Liebe. Eine Liebe, die nicht sein darf. Bis zu dem schicksalhaften Tag, an dem Charlie achtzehn wird und beschließt, alle Tabus zu brechen. Die Autorin Jessica Alcott lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in den USA. Bevor sie anfing, selbst zu schreiben, arbeitete sie in einem Kinderbuchverlag in England. Selbst wenn du mich belügst ist ihr erster Roman. Meine Meinung Story Selbst wenn du mich belügst ist der Debütroman der Autorin. Der Klappentext las sich interessant und man erwartet als Leser die Konflikte, die eine Liebesbeziehung zwischen Schüler und Lehrer mit sich bringt. Doch ich würde sagen, das die Erwartungen nicht erfüllt werden konnten. Die Story plätschert so vor sich hin. Man lernt das unspektakuläre Teenagerleben von Charlie, der Protagonistin kennen und hofft 300 Seiten lang, das endlich mal was passiert. Da der neue Lehrer, Mr Drummond, Literatur unterrichtet, wird man oft mit Zitaten aus großen Klassikern konfrontiert, wie zb. Stolz und Vorurteil unsw. Ich, der diese Bücher noch nicht gelesen habe (Asche über mein Haupt) hab dadurch die Pointen und Anspielungen nicht wirklich verstanden. Zudem ist das Buch stellenweise sehr langatmig und es fiel mir schwer am Ball zu bleiben. Schreibstil Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Er wird nur aus der Sicht von Charlie erzählt, was ich sehr eintönig fand. Ich fand nicht, das der Schreibstil einen fesseln konnte. Lediglich die Hoffnung, das noch Spannung aufkommt, hat mich ermuntert weiter zu lesen. Charaktere Außer Charlie fand ich alle anderen Protagonisten eher unscheinbar und schwach. Selbst Charlie konnte mich aber nicht wirklich packen. Auch wenn ihre Art sehr real rüber kam, blieb sie mir dennoch fremd. Ich hab zu keinem Charakter irgendwie Sympathien aufbauen können, was ich sehr schade fand. Mein Fazit Ein Buch, das mit ca.400 Seiten nicht das halten kann, was der Klappentext verspricht. Es müssen mehr als 300 Seiten vergehen, bevor es Ansatzweise etwas spannender wird. Die Geschichte fand ich stellenweise sehr langatmig und sie konnte mich nicht wirklich packen. Auch die Charaktere wurden mir nicht wirklich sympathisch. Ich vergebe hier zwei von fünf Sternen.

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"Manchmal wünschte ich mir, ich würde an einem Ort leben, wo niemand wüsste, wer ich bin, und das auch keinen interessiert." TITEL Ich finde den Titel einfach nur zum Dahinschmelzen. Aus unerklärlichen Gründen finde ich ihn phantastisch. Auch den Zusammenhang, in dem er im Buch auftaucht. Das Zitat habe ich euch neben das Cover gepackt. Es ist ein Zitat von Charlottes Lehrer Mr Drummond. Aus irgendeinem Grund finde ich diese Tatsache, dass er sie auch mag, selbst wenn sie ihn belügt, supersüß. 2 | 2 Punkte COVER Auch das Cover gefällt mir sehr. Das Mädchen darauf blickt ein wenig herausfordernd in die Kamera, doch eigentlich wird das Cover eher vom Titel dominiert. Durch die graue Farbe wird die Stimmung im Buch perfekt umgesetzt. Charlotte, genannt Charlie, fühlt sich selbst nicht besonders hübsch. Ich denke, dass dieses Denken ihrerseits durch das Grau bereits sehr schön deutlich wird. 3 | 3 Punkte INHALTSANGABE Auch die Inhaltsangabe finde ich sehr gut gemacht. Geschickte Formulierungen verbinden sich mit einer meiner Meinung nach spannenden Geschichte, von der man wissen will, wie sie ausgeht. Man will wissen, welche Tabus Charlie brechen wird, was mit Mr Drummond passieren wird. Mich konnte die Inhaltsangabe jedenfalls sehr fesseln und ich war sehr gespannt auf das Buch. 4 | 4 Punkte IDEE / THEMA Auch die Grundidee des Buches finde ich sehr interessant. Charlie verliebt sich Hals über Kopf in einen Lehrer - eine Liebe, die unter keinen Umständen sein darf. Zudem hat Charlie Komplexe, die sie zu dem Menschen gemacht haben, der sie heute ist: Sie hat wenig Freunde, vergräbt sich in ihren Büchern und hängt größtenteils mit ihrem Dad ab. Jungs haben bisher gar nicht in ihre Welt gepasst. Bis der attraktive Mr Drummond auftaucht ... 4 | 4 Punkte UMSETZUNG Ich liebe die Umsetzung! Zwar dauert es wirklich relativ lange, bis etwas passiert, doch bis dahin hält sich die Spannung! Die wahre Handlung spielt sich auf den letzten 50 Seiten ab, doch in meinen Augen hat sich das Warten nicht nur gelohnt, sondern es hat auch noch Spaß gemacht. Denn auch Charlies Vorgeschichte und die Gründe, die sie nennt, warum sie sich langsam aber sicher in ihren Lehrer verliebt, sind superschnell wegzulesen und sehr unterhaltsam. 4 | 4 Punkte SCHREIBSTIL Der Schreibstil ist in der Hinsicht besonders, da er sich einfach superleicht weglesen lässt. Sie Seiten verfliegen und ehe man sich versieht, hat man das Buch schon durchgelesen. Ich hätte noch ewig so weitermachen können, doch leider ging das nicht. Ich habe direkt nach mehr Büchern von Jessica Alcott Ausschau gehalten, bisher aber nichts entdeckt. Schade, wie ich finde. Ich habe mich im Laufe des Buches nämlich auch verliebt! Nämlich in ihren Schreibstil. 5 | 5 Punkte CHARAKTERE Charlotte alias Charlie war ein Charakter, welchen ich von der ersten bis zur letzten Seite zu hundert Prozent verstehen konnte und mochte. Sie war mir unheimlich sympathisch, allein durch die Tatsache, dass sie so menschlich ist und sich in den falschen Mann verguckt. Lila war eher nicht so meins, aber dennoch eine liebenswürdige Freundin, die oft sehr verrückte Dinge tut, Charlie aber eine sehr gute Freundin ist. Andere Nebencharaktere mochte ich ebenfalls sehr. Und natürlich mochte ich auch Mr Drummond. Ich verstand, warum sich Charlie in ihn verliebte - klug, tiefsinnig und humorvoll wie er ist. Wer würde sich denn da bitte nicht verlieben? 3 | 3 Punkte GESAMTEINDRUCK "Selbst wenn du mich belügst" ist ein beeindruckender, schnell weg zu lesender Roman über die erste, große Liebe. Eine Liebe, die wirklich nicht sein darf. Ich verstand zu jedem Zeitpunkt die menschlichen und realistischen Gefühle von Charlie, verstand, warum sie sich langsam aber sicher verliebte. Alle Aspekte haben mir supergut gefallen und mir würde tatsächlich nichts einfallen, was ich total doof fand. Ein rundum gelungener Roman, der sich damit befasst, was passiert, wenn man sich in einen Lehrer verliebt. "Denn genau darum geht es doch beim Schreiben: aus dem Chaos schlau zu werden. Zufälligen Ereignissen durch die Schilderung Sinn und Bedeutung zu geben. Das ist es, was man tun wird, richtig?" 25 | 25 Punkte ~ Ein menschlicher, realistischer und rundum gelungener Roman über die erste große Liebe. Fantastischer Schreibstil!

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Charlie ist 17 und geht zur Highschool. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Lila. Doch während Lila total gerne im Mittelpunkt steht, überall beliebt ist und immer das kriegt, was sie will, ist Charlie ein ruhiges Mauerblümchen, was sich gerne im Schatten ihrer Freundin aufhält. Während andere Teenager den Sommer im Schwimmbad verbringen, verschanzt sie sich mit ihrem Vater im Keller um an dessen Computerfirma zu arbeiten. Als die Schule wieder los geht, wird alles anders, denn ein neuer Lehrer kommt an ihre Schule: Mr Drummond. Er ist klug, witzig und sieht wahnsinnig gut aus. Er ist bei allen Schülern sehr beliebt, da er eher der Kumpeltyp, anstatt der knallharte Lehrer ist. Auch Charlie ist von ihm begeistert. Mehr, als sie sollte. Charlie ist eine sehr liebenswerte Hauptprotagonistin gewesen. Sie hat mir sehr gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen, mit ihr befreundet zu sein. Ihre Freundin Lila hingegen fand ich absolut nervig und gemein. Sie hat sich dauernd für was besseres gehalten und ich finde, sie hat es gar nicht verdient, dass Charlie so zu ihr gehalten hat. Da hat mir Asha, Charlies neue Freundin, deutlich besser gefallen. Mr Drummond war mir ebenfalls sehr sympathisch. Ich kann gut nachvollziehen, wieso er bei seinen Schülern so gut angekommen ist, ich meine, wer möchte nicht so einen coolen und witzigen Lehrer haben. Der Schreibstil hat mir auch super gut gefallen. Er war sehr locker und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Ich war wirklich positiv überrascht von der Geschichte, auch wenn ich mir ein bisschen was anderes darunter vorgestellt habe, hat das Buch mir wirklich richtig gut gefallen. Auch wenn mir das Ende so gar nicht gefallen hat, war es doch irgendwie passend, man kann es also so stehen lassen, auch wenn es noch ein bisschen offen bleibt. Fazit: Eine wirklich schöne Geschichte, die an vielen Stellen zum Nachdenken anregt und auch ein wenig in die Tiefe geht. Tolle Protagonisten, ein leichter, lockerer Schreibstil, der die Seiten nur so dahin fliegen lässt und eine tolle Entwicklung der Hauptprotagonistin. Was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist: das Buch hat echt gut gerochen. Ich liebe ja generell den Geruch von frisch gedruckten Büchern, aber dieses war wieder ein ganz besonders tolles. :D

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Ich hatte schon vorher ab und an für jemanden geschwärmt, aber das hier stellte alles, was ich bislang empfunden hatte, in den Schatten. Es fing im Bauch an und war bald überall, breitete sich aus wie eine Infektion. Es raubte mir die Konzentration, überdeckte meine anderen Interessen, verschlang ganze Tage, die ich normalerweise mit Lesen verbracht hätte. Ich kam mir vor wie eine Stimmgabel, die ständig auf seiner Frequenz vibrierte. – S. 86. »Inhalt« Charlotte, genannt Charlie fühlt sich unattraktiv. Bis auf Lila hat sie keine richtigen Freundinnen, was ihre Mutter sehr betrübt. Die immer wieder versucht, Charlie dazu zu überreden, etwas mehr aus sich zu machen. Aber Charlie will und kann nicht. Charlie liebt Bücher. Und als der neue Englischlehrer Mr Drummond an die Schule kommt, entfacht er eine nie gekannte Leidenschaft in Charlie. Nicht nur für die Literatur, sondern auch für seine Person. Doch er ist ihr Lehrer. Wie nett, sexy, charmant und witzig er ihr gegenüber auch sein mag. Für Charlie und Mr Drummond beginnt ein bewegender und gefährlicher Tanz aus Nähe und Distanz. »Ekstatisches Fieber« Gegliedert in Monate fächert sich in „Selbst wenn du mich belügst“ eine fiebrig glühende Geschichte auf, die mich beim Lesen beinahe in gespannte Ekstase versetzte. Ich weiß nicht, ob einfach nur ich es nervenzerreibend spannend finde Geschichten zu lesen, die von verbotener Liebe erzählen. Oder ob Jessica Alcott nicht einfach nur ein Genie auf ihrem Gebiet ist und sich meisterlich darauf verstand seidene Andeutungen zu spinnen, faszinierende Dialoge zu kreieren und eine umwerfende Gänsehautatmosphäre zu schaffen. „Selbst wenn du mich belügst“ ist ein wirklich kluges Jugendbuch. Denn es bewegt sich außerhalb des klischeebehafteten Rahmens. Es ist eine atypische Lehrer Schüler Geschichte, in der nicht nach wenigen Kapiteln klar ist, wie sich die weitere Handlung vor einem ausbreiten wird. »Verliebt« In eleganten Worten erlaubt Jessica Alcott ihren LeserInnen, dass sie in den Kopf von Charlie gucken dürfen. Dort finden sie ein relativ schüchternes Mädchen vor, das sich nicht attraktiv findet und ihr letztes Jahr an der Highschool verbringt. Ehrlich, ich habe mich regelrecht in die Charaktere, allen voran Charlie, verliebt. In das ausgewogene Verhältnis zwischen normalem Schulalltag und den Katastrophen auf dem Weg zum Erwachsenwerden und in die feine Spannung, die so hauchdünn war, dass ich sie am Liebsten in Scheiben geschnitten hätte. Eine Spannung, die darin bestand, die aussichtslose Liebe einer Teenagerin mitzuverfolgen und niemals mit Bestimmtheit zu wissen, ob sie nicht doch erwidert wird. »Obsession« „Selbst wenn du mich belügst“ ist unglaublich vielschichtig und ging mir durch seine Tiefe direkt unter die Haut. Dem Wahn verfallen habe ich alle menschlichen Bedürfnisse grandios ignoriert und mich einer Obsession gleich stundenlang nicht mehr vom Fleck wegbewegt. Meine Finger waren mit den Seiten verschmolzen, meine Augen an den Wörtern festgetackert und mein Herz schien ebenso stark zu glühen wie die Spannung, die mir aus den Seiten entgegensprang. Ich weiß nicht sicher, weshalb Jessica Alcotts Geschichte mich so gefangen nahm. Denn ich war dermaßen gefesselt, dass ich vergaß auf Stilmittel, Schreibstil oder andere analytische Details zu achten. Ich ließ mich komplett fallen. In diese Geschichte, in der einfach alles stimmte. »Fazit« Das ist nicht mein erstes und wird auch nicht mein letztes Buch, dem ich eine Liebeserklärung widme. Jedoch widme ich sie nur ganz besonderen Büchern. Büchern, die Geschichten aus dem Leben erzählen und einen direkt packen. Bücher, die einen zu durchschauen, einen zu kennen scheinen. Bücher, bei denen das Herz aus dem Takt gerät und die man einfach nur lieben kann. „Selbst wenn du mich belügst“ ist ein Besonderes Buch. Jede/r sollte ausprobieren, ob es auch für ihn funktionieren kann…

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