Leserstimmen zu
Provenzalische Geheimnisse

Sophie Bonnet

Die Pierre-Durand-Krimis (2)

(2)
(4)
(0)
(0)
(0)
€ 10,99 [D] inkl. MwSt. | € 11,30 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Nachdem ich zuvor den dritten Band der Reihe um Kommissar Pierre Durand verschlungen hatte, landete auch der Vorgänger "Provenzalische Geheimnisse" (Sophie Bonnet/ blanvalet) ganz rasch auf meinem Nachttisch. Diesmal dreht sich alles um eine makabere Wette, Umweltsünder, Tierschützer und allerlei Schweinereien. Eigentlich könnte alles iyllisch und ruhig sein. Eine angehende Braut namens Marie-Laure bringt Pierres Angebetete Charlotte, die für das Hochzeitsessen verantwortlich ist, zwar allmählich um den Verstand mit ihren Extrawünschen, doch es ist Sommer, der Lavendel duftet und alle freuen sich auf den großen Tag. Doch zuerst wird der Bruder der Braut, Franck, am frühen Morgen nackt im Wald aufgefunden - von einer Schrotflinte zersiebt- und die Geschichte des ausgearteten Junggesellenabschieds schmeckt den Kommissar so gar nicht, dann demonstrieren militante Tierschützer vor dem Bürgermeisteramt, da dieser sich zum den Vorsitz bei den örtlichen Jägern beworben hat und dann verschwindet auch noch der Bauunternehmer, den Pierre mit der Renovierung seines zugigen Bauernhofs bedacht hat in einer Nacht- und Nebelaktion, weil ein lukrativeres Angebot ansteht. Welche Rolle das Wildschwein bei dem Ganzen spielt und mit welchen anderen Schweinen es der Kommissar noch zu tun bekommt, sollte lieber jeder selbst rausfinden, denn es lohnt sich. Ich habe diesen band noch wesentlich schneller verschlungen, da ich ihn allgemein spannender, atmosphärisch dichter und irgendwie unterhaltsamer fand. Auf alle Fälle ein richtig guter Krimi mit einem stimmigen Plot, gut herausgearbeiteten Charakteren und einem tollen Ermittler, den man sofort ins Herz schließt. Auch die Dorfbewohner mit all ihren Eigenarten, das Dorfleben und die ganzen kleinen Ereignisse, die sich nebenbei noch abspielen, sorgen für ein rundum gelungenes Leseerlebnis. Gerne mehr davon!

Lesen Sie weiter

Morde á la carte - ein neuer Fall für Pierre Durand ! Im idyllischen Dorf Sainte-Valérie ist alles für eine Hochzeit vorbereitet : Die Tische sind geschmückt, es duftet nach Lavendel, und der Wildschweinbraten dreht sich am Spieß. Der ehemalige Kommissar Pierre Durand fiebert bereits dem Ende der Feier entgegen, denn dann will er ein Gläschen mit Köchin Charlotte trinken. Doch so weit kommt es nicht : Der Bruder der Braut wird tot aufgefunden, von Schrotkugeln durchsiebt. War es ein Jagdunfall ? Oder Mord ? Pierres Ermittlungen führen ihn in die einsamen Wälder der Provence - und mitten ins Herz des Dorfes ... Pierre Durand, der seinen Job bei der Polizei in Paris aufgegeben hatte um in dem idyllischen Örtchen Sainte-Valérie ein geruhsames Leben zu führen. Mit der Köchin Charlotte verbindet ihn Freundschaft, doch er merkt, dass es mehr als Freundschaft ist. Die beiden beginnen so etwas wie eine Beziehung, aber bitte ganz langsam, jeder soll seinen Freiraum haben und auch behalten. Pierre ist begeistert von den Kochkünsten von Charlotte und von ihrer Art, alles so strukturiert zu sehen. Er hat sich ein altes Bauernhaus gekauft, das sehr stark renovierungsbedürftig ist. Kein Problem, aber Pierre ist handwerklich nicht sonderlich begabt. Also ist er auf die Baufirma angewiesen und diese Firma versetzt ihn immer wieder und so bleibt das Bauernhaus so renovierungsbedürftig wie es ist. Alles könnte so schön sein, Charlotte bereitete gerade das Hochzeitsessen für ein Brautpaar zu, als der Bruder der Braut ermordet aufgefunden wurde, nackt und von Schrotkugeln getötet. Ein Jagdunfall oder Mord ? Für Pierre Durand keine leichte Angelegenheit, er ist ja immer noch der "Zugezogene" und daher sind die Einheimischen ihm gegenüber noch nicht so aufgeschlossen. Doch Pierre Durand nimmt die Nachforschungen auf, erlebt so manchen Rückfall, doch am Ende steht der Erfolg und er kann den Fall aufklären. Natürlich wurde - wie in Frankreich eben so Sitte - immer mal sehr gut gegessen und auch mal ein wenig Wein getrunken. Und ein "Happ-End" hatte dieses Hörbuch auch, denn Pierre Durand konnte den Fall aufklären und es kamen endlich einige Handwerker, um sein altes Bauernhaus zu renovieren. Das schreit nach mehr Fortsetzungen ! Allein die Schilderungen zum Essen haben mir wieder richtig Lust auf Frankreichurlaub gemacht, besonders die Provence. Das Hörbuch ist so aufgebaut, dass ich mir das Städtchen Sainte Valérie und auch die Gegend um das Städtchen sehr gut vorstellen kann. Auch die Charaktere der Dorfbewohner kann ich mir so lebendig vorstellen, ihre etwas kautzige und doch zurückhaltende Art. Götz Otto hat es verstanden, dass man die ganze Hörbuchzeit (immerhin 9 Stunden, 36 Minuten) gefesselt vor dem Gerät sitzt und den Roman/den Krimi hört. Meine Bewertung : 5 von 5 möglichen Punkten. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Hörbuch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.

Lesen Sie weiter

Bewertung: Ein Pierre Durand Krimi, sein zweiter Fall. Beim hören hatte man oft das Gefühl, man wäre in Frankreich im Urlaub und es läuft einem oft das Wasser im Mund zusammen durch die so toll geschilderten Französischen Gerichten. "Provenzalische Geheimnisse" handelt zuerst um die Planung einer Hochzeit und um den Kampf zwischen Jägern und Jagtgegner. Von einer Familie die nach aussen hin perfekt aussieht und Umwelt Verschmutzung. Über Bauträger die sich nicht an Verträge halten und das auf und ab einer Beziehung. Und das ganze Drama beginnt mit einer dummen Wette ... Immer wenn man denkt, dass die Ermittlungen in die richtige Richtung gehen und man weiß wer der Mörder ist, geschieht etwas mit dem man nicht gerechnet hat und man beginnt wieder von vorne. Man muss gespannt weiter hören und das Ende ist wie man es nie erwartet hätte. Die Stimme von Götz Otto passt wunderbar zu dieser Geschichte und gibt einem oft das Gefühl in der Provence im Urlaub zu sein. Fazit: Von mir gibt es für das Stückchen Urlaub 3 1/2 Sterne. Ich hoffe, das noch viele Fälle für Pierre Durand folgen werden.

Lesen Sie weiter

Pierre Durand, ehemaliger Pariser Kommissar und nun Dorfpolizist in Sainte-Valérie hat ein Problem: Jäger und Tierschützer stehen sich vor dem Bürgermeisteramt unversöhnlich gegenüber und die Situation droht zu eskalieren. Da greift Marie-Laure Pabion ein, eine resolute Braut, die sich ihre bis ins Detail geplante Hochzeit nicht von einer entgleisenden Demonstration verderben lassen will. Doch die Hochzeit platzt trotzdem, nicht wegen Krawall vor dem Ratshaus, sondern weil der Bruder der Braut tot aufgefunden wird – im Wald, nackt und von Schrotkugeln durchsiebt. Ein Unfall? Pierre Durand glaubt nicht so ganz daran, aber da der Tote nicht auf dem Gebiet von Sainte-Valérie gefunden wurde, fällt der Fall nicht in seinen Zuständigkeitsbereich. Aber die Braut fordert hartnäckig weitere Untersuchungen, und so darf Pierre Durand nun doch ermitteln... Wie der erste Fall von Pierre Durand ist auch dies ein ruhiger Regionalkrimi, der sich flüssig liest, der aber wenig Neues bietet. Der Kriminalfall plätschert dahin, die Spannung ist nie riesig, flacht aber auch nie wirklich ab, und zuletzt löst sich alles stimmig auf. Dazu erlebt man die Schwierigkeiten, die dem eingefleischten Ermittler seine Stellung als banaler Dorfpolizist bereitet, die Entwicklung seiner Beziehung zur Köchin Charlotte und die Probleme, die die Renovation seines alten Bauernhofes verursacht. Garniert wird alles mit provenzalischem Flair und drei netten Rezepten im Anhang. Alles in allem nicht weltbewegend, aber als Urlaubslektüre sehr nett.

Lesen Sie weiter

Liebe Lauschfreunde, ich habe einen kleinen Ausflug in die Provence unternommen. Eigentlich war ich zu einer Hochzeit eingeladen und alles schien perfekt. Die Vorbereitungen waren so gut wie abgeschlossen, als plötzlich der Wunsch einer Menu-Änderung auf den Tisch kam. Und weil man einer Braut nicht so gern etwas abschlagen mag, wurde alles mobilisiert, um ihrem Wunsch nachzukommen. Und das war gar nicht so einfach, denn es sollte ein Wildschweinbraten kredenzt werden. Weil aber so kurzfristig nicht erhältlich, nahm man die Sache selbst in die Hand und ging auf die Jagd…. Ach hätte die Braut nur nicht dieser spontanen Idee nachgegeben, denn kurz vor der Trauung – man war schon in feierlicher Festtagslaune – wurde ihr Bruder tot aufgefunden. Wieso, weshalb, man wusste es nicht. Äußerst langam gingen die Ermittlungen und Befragungen voran. Ein Dorf stand unter Schock, allen voran das Brautpaar und ihre Familien. Was war es? Mord? Unfall? Selbsttötung? Nachdem die hiesige Polizei den Todesfall sehr schnell und ziemlich ungeprüft als Jagdunfall zu den Akten legen wollte, kam Pierre Durand ins Spiel. Er, der mit dem Ermittlerleben eigentlich abgeschlossen hatte und im Dorf einen schönen Lebensabend zu verbringen plante, konnte nichts dagegen tun, dass seine Spürnase die Witterung aufnahm. Dorfpolizei hin oder her…Vielleicht hatte sie recht und der Tote war wirklich einem Jagdunfall zum Opfer gefallen, aber auf jeden Fall musste Durand der Sache ordentlich auf den Grund gehen. Sehr lange stocherte er im Trüben und ich gebe es gerne zu: Ich verfolgte die Ermittlungen sehr interessiert, aber nicht nur das. Ich hielt auch Augen und Ohren offen, wenn ich mich im Dorf aufhielt und im Wald spazierenging. Vielleicht konnte ich ja etwas aufschnappen – ein Detail, einen kleinen Hinweis, eine Spur, irgend etwas, womit ich dem sympathischen ehemaligen Kommissar Durand hätte helfen können. Ein feiner Mann, wirklich. Ich mochte ihn und wünschte ihm so sehr, dass er den Fall würde lösen können. Wenigstens hier sollte ihm doch ein Erfolg gegönnt sein, wo es doch privat gerade nicht so rund lief… Mal von dem schlimmen Vorfall abgesehen, habe ich meine Zeit in der Provence wirklich genossen. Es dauerte etwas, bis ich mit den Dörflern warm wurde – solche eingeschworenen Gemeinschaften sind immer ein Fall für sich – und den sehr motivierten Umweltschützern und Jagdgegnern ging ich hin und wieder gerne mal aus dem Weg, aber ansonsten: Wunderbar! Diese gemütliche Lebenseinstellung des „Laissez-faire“, dieser landschaftliche Augen- und Nasenschmaus. So ließ es sich aushalten und ich kann Monsieur Durand wirklich gut verstehen, dass er dort heimisch werden möchte. Übrigens hat er es geschafft, alles lupenrein zu rekonstruieren und ist ein ganzes Stück in der Achtung der Dörfler gestiegen. Nun bin ich wieder zurück und hoffe, dass die Durand´sche Spürnase demnächst mal wieder Witterung aufnimmt. Dann packe ich gerne meine hörbuchigen Siebensachen für eine erneute schöne Zeit in der Provence. Dank Götz Otto, der den Kriminalroman von Sophie Bonnet sehr einfühlsam und lebendig umgesetzt hat, die Stimmungen aufgespürt und entsprechend vertont hat, fühlte ich mich oft wirklich an diesen Schauplatz versetzt. Es war eine schöne Audio-Erlebnis-Reise :-) Inhalt: Im idyllischen Dorf Sainte-Valérie wird eine Hochzeit gefeiert: Die Tische sind geschmückt, es duftet nach Lavendel, und der Wildschweinbraten dreht sich am Spieß. Der ehemalige Kommissar Pierre Durand fiebert bereits dem Ende der Feier entgegen, denn dann will er ein Gläschen mit Köchin Charlotte trinken. Doch so weit kommt es nicht: Der Bruder der Braut wird tot aufgefunden, von Schrotkugeln durchsiebt. War es ein Jagdunfall? Oder Mord? Pierres Ermittlungen führen ihn in die einsamen Wälder der Provence – und mitten ins Herz des Dorfes … Zum Hörbuch: „Provenzalische Geheimnisse“ von Sophie Bonnet ist im Mai 2015 unter der ISBN-Nr. 978-3-8371-3036-2 bei Randomhouse Audio erschienen. Das Hörbuch umfasst zwei MP3-CDs mit einer Gesamtlaufzeit von 10 Stunden und ist auch als Paperback und Ebook erhältlich. Sprecher: Götz Otto wurde weltweit bekannt mit dem James-Bond-Film „Der Morgen stirbt nie”. Seither ist der Schauspieler regelmäßig in internationalen Filmen zu sehen. Auch auf der Bühne spielt er prägnante Rollen wie z. B. den stotternden König in „The King’s Speech”. Autorin: Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Sie veröffentlichte bereits mehrere Spannungsromane in deutschen und internationalen Verlagen. Der Frankreich-Krimi “Provenzalische Verwicklungen” ist ihr erstes Werk, in das sie ihre beiden großen Leidenschaften miteinbezieht: die französische Küche und ihre Vorliebe für die Provence, die sie beinahe jährlich bereist. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Quelle: Random House

Lesen Sie weiter

Zunächst einmal ein großes Lob. Götz Otto (übrigens auch ein grandioser Schauspieler) liest die Geschichte schön packend vor, so dass man beim Hören richtig dabei bleibt. Die Geschichte an sich gefällt mir auch richtig gut. Sie hat eigentlich alles was man braucht - grandiose Landschaften, einen eigensinnigen (Ex-) Polizisten und einen Fall, der spiralförmig immer tiefer in den Abgrund führt, bis der (Ex-) Polizist lösen kann. So funktionieren viele Krimis, wenn dieser auch definitiv einer von der besseren Sorte ist. Die Hauptfigur ist dabei herrlich menschlich. Immer wieder probiert er, Charlottes Liebe zu gewinnen und auf seinen Spürsinn kann er natürlich auch noch immer vertrauen. Das Buch ist nun schon das zweite, das Heike Koschyk (aus Hamburg) unter dem Pseudonym Sophie Bonnet schreibt. Vielleicht weil das authentischer klingt und sich das Buch somit besser funktioniert? Nein, ich finde sowas immer merkwürdig. Sabine Thiesler hat es mit ihren Toskana Krimis doch auch ganz nach oben geschafft.

Lesen Sie weiter